• #31
@Martina698 ... Es geht hier nicht um mich, es geht um ein Kind das doch auch ein Anrecht auf einen Vater hat. Egal ob der neu liiert ist oder nicht.

Das ist Dein Ideal, dass das Kind Mutter und Vater hat und willst dein Ideal durchbringen.

Hast Du deine Tochter schon gefragt, was sie will?

Will sie überhaupt zum Vater?

Mich würde es extrem verletzen, wenn ich immer diese Abneigung spüren würde. Und Du setzt deine Tochter dem aus.

Ich würde mir sehr genau überlegen, ob es mir Wert wäre, meine Tochter leiden zu lassen, nur weil ich dem Ideal hinterherjage, ein Kind braucht Vater und Mutter...
 
  • #32
Naja, zusammengefasst ist ihm seine neue Freundin einfach wichtiger als seine Tochter. Sie ist 12 Jahre alt und kann ihrem Vater sehr wohl sagen oder schreiben, dass sie nicht immer seine Neue dabei haben will. Wenn er ausflippt, kommt sie eben nicht. Es scheint so, als ob er sehr dominant ist und auf andere Menschen wenig Rücksicht nimmt.
Rede mit deiner Tochter: Wenn sie nicht will, würde ich sie nicht zu ihrem Papa schicken. Ich weiß, dass man als AE gerne auch mal ein freues Wochenende braucht, aber das geht so nicht weiter.
@Tom26: War klar, dass du natürlich wieder kräftig in der Klischeeschüssel des armen ausgebeuteten Exmannes rühren musst... Hast du gelesen, dass die FS als Alleinerziehende Vollzeit arbeitet? Das ist ja meines Erachtens kaum möglich, die Tochter kommt also unter der Woche selber auch schon recht kurz und es steht den meisten Männern ja durchaus frei, ihre Kinder die Hälfte der Woche zu sich zu nehmen, dann müssen sie nichts zahlen.
Ich würde anstelle der FS das Kind erst mal nicht mehr zu Papa schicken. Sie fühlt sich unwohl dort und möchte ihren Papa auch mal für sich alleine. Das hat nichts damit zu tun, dass die Mutter ihre Tochter negativ beeinflusst. Meine Kinder wollen auch nach 7 Jahren Trennung keine Frau in Papas Wohnung am Wochenende und sagen ihm das deutlich. Mir ist das egal, er kann auch 10 Freundinnen haben. Die FS hat selber einen neuen Mann und möchte sicher auch gerne mal Zeit ohne Kind, denn sie dürfte einigermaßen erschöpft sein an den Wochenenden, denn so ein Kind ist ein Zusatzjob, den man nicht immer so nebenher laufen lassen kann und man braucht ab und zu auch Zeit für sich selbst.
Ihr tut es leid, dass dem Vater seine eigene Tochter so wenig wichtig scheint. Sie ist nicht eifersüchtig, sondern will einen echten Vater für ihre Tochter und dass er für sie da ist, wenn sie sich schon so selten sehen.
 
  • #33
Warum möchtest du denn, dass das Kind häufiger bei ihm ist, wenn er das offenbar nicht will und er bei falschen Fragen aggressiv wird? Also wenn ich ein Kind hätte, das Angst vorm Vater hat, dann würde ich es nicht zu ihm geben; ich nehme mal an, die Tochter will da auch gar nicht hin oder?
 
  • #34
War klar, dass du natürlich wieder kräftig in der Klischeeschüssel des armen ausgebeuteten Exmannes rühren musst... Hast du gelesen, dass die FS als Alleinerziehende Vollzeit arbeitet?

Wir haben hier das Problem, dass wir nur eine Sicht der Dinge haben. Natürlich sieht die FS sich als die aufopferungsvolle Mutter, während der Exmann der böse ist. Das ist nach einer Trennung auch normal, man fokussiert sich auf die negativen Seiten des Ex, um sich einzureden, es wäre besser so.

Fakt ist aber, sie hat diesen üblen Typen geheiratet und mit ihm ein Kind in die Welt gesetzt und das aus Liebe nehme ich doch mal an.

So übel kann er gar nicht sein, zumal er respektvoll mit seiner Ex umgeht, Kontakt zu seinem Kind hat und Unterhalt zahlt.

Das ist mehr als die meisten machen und der Rest ist seine persönliche Freiheit. Die FS und er sind geschieden, 24h Vater-Mutter-Kind geht nicht mehr.
 
  • #35
Ergänzung: Nebenan hier im Forum ist übrigens ein Beitrag von @Red2019, die sich (zu Recht) beschwert, dass ihr neuer Partner mehr Zeit mit seinen Kindern als mit ihr verbringt. Das passiert, wenn der Mann nach der Trennung noch Vollzeit-Papa sein will. Sowas schaut sich eine Frau in der Regel auch nicht lange an.
 
  • #36
Ergänzung: Nebenan hier im Forum ist übrigens ein Beitrag von @Red2019, die sich (zu Recht) beschwert, dass ihr neuer Partner mehr Zeit mit seinen Kindern als mit ihr verbringt. Das passiert, wenn der Mann nach der Trennung noch Vollzeit-Papa sein will. Sowas schaut sich eine Frau in der Regel auch nicht lange an.
Naja, ich finde, dass Männer da immer recht unflexibel sind und wenig gleichzeotog auf die Reihe bekommen, was man aber mit Kindern numal muss.
Diese getrennten Männer sind komplett mit der Gesamtsituation überfordert, wenn sie neue Frau und Kinder unter einen Hut bringen müssen. Dabei macht das jede Alleinerziehende doch auch und die neuen Partner fühlen sich auch nicht alle völlig außen vor.
Allerdings sind die getrennten Väter nie in der Lage, ihre Kinder fremd zu betreuen, mal einen Babysitter für abends zu organisieren oder etwas zu organisieren, was nicht nur auf die Kinder gemünzt ist. Auch ist ihr Väter/Mütternetzwerk total schlecht. Sie sind immer auf die Exfrau oder evtl. ihre eigene Mutter angewiesen, wenn sie etwas ohne Kind unternehmen wollen.
Alleinerziehende Mütter haben jede Menge anderer Mütter, Babysitter, Schüler um die Ecke, Nachbarskinder usw., bei denen sie ihre Kinder bedarfsweise auch mal unkompliziert "parken" können und dann ist eben mal der Mann Nummer eins.
Und zum Thema Klischeeschüssel bei @Tom26 : Natürlich muss man immer beide Sichtweisen sehen. Aber ich bin nicht immer auf der Seite der Frau, nur weil ich eine bin. Nur schießt Tom grundsätzlich gegen Frauen, vorzugsweise welche, die Unterhalt beziehen, weil das in seinen Augen grundsätzlich nicht angebracht erscheint.
 
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