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Gast

  • #1

19-jährige Tochter des Partners macht uns das Leben schwer

Ich bin seit 3 Jahren mit einem Mann zusammen, der eine Tochter aus erster Ehe hat. Die Mutter hat nur sporadisch Kontakt mit ihr. Die Tochter hat eine zeitlang mit ihrem Freund zusammengelebt, der aber auch genug von ihren Ausbrüchen hat. Wenn alles nach ihrem Köpfchen geht, dann ist alles ok. Aber wehe es funktioniert nicht.Sie rief ihren Vater Tag und Nacht an, wenn sie mit ihrem Freund Zoff hatte. Mich beachtet sie nicht oder sie stellt ihre Position als Tochter zur Schau. Seit Silvester 2012 wohnt sie bei uns in der Wohnung, da ihr Freund genug von ihr hat. Sie meint, dass sie bei uns nichts machen muss, auf der faulen Haut liegen kann. Und mein Lebenspartner lässt ihr ziemlich viel durchgehen, hat eine Engelsgeduld mit ihr. Statt dass er ihr mal die Leviten liest. Wenn ich mal was zu ihr sage und eine pampige Antwort bekomme, hält mein Partner etwa nicht zu mir sondern sagt zu mir, ich solle aufhören damit. Ihr wurden als Kind keinerlei Grenzen gesetzt. Ich habe es langsam satt, mir ihr freches Verhalten länger bieten zu lassen. Zumal ich nicht mal gefragt wurde, ob ich mit ihrem Einzug überhaupt einverstanden bin. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mit dieser Situation umgehen soll?Ich habe mir auch schon überlegt, wieder in eine eigene Wohnung zu ziehen
 
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Gast

  • #2
Gehe in Dich und versuche zu ergründen, ob Du vielleicht aus irgendwelchen Gründen etwas gegen das Mädchen hast. Eifersucht?

Falls das nicht der Fall ist, würde ich mir eine eigene Wohnung nehmen. Es geht einfach nicht, dass ein erwachsener Mensch, und eine 19 jährige ist erwachsen, das Leben von anderen dermaßen auf den Kopf stellt. Ich würde meinem Lebensgefährten klar machen, dass alles seine Grenzen hat. Falls er nicht reagiert, ist eine eigene Wohnung gut investiertes Geld. Viel Glück! w 40
 
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Gast

  • #3
Ich weiß ja nicht, was du für einen Rat haben willst.

Sie ist sein Kind. Punkt.

Und so wie du schreibst, macht sie nicht euch das Leben schwer, nur du störst dich dran. Ich glaube, du buhlst mit ihr um die Liebe deines Freundes. Also such dir eine eigene Wohnung, wenn du dich damit wohler fühlst aber das hier ist albern.
 
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Gast

  • #4
Eltern und Kinder sind unzertrennlich. Da führt kein Weg vorbei. Und da hilft auch kein Bewerten. Entweder akzeptierst Du da was einer Selbstverleugnung gleichkommt oder ziehst temporär aus. Muss ja nicht gleich eine eigene Wohnung sein. Vielleicht einige Wochen zu einer Freundin.
 
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Gast

  • #5
Je schneller, je besser für alle Beteiligte. Der Vater wird dann die Tochter schon selber loswerden.

Im übrigens, das Ganze von Mutter hat nur sporadischen Kontakt, Leviten lesen, Grenzen setzen usw. kannst Du Dir sparen. Deine Meinung zu diesem seit 19 Jahren laufenden Themenkomplex interessiert Deinen Partner nicht und schon gar nicht seine Tochter, auch wenn Deine Ansichten zutreffen würden.

Verpacke das Ganze positiv, sag Deinem Partner, dass Du es toll findest, dass er jetzt eine Enge Beziehung zu seiner Tochter aufbauen kann etc etc. Verkauf es als Erfolg, nicht als Niederlage. Und schion gar nicht als Drohung / Ultimatum. Sag einfach Du brauchst Zeit / Raum für Dich selbst. Du wirst überasschgt sein, wie oft Dein Freund Dich in Deiner "temporären" Wohnung besucht.

So in einem halben Jahr dürfte alles wieder beim alten sein.

Ach so, noch was, die Tochter macht nicht "uns" das Leben schwer, wenn überhaupt macht Sie "Dir" das Leben schwer.

M45
 
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Gast

  • #6
Natürlich ist die junge Dame das Kind Deines Partners, FS - aber sie ist auch erwachsen! Und als erwachsener Mensch sollte man in der Lage sein, seine Aufgaben bei gemeinsamen Wohnen zu übernehmen. Schon kleine Kinder können das, altersentsprechend.

Dein Partner scheint das anders zu sehen .... wer räumt denn die Unordnung auf, die die junge Dame verursacht? Wenn er das, ohne ein Wort zu sagen, macht, ist es seine Sache.

@2 Ein erwachsenes Kind, dass keinerlei Aufgaben übernimmt und sich nicht benehmen kann, kann einem das Leben nicht nur schwer, sondern geradezu mies machen!

Frage Deinen Partner in einer ruhigen Minute, wie es weiter gehen soll. Ggf. muß man über eine Aufgabenverteilung zu Hause sprechen, sich tolerieren und wenn ein wenig aus dem Weg gehen.
Frage ihn, wie er sich Eure Zukunft vorstellt. All das zunächst einmal ohne Vorhaltungen und Erwartungen. Aus seiner Antwort wirst Du wohl auch Antwort darauf bekommen, ob es ggf. sinnvoller ist, wieder in einer eigenen Wohnung zu wohnen.
 
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Gast

  • #7
Also das würde ich nicht mitmachen und Punkt. Entweder dein Partner hält zu dir, oder aber du verläßt ihn, du bist so gut beraten! Was er mit dir macht, geht so nicht! m
 
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Gast

  • #8
Wenn Du das ganze verhalten der 19jährigen nicht mehr für Spätpubertär oder schlecht erzogen hältst, dann google mal nach "Borderline"... vor allem, wo Angehörige beschreiben, wie die betroffenen Kranken den Alltag bestimmen und ins Chaos stürzen.
Falls Du da etwas wiedererkennst, hast du
a) einen anderen zugang zur problematik gewonnen
b) eine bessre Entscheidungsgrundlage für Dich

Viel Glück
 
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Gast

  • #9
Das würde ich mir an deiner Stelle nicht gefallen lassen. Ein ernstes Wort mit deinem LG - ganz wichtig und klar deine Position darstellen. Entweder sie hilft mit, zahlt mit (oder er zahlt ihren Mietanteil, damit du weniger hast) und sie fügt sich ins Familienleben ein - oder sie geht wieder! Ihr seid doch kein Auffanglager, wenn Madam mal gerade keinen Lover hat. Du hast dir mit deinem LG ein Leben aufgebaut, dann kann sie nicht einfach einziehen, ohne dass du gefragt wirst. Immerhin ist es auch deine Wohnung. Setze klare Grenzen - bei ihm und bei der Tochter. Sie kann und darf dir nicht auf der Nase herumtanzen, auch noch unterstützt vom Papa. Wenn alles nicht funktioniert, zieh aus und trenn dich. Nicht nur ausziehen, und weiter für ihn da sein. ER muss sich für dich entscheiden oder mal konsequent sein! Kinder müssen auch mal erwachsen werden! w/43
 
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Gast

  • #10
Am besten du beendest die Beziehung, weil du scheinbar nicht in der Lage bist zu akzeptieren, dass seine Tochter IMMER wichtiger sein wird als du. Das ist auch richtig so, da es sein Kind ist. Er verhält sich also richtig. Seine Tochter hat das Recht sich so zu verhalten. Du kanst das akzeptieren oder gehen. Seine Tochter hat es mit Sicherheit nicht einfach gehabt und leidet unter den Auswirkungen ihrer versauten Kindheit / Jugend!

Und du kritisierst sie auch noch! Da würde ich auch auf stur stellen!

w/26
 
  • #11
Bah, das ist nicht Borderline das ist "Prinzesschen".. verwöhntes, häufig sehr hübsches Blag.. das wird auch nicht mehr anders (evtl mit 50) .. sie hat ihr Aussehen als "Währung" entdeckt und wenn du nicht bereit bist das als Zahlungsmittel anzuerkennen blendet sie dich aus oder wird pampig.
Wahrscheinlich noch keine 2 Eimer Wasser von links nach rechts gestellt und sich den Hintern nachtragen lassen von dem jeweiligen Freund.. kannste nur mit der Brechstange rein und ihren Vater vor die Wahl stellen.. ..
 
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Gast

  • #12
Also das würde ich nicht mitmachen und Punkt. Entweder dein Partner hält zu dir, oder aber du verläßt ihn, du bist so gut beraten! Was er mit dir macht, geht so nicht! m
Lustig welche Träumer sich hier zu Worte melden. Der Vater wird im Konflikt immer zu seiner Tochter halten. Alles andere wäre unmenschlich. Dazu zu raten finde ich auch unmenschlich oder schlichtweg naiv.
 
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Gast

  • #13
Liebe Fs,

tut mir leid für dich. Ich würde ihn Ruhe ein Treffen mit deinem LG ausmachen, nicht in der Wohnung, und mit ihm höflich reden und ihn deine Ansichten mitteilen. Auch das du ausziehen musst, er zwingt dich leider dazu!, wenn nicht baldigst eine Lösung im Interesse aller gefunden wird.

Die Tochter braucht dringend psychotherapeutische Hilfe und eine eigene Wohnung, oder sie bleibt bei ihm wohnen, aber dann ziehst du aus.

Bis dahin halte dich wirklich zurück, es bringt nichts, dich aufzuregen, mach den Ding, lass den Dreck der Tochter liegen, soll es der Vater wegmachen, aber es ist nicht dein Job.

Es kann auch nicht sein, dass die Tochter zu euch zieht, ohne das du gefragt wurdest. Dein LG hat über deinen Kopf hinweg entschieden.

Du hättest auch früher mal darüber nachdenken müssen, was dein Freund für ein Mensch ist. Das seine Tochter psychisch so schlecht drauf ist, spricht auch für seine nicht erbrachte Erziehungsleistung. Das würde mir auf jeden Fall sehr zudenken geben, wenn ich einen Mann kennenlerne.

w 49, selber Mutter
 
G

Gast

  • #14
mach dir bitte eins klar: Dein Freund wird seine Tochter niemals realistisch sehen können. Offensichtlich ist sie sein "Blind Spot".

An Deiner Stelle würde ich mir eine eigene Wohnung in der Nähe suchen, notfalls auch etwas kleineres - Hauptsache du musst das nicht mehr ertragen. Das geht gar nicht und macht dir nur deine Beziehung kaputt.

Er kann dich ja besuchen, aber o h n e sein nerviges Prinzesschen. Oder du besuchst ihn wenn sie mal nicht zu Hause ist.

w
 
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Gast

  • #15
Lustig welche Träumer sich hier zu Worte melden. Der Vater wird im Konflikt immer zu seiner Tochter halten. Alles andere wäre unmenschlich. Dazu zu raten finde ich auch unmenschlich oder schlichtweg naiv.
Mag sein, dass wir Träumer sind......
......aber der Vater wird noch schneller aufwachen, wenn er ganz alleine die Launen seines faulen Töchterchen aushalten muss.

Tatsache ist, dass Eltern zwar ihre Kinder über alles lieben, aber in der Lage sein sollten diese auch entsprechen zu erziehen. Dazu gehört, ihnen Grenzen aufzuzeigen und auch mal durchzugreifen.
Gute Eltern tun dies und ein guter Partner sieht, wenn die Partnerin alleine dasteht und hilft mit, die Dinge zu regeln. Man kann vom Partner erwarten, dass er sich auch wie einer verhält und die Familiengemeinschaft hochhält und bewahren will. Das ist keineswegs unmenschlich, sondern normal. Sich taubzustellen wie es der Partner der FS tut, gilt leider nicht.

Ich möchte der FS daher auch zu einer eigenen Wohnung raten und das vielleicht so anzugehen, wie von Gast # 4 vorgeschlagen. Du kannst deinen Partner ja auch vorwarnen, dass du dich zurückziehst, wenn die Dinge so untragbar bleiben.

Wenn dein Partner gar nicht einlenkt, dann ist er offensichtlich blind und lieblos und du musst überlegen ob du nicht die Konsequenzen ziehst.
 
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Gast

  • #16
Die Tochter ist 19, erwachsen. Meinst Du, sie würde sich von Dir nerven lassen, wenn sie einen Freund hätte. Niemals.

Dein Freund sollte mit der Tochter ein Gespräch führen,weil hier Grenzen verletzt werden.
Lass Dir das nicht bieten.

Dein Freund sollte auf Deiner Seite stehen. Und seiner Tochter gegenüber deutliche Worte finden.

An die FS: zieh aus, komm erst mal zur Ruhe.

Und wenn ihm seine Tochter wichtiger ist, dann weißt Du was Du zu tun hast.

Habe das selbe durch , nur mit einem kinderfixierten Vater und zwei erwachsenen Söhnen von 30 und 32.

Meine Kinder hieß es immer. Das sind erwachsene Männer mit Familie .
Nein, mit mir nieeeeeeeeeee wieder .

w/52
 
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Gast

  • #17
Zu einer solchen Situation gehören immer Zwei. Ich denke, liebe FS, dass du zuerst an dir selbst arbeiten musst und deinen Umgangston mit ihr überprüfen solltest. Vor allem ist eine 19-Jährige kein Kind mehr und so sollte sie auch von dir behandelt werden. Erst muss Respekt von deiner Seite kommen, bevor du ihn von ihr verlangen kannst.
 
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Gast

  • #18
Ich habe auch eine Tochter in diesem Alter. Wenn sie ein solches Verhalten an den Tag legen würde, würde ich sie rausschmeißen. 19 jährige müssen kapieren, dass sie keine Kinder mehr sind. Sie wollen behandelt werden wie Erwachsene, dann sollen sie sich auch benehmen wie Erwachsene. Und dazu gehört die Beziehung eines Familienmitglieds nicht mit zickigem, pubertärem Verhalten zu torpedieren.

Aber das hilft der FS leider nicht weiter. Ich an Stelle der FS würde mich mit Kritik an der Tochter zurückhalten. Je nachdem wie gerissen und durchtrieben das Mädchen ist geht das voll nach hinten los. Das Problem muss der Partner lösen.

m/51
 
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Gast

  • #19
Auch ich musste sofort an "Borderline" denken, auch wenn man natürlich keine Ferndiagnosen stellen soll/kann.

Aber auch ohne evtl. vorliegende Persönlichkeitsstörung finde ich es immer sehr schade, wenn sich die Fronten zwischen Halbwüchsigen und Erwachsenen so erhärten. Das muss nicht sein! Sicher, sie ist das Kind deines Lebensgefährten und wird als solche (hoffentlich!) immer einen besonderen Platz in seinem Herzen haben. Aber du bist schließlich eine erwachsene, gestandene Frau - und er liebt dich als solche.

Du hast es nicht nötig, die Situation so eskalieren zu lassen. Ziehe sie auf deine Seite, gewinne sie für dich mit Herzlichkeit, Mütterlichkeit und Verstand. Lass sie an deinem Leben teilhaben und versuche, an ihrem teilzuhaben. Du wirst für immer zwei Herzen dazugewinnen.
 
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Gast

  • #20
Bleibe besonnen und mach es genauso, wie es Dir Gast #4 empfielt. Besser kann man es nicht raten.
 
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Gast

  • #21
Wie kommt ihr eigentlich alle auf Borderline? Wisst ihr überhaupt, was das ist?

Ich würde eher sagen, dass man vielleicht auch mal die Sicht der Tochter hören sollte. "Freches" Verhalten kann auch einfach selbstbewusster Protest gegen ein unmögliches Verhalten der FS sein.
 
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Gast

  • #22
Hier mal die Geschichte einer Tochter, die ähnliches erlebt hatte:
Mein Vater war nach der Trennung meiner Mutter zum 2 mal verheiratet, ich 20 Jahre alt, in einer kostenpflichtigen Ausbildung und frisch getrennt.
Und: mir ging es richtig schlecht.
Die Ausbildungsstätte war in der gleichen Stadt, in der mein Vater lebte und er nahm mich zu sich.
Seine Ehefrau betrachtete mich keineswegs als Familienmitglied, auch nicht als Gast, sondern als Eindringling. Wenn ich einen Joghurt aus dem Kühlschrank aß, obwohl dort noch 4 standen..aß ich alles weg. Wenn ich die Zeitung vom Tisch in die Ablage legte, verbreitete ich Unordnung. ( ich beschriftete ein Fach im KÜhlschrank, kaufte selbst ein und kochte für mich... räumte alles auf den Platz zurück und fühlte mich sehr unbehaglich dort.)
Wenn ich abends fern blieb, dann hagelte es Vorwürfe warum ich nicht zum Abendessen komme (ich meldete mich ab, es gab ohnehin nur Brot)
Das einzige was ich durfte war auf meine kleine Schwester achtgeben..aber auch ja nicht zu viel, denn die Mutter sollte ja die Nr. eins sein.
Mein Vater stand auf ihrer Seite und verteidigte sie immer, wenn ich über ihr Verhalten schimpfte..
Bis er einmal eher nach Hause kam und einen Streit zwischen uns von Anfang an unbemerkt mitbekam.
Er war völlig entsetzt von ihrem Ton, die Art ihrer Vorwürfe und ihrer Behandlung mir gegenüber und verteidigte mich. Mir wurde das zu viel und ich verschwand für 10 Tage, schlief im Auto, wusch mich an der Tankstelle und im Schwimmbad. Mein Handy ignorierte ich.
Die beiden standen nach der Aktion fast vor der Scheidung, sie bettete mich an, ich solle zurückkommen, er rede nicht mit ihr.
Nur um des Seelenheiles meines Vaters und meiner Schwester willen, lenkte ich ein, mich mit dieser eifersüchtigen, herrschsüchtigen und ungerechten Person wieder zu unterhalten.
Sie sind noch verheiratet, meine Schwester hat mittlerweile ebenso wie ich mit meiner nur Stress mit ihrer Mutter ( also mit dieser Frau)
Mein Vater hat ein Händchen für zickige, schöne und unselbstständige Frauen, wie meine Mutter, die folgende Ehefrau und nun diese.
Arbeiten nicht, leben ihre Launen aus und stellen Ansprüche bespasst und finanziell unterstützt zu werden.
Ich bin in eine Wg gezogen und hab bis heute nicht das Gefühl irgendwo einen heimatlichen Zufluchtsort zu haben. Meine Eltern bieten mir beide keinen ( meine Mutter ist ausgewandert mit neuem Mann)
Ich weiß nicht wie du diese junge Frau behandelst und was dein Problem damit ist, dass ihr Vater sich um sie kümmert.
Es sollte für dich der beste Beweis sein, dass er auch dich nie hängen lassen wird.
 
G

Gast

  • #24
Erstmal hat die Tochter kein "Köpfchen" mehr, sie ist kein kleines Mädchen mehr, sondern sie ist eine erwachsene Frau und Persönlichkeit. Punkt.
Und hier liegt der Hund begraben.

Sie kann denken und handeln wie sie will, sie kann den ganzen Tag zornig sein, wütend, schlecht gelaunt oder faul sein, es geht euch schlichtweg nichts an! Dinge die sie tut, muss sie selber ausbaden, Freunde die sie vergrault sind IHR Problem, nicht deins/euers.

Zu doof für dich, dass dein Lebenspartner, seiner Tochter höhere Prioritäten zukommen läßt und diese 19 jährige FRAU bei sich einziehen läßt. Ja, da würde ich an deiner Stelle auch ganz schön dumm gucken!

Eure Aufgabe ist es nun, diese erwachsene Frau aus euerer Wohnung solangsam mal zu entlassen, damit sie ihre eigenen Wege gehen kann. Ansonsten ziehe DU aus! Aber sei dir bewußt, dass du dann nicht mehr zurück kommen kannst. Eine Vater-Tochter-Beziehung ist viel stärker als jede neue Beziehung zu einer Frau.

Ihr müßt "euer" Kind solangsam mal erwachsen werden lassen, das tut ihr aber nicht, in dem ihr ihr ein gemachtes Nest bietet und sie wie ein kleines Mädchen bevormundet, auf sie einredet und vertätschelt, sagt was sie machen oder denken soll und und sagt, sie sei ein böses, ungezogene, frecht junge Mädchen" und ihr gleichzeitig noch ein heimeliges Nest bietet.
Ihr schmeißt sie zurück und macht aus ihr einen komplizierten Teenager. Andere "Kinder" in dem Alter haben schon eine Ausbildung hinter sich und wohnen alleine in einer WG und können ihr Leben alleine meistern und haben ein gepflegtes distanziertes Verhältnis zu den Eltern.

Dabei ist es so einfach: sie zurück zur Mutter schicken oder dafür sorgen, dass sie ein eigenes Dach über den Kopf findet.

Sie wird so lange faul sein, bis IHR euerm Verhalten ändert. Und das kann noch 10 oder 20 Jahre so weiter gehen.Ehrlich gesagt, ich würde mir mit 19 auch nichts mehr sagen lassen!
Ist doch ganz logisch. Warum sollte ICH arbeiten gehen, wenn daheim zwei Personen für mich arbeiten gehen und mir eine schöne Wohnung bieten? Denk mal drüber nach! Ihr seid die Ursache für einen Zustand. Nichts kommt von alleine.
 
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Gast

  • #25
Hier zeigt sich exemplarisch, wie harmonisch und idyllisch dieser ganze Patchworkfamilienkram in Wahrheit ist.

Liebe FS, du machst dir Sorgen wegen eines (erwachsenen) Kindes, auf dessen Sozialisation du keinen Einfluß hast. Leide und ertrage es, oder ziehe die Konsequenzen und trenne dich von deinem Partner und laß ihn seinen Balg selbst erziehen.

Ich als Mann würde niemals, unter keinen Umständen, überhaupt nicht mit einer Frau irgendetwas anfangen, die Nachwuchs mit anderen hat. Das ist fast immer nur die Hölle. (Jaja, es gibt die rühmlichen Ausnahmen...)

M 36
 
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Gast

  • #26
Warum willst eigentlich du ausziehen? Wenn ihr die Wohnung gemeinsam gemietet haben solltet, würde ich ihm nahe legen, dass er sich zusammen mit seiner Tochter eine gemeinsame Bleibe sucht, denn dann kann er sich mit ihr zusammen so einrichten wie es ihm und ihr gefällt.
w/46
 
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Gast

  • #27
Es ist doch wurscht wer auszieht. Es geht doch um etwas anderes. Nämlich um Respekt, Würde und Selbstgestaltungsrecht. Vater und Tochter sind als Familie stärker als die FS die sich zurecht davon überfahren fühlt. Aber sie ist auch erwachsen und eigenständig, um ihre Würde selbst zu wahren. Und das heißt konkret Rückzug. Den Aufruf zum Machtkampf, wie hier mehrmals vorgetragen, finde ich respektlos gegenüber Vater und Tochter. Und nutzlos, da sie ihn nie gewinnen kann. Entweder sie lernt die Tochter zu lieben, das wäre die beste Lösung, oder sie zieht sich zurück. Andere Möglichkeiten gibt es leider nicht.
 
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Gast

  • #28
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mit dieser Situation umgehen soll?Ich habe mir auch schon überlegt, wieder in eine eigene Wohnung zu ziehen
Führe über die Probleme ein abschließendes, offenes Gespräch mit deinem Partner. Sollte sich danach nichts ändern, zieh aus. Und lass dich ja nicht von einigen Beiträgen hier negativ beeinflussen: Seine Tochter wird immer an erster Stelle komme, jedoch lässt ein guter Vater ihr eben nicht alles durchgehen und respektiert ein Mensch, der dich liebt, auch deine Gefühle. Wenn er schon jetzt kein Gefühl des "zwischen den Stühlen"-Seins hat, kannst du das Ganze sofort abschreiben und deine Augen nach jemandem offen halten, der es verdient.
 
  • #29
Nicht die Tochter macht Dir das Leben schwer, sondern Dein Partner, der nicht zu Dir hällt und sie verzieht. ich könnte so nicht weiter zusammen leben.
 
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Gast

  • #30
Es scheint in Privileg der Schidungskinder zu sein, sich daneben benehmen zu dürfen.
Mein Vater hätte mir etwas gehustet wenn ich mit 19 noch daheim gehockt wäre nd anderen das Leben schwer gemacht hätte...
FS, such dir eine eigene Wohnung, lass das ganze etwas ruhen und wenn dem Vater etwas an die liegt dann klärt er die Situation und wenn nicht dann hätte er es nie getan.
Ich weiss nicht wo du wohnst aber bei uns hier gibt es auch möblierte bze. teil möblierte Wohnungen welche man z.B. für ein halbes Jahr mieten kann und dann siehst du weiter.
Entweder es ändert sich was oder du sûchst dir in Ruhe ein passende Bleibe.
w, 41