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  • #1

2. Date - Wer fährt zu wem?

Hallo zusammen,

ich hatte vor kurzem ein schönes Date mit einer Frau, zu der ich 150km gefahren bin. Das an sich war überhaupt kein Problem, halte ich für selbstverständlich als zumindest grundlegender Gentleman, nur stehe ich jetzt vor der Frage, an welchem Ort das zweite Date stattfinden soll. Dass spätestens das dritte bei mir im Ort stattfinden würde, so es denn dazu kommt, ist selbstverständlich, alles andere ist mangelndes Interesse. Beim zweiten bin ich mir aber wirklich nicht sicher.

Erst vor zwei Monaten habe ich nämlich eine sehr schlechte Erfahrung gemacht, bin zwei mal 250km gefahren, um dann vor dem dritten Date zu hören, dass die Frau zwar am Kennenlernen interessiert sei, aber nicht mal für sich geklärt hatte, ob sie überhaupt eine Fernbeziehung für sich ok findet, worauf ich dann nach einem klärenden Gespräch das Kennenlernen natürlich beendet habe. Mir geht es NICHT um den finanziellen Aufwand, in keinster Weise. Viel eher neige ich dazu, zu nett, zu lieb zu sein, ohne dabei auch etwas dafür zu bekommen, z.B. den Aufwand, den eine Frau auf sich nimmt und mir so ihr Interesse zeigt. Ich muss dazu denke ich auch nicht sagen, dass ich mich beim ersten Anzeichen von Eroberungswunsch und keinem Interesse daran, sich gegenseitig den Ball gleichberechtigt zuzuspielen, relativ schnell aus dem Kennenlernen zurückziehe, weil mir auch in Beziehungen Gleichberechtigung extrem wichtig ist und ich so ihre grundsätzliche Bereitschaft dazu gut sehen kann.
 
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  • #2
Wie alt bist Du?
Warum suchst Du Dir keine Frau die näher wohnt, warum muss es so weit weg sein? Wohnst Du auf dem Land?
Beim zweiten Date solltest Du als Mann noch zu ihr fahren. Dann kann sie Dich etwas kennenlernen und für das dritte Date entscheiden ob sie zu Dir kommen will.
Hast du schon auch mal eine Frau kennengelernt die zu Dir gekommen ist?

w 38
 
  • #3
Lieber Fs,

Ähhh, neee das ist überhaupt keine Frage: Wenn Sie nicht arm wie eine Kirchenmaus oder Transportunfähig ist gilt Selbstredend das gute alte Ping-Pong Spiel. Beim ersten Date bist DU gefahren- nun ist Sie dran.

Ich finde es befremdlich dass die Frau dies nicht von sich aus so sieht. Meine Dates hatten das immer von sich aus vorgeschlagen. Wobei ich auch denke dass bei grösseren Entfernungen

- schon vor einem Treffen geklärt werden sollte ob eine FB mit der klaren Option nach 2-3 Jahren zusammenzuziehen (und dem damit verbundenen Wohnortwechsel für mindestens einen) überhaupt in Frage kommt.
- Und die ersten Dates besser irgendwo in der Mitte stattfinden sollten.

Aber Du hast Sie schon in Ihrer Stadt besucht, jetzt ist Sie dran.
 
  • #4
Wahrscheinlich ist es wichtig, bei einer Fernbeziehung für sich selbst zu klären, ob man sich einen Ortswechsel grundsätzlich vorstellen kann. Hat man die Flexibilität für einen Ortswechsel, fällt es wahrscheinlich leicht, dem anderen räumlich "entgegen zu kommen".

Ich würde an Deiner Stelle vermutlich einfach mal gegenüber der Frau, die Du kennen gelernt hast, ansprechen, was sie denkt: Ob sie zu Dir fahren möchte oder ob sie sich wünscht, dass Du ein zweites Mal zu ihr kommst.

Ich hatte vor einiger Zeit einen Mann hier bei EP kennen gelernt und er kam wie selbstverständlich zum ersten Besuch zu mir nach Frankfurt. Und dann kein einziges Mal mehr! Und im Laufe unserer ca. sechsmonatigen Beziehung stellte sich dann auch heraus, dass er geografisch betrachtet völlig unflexibel ist und sich eine räumliche Veränderung keinesfalls vorstellen kann.

Daher würde ich bei einer Fernbeziehung - nach dieser Erfahrung - immer schon von Anfang an versuchen zu klären, wie verwurzelt der potentielle Partner an seinem Wohnort ist, und diese Frage auch für sich selbst zu klären.
 
  • #5
FS ich muss über dein Verhalten wirklich staunen!

Die schlechte Erfahrung, die hast du dir selber produziert und den Eroberungswunsch auch bei der Frau geweckt, du hast mitten im Spiel die Regeln geändert. Für dich ist es selbstverständlich, dass du zuerst zu der Frau fährst. Du hast sie auch sicher da eingeladen. Dann drehst du den Spies einfach um und stellst Erwartungen und die Frau war in einem ganz anderem Film, als du. Hätte die Frau dieses Spiel gewollt, dann hätte sie sich auch anders verhalten. Sie dachte sich aber sicher, endlich ein Mann der weiß wie man eine Frau behandeln soll. Sie wollte dich auch sicher nicht ausnutzen. Ihr hat diese Zuwendung gefallen und sie hat in ihrem Innerem gehoffte, ah da ist vielleicht ein Prinz, der jetzt kommt und mich aus meinem Verlies befreit und nimmt mich dann auf sein Traumschloß mit. Was machst du, du änderst mitten in dieser Vorstellung die Regeln und sagst; so meine Liebe, komm du jetzt mal zu mir, Rettung vorbei. Die Frau denkt sich nur, huch fühlt er sich meiner so sicher, dass er mich jetzt so behandelt und geht einen Schritt zurück. Du ziehst dich auch zurück, weil die Frau keine Gleichberechtigung will, sondern eine kleine Prinzessin.

Das was du mit der anderen Frau erlebt hast, wird dir mit der auch blühen.

Solche Sachen solltest du vor dem erstem Treffen abklären. Wenn du die Frau anschreibst, dann finde auch DU heraus, ob und wie weit sie bereit ist für so eine Beziehung und was sie für sie leisten will oder kann. Fast alle werden Abstand davon nehmen, wenn sie wissen was auf sie zukommt.

Die jetzige mit den 150 km, wenn sie dir nicht anbietet zu dir zukommen, dann ist sie auch in den Prinzessinnen -Modus. Lerne jetzt aus dieser Erfahrung und schalte bei einer neuen Frau gleich deinen Helden -Modus aus, wenn du Gleichberechtigung willst.

Jammere jetzt aber bitte nicht, dass dann keine mehr sich mit dir treffen will, das ist dann halt so.
 
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  • #6
Lieber FS,
ich hatte 3 Jahre eine Fernbeziehung über 800 km. In der Kennenlernphase haben wir uns abgewechselt mit der Fahrerei, damit wir den Aufwand für die Beziehung realistisch einschätzen. Das finde ich schon wichtig, zu sehen: geht das für mich auf Dauer.
Wir haben jeweils auch die Kosten selber getragen, in dem Fall also auch Übernachtung vor Ort. Ich bin kein Sparfuchs und übernachte sofort bei einem mir noch fremden Mann in seiner Wohnung, wäre mir auch zu unsicher. Ich fand den Mann ganz toll und wollte ihm auf Augenhöhe begegnen. Das geht nicht, wenn er sich nur abkaspert und ich das Weibchen gebe, das sich umgarnen lässt. Das bin ich nicht und das schafft dann später Nachjustierungen.
Selber den Reiseaufwand und die Kosten zu tragen, war für mich ein klares Statement der Begegnung auf Augenhöhe "ich bin an Dir interessiert, nicht an Deinem Status" - wir sind beide Besserverdienende, er aber noch besser.
Später bin ich dann gereist, weil ich nur 4 Tage in dre Woche arbeite und er als Arzt immer sehr lange. So hatten wir mehr gemeinsame Zeit. Er hat einkommensbedingt dann den größeren Teil der Flugtickets getragen - war für mich ok. So emanzipiert muss ich dann doch nicht sein und es war klar, wie wir zueinander stehen.
Als wir uns trennten (auf Dauer ging es nicht, keiner war mehr in seinem Leben verankert und die Sehnsucht unter der Woche war nicht aushaltbar), sagte ermir, dass er den Auftakt so gut gefunden hätte, dass wir uns beide gleichermaßen umeinander bemüht haben. Das hat die gesamte Beziehung gekennzeichnet - die beste, die ich je hatte und die der Maßstab für jede weitere ist. Weniger will ich nicht merh, weil ich keine Affäre sondern eine Lebenspartnerschaft suche. Die findet man im fortgeschrittenen Alter aber nur, wenn mann/frau nicht bedürftig ist.
w, 55
 
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  • #7
Dass spätestens das dritte bei mir im Ort stattfinden würde, so es denn dazu kommt, ist selbstverständlich, alles andere ist mangelndes Interesse. Beim zweiten bin ich mir aber wirklich nicht sicher.

So wie du rechnest, kann das nicht funktionieren - und das wo es dir doch gar nicht um den finanziellen Aufwand geht....
Was soll das werden, verlangst du lineares quit pro quo für alles, egal was du tust? Was ist, wenn sie kein Auto hat und nur sehr kompliziert und mühsam zu dir gelangen kann. Vielleicht fehlen ihr die Mittel und sie will dir das nicht sofort auf die Nase binden?

Ich würde in der ersten Zeit nicht zu dir reisen (wollen und können). Ich würde mich anders revanchieren wollen. In deinen Augen hätte ich dann mangelndes Interesse. Auch gut.
Vielleicht hast du ja Glück und eine Frau funktioniert so, wie du dir das vorstellst.
 
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  • #8
Wieso machst Du nicht den Vorschlag , dass man sich auf der Hälfte des Weges trifft ?

Somit kannst Du zum einen testen ob Sie dies gerne für Dich aufnimmt und nicht aus Bequemlichkeit verzichtet und zum anderen ist es für Dich ein geringerer Aufwand....

Ferner solltest Du Dir die Frage grundsätzlich stelen ob Du selbst eine Fernbeziehung Dir wünschst ? Ich persönlich habe dies einmal gemacht und festgestellt:

in drei Monaten - ca. 3.000 km runtergerissen und das bei den akt. Spritkosten -

Mann ist zusammen und doch im Alltag alleine und dies will ich auf Dauer auch nicht ...

Ich habs dann beendet und mich auf die Suche nach einer Partnerin die in meiner Umgebung wohnt mit Radius max. 50 km alles darüber dauert zu lange bei Treffen etc......
 
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  • #9
Ich w36 war beim zweiten Date zu seinem Ort gefahren. Beim ersten Date finde ich es jedoch, dass der Mann ist, welcher mich zuerst besucht. Ansonsten besteht nicht wirklich Interesse. Doch danach wechselt man sich ab, finde ich!
 
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  • #10
Gibt es die Möglichkeit sich irgendwo in der Mitte zu treffen? Was habt ihr den geplant? Ein Essen, Spaziergang oder ganz was anderes?
 
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  • #11
Ich (w, 49) bin stets auch gern bereit, mich für das 1. Date in der Mitte zu treffen; dieses Entgegenkommen scheint aber eine Generationenfrage zu sein - jüngere Frauen erwarten nach dem, was ich so höre und lese, "bedingungsloses Entgegenkommen".
Meine Date-Männer sind bisher trotzdem immer zu mir gekommen. Beim aktuell anstehenden 2. Date mit einem Mann treffen wir uns in einer Stadt in der Nähe von ihm, weil ich sowieso dort bin (da haben wir dann beide Zeit und Sprit gespart).
Dabei ist aber stets klar, was im Falle, dass es "ernst wird", passiert, d.h. wie/wo das Zusammenleben stattfinden würde. Ein Mann, der in einer für mich unattraktiven Region lebt, aber erwartet, dass ich zu ihm oder in seine Nähe ziehe, kommt für mich nicht in Frage.
 
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  • #12
Hallo FS,
ich kann dich gut verstehen. Für mich als Frau war es immer klar, dass es ein Geben und Nehmen ist. Mehrfach habe ich mich mit Dates in der Mitte getroffen. Wenn er beim ersten Date in meinen Heimatort kam, so bin ich beim zweiten Date zu ihm gefahren. Allerdings ist mir im Laufe der Zeit auch klar geworden, dass ich nicht wirklich eine Fernbeziehung will. Mehr als 75 km möchte ich nicht fahren müssen, sonst fehlt mir die Spontanität sich zu sehen wenn man Sehnsucht hat.
Allerdings habe ich dieses Thema bei den ersten schriftlichen und telefonischen Kontakten angesprochen und somit war immer klar wo wir stehen und zu was ich bereit bin für jemanden der mich interessiert um ihn kennen zu lernen.
Also Kommunikation ist alles. Frag sie doch jetzt wie sie sich das weitere vorstellt.

P.S. Witzig ist meine derzeitige Situation. Mein Partner wohnt nur ca 5 Min. von mir weg. Hurra! Aber.......er arbeitet die ganze Woche in Holland, was sowohl 20 km hinter der Grenze als auch 300 km an der Küste sein kann. Somit führen wir eine glückliche Wochendbeziehung. Es geht wohl alles wenn man sich liebt.

Viel Glück
 
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  • #13
... 150 km sind zwischen 1:15h bis 1:30h Fahrzeit, also wirklich kein dramatischer Zeitaufwand, sondern eine Entfernung, die viele Menschen täglich zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen. Insofern ist mir die Diskussion nicht so ganz nachvollziehbar. Natürlich wäre es schön, wenn man sich jetzt am anderen Ort trifft, aber offenbar scheint das Interesse ja noch nicht so eindeutig zu sein.

Eine Möglichkeit wäre ja auch, etwas zusammen zu unternehmen, je nach gemeinsamen Interessen ergibt sich dann automatisch der eine oder andere Ort, bzw. eine dritte Location.
 
  • #14
Ich verstehe das Problem nicht.

Du kannst Sie doch ganz offen fragen: "Soll ich beim nächsten mal nochmal zu Dir kommen, oder hättest Du Lust zu mir zu kommen, oder sollen wir uns irgendwo auf halber Strecke treffen?"

Das ist doch ganz easy!

Ich bin manchmal wirklich überrascht ob der Fragen hier. Viele Grübelei würde sich erübrigen, wenn man einfach das Thema offen anspricht.
 
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  • #15
Dass spätestens das dritte bei mir im Ort stattfinden würde, so es denn dazu kommt, ist selbstverständlich, alles andere ist mangelndes Interesse.

Dann lass es doch einfach?

Ich kannte auch mal so einen Typen, er war zwar echt nett und ich möchte ihn, er fuhr manchmal ungefragt 200km in der Nacht zu mir, bei jedem Pups, und stand dann jeden Abend vor meiner Haustüre ohne sich anzumelden... er verlangte dann irgendwann das selbe von mir und dass ich alle 2 Wochen zu ihm fahren solle. Ich habe es aus gutem Anstand dreimal gemacht, obwohl ich kein Bock dazu hatte. Beim dritten Mal wußte ich, das war das letzte Mal.
Ich leide an Reisekrankheit, hasse reisen und Autofahren und hatte damals auch nicht soviel Geld, um jedes Wochenende quer durch Deutschland zu fahren. Er baggerte trotzdem unaufhörlich weiter. Ich beendete es dann. Es hat einfach nur noch genervt und war stressig!

Wenn du das Geld hast und Spaß am Autofahren hast, dann müßte es dir doch egal sein, wenn du Interesse an der Dame hast oder?
 
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  • #16
... 150 km sind zwischen 1:15h bis 1:30h Fahrzeit, also wirklich kein dramatischer Zeitaufwand, sondern eine Entfernung, die viele Menschen täglich zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen.

Da muss man aber schon im letzten Hinterdorf wohnen. Wenn man täglich 150km zur Arbeit fährt, dann zieht man doch lieber um, als ins nächste Bundeland zu fahren, oder?
 
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  • #17
Da muss man aber schon im letzten Hinterdorf wohnen. Wenn man täglich 150km zur Arbeit fährt, dann zieht man doch lieber um, als ins nächste Bundeland zu fahren, oder?

... oder man hat Familie am Wohnort (Gattin/Gatte mit dortiger Arbeitsstelle, schulpflichtige Kinder, Angehörige usw.), hat dort gerade ein Haus gebaut .... und wird Opfer einer Standortverlagerung. Sowas kommt gar nicht so selten vor und nicht immer gibt es Züge ...
 
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  • #18
Ähhh, neee das ist überhaupt keine Frage: Wenn Sie nicht arm wie eine Kirchenmaus oder Transportunfähig ist gilt Selbstredend das gute alte Ping-Pong Spiel. Beim ersten Date bist DU gefahren- nun ist Sie dran.

Richtig. Oder ihr vereinbart für das zweite Treffen ein Entgegenkommen und verbringt das Date in einer interessanten Stadt. Beim dritten Treffen sollte sie dich besuchen.
 
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  • #19
Richtig. Oder ihr vereinbart für das zweite Treffen ein Entgegenkommen und verbringt das Date in einer interessanten Stadt. Beim dritten Treffen sollte sie dich besuchen.

Mal ehrlich, ist das nicht furchtbar stocksteif und vollkommen unflexibel, "Dating-Regeln" zu befolgen (die eigentlich nicht mal existieren!) anstatt nach EIGENEM gusto zu agieren? Mir fehlt gerad' nur noch die "Gebrauchsanweisung", ab dem wievielten Date an welchem Ort man Petting und wann Beischlaf zu haben hat etc.

Hey FS, sprich doch einfach mit der Dame darüber... !? Wo ist das Problem? Ihr seid noch nicht mal in einer Beziehung, wozu braucht Ihr da jetzt schon vorgegebene "Regeln"? Macht doch Eure EIGENEN, so wie es Euch Spass macht...[mod]

w 42
 
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  • #20
Ich würde als Frau für ein zweites Treffen nicht 150km fahren, es sei denn, ich wäre schon sehr sehr interessiert. Aber auch für ein erstes Treffen würde ich mich nicht mit einem Mann verabreden, der so weit weg wohnt. Ist ja immer sehr umständlich, wenn man sich treffen will. Willst Du oder musst Du eine Fernbeziehung haben? Ansonsten empfehle ich, eher in der Nähe suchen, wie wäre das denn?
 
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  • #21
Für mich gibt es zwei Varainten: Entweder Du fährst nocmlas zu ihr oder ihr trefft euch irgendwo in der Mitte. Bei einem dritten Date würde ich aber dann vorschlagen, dass dieses bei Dir stattfindet. So siehst Du, ob wirkliches Interesse besteht. Denn 150 km sind ja nun keine Weltreise, das ist beiden zuzumuten. Und wenn Du die ersten zweimal zu Ihr fährst, bist Du schon genug ein Gentleman.
 
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  • #22
Hier der FS:

Vielen Dank für eure Ratschläge!

Bevor ich mit ihr spreche, wollte ich mich hier ein wenig über eure Meinung informieren, hat mir sehr geholfen. Mittlerweile haben wir miteinander darüber gesprochen und es war lustig, weil sie sich über das Thema nämlich auch schon viele Gedanken gemacht hat. Jetzt sind wir so verblieben, dass ich sie noch einmal besuche und wir uns einfach anschauen, ob es wieder so schön wird. Wenn dann möchte sie selbstverständlich mich als nächstes besuchen und genau diese Wortwahl hat mir sehr gefallen.

Danke nochmals!
 
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  • #23
Angeregt durch die Frage des TE, frage ich mich warum man sich jemanden sucht der weiter weg wohnt? Wenn man Probleme mit der Entfernung hat. Wobei 150km keine Entfernung sind. Das haben einige als Arbeitsweg Täglich. Ich vermute bei diesen Fernbeziehungen oder sagen wir besser Freundschaft mit Sonderleistungen. Eher Absicht dahinter.
 
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  • #24
Hier nochmal der FS:

Angeregt durch die Frage des TE, frage ich mich warum man sich jemanden sucht der weiter weg wohnt? Wenn man Probleme mit der Entfernung hat. Wobei 150km keine Entfernung sind. Das haben einige als Arbeitsweg Täglich. Ich vermute bei diesen Fernbeziehungen oder sagen wir besser Freundschaft mit Sonderleistungen. Eher Absicht dahinter.

Ich suche nicht gezielt nach einer Fernbeziehung und von Freundschaft Plus halte ich auch nichts. Ich blocke nur keine Kontakte mit Frauen ab, die in einem Umfeld von ungefähr 2 Stunden um meinen Wohnort wohnen. Wenn es dann im Kontakt einfach passt, wir ein gutes Model für uns finden (am Wochenende von Freitag abend bis Montag morgen im Wechsel) und beide offen dafür sind, nach einer gewissen Zeit Beziehung zusammenzuziehen, bin ich schon offen. So viel öfter würde ich eine Freundin im selben Ort ja auch nicht sehen.
 
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  • #25
Lieber FS

Macht es doch nicht so kompliziert!!! Wenn du jetzt schon ein Problem hast die 150 KM zu ihr zu fahren, dann solltest du ihr ernsthaft überlegen, wie gross dein Interesse an ihr ist.

Ich hatte es bei meiner Ex-Frau ähnlich (180 KM und 2,5 Std. Fahrzeit im besten Fall) und ich bin ohne jegliche Frage zu ihr gefahren für die Treffen. "Nur" das erste Treffen hatte ich so arrangiert, dass ich in ihrer Nähe beruflich zu tun hatte, was sie auch wusste. Für den Nachmittag hatten wir uns Beide freigenommen, um Zeit zu haben für ein Date.
 
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  • #26
Ich habe eine Fernbeziehung hinter mir. Er kam immer zu mir, da ich mit dem Kind nicht jedes WE hinfahren konnte. War aber von Anfang an geklärt. Aber dennoch würde ich schon gern wissen, wo und wie ein Mensch wohnt.
Ich denke das erste Date sollte in der Mitte statt finden, das zweite in der Nähe von der Frau, drittes Da wo der Mann wohnt und dann erst Besuche evtl beim anderen Daheim.
Ich habe jedoch beschlossen nie wieder Fernbeziehung.
 
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  • #27
Ich (m43) biete für das erste Date immer an, zu ihr zu fahren und bitte sie, ein Lokal vorzuschlagen sofern es nicht in meinem Einzugsgebiet für Restaurants, Cafes, liegt. Dann ist es an ihr, ob sie selbst etwas vorschlagen oder den Ball zurückspielen will und beispielsweise die goldene Mitte vorschlägt.

Falls es weitere Dates gibt, kommt es darauf an, was man miteinander machen will. Da ich auf dem Land wohne, ist es oft so, dass ich ohnehin in eine Stadt fahren muss, um etwas Kulurelles oder einen Kinobesuch zu machen. Ich fahre dann auch in eine weiter entfernte Stadt zu ihr...fahren muss ich sowieso. Also was solls..nur nicht unnötig verkomplizieren und auf die individuelle Situation anpassen.
 
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  • #28
Also wirklich,
um was gehts denn? Aufzurechnen wer wann was gegeben hat oder nicht. Und das schon wenn man sich gerade kennenlernt.
Da sollte mann sich doch nur auf den Anderen freuen.
Das kann ja nichts werden wenn man sich schon zu Anfang Gedanken macht was evtl. nach "Knigge" geht und was nicht.

Bist du dir sicher das du einen Menschen finden möchtest den du einfach nur liebst?
Ich bin mir da nicht so sicher.
w/45
 
  • #29
@27
Also wirklich,
um was gehts denn? Aufzurechnen wer wann was gegeben hat oder nicht. Und das schon wenn man sich gerade kennenlernt.
Da sollte mann sich doch nur auf den Anderen freuen.
Das kann ja nichts werden wenn man sich schon zu Anfang Gedanken macht was evtl. nach "Knigge" geht und was nicht.
Äh, nee. Es hat mit Knigge nix zu tun. Sondern sehr viel mit gegenseitiger Wertschätzung. Eine FB müssen sich beide gut überlegen und beide wissen dass es Aufwand bedeutet.

Wenn ich fahre zeige ich dem anderen dass Sie mir diesen Aufwand Wert ist, aber ich möchte bitteschön dasselbe auch gezeigt bekommen. Nur so kann eine Beziehung auf Augenhöhe entstehen und gelingen.
Seltsamerweise hatte ich das Glück dass meine Dates das nie als Frage gesehen haben, für diese Damen war es selbstverständlich die Besuche wechselseitig zu machen. Auf die Idee dass immer der Kerl zu fahren hätte sind die alle nicht einmal Ansatzweise gekommen.

Lieber FS
Wenn es dann im Kontakt einfach passt, wir ein gutes Model für uns finden (am Wochenende von Freitag abend bis Montag morgen im Wechsel) und beide offen dafür sind, nach einer gewissen Zeit Beziehung zusammenzuziehen, bin ich schon offen. So viel öfter würde ich eine Freundin im selben Ort ja auch nicht sehen.
Das ist doch mal eine gesunde Einstellung- genauso hab ich mein Glück gefunden.... Und genau das ist übrigens auch der Punkt, man sieht sich sogar im gesamten öfter und auch intensiver als wenn die holde nur eine halbe Stunde entfernt wohnt. Man könnte theoretisch- tuts aber doch eher selten.
 
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  • #30
Immer schön langsam...bei einem zweiten Date weiss man doch lange noch nicht, ob man eine Partnerschaft eingehen möchte. Das kommt doch erst viel später. Wenn man aber da schon Angst hat, es könnte zu aufwändig, zu weit sein, dann darf man sich doch gar nicht erst treffen. Ich treffe mich doch nicht mit einer Person, die soweit weg wohnt, wenn ich nicht bereit bin, die Fahrt auf mich zu nehmen oder ev. auch mal den Wohnort zu wechseln. Wenn ich das nicht kann oder will, dann muss ich die Suche auf die Region beschränken und das geht ja online sehr gut. Im real life steht ja bei einer Person, die man kennenlernt nicht auf der Nase, wo sie wohnt.

Ich klicke etwa Frauen, die mir zuweit weg wohnen konsequent weg ausser sie leben in einer Region, in der ich mir vorstellen könnte, zu leben. Ich habe allerdings beruflich das Glück, sehr flexibel zu sein betreffend Wohnort sofern es dort nur einen vernünftigen Internetanschluss und Handyempfang hat. Wie ich dann zu den Kundenterminen komme, ist mein Problem. Mit auswärts übernachten ist aber alles erreichbar.
 
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