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  • #31
Hallo FS,

hier nochmal die #8

Im Lehramtsstudium und im Referendariat gibt es tatsächlich einige Referendare, die mit einem oder mehr Kindern das Referendariat machen (meistens dann später), es gibt darunter welche mit Partner und auch Alleinerziehende.

Im Internet gibt es ein Forum: http://www.referendar.de/forum/ - ein bekanntes Forum rund ums Referendariat, Seminar und 2. Staatsexamen. Da schreiben alle Arten von Referendaren bundesweit mit sehr individuellen Ausgangssituationen. Vielleicht machst du dir erst mal einen Eindruck darüber und über das Referendariat bevor du an weitere Partnersuche denkst.
Dort werden natürlich auch die Probleme im Referendariat besprochen und organisatorische Fragen.
Der Leid- und Frust-Bereich ist natürlich am größten. Das liegt nicht unbedingt daran, dass alles schlecht ist (wobei der Frust schon überwiegen kann), aber es gibt eben viele Probleme und die besonders tollen Sachen diskutiert man natürlich weniger - man will ja Problemlösungen.
Vielleicht möchtest du dort mal suchen und auch fragen, wie andere in ähnlicher Situation das in dieser Zeit organisieren.

Des weiteren kann ich für solche Überlegungen auch empfehlen, dich in Foren für Alleinerziehende umzusehen. Dort gibt es ähnliche Probleme.
Und auch dort wird nicht nur gejammert, auch dort gibt es "sonstige Dinge des Lebens", die auch wichtig sind und aus denen man etwas für sich ziehen kann.

Neulich gab es hier einen Thread, wo einige Dinge genannt wurden, wie man aus seinem "Loch" wieder rauskommt. Den fand ich ganz gut. Den kann ich auch empfehlen.
http://www.elitepartner.de/forum/meine-liebe-ist-wertlos-45771.html
Sicherlich gibt es hier noch den ein oder anderen mehr davon.

Ich würde mir definitiv erst mal alles das durch den Kopf gehen lassen.
Wenn das ganze abgeschlossen ist, ist womöglich auch das Referendariat rum, das Kind ist älter und es ist eine bessere Basis für dich und eine Beziehung da, da einfach viele Unsicherheiten wegfallen bzw. sich lösen.
Bis dahin hast du auch einen besseren Boden bereitet und weißt besser, wo es mit dir hingeht und was du von einem Partner in Zukunft erwartest (die Bedürfnisse und Anforderungen ändern sich - alters- und situationsabhängig) und erwarten kannst und kannst diese auch besser ansteuern.
Bis dahin dürfte auch klarer sein, wo und wie du Freiräume für eine Partnerschaft schaffen und gestalten kannst und was innerhalb diesen Freiräumen möglich ist und wie das mit sonstigen Zielen zusammenpasst.
 
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  • #32
Liebe FS,

erstmal Hut ab vor deiner Kraft und dem Willen, dein Kind zu lieben! Du bist jetzt in einer sehr schwierigen Situation, die gerade erst mit der Geburt begonnen hat. Nichts für ungut: Aber wie kann man da die Frage nach einer neuen Partnerschaft stellen? Du kümmerst dich gut um dein Kind, das ist sehr löblich, aber es ist noch in der Klinik und nicht daheim, wo du dann die erste Bezugsperson sein wirst, wenn auch sicher mit Hilfe je nach dem Schweregrad der Behinderung.
Ganz ehrlich: Steht einem da der Sinn, einen Mann kennenzulernen? Oder überhaupt darüber nachzudenken? Finde ich - und das meine ich nicht moralisch! - eher befremdlich. Vielleicht sind das ja auch alles Verdrängungsgedanken, um die jetzigen Situation besser auszuhalten.
Wie dem auch sei ein anderer Vorschlag: Wenn es um das Thema Beziehung geht, überlege dir, ob eine Versöhnung mit dem Vater des Kindes nicht doch möglich ist. Klar, du bist enttäuscht von seinem Betrug, aber steht es außer Frage, nach einiger Zeit der Trauer wieder mit deinem ehemaligen Partner zusammenzukommen? Dann hätte das Kinder seinen Vater und du den Partner, den du viele Jahre geliebt hast.
Alles Gute!
 
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  • #33
Das Problem ist, dass Männer heute immer später erst Familie wollen und sich lange austoben wollen. Ein 25jähriger, ein 30jähriger, ja oft ein 35jähriger lässt sich selten auf das Abenteuer Familie mit einem Kind ein, das nicht von ihm ist. Bessere Chancen hast Du bei Männern ab Ende 30, die z.B. schon selber geschieden sind und alles.

Du warst eine sehr junge Mutter. Das ist heute nunmal unüblich und daher wird es schwerer für Dich einen jüngeren Partner zu finden, der sich auf eine Familie einlässt.
 
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  • #34
Liebe Männer. ich bitte um eure ehrliche Meinung

Ich ,w, 24 Jahre alt, schließe momentan mein Studium (Gymnasiallehrerin) ab, bin Mami eines behinderten Babies, ............
Habe ich eine reelle Chance einen Partner zu finden? Männer Mitte 20 wollen doch lieber Frauen ohne Kinder? Und wenn sie welche hat,dann doch sicher keine Frau mit solchen Schwierigkeiten?

Habe jetzt mal absichtlich nicht den Strang durchgelesen, also mal eine Art "unbefangene" Antwort wenn nur das Eingangspost dastehen würde:

Mit Deinen letzten Ausführungen hast Du in der Tat zunächst Recht, allerdings gilt das (augenscheinliche Chancenlosigkeit) nur für die explizite PartnerSUCHE -gleich recht im hiesigen Haifischbecken Onlinemarkt-

Das allein sagt aber gar nichts aus, hier hilft Dir einfach nur das Glück welches man im Leben -ähnlich eines (verzweifelten) Lottospielers- durchaus auch mal haben kann:

Also mit gezielter Suche wird das wohl nichts werden da ja hier ziemlich viele sogenannte No-Go´s auf Anhieb erfüllt sind, da schließe ich mich auch ein, wenn auch etwas älter (42) und in dem Fall ohnehin nicht in der Zielgruppe aber manchmal gibt es Begegnungen draußen im realen Leben, das hat man morgens noch nicht auf dem Schirm und dann findet sich plötzlich etwas.

Darauf zu hoffen scheint mir die einzige "Lösung" zu sein.

Viel Glück
 
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  • #35
Mit Deinen letzten Ausführungen hast Du in der Tat zunächst Recht, allerdings gilt das (augenscheinliche Chancenlosigkeit) nur für die explizite PartnerSUCHE -gleich recht im hiesigen Haifischbecken Onlinemarkt-

Das allein sagt aber gar nichts aus, hier hilft Dir einfach nur das Glück welches man im Leben -ähnlich eines (verzweifelten) Lottospielers- durchaus auch mal haben kann:
...

Hallo FS, hier noch mal die #8.

Ich bin wirklich dankbar für das Posting, da wäre ich gar nicht selber drauf gekommen, obwohl es mir auf die Weise eigentlich auch ganz gut geht.

Ich habe zwar immer (noch) keinen Partner, aber ich will eigentlich auch keinen.
Ich gehe nicht mal weg, um einen zu finden.
Die Möglichkeiten hätten sich längst wieder ergeben - rein aus dem Alltag heraus.
Ich bin eher froh, wenn ich mal meine Ruhe habe und mich der eigenen Muße widmen kann als wenn ich dauernd einen Partner um mich rum habe. Mir geht es auch ganz gut damit. (Und produktive/konstruktive Möglichkeiten, wie man die Zeit spontan mit sich selbst verbringen kann, sind wirklich vielfältig).
Ich renne auch längst nicht mehr mit Mundwinkeln nach unten rum. Hat zwar 2 Jahre gedauert, aber ist jetzt wirklich ein schöner Zustand.
Ich werde auch im Alltag sehr oft angesprochen, es ist kein Problem, den Bekanntenkreis zu erweitern und die ein oder anderen schönen "Spaßstunden" mit interessanten Unterhaltungen und Lachen und ... sind auch darunter. Kann ich mir sogar selbst dosieren, und die haben einen hohen Stellenwert bei der Gegenseite. So hoch, dass man da auch gerne "erhalten" wird.
Absolut kein Problem da ran zu kommen, auch wenn es nicht gleich jedermanns Sache ist, und das hält auch durchaus längere Zeiträume an als manche denken - also auch nicht kürzer als normale Beziehungen mit anschließender Trennung wenn mal der "richtige" dabei ist. Kommt ja recht häufig und schnell im normalen Alltag vor.
Das was man als "Normal" bezeichnet würde zwar mittlerweile auch wieder gehen wenn ich das auf Biegen und Brechen wollte und nichts anderes wollte, aber das wäre mir aktuell zu stressig und mir schweben da auch nicht so Familienprojekte wie anderen Kandidaten in dem Alter vor, ist also eine gute Alternative für mich.
Ich halte mir so auch noch andere Möglichkeiten und Zeitfenster offen. Das Leben hat echt mehr zu bieten als romantische Zweierbeziehungen. Schöne Stunden und anregende Gespräche und Abwechslung und Verrücktheiten gibts trotzdem. Wenn ich nicht der Meinung wäre, könnte ich auch durchaus anders. Aber so ganz nebenbei - ich glaube in einer "normalen Beziehung" mit Alltagstrott und anderen gemeinsamen Zielen hätte ich in dem Alter auch nicht mehr davon. Stichwort: beidseitige "Karriere- und Aufbauphase" mit Häuslebauerei und Familienaufbau (die Scheidung spare ich mir auch gleich noch mit - ne, auf den Stress hab ich wirklich keinen Bock mehr)
 
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  • #36
Eine besondere Situation ist das für dich, liebe FS. Dein Leben wird sich sehr verändern und deine Kraft, Liebe und Leidenschaft wirst du (erstmal) für dich und dein Kind benötigen. Du scheinst eine liebe Frau zu sein. Warum also sollte sich ein guter Mann, nicht in eine liebe Frau verlieben. Sowas ist ganz normal und passiert dauernd. Auch wenn es hier im Forum Zweifel gibt, in der Realität geschehen solche Dinge. Alle Gute für Euch!
 
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  • #37
Gast 8, ich bin über Dich und was Du hier so schreibst, sprachlos! Es ist nach den Motto: Unter den Blinden, ist der Einäugigr König!

FS ich habe vorhin mit einer Bekannten telefonieret, die Frauen vor Abtrennungen berät, sie ist auf Frauen spezialisiert die ein behindertes Kind erwarten. Sie empfiehlt den Frauen das Buch "Lotta: Wundertüte".

Die Mutter von Lotta hat das Buch geschrieben, über das Schlimme und Gute mit ihrer behinderten Tochter. Sie schreibt, wann und wie sie über die Behinderung erfahren haben. Sie schreibt, welche Zerreißprobe es für ihre Ehe war. Sie schreibt, wie lange sie gebraucht hat, bis sie unbefangen mit Kindern in Lottas Alter spielen konnte.

Ich habe das Buch nicht gelesen aber es soll wohl ein sehr guter Einblick in das Leben mit einem behinderten Kind sein.

Die Frau, die das Buch geschrieben hat, ist freie Journalistin, hat sehr viel Zeit zu Hause verbraucht und viel ihre Tochter gefördert.

Ich befürchte oder vermute, die FS muss sich nicht Sorgen um einen neuen Partner machen! Sie muss schauen, ob sie nicht auch noch Beruflich ein paar Gänge runter schalten muss.
 
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  • #38
Liebe FS (nochmal die #8),

angeregt gerade durch einen anderen Bekannten mit Problemen, und zwar:
Mir ist ja verständlich, dass man von einer neuen Beziehung träumt und man als Mensch auch solche führen will.
Es kann aber auch noch einen anderen Grund haben, wieso man sowas haben will, und der heißt Angst. Beispiel:
- Angst vorm Alleinsein
- Zukunftsangst
- Prüfungsangst
- Versagensangst (als Frau evtl. nicht irgendwelchen Gesellschaftlichen Vorgaben erfüllt zu haben)
- ...



Ich kann mir gut vorstellen, dass es dir gut täte, wenn du doch mit solchen Dingen auseinandersetzt.
Es gibt im Internet zahlreiche Seiten, wenn man die Begriffe nur eingibt.
-> Um zu verstehen, wo die herkommen. wie weit die bei dir mit reinspielen, ob die wirklich so berechtigt sind und wie man damit umgehen kann (evtl. gibts Methodentipps dazu, man kann sich auch ein Konzept erarbeiten, wie man mit sämtlichen Faktoren, die da reinspielen umgehen will)
Das wäre 1. für dich eine Ablenkung, die den Blick auf positive Handlungsweisen richtet und dich vielleicht psychisch entlastet (-> Mundwinkel hängen nicht mehr so nach unten ;) )
2. Ist das unheimlich förderlich um sich selbst kennenzulernen
3. Kann man das auch im Lehramtsberuf gut gebrauchen
Zum einen bei den Schülern um die evtl. besser zu verstehen, zum anderen um selbst besser gerade in der Referendariatsphase durchzukommen, wenn sowas vorliegt.
4. Bereitet sowas auch etwas den Boden, um irgendwann wieder eine Beziehung aufnehmen zu können und vor allem bis dahin die anfallenden Dinge besser in Angriff zu nehmen (man ist weniger gelähmt).


Ich nehme nicht an, dass das bei dir der Hauptgrund ist,
aber eine Beziehung einzugehen, damit man mal wieder lachen kann usw. ist eine verdammt schlechte Basis. Die gehen auch meistens in die Hose falls die überhaupt zustande kommen, und dann hast du wieder nichts zu lachen und das dauert noch länger.
Es ist eher so rum, dass man mal wieder lachen können sollte von sich aus, dann klappt das andere auch besser.

Es gibt sicher noch mehr Schlagworte, die in den Wunsch bei dir mit reinspielen können. Die würde ich auch verfolgen - intellektuell wie selbstüberprüfend.
So kann man auch zu Lösungen von "Verspannungen" kommen.
Außerdem: Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.
 
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  • #39
Liebe FS,

selbstverständlich wirst Du einen wunderbaren und starken Mann finden, der Dir als Partner zur Seite stehen wird!

Alles Liebe und Gute
 
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  • #40
Generell ist mit Kind schwerer zu "vermitteln" als ohne. Gerade im noch jungen Alter suchen wenige Männer danach. Ein Kind mit Behinderung schreckt ehrlich gesagt auch viele ab. Es wird eben deutlich mehr Aufmerksamkeit verlangt, inbesondere in lebenslangen Fällen.

Ich denke schon, dass es Männer gibt, die sich darauf einlassen. Natürlich die meisten nicht. Wobei das keine Männerschelte sein soll, Frauen würde das genauso machen. Ehrlich gesagt ist es auch verständlich. Beziehungen sind so schon schwer genug und wenn man gleich weiß, dass wird noch eine Ecke schwieriger, dann kann ich nachvollziehen, dass man abgeneigt ist.

Es gibt aber auch Männer, die gerne viel Liebe schenken, das sind eher die schüchteren Kümmerer, die von den meisten Frauen nicht als Mann zur Kenntnis genommen werden. Ihr Vorteil, FS, ist, dass solche Männer in ihrem Berufstzweig wahrscheinlich häufiger vorkommen als in anderen Branchen.

Natürlich ist die Kennenlernphase extrem schwierig, Sie haben ja mehr Verpflichtungen. Und ich weiß auch nicht so Recht, wie der Künftige auf sie aufmerksam werden und sie kennenlernen soll, wenn sie eingespannt sind. Das wird alles nicht einfach, aber wenn es passt dann ist es alles wert gewesen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Glück bei der Suche.
 
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  • #41
[Mod]

Die Mundwinkel hängen runter, man weiß auch erst mal nicht so recht, wie es weiter geht.
Wenn die FS vorher immer recht enthusiastisch und zielstrebig war - das wird sich so nicht auf Dauer halten lassen, weil die Gefahr, dass man da selbst dabei umfällt wenn nicht bald Lösungen herkommen, die nicht zumindest ein sichtbares Licht am Ende des Tunnels versprechen.

Ich will hier nichts beschönigen und mittelmäßige Dinge als erstrebenswert hinstellen, wenn man vorher was anderes angepeilt hat, aber es geht jetzt erst mal mehr darum, mit der aktuellen Situation und allem was noch vor einem liegt zurecht zu kommen.
Ein Dauer-Partner mit allem drum und dran (wie sich die meisten das als Beziehung wünschen) ist nicht so essentiell wie manche glauben und würde unter solchen Umständen wahrscheinlich sogar noch mehr Ärger machen, wenn es denn überhaupt dazu kommt.
Nicht nur, weil der sich der andere ein Haufen Probleme ins Haus holen würde, sondern eben auch weil die FS sehr mit anderem beschäftigt sein wird. Es funktioniert nicht, einen (neuen) Partner nebenbei zu haben und dem eine Partnerin zu sein, wenn ich am im Durchschnitt weniger als 1h für den da sein kann (und wann genau dieser Freiraum anfällt weiß ich vorerst auch nicht), und da tun wir dann so, als ob nichts wäre und amüsieren uns beide und in den restlichen 23,5 Stunden gehe ich an meine Grenzen und habe mit allerhand ungeklärter Situationen und Ängste zu kämpfen. (und das auch noch mit vorheriger Trennung aus langer Beziehungszeit).
Außerdem geht man ernsthafte Beziehungen in dem Alter noch mit ganz anderen Absichten ein, denen ich ebenfalls nicht gerecht werden kann in der Situation. (der Spaß bzw. die Freude am Leben ist da wirklich nur ein Teil)

# 8
 
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  • #42
Liebe FSin,

eine Partnersuche wird sich als sehr schwer erweisen - aber nicht als unmöglich.

Ehrlich gesagt: selbst als ich in Deinem Alter war, von hiesigen Frauen verschmäht und beleidigt, behandelt wie das letzte Stück Abschaum, hätte ich mir nicht vorstellen können, mit einer alleinerziehenden zusammenzukommen - eine Behinderung des Kindes noch nicht mit einberechnet. Und dabei verfüge ich schon über sehr starke altruistische Züge.

Ich hoffe, daß Dir klar ist, was Du von einem Partner da verlangst an Zeitaufwand, Empathie, Selbstlosigkeit, Selbstverleugnung und Selbstaufgabe. Und das alles für ein Kind, das nicht seines ist.

Trotzdem wünsche ich Dir viel Erfolg und einen liebenden Mann an Deiner Seite.

M
 
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  • #43
FS: Du hast erst vor kurzem ein behindertes Kind zur Welt gebracht.

Da solltest du wirklich andere Dinge als Männer, "wilden leidenschaftlichen Sex" und "spontan Verrücktes machen" im Kopf haben!!

Da kann einem das Kind wirklich nur Leid tun!
 
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  • #44
FS: Du hast erst vor kurzem ein behindertes Kind zur Welt gebracht.

Da solltest du wirklich andere Dinge als Männer, "wilden leidenschaftlichen Sex" und "spontan Verrücktes machen" im Kopf haben!!

Da kann einem das Kind wirklich nur Leid tun!


Das heißt nicht, daß die FS wie eine Nonne leben muss!!!!
 
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  • #45
an die FS:
- Dein Wunsch nach einem Partner ist verständlich. Aber, hast Du schon einmal nachgedacht, welchen Platz Du Deinem Partner einräumen willst und einräumen kannst ? Deswegen hier einmal einige Fragen, die Du für Dich selbst bitte beantworten möchtest:

- Du bist fast 24 h mit dem Kind beschäftigt. Wie viel Zeit wirst Du für Deinen Partner haben ?
- Bist Du Dir sicher, dass Du einem Partner in fairer Weise gerecht werden kannst, auch was die Wünsche und Bedürfnisse des Partners angehen ?

Ich weiss, das hört sich jetzt an, als ob ich Dir einige Tipps geben will, die man sich vor der Anschaffung eines Haustieres durchlesen möchte :)

Aber, auch vor einer Partnerschaft muss man sich gut überlegen, was kann ich einem Partner geben, was will ich einem Partner geben, und hat dieser eine Chance, sich bei mir wahrgenommen zu fühlen, oder wird er als 5. Rad am Wagen hängen bleiben ?

w, 40
 
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  • #46
[Mod]
Woran sich die FS wohl aber auch gewöhnen und den Umgang damit üben muss - solche Äußerungen aus dem nicht beteiligten Umfeld und womöglich auch noch aus dem Freundeskreis, und die wird es immer wieder geben und es wird auch noch ganz andere geben.

Wichtiger ist wohl eher, dass die FS das tut, was sich mit ihren eigenen Einstellungen, Zielen und Problem-Situationen vereinbaren lässt. Das kann im Grunde ein Außenstehender auch schlecht beurteilen. Der kann höchstens Hinweise geben, die passend sind oder auch nicht.
Kleiner Tipp an die FS: Selber drüber klar werden, was alles fehlt. Durchaus Eindrücke und Kommentare bezüglich Möglichkeiten sammeln, damit man sich selbst was zusammenbasteln kann aus dem was möglich ist, aber nicht alles zu nahe an einen rankommen lassen. Gerade als idealistischer Mensch und noch in jüngeren Jahren besteht da vielleicht eine Gefahr.
Und wenn es mit dem bisherigen Umfeld nicht mehr passt - akzeptieren und ggf. auch ein anderes Umfeld dazu aufsuchen.
 
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  • #47
Jeder hat Recht zu träumen und auf seinen Prinzen zu warten

Aber, mal ehrlich...es gibt viele 24 jährige, die kein Kind und keine Vergangenheit haben...

Du schreibst "Akademikerin", du glaubst, dass du damit bei Männern punkten kannst.

Eine Lehrerin ist ja auch keine Anwältin oder Ärztin...
 
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  • #48
Inzwischen bin ich fast versucht, den Beitrag als Fake zu bezeichnen. Wenn man gerade erst ein Kind zur Welt gebracht hat, steht einem der Sinn doch nicht nach einer Partnersuche? Und nach leidenschaftlichem wildem Sex? Tja, ich kann es nicht beurteilen, aber man hört ja immer wieder, dass Frau dann erstmal ihre Ruhe haben will und genug Nähe durch ihr Kind bekommt. Und wenn dann das Kind noch behindert ist, das ist doch eine Überdosis an Nähe.

Unabhängig davon: Glaub mir, liebe FS, das Referendariat ist stressig genug, das würdest Du auch mit einem nicht-behinderten Kind kaum auf die Reihe bekommen, wenn da nicht ein Wunderwerk an logistischem Betreuungsaufwand dahintersteckt. Ich weiß nicht, wie die Einstellungskriterien momentan sind für Gymnasiallehrer, aber kommt es dort bei der Abschlussnote nicht auf jedes Zehntel nach dem Komma an? Dann investier lieber erstmal Deine Energie in einen sehr guten Abschluss.

Nicht bös gemeint, aber find erstmal zu Dir selbst. Sollte der Beitrag doch kein Fake sein: Wenn Du Dich gefunden hast, dann wird der passende Partner schon kommen, lass los und vertrau darauf.
 
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  • #49
@ 47

Das ist im Grunde auch der einzige Rat, den man da im Groben und ganzen geben kann.
Auch die Sache mit dem Lehramtsreferendariat und der Abschlussnote ist sehr richtig und wichtig (und bei dem angeblichen Lehrermangel - abhängig von der Fächerwahl - ist einem der Job noch lange nicht garantiert und noch dazu wäre man sehr auf den Schuldienst fixiert).
Wenn das zuviel wird, würde ich mir auch direkt überlegen, ob ich nicht eine andere berufliche Laufbahn anstrebe - eine wo man flexibler einsetzbar ist und auch staatlich gefördert werden kann.
Aber das sind alles keine Situationen, wo man eine Partnersuche nebenbei starten sollte und wahrscheinlich auch nicht kann.

Ich halte den Beitrag dennoch nicht für einen Fake.
Komme man erst einmal in so eine Situation wo binnen sehr kurzer Zeit plötzlich ALLES anders ist (und aus moralischen Grundsätzen heraus wahrscheinlich auch noch korrekt gehandelt hat) - da versucht man am normalen leben wieder Anschluss zu finden. Insofern finde ich, braucht man sich da für eine solche Fragestellung nicht zu schämen.
Blöd nur, dass das auf normalem/herkömmlichen Wege schlecht geht, weil man plötzlich ein Haufen anderer Probleme am Hals hat, die man vielleicht noch gar nicht so sehr realisiert hat.
Die FS steht noch relativ weit am Anfang und hat noch nicht sooo viel Lebenserfahrung.

-> Lösungen suchen, Lösungen suchen, Lösungen suchen und Konzepte dafür erarbeiten (ohne es jedem dabei Recht machen zu wollen - denn das funktioniert sowieso nicht) und schauen, wie man mit sich selbst dabei noch möglichst gut umgeht.
 
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  • #50
Inzwischen bin ich fast versucht, den Beitrag als Fake zu bezeichnen.

Also hier ist doch nicht gleich alles ein Fake!

Ich habe schon abgedrehtere Sachen von Menschen von Anfang bis Mitte 20 gehört. Und da ist es egal ob die studiert haben oder auch nicht.

Es ist im Prinzip auch egal, wie schwer oder leicht es für die FS beruflich aussieht, ab jetzt wird das Kind den Takt angeben.

Ich hoffe... die FS ist schlau genug und entscheidet für alle Beteiligten richtig, denn den Vater des Kindes darf man auch nicht vergessen, sein Leben hat jetzt auch einen gravierenden Einschnitt bekommen, der auch nicht ohne Folgen ist.
 
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  • #51
An die FS noch - als weiterer Rat.

Nimm die Hilfen in Anspruch, die dir was bringen, aber nur die und nicht alles was "geboten wird", die sich aber gegenseitig ausschließen oder dich runterziehen - ohne Bedenken und "ich muss das alles alleine geschafft haben" oder "andere sehen das als falsch an".
Dazu sind die in der Regel da und du hast eine Berechtigung und kannst damit dafür sorgen, dass sich deine Situation schneller bessert.
Und so alt bist du nicht, dass sich das nicht lohnen würde und danach "nichts mehr kommt".

Wichtig ist, dass für dich ein Konzept her kommt. Eines, auf das man aufbauen kann.


Es führen sicherlich viele Wege nach Rom (oder wo man sonst hin will - was man auch vorher eruieren sollte),
die sieht man aber am Anfang noch nicht oder kommen einem zu unsicher vor, weil man da vor lauter Berg nichts sieht und gar nicht weiß, wo man zuerst anfangen soll.
Das Gesamtgefüge löst sich nach und nach - es braucht eben seine Zeit und natürlich auch seine aktive Handlung.

Aber auf Dauer gesehen - es ist durchaus so, dass man wieder glücklich dabei werden kann, also nicht verzagen und sich abschreiben.
Beziehung und Co kommt dann nebenbei hinzu und ergibt sich vermutlich wenn es wieder an der Zeit ist.
 
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  • #52
@ FS,

nur eine Idee, wie potentielle Lösungen aussehen können:

Es ist Standard, dass Eltern mit behindertem Kind auch psychologisch betreut/begleitet werden.
Wegen der Entwicklung des Kindes und was noch alles damit zusammenhängt, weil die Eltern dabei vor anderen Problemen und Ängsten stehen als Eltern mit nichtbehindertem Kind/ wie man mit diesem umgeht in den individuellen Fällen.
Ob man darauf aufmerksam gemacht wird oder ob man sich selbst darum kümmern muss, weiß ich nicht.
Falls einem selbst nicht direkt geholfen werden kann - die sollten sich auskennen, wo man noch Hilfe herbekäme für individuelle Probleme.
Dazu am besten in Foren für Eltern mit behindertem Kind nachfragen, wie man sowas einleitet.

Wenn es eine Option sein sollte - möglicherweise gibt es geförderte Maßnahmen, für eine Ausbildung im Bereich Umgang mit Kindern/behinderte Kinder
(Falls das Referendariat für dich unter diesen Umständen zu anstrengend wäre).
Die Maßnahmen dauern nicht so lange wie eine komplett neue Ausbildung.
Möglicherweise löst sich unter solchen Umständen die Unterbringung des Kindes besser für diese Zeit.
Du hättest bessere Einsichten im Umgang mit deinem eigenen Kind & welche Hilfen einem da zustehen und könntest auch anderen Eltern damit helfen. (und wie man mit den Behörden umgeht usw).

Du könntest später auch Nachhilfeunterricht geben, wenn du Spaß daran hast. Die "Lehrereigenschaft" und die Vorerfahrung kann dir keiner mehr nehmen. Nachhilfeunterricht ist deutlich entspannter und man hat mehr Erfolgserlebnisse als im Schuldienst (die Schüler wie die Lehrer).

Es sind alles "Möglicherweise", vermutlich muss man dafür viel Recherchieren und auch Ämter abrennen. Aber wenn sich sowas nicht auftut, dann vielleicht etwas anderes.

Es gibt studierte Eltern, die nie in ihrem Beruf gearbeitet haben.
Z.B, eine Biologin, die nach ihrem 2. Kind eine Nachhilfe-Franchise-Unternehmen ins Leben gerufen hat.

Man kann auch selbst Kinderbetreuung übernehmen für andere und sein eigenes dabei noch mithüten um entspannter mehreres unter einen Hut zu bekommen.

Möglicherweise ergeben sich auch Lösungen fürs Referendariat.


Was Männer und Partnerschaft anbelangt:
Karrierefrauen sind eher weniger erwünscht.
Wichtiger ist die Persönlichkeit, die auf eigenen Beinen stehen kann und für mich Zeit hat. (den individuellen eigenen Lebensziele angepasst, es wird sich etwas finden lassen)
Wenn es passt, dann strahlt man das auch aus.
Wichtig dafür ist, dass man mit sich selbst zufrieden und im Reinen ist und auch Freude an dem hat was man tut. Was will man im Prinzip mehr?
Mit etwaigen Unsicherheiten lernt man zu leben (wir leben hier in D - da sind die Verhältnisse anders als woanders auf der Welt), materieller Mangel kommt in der (Überfluss-)Gesellschaft nicht stark vor, es gibt zahlreiche KompensationsmöglichkeitenIm Prinzip gibt es für alles Lösungen, auch wenn die nicht immer Erstklassig sind. Hauptsache es funktioniert.
 
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  • #53
Ich glaube nicht, dass der Beitrag ein fake ist, und ich als Frau hätte kein Problem mit so einem Partner, kann aber für die Männer leider nicht sprechen. :) Für mich wäre so etwas kein Problem, auch nicht, daneben zu studieren und zu arbeiten, denn das Kümmern um ein behindertes Kind oder überhaupt ein Kind ist etwas anderes, es ist das, was manche eher antreibt, als belastet. Auch, wenn es stressig sein kann, aber anders als anderer Stress.

Mit Sicherheit gibt es Männer, die damit kein Problem haben, aber die musst du natürlich erst einmal kennenlernen. Ich persönlich, die nicht deine Probleme hat, hätte keinen Bock auf einen Mann, dem alles zu viel ist. Nee, danke. Sei also ruhig selbstbewusst, und überlege dir mal, wie attraktiv du jemanden findest, der immer so ganz realistisch davon spricht, was für Probleme bei einer Partnerin genehm seien. Das hat mit Gefühlen nichts zu tun. Mich nerven solche Männer.
 
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  • #54
Liebe FS,

erstaunlich, dass du mit diesem Pensum, auch noch an den Aufbau einer Beziehung denkst. So schlecht scheint es dir also nicht zu gehen. Ganz ehrlich, wer sich so jung und in einer so ungünstigen Situation darauf einlässt, ungeschützten Verkehr auszuüben, muss dann mit den Folgen klar kommen. Es mag sich hart lesen, aber du hast derzeit wirklich andere Prioritäten in deinem Leben, die zu bewältigen sind. Eins nach dem Anderen, dein Baby steht erstmal an erster Stelle, dann musst du schauen, ob du überhaupt beruflich einsteigen kannst und dann Step by Step. Es gibt sicherlich Männer, die ein guter Partner wären, aber man sollte als Frau auch gute Basics mitbringen und die sehe ich als alte und langjährig berufserfahrene Frau nicht bei dir.

Bring doch dein Leben erstmal in ruhiges Fahrwasser, die ersten Lebensjahre sind für ein Baby, die allerwichtigsten, wenn da eine stressige und unglückliche Mama ständig da ist, ist das fürs Baby garantiert nicht gut, erst recht nicht, wenn es behindert ist.

Alles Gute für dich, w Ü50
 
  • #55
Du meine Güte, manchmal bin ich wirklich verblüfft.

Hier werden seitenlang Tipps gegeben - und kein Mensch weiß, welche Behinderung dieses arme Würmchen hat. Davon hängt ALLES ab!

Zudem wissen wir alle nicht, wie die FS auf Dauer mit der Situation zu Recht kommen wird. Noch ist das Kind im Krankenhaus, da wird es von FACHKRÄFTEN versorgt. Nicht von der FS, die sicherlich ein bisschen windeln und füttern darf.

Zu Hause geht es richtig los! Mein Kind war nur chronisch krank, und ich habe als 31jährige vor Unsicherheit schon öfter am Rad gedreht. Und dann dieses halbe Kind (sorry, 24 ist nicht gerade so super-erwachsen und dann noch mit diesen Flausen von nächtelang Sex mit dem schwerstkranken Kind, haha) und eine schwere Behinderung! Das Kind ist alles für sie, ja ganz großartig - vor Allem viele Illusionen!

Wir sprechen uns wieder, wenn das Kind zu Hause ist und sie sich ein paar Monate die Nächte um die Ohren geschlagen hat und weiß, ob und wie sie überhaupt damit zu Recht kommt. Vielleicht schafft sie es ja, einen armen Kerl noch da hineinzuziehen, der eine Weile lang mitleidet und sie dann doch sitzen lässt. Ich bin lieber alleine geblieben und hatte meine Zeit und meine Kraft frei für die Kinder. Das muss die FS natürlich nicht auf Dauer, klar. Vielleicht muss das Kind ohnehin in eine Einrichtung, es gibt Krankheiten, mit denen man in einem Privathaushalt nicht leben kann - wir wissen alle es nicht.
 
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  • #56
Mit einem Kind und einem ganzen Berg von Problemen wird es die Themenstarterin nicht leicht haben, einen passenden Mann zu finden. Der Themenstarterin sollte von vornherein klar sein, dass ein junger, sportlicher, gutaussehender, beruflich erfolgreicher Mann sich auf sie nicht einlassen wird. Prinzen, welche das Aschenputtel holen, gibt es nur im Märchen. Sie wird viele Abstriche machen müssen, und wenn sie mit genug Kompromissen leben kann, dann findet sie auch einen Partner. Ansonsten bleibt ihr immer noch frei, ohne festen Partner durchs Leben zu gehen.

Meine Ex hatte auch ein behindertes Kind, bevor wir zusammenkamen. Dass diese Beziehung scheiterte, lag weder an dem Kind noch an dem Problemberg, welche sie mit sich rumgeschleppt hat. Irgendwie war ich im Laufe der Zeit nur noch der Mülleimer für ihre Probleme geworden, ein Topf, aus dem sie gerne gegessen hat, den sie aber nicht willens war, selbst auch einmal zu füllen. Ich hatte mich von ihr getrennt, als sie zum zweiten Mal fremd ging.

Wenn ich Deinen Eingangsbeitrag lese, dann stören mich nicht Deine Probleme oder Dein Kind, sondern die Art und Weise, wie Du Deine Probleme in den Mittelpunkt rückst. Das drückt gleichzeitig jeden möglichen Partner zwangsläufig an den Rand.
 
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  • #57
Liebe FS
Ich muss ehrlich gestehen, ich habe nicht alle Beiträge durch gelesen, erlaube mir jetzt aber trotzdem, meinen Senf dazu zu geben.
1. hätten bestimmt ganz viele junge Frauen in Deiner Situation abgetrieben. Chapeau, dass Du Dich anders entschieden hast.
2. kommt es natürlich immer auch auf die Behinderung des Kindes an. Trisomie 21 kann man ja nicht vergleichen mit einem offenen Rücken oder einer seltenen Erbkrankheit, die von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Wird Dein Kind immer auf Hilfe angewiesen sein oder wird es in der Lage sein, irgendwann ein einigermassen selbst bestimmtes Leben zu führen? Vielleicht weisst du einfach zu wenig über die Behinderung und hast nur Angst davor, wie`s weitergeht.
3. wäre es wichtig, wie Du zum Vater des Baby`s stehst. War er während der SS für Dich da oder will ER keinen Kontakt mehr? Da wäre doch eine Möglichkeit, Unterstützung her zu bekommen, auch was das Finanzielle angeht.
4. such Dir professionelle Hilfe, vielleicht eine Selbsthilfegruppe, oder einfach jemanden, der Dir helfen kann.
5. verstehe ich Deine Gedanken sehr gut, obwohl hier mehrere schreiben, jetzt an Sex und Lachen und Spass zu denken, zeuge von Unreife. Ich glaube, Du siehst im Moment nur einen Riesenberg vor Dir, noch die Ausbildung dazu, da nach einem "Strohhalm" zu suchen ist völlig legitim.

Ich wünsche Dir viel Kraft und ich weiss, dass auf schlimme Zeiten wieder gute folgen!

w, 44
 
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  • #58
Zu Hause geht es richtig los! Mein Kind war nur chronisch krank, und ich habe als 31jährige vor Unsicherheit schon öfter am Rad gedreht.

Man soll aber nie von sich auf andere schließen. Ehrlich gesagt, wundert mich dein Kommentar etwas, da ich deine Kommentare sonst mag.

Allgemein kann ich diese Angst vor Problemen nicht nachvollziehen und gutheißen. Da reden alle ständig von Hilfe, Sozialem, fordern von anderen, schimpfen auf die bösen Egoisten, aber wehe, sie müssen selber mal etwas tun.

Ich engagiere mich gerne, und denke auch , dass es Männer gibt, die davor nicht zurückschrecken. Wir wissen auch nicht, was das Kind hat, es gibt ganz unterschiedliche Behinderungen, und viele, die zwar anstrengend sind, aber auch viel liebevolles auslösen, z. B. Trisomie 21.

Abgesehen davon weiß man auch nicht, wie sich eine Beziehung entwickelt. Ich würde von einem Mann erst einmal nicht erwarten, dass er sich meine Probleme aneignet. Mit der Zeit wächst man aber von alleine zusammen, und erledigt die Pflichten lieber gemeinsam.

Die Kälte die hier vor Problemen herrscht, ist erschreckend. Ein paar Probleme zu meistern, ist interessanter, als Menschen, die nicht zusammenpassen, oder man sonst so trauriges zu hören bekommt. Und ich bin was das angeht, auch ganz gewiss nicht naiv, ich weiß sehr genau, wie man sogar besser und organisierter wird, sobald so eine Art von Stress eintritt.
 
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