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  • #1

Ab wann beginnt hinhalten - wie viel "Leidenszeit" ist akzeptabel

Mich beschäftigt eine Frage, die vielleicht auch einige andere hier in diesem Forum interessieren könnte. Nachdem es heutzutage ja durchaus üblich ist, eine Beziehung zu einem Menschen aufzubauen, der eine Vorgeschichte mit Frau und Kindern hat und sich zum Zeitpunkt des Kennenlernens in Trennung befindet, habe ich mich gefragt, wann in euren Augen die Scheidung erfolgen sollte.

Mir ist bewusst, dass manche Menschen von sich behaupten, kein Problem damit zu haben, wenn der eigene Partner aus steuerlichen und/oder anderen finanziellen oder gesellschaftlichen Aspekten mit dem ehemaligen Ehepartner auf dem Papier verheiratet bleibt, ich persönlich wünsche mir aber, dass mein Partner auch offiziell "zu mir gehört" und habe das auch so kommuniziert, dass ich irgendwann eine Familie gründen möchte (wobei meinem Partner der Gedanke gefallen hat), vor allem angesichts des Hintergrundes, dass ich um einiges jünger als mein Partner bin und gewisse Erfahrungen im Leben nicht missen möchte, nur weil er sie bereits erlebt hat.

Also, ab wann fängt in euren Augen das Hinhalten an (nachdem die Eheleute bereits seit 2 Jahren getrennt sind)?
 
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  • #2
Wie alt ist er denn und wie alt bist Du ? Wie alt sind seine Kinder ?

Mein Freund ist 52 und ich bin 37. Er ist auch seit 2 Jahren getrennt lebend - Scheidung läuft und er hat mir am Anfang auch gesagt, dass er sich mit mir Kinder vorstellen kann, ich seine Traumfrau bin, seine große Liebe, etc. ! Jetzt hat er mir gesagt, dass er keine Kinder mehr will und er froh ist zwei gesunde Söhne zu haben (8 u.14).
 
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  • #3
KEINE Leidenszeit ist akzeptabel - zumindest für mich.

Mein Partner soll sich klar getrennt haben UND geschieden sein, bevor er in eine neue Partnerschaft geht.

Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und würde es nie mehr anders akzeptieren.
 
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  • #4
Was hat er denn gesagt? Will er sich scheiden lassen, ober aus irgendwelchen Gründen verheiratet bleiben?

Wenn er sich scheiden lassen will, dann sollte er schnellstmöglich den Papierkram erledigen, es dauert ja auch noch, bis das Gericht das alles bearbeitet hat.

Wenn er sich aus irgendwelchen Gründen nicht scheiden lasen will, dann solltest du überlegen, ob du damit zurecht kommst oder dich lieber trennst.

Und übrigens, man kann auch Kinder bekommen, wenn einer noch verheiratet ist.

Für mich klingt das ("seit 2 Jahren getrennt") schon langsam nach hinhalten. Frag ihn mal nach einem konkreten Zeitplan, wie er sich das vorstellt.
Denkst du, er will wirklich nochmal mit Kindern von vorne anfangen oder kann es nicht auch sein, dass er dir jungen Übergangsfrau erzählt, was du hören willst ohne langfristige Ziele zu haben?
 
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  • #6
Ich hätte die Bedenken, dass es wie bei Gast 1 endet.

Nein für mich ist so ein Zustand nicht akzeptabel. Wenn nach 2 Jahren nichts passiert ist, dann ist es ihm einfach nicht so wichtig.

Klar muss primär investiert werden. Viel Geld, viele Nerven.
Doch die Ansprüche der Ehefrau steigen auch mit jedem Ehejahr. Stichwort Versorgungsausgleich, Zugewinn etc. Von jedem €, den er verdient, wird sie mit jedem Monat mehr erhalten. Und was ist mit eurer Zukunft?! Das ist doch ein Unding, wenn DU jetzt die Partnerin an seiner Seite bist, die Sorgen und Nöte mit ihm teilt.

Wenn mal was passiert, stehst du ganz allein da. Sie ist immernoch seine Frau und hat alle Rechte. Was hast du vor dem Gesetz? Nix. Bist ja bloß irgend ne Freundin. Das ist so traurig in diesem Land!!!

Und von dir persönlich mal abgesehen, frage ich mich echt, warum solche Menschen mit so diffusen Verhältnissen einen normalen unbelasteten Single behelligen müssen?! Sollen sie doch bitte erstmal ihr Kuddelmuddel unter sich klären und nicht auch noch Dritte in das Chaos emotional reinziehen. Immer fein auf allen Hochzeiten tanzen wollen und ja nichts verlieren.
 
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  • #7
Mein Freund ist 52 und ich bin 37. Er ist auch seit 2 Jahren getrennt lebend - Scheidung läuft und er hat mir am Anfang auch gesagt, dass er sich mit mir Kinder vorstellen kann, ich seine Traumfrau bin, seine große Liebe, etc. ! Jetzt hat er mir gesagt, dass er keine Kinder mehr will und er froh ist zwei gesunde Söhne zu haben (8 u.14).

Ach du Liebe, das hätte dir von Anfang an klar sein müssen, dass seine Aussage irgendwann kommen wird. Gerade bei solchen Sprücen: "Du bist meine Traumfrau...." bin ich gaaanz vorsichtig.

Du bist in einem gefährlichen Alter, seine Söhne, der Kleine ist aus dem gröbsten raus, der Große ist gerade in der Pupertät, jetzt mit neuen Bälgern anfangen? Er wird sich früher anscheinend nicht groß um seine Jungs gekümmert haben, der Kleine war ja noch ziemlich klein, als die Ehe anfing zu kriseln.

Solche Geschichten wie deine, genau mit dem für mich großen Altersunterschied, habe ich hier schon öfters lesen dürfen.

Es tut mir leid für dich!

w 50
 
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  • #8
Ja, ich schliesse mich den VorrednerInnen an....
Obwohl ich gegen so ein Schubladendenken bin, aber sowas hab ich leider selbst am eigenen Leib erlebt. Sofern sich ein Mann bereits nach einigen Wochen/Monaten des Kennenlernens nicht klar äussert, wie er seine eigene Situation klären will, würde ich jeder Frau raten: sofort gehen!
Meiner Meinung nach muss das aber jeder Mensch selber spüren, wissen, erfahren. Ein Hinhalten ist aber auf keinen Fall okay.
Also: keine Minute länger bleiben, wenn sich abzeichnet, dass der Mann in der nächsten Zeit nichts ändern kann, will......
Sorry
w/45
 
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  • #9
Du bist in eine Falle getappt, in die viele Frauen tappen: deutlich älterer Mann sucht nach Trennung junge Frau zum Augwerten des Egos und verspricht ihr Familie. Klare Bekenntnisse gibt es nie und wenn du dann zu alt zum Kinderkriegen bist, fällt ihm ein, dass er eine jüngere sucht. Glaubst du ernsthaftdaran, dass er NOCH EINMAL eine Familie gründen wird? Begeisterung mündlich erklären, dann aber die Scheidung nicht mal einreichen? Der hält dich hin. taten sehe ich hier keine!
 
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  • #10
Hier noch einmal die FS

Danke für eure Antworten, ich bin Mitte Zwanzig und unser Altersunterschied beträgt 20 Jahre, welche mich aber nach der Zeit an sich nicht stören.
Das Alter ist nicht der Faktor, aber die damit einhergehende Lebenserfahrungen in vielfältiger Form und deren Konsequenzen beschäftigen mich nach 2 Jahren schon :)

Die Scheidung wurde beantragt, sie haben auch jeweils Anwälte aufgesucht, allerdings kann (oder will) er mir noch kein genaues Datum nennen, obwohl das Trennungsjahr ja längst vorbei ist.

Wobei ich Rücksicht auf die Tatsache genommen habe, dass die wirtschaftlichen Umstände tatsächlich kompliziert waren, da er als Selbstständiger sein Unternehmen auf seine Frau laufen hat lassen und die beiden keinen Ehevertrag geschlossen hatten.

Ich bin kein Mensch der auf Biegen und Brechen auf einer überstürzten Scheidung beharrt hat, aber langsam liegt mir eine gewisse Wertigkeit nach außen schon am Herzen.

Die Kinder erleben ihre Eltern seit fast 3 Jahren als getrennt und scheinen sich damit auch arrangiert zu haben, die Frau meines Partners hatte seit der Trennung auch zwei Lebensgefährten (und ist momentan in einer Beziehung).

Wir führen einem gemeinsamen Haushalt und treten auch nach außen hin als Paar auf.
 
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  • #11
Wie für Gast #2 ist und war für mich keine Leidenszeit akzeptabel.
Eine neue Partnerschaft soll mit Glück verbunden sein, nicht mit Leiden.
Getrennt Lebende, also Verheiratete, kamen für mich nicht in Frage - ohne jede Diskussion.
Ich habe einen Mann gefunden und geheiratet, der wie ich schon lange geschieden war.
 
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  • #12
Nachdem es heutzutage ja durchaus üblich ist, eine Beziehung zu einem Menschen aufzubauen, der eine Vorgeschichte mit Frau und Kindern hat und sich zum Zeitpunkt des Kennenlernens in Trennung befindet, habe ich mich gefragt, wann in euren Augen die Scheidung erfolgen sollte.


Also, ab wann fängt in euren Augen das Hinhalten an (nachdem die Eheleute bereits seit 2 Jahren getrennt sind)?

Für den neuen Partner beginnt SOFORT die Leidenszeit, wenn der andere sein Leben noch nicht eindeutig geregelt hat und somit nur "getrennt lebend" und nicht geschieden ist.
Auf psychischer Ebene macht das einen gewaltigen Unterschied aus, ob ein Mensch seine Scheidung bis zum Ende durchgezogen hat oder sich noch in einem Schwebezustand, des nicht entschieden habens, befindet.

Daher schließe ich für mich hier bei EP potentielle Partner sofort aus, wenn sie "getrennt lebend" angeben. Das bedeudet: Noch verheiratet - keine Trennung auf allen notwendigen Ebenen, die es für eine neue, unbelastete und glückliche Partnerschaft braucht.

Einmal in meinem Leben habe ich den Fehler gemacht mich auf einen Mann einzulassen der, nach über 20jähriger Ehe, von seiner Frau betrogen und verlassen wurde. Er aht sich kurz danach hier angemeldet. Trotzdem ich sehr kritsch war, bezüglich seiner Lebenssituation, versprach er mir anfangs für eine neue Beziehung bereit zu sein.

Als ich im Laufe der Beziehungsentwicklung Konkreteres erwartete habe, kamen nur noch Ausflüchte wie: "Ich weiß nicht wie mein Leben weitergeht...es gibt für mich keine Zukunft mehr...es gibt nur Hier und Jetzt". Fazit: Wer das Alte nicht abgeschlossen hat, der Vergangenheit nachtrauert, kann nicht neu anfangen. Man kann nicht auf dem Unglück ein neues Glück aufbauen. Dazu muss man das alte Leben erstmal, mit allen Konsequenzen, abgeschlossen und formell geregelt haben. Alles andere ist die reine Zumutung und Egoismus dem neuen Partner gegenüber.

Der FS wünsche ich alles Gute, vielleicht hat sie mehr Glück und die Dinge entwickeln sich positiv. w
 
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  • #13
Wobei ich Rücksicht auf die Tatsache genommen habe, dass die wirtschaftlichen Umstände tatsächlich kompliziert waren, da er als Selbstständiger sein Unternehmen auf seine Frau laufen hat lassen und die beiden keinen Ehevertrag geschlossen hatten.

Weißt du denn, warum er sein Unternehmen auf die Ehefrau hat laufen lassen? Kennst du dich ein wenig aus?
Als Banker kann ich dir sagen, dass Mann _sein_ Unternehmen in der Regel nur dann auf die Ehefrau "laufen lässt", wenn man bereits eine Insolvenz hinter sich hat.
Oder es war von Anfang an das Unternehmen der Ehefrau.

Die "Kompliziertheit" der Verhältnisse könnte einfach darin liegen, dass er enorme finanzielle Schwierigkeiten hat.
Ein wirtschaftlich gesunder Selbständiger hat den Laden auf sich laufen und rechnet sich bei der Scheidung arm.
Wahrscheinlich gehört ihm noch nicht einmal das Auto, mit dem er herumfährt, geleaster Firmenwagen oder sowas.
 
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  • #14
Ich erlebe es gerade komplett anders herum.
Er hat mich kennen gelernt, sich in mich verliebt und ich mich in ihn. Bislang war er getrennt lebend mit einigen ungeklärten finaziellen Verpflichtungen auch dem studierenden Kind gegenüber.

Nun geht er es sehr zügig an, diese Dinge endlich zu klären.
Wenn ein Mann sich wirklich verliebt und spürt, dass "sie" es ist, mit der er zusammen sein möchte wartet er nicht mit ungeklärten Dingen.

Bei meiner Freundin war es bei ihrem jetzigen Partner genauso: er hat den Frauen vorher oft gesagt, dass er nicht weit genug ist für eine Beziehung (den Sex hat er aber gerne mitgenommen) und sie hngehalten. Dann lernte er meine Freundin kennen und war wie ausgewechselt.
Er wünscht sich sogar, dass sie bald in sein Haus einzieht.

Was ich sagen möchte: meiner Erfahrung nach ist HINHALTEN ein Zeichen dafür, dass Du es nicht bist, mit der er den Rest seines Lebens zusammen sein möchte.
 
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  • #15
Wenn jemand eine Beziehung hinter sich lassen will, muss er mit der Erledigung der 'Formalitäten' nicht warten, bis sich eine neue Partnerin einstellt.

Wer erst dann aktiv wird, obwohl er schon seit einiger Zeit getrennt ist, ist für mich durchgefallen. Leiden gehört für mich nicht zu Beziehung.
 
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  • #16
Also: keine Minute länger bleiben, wenn sich abzeichnet, dass der Mann in der nächsten Zeit nichts ändern kann, will......
w/45

Ohja, mein Typ hatte ganz schnell eine Neue und war schnell wieder fit, obwohl er so krank wurde, kurz nachdem wir uns kennenlernten, dass er mich dann nicht mehr persönlich treffen konnte. Er schrieb viele Mails, wir skypten, er wollte jeden Abend mit mir reden, aber schnell wurde mir das zu blöd.

Nicht umsonst sagt man: Wer nicht Kann, will eigentlich nicht. Wer wirklich will, der kommt auf alle vieren angekrochen, wenn es sein muss. Der lässt sich was einfallen und verspricht nicht viel, z.B. Geschenke, die niemals ankamen.

w 50
 
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  • #17
In der Frage wird das Alter der FS mit 37 angegeben und um 20.38 Uhr am 27.8. teilt sie mit, sie sei Mitte 20 und der Partner 20 Jahre älter, somit nicht 52 sondern Mitte 40!

Wenn Beiträge schon gefaked werden, geht das doch sicherlich wesentlich weniger auffällig.
 
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  • #18
Ich habe beides erlebt. Eine Beziehung mit getrennt Lebenden. Sie hielt etwa drei Jahre.Anfangs hat ich Verständnis für Seine ungeklärte. Es waren wohl vorallem finanzielle Gründe. Mir machte es später doch zu schaffen. Ich hätte gerne eine Klärung seiner Verhälnisse gehabt. Er konnte es nicht erfüllen.Ich habe angefangen unter der Situation zu leiden und mich getrennt. Es fiel mir sehr schwer. Inzwischen habe ich einen neuen Mann kennengelernt.

Er war damals auch getrennt lebend. Nachdem zweiten Treffen war mir klar, dass ich das nicht nocheinmal wollte und mich verabschiedet. Das ist jetzt sieben Monate her. Seine Scheidung war vor einem Monat und er wohnt inzwischen bei mir.
Mit dem anderen Mann habe ich noch ab und zu Kontakt. Er hat seitdem keine neue Bezeihung.
Geändert hat er an seinem Leben nichts. Und ein klein wenig schmerzt es doch, das er damals nichts gerichtet hat. Man muß für sich selbst entscheiden wie man leben kann.
 
  • #19
Leider ist es so, dass auch Geschiedene "hinhalten" und keinesfalls mehr heiraten wollen.
Für eine Frau, die nie verheiratet war und das als Lebensziel hat, eine Zumutung. Sie muss sozusagen für den gescheiterten Versuch mit der Vorgängerin büßen.
Wenn ich den Eindruck habe, dass der Partner hinhält oder rumeiert, bin ich weg.,
 
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Ars_Vivendi

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  • #20
Für eine Frau, die nie verheiratet war und das als Lebensziel hat, eine Zumutung. Sie muss sozusagen für den gescheiterten Versuch mit der Vorgängerin büßen.

Wenn es ein Lebensziel ist, mal im weißen Kleid in die Kirche marschiert zu sein, muss frau sich einen Partner suchen, der das auch zum Ziel hat. Ab einem gewissen Alter wird das schwieriger, weil potentielle Partner ihre Erfahrungen hinter sich haben und vorsichtiger werden oder aber, weil es schlicht kaum Sinn macht zu heiraten, wenn keine Familiengründung mehr ansteht. Wenn Du das Lebensziel "Heirat" hast, muss Du bis 35 ernsthaft daran arbeiten, danach dürfte es schwieriger werden.

Zur Ausgangsfrage: ich finde, zu einer klaren Trennung gehört eine Scheidung nach Ablauf des Trennungsjahres. Wenn eine Frau nicht in der Lage ist, sich vom Ex-Partner zu lösen, sehe ich keine Chance, eine engere Bindung aufzubauen. Für mich gibt es keinen vernünftigen Grund, sich nicht scheiden zu lassen, weder gemeinsamer Steuerbetrug noch gemeinsame Firmen, Kinder oder was auch immer.
 
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  • #21
Ein Hinhalten ist es, wenn ein Partner unbedingt heiraten möchte und der andere keinen Wert drauf legt. Es gibt aber genügend Paare, die gar nicht heiraten wollen und trotzdem glücklich sind - das ist kein Hinhalten. Mir (w) ist eine Heirat völlig unwichtig. Ich möchte aber trotzdem nicht die Partnerin eines verheirateten Mannes sein. Heiraten muss ich nicht, aber mein Partner sollte ebenso frei sein wie ich.

Vor einigen Jahren habe ich einen Mann kennengelernt, der immer mal wieder von seiner Ex-Frau sprach. Als ich ihn irgendwann mal fragte, wie lange er schon geschieden war, lautete die Antwort: "Wir leben seit 2 Jahren getrennt. Die Scheidung reiche ich erst ein, wenn ich eine neue Beziehung habe und diese 3-4 Jahre gut läuft. Wenn mich alle Frauen immer wieder schnell verlassen, gehe ich irgendwann zu meiner Ex zurück."

Ich habe nichts mit ihm angefangen, weil ich diese Einstellung nicht teilen konnte. Der Mann hat es mit seinen Freundinnen zwar ernst gemeint, und sie wollten auch nicht unbedingt heiraten. Aber seine Noch-Ehefrau hat er jahrelang hingehalten. Sie war eifersüchtig auf jede Frau aus seinem Umfeld und hat sich immer wieder Hoffnungen auf eine Versöhnung gemacht.

Es gibt Menschen, die sich alle Optionen offen halten, weil sie nicht alleine sein können.
 
  • #22
Natürlich hält er die junge und naive FS hin.

Dieser Mann hat keinen Bock mehr auf Familiengedöns, sorry, das hatte er gerade hinter sich gebracht.

Er will Fun, Spaß und viel Reisen - gerne mit junger Frau, aber heiraten und Kids?? Sorry, dafür flüchtet er immer noch.

Er will sein Leben und seine Freiheit genießen, Unabhängigkeit und -austauschbarer- Geliebte, falls sie ihn wieder zu was drängen will, was er gerade hinter sich hat.

Sofern die FS Familie will, sollte sie sich einen jungen unabhängigen Mann wählen - ohne Altlasten.

Eine Kollegin von mir war drei Jahre mit geschiedenen Mann liiert, sie war 28, er 43. Er hatte ein eigenes großes Haus, sie lebte in ihrer Wohnung, in all den Jahren hatte er keine Anstalten gemacht
sie zu fragen, ob sie nicht zu ihm ziehen sollte. Sie reisten viel und schickten überall tolle Fotos in soz. Netzwerke. Alles schien happy, aber sie wollte heiraten, er nicht "mehr". Das Ende vom Lied, heute ist sie über 30, wieder Single.
 
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