G

Gast

Gast
  • #1

Ab wann sind die Anforderungen an einen Partner zu hoch?

Hier im Forum wird immer wieder davon geredet, dass die Anforderungen an einen Partner zu hoch wären. Aber woran lassen sich die zu hohen Anforderungen den konkret festmachen? Sind das zu viele Kriterien? Oder zu viele Kleinigkeiten, die einem stören? Was würdet ihr den als eher unwichtige Kriterien und was als wichtige Kriterien einstufen?
 
G

Gast

Gast
  • #2
ja genau, ich habe schon jeweils einen korb bekommen, weil mein auto entweder zu "groß" oder zu "klein" war. eine kranke welt. ich rate unserer generation hier einmal eine kollektive sitzung beim therapeuten! da nützt auch alle karriere nichts und das schlürfen von prosecco!
 
G

Gast

Gast
  • #3
Also ich denke verallgemeinert würde ich es folgendermaßen sehen:

Wenn ich Anforderungen an einen Partner habe (grundsätzliche Charaktereigenschaften) die ich selber, aber auch in keinster Weise, erfüllen kann.

Ein ganz plattes Beispiel: Man selber ist eher kleinlich und geizig, möchte jedoch einen Partner der sehr großzügig in allen Dingen ist.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Die Anforderungen sind zu hoch, wenn man oder frau vom zukünftigen Partner etwas erwartet, was er oder sie selber nicht zu geben hat.

Ich bin klein, habe 20 kg Übergewicht, einen Hauptschulabschluss und verdiene schlecht.
Mein Partner soll groß und gutaussehend sein, studiert haben und sehr gut verdienen.

Ich habe meistens schlechte Laune und rede am liebsten nur von mir.
Ich höre nicht gerne zu. Was andere so bewegt, interessiert mich nicht.
Ich suche einen einfühlsamen Partner, der immer für mich da ist und mich versteht.
Seine Probleme soll er bitte alleine lösen und mich nicht damit belästigen. Warum muss er überhaupt irgendwelche Probleme haben ? Meine Probleme reichen für uns beide ;-)

Ich bin 54 Jahre alt und für mich sind nur potentielle Partner/innen interessant, die mindestens , 15 Jahre jünger sind. Gleichaltrige finde ich eklig.

Und so weiter .....
 
G

Gast

Gast
  • #5
Es gibt drei Punkte: 1) Gut ist, selbst "ready" für einen Partner zu sein. Wer das nicht ist, tut gut daran, sich fit zu machen, die eigenen Hürden zu überwinden und dabei Gas zu geben 2) Wer in diesem Sinne fit ist, hat keine von eigenen Anforderungen, sondern eine von Vorfreude geprägte Partnersuche (die hoffentlich nicht - wie ich es kenne - von der Partnersuche der anderen eingetrübt wird) 3) Wer fit ist, sieht eine - aus eigener Sicht - große Zahl möglicher Partner.
 
  • #6
Ansprüche bzw. Anforderungen sind im Großen und Ganzen ja ok. Je besser man sich selber kennt / versteht, desto klarer wird, auf was man nicht verzichten KANN oder WILL. Oder was eben NICHT geht.

Grundsätzlich stimme ich #2 und #3 zu: man darf nicht massenhaft Dinge erwarten, die man nicht zu geben bereit ist. Man mache eine Liste, was man möchte, oft steht dann da: sehr attraktiv, absolut treu, totale Hingabe, bedingungslose Liebe, alle meine Fehler und Kanten akzeptieren etc.
Dann mache man eine Liste, was man zu geben bereit ist - brutal ehrlich - stimmt das überein? Das haben wir schon mal aus Spaß probiert und die Liste, was man zu geben bereit ist, fällt oftmals erstaunlich kurz aus...die andere dagegen recht lang....
 
G

Gast

Gast
  • #7
Ist es nicht auch Geben und Nehmen ... und ein - so wie das Matching aufgebaut ist - ein "Ergänzen". Ich muss nicht reich sein, um ebenfalls meinen potentiellen Partner auf dieser Stufe zu begegnen. Vielleicht kann die Balance auch in anderer Richtung hergestellt werden. Man kann schließlich auch noch voneinander lernen. Die Vorstellung, dass sich zwei Perfektionisten identisch begegnen, gruselt mich ...
 
  • #8
Das ist eine sehr theoretische Frage.
Da wir Menschen sehr verschieden sind.
Mein Anforderungsprofil sich wahrscheinlich unterscheidet, vom Anforderungsprofil anderer.
Das Glück und die Schwierigkeit ist, dass einander die Menschen über den Weg laufen deren Anforderungsprofile zusammenpassend sind.
Egal ob online oder real.
Das ist nur ein kleiner erster Schritt.
Das Anforderungsprofile ähnlich, oder einander gut ergänzenend sind, sagt noch nichts darüber aus, ob man einander auch wirklich mögen und riechen kann.

Wieder ein Versuch das Unfassbare fassbar zu machen,
ähnlich dem "Marktwert".

Für mich persönlich, habe ich festgestellt begegne ich am ehesten passenden Kanditaten bei größt möglicher Authentizität meinerseit.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Ab wann sind die Anforderungen an einen Partner zu hoch? Antwort: Wenn die Anforderungen an den anderen größer sind, als ich sie selbst mir geben kann! m
 
  • #10
Meinen beruflichen Erfahrungen als Psychologin und Psychotherapeutin nach ist in erster Linie der fehlende Abschluss von in der eigenen Vergangenheit liegenden Schlechterfahrungs-Bereichen ein Hemmnis in Richtung neue Partnerschaft.
Es folgt ein Vorstellungskatalog ähnlich der Zubehörliste namhafter Autohersteller. In Sachen Gebrauchtwagen heißt sowas; ,,Alle Extras vorhanden". Damit ist der Misserfolg nahezu unausweichlich.
Natürlich kann es nicht darum gehen, sich mit allem und jedem anzufreunden und abzufinden. Aber ein bisschen weniger Vorbedingungen und ein großes Stück mehr ,,zulassen" könnten neben dem Partnerschaftsglück auch das eigene Lebensglück kraftvoll beflügeln.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Das was meine Vorredner schon geschrieben haben, dem stimme ich im Allgemeinen auch zu. Hinzufügen möchte ich aber noch, dass wenn die gewissen Anforderungen im Vorfeld scheinbar schon erfüllt sind und es scheint alles zu passen, es noch eine größere Hürde gibt, nämlich die bereits vorher gefühlten Anforderungen, die es gilt bei einem allersten Date auch weiter zu erfüllen...

Treffe erstmals den auserwählten Menschen und schaue nur mal bei einem ersten Date, welch allgemeine Eindruck er/sie dir übermittelt. Mehr nicht!!! Wenn das Date einigermaßen gut läuft, ebenso das Gespräch gut ist und man sich in dessen Gegenwart ganz wohl fühlt, sollte man unbedingt ein zweites Date ausmachen. Das Denken sollte man ausschalten und es nur auf sich einwirken lassen... Das erste Date sagt schließlich auch noch nicht viel aus - man bedenke, dass Aufregung, Nervosität und sonstiges im Spiel sein könnte. Man sei auch überrascht wie anders dann ein zweites Date ist...!

Wenn aber alles irgendwie und eigentlich ganz gut gelaufen ist und man stellt dann doch bald seine Denkmaschine ein, wägt zu sehr pro und contra in Bezug auf seine eigenen Anforderungen ab, wird man plötzlich mehr contra als pro finden und das ganze beenden bevor es überhaupt angefangen hat. Und das wäre schade!

Steht man sich dann nicht irgendwie selbst im Weg?

Solche Menschen haben es dann tatsächlich schwer ihren Deckel auf dem Topf zu finden!
 
  • #12
Warum haben VerfasserInnen sogenannter Pflichtenhefte trotz oft großen beruflichen Erfolgs partnerschaftlich oft so gut wie keinen? Weil sie ihre Denkweise vom einen Bereich auf den anderen übertragen. Ergebnis? Vollpleite!
 
G

Gast

Gast
  • #13
Das mit den Ansprüchen ist so eine Sache, weil das Sich-Verlieben keine Vernunftentscheidung ist. Nach der Devise, "Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach", zu verfahren, ist nicht erfolgversprechend. Selbst eine blinde Frau kann einem Mann diese Haltung auch bei höchster schauspielerischer Begabung an der Nasenspitze ansehen. Wenn man versucht, niedrigere Ansprüche zu stellen, als andere sie für angemessen halten, wird man unweigerlich unglaubwürdig. Ich frage mich allerdings manchmal, ob das nur für Männer gilt. Bildhübsche und sehr geistreiche Frauen können aufgedunsenen und augenscheinlich extrem öden Männern bisweilen offenbar sehr erfolgreich vorgaukeln, sie zu lieben...
 
G

Gast

Gast
  • #14
Kam ich zum ersten Date im 3er Cabrio, war es eine "Schw..verlängerung" - danach nahm ich den Smart und es war Ruhe. :)

Ich verlange von einer Partnerin nicht mehr, als ich selbst geben kann. Schön wäre es, wenn es neue Impulse für jeden der beiden geben würde. Dann ist es länger spannend.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Die Antwort ist ganz, ganz einfach: Bist du Single - obwohl du kein Single sein möchtest - möchte dich niemand haben der deinen (hohen) Anforderung entspricht. Punkt.

Die Gründe warum du Single bist mögen vielfälltig sein, aber ALLE Gründe liegen nur bei dir selbst. Alles andere wäre gelogen, ist Schönrederei, Selbstgefälligkeit, verschobenes Selbstbild, oder was auch immer.
 
G

Gast

Gast
  • #16
zu #14

Die Gründe liegen bei mir! So ein Unfug.

Gut, ich wäre nicht mehr Single, wenn ich mir einer der Kanditaten, die sich für mich interessierten, als Mann an meiner Seite nehmen würde..., aber diese Kanditaten gingen schlecht mit ihre Psyche und ihre Physis um, hatten Schulden, waren noch nicht geschieden etc. usw. Ich bin genau das Gegenteil von denen und halte mich an die Devise, das Gleich und Gleich sich gern gesellt.

Man sollte sich in einer Beziehung schon ergänzen, aber nicht in den grundlegensten Grundbausteinen, sondern eher darin, dass mein zukünftiger Partner, gerne geduldiger als ich sein könnte/sollte :). Gerne kann er auch besser und lieber kochen als ich, dafür kann ich gut putzen, gut organisieren und sparsam einkaufen.

Die Männer die für mich in Frage kämen, können es sich leisten, wesentlich jüngere Frauen zu suchen, von daher bleibt für mich als Frau mit fast 47 nur noch der klägliche Rest übrig, aber dieser Rest, hat halt nicht das, was ich habe. Abstriche von notwendigen Softskills und Schuldenfrei sein etc. mag ich nicht machen, also bleibe ich wohl unfreiwillig Single.

Es gibt wohl auch das unsichtbare Gesetz, dass schwache Männer sich starke Frauen suchen und starke Männer sich schwache Frauen suchen.

Ich will nur das von einem Mann, was ich selber habe bzw. in eine Beziehung mitbringen könnte, von daher kann ich nicht von hohen Ansprüchen reden.

Ja, #13, ich sehe es so wie du es schreibst.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Der Beitrag von #3 beschreibt es absolut treffend. Genau das ist aus meiner Sicht eines der grundsätzlichen Probleme, warum es soviele Singles gibt: das Selbstbild ist geschlechtsübergreifend häufig völlig verzerrt, Männlein wie Weiblein haben eine ellenlange Anforderungsliste im Kopf im Umkehrschluß aber nicht annähernd das zu bieten, was vom potentiellen Partner verlangt wird. Realistische Selbsteinschätzung wäre bei vielen hier im Portal und auch im RL die Lösung des Problems und die Antwort auf alle derartigen Fragen im Forum.
 
G

Gast

Gast
  • #18
@#15 von 14
Du schreibst ... "gleich ung gleich gesellt sich gern" - bist aber nach wie vor Single - da scheint es ganz offensichtlich "2 verschiedene gleich" zu geben.

Man sagt auch: Einsicht ist der 1. Schritt zur Besserung.

Ich wünsche dir (Selbst-)Erkenntnis.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Das ist alles richtig , aber woran werden denn die Ansprüche gemessen ?
Das Herz schlägt auf einmal schnell und du weißt gar nicht warum ! Gefühle lassen sich doch nicht abstellen auch wenn er evtl. nicht zu mir passst . Schlimm find ich wenn jemand super zu mir passt ......alle meine Vorstellungen entspricht ......aber ich trotzdem nicht verliebt bin !!!
Was nun ???????????
 
G

Gast

Gast
  • #20
Nachdem ich nun ein gutes Jahr bei EP Mitglied bin, vermute ich, dass das Hauptkriterium bei der Auswahl die äußere Erscheinung ist. Und da liegen Welten zwischen Traum und Realität. Ich bin immer wieder angeschrieben worden, weil mein Profil so interessant sei. Habe ich dann meine Fotos geschickt und die Herren haben gesehen, dass ich mollig bin, kam sofort das "Auf Wiedersehen". Da bei vielen der Anfragen an mich gleich Bilder mit gesandt wurden, so dass ich mir auch eine Meinung bilden konnte, habe ich feststellen dürfen, dass die meisten dieser Männer durchschnittlich aussahen oder auch nicht gerade schlank waren, in ihren Profilen aber immer "normal" gebaut und "attraktiv" angaben. Wenn jemand schon bei der eigenen Selbstwahrnehmung so daneben liegt, werden die Wunschvorstellungen, einen Partner betreffend, auch sehr unrealistisch sein. Und wenn jemand schreibt, weil ihn ein Profil interessiert, und dann gleich nachdem er ein Foto gesehen hat, die Kandidatin wegklickt, dann kann ich nur sagen, wer sich nicht einmal die Mühe macht die Person wenigstens einmal im RL zu sehen, obwohl er vorher vom Profil so angetan war, der hat wahrscheinlich sehr sehr unrealistische Vorstellungen und ein Traumbild von einem Partner vor Augen, den es so nicht gibt. Das RL ist kein Hollywood-Märchen.

w (42)
 
  • #21
Die Anforderungen sind zu hoch, wenn man oder frau vom zukünftigen Partner etwas erwartet, was er oder sie selber nicht zu geben hat.

Ich bin klein, habe 20 kg Übergewicht, einen Hauptschulabschluss und verdiene schlecht.
Mein Partner soll groß und gutaussehend sein, studiert haben und sehr gut verdienen.

Ich habe meistens schlechte Laune und rede am liebsten nur von mir.
...
Seine Probleme soll er bitte alleine lösen und mich nicht damit belästigen. Warum muss er überhaupt irgendwelche Probleme haben ? Meine Probleme reichen für uns beide ;-)
...
Und so weiter .....

Ich sehe das Problem weniger in zu "hohen" Ansprüchen, wie sie hier beschrieben sind, sondern in zu "detaillierten". Alles wird ganz genau vorab festgelegt und wenn der Kandidat auch nur statt Camel Marlboro raucht, ist er ein Nogo. Oder Audi statt BMW fährt oder Chanel statt Boss Rasierwasser auflegt oder joggt statt radfährt oder Tee statt Kaffee trinkt und Wein statt Warsteiner etcpp.

Mein Eindruck jedenfalls, wenn ich mir die meterlangen Nogo-Listen hier im Forum anschaue.
 
  • #22
Lieber FS

ist doch ganz einfach, erwarte nichts was Du nicht selbst zu leisten bereit bist. Dass das dann bei hohem eigenlevel die Auswahl derer die dasselbe bringen einschränkt ist logisch. Aber ich finde dass das auch richtig so ist. Wenn ich einen Wagen kaufe der icht so ganz passend ist- so what, wird er halt ausgetauscht. Mt einer Frau mach ich das nicht. Entweder es passt oder eben nicht. Lieber Single als da einen faulen Kompromiss eingehen.

@15
Die Männer die für mich in Frage kämen, können es sich leisten, wesentlich jüngere Frauen zu suchen, von daher bleibt für mich als Frau mit fast 47 nur noch der klägliche Rest übrig

Was für ein Trugschluss! Du nimmst also an dass Männer die Gleichaltrige Frauen auf Augenhöhe daten es sich nur nicht "leisten" (was auch immer das heißen mag) jüngere zu daten. Nee lass mal, wer einer Frau auf Augenhöhe nicht gewachsen ist wird versuchen was anhimmelndes zu bekommen.
Könnte es sein dass Dein Problem ein ganz anderes ist? Ich wiss nicht welches aber das ist es bestimmt nicht.

@19
Da ist es mal wieder: die anderen sind Schuld.

Habe ich dann meine Fotos geschickt und die Herren haben gesehen, dass ich mollig bin, kam sofort das "Auf Wiedersehen".

Tut mir leid, zum verlieben gehört eben auch zwingend die körperliche Anziehung. Und die haben mollige nunmal nicht für viele. Selbstverständlich sind die "inneren Werte" wichtig. Aber zum verlieben muss ich auch Lust haben die Frau anzufassen. Als platonischer Freund wär mir das völlig egal, aber das ist es nunmal nicht was hier gesucht wird.
 
G

Gast

Gast
  • #23
no. 15

Die Männer die für mich in Frage kämen, können es sich leisten, wesentlich jüngere Frauen zu suchen, von daher bleibt für mich als Frau mit fast 47 nur noch der klägliche Rest übrig, aber dieser Rest, hat halt nicht das, was ich habe. Abstriche von notwendigen Softskills und Schuldenfrei sein etc. mag ich nicht machen, also bleibe ich wohl unfreiwillig Single.


ich darf dich mal zitieren. was ist denn dass für eine aussage? glaubst du wirklich , jeder mann in deinem alter such unbedingt eine wesentlich jüngere frau? so ein quatsch. meine erfahrungen sind da anders. natürlich gibt es den mann der sich gerne mit einer jungen freundin schmückt. aber es gibt auch den mann der sich bewußte eine gleichaltrige partnerin wünscht. ich hatte nie ein problem männer in meinem alter zu daten und habe einen sehr liebevollen, attraktiven mann an meiner seite, der sehr sehr bewußt eine frau in seinem alten gesucht hat, die mit den gleichen dingen aufgewachsen ist wie er, die gleichen vorstellungen (im gleichen zeitlichen rahmen) von der zunkunft hat wie er, mit der er gemeinsam alt werden kann.
 
G

Gast

Gast
  • #24
Die Anforderungen sind genau dann zu hoch wenn man keinen entsprechenden Partner findet, das ist doch wirklich sehr einfach.
 
G

Gast

Gast
  • #25
Hier im Forum wird immer wieder davon geredet, dass die Anforderungen an einen Partner zu hoch wären. Aber woran lassen sich die zu hohen Anforderungen den konkret festmachen? Sind das zu viele Kriterien? Oder zu viele Kleinigkeiten, die einem stören? Was würdet ihr den als eher unwichtige Kriterien und was als wichtige Kriterien einstufen?

Wenn deine Wunschliste mehr als 10 Stichworte enthält oder du bisher selbst bei vielen Kontakten keinen passenden gefunden hattest, obwohl geeignete dabei waren (also z.B. "nur" wegen einer Kleinigkeit z.B. Größe abgelehnt).
Zu hohe Anforderungen werden meist schon vor einem Date an den Tag gelegt. Wenn eine Frau sich nicht treffen will, obwohl die wichtigsten Basisdaten (~5 Kriterien) stimmen und einem unverbindlichen Treffen nicht mehr in Wege stehen würde, sie sich aber dazu nicht entscheiden kann usw.

Zu hohe Ansprüche ist wie im Glücksspiel: fast alle verlieren und nur eine unbedeutende Kleinstmenge bekommt seinen Traum erfüllt.
 
G

Gast

Gast
  • #26
Die Anforderungen sind genau dann zu hoch wenn man keinen entsprechenden Partner findet, das ist doch wirklich sehr einfach.

Stimmt nicht, ich stimme eher Kalle zu. Ich erwarte von meinem Partner nur das, was ich selber mitbringe. Leider sind die guten taffen Männer längst vergeben oder suchen sich eine jüngere Frau, das ist biologisch nachvollziehbar oder hat auch mit emotionaler Unreife des Mannes zu tun, das er gerne angehimmelt werden will.

Wenn meine Ansprüche angeblich zu hoch sind, dann muss ich ja eine ganz tolle Frau sein, denn ich erwarte ja nur das, was ich selber habe und das sind für mich normale Dinge wie Respekt, gute Softskills, psychische und physische Gesundheit, keine unverarbeiteten negativen Altlasten, finanziell auf ausgeglichener Ebene und natürlich will ich auch einen Mann gerne anfassen wollen.

Schwabbels, ungesunde Haut, speckige Hände, speckige Bäuche habe ich selber nicht und will das auch nicht bei einem Mann haben.

w 47
 
G

Gast

Gast
  • #27
G

Gast

Gast
  • #28
Stimmt nicht, ich stimme eher Kalle zu. Ich erwarte von meinem Partner nur das, was ich selber mitbringe. Leider sind die guten taffen Männer längst vergeben oder suchen sich eine jüngere Frau, das ist biologisch nachvollziehbar oder hat auch mit emotionaler Unreife des Mannes zu tun, das er gerne angehimmelt werden will.
Selbstverständlich stimmt die vorher genannte Aussage. Wenn man keinen Partner mit seinen Anforderungen findet dann sind sie zu hoch um einen Partner zu finden egal ob man lediglich das erwartet was man selbst mitbringt und umgekehrt gilt das genauso.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Selbstverständlich stimmt die vorher genannte Aussage. Wenn man keinen Partner mit seinen Anforderungen findet dann sind sie zu hoch um einen Partner zu finden egal ob man lediglich das erwartet was man selbst mitbringt und umgekehrt gilt das genauso.

Mag für dich stimmen, muss aber nicht für alle anderen Menschen stimmen.

Wenn sich jemand unter Wert "verkauft" ist es sein/ihr Problem. Gleich und gleich gesellt sich gern und solche Beziehungen sind auch meistens viel stabiler.

Ich kann ja nichts dafür, dass ich so tolle Voraussetzungen mitbringe, dass diese für andere Menschen schon als zu hohe Ansprüche haben gelten.

w 47
 
G

Gast

Gast
  • #30
Ich finde es immer etwas eigenartig wenn davon gesprochen wird, dass ich erfüllen soll was der andere erfüllt und er erfüllen soll was ich erfülle. Ich suche einen Partner an dem ich wachsen kann und mit dem ich gerne mein Leben verbringen will und kein männliches Spiegelbild. Ist der Egotrip derweil schon so groß, dass ich nur mehr den lieben kann der mich am meißten an mich erinnert?

Eine gute Freundin von mir lebt in einer anderen Welt. Sie hat vollkommen andere Ansichten vom Leben, sie lebt auch vollkommen anders, und wenn man uns getrennt erlebt würde man nicht auf die Idee kommen, dass wir es überhaupt schaffen befreundet zu sein. Aber es funktioniert weil wir keine Erwartungshaltung hatten, weil wir anerkennen, dass wir in unterschiedlichen Welten aufgewachsen sind und den anderen so nehmen wir er ist und ihn auch genau dafür lieben und auch bewundern.
Diese Freundschaft ist nicht entstanden weil ich ihr eine Liste auf den Tisch geknallt habe auf denen die Anforderungen stehen die es braucht um meine Freundin zu sein sondern weil wir uns auf die gegenseitige Gesellschaft eingelassen haben, einen Raum geschaffen haben um uns zu erproben und geschaut haben ob es Punkte gibt wo wir uns berühren und allein das Gefühl hat uns gesagt ob diese Punkte reichen. Hätte ich sie mit meinem Verstand geprüft, gemessen und bewertet wär das nichts geworden.

Der große Fehler ist meiner Meinung nach, dass man glaubt der andere müsse so und so sein damit man glücklich sein kann. Man bastelt sich ein Idealbild, das steht dann für Glück und Zufriedenheit und man macht sich auf die Suche und jeden Abstrich den man vielleicht machen müsste wird als Bedrohung angesehen. Man nimmt Menschen nicht mehr so wahr wie sie sind sondern nur mehr ob sie dem Bild entsprechen oder nicht. Die Erfahrung zeigt, dass etwas im Moment Negatives irgendwann zu dem Grundstein für etwas Positives wird und hätte man immer das bekommen was man sich vorgestellt hat, dann wäre nicht nur das eine sonder alles anders gelaufen. Das Leben ist nichts was man vorprogrammieren kann und um so mehr Anforderungen, Erwartungen und Bedingungen man hat um so eher scheitert man.

Partnersuche wird immer mehr von Kontrollsucht beherrscht und Menschen die ihr Leben einfach leben sind meißt wesentlich glücklicher und zufriedener als die die einem Ideal nacheifern in der festen Überzeugung "wenn das und das erfüllt ist, dann ja DANN bin ich glücklich!"
 
Top