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  • #1

Ab wann werden Frauen partnerschafts-/bindungsfähig?

Im Nachbarthread wird gerade diskutiert wann Jungs zu partnerschaftstauglichen Männern werden.
Wenn ich mir die Reihe meiner Verflossenen anschaue, kann ich kaum finden, dass die oft postulierten "inneren Werte" der Frauen mit deren Alter Schritt gehalten haben. Die gspürigsten (sorry passender CH-Ausdruck), spannendsten, differenziertesten, bindungsfähigsten waren unter 30.
Darüber habe ich viel Beliebigkeit, zunehmend problematisches Bindungsverhalten und suspekte Lebensabschnittspartnerkonzepte gefunden.
Die Fallzahl auf die sich mein Eindruck stützt ist klein, Generalisierung fehl am Platz. Hat noch jemand Hinweise auf altersabhängige Negativselektion gefunden?

M48
 
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  • #2
Also ich bin w25j und wäre für den Lebenspartner bereit-wo ist er denn nur..?

=)
 
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  • #3
Wenn deine Verflossenen jungen Liebhaberinnen so bindungsfähig waren, dann ist es lustig, dass du mit ihnen nicht mehr zusammen bist? Muss wohl doch nicht so toll gewesen sein...

Unter 30 jährige wären vielleicht gerne bindungsfähig, aber die Realität zeigt doch eher, dass gerade diese Frauen sich noch reichlich ausleben, testen und erfinden müssen und diese dann irgendwann feststellen, dass es noch andere optischen und sexuellen Herausforderungen da draußen gibt, die ein einziger Mann nicht bieten kann.

Auch frage ich mich, welche so extrem junge Frau tatsächlich einen fast 50 jährigen attraktiv findet? Du bist ja dann älter als so mancher Vater von diesen Frauen.
 
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  • #4
Also ich bin gerade "neu auf dem Markt" nach langjähriger Beziehung und zuletzt Ehe und ich würde sagen, die Frau sollte wissen, was sie will oder zumindest, was sie nicht will.

Sie sollte mit meinen Vorstellungen bzgl. einer Beziehung übereinstimmen, d.h. grundsätzlich Kinder und Familie wollen, sich aber klar darüber sein, dass es einige Monate dauert, bis man weiss, dass man zusammenpasst und zusammenzieht etc.

Sie sollte kommunikativ sein: Smalltalk und Gespräche über Gott und die Welt.

Sie sollte ein ausgewogenes Verhältnis von Aktion und Ruhe/Zweisamkeit bevorzugen.

Sie sollte sexuell aufgeschlossen und gleichzeitig treu sein.

Sie sollte eine liberale, weltoffene und fortschrittliche Haltung haben.

Sie sollte kochen können oder zumindest wollen. Ich kann kochen und koche gerne. Das ist Kultur. Eine Frau, die es ablehnt zu kochen (habe ich erlebt), kann keine gute Mutter sein.

Sie sollte Stil haben.

Ob die Frau ein paar Kilo zuviel hat, blond, braun, schwarz oder brunett ist egal, auch ob die Körbchengröße nun A oder D ist, ist zweitrangig oder die Körpergröße.

Und das wichtigste: sie muss mir das Gefühl geben, dass sie in mir den richtigen gefunden hat, so wie ich ihr das gleiche Gefühl gebe.

Eigentlich ganz einfach und doch so schwierig...

m 40
 
  • #5
Wahrscheinlich heutzutage auch nicht eher als Männer - um die Mitte 30. Für die Frauen wird es dann schon recht knapp mit den Kinderkriegen.
Ich bin hochgradig skeptisch, was das ausgiebige Ausdehnen der Jugend betrifft. Ich finde Leute, die Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen, wesentlich sexier.
Was deine Wahrnehmung betrifft, so ist sie meiner Meinung nach zu selektiv. Nicht die Frauen verändern sich zu ihrem Nachteil, sondern die älteren Frauen, die sich unsozial und nicht ihrem Alter entsprechend verhalten, fallen mehr auf, machen Probleme, bzw. bleiben übrig und sind daher präsenter. Umgekehrt ist eine für ihr junges Alter reife und bindungsfähige Frau eben die "Taube in der Krähenschar", die absolut auffällt und im Gedächtnis bleibt.
In deinem Alter wirst du genau die Sorte Frau anziehen, die etwas ähnliches repräsentiert wie du. Wenn du schon lange Zeit auf der Suche bist, wirst du ebensolchen Frauen begegnen. Du blickst also in den Spiegel.
 
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  • #6
Wenn ein 48jähriger Mann die Bindungsfähigkeit von unter 30jährigen Frauen rühmt, muss ich lachen.

Es ist recht einfach junge Frauen mit weniger Lebenserfahrung toll zu finden. Denen kann man noch viel erzählen, hier ist beeindrucken leichter.
Mit einer Frau ab Ende 30 muss man sich schon auseinandersetzen. Sie sagt es einem Mann auf den Kopf zu, sobald er Unsinn redet. Das ist natürlich unangenehm und wird von selbstwertschwachen Charakteren gern als suspekt, problematisch und zickig - kurz bindungsunfähg - angesehen.
 
  • #7
So manche Frauen - nie.
Und bei manchen Frauen lässt dies im Alter rapide nach, und/oder wollen keinen Mann mehr.

Ansonsten schätze ich bei Frauen ab ca. 28 J. - und bei Männern ca. ab 30 J.
Vorher sollte man m.E. keine Lebensentscheidungen fällen.

Auch Frauen ab 40+ können bindungsfähig sein. Aber sie brauchen mehr eigenen Freiraum.
Und sind nicht mehr so anhänglich, wie wesentlich Jüngere. Weil nicht mehr so emotional abhängig vom Partner.

Junge Frauen bekommen schon eine Krise, oder glauben Desinteresse, wenn der Andere sich drei Tage lang nicht meldet. Oder nicht sofort oder innerhalb 24 Stunden auf eine SMS antwortet.

Man sollte Anhänglichkeit nicht mit Bindungsfähigkeit verwechseln.
 
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  • #8
Die gspürigsten (sorry passender CH-Ausdruck), spannendsten, differenziertesten, bindungsfähigsten waren unter 30.
Darüber habe ich viel Beliebigkeit, zunehmend problematisches Bindungsverhalten und suspekte Lebensabschnittspartnerkonzepte gefunden.
M48
Nun, in der Jugend lässt man sich noch Vieles erzählen. Man ist neugierig, und offen für viele Wege. Die Ü30-Damen sind nicht mehr ganz so schnell zu beeindrucken, durchschauen manche auch schon früher. ;) Außerdem könnte gut sein, dass Sie selbst auf unter-30-jährige verständnisvoller, offener, und mit weniger Erwartungen zugehen. Wie man in den Wald ruft..

Ein anderer Aspekt noch: die partnertauglicheren Ü30 sind, gerade wegen der Partnertauglichkeit, auch öfter schon vergeben, also treffen Sie automatisch öfter auf die "schwierigeren Fälle die übrig bleiben".

Und das gilt meiner bescheidenen Erfahrung nach für junge Männer unter 30 genauso: eher aufgeschlossen, romantisch. (Außer die Frauenhasser, die frustriert sind, weil sie die Wunschfrau nicht abbekommen haben...)

Und es gibt aber auch das gegenteilige Modell: das sich in der Jugend als Halbgott vorkommt, und erst mit Schicksalsschlägen langsam auch andere Blickwinkel sieht.

Ich bin übrigens die FS aus dem Nachbarthread
w26
 
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  • #9
FS:
Sorry, ich vergaß im Eingangspost zu präzisieren, dass sich meine Wahrnehmungen natürlich immer nur auf im jeweiligen Lebensabschnitt annähernd gleichaltrige Partnerinnen bezogen: Ich war auch schon mal deutlich jünger als 48a.
 
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