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Gast

  • #31
Nicht jeder ist ein hoffnungsvoller Fall, es gibt durchaus Männer, welche intelligent, humorvoll, ... sind aber vielleicht nur etwas zurückhaltend sind. Nicht jeder ist der geborene Aufreißer oder Alphamann und hat dadurch schon gute Chancen bei den Frauen. Wenn man die hohen Trennungsraten sieht, ist eine Beziehung gehabt zu haben ersrtmal kein Vorteil. Ist jemand besser weil er mehrere Beziehungen in den Sand gesetzt hat, kommt ja drauf an wie man es betrachtet.
 
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Gast

  • #32
Ich hatte als Frau auch erst eine Beziehung und mir ist ein Mann ohne oder nur mit sehr wenig Erfahrung weitaus lieber als einer, der schon ein Dutzend Frauen hatte. Ich würde auch einen Jungmann Mitte/Ende 30 nehmen. Aber vor einem, der zB regelmäßig ONS hat, würde ich mich ekeln.

Wichtig wäre mir nur, dass er eben nicht beziehungsunfähig oder sonstwie gestört ist. Das kann (muss aber natürlich nicht) bei Männern ohne Beziehungserfahrung ja auch mal vorkommen und darauf hab ich keine Lust.

w,29
 
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Gast

  • #33
Was hier an Meinungen postuliert wird, ist teilweise schon mehr als strange.
So, also 50, keine Familie, hat was falsch gemacht? Hm, ich, 50, wollte das früh haben. So um die 20 rum. Ich habe erlebt, daß die Frauen sich immer an die Arschlöcher rangeworfen haben, der festen Meinung: mit MIR arschlöchert er nicht rum!
Wer sich da so "etwas" geirrt hatte, ist klar. Dann haben sie sich bei den netten Jungs ausgeheult, um sich dem nächsten Arschloch an den Hals zu werfen - und das dollste: sie WUSSTEN es meistens vorher schon, der er eins war.

Womit wir beim Umkrempeln sind. Etwas aneinander anpassen ist klar, aber Frauen versuchen mit der Zeit immer, einen mehr und mehr nach ihrem Bild zu formen. Was in Comdeyserien witzig sein soll, stößt mir auf; da wird so lange genackelt, bis er die wöchentliche Zigarre aufgibt. Es wird solgange gemeckert, bis er seinen Fleischkonsum (Stichwort Grillen) einschränkt. Und dann kommen die Verweigerungen und Drohungen: das Motorrad muß weg, weil die Familienkutsche her muß, und überhaupt, zu gefährlich . also weg, SONST !
Ganz ehrlich, verdammte Hakke - sucht Euch doch gleich solche Männer raus und vergewaltigt die anderen nciht mit solchem Umgestaltungsorgien.

Und dann die Ausreden, die Sprüche, wenn ein Anbahnen im Start schon abgewürgt wird, oder wenn man sich im Frauenkreis darüberunterhält, wie ER sein soll. Ich lasse da mal Horst Schroth für mich sprechen:
"... aber dann kommen diese Alltagsphilosophen, erzählen ein solchen gequirlten Quatsch -
in der Liebe spielt das Geld keine Rolle
in der Liebe spielt das Aussehn keine Rolle
in der Liebe spielt das Alter keine Rolle
... s find ich toll !
Ich persönlich habe noch niemals eine schöne junge Frau gesehn, die sich in n hässlichen alten Mann verliebt hat, der auch noch total pleite war -
wäre mir neu !"
MIR auch !

Ja, ich bin verkorkst. Ich wurde verkorkst. Nach meiner letzten Freundin hat etwas in mir Knack gemacht, und viele Jahre hatte ich überhaupt kein Bestreben danach. Heute will ich keinen Kompromiß mehr.
Ich wollte mit etwa 20 das volle Programm. Frau, Kind, Hund, Wohnung. Nur 5 Jahre später war zumindest das Thema Kind weg vom inneren Tisch.
Und heute? Ich stelle mir eine Frau vor, die jünger ist als ich; nicht mehr nur 3-5 Jahre, eher sollte sie so um die 15-20 Jahre jünger sein; 50+30, sollte eigentlich möglich sein, wenn 65 jährige eine 25-jährige abkriegen. Aber halt, da sind diverse Faktoren als Bonus; Geld, Bekanntheit ...
Ich bin innerlich jung geblieben, und in mir lodert immer noch die Meinung, daß ich mit meiner Frau gemeinsam alt werden will. Denn das blieb mir immer verwehrt. Und bevor ich DA einen Kompromiß eingehe, bleibe ich lieber alleine, denn Frauen, die sich erst bei den Arschlöchern austoben und am Ende zu den netten Jungs wollen, bevor sie gar keiner mehr nimmt; die will ICH nicht.
Und ja, sicher, es gibt auch andere Frauen. Aber die kommen gegen mein inneres Bild mit dem gemeinsamen Alt werden nicht an.
 
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Gast

  • #34
#32

Du träumst, mit einer Frau gemeinsam Alt werden zu können. Sorry. Aber du bist Alt bzw. auf den besten Weg dahin. Dafür solltest Du dir also keine 35 jährige sondern eher was um die 50 Jahre suchen. Dann würde es vielleicht auch klappen. Kinder hast du ja schon. Von daher solltest Du mal etwas realistischer rangehen und nicht alle (jungen) Frauen in einen Sack stecken. So wie Du eine junge Frau willst oder keine will eine junge Frau einen etwa gleichaltrigen Partner oder einen älteren der aber vielleicht auf der finanziellen Ebene eben mehr zu bieten hat. Sorry aber so ist das Leben. Akzeptiere es und mache was aus DEINEN Möglichkeiten oder bleib alleine für immer.

M
 
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Gast

  • #35
Also ich bin ja selbst betroffen - m 29.
Würde sagen "mutiert" trifft es in meinem Fall eher weniger, da ich schon immer zurückhaltend und schüchtern gewesen bin - ein Kind das gerne allein ist. Und daher auch immer schon ein Einzelgänger. Also weit vor der Pubertät. Meine Device war schon als Kind "Ich bin allein besser dran!" - Freunde finden fiel mir immer sehr schwer - so schwer, dass ich es eigentlich noch nie geschafft habe (also aktiv von meiner Seite aus). Ich habe viele Freunde aber die sind plötzlich einfach so dagewesen, ich schätze meinetwegen.

Als dann das Interesse für die Mädchen kam, bemerkte ich mein Handicap.

Erinner mich noch gut, dass ich mit 15 was an mir ändern wollte und mich mit 17 geärgert hab es immernoch nicht gebacken bekommen zu haben.Immer zu schüchtern gewesen, wenn andere was gemacht hätten, nur sehr selten, und dann stümperhaft selbst was versucht. Ich wurde dann in den Jahren eher noch mehr Einzelgänger. Die paar Erfahrungen mit Mädchen die ich gemacht hab waren für mein Selbstwertgefühl und mein Handlungs-Reaktions-Verständnis eine Katastrophe.

Mit 18 hatte ich da schon ein mieses Gefühl und entwickelte nach und nach eine schlimme Depression die mich stark verändert hat - hab sehr viel von meiner Lebensfreude und generell Empfindsamkeit eingebüßt in der Zeit - mit 24 hab ich es nicht mehr ertragen können - bin dran fast zugrunde gegangen. Ich hab dann für mich den Ausweg gewählt mit der "romantischen" Liebe und Nähe zu brechen - Zärtlichkeiten lass ich mir jetzt lieber was kosten. Nie wieder würde ich mich in diesen Strudel nochmal reinziehen lassen.

Also würde ich die Frage mit Mitte 25 beantworten
 
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Gast

  • #36
Ich bin wohl auch so ein hoffnungsloser Fall: ich bin mittlerweile 35 Jahre alt und hatte noch nie eine Beziehung. Insgeheim hoffe ich zwar noch immer drauf, dass es irgendwann mal klappt, rational gesehen habe ich aber eingesehen, dass es nichts mehr wird. Die meisten Frauen werden sich (vielleicht sogar zurecht) denken: "Mit dem muss doch irgendwas faul sein"
 
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Gast

  • #37
Es hat nichts mit Alter zu tun, sondern mit Einstellung:

Hoffnungslos dann:
Höchster Grad der Verbitterung was Frauen angeht
Höchster Grad der Unflexibilität was Umstellungen und Neues im Leben angeht
Höchster Grad von Sturheit und Verbohrtheit

und:

Verlust von Realitätssinn was Frauen angeht. Wer eine Traumfrau sucht statt eine normale Partnerin zum zusammen leben und lachen, stattdessen Suche nach einer Miss Perfect, dabei selbst alles andere als perfekt sein.

w,40 - meine Meinung ist, Flexibilität und Offenheit für Neues mit einer Portion Pragmatismus schützt vor werden von alten Jungesellen :)
 
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Gast

  • #38
Also würde ich die Frage mit Mitte 25 beantworten
Da müßten ja ca. 50% aller (gebildeten) Männer aufgeben! Mit 25 ist für einen Mann noch gar nichts abgefahren. Jetzt beginnt es erst, jetzt sind die Frauen für Dich herangewachsen.

Beispiel:
-Mit 20 hat ein Mann Chancen bei Frauen von 18 (legal) bis wenn überhaupt 20 -> 2 Jahre (die meisten Girls in dem Alter finden einen Gleichaltrigen bäh)
-Mit 25 bei Frauen von 18-25 -> 7 Jahre
-Mit 35 bei Frauen von 25-35 -> 10 Jahre
-Mit 40 bei Frauen von 30-45 -> 15 Jahre (im Alter nehmen plötzlich Frauen auch jüngere Männer)

Natürlich sind nicht mehr alle Frauen frei. Aber ehrlich. Ich kenne kaum einen 25jährigen, der mehrere Bräute am Start hat, aber eine Menge Verheirateter Ü40-Männer, die neben der Ehefrau noch mindestens eine Geliebte haben.

Die meisten Frauen werden sich (vielleicht sogar zurecht) denken: "Mit dem muss doch irgendwas faul sein"
Ja, warum sagst Du es denn? Wenn Du wüßtest, was Frauen Dir alles verheimlichen, was wirklich entscheidend ist, würdest Du staunen.
 
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Gast

  • #39
Das hängt sehr von der Gesellschaft ab. Hier in Deutschland ist es generell fast unmöglich, eine Frau zu finden, die sich länger binden möchte (das fängt erst ab etwa 40 an, also meistens zu spät für eine Familiengründung). Und dann gibt es noch andere Faktoren, die Männer zu hoffnungslosen Junggesellen machen: zu wenig Länge, nicht Spitzenverdiener, und sehr verheerend ist auch ein Bildungsniveau. Wenn ich etwas gelernt habe, dann, daß Bildung in Deutschland verpönt ist, egal welche Schicht man da heranzieht.

Eine Stellungnahme zur Vorrednerin:

ich bin höchst flexibel was Umstellungen und Neues im Leben angeht,
ich bin höchst selbstreflektiert,
ich habe irgendwann keinerlei noch so geringe Ansprüche gestellt an eine Partnerin in/aus Deutschland,

und dennoch blieb ich partnerlos - bis ich mich mit Frauen aus einem nichtwestlichen Kulturkreis traf. Innerhalb von drei Monaten wurde mir von vier hochgebildeten (und besserverdienenden) Frauen eine Familiengründung angeboten. Ich werde Deutschland sehr bald den Rücken kehren.

m
 
  • #41
Oder anders gefragt: gibt es ihn noch oder wieder, den "ewigen Junggesellen"
Natürlich gibt es diesen - und gerade in der heutigen Zeit bietet dieser Lebensstil doch viele Vorteile.
Sex und Affairen sind kein Problem - und wer keine Familie will, braucht auch die Nachteile einer "Beziehung" nicht in Kauf nehmen.
Kochen, Putzen und die Wäsche kann man organisieren - klappt sehr oft besser als in einer Ehe. Auch die Modelle Freundschaft + oder LAT kommen dem Junggesellen sehr entgegen.
 
  • #42
Das Alter spielt andere Rolle in der Hinsicht, die Suche einer 60 jähriger bleibt hoffnungslos, wenn sie 30-40 jährige als Zielgruppe hat (Das Alter hier ist nur ein Beispiel von vielen unrealistischen Ausschlusskriterien für Männer als auch für Frauen)
Das Alter, hm. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, mit zunehmendem Alter nur noch auf Frauen zu treffen, die so unzumutbar sind, daß kein anderer Mann sie haben wollte. Was natürlich umgekehrt ganz genauso gilt, und dieselben Frauen würden vermutlich auch mich als unzumutbar charakterisieren, schließlich bin ich für mein Alter viel zu anstrengend, zu resistent gegen Unterdrückungs- und Erziehungsversuche, zu unkonventionell in meinen Freizeitinteressen, zu wenig symbiotisch: ich gehe lieber allein, als daß ich mich im Minutentakt ermahnen lasse, es sei noch zu früh am Tag, das Wetter zu unsicher, der gewählte Weg zu steil, zu steinig, zu dreckig, zu schattig, zu sonnig, zu lang, zu viel begangen, zu einsam oder sonstwie schlecht gewählt, und die Gehzeiten auf den Wegweisern seien allesamt falsch. Hoffnungslos? Sollte mir eine Gleichaltrige begegnen, die Männer in meinem Alter für bequem, träge, wenig begeisterungsfähig und unflexibel hält, können wir einander ja gerne eines besseren belehren.
 
  • #43
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, mit zunehmendem Alter nur noch auf Frauen zu treffen, die so unzumutbar sind, daß kein anderer Mann sie haben wollte. Was natürlich umgekehrt ganz genauso gilt, ...
Wer wirklich längerfristig alleine ist, entwickelt sicher auch Gewohnheiten, die dann für eine Partnerschaft schwieriger sind. Oder ist eben so, dass ihn oder sie niemand als Partner haben möchte. Das ist dann oft tatsächlich unzumutbar.
Wenn ich eine Frau treffe, die seit langem alleine ist, betrachte ich sie nicht als Diamanten, dessen inneren Wert bisher niemand erkannt hat, sondern bestenfalls als Halbedelstein wenn nicht als Kieselstein, den niemand haben wollte. Ich kenne in meinem Umfeld eine Reihe Frauen, die schon länger alleine sind. Sie sind alle in irgendeiner Form "seltsam" und schrullig. Das gilt für die Männer natürlich genauso.
Bezogen auf die Ausgangsfrage: ich würde das nicht direkt am Alter, sondern an der Zeitdauer des Singledaseins festmachen. Wer mit ü40 noch nie eine längere Beziehung hatte, der wird auch eher keine mehr finden.

Es gibt sicher "ewige" Junggesellen, die sich selbst gewollt so eingerichtet haben und die Vorteile mitnehmen, denn wir leben in einer Zeit, in der man das problemlos kann. Die wollen aber gar keine Beziehung. Die meisten aber wählen das nicht, sondern sind von ihrem Typ her so, dass sich keine passende Partnerin findet.

Und ich bin überzeugt, dass das für viele Frauen (auch hier) ebenso gilt, die längerfristig niemanden finden. Sie beschreiben das gerne als "es findet sich kein passender Mann" und "ich bin kritisch", schreiben was davon, dass sie nur ein mal im Jahr überhaupt einem Mann begegnen, der ihren Ansprüchen gerecht wird, aber in Wirklichkeit hat es auch etwas mit ihnen zu tun, dass sich niemand findet. Es ist eben leichter, die Ursache abzuschieben. Und natürlich finden sich für weniger attraktive Menschen auch weniger Interessenten, bei denen es dann zu wechselseitiger Anziehung kommt.
 
  • #44
Was heißt hoffnungsloser Fall?

Der ewige Junggeselle ist nach dem Klischee ein ewiger Frauenheld, der sich nicht binden will/kann. Aber die Flirterei kann doch sehr spannend sein! Dafür ist der ewige Junggeselle hervorragend geeignet. Vielleicht funktionieren auch Fernbeziehungen und Freundschaft+.

Für eine Beziehung im traditionellen Sinn mit Zusammenwohnen usw. ist jede Hoffnung verloren, wenn ein Mann / eine Frau mit 40 Jahren noch nie eine mehrjährige, verbindliche Beziehung mit gemeinsamer Wohnung hatte.

40 Jahre ist die absolute Obergrenze hierfür. Wer es in den immerhin 20 Jahren davor nicht geschafft hat, eine lange, verbindliche Beziehung zu führen, wird das später auch nicht mehr können.

Ich gehe davon aus, dass eine erwachsene heterosexuelle Person es in unserer Gesellschaft schaffen kann, in 20 Jahren einen Beziehungspartner zu finden.
Wenn man in 20 Jahren keinen geeigneten Partner findet, gibt es dafür meistens tiefer liegende Gründe.

Dabei würde ich auf seine Beziehungsbiografie schauen. Ich würde nicht so einen großen Unterschied machen, ob er verheiratet war oder in einer nichtehelichen verbindlichen Beziehung liiert war.

Gut ist es, wenn er lange in einer WG gewohnt hat, dann ist er nicht so sehr in seinen Eigenbrötler-Trott verfallen.
 
  • #45
die Zukunft sind lebensechte Sex Dolls mit Stimme. Keine ewige Partnersuche mehr. Keine Zwänge, keine Verpflichtungen wie in einer Beziehung. Der Beruf Sexarbeiter wird aussterben. Die Technik wird immer menschlicher. Bald werden Sex Dolls so normal sein wie Smartphones, sprechende Waschmaschinen und selbstfahrende Autos. Die Menschen, die sich an Sex Dolls anpassen können, wie Verlierer am Heiratsmarkt, Beziehungsunfähige, usw.. , die aus dem Raster fallen, werden in Zukunft die Gewinner sein. Das was jetzt nicht normal erscheint, wird in Zukunft das Normale und umgekehrt. Soviele Vorteile bieten robotisierte Sex Dolls: Sexleben für Alle, Sexleben nach Maß, kein Leidensdruck mehr, mehr Frieden zwischen Geschlechtern in Gesellschaft, mehr Freundschaften zwischen Frauen und Männern ohne sex.Vorurteile und mit weniger sexuellen Lust möglich. Nebenbei wird sich die Fortpflanzung nach Maß durchsetzen. Für alle, die einen Partner als Zuhörer und Seelsorger sehen, finden professionellen Ersatz im Life Coach, der nochdazu besserer Zuhörer, Feedbackgeber, Ratgeber ist. Für manche ist der Sprung in die Zukunft noch zu groß und sie quälen sich noch in Heirat und Scheidung und rechtfertigen das, indem sie das Zukünftige als Beziehungsunfähigkeit titulieren. Dabei bemerken sie nicht, dass sich Alles Leben schon im Digitalen abspielt, Kennenlernen, in Beziehung sein, sich trennen, Emojis, usw. und das tun sie tagtäglich, sogar ihre Kinder noch mehr, für die sie die Heirat rechtfertigen. Erkennen sie die Illusion der Menschen? Umso früher man mit der Zukunft geht, umso früher man beginnt auf Sex Dolls umzusteigen und für Alles Ersatz zu finden, desto problemloser, freier und sorgloser lebt es sich. Man könnte es auch ausgleichende Gerechtigkeit nennen, dass Übriggebliebene am Heiratsmarkt sich früher auf die Zukunft einlassen dürfen während jene, die die menschlichen Schwächen auf das Podest heben und später an ihnen zu leiden haben, nicht mehr fähig sein werden. Ausgleichende Gerechtigkeit auch, um als alleinerziehender Mann auch ein Baby nach Maß zu bekommen, dass sonst nur mit einer realen Traumfrau möglich gewesen wäre. Somit ist eine reale Traumfrau und eine Heirat überflüssig.
 
  • #46
die Zukunft sind lebensechte Sex Dolls mit Stimme. Somit ist eine reale Traumfrau und eine Heirat überflüssig.
Mit Sicherheit nicht. Im Menschen wohnt idR eine Sehnsucht nach einem Partner/in, einem Menschen aus Fleisch und Blut, nach Wärme, liebevoller Zuwendung, Austausch, Zärtlichkeit und Liebe. Gemeinsamen Erlebnissen und Gesprächen darüber, sozialem Kontakt und Miteinander. Geben und Nehmen, Agieren und Reagieren auf den anderen. Gelebter Partnerschaft. Das alles wird eine Sexdoll mit Stimme niemals ersetzen können.
 
  • #47
Die Menschen, die sich an Sex Dolls anpassen können, werden in Zukunft die Gewinner sein.
Ich kann nur mutmaßen, dass dieser Beitrag entweder blanke Ironie oder aus Selbstbetrug durch großen Frust entstanden ist.
Nach dieser Logik wären Menschen, die 500 Facebook-Freunde, aber nicht einen einzigen realen haben, auch die Gewinner der Neuzeit.
Keine ewige Partnersuche mehr. Keine Zwänge, keine Verpflichtungen wie in einer Beziehung.
Irgendwie wundert es nach diesem Post nicht mehr allzu sehr, dass du unfreiwillig Single bist.
Wer so ein destruktives Bild von Partnerschaft hat, sollte sie in der Tat meiden.
 
  • #49
Für alle, die einen Partner als Zuhörer und Seelsorger sehen, finden professionellen Ersatz im Life Coach, der nochdazu besserer Zuhörer, Feedbackgeber, Ratgeber ist.
Wenn man dafür jedes mal Termine ausmachen & zahlen möchte.. bitte. Irgendwann wird man ja wohl auch drauf kommen, dass der Life Coach sich absolut nicht für einen & seine Probleme interessiert, sondern nur für das Geld, das man ihm da lässt. Es ist nämlich nur sein Job um damit sein eigenes Leben zu finanzieren.

Mein Partner ist zu jeder Tages & Nachtzeit für mich da & klar habe ich da auch irgendwie die "Verpflichtung" selbiges zu tun. Da er mir aber wirklich viel bedeutet, mache ich das gerne & sehe es nicht als nervigen Zwang. Ich möchte, dass es ihm gut geht & unterstütze ihn dabei. Empfinde ich überhaupt nicht belastend oder einschränkend.
Ich bezweifle, dass das selbe Gefühl des "Geliebt werdens" von einem Coach vermittelt wird, der dann vielleicht auch zwischendurch auf die Uhr schaut & dich dann bittet zu gehen, weil der nächste Termin ansteht.

Selbiges bei den Sexpuppen, da können die noch so toll reden. Die begehren einen nicht, die haben nicht gerne Sex mit einem, die lieben einen nicht, die bekommen auch keinen Orgasmus, die schwitzen & riechen nicht nach Mensch & Lust.. Die spulen ein einprogrammiertes, gefaktes Programm ab.

Keine Zwänge, keine Verpflichtungen wie in einer Beziehung. Umso früher man mit der Zukunft geht, umso früher man beginnt auf Sex Dolls umzusteigen und für Alles Ersatz zu finden, desto problemloser, freier und sorgloser lebt es sich. Somit ist eine reale Traumfrau und eine Heirat überflüssig.
Mit der Einstellung wundert es mich nicht, dass du keine Freundin findest. Aber ich drücke dir die Daumen, dass es die wirklich lebensechte Sex Doll bald gibt.
(also eine die wirklich menschlich sprechen & sich bewegen kann, nach Mensch riecht & schmeckt & Orgasmen vortäuschen kann. Im Besten Fall sollte die auch erkennen ob ich gerade Lust auf Kuschel oder auf Hardcore Sex habe & mich dann auch entsprechend verführen & v***** können. Oralsex & Spielzeug bedienen muss die auch können.)
Meine Ansprüche an sowas wären sehr hoch, wenn die meinen jetzigen Partner wirklich ersetzen können soll.
 
  • #50
die Zukunft sind lebensechte Sex Dolls mit Stimme. Keine ewige Partnersuche mehr. Keine Zwänge, keine Verpflichtungen wie in einer Beziehung. Der Beruf Sexarbeiter wird aussterben. Die Technik wird immer menschlicher.
Wenn ich Deinen Parallelthread betrachte, dann bist Du nicht in der Lage oder zu bequem, Frauen anzusprechen und träumst Dir stattdessen eine Welt zusammen, in der Du die Frau im Laden kaufen kannst. Wenn Du Frauen rein auf Sex reduzierst, dann könntest Du sie durch Puppen ersetzen. Was das mit "Partnerin" zu tun hat, sehe ich nicht.
Schon heute kannst Du dann mit einer Kombination aus Prostitution und Psychotherapeut eine Partnerin ersetzen. Letzteren hast Du dann auch nötig...

Mich wundert mit Deiner Einstellung nicht, dass sich keine Frau für Dich findet.
 
  • #51
Ich würde das Wort "hoffnungslos" durch "ewig" ersetzen.
Hört sich nicht ganz so negativ an.
Ein wenig Hoffnung ist immer gut.

Klar gibt es diese Junggesellen. Ich habe schon einige von ihnen kennengelernt, da sie schon gehäufter vorkommen als man glaubt.
Die Wahrscheinlichkeit auf so jemanden zu treffen, ist gar nicht mal so gering. Besonders ältere Singlefrauen sind öfters davon betroffen.

Diese Männer haben noch nie mit einer Frau zusammen gelebt. Und wenn sie es doch probiert habe, ging es volle Karacho in die Hose. So ziehen sie es vor alleine zu bleiben, können quasi nur Affäre usw.
Die Mutterdominanz war einfach zu mächtig. Da wollen sie sich von einer Partnerin absolut nichts sagen lassen, oder gar gemeinsame Sache mit ihr machen. Abgrenzen heißt hier das Zauberwort.
Da sie sich nicht von ihrer Mutter distanzieren konnten, machen sie es jetzt mit der Partnerin. Alles auf Anti.
Was sie gemeinsam haben?
Durch die Bank weg ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Mutter. Eine Art symbiotische Mutter-Sohn Beziehung.

Hier zeigen sich zwei Typen von Mütter. Entweder ist es eine sehr herrschsüchtige, machthungrige Person, die ihren Sohn völlig unter Kontrolle hat, oder es ist die ewig mädchenhafte, ältere Dame, die viel Hilfe und Aufmerksamkeit braucht.
Aktuell kenne ich 10 Männer (35- 65 Jahre), die genau solche Mütter haben. Sie lassen ihre Söhne einfach nicht los, und so müssen diese alleine bleiben, was oft besser ist, da diese Söhne sonst in große Konflikte geraten. So bleiben sie ewige Junggesellen.

Weitere Gemeinsamkeiten sind, dass diese Söhne fast immer ohne Vater aufwachsen mussten. So kamen sie dann früh in eine bestimmte Rolle, die sie natürlich völlig überforderte

Sie haben kein Problem damit, bei der Mutter zu wohnen, sich von ihr bekochen zu lassen, die Wäsche abzuliefern, ihre Wohnung (wenn sie denn eine haben), von der Mutter putzen zu lassen, mit Mama in den Urlaub fliegen, usw. und so fort.
Sie machen vieles mit der Mutter, was sie eigentlich mit ihren Partnerinnen tun sollten. Vom Bildungsstand geht das Querbeet.

Aktuell kenne ich einen 55-jährigen Mann, der nichts ohne seine Mutter macht. Beziehung oder das gemeinsames Wohnen mit einer Partnerin wäre undenkbar, da er das einfach nicht mit seiner Mutter vereinbaren kann. Seine Mutter würde das nach allen Regeln der Kunst sabotieren.

Klar, natürlich gibt es noch die ewigen Junggesellen, die so seltsam sind "Typ Sonderling", dass eine Frau da einfach keinen Platz haben kann.
Zum Glück gibt es noch Männer, die durchaus mit einer Frau gemeinsame Sache machen wollen. Halte dich besser an diese Gruppe.
w 45
 
  • #52
Gerade hat ein ewiger Junggeselle aus meinem Bekanntenkreis seine erste feste Beziehung mit einer gleichaltrigen Frau begonnen. Mit 51! Er geht sehr verantwortungsvoll mit ihr um, so, als hätte er reichlich Erfahrung. Einziges Manko: Seine Mutter ist dominant, vielleicht hat das frühere Kandidatinnen abgeschreckt.
Sexfilme finde ich für Junggesellen, die ausschließlich Sex brauchen, völlig in Ordnung. Von mir aus sollen diese Puppen auch sprechen können oder sich so anfühlen wie echt. Aber was fehlt, ist die Seele. Und eine Seele nachbasteln und in eine Puppe einpflegen - nun ja, da gehen noch ein paar Jahre ins Land. Ist halt eine nicht greifbare Dimension. Und wenn es so weit sein sollte, dass es lebensechte Puppen mit Seele gibt, wird's mir hier nicht mehr gefallen zu leben.
 
  • #53
Meine Erfahrung mit ewigen männlichen Singles ist etwas anders: einer war 10 Jahre Single und hatte davor jede Beziehung (1-2) in den Sand gesetzt durch Unzuverlässigkeit, Faulheit, Aggression etc.

Seine Mutterbeziehung war desaströs, überhaupt nicht eng sondern distanziert und lieblos. Auch zu anderen weiblichen Familienmitgliedern hatte er eine kritische Haltung und brauchte sie nur zum Geld anpumpen.

Der andere Mann hatte auch eine schlechte Beziehung zur Mutter, weil sie keine Zeit für ihn hatte als Kind auf Grund von viel Arbeit. So mußte er selber klarkommen und sogar auf seinen jüngeren Bruder aufpassen. Das hat er ihr nicht verziehen und meidet sie bis heute.

Beide Männer fanden dann Frauen, die selber Außenseiterinnen waren in ihrer Altersgruppe (beide Frauen viel jünger) und wären wohl auch ewige Singles, da etwas sonderbar und ohne Datingerfahrung.

So fanden sich Männer wie Frauen, die es sich schwer taten mit dem Dating und einfach zusammenblieben um nicht mehr suchen zu müssen. Eher rational getroffene Entscheidung wie sie mir berichtet haben.