G

Gast

  • #1

Ab wievielen Sexpartnerinnen ist ein MANN eine Schlampe?

Bin ich die einzige hier, die Männer mit "zahlreichen Erfahrungen" als verlebt und unattraktiv empfindet? Also gar nicht der Hauch vom tollen Hengst, Sondern viel mehr ein starker Hauch von Ekel! Ich hätte das Gefühl dass er Frauen "sammelt" und sie für ihn austauschbar (geworden) sind. Und das große Risiko, dass er in einer festen Beziehung die "Vielfalt" vermissen könnte.

w25
 
  • #2
Ich finde es immer relativ, so wertende Bezeichnungen an schlichten Zahlen festzumachen, denn es geht ja eigentlich um Verhalten und Charakter.

Daher sage ich hier genau wie bei Frauen: Wenn ein Mann einfach nur Sex als Freizeitgestaltung hat, er willfährig Sex mitnimmt, er Sex ohne Gefühle, ohne Verliebtheit, Zuneigung, Liebe hat, dann ist er ein "Schlamper". Männer, die einfach wahllos Sexkontakte haben, ekeln mich an. Dazu gehören definitiv auch Männer, die Prostituierte nutzen.

Wer viele unterschiedliche Partner hat, der wird egoistischer, routinierter, zieht sein Schema F durch, für den ist Intimität nichts besonderes mehr, sondern eben nur einer von vielen Kontakten. Da ist alles weg, was für mich Sexualität und Intimität zu einer intimsten und wunderbarsten partnerschaftlichen Angelegenheit werden lässt.

Wenn Du unbedingt Zahlen hören möchtest, so möchte ich hier nicht kneifen: 3-8 Partner im Leben sind völlig normal, in jungem Alter wie 25 eher 1-5.
 
G

Gast

  • #3
bei mehr als 5 würde ich mich schon etwas wundern. Man fragt sich natürlich wie so etwas zustande kommt.
 
G

Gast

  • #4
Du bist mit deinem Empfinden sicher nicht allein! Ich finde so etwas auch nicht normal und sehe es als Zeichen für Bindungsunfähigkeit und mangelnde Werte. Ich würde auch eine männliche Jungfrau nehmen, wenn er ansonsten normal und attraktiv ist.
 
G

Gast

  • #5
Liebe FS,

mein damaligen Freund (zu der Zeit 33 Jahre) hatte mir irgendwann bei einem Gespräch, wo das Thema Sex war, einfach frei von sich erzählt, dass er mit insg. 29 Frauen Sex hatte..! (Zuvor war die Hausnummer nie Thema bei uns gewesen; keiner von uns interessierte sich "so genau" für die sex. Vergangenheit des anderen. Wir wussten, dass es eine handvoll PartnerInnen gab und deshalb haben wir beide jeweils darauf bestanden, dass wir vor unserem 1. Mal (ohne Kondom) einen Aids-Test machen.)
Im ersten Moment habe ich natürlich große Augen gemacht, weil es doch eine recht hohe Zahl ist... aber ich habe ihn nicht als "Schlampe" verurteilt! Ich meine, jeder Mensch hat eine Vergangenheit und auf irgendeine Weise seine Erfahrungen gemacht. Und so lange es eben nicht Prostitution ist, ist alles ok für mich. Denn hat nicht jeder von uns irgendwelche "Leichen im Keller"?! Der Mensch, der perfekt ist, den möchte ich hier mal treffen..!
Worauf es wirklich ankommt: Ich habe ihn als einen der wunderbarsten Menschen kennengelernt. In der Beziehung waren wir immer ehrlich, offen und treu gegenüber den anderen. Es gibt also wesentlich wichtigere Dinge als "eine Zahl aus der Vergangenheit"!
Und wen es interessiert warum wir uns getrennt haben: wir beide sind sehr karriereorientiert und haben uns jeweils für den Beruf entschieden.

w(29 Jahre und "nur" 6 Partner)
 
G

Gast

  • #6
Eine feste Zahl sagt da meiner Meinung nach wenig aus.
Zumal es auch einen Unterschied macht, ob der betreffende Mann 22 oder 52 ist.

Mich interessiert eher die Qualität statt die Quantität der sexuellen Kontakte.

So wie Frederika es schon sehr gut beschrieben hat, ist es für mich relevant, wie er zu den Frauen stand, mit denen er sexuellen Kontakt hatte.
Mich ekelt es auch vor Männern, die ONS und Prostituierte für reine sexuelle Befriedigung nutzen.
Da reichen mir schon 3 in 10 Jahren.
Ich möchte keinen Partner an meiner Seite, der Sex als etwas ansieht, was man bei Bedarf mit irgendwem konsumiert, ohne echte Emotionen für diesen Menschen.

Für mich ist Sex die intimste Form der Zuneigung zwischen zwei Menschen, die größte mögliche Nähe zueinander, etwas, das ich nur mit einem Partner teilen möchte, wo auch emotionale Nähe vorhanden ist.
Und wo ich weiß, der Partner empfindet dieses genauso als etwas Besonderes, was man eben nicht mit x-beliebigen Menschen teilt, sondern nur und exclusiv mit dem Menschen, für den man auch Liebe bzw. Verliebtheit empfindet.

Nun gibt es Menschen, die oft an den "falschen" Partner geraten sind, die verliebt Beziehungen eingegangen sind und entäuscht wurden, die dadurch eben verhältnismäßig mehr Sexpartner hatten als andere in der selben Altersklasse.
Das muß nicht immer unbedingt Bindungsunfähigkeit sein, manche haben leider das Pech sich in ihrem Leben öfters in Menschen verliebt zu haben, die sie dann ausgenutzt haben, oder wo der Prinz/die Prinzessin sich dann doch als Frosch entpuppte, wenn der Partner vermeintlich "sicher" war.
Ich kenne einige solche Menschen - sowohl männlich als auch weiblich.
Mit steigendem Alter steigen dann auch die Sexpartner - ganz klar.
Soll man da irgendwann sagen "tja - Pech gehabt, jetzt haste dein "Limit" überschritten"?

Darum würde mich die "Anzahl" bei einem Mann auch nie abschrecken, wenn es denn alles Sexkontakte in Verbindungen mit echter Liebe/Verliebtheit und dem Wunsch nach mehr als NUR Sex gewesen sind.

Willkürliche Sexkontakte "just for Fun" dagegen, ohne Wunsch auf mehr - diese Einstellung finde ich sehr abstoßend an einem Mann.
Da reichen dann auch "wenige".
Weil es mir signalisiert, welche Einstellung dieser Mann Frauen gegenüber hat.
Und entsprechend dann wohl auch mir gegenüber.

Darüber hinwegsehen könnte ich allenfalls, wenn es sich um "Jugendsünden" handelt, und ein inzwischen deutlich gereifter Mann seine Einstellung zum Sex gewaltig geändert hat (z.B. ein 40-jähriger Mann, der im Alter von 18-25 sich "ausgetobt" hat und nun seit 15 Jahren kein Interesse mehr hat an Sex ohne Liebe und verbindlicher Beziehung, also auch in Single-Zeiten lieber darauf verzichtet anstatt Sex bei sich bietenden Gelegenheiten wie ein Konsumgut mitzunehmen.

w(42)
 
G

Gast

  • #7
Lange Jahre hatte mich diese Thema nicht mehr interessiert.

Ich bin 51 Jahre alt ...war in einer katholischen Mädchenschule, habe spät ,mit 18 Jahren etwa ....
sexuelle Erfahrungen gemacht, die über Küssen und Diskobesuche hinausgingen.-

In meine Partner war Ich immer verliebt, habe eine Beziehung zu Ihnen gehabt.

Außer in 2 Fällen---als Ich aus erkalteten Beziehungen möchte Ich mal sagen , nur über das Gefühl doch eine Frau zu sein...also Seitensprünge letztendlich heraus kam-

Wenn Ich so mit einem neuen Mann agiere, dann muss Ich die Beziehung, die Ich da unbedingt erhalten will----obwohl keiner mehr was davon hat---wohl beenden.......das habe Ich dann auch.

Das ist wohl ein Prozess des Älter werden...vielleicht auch ohne das aus zu kommen.

Vielleicht sollte Ich derzeit gar keine Beziehung eingehen....

Die letzte Sache hat mich sehr verletzt...ein gebundener Mann, dem Ich nicht, und Er Mir nicht widerstehen konnte......

Das brauche Ich nie mehr----es tut ganz arg weh !

Ob Andere mich als Schlampe bezeichnen , oder nicht....
diese Frage stelle Ich mir nicht---
was andere denken ist deren Problem---nicht meins.
In einer beginnenden Beziehung lege Ich immer die Karten auf den Tisch---
denn was hab Ich von jemand, der mit mir nicht umgehen kann.NIX-dazu bin Ich zu alt !
Und Ich lege auf eine gewisse Souveränität von beiden schon grossen Wert ! W 51 J.
 
Fragensteller Ähnliche Fragen Forum Antworten Datum
G Sexualität 33