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  • #1

Abnehmende Libido beim Mann ab ca. Mitte 40 die Regel?

Hallo, ich stelle die Frage insbesondere an meine Geschlechtsgenossinnen. Bin Mitte 40 und liebe Sex, bin da auch sehr flexibel mich auf die Vorlieben des Mannes einzustellen.
Leider habe ich nun bereits die zweite Beziehung wo es mit Männern der o.g. Altersklasse etwas hapert. Es lief beide Male ähnlich: Schon im Verliebtheitsfeuer stand der Wunsch nach Sex gar nicht sooo im Vordergrund. Nachdem die Beziehung etwas Langzeitpotential entwickelt hatte, ging für ein paar Monate tendenziell die Post ab. Aber auch da spürbar schon "Alterserscheinungen", d.h. Errektion mit einiger Anlaufzeit, danach ca. 3 Tage Erholung nötig für das nächste Mal usw.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich komme damit klar, solange der Sex nicht ganz einschläft. Hab aber auch das schon erlebt und kann es nicht an mir festmachen.
Mich würde nur generell interessieren, ob das ein natürliches Phänomen in dem Alter bei Männnern ist oder ich da nur die Ausnahmen treffe.
Bei mir nimmt die Libido seit mehreren Jahren eher total zu ...

w/45
 
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  • #2
Daß der Wunsch nach Sex beim Kennenlernen nicht soooo im Vordergrund steht, war bei mir schon als Jugendlicher so. Er geht bei all den anderen Aspekten, die eine neue Beziehung begleiten, ein wenig unter. Und das ist auch heute noch so. Aber wenn es einmal zum Sex gekommen ist, brauche ich weißgott keine tagelange Pause, um erneut zu "können". Auch da ist mit 55 bei mir noch alles genauso wie es mit 20 war.
 
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  • #3
Nein, das ist bei Männern Ü 40 nicht die Regel. Das ist genauso wie bei jüngeren Männern. Es gibt die leidenschaftlichen potenten Männer, die eine Frau sexuell verwöhnen und es gibt die wenig lustvollen verklemmten Typen, die sexuell wenig aktiv sind, da Ängste und Hemmungen haben und dann natürlich noch alle Abstufungen dazwischen. Auf jeden Fall ist das in dem Alter noch nicht altersgemäß nachlassende Potenz.
 
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  • #4
Nein, nicht wirklich. Mag sein, dass die körperliche Ausdauer etwas zu wünschen übrig lässt, aber das hat ja nichts mit der Sexlust im Allgemeinen zu tun.

Es ist ja eher so, bei den Männern, bei denen der Sex nie im Vordergrund stand in der Verliebtheitsphase, bei denen wird es auch später nicht mehr.
 
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  • #5
Hallo Fs !

Ich bin seit 3 Monaten mit meiner Freundin zusammen,der Sex ist super mit ihr,trotzdem reicht es zweimal am We vollkommen.Hab alles gehabt was ich wollte an Frauen und alles ausprobiert was mich interessiert hat.Ich war bis 38 Jahre nicht zu halten,immer untreu,ONS, Affären,Puff Besuche,habe mir die "Hörner" so gründlich abgestossen,das reicht für ein zweites Leben.Ich habe
mit vielen tollen Frauen Sex gehabt,was soll da jetzt noch kommen,was ich nicht kenne ? NICHTS !

Habe zwei lange Beziehungen(11+8 Jahre) gehabt,war einmal verheiratet und bin jetzt völlig entspannt.

Gruss M,41
 
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  • #6
Nein, das ist meiner Erfahrung nach bei Männern in diesem doch noch recht jungen Alter absolut KEIN "natürliches Phänomen" und mit Sicherheit eine Ausnahmeerscheinung.Selbst bei gesunden, vitalen Männern, die 10 Jahre älter sind, kenne ich das nicht...
 
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  • #7
Ich kann da nicht aus eigener Erfahrung sprechen denn ich hab bis jetzt keine Beziehung mit einem Mann gehabt der über 40 ist.
Aber ich habe einige Freundinnen die genau das auch bestätigen.

Allerdings glaub ich nicht das es grundsätzlich so ist.
Mein bester Freund ist 43 und er kann nach eigenen Angaben immer :)
 
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  • #8
3 Tage Erholung, mein Gott. Nee, das habe ich nicht nötig, und ich bin schon über 50. Ich will hier jetzt nicht herumprotzen, aber das sieht bei mir anders aus. Auch zu Zeiten, in denen ich eine Partnerin habe, mache ich es mir "nebenher" noch selbst, das machen, glaube ich, die meisten Männer so, und da komme ich "im Schnitt" auf 2mal pro Tag. Und das ist nicht erst seit gestern so.

Das ist die Wahrheit. Wie "fertig" müssen diese Typen gewesen sein, die du da beschreibst. Das hat dann wohl doch etwas mit der Lebensweise zu tun. Und damit meine ich jetzt nicht, dass man "total gesund" leben sollte, damit erreicht man wahrscheinlich sogar das Gegenteil. Die Leute lassen sich zu viel vormachen, zu viel "erzählen", schlucken Tabletten wegen jedem Dreck. Und sie verkneifen sich zu viel. Sie verlieren mit der Zeit jedes Gefühl für sich selbst, für ihren Körper.

Es gibt genügend Beispiele von Leuten, die trotz "höheren Alters" fit und gesund sind. Sieh dir mal die "Rolling Stones" an, die halten, mit über 70, noch den Stress einer Welttournee aus, allabendliche Auftritte, und die schlauchen einen gewaltig. Aber die tun, was sie wollen, ich meine jetzt nur, dass das wahrscheinlich das Entscheidende ist. Denn übertrieben gesund leben die nicht. Man bleibt in seiner Mitte, hat ein Gefühl dafür, was einem guttut.

Ich stelle keine großen Ansprüche, arbeite als Freelancer im IT-Bereich, da verdiene ich in 4 bis 5 Monaten soviel wie ein Festangestellter im ganzen Jahr. Den Rest der Zeit habe ich "frei", kann tun und lassen, was ich will. Karriere mache ich so nicht, aber ich habe meinen Spaß. Und ich kann mich daran erfreuen, immer noch so fit zu sein wie ein Dreißigjähriger.

m 51
 
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  • #9
Ich bin w 47 und kann das bei Mitte 40 noch nicht behaupten.Aber ab Anfang 50 passiert da etwas. Da gibt es bei einigen Männern Probleme.
 
  • #10
Aber auch da spürbar schon "Alterserscheinungen", d.h. Errektion mit einiger Anlaufzeit, danach ca. 3 Tage Erholung nötig für das nächste Mal usw.
Nun ja - abnehmende Potenz ist zunächst einmal etwas anderes als abnehmende oder mangelnde Libido (von der du in der Überschrift sprichst), auch wenn es da einen gewissen Zusammenhang geben mag.

Mich würde nur generell interessieren, ob das ein natürliches Phänomen in dem Alter bei Männnern ist oder ich da nur die Ausnahmen treffe.
1. Meiner Meinung nach ist die von dir angesprochene Thematik kein "natürliches Phänomen"; gleichwohl würde ich mich deiner Auffassung anschließen, dass man bei Männern ab 40 überdurchschnittlich häufig eine abnehmende Libido ausmachen kann.

2. Wenn bei Männern eine nicht allzu ausgeprägte Libido festzustellen ist, dann sollte man mal danach schauen, wie 'erotisiert' die Paarbeziehung (noch) ist.
Selbstverständlich gilt es auch, evtl. körperliche Ursachen ärztlicherseits abzuklären.

3. Überdurchschnittlich häufig (selbstverständlich nicht immer) haben sogenannte beruflich erfolgreiche Männer, bzw. solche, die danach streben, eine eher gering ausgeprägte Libido.
Diese Männer investieren ihre Energie und sozusagen auch ihre Potenz vorwiegend (und manchmal sogar gänzlich) in ihre berufliche Tätigkeit, bzw. finden keine ausgewogene Balance mit ihren erotischen und sexuellen Energien.
Das macht sich dann negativ in ihrem Liebesleben bemerkbar, insb. dann, wenn sie nicht mehr die jüngsten sind, da könnte mann das dann vielleicht noch kompensieren.

Bei mir nimmt die Libido seit mehreren Jahren eher total zu ...
Frauen haben im Gegensatz zu Männern sehr häufig in ihrem Leben (unbewusst) eine Kompetenz erworben, die es ihnen ermöglicht, ihre Energien besser auszubalancieren.
 
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  • #11
Bei meinem Freund (51 Jahre) ist die Libido sehr hoch, bei meinem Exfreund (Mitte 40) war die Libido seeehr hoch.
Bei meinem Ex-Ehemann (Anfang 30) war die Libido sehr gering.
Ich denke es kommt mehr auf den Mann bzw. dessen Persönlichkeit an als auf dessen Alter.
W51
 
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  • #12
Es hat beim Mann sowohl mit dem Alter als auch mit der sexuellen Aktivität zu tun. Der männliche Körper produziert immer weniger Testosteron während der weibliche immer mehr produziert. Verschlimmert wird das beim Mann durch mangelnde sportliche wie auch sexuelle Aktivität. Ein Mann über 30 der über Jahre hinweg sexlos lebte wird kaum eine besonders stark ausgeprägte Libido aufweisen können. Körperlich sollte jedoch alles funktionieren. Er hat nur einfach keine grosse Lust auf Sex. Er wird es aber dir zu liebe aber dennoch mitmachen. Wenn er dann auch noch unsportlich und vielleicht ein klein wenig übergewichtig ist wird sein Östrogen Haushalt auch ziemlich gestört sein, was dazu führt, das er Kuschelbedürftig ist aber keinen Sex will.

Ein Mann der schon immer sexuell aktiv war und mindestens einmal die Woche mit einer Frau schläft wird auch noch bis ins hohe Alter wollen.

Zusätzlich kommt es natürlich auch noch auf die Psyche an, die aber nicht unwesentlich von unseren Hormonen gesteuert wird. Ich empfehle jedem Mann einfach mal die Hormone messen zu lassen. Mir hats geholfen. Ein paar Hormonpräparate und Sport wirken da Wunder.
 
  • #13
Überdurchschnittlich häufig (selbstverständlich nicht immer) haben sogenannte beruflich erfolgreiche Männer, bzw. solche, die danach streben, eine eher gering ausgeprägte Libido.
Da gibt es gegenteilige Studien, ich weiß nur nicht mehr, wo ich das gelesen hatte (Spiegel? ZEIT? FAZ?). Der Testosteron- Kick, der durch beruflichen Erfolg freigesetzt wird, wird zuhause verwertet, und umgekehrt funktioniert es auch- Interesse auf beiden "Feldern" vorausgesetzt.
Bei, nennen wir es "gute Laune", ist man doch auf allen Gebieten beschwingter, sieht Aufgaben eher als Herausforderung denn als Problem. Das gilt für Frauen wie Männer.

Generell bin ich davon überzeugt, dass Libido in erster Linie kopfgesteuert ist, in zweiter Linie von haptischer "Berührbarkeit" beeinflusst wird (die subjektiv ist), und nur in dritter Linie altersbedingten Veränderungen unterliegt. Nein, Deine Ausgangsthese stütze ich nicht :)
 
  • #14
[...]Schon im Verliebtheitsfeuer stand der Wunsch nach Sex gar nicht sooo im Vordergrund. [...]...

w/45

DAS ist der Punkt.. es gibt Menschen die haben mehr, andere die haben weniger "Drive".. vor allem verkopfte Menschen müssen sich ihre Libido "erarbeiten", sowas wie vorzeitiger Samenerguss ist undenkbar weil sie darauf "hinarbeiten" müssen..sich aktiv entspannen und aktiv versuchen die Gedanken aus dem Kopf zu kriegen und sich auf die Partnerin zu konzentrieren.. Solche Menschen sind als Partner Hochkreativ und interessant, haben aber auf der "trieb" Seite einfach viel zu viel Kontrolle. Ein Hormonrausch ist da sehr willkommen und in der Anfangsphase durchaus öfters vorhanden aber sobald diese einmal verarbeitet wurde und es nicht mehr "überwältigend" ist, übernimmt die Ratio und lässt die Libido wieder in den Hintergrund treten..

natürlich gibt es eine Wahrscheinlichkeit das alterbedingt irgendwas die Libido stört.. aber das ist nicht nach dem Gieskannenprinzip auf die Menschheit verteilt. d.h. nicht jeder bekommt es automatisch sondern eher Raucher, Fett-Esser und Sportmuffel. wenn jemand halbwegs gesund lebt und keine Vorbekastung hat ist das eher sehr selten.. nicht umsonst spricht man davon das über 90% der "Potenzprobleme" eher "Kopfprobleme" sind, da die Funktion einwandfrei verläuft , nur der Trigger nicht da ist.. und Viagra und Co. werden in den allermeisten Fällen auch nicht wegen Disfunktionalität eingenommen sondern um das Erlebnis nach Pornoleseart zu verbessern oder um einen gewissen "Automatismus" zu installieren damit das Beste Stück auch dann hart bleibt wenn die Gedanken mal wieder auf die letzte Steuererklärung abwandern oder auf den Budgetplan von nächster Woche..
 
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  • #15
Liebe FS,

Deine Frage stelle ich mir (w, 47) auch.
Ich denke auch, wie die meisten hier, dass das kein "Phänomen" ist, sondern von Mann zu Mann verschieden.

Auch bei mir nimmt die Lust auf Sex und die Geschicklichkeit beim Sex immer mehr zu, je älter ich werde. Das scheint aber bei uns Frauen in dem Alter vielleicht auch so zu sein, weil das jetzt nicht mehr "zum Kinderkriegen" da ist, sondern ausschließlich für den Spaß. Tröstlich bei meiner unperfekten Körperhülle finde ich außerdem, dass die Männer, mit denen ich zusammenkomme, ja schließlich auch unperfekt sind und genauso "Hängepartien" an ihren Körpern haben. Es gibt also nicht mehr dieses "Abtaxieren" der Körper gegenseitig, es geht um was anderes, um Hautkontakt und körperliche Nähe..., es wird so letztrangig, ob man ein schlaffes Bäuchlein hat oder einen Hängebusen (was die meisten auch noch äußerst anregend finden). Auch dieser ganz Umstand hat mir noch mehr Hemmungen genommen und mich freier gemacht.

Mich bewegt noch eine Seitenfrage von Deiner Frage: Wie ist es mit dem Körpergefühl bei Männern? Es gibt da die körperbetonten Typen, die es sich - auch mit Freundin - noch zweimal täglich selbst machen, wie Gast#7 hier, oder eben Männer, so wie einige, mit denen Du zusammen warst (ich auch!), die irgendwann nicht mal mehr EINEN ersten Schritt auf die vertraute Frau zu machen. gar kein Verlangen mehr zu haben scheinen.
Die platte Lösung dieser Frage wäre, sich für's körperliche Vergnügen eben solche Typen mit viel Libido zu suchen, für die geistige Wahlverwandtschaft ist dann nicht so viel Libido vonnöten... Wenn das nur nicht immer gerade dann so schwierig wäre und frau doch so gerne alles in einem Mann vereint hätte. Ich habe aber so jemanden, einen mit hochgeistiger UND körperlicher Potenz, noch nie getroffen. Leider.
 
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  • #16
Oh liebe Fs, dass ist mir, als ich in deinem Alter war, auch passiert. Ich habe hintereinander über einen längeren Zeitraum 5 Männer kennengelernt, die alle Potenzprobleme hatten. Fast alle waren es psychische Gründe, bei dem einen war es klar, dass er zuwenig Sport machte, obwohl er relativ schlank war, aber auch sein Schweiss sehr schlecht (krank) roch. Das hat mich erstmal geheilt, bin fast schon verzweifelt, danach hatte ich bestimmt 2 Jahre keinen Sex mehr.

Inzwischen bin ich älter und habe gute Erfahrungen mit jüngeren, vor allen Dingen sportlichen Männern gemacht. Knackig, gesunde Ernährung und der kleine Johannes stand wie eine eins. Es gab keine Probleme.

Daher bleibe ich lieber Single, oder angle mir mal wieder einen jüngeren netten Mann, um mal wieder guten Sex zu haben, als wieder auf einen Mann zu treffen, der Potenzprobleme, wo dann noch rauskam, dass die schon seid Jahren bestand, hat.

Oh Gott, ich glaube, wenn ich meine Zeilen so lesen, dass ich ein kleines Trauma habe.

w 50
 
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  • #17
Das kommt wohl auf den einzelnen an. Libido, Einstellung, Lebensweise und Erfahrungen werden mit beeinflussen, wie ausgeprägt man(n) Sexualität auch im höheren Alter noch (er)lebt.
Neulich erst hatte ich mit einem Endfünfziger eine rauschende Nacht, und am nächsten Tag durfte es gerade weitergehen... Da waren keinerlei Anzeichen von abnehmender Libido zu spüren!!! Dafür erfreulicherweise beste Kenntnisse des weiblichen Körpers :)
 
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  • #18
Nein, die Regel ist es nicht-jeder Mann ist halt anders. Und zwar in jedem Alter-es gibt genug Männer, die auch mit 30 nicht viel Lust auf Sex haben sowie es auch genug Männer gibt, die mit 50+ sehr viel Lust auf Sex haben.

Du solltest halt den in diesem Punkt passenden Mann finden.


w/40
 
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  • #19
Ich (w/41) bin nach langjähriger Beziehung seit 2 Jahren mit meinem Lebensgefährten (48) sehr glücklich - auch sexuell. In unseren vorangegangenen Ehen ließ die sexuelle Kompartibilität sehr zu wünschen, jetzt stimmt einfach alles. Wir haben nach wie vor im Schnitt 2x am Tag sehr erfüllenden Sex und es gibt bei ihm keinerlei "Schwächeerscheinungen". Wir genießen diese körperliche Nähe sehr und sollte der eigentliche Verkehr irgendwann nicht mehr möglich sein, wird dieser Akt einfach durch kuscheln, streicheln und massieren ersetzt werden.
 
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  • #20
Hallo

bei mir steigt die Libido von Jahr zu Jahr.
Es ist nicht nur physisch, es ist so ein Sehnen...das hatt ich
als ich jünger war noch nicht gekannt.
 
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  • #21
Bei mir ist es besser geworden mit Ü40. Liegt vielleicht auch an der >>Ernährung die ich umgestellt habe. Ich genieße es /m/48
 
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  • #22
Zum Thema nachlassende Testosteronmenege im Alter: das ist prinzipiell richtig.

Allerdings gibt es genügend Studien, die zeigen, dass der reine Testosteronspegel nichts über tatsächliche Libido oder Potenz aussagt, denn auch viele Männer mit rel. niedrigen Werten bezeichnen sich sexuell als überdurchschnittlich aktiv. Daher auch oft die Ablehnung einer Hormonersatztherapie durch den Arzt. Ernährung, Sport und allgemein eine vernünftige Lebensweise sind meist hilfreicher.

Ganz entscheidend ist es, im Alter den Östradiolspiegel messen zu lassen. Die meisten Männer trinken Bier, was nicht nur zum Bierbauch führt, sondern (wie allgemein zu vieles und ungesundes Essen) durch die Fettzellen zu einem erhöhten Östradiolwert. Dies bedeutet wesentlich weniger Lust und Libido. Der Wert lässt sich unkompliziert im Blutbild bestimmen.

M, 54
 
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  • #23
Sicherlich von Fall zu Fall unterschiedlich, aber ich merke schon, dass es bei mir mit 43 nicht mehr so vordergründig ist, wie mit Mitte 30. Bei mir steht die Qualität im Vordergrund. Vor einigen Jahren konnte ich mehrfach hintereinander und heute ist mir ein- oder zweimal mit hoher Intensität viel mehr wert. Aber, ich merke beispielsweise, dass ich Phasen habe. Im Sommer z.B. bin ich viel schneller erregt und meine Libido ist höher als im Herbst/Winter. Auch brauche ich einen höheren Anreiz als früher (die Optik der Frau, was sie trägt und was sie tut) ist entscheident ob es dann mit mir auch gut klappt. Also, ich denke es ist sehr unterschiedlich aber es wird schwerer als in jungen Jahren, da muss sich man(n) nichts vormachen. Man(n) kann jedoch viel kompensieren, denn alle Frauen waren sich einig, dass wenn ein Mann gerne verwöhnt und gibt alles gut ist. Ist doch kein Problem.....ich komme einmal und sie lasse ich dreimal kommen;-)

m/43
 
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  • #24
Gast 22, gut!!! dem kann ich mich nur anschließen und ergänzen: ich habe Lust auf Frauen, die es wollen, sagen und zeigen. Dann kann alles passieren, ausdauernd und leidenschaftlich und mir ist wichtig, dass sich eine Partnerin wirklich hingibt, weiß was sie will, mir sagt, was sie wo genießen will. die sich auch für AV begeistern kann, sich holt, was sie haben will, dann ist mein Alter für ,ich kein Problem.
 
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  • #25
Ich (m,41) glaube auch, daß es individuell unterschiedlich ist.
Ich selbst habe bislang eigentlich nicht weniger libido als mit 18. Ich bin zwar eher schlank, könnte jetzt aber nicht sagen, daß ich sehr sportbegeistert bin oder besonders auf meine Ernährung achte.
Also wenn jetzt nicht gerade mit einer Frau zusammen bin, könnte ich mir z.B. nicht vorstellen, einen Tag ohne SB zu verbringen. Dazu empfinde ich Weiblichkeit in sämtlichen Variationen viel zu spannend.
Ich muß meinem Vorredner allerdings recht geben - was sich verändert hat: Ich stehe mehr auf Qualität, als auf Quantität. Also lieber einen Höhepunkt, wo es aus den Ohren pfeift, als Weltrekordversuche.
Und was mir in meinem Umfeld auffällt ist, daß jene männlichen Bekannten, die auch schon in der Jugend etwas phantasielos waren, jetzt auch nicht extrem an Sex interessiert sind. Bzw. z.B. gewisse Dinge an Frauen nicht spannend/aufregend finden, die mir schon nach kurzer Zeit auffallen.
Warum das so ist, darüber habe ich mir näher Gedanken gemacht - bei mir war es eigentlich nie anders.
 
  • #26
Ich schreibe es mal direkt - er steht nicht auf Dich und da steht was anderes auch nicht - Punkt.

Die nachlassende Libido bei Männern über 40 ist eine Ausrede, welche sich gerne Frauen bedienen, weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass sie für den besagten Mann keinerlei sexuelle Stimulation mehr sind. Sorry, ist so und fertig.

Viele Frauen lassen sich im Laufe der Beziehung auch optisch gehen, nehmen zu, machen nichts mehr aus sich, sehen aus wie ein Gretel, aber wundern sich, dass er keine Lust mehr auf Sex hat, also mich wundert das überhaupt nicht.

(Gilt umgekehrt natürlich auch, es gibt auch "vorher tolle Männer", welche in Beziehungen zum molligen Bärbauch mutieren und sie keine Lust mehr hat, da bin ich gleichberechtigt, absolut)

Ich kannte noch keinen Mann jenseits der 40 der kühl blieb und den Sex lieber noch nicht wollte,
im Gegenteil ich musste sie mir vom Hals halten, schon beim küssen waren die "rattig".

Also wenn ich hier so lese, er kann nicht mehr, was soll ich tun, gehe ich von zwei Dingen aus,
erstens, die Beziehung ist mehr Zweck als Liebe und Lust, logisch, der Sex wird zum Krampf und zweitens sie ist lieb und nett, die ideale Partnerin für den Alltag, aber als Geliebte eine Null.

Das Dilemma haben viele "Zweckverbandelte", der sexuelle Reiz wurde zugunsten der Alltagstauglichkeit hintenan gestellt. Man "träumt" vom guten Sex, aber die fehlenden Emotionen bringen keine Stimmung und er verweigert.

Also von wegen Männer können Sex und Liebe trennen, viele können es nicht und dann kommt es zu obigen Beiträgen der nachlassenden Libido. Es ist aber nachlassendes Interesse, nachlassende Stimulation und nachlassende Beziehung.
 
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  • #27
Diese Männer hatten mit 30 totsicher genauso wenig Lust. Das ändert sich nämlich nicht schlagartig mit 40.
Trinkt er allabendlich Alkohol? Raucht er viel? Ernährt sich ungesund, macht kein Sport? Und das vielleicht schon sein ganzes Leben lang? Dann gibt es eben in dem Alter die Rechnung! Das hemmt natürlich auch die Ausdauer. Ich würde schon sagen, dass viele Leute mit 40 regelrecht abgeschafft sind und körperlich unfit.

Ich merke, besonders Männer, auch gut aussehende, die viel Rauchen, können im Bett gar nichts. Die fiepen alle 5 Minuten nach Luft, haben Schweißperlen, sind ständig abgeschafft, müde, sieht man ihnen auch furchtbar im Gesicht an.
 
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  • #28
Die nachlassende Libido bei Männern über 40 ist eine Ausrede, welche sich gerne Frauen bedienen, weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass sie für den besagten Mann keinerlei sexuelle Stimulation mehr sind. Sorry, ist so und fertig.

Viele Frauen lassen sich im Laufe der Beziehung auch optisch gehen, nehmen zu, machen nichts mehr aus sich, sehen aus wie ein Gretel, aber wundern sich, dass er keine Lust mehr auf Sex hat, also mich wundert das überhaupt nicht.
Das trifft auch meine Sichtweise in ungefähr.
Aber es bringt ja nicht viel, sich als Mann über die Frauen zu beschweren und solchen Entwicklungen, wie du sie beschreibst (Gewichtszunahme von Frauen, machen nichts mehr aus sich), einfach nur tatenlos zuzusehen.
Schon vor vielen Jahren habe ich mir z.B. angewöhnt, bei meinen Partnerinnen von Anfang an ein Auge drauf zu haben, damit sie eben nicht zunehmen und eben nicht aussehen "wie ein Gretel". - Das führte dann wiederum zu so einigen Konflikten, aber das muss man(n) eben durchstehen, bzw. dann eben auch konsequent sein, wenn bei der Frau was aus dem Ruder läuft.
 
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  • #29
Hallo!
Bei fast allen dates mit Männern über 50 habe ich, 47w, sie sagen hören,
dass es aj für das eine Viagra gäbe. da war ich immer total geschockt, daich in meinem Alter sagen kann, dass ich noch niemals (in der letzten Beziehung) soviel Spaß + Libido an der schönsten Nebensache der Welt hatte, wie in meinem zarten Alter von ab 45............
Dass bei den Männer ab 50 wohl da weder viel drive noch die körperliche Libldo + Möglichkeit besteht, macht mich total unsicher. Sind denn alle Männer so, dass es ab 50 nicht mehr wichtig ist? Mir ist es wichtige. Können Männer ab 50 nicht mehr ohne Hilfesmittel aus der Apotheke`?
W 47
 
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  • #30
Du bist echt 45? Dann solltest du doch wissen, das die meisten Männer mit einmal Sex pro Woche oder wenige vollkommen zufrieden sind. Alles andere ist Pornoillusion oder Märchenromantik. Ich hatte nur Männer, die im Abstand von 2-4 Wochen konnten. Ungesunder Lebensstil sei Dank. Die konnten nicht und fielen standardmäßig "ich bin zu müde" ins Bett. Sex war ihnen von der Jugend an nie wichtig.
 
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