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Gast

  • #1

Abtreibung, ohne den Partner zu informieren?

Wenn eine Frau, die keine Kinder will, aber in einer Beziehung lebt, schwanger wird, ist es dann ok, wenn sie, ohne den Partner von der Schwangerschaft zu informieren, eine Abtreibung vornehmen lässt?
 
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Gast

  • #2
Kommt doch wohl eher auf die Umstände bzw die Situation an. Bei einer relativ kurzen u vielleicht noch Problem behafteten Beziehung, wäre es für mich nachvollziehbar. Bei einer harmonischen und Dauerhaften Beziehung, für mich nicht vorstellbar und ein No Go.
 
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Gast

  • #4
Absolut ja! Schwangerschaft und Abbruch derselben ist alleinige Sache der Frau. Der Mann kann sie höchstens unterstützen.

w
 
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Gast

  • #5
Das meint eben erwachsen sein. Du stehst in der Verantwortung und musst es entscheiden. Ja, natürlich betrifft es in erster Linie dich, dein weiteres Leben, deine Planungen. Du kannst eben einen Mann auch stark lieben ohne jemals ein Kind mit ihm haben zu wollen. Wie ein Gynäkologe jüngst sagte: "Frauen entscheiden ob und wann es Kinder gibt."
 
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Gast

  • #6
In einer guten Beziehung wird die Frau darüber sprechen, da die Abtreibung ohnehin keinen Einfluß auf die Liebesbeziehung hat.

In einer schlechten Beziehung sollte die Frau es lieber lassen, da dann vielleicht Machtspiele über die Frage Abtreibung ja/nein ausgetragen werden. und unnötige Diskussionen bzw. Vorwürfe im Raum stehen.

Beide Fälle finde ich in Ordnung.

w/51
 
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Gast

  • #7
Ich denke nicht, dass man etwas als "Beziehung" bezeichnen kann, wenn man mit dem anderen Menschen über solch elementare Entscheidungen nicht sprechen kann oder möchte.
 
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Gast

  • #8
Auch wenn die Mutter es in ihren Körper beherbergt, ist es doch beider Eltern Kind. Den Vater nicht an der Entscheidung teilhaben zu lassen halte ich für einen schweren Frevel. Sollte es jemals herauskommen, wäre diese Beziehung oder Ehe für mich (m) Geschichte, denn mit einer Frau, die mein ungeborenes Kind töten läßt, ohne mich überhaupt zu fragen, würde ich keine Sekunde mehr zusammen sein wollen.
 
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Gast

  • #9
Mal wieder,

ich finde es schlimm, das Männer hier obwohl sie ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen haben ausgeschlossen werden.

Das Menschliche Leben, egal wie Jung oder Alt es ist, sollte als etwas besonderes angesehen werden. Und ich bin noch nicht einmal gläubig.
Wenn du keine Kinder willst, solltest du entweder auf Sex verzichten, oder für eine Sichere Verhütung sorgen.

****
Den nicht jeder Mensch bekommt diese Möglichkeit.
 
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  • #10
Ich fände es ok, da die Entscheidung letztendlich bei der Frau liegt.

Obwohl ich es natürlich besser finden würde mit dem Partner zu sprechen.
 
M

Mooseba

  • #11
Für mich wäre es so oder so nicht ok. Es ist ihre Entscheidung, genauso wie es meine Entscheidung ist, bei einer Abtreibung die Beziehung zu beenden.
 
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  • #12
Vollkommen inakzeptabel. Diese "Beziehung" wäre für mich sofort und unwiderruflich Geschichte. Diese Frau wollte ich nicht einmal mehr sehen, egal für was.

M50
 
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  • #13
Schwanger sein und ein Abbruch sind m .E. nicht unbemerkt möglich. Ich hab das noch jeder Kollegin und Bekannten angemerkt wenn sie schwanger ist. Das dauert nicht lange. Nach ein paar Tagen sind sie alle schon schön verdreht und hormongesteuert, auch wenn sie es selber nicht merken und die empfohlenen drei Monate abwarten wollten.
Ein Abbruch ist keine einfache Sache und den zu verheimlichen erfordert schon einen Monat Urlaub ohne Partner. Da kann nämlich noch was nachkommen. z. B schwere Reinigungsblutungen. Ich versteh zwar wenn man das alleine ohne Einmischung entscheiden will, fände das aber in einer festen Beziehung nicht richtig.
 
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Gast

  • #14
Rechtlich gesehen hat der Mann meines Wissens kein Mitspracherecht bei einer geplanten Abtreibung. Das finde ich sehr interessant, da er bei einem seinerseits ungewollten Kind trotzdem sämtliche Pflichten übernehmen muss. Für das Leben seines Kindes einstehen darf er als Vater allerdings nicht. Das besteht meines Erachtens eine ziemlich krasse Rechtsschieflage.

Selbstverständlich sollte die Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch von beiden Elternteilen entschieden werden. Der Vater hat - auch wenn die Gesetzgebung dies offensichtlich anders sieht - ein Recht darauf, informiert zu werden und die Entscheidung beeinflussen zu können.

Mit einer Frau, die hinter meinem Rücken ein geplantes oder ungeplantes Kind einfach abtreiben lässt, wäre ich die längste Zeit zusammen gewesen. DAS ist wirklich mal ein no-go.
 
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  • #15
Du musst mit deinem Partner sprechen, es ist doch auch sein Kind. Er hat ein Recht darauf, informiert zu werden! Du kannst dann machen, was du willst, aber es wäre schäbig, ihn auszuschließen.

w
 
  • #16
Fakt ist - die Entscheidung, ein Kind zu bekommen oder nicht ist eine der folgenschwersten Entscheidungen im Leben einer Frau und es gibt ein weltweit anerkanntes grundlegendes Menschenrecht auf selbstbestimmte Mutterschaft.
Der Partner der ungewollt schwangeren Frau hat ohne Zweifel das Recht, sich dazu zu äussern, ob er Vater werden möchte oder nicht. Er hat aber kein Recht, die Frau zur Abtreibung, noch sie zum Austragen zu zwingen. Die Gerichte mehrerer Länder sowie die Europäische Kommission für Menschenrechte haben entsprechende Klagen von potentiellen Vätern abgewiesen.
In einer funktionierenden Partnerschaft sollte soviel Vertrauen vorhanden sein, dass man eine so grundlegende Entscheidung wie einen Schwangerschaftsabbruch oder eine Familiengründung gemeinsam bespricht.
Wenn „Frau“ so absolut sicher keine Kinder möchte – wie kann es dann zu einer „ungewollten“ Schwangerschaft kommen? In diesem Forum wird Männern, die „ungewollt“ Vater werden (oder denen Frau mit Kinderwunsch einfach mal ein Kind „anhängt“, nach dem Motto „er wird’s dann schon liebhaben“), immer wieder genau dieser Vorwurf gemacht – nicht ausreichend auf Verhütung geachtet zu haben. Und da gibt es dann keine „selbstbestimmte Vaterschaft“ – denn diese Väter werden dann einfach zwangsweise in die Pflicht genommen .
Weiß Dein Partner, dass Du keine Kinder möchtest? Hat er evtl. einen Kinderwunsch? Befürchtest Du er könnte evtl. die Beziehung beenden, wenn Du gegen seinen Willen eine Abtreibung vornehmen lässt oder warum möchtest Du nicht mit ihm sprechen? Wenn er auch keinen Kinderwunsch hat, dürfte es doch kein Problem sein?
Bedenke auch - selbst wenn Dein Partner nicht herausfinden sollte, dass Du heimlich sein Kind abgetrieben hast, wirst Du nicht nur ein Leben lang mit der Tatsache leben müssen, ohne Not Dein in Dir heranwachsendes Kind getötet zu haben, sondern auch mit der Lüge seinem Vater gegenüber. Glaub mir, irgendwann holt Dich das wieder ein.
Mein Rat: sprich unbedingt mit Deinem Partner darüber und treffe erst danach diese nicht mehr rückgängig zu machende Entscheidung.
 
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Gast

  • #17
Rein rechtlich gesehen hat der Mann weder Anspruch auf ein Mitspracherecht, noch Anspruch darauf, darüber informiert zu werden. Insbesondere Letzteres finde ich einfach nur unmöglich. Natürlich ist es der Körper der Frau und die letzte Entscheidung muss bei ihr liegen, aber es ist eben doch beider Kind und deswegen ist ein Ausschluss des Mannes einfach nur unanständig und schäbig. Es kann natürlich sein, dass die Beziehung total zerrüttet ist, ein vertrauensvolles und ergebnisoffenes (!) Gespräch nicht möglich ist, oder im Extremfall sogar im Interesse der Frau davon abzuraten ist. Dann, aber nur dann hätte ich Verständnis, wenn eine Abtreibung hinter dem Rücken des Mannes geschieht.

Ja, FS, du musst den Mann nicht informieren, aber was ist das denn für eine Beziehung, in der du solche Sachen nicht im Vorfeld mit deinem Partner besprichst? Da wäre es doch ehrlicher dich gleich zu trennen.
 
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  • #18
Wenn ich mit einer Frau zusammen wäre und sie würde das machen, ohne mir etwas davon zu sagen, würde ich mich umgehend von ihr trennen, falls ich es irgendwann mitbekomme. Sie wäre dann für mich gestorben.

Wenn die Beziehung allerdings vorbei ist und es keine Zukunft gibt, kann ich es verstehen.

Trotzdem ist es ein Zeichen von Feigheit und ein sehr unschöner Charakterzug. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
 
  • #19
Gehe einmal in Dich, Du fragst hier in einem Forum bei solch einem anliegen, es geht um euer Kind!
Wie Erwachsen willst Du in Deinem Leben werden? Wieviel Jahre würdest Du denn mit Selbstzweifel
verbringen wollen? Sprich bitte umgehend mit dem Vater!
 
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  • #20
Die rechtliche Seite ist klar, das brauchen wir nicht zu diskutieren.

Ich finde aber aus rein menschlicher Sicht dass eine Beziehung auch GEMEINSAMES besprechen von solch weitreichenden Entscheidungen zwingend beinhalten muss. Klar, die letztendliche Entscheidung trifft die Frau, den Mann aber nicht davon in Kenntnis zu setzen und nicht auch seine Meinung einzuholen ist eine Grausamkeit ohnegleichen.

Also Nein, es ist NICHT in Ordnung. Das ist kein ONS sondern das Produkt einer Liebesbeziehung

Und wieso willst Du liebe FS Deinen Partner bei einer solch drastischen Geschichte nicht unterstützend an Deiner Seite haben? Wie willst Du ihm erklären was grad mit Dir los ist? Wieso die nächsten 3 Monate kein Sex ist? Lügen?

manche haben schon eine seltsame Vorstellung von Partnerschaft.
 
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  • #21
Für mich ist Abtreibung -politisch unkorrekt- gleichbedeutend mit Mord. Und das an beider Kind. Aus meiner Sicht gibt es daher nichts mitzuteilen, sondern nur zu verschweigen. Wer keine Kinder will, muss vorher aufpassen und kann sie nicht nachher auf diese Weise wieder aus der Welt befördern. Aber natürlich gibt es auch genügend Kerle, die das anders sehen. Die FS wird wissen, wie sie den ihren einschätzt. Ja, selbstverständlich muss er das erfahren. Er ist ja der Vater. m39
 
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  • #22
Ich denke, dass die Abtreibung etwas schreckliches ist - ein neues Leben wird dabei ausgelöscht.
Aber auch unter diesen schwersten Umständen ist und bleibt eine Frau selbst die Herrin von ihrem Körper, genau so von ihrer Gebärmutter.Weiter - Herrin über ihre Zukunft. Was Sie entscheidet, so soll es sein. Ich verstehe nur eines nicht - warum lassen sich die Menschen, die keine Kinder möchten, nicht einfach sterilisieren?
w39
 
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  • #23
Nein, das ist absolut nicht in Ordnung. Hier werden zwei Personen übergangen, eine muss davon mit ihrem Leben bezahlen - das Kind nämlich. So etwas ist niemals in Ordnung.

Vielleicht will der Vater sein Kind ja dann selbst lieben und nehmen. Deshalb - sagen !!!
 
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  • #24
Absolut ja! Schwangerschaft und Abbruch derselben ist alleinige Sache der Frau. Der Mann kann sie höchstens unterstützen.

w
Ähm ... achja, genau. Sie will kein Kind und versäumt die Verhütung. Der Partner wird von der Entscheidung der Abtreibung ausgenommen, darf aber zahlen, wenn sie es doch bekommen möchte? In welcher Welt leben wir eigentlich???
 
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  • #25
Die endgültige Entscheidung kann nur die Frau treffen, weil sie die gesamten Folgen u.U. auch allein zu tragen hat, mindestens 20 Jahre lang.
Allerdings würde ich es sehr merkwürdig finden, wenn man über sowas in einer Partnerschaft nicht miteinander redet und die gesamte Problematik auf den Tisch legt. Das lässt eine sehr schlechte Beziehung vermuten.
 
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  • #26
Frau beschliesst für sich, ein Kind nicht zu bekommen - sie will einen Schwangerschaftsabbruch.

Das ist für die Frau klar und nicht diskutierbar, aus welchen Gründen auch immer.

Welchen Sinn soll es es machen, dem Partner mitzuteilen, dass sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen wird??

Wenn ich hier teilweise die Reaktionen der Männer lese, habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn Du Deinen Partner nicht einweihst, liebe FS.Behalt's für Dich, wenn Du Dir sicher bist, erzähle es niemandem, auch keiner Freundin und Du wirst es mit in Grab nehmen und musst Dich keiner emotionalen Erpressung seitens Deines Partners aussetzen.Er wird vermutlich eh nur ein Lebensabschnittgefährte für ein paar Jahre sein... (ist ja heutzutage bei den meisten die Regel).Dann hast Du Dir nichts zu vergeben...
 
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  • #28
Das ist für die Frau klar und nicht diskutierbar, aus welchen Gründen auch immer.
...
Er wird vermutlich eh nur ein Lebensabschnittgefährte für ein paar Jahre sein... (ist ja heutzutage bei den meisten die Regel).Dann hast Du Dir nichts zu vergeben...
Bei dieser Einstellung zu "Partnerschaft" wundert mich fast nichts mehr. Wer so denkt, hat sich wirklich "nichts zu vergeben" - was denn auch noch?
 
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  • #29
Die Frau entscheidet; aber wenn ich als Partner über solch eine weitreichende Entscheidung nicht informiert werde, dann vertraut sie mir nicht. Das wäre eher ein Trennungsgrund als wenn das Kind von einem anderem Mann stammte.

M
 
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Gast

  • #30
Es ist schon erschütternd mit welcher Härte hier Frauen in einem Rechtsstaat die Herrschaft über Leben und Tod verlangen. MEIN Bauch gehört MIR, MIR und nochmals MIR und ist exterritorial. Und dann geht es auch noch um ihr eigenes Kind. Auch der Staat schützt sein Leben nicht mehr, obwohl das eigentlich im Grundgesetz steht. Was für Zeiten! Früher war nicht alles besser, vieles war viel schlechter, aber sowas war zu Recht durch Strafgesetz verboten. Vielleicht gäbe es sonst einige dieser Damen heute gar nicht. m
 
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