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Gast

  • #32
In einer Gesellschaft in der Fremdbetreuung großtenteils von einem Geschlecht abgedeckt wird und unzählige Kinder von nur einem Elternteil erzogen werden,
Nur weil etwas nicht gut ist bzw. dieser Malus verbreitet ist, sollte man ihn nicht zum Maßstab machen.

erscheint es schon lächerlich, dass so viele Menschen zur Rettung der Familie auf die Straße gehen. Wer die Familie retten will, soll schön brav bei sich zuhause anfangen und sich nicht in die Lebensplanung anderer einmischen.
Der Umgang mit Waisen-/Heimkindern ist auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. Das ist keine Privatsache der Homosexuellen.


Und entschuldigung, seit wann haben Kinder das Recht sich die Familie auszusuchen? Hab ich da was verpasst? Hätte ich im Kindesalter einen Antrag auf Elternwechsel beantragen können?
Du selbst nicht, aber das Jugendamt stellvertretend für dich.

Bei einer Adoption wird grundlegend und weitreichend geprüft ob das Paar in der Lage ist sich um ein Kind zu kümmern- wieso wird einer geistig wie körperlich gesunden Menschengruppe das Recht verwehrt sich dieser umfangreichen Prüfung zu unterziehen? Wenn Homosexuelle wirklich nicht in der Lage sind sich vernünftig um das Kind zu kümmern, dann wird sich das bei dieser Prüfung herausstellen.
Zum einen hat es die Natur dieser Gruppe verwehrt, Kinder zu bekommen. Warum sollte die Gesellschaft ausgerechnet dieser Gruppe einen Ausgleich verschaffen?
Mir hat es die Natur verwehrt, bei den Harlem Globetrotters mitzuspielen. Es gibt nun einmal "Ungerechtigkeiten".

m
 
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  • #33
...Bei einer Adoption wird grundlegend und weitreichend geprüft ob das Paar in der Lage ist sich um ein Kind zu kümmern- wieso wird einer geistig wie körperlich gesunden Menschengruppe das Recht verwehrt sich dieser umfangreichen Prüfung zu unterziehen? Wenn Homosexuelle wirklich nicht in der Lage sind sich vernünftig um das Kind zu kümmern, dann wird sich das bei dieser Prüfung herausstellen.
Genau, und wer überprüft eine heterosexuelle Partnerschaft auf die obengenannten Kriterien? Niemand! Deshalbe passiert ja auch soviel. Es darf sich jeder willkürlich vermehren ohne Rücksicht auf die entstehenden Kinder. Aber wenn sich ein homosexuelles Paar bemüht und willens ist einem Kind ein schönes Leben zu gestalten, müssen sie beweisen, dass sie dazu in der Lage sind! Ganz schön seltsam.
 
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  • #34
Genau, und wer überprüft eine heterosexuelle Partnerschaft auf die obengenannten Kriterien? Niemand! Deshalbe passiert ja auch soviel. Es darf sich jeder willkürlich vermehren ohne Rücksicht auf die entstehenden Kinder. Aber wenn sich ein homosexuelles Paar bemüht und willens ist einem Kind ein schönes Leben zu gestalten, müssen sie beweisen, dass sie dazu in der Lage sind! Ganz schön seltsam.
Natürlich wird das bei einem heterosexuellen Paar vor einer Adoption überprüft! Das ist etwas anderes, als sich in die Erziehung biologischer Eltern einzumischen.

Was genau ist eigentlich nicht daran zu verstehen, dass es einen Überschuss an adoptionswilligen Eltern, zumindest im Inland gibt? Wenn 100 Menschen bei einer Sache helfen wollen, aber nur zwei benötigt werden, dann werden selbstverständlich die besten und idealsten herausgesucht. Das bedeutet nicht, dass die anderen nicht auch ein schönes Leben hätten bereiten können.

Für welche Eltern soll man sich denn entscheiden? Soll man auswürfeln? Ich finde es gibt nichts, was hier wichtiger ist, als der Wille des Kindes. Sind da andere anderer Meinung?
 
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  • #35
Noch mal von 25#. Änderung: Grundsätzlich geht hierbei Biologie meiner Meinung nach vor "Menschenrechte".

# An erster Stelle steht deshalb bei mir das Wohl des Kindes um in einer intakten, biologisch "normalen" Familie aufzuwachsen.
# Und an absolut letzter Stelle der Wunsch homosexueller Paare ein Kind zu adoptieren. M.
 
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  • #36
Ich finde es gibt nichts, was hier wichtiger ist, als der Wille des Kindes.
Und was wenn sich ein solches Kind am liebsten 2 Papas wünscht? Das Kind hat doch nicht einmal die -Möglichkeit- sich in dieser Hinsicht zu entscheiden weil den Homosexuellen nicht das Recht eingeräumt wird sich um diese "Stelle" zu bewerben und dementsprechend auch nicht zur Auswahl stehen. Wenn 100 Menschen helfen wollen, aber nur 2 benötigt werden, ist das genauso wie wenn 110 Menschen helfen wollen. Wem tun diese 10 Bewerbungen extra weh? Es werden sowieso die 2 Besten genommen, von den 100 wie von den 110.
 
  • #37
An alle:

Es geht bei der Gesetzesfindung wohl weniger um Waisenkinder aus dem Kinderheim, die eine neue Familie suchen als um Kinder, die in einer heterosexuellen Partnerschaft gezeugt wurden und deren Eltern später mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammenleben.
 
  • #38
Vater, Mutter, Kind gibt es nur noch in den seltensten Fällen und weibliche und männliche Bezugspersonen gibt es bei gleichgeschlechtlichen Paaren im Umfeld meist häufiger als bei Alleinerziehenden.
Na klar, aber die Psychologen- auch schwule, sind sich seltsamerweise einig dass das AE-Modell eben nicht gut für die Kindliche Entwicklung ist. Daher ja auch die in meinem Bundesland von einer grünen Regierung betriebene Föderung von Männlichen Grundschullehrern.
Klar sind viel Familienmodelle nicht gut für die Kinder, aber bei Adoptionen ist man betrebt das beste für die Kinder zu bekommen. Als AE hast Du ebensowenig eine Chance auf Adoption wie Ü40 oder Geringverdiener oder mit radikalen Denkweisen.
Auch das ist Diskriminierend- aber es geht um die beste Vorraussetzung für die Kinder.

Aber wenn sich ein homosexuelles Paar bemüht und willens ist einem Kind ein schönes Leben zu gestalten, müssen sie beweisen, dass sie dazu in der Lage sind! Ganz schön seltsam.
Verfolgungswahn? JEDER Adoptionswillige muss nicht nur beweisen ob er dazu in der Lage ist sondern dass er das besonders gut kann!
 
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  • #39
Und was wenn sich ein solches Kind am liebsten 2 Papas wünscht? Das Kind hat doch nicht einmal die -Möglichkeit- sich in dieser Hinsicht zu entscheiden weil den Homosexuellen nicht das Recht eingeräumt wird sich um diese "Stelle" zu bewerben...
Meiner Meinung nach sollen sie sich gerne für die "Stelle bewerben". Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht bisher sogar schon der Fall ist, was Auslandsadoptionen betrifft. Zumindest sind auch Alleinerziehende für Auslandsadoptionen zugelassen und für bestimmte Fälle sogar bevorzugt, wie ich mal gehört habe. Das kommt immer auf den Einzelfall an. Nur der sollte ohne ideologische Verblendung, auch nicht in der Richtung "alle sind gleich", überprüft und aus der Sicht des Kindes entschieden werden.

Es geht bei der Gesetzesfindung wohl weniger um Waisenkinder aus dem Kinderheim, die eine neue Familie suchen als um Kinder, die in einer heterosexuellen Partnerschaft gezeugt wurden und deren Eltern später mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammenleben.
Auch das muss meiner Meinung nach im Einzelfall geprüft werden. Generell kann es von mir aus erlaubt werden. Allerdings finde ich, dass man die Bedeutung der biologischen Eltern nicht unterschätzen sollte, denn in so einem Fall gibt es ja meist noch ein leibliches Elternteil des anderen Geschlechts.
 
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  • #40
Bei dieser ganzen Diskussion dreht sich mir wirklich der Magen um! Ich finde es wirklich erschreckend wieviele gebildete Menschen, derart menschenverachtende Argumentationen heranziehen, wenn es um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften geht, gerade hinsichtlich möglichen Nachwuchses.

In erster Linie ist es wichtig, dass Kinder willkommen sind und geliebt werden. Ob dies nun ein Mann und eine Frau, zwei Männer oder zwei Frauen sind - das ist sowas von wurst. Die Menge an "gut" oder "schlechtgeratenen" Kindern halten sich die Waage - egal ob von Heteros oder Homos erzogen.

Wichtig ist, dass diese Partnerschaften stabil sind und die Paare in der Lage sind ein Kind gut zu erziehen. Davon auszugehen, dass dies nur in einer konservativen Partnerschaft gelingt geht wirklich völlig an jeder Lebensrealität vorbei.

Es ist wirklich ein Armutszeugnis einer Gesellschaft, wenn Partnerschaften oder Lebensformen, die nicht der Konvention ersprechen derart diskriminiert werden.

Diese Diskussion erinnert mich sehr an die angeblich "biologische" Vorsehung der Frau als Hausfrau und Mutter in den 50er Jahren. Das kann heutzutage kaum noch jemand ernst nehmen...

Und so wird es wohl auch in 50 Jahren sein, wenn man kopfschüttelnd auf die völlig unnötige Diskussion zurückblicken wird, ob homosexuelle Paare die gleichen Rechte haben dürfe wie heterosexuelle....
 
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  • #41
Zum einen hat es die Natur dieser Gruppe verwehrt, Kinder zu bekommen. Warum sollte die Gesellschaft ausgerechnet dieser Gruppe einen Ausgleich verschaffen?
Mir hat es die Natur verwehrt, bei den Harlem Globetrotters mitzuspielen. Es gibt nun einmal "Ungerechtigkeiten".

m
Diesen Spruch sollte mit mit seiner Argumentation in einer Kinderwunschklinik hängen, in der sich zahlreiche Pärchen tummeln, die auf einem natürlichen Wege i. d. R. keine Kinder bekomneb könneen,. Warum darf man sich da der Natur widersetzen? Oder bist du auch gegen solche Kliniken?
 
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  • #42
Diesen Spruch sollte mit mit seiner Argumentation in einer Kinderwunschklinik hängen, in der sich zahlreiche Pärchen tummeln, die auf einem natürlichen Wege i. d. R. keine Kinder bekomneb könneen,. Warum darf man sich da der Natur widersetzen? Oder bist du auch gegen solche Kliniken?
Natürlich darf man sich der Natur widersetzen. Aber nicht auf Kosten anderer! Und, liebe #39, es gibt nunmal viele liebende Eltern, bei denen ein Kind willkommen ist. Deshalb ist es einem Kind trotzdem nicht egal, ob es bspw. zwei Väter oder Mutter und Vater hat.

Nur, weil man gerne gleichberechtigt behandelt werden will, kann man nicht von anderen erwarten, dass ihnen alles egal ist. Bei der Partnersuche ist es doch auch so: Jeder hat das Recht auf einen Partner, aber niemand, der die nötigen Bedingungen eines liebevollen Partners erfüllt, hat deshalb ein Recht auf eine Beziehung. Eine Beziehung geht nunmal nur der ein, der ausgewählt wird.
 
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  • #43
@ 39

Danke, genau so hätte ich das auch geschrieben. Ich habe mir die posts durchgelesen und mir haben sich die Zehnägel hochgerollt, bei so viel Engstirnigkeit.
Mein Vater ist 90 und er hat solche Ansichten, die wurden ihm in seiner Jugend so eingeredet. Aber wir leben im Jahr 2013 und da müssten solche Ansichten eigentlich ausgeräumt sein.

w 58
 
  • #44
Deshalb ist es einem Kind trotzdem nicht egal, ob es bspw. zwei Väter oder Mutter und Vater hat.
Also willkommen im 21.Jahrhundert!

Als die Schauspielerin Sara Gilbert und die Produzentin Allion Adler liiert waren, hatte jede Dame auf
"natürlicher Art" ein Kind bekommen und hier gab es auch nicht das Vater/Mutter Modell und demzufolge
müssen die Kinder in Zukunft nach deiner Argumentation Stammgast bei einem Psychiater werden.
Jedes Kind das bei einen gleichgeschlechtigen Paar aufwachst, hat es 1000x besser als in einen Waisenheim oder bei prügelnden Eltern usw.
 
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  • #45
Diesen Spruch sollte mit mit seiner Argumentation in einer Kinderwunschklinik hängen, in der sich zahlreiche Pärchen tummeln, die auf einem natürlichen Wege i. d. R. keine Kinder bekomneb könneen,. Warum darf man sich da der Natur widersetzen? Oder bist du auch gegen solche Kliniken?
Es geht nicht darum, sich der Natur zu widersetzen, wenn Paare in eine Kinderwunschklinik gehen, sondern da hilft man der Natur auf die Sprünge.

Ich könnte ja auch eine Beinverlängerungs-OP machen lassen und mich bei den Harlem Globetrotters bewerben.

Aber: es ging in der Diskussion u.a. darum, ob man gesellschaftlich/kulturell es organisiert, dass eine von der natur benachteiligte Gruppe der Homosexuellen auf diesem Gebiet gleichgestellt wird. Man diese Ungerechtigkeit/diese Diskrimierung also beseitigt.

Darum sollte es aber nicht gehen. Man kann nicht sagen: oh, die armen Homosexuellen können keine Kinder kriegen, dann müssen wir ihnen mal schnell welche "zuschustern", damit sie nicht so benachteiligt sind.
Es kann nicht darum gehen, nur wegen der Gerechtigkeit bzw. der Gleichstellung die Gesetze entsprechend zu ändern. Das ist die falsche Argumentation, in meinen Augen.

Sondern das Wohl des Kindes sollte im Mittelpunkt stehen. Und da bin ich dann so konservativ zu glauben, dass es für ein Kind am besten ist, eine echte Frau als Mutter und einen echten Mann als Vater zu haben.

m
 
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  • #46
Ein guter Freund von mir ist in einer homosexuellen Partnerschaft (2 Frauen) großgezogen worde und wir haben uns häufig darüber unterhalten.

Er hat sich in seiner Familie sehr wohl gefühlt - es gab dort schöne & schwierige Zeiten, wie in jeder anderen Familie auch. Er meinte immer, dass er nie sonderlich hinterfragt hat, weshalb sich nun 2 Frauen um ihn kümmern - das war einfach so und stellte für ihn kein Problem da. Eine sogenannte "männliche" Identität hat er trotzdem entwickeln können.

Er sagt immer: "das Problem ist nicht meine Familie, sondern wie die Gesellschaft mit ihr umgeht".

Das heißt: er litt nicht unter seiner Familie, aber sehr wohl an diskriminierendem Verhalten von bornierten Menschen.
 
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  • #47
Also willkommen im 21.Jahrhundert!

Als die Schauspielerin Sara Gilbert und die Produzentin Allion Adler liiert waren, hatte jede Dame auf
"natürlicher Art" ein Kind bekommen und hier gab es auch nicht das Vater/Mutter Modell und demzufolge
müssen die Kinder in Zukunft nach deiner Argumentation Stammgast bei einem Psychiater werden.
Jedes Kind das bei einen gleichgeschlechtigen Paar aufwachst, hat es 1000x besser als in einen Waisenheim oder bei prügelnden Eltern usw.
Ich habe nicht behauptet, dass die Kinder beim Psychiater landen. Aber es ist nicht egal. Wir reden hier von dem Fall, dass zur Alternative heterosexuelle Eltern einem ADOPTIVkind zur Verfügung stehen. Das ist etwas anderes als dein gewähltes Beispiel.

Ich verstehe nun wirklich nicht, was daran nicht zu verstehen ist. Mit 21. Jahrhundert hat es nichts zu tun, dass man so tut, als wären alle gleich und es wäre völlig egal, ob man eine Mutter und einen Vater hat oder nicht, ob man adoptiert ist oder nicht usw. Es ist definitiv nicht egal, was noch lange nicht bedeutet, dass es zum Psychiater geht. Ein Mensch hat im übrigen das Recht noch etwas mehr vom Leben zu erwarten, als nur nicht psychisch krank zu werden.
 
  • #48
Ein Mensch hat im übrigen das Recht noch etwas mehr vom Leben zu erwarten.
Ich schätze, dass ein Kind das z.B. von Hr. Wowereit oder Hr. Westerwelle adoptiert wird, mehr von seinen
Leben zu erwarten hat, als von einen "08/15" Mann/Frau Pärchen.
Durch besseren Status und Ausbildung in diesen Fall, würde dieses Kind auch in der Lage sein, der Gesellschaft dies zurückzugeben.
 
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  • #49
Ich schätze, dass ein Kind das z.B. von Hr. Wowereit oder Hr. Westerwelle adoptiert wird, mehr von seinen
Leben zu erwarten hat, als von einen "08/15" Mann/Frau Pärchen.
Durch besseren Status und Ausbildung in diesen Fall, würde dieses Kind auch in der Lage sein, der Gesellschaft dies zurück zugeben.
Das mag sein. Doch nicht jeder Homosexuelle ist berühmt und wohlhabend. Und auch diesem Fall könnte wiederum ein heterosexuelles Politikerpärchen entgegengestellt werden, das Status, Ausbildung UND Mutter und Vater bietet.
 
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  • #51
Warum sollen homosexuelle Paare keine Kinder adoptieren dürfen?

Homosexuelle Paare sollten in jeder Hinsicht heterosexuellen Paaren gleichgestellt sein.

Das wird auch so kommen, ist nur eine Frage der Zeit!
Warum nicht, na ich gebe dir hier mal ein Argument:

Weil es die Natur so eingerichtet hat das nur ein Mann mit einer Frau Kinder bekommen kann. Ergo hat sie sich wahrscheinlich auch etwas dabei gedacht bezüglich der Kinder hüten, großziehen etc.

Es ist das Mitbekommen von weiblichen UND männlichen Erziehungsmustern das einen Mensch zu einem meist rundum gesunden Menschen macht, und damit meine ich: einem Menschen der in der Lage ist sich in allen Lagen sozial zu verhalten.

Ich bin mir nicht 100% sicher ob diese Sozialisation bei einer Erziehung durch Gleichgeschlechtliche so gut funktioniert.

Aber: Ich sage auch nicht das es nicht funktionieren kann, ich habe lediglich meine Zweifel.
 
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  • #52
Ach ja wie beim Hr.Schröder!
Ist ja Klasse bei einen 60jährigen "Hetrovater" aufzuwachsen als bei einen 20 Jahre jüngeren Homosexuellen.
Merkst du eigentlich, dass du sämtliche Faktoren durcheinanderschmeißt, wie Alter, Status und Geschlecht? Und ich fände die Variante alter Vater und jüngere Mutter in der Tat besser als zwei Väter. Wenn ich für mich als Kind entscheiden würde, würde ich mich bei der Wahl für das Heteropärchen entscheiden.

Abgesehen davon können auch junge Politiker ein Kind adoptieren.

Das Geschlecht ist ein Faktor unter vielen, und das hat hier auch, so wie ich es gelesen habe, niemand abgestritten. Niemand hat gesagt, "alles ist besser als ein homosexuelles Pärchen". Aber, wenn das Pärchen ansonsten gleich ist, gleich alt, gleich situiert, usw., dann sollte das heterosexuelle Pärchen bevorzugt werden. Und das hast du durch deine Beispiele nur bestätigt, in denen du Fälle konstruierst, in denen du den homosexuellen Eltern irgendwelche anderen Vorteile zuschreibst.
 
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  • #53
Ich bin dagegen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen. Die Natur hat es vorgegeben, dass es zur Kinderzeugung eines Mannes und einer Frau bedarf. Der Weg der Natur steht vor dem Wunsch von Homosexuellen auf Kinderadoption!

2 Männer können niemals die Mutter ersetzen! Eine Frau ist eine Frau und ein Mann ist ein Mann. Ich finde Homosexuelle nicht ok, doch sie können natürlich machen was sie wollen, solange sie keine Kinder adoptieren. Wenn ich mir nur den jährlichen CSD anschaue! Was da halnackt und geledert durch die Straßen wackelt ist echt widerlich. Da wird die Homosexualität zelebriert, als wäre sie das Non Plus Ultra überhaupt. DAS ist der Grund, warum viele Homosexuellen nicht so anerkannt werden, weil sie sich so benehmen!

So oder so, eine Familie bedeutet: Kind(er), Mutter und Vater. Das ist das Ideal überhaupt, alles andere ich eine neumoderne Art der Lebensoform aber noch lange nicht das Richtige!

Es ist ein Unterschied, ob ein Paar (Mann und Frau) keine Kinder kriegen kann und der Natur sozusagen auf die Sprünge hilft oder ob ein homsexuelles Paar sich ein Kind adoptieren will, weil die Natur es nicht vorgegeben hat, dass gleichgeschlechtliche Paare ein Kind zeugen können!
Also ist der Vergleich auch völlig daneben.

Bestimmte Werte und Verständnis für bestimmte Dinge können niemals 2 Frauen einem Kind (hier Jungen) und 2 Männer einem Kind (hier Mädchen) vermitteln.

Ich finde, hier sind viele Franzosen zurecht auf die Barrikaden gegangen. Aucht hat die Kirche Recht, obwohl sie selbst viel Mist vorzuweisen hat, dass eine Familie aus einem Mann und einer Frau und den dazugehörigen Kindern besteht und nicht aus Gleichgeschlechtlichen!

Das Homosexuelle, die Geld haben, sich illegal Kinder "erkaufen", das ist schlimm genug aber es sollte nicht zum Gesetz erhoben werden und es ist bei Weitem noch lange nicht "normal" und hat nichts damit zu tun, dass wir im 21. Jahrhundert leben; es ist falsch und bleibt es auch, egal was evtl. kommen mag!

Homosexuelle sollten sich lieber Haustiere anschaffen und keine Kinder! Kinder sollten nicht aufwachsen, in dem Gedanken, dass es völlig "normal" sei, dass 2 Männer oder 2 Frauen zusammenleben, das ist es einfach nicht! Ja, das ist nicht "politisch korrekt", aber das darf gesagt werden, das ist Demokratie!

Mit Homosexualität wird jeder früher oder später konfrontiert, das gehört zum Alltag, sollte aber nicht von Homosexuellen auch zu Hause mit Kindern (aus)gelebt werden! Ich bin absolut dagegeben, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen, sie haben schon genug Rechte aber das Recht auf Adoption von Kindern sollte Homosexuellen verwert werden und auch bleiben!!!

w, 35
 
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  • #54
Ich würde gerne noch auf das Argument eingehen, dass Homosexuelle sich ja zumindest auf eine Adoption bewerben dürfen sollten und dann eben geprüft wird, ob sie geeignet sind oder nicht.

Fand das zunächst eigentlich einleuchtend. Aber: irgendwann muss man sich auch entscheiden. Hält man es für besser, ein Kind wächst auf mit klaren männlichen und klaren weiblichen Vorbildern bei den Eltern oder nicht.

Wenn man ersteres bejaht, wäre es zynisch, die Homosexuellen sich um eine Adoption bewerben zu lassen und sie dann immer abzulehnen. Dann lieber direkt ehrlich.

Und im übrigen: wenn man das so einführte (mit dem gleichberechtigten Bewerben) hätte man wahrscheinlich bald irgendwo ein juristisches Verfahren am laufen, in dem die Diskrimierung gleichgeschlechtlicher Paare in der Praxis der Adoption verhandelt würde.

m
 
  • #55
... war mir schon klar das die meisten die dagegen sind nicht den Unterschied zwischen "Szeneschwulen" (die rumhopser am CSD) und dem "normalen Schwulen" (der Typ am Bankschalter, der Kinderarzt, der Richter, etc...) kennt...

Und wenn ich mir die normalen Single-Berlin-Assimutties mit Anhang-Ramons in deutschen Großstädten ansehe dann bin ich eher dafür diesen die Kiddies zu entziehen und bei schwulen "normalo-"Pärchen unterzubringen..
 
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  • #56
Ich bin dagegen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen. Die Natur hat es vorgegeben, dass es zur Kinderzeugung eines Mannes und einer Frau bedarf. Der Weg der Natur steht vor dem Wunsch von Homosexuellen auf Kinderadoption!

2 Männer können niemals die Mutter ersetzen! Eine Frau ist eine Frau und ein Mann ist ein Mann. Ich finde Homosexuelle nicht ok, doch sie können natürlich machen was sie wollen, solange sie keine Kinder adoptieren. Wenn ich mir nur den jährlichen CSD anschaue! Was da halnackt und geledert durch die Straßen wackelt ist echt widerlich. Da wird die Homosexualität zelebriert, als wäre sie das Non Plus Ultra überhaupt. DAS ist der Grund, warum viele Homosexuellen nicht so anerkannt werden, weil sie sich so benehmen!
Das sagt doch wohl alles über deine Vorurteile. Du kennst sicher keinen einzigen Schwulen oder Lesbe. Oder du kennst Jemanden und hast keine Ahnung, dass derjenige schwul ist.
Du bist für deine Ansichten 100 Jahre zu spät geboren.

Red nicht von der Natur, denn lt. Natur dürfen dann auch Paare keine Kinder adoptieren, weil sie selbst keine Kinder bekommen können. Da hat doch auch die Natur Kinder ausgeschlossen.
Klar, die oberste Priorität ist ein Kind in einer intakten Vater-Mutter-Familie. Aber dann schau dir doch einmal die Familien an. Was ist nach einer Scheidung? Müssten dann Adoptiveltern die Kinder auch wieder abgeben?
Ich kenne einige homosexuelle Paare persönlich. Wenn sich so ein Paar für ein Kind entscheidet, dann ist die Beziehung i.d.R. stabiler als so manche Heteroehe. Kinder sind in solchen Familien meist extrem gut aufgehoben und werden mit Liebe aufgezogen.
Aber klar, wenn man ein Brett vor dem Kopf hat, kann man solche Sachen ja nicht sehen.


Es ist ein Unterschied, ob ein Paar (Mann und Frau) keine Kinder kriegen kann und der Natur sozusagen auf die Sprünge hilft oder ob ein homsexuelles Paar sich ein Kind adoptieren will, weil die Natur es nicht vorgegeben hat, dass gleichgeschlechtliche Paare ein Kind zeugen können!
Also ist der Vergleich auch völlig daneben.
Nein, das ist eben kein Unterschied. Ich versuche es mal zu erklären:
Ein Mann kann Kinder zeugen und eine Frau kann Kinder austragen. Dabei ist es der Natur egal, ob die Neigungen homo oder hetero sind.
Wenn ich deiner Logik folge, dann sollte eben nur ein Kind haben, wer zeugungs- bz. gebährfähig ist. Oder sehe ich das falsch?
Gut, also müsste doch in erster Linie untersucht werden, ob die Natur für einen Menschen die Elternschaft vorgesehen hat. Das hat sie eben auch für einen zeugungsfähigen Schwulen, nicht aber für einen zeugungsunfähigen hetero. Ebenso gilt es für Frauen.
Die Natur hat aber nicht festgelegt, wer ein Kind aufzieht. Und genau darum geht es doch.
Die Aufzucht der Kinder ist unabhängig von der Zeugung und dem Gebähren. Verstanden?
 
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  • #57
Ich habe nichts, absolut gar nichts gegen Schwule oder Lesben. Hab auch ein paar Freunde davon und schätze die sehr. Dennoch bin ich gegen jede Adoptionsmöglichkeit. Es ist nun wirklich mehr als genug erforscht, wie ein Baby, ein Kleinkind, ein heranwachsendes Kind die Welt erlebt und wie sich die Vater und Mutterrolle auswirken, ebenso das Nichtvorhandensein. Auch wenn als Argument herangezogen wird, es gäbe immer mehr Alleinerziehende - da gibt es trotzdem fast immer einen Vater, der auch seine Rolle wahrnimmt, wenn er denn darf.

Mir ist unverständlich, welche Macht es will, dass die ohne Zweifel vorhandenen Unterschiede der beiden Geschlechter immer mehr nivelliert werden sollen. Diesen Weg halte ich für falsch und auf lange Sicht zerstörerisch, wenn er sich durchsetzen sollte. Toleranz für Homosexuelle? Ja, auf jeden Fall. Aber dann bitte auch Toleranz und Akzeptanz für die natürliche Rolle von Mutter und Vater. Sonst ist es nicht mehr weit zu Huxleys schöner neuer Welt.
 
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  • #58
Ich bin asolut für eine Adoptionsrecht für Homosexuelle. Das Resultat wäre nämlich, dass die Generation dieser adoptierten Kinder die Gesellschaft nachhaltig prägen könnten. Also Schluss mit Intolleranz, Diskriminierung und Ähnlichem. Diese Generation könnte die Deutschen endlich ins 21. Jahrhundert führen und somit der ganzen Welt einen Dienst erweisen. Es lohnt sich!
 
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  • #59
Die Fragestellung ist ein reines Luxus-Problem einer reichen Gesellschaft.

Ein Kind aufzuziehen ist keine grosse Sache, das kann fast jeder, viele Generationen vor uns haben das bewiesen wenn Krankheit, Unfall oder Krieg, Kinder zu Weisen gemacht haben. In der Not fragt kein Kind ob seine Ziehelten alt sind, oder reich, oder schwul. Ein Kind braucht nur Liebe, Wärme, Nahrung, Erziehung, und Bildung - alles andere regelt sich von selbst.

Wenn keine Not herrscht, dann kann sich eine Gesellschaft den Luxus erlauben ihre Weisen nur an junge und reiche Paare zu vermitteln, ansonsten würde niemand danach fragen.

m41
 
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  • #60
Ich würde gerne noch auf das Argument eingehen, dass Homosexuelle sich ja zumindest auf eine Adoption bewerben dürfen sollten und dann eben geprüft wird, ob sie geeignet sind oder nicht.
Fand das zunächst eigentlich einleuchtend. Aber: irgendwann muss man sich auch entscheiden. Hält man es für besser, ein Kind wächst auf mit klaren männlichen und klaren weiblichen Vorbildern bei den Eltern oder nicht.
Es HABEN aber nicht alle Kinder Mutter und Vater. Im Ausland gibt es Kinder, die im Kinderheim aufwachsen und für die es keine Adoptiveltern gibt. Für solche wäre eine feste Bezugsperson eine Hilfe, egal ob ein Mann, eine Frau oder ein homosexuelles Pärchen. Wenn es sich um geeignete Personen handelt, wäre es für das Kind und dessen Zukunft gut.

Bei dieser Diskussion werden von beiden Seiten ständig Fälle konstruiert, was ich einer sachlichen Lösungssuche abträglich finde. Von Seiten der Kritiker wird so getan, als ob es für jedes Kind Eltern gäbe, von Seiten der Befürworter der Adoptionsrechte wird so getan, als gäbe es für das Kind gar keine Alternative. Keines von beiden ist richtig und es kommt natürlich immer auf den Fall an.

Und im übrigen: wenn man das so einführte (mit dem gleichberechtigten Bewerben) hätte man wahrscheinlich bald irgendwo ein juristisches Verfahren am laufen, in dem die Diskrimierung gleichgeschlechtlicher Paare in der Praxis der Adoption verhandelt würde.
Nein, das dürfte eigentlich nicht passieren, da es bei der Auswahl der Adoptiveltern um das Wohl des Kindes geht, und das Wohl der Eltern, die sich ein Kind wünschen, nicht das Entscheidende ist. Über die Kriterien, nach denen ausgewählt wird, kann man natürlich immer diskutieren, aus Sicht des Kindes, aber es sollte kein "Recht" der Eltern auf eine Adoption geben. Ich habe auch schon gehört, dass mehrere Kinder von einer Familie adoptiert wurden, die sich als gut und passend zeigte, da findet keine "gerechte Aufteilung" der Kinder der Eltern willen statt.
 
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