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  • #1

Ändert sich jetzt -da wir eine "First-Lady" mit großem Oberarm-Tattoo haben- die Einstellung

zu tätowierten Mitmenschen? In früheren Thread wurde ja häufig die Meinung vertreten, dass lediglich "die unteren Schichten" tätowiert und auch gepierct seien. Wie seht Ihr das denn jetzt, da die "erste Frau im Staate" nicht nur ein großes Tattoo hat sondern ihr Mann sie auch noch als "coole Frau" bezeichnet. Wird das Tattoo dadurch salonfähig?
 
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  • #2
ich hoffe schon. damals hatte ich eine diskussion mit meinem onkel, bevor ich mich hab tätowieren lassen. er war der meinung das nur assoziale menschen sowas hätten und ich dann auch gleich mit diesen in verbindung gebracht würde. daraufhin habe ich ihn gefragt ob ich mich als mensch oder mein charakter durch ein bild auf der haut verändern würde? er hat daraufin mit nein geantwortet. nunja, es gibt leider immer wieder leute die menschen gerne in schubladen stecken und ich hoffe wirklich das dies bald ein ende hat.

lieben gruß

w27
 
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  • #3
Nein ändert sich nicht, ist auch bei ihr eher eine Jugendsünde und ob sie heute noch so glücklich damit ist, wage ich zu bezweifeln. Hat für mich immer noch den Unterschichten Anstrich, da es dort übermäßig häufig auftritt. Wirklich cool wird sowas bei mir nie werden, die Hartzer in meinem Alter und meiner Umgebung haben sowas auch alle und da muss ich mich nicht einreihen.
 
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Berliner30

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  • #4
Nein, ich finde diese Träger nach wie vor eher primitiv bzw. solchen Schichten angehörig.
 
  • #5
Häng' einfach an das Tattoo die Vokabel "gut" dran und schwupps hast du den Unterschied.

Ein schlecht gemachtes Tattoo mit langweiligen oder "trendigem" Motiv ist immer grenzwertig. Die meistens Fashion Victims sind leicht zu beeinflussende Mitläufer. Jemand der sich wirklich Mühe mit seiner Körperkunst gibt hat seltenst negatives Feedback zu befürchten. Ich trag meine offen sichtbar im Büro, im Kundenalltag mit Lieferanten und Co, und hab bis dato noch niichts Negatives gemerkt, ausschliesslich positives Feedback. Selbst Konservative meinten dazu "Na DAS ist ja auch was Anderes-... ".. Viele wollen dazu dann die Geschichte hören und Hintergrundinformationen. Das Brühmte Arschgeweih oder den furchtbaren blauen Delfin auf dem Schulterblatt wird auch weiterhin niemand "gut" finden ausser die, die unbedignt "(irgend)ein Tattoo" haben wollen, das sind dann auch die die "so um die 25€" ausgeben wollen..
 
  • #6
Was die ,,Schicht"-Frage betrifft, so halte ich weder die eigene Körpergröße, noch den Status des Ehemannes für in irgendeiner Weise relevant.
 
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  • #7
Ist eigentlich witzig, denn sehr viele Rockstars und Popstars und HipHopper erst recht, haben Tattoos & Piercings über den ganzen Körper verteilt ... alles akzeptiert, anerkannt und bewundert.

Wenn Hans und Franz das aus der Nachbarschaft haben, sind sie Assis?
Wer als Rockabilly mit Tolle und Ford Mustang durchs Leben geht, ist auch Assi? Japanische Kunsttattoos, eine sehr alte und ehrwürdige Körperkunst ist natürlich auch Assi.


Am schlimmsten finde ich in solchen Zusammnhängen den Spruch: Das kannst Du doch nicht machen, überlege mal wie die anderen dann gucken.

In "gehobenen" Kreisen würde man auch sicher sagen: Oh.. die hat garkein Gucci Kleid an, so eine billige Person.

Es braucht anscheinend jeder Sozialstatus einen anderen zum drauf runtergucken um sich als was besseres zu fühlen. Und nach oben hin jammern sie, weil sie von denen nicht angenommen werden.

Find ich alles ganz schön arm! Kleinbürgertum.

Und Salonfähig muss es nicht mal werden, es sollte nur als individueller Geschmack anerkannt werden und fertig.

m30
 
  • #8
Die Diskussion darüber zeigt doch gerade, dass sich diesbezüglich nichts ändert. Natürlich steht sie jetzt zu der Jugendsünde und er macht auf "cool", wo er doch als besonders bieder gilt. Aber letztlich ist und bleibt das Tattoo extrem peinlich und unterschichtig. Als Präsidentengattin eigentlich bizarr und nur noch peinlich.

Nein, ich glaube, dass das nichts an der Akzeptanz von Tattoos in niveauvollen Kreisen ändern wird. Ausnahmen bestätigen immer schon die Regel und das wird ganz sicher eine Ausnahme bleiben. Letztlich sieht auch gerade dieses große Oberarmtattoo echt billig aus und keineswegs stilvoll.

@#4: Was sagst Du denn als "Kenner" zu dem Oberarm-Tattoo von Frau Wulff? Ist das stilvoll und der fall von "das ist ja was anderes"? Also auf mich als Nichtkennerin wirkt es allerweltsmäßig und proletenhaft.
 
  • #9
@FS
Die Einstellung in Deutschland hinsichtlich Tattoos ist bereits offen und tolerant. Das solltest du nicht verwechseln mit einigen wenigen, immer wiederkehrenden Beiträgen in diesem Forum.
Guck dich woanders im Internet um, dann wirst du sehen, wie die Online-Gemeinde darüber denkt.
 

hanjo58

Gesperrt
  • #10
Liebe Frederika - bei aller Wertschätzung: Beleidige bitte Frau Wulff nicht. Wir können uns nicht alle paar Wochen den Rücktritt des Bundespräsidenten und die Kosten einer Neuwahl leisten - ganz abgesehen davon, dass Herr Börnsen als Bundespräsidenten-Stellvertreter in anderen Funktionen genug zu tun hat. Ich halte eher noch ihre Stimme für gewöhnungsbedürftig.
Ihren Beitrag dazu, dass ein prominenter Katholik seine sexuellen Bedürfnisse innerfamiliär geregelt bekommt, rechne selbst ich ihr hoch an. Diese Situation ist, wie wir alle zumindest gelesen haben, längst nicht mehr selbstverständlich.
 
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  • #11
Hier die Fragestellerin (nicht tätowiert).
@8: Findest Du, dass die Einstellung zu Tattoos in Deutschland tolerant und offen ist? Ich hatte bisher nicht den Eindruck. Ich selbst würde so etwas zwar nicht haben wollen, bezeichne aber die, die es tragen und dazu stehen, auch nicht als Proleten....... Ich gehöre da vielleicht eher zu der etwas toleranteren Fraktion. Vielleicht ist das aber auch die Weisheit der frühen Geburt :)
w/ 60
 
  • #12
Die Arbeitslosenquote unter Tatowierten ist nach einer Studie der Universität Würzburg doppelt so hoch wie im Bevölkerungsschnitt. Es gibt also eine nachweisbare Korrelation zwischen Tätowierung und Schichtzugehörigkeit.

Möglicherweise wird die "erste Frau" im Land etwas an der Akzeptanz ändern. Für mich bleibt es aber Ausdruck einer Lebenshaltung und einer Einstellung die mit meinen Vorstellungen nur eine geringe Schnittmenge aufweist. Allerdings unterscheide ich durchaus zwischen kleinen Tattoos oder typischen "Jugendsünden" und großflächigen, auf mich provokant wirkenden Tätowierung, genauso wie zwischen einem Bauchnabelpiercing oder Nasenstecker und Ringen durch die Augenbraue mit Kette zum Ohr.
 
  • #13
@#8: Nein, die überwältigende Mehrheit der Mittel- und Oberschicht, mithin der Leistungsträger Deutschlands, die die gesamte Gesellschaft überhaupt aufrecht erhalten, lehnt Tätowierungen ab oder nimmt sie allerhöchstens als peinliche Jugendsünden hin.

@#9: Nichts wäre mir ferner als einzelne Personen zu beleidigen. Das habe ich auch nicht getan!

@#11: Sehe ich genauso. Wobei ich im Gegensatz zu Hellekeen gerade den Engel auf der Schulter oder den Delphin am Knöchel akzeptabler finde als die auffälligen Mega-Tattos mit ach-so-toller Aussagekraft.
 
  • #14
@# 8: Aha, die "Online- Gemeinde" - Bitte nicht verallgemeinern!

Das EP- Forum ist dies dies auch, war jedoch bereits in anderen Threads zu diesem Thema mehrheitlich gegen Totoos bei potentiellen Partnern.
Andere Online- Foren haben eventuell Poster mit anderen Ansprüchen.

Unsere First Lady wird sich wahrscheinlich grün und blau ärgern, dass sie in ihren jungen Jahren diesen Trend mitgemacht hat.
 
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  • #15
@6 was heißt denn Anerkennung bei Rockstars und weiteren "Prominenten" und mal ehrlich, Bewunderung? Soweit ich das beurteilen kann, kommt eine starke Bewunderung für solche Personen genauso immer nur aus niedrig angesiedelten Schichten. Schau dir doch mal die Gestalten an, die "50 ct" oder ähnliche Leute bewundern. Ich hab zu keiner Zeit tättoowierte Personen bewundert, und wenn dann wäre mir diese Tatsache entgangen.
 
  • #16
@7# ich hab bis dato leider kein Bild davon gefunden.. nur ein "Symbolbild" was anähernd die Größe zeigen sollte, aber keines der Dame selbst.
 
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  • #17
Huch ! Du liebe Zeit, ist das Tattoo an Frau Wulffs Oberarm häßlich!
Es schimmert durch den teuren Chiffon und sieht nur scheußlich aus, finde ich.
 
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  • #18
Kleiner Tipp für eine leicht durchführbare Sozialstudie. Jetzt ist doch die Freibad- und Baggerseesaison. Jeder kann sich dort aufhalten und die leichtbekleideten Menschen (mit Tattoos) betrachten und auch unauffällig ihren Gesprächen lauschen. Sehr schnell kann man feststellen, welcher Schicht der größte Teil dieser Menschen angehört.
 
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  • #19
In der FAZ.NET ist heute unter dem Rubrum "Die perforierte Republik" ein interessanter Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.
 
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  • #20
@14

Ich vergas, die Elite hört ja nur Chopin und Wiwaldi ...

Wie wäre es mit Madonna? John Bon Jovi?
oder
Megan Fox? etc.

Mal abgesehen davon ging es darum, das dies Stars sind und Unmengen an Kohle machen. Sollte ja an sich keine Unterschicht sein!? Für viele sind diese Leute Vorbilder und nicht nur für Gossenkinder!
Zumal man sich nicht immer nur ein Stichwort rauspicken sollte um es dann auf ein negativ Beispiel anzuwenden?!
 
  • #21
SO hab jetzt endlich mal ein "verschleiertes" Bild des Tattoos gesehen..

Fazit: Das ist nun wirklich kein besonders schönes Exemplar. Das ist tatsächlich eher von einem "Kratzer" denn von einem "Profi" gestochen worden. Technisch und exemplarisch nicht sonderlich wertvoll. Dafür ist es zu unsymetrisch und die Outlines zu derb.

Tatsächlich sind "Tribals" in der Form wie sie die Schulter der Dame "zieren" nicht wirklich Tribals, da diesen Gebilden zu 99,99% der "Stammes"-Hintergrund fehlt.
 
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  • #22
@#13
Mach dir nichts vor. Dieses Forum sagt in seiner Repräsentativität Null Komma Null aus. Ob hier dies oder jenes 'mehrheitlich' für gut oder schlecht befunden wird - das interessiert wirklich keinen Menschen.
 
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  • #23
@19 Klar man kann immer Geld scheffeln wenn man einfach an die niedrigsten Instinke appelliert. Und hier ging es nicht um das Musik hören, sondern um Bewunderung für die Personen. Madonna ist menschlich nichts weiter als eine wandelnde Katastrophe, Bon Jovi kann ich nicht beurteilen und Megan Fox, die tolle Spritztorte, die mit noch nicht mal mitte zwanzig vor lauter Gesichtsoperation kaum noch irgendeine Mimik von sich geben kann. Wenn das die Leute sind an denen wir uns orientieren sollen, na dann gute Nacht.
 
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  • #24
@#18
Ja - interessanter kleiner Artikel in der FAZ net - dort ist über das Tatto zu lesen: "es bleibt ein Import aus der Unterwelt".
Nun gut - ist es halt ein 'Import', welcher "längst in die Mitte der Gesellschaft eingewandert ist", wie man ebenso lesen kann.
Das Problem dabei: gibt einfach zuviele Dinge, die ein Import aus der Unterwelt, mindestens aber aus der Unterschicht sind.
Beispielsweise die Jeans. Schmeißen wir die nun alle in die Mülltonne?
 
  • #25
@#13: Doch, es interessiert UNS!
Die meisten hier sind gebildete, nachdenkliche Menschen, die A... - Geweih- Fraktion ist hier weniger vertreten!
 
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  • #26
@19: Madonna und die übrigen Stars haben allerdings auch das nötige Kleingeld, um bei Bedarf das nicht mehr modisch aktuelle Tattoo fachmännisch weglasern zu lassen. Deshalb würde ich mir solche Stars nicht unbedingt als Vorbilder nehmen oder wenn schon, dann nur bei Modetorheiten, die sich schnell und (relativ) kostengünstig wieder beseitigen lassen (Kleidung, Frisure etc.).

Mal ganz im Ernst: Wer findet denn heute ein "Arschgeweih", auch "Schlampenstempel" genannt noch toll?? War vor ein paar Jahren noch der letzte Schrei, heute lässt sich das kaum einer mehr stechen.
 
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  • #27
@23. Ja ja, die Jeans. Die kann ich aber ausziehen, wenn ich mich zu irgendeinem festlichen Anlass anders herrichten muss. Ein Tattoo an ungünstiger Stelle ist z.B. bei Frauen in Abendkleidern zu sehen oder schimmert durch.
 
  • #28
@# 23: Was für ein Vergleich!

Die Jeans sind ja nun wahrlich kein Import aus der Unterwelt, sondern waren damals einfach reißfeste, praktische Hosen für Menschen, die körperlich hart arbeiteten.
Aber selbst wenn es so wäre: Bei Nichtgefallen könnte man sie tatsächlich in der Mülltonne entsorgen. - Aber Tatoos?
Trends kommen und gehen. Löcherige Jeans, ausgefranste T- Shirts, sich vampirmäßig bleich geschminkt präsentieren... Alles ok! Jeder junge Mensch läuft zeitweise irgendwelchen Trends hinterher und diese sind dann auch schnell wieder in der Versenkung verschwunden, wenn sie aus der Mode kommen. Tatoos bleiben aber bis in alle Ewigkeit als Relikt einer (meist) unreifen Lebensphase erhalten.
Die schöne Michelle Hunziger gab in einem Interview offen zu, dass sie sich heute kein Tatoo mehr stechen lassen würde.
Ich möchte wetten, Frau Wullf denkt ebenso.
 
  • #29
Bettina Wulff ist ein eindeutiger Fall von "Ausnahmen bestätigen die Regel".
Und von diesen Ausnahmen gibt es nicht so wenig, wie gemeinhin angenommen wird. Nur weil die Spießbürger der Nation hier gebetsmühlenartig die Abartigkeit von Tattoos herunterleiern, sind noch lange nicht alle tättowierten Menschen Proleten.
Ich bestreite nicht, dass ein Großteil der Unterschicht angehört und von H4 lebt, aber eben doch nicht alle. Und deshalb lohnt es sich immer, genauer hinzusehen.

[Mod: Beleidigung entfernt]

@ Angela
Ich glaube kaum, dass Frau Wulff sich heute über ihre "Jugendsünde" ärgert. Wenn dem so wäre, hätte sie ihr Tattoo wohl schon längst nicht mehr, bzw. würde sie es nicht so offen zur Schau tragen. Stell Dir vor: Es gibt Menschen die zu ihren Entscheidungen stehen und diese auch Jahre später noch "gut" finden.
 
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Berliner30

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  • #30
@28 Wie bist du denn drauf? Bist wohl selbst betroffen ?! Andersdenkende werden pauschal als "Spießbürger der Nation" abgeurteilt ... das zeugt von deinem entsprechenden Intelekt und fördert die Vorurteile Tattoo = untere Schicht deutlich.
Dein Text zeugt davon, das man sich die Suche nach Ausnahmen wirklich sparen kann.
 
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