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Gast

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  • #1

Ärger und Freuden im Job - wichtiges Gesprächsthema mit dem Partner oder

eher zu vernachlässigen? Ich persönlich möchte Anteil nehmen an Höhen wie Tiefen, auch, wenn notwendig und gewünscht Ratgeber oder einfach nur Zuhörer sein. Andere hingegen sehen lieber die Partnerschaft, Kinder, gemeinsames Hobby oder Freunde als wichtiges Gesprächsthema und interessieren sich garnicht für den Rest, der aus meiner Sicht jedoch einen großen und wichtigen Teil unseres Lebens ausmacht.
 
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Gast

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  • #2
Ich denke, daß es auf gegenseitiger Basis durchaus ein wichtiges Thema sein kann (von "soll" oder "muß" würde ich nicht sprechen wollen), da davon ja auch wieder andere Faktoren abhängig sind wie Einkommen, [gemeinsame] Investitionen etc.

Allerdings muß das meiner Ansicht nach eben wirklich gegenseitig sein, da nicht einer ständig nur zuhören und der andere nicht ständig nur abladen kann. Wenn das ausgeglichen ist, genau wie in anderen (Belastungs-)Situationen, finde ich es völlig legitim bzw. sogar nötig, das auch innerhalb einer Beziehung als Thema zu haben.

Logischerweise sollte es aber auch noch andere Themen und/oder völlig "berufsfreie Zeiten" miteinander geben.
 
  • #3
Ich sehe das genau wie du! Die Arbeit des Partners nimmt einen Großteil des Lebens ein, und den möchte ich nicht einfach ausklammern. Jeder braucht doch einen Menschen, bei dem er sich vertrauensvoll aussprechen kann! - Und das ist (leider!) beim Thema "Job" oft nur der/die Partner/in.

Niemand anderes sonst kann so gut mitfühlen, wenn es Ärger, Streit, Zweifel und Probleme bei der Arbeit gibt.Damit kann ich meinen Liebsten doch nicht alleine lassen! Als Partnerin bin ich da zunächst einfach nur parteiisch und versuche, die Situation mit seinen Augen zu sehen. Das baut schon mal gewaltig Stress ab!! Im zweiten Schritt schaffe ich es sogar manchmal, ohne Emotionen, gemeinsam mit ihm, einen Lösungsweg aus der Misere zu finden.
Oft geht das nicht, aber ein solches Gespräch entlastet ungemein und macht frei für weniger unangenehme Themen.
Interesse an meiner Arbeit erwarte ich selbstverständlich umgekehrt auch von meinem Liebsten!
 
  • #4
Selbstverständlich sollte man täglich Anteil an den Höhen und Tiefen des Berufslebens des Partners haben. Wir sind deutlich länger im Beruf als wach zuhause und die Ereignisse und Erlebnisse prägen uns stark, sei es Erfolg, Stress oder Ärger.

Natürlich ist der Beruf nur ein Thema von vielen, aber eben auch ein wichtiges. Wenn das Unterhalten und Austauschen von Erlebnisse nicht klappt, dann entfremdet man sich. Man kann ja auch nur dann Verständnis für den Partner aufbringen, egal ob er freudig erregt oder betrübt ist, wenn man weiß, warum. Ohne Ratschläge, Verständnis und Besprechen der besten Vorgehensweise möchte ich keine Partnerschaft führen.
 
E

excuse-me

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  • #5
Ich halte diese Frage für vollkommen überflüssig, weil selbstverständlich.
Die Antworten aus dem gleichen Grund auch.
Mich wundert hier langsam gar nichts mehr.
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Gast

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  • #6
@4: Täusche dich da nicht - das ist nicht selbstverständlich, dass die Partner sich über Job und Höhen und Tiefen austauschen. Wieviele Frauen wissen noch nicht mal, was der Partner verdient, warum sollten sie dann wissen, was er tut?!?
 
  • #7
@#4: Du irrst dich! Mein Liebster war anfangs völlig überrascht, als ich mich intensiv an seinem Job interessiert zeigte! Seine Ex- frau wollte nämlich davon gar nichts hören!

Außerdem kannst du davon ausgehen, dass das Thema offensichtlich für manche eben nicht selbstverständlich ist, sonst wäre die Frage wohl kaum gestellt worden.
 
  • #8
Bislang ist die Meinung zum Thema ja recht eindeutig. Auch ich nehme mich da nicht aus. Bei mir passiert auch beruflich immer recht viel, da ich selbstständig bin, öfter mal den Auftraggeber wechsel und sich somit mein berufliches Umfeld oft ändert. Da gibt es immer Interessantes zu erzählen.

Ich hatte vor Jahren mal (platonischen) Kontakt zu einer Frau, die es allerdings sehr übertrieben hat mit Gesprächen über den Job. Es gab nur Klagen über Probleme, an denen sie IMHO mitbeteiligt war, und es war fast unmöglich, sie zu einem anderen Thema zu bewegen. Das wurde irgendwann so unerträglich, dass ich den Kontakt abbrechen musste.
 
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