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  • #1

Affäre nach 10 Jahren beendet und keinen Kontakt mehr

Ich habe ein Problem, bin traurig und ratlos.Ich bin verheiratet und hatte 10 Jahre eine Affäre mit einem ebenfalls liierten Mann. Es war eine Beziehung ohne irgendwelche Verpflichtungen und wir haben uns das gegeben was wir in unseren Beziehungen vermissten - Bitte erspart euch irgendwelche moralischen Belehrungen! Oft trafen wir uns monatelang nicht, in der letzten Zeit allerdings öfters. Nun hat er aus heiterem Himmel den Kontakt gänzlich abgebrochen. Derzeit ist er krank (allerdings weiß ich nicht genau welche Beschwerden er hat) und ich habe das Gefühl das er befürchtet ich hätte ihn mit irgendeiner Krankheit angesteckt. Diesbezüglich hat er Andeutungen gemacht. Allerdings habe ich keinerlei sexuellen Kontakte ausser äußerst selten mit meinem Mann. Ich habe mich nun gleich bei meinem FA checken lassen und alle Befunde und Laborergebnisse waren negativ. Zum Glück. Nun habe ich mich in den letzten Tagen nach seinem Befinden erkundigt und ihm dies mitgeteilt. Allerdings antwortet er nicht. Ich finde es schon schäbig das er so mit mir umgeht. Wir sind schließlich erwachsene Menschen und einen fairen Umgang miteinander erwarte ich eigentlich. Es ist auch ok wenn er sich wieder auf seine Familie konzentriert und nun "lieber Junge" spielen will. Trotzdem fühle ich mich schlecht und ausgenutzt. Ich stelle mein Problem hier einfach mal zur Diskussion und bin gespannt auf die Beiträge von euch.
 
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  • #2
Wenn er ernstlich erkrankt ist, dann kann das in seinem Kopf einiges ändern. Aber ich finde es unfair dass er dir nicht sagt, was es ist. Ich finde er ist dir zumindest ein klärendes Gespräch schuldig. Dass ihr eine Daueraffäre hattet obwohl/weil ihr beide langjährig gebunden seid, dafür habe ich vollstes Verständnis. Ich wünsche mir auch so etwas und mein Mann auch (sind 20 J. zusammen). Ich wünsche dir, dass ihr einen guten Abschluss findet oder eine Fortsetzung! W44
 
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  • #3
So sind Affären, moralisch verwerflich. Da hast Du keinen Anspruch, fair behandelt zu werden. Vielleicht hat ja seine Frau es ihm heimgezahlt, ist auch fremdgegangen und hat ihm was aufgewacht. Wer weiß es und es ist auch egal - jeder bekommt, was er verdient: er als Fremdgaenger eine Seuche, Du als Fremdgaengerin den Vorwurf der Unhygiene, beide ein schlechtes Gefühl. Who Cares?
was
 
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  • #4
Ihr hattet eine Affaire, keine Beziehung. Er hat dir gesagt, dass er krank ist und es vorbei ist. Was sollte er Dir noch erklären. Er hat alles getan, wozu er Dir gegenüber verpflichtet war..
Für mich klingt es eher so, als seist du gekränkt, darüber , dass er Dir den Laufpass gegeben hat. Vielleicht wurde ihm auch alles zu eng, wenn ihr Euch öfter getroffen habt, wofür deine Reaktion ehrlich gesagt spricht.
Du bist gesund, was willst Du noch von ihm ????

Gruß w 32
 
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  • #5
Liebe FS,
ich glaube das Eure gemeinsame Zeit einfach vorbei ist.Vielleicht antwortet er Dir nicht auf Deine sms, weil er entweder - gar nicht ernsthaft krank ist - oder sich woanders was abgeholt hat - oder einfach diesen Grund vorgeschoben hat um das Verhältnis zu beenden.
Möglich ist das seine Gefühle,welche auch immer, nachgelassen haben.
Warum sich manche Männer bei Beziehungsende so naiv verhalten, weiß ich nicht.
Einfach so abgefertigt zu werden löst bei den meisten Menschen immer Gefühle dieser Art aus.
Ich wünsche Dir das Du das schnell verarbeitet bekommst.(w)
 
  • #6
#2 genau das dachte ich auch, dass wahrscheinlich seine Ehefrau selber eine Affäre hatte und ihn angesteckt hat.

@ FS es könnte aber sein, dass er die Affäre auch so beenden wollte - aus welchen Gründen auch immer - und dir nicht den wahren Grund nicht nennen wollte. Vielleicht um dich quasi nicht zu verletzten belog er dich, du hättest ihn angesteckt. Frag ihn, falls das stimmt, ob nicht seine Frau fremdging und du kannnst ihm als Beweis die Resultate der Laborurtesuchunngen per E-Mail als Anhang senden.
 
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  • #7
Ihr seid also beide "erwachsene Menschen" und du erwartest dir einen "fairen Umgang" miteinander.

Du meinst "fair" und "erwachsen" in etwas so, wie du mit deinem Ehemann umgegangen bist? Und nun fühlst du dich " ausgenutzt" von deiner Affäre, die nie mehr war als Sex?

Ich finde dein Klagen lächerlich. Es ist nun einmal so, dass eine Affäre unverbindlich ist und es kommt leider allzu oft vor, dass einer einfach so den Kontakt abbricht.

Frag du dich mal lieber, wie du in Zukunft "fair" mit deinem Mann umgehen willst.
 
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  • #8
Man muss nicht darüber diskutieren, wie hochgradig unfair deine 10jährige Affäre deinem ahnungslosen Partner gegenüber war. Ich denke, das weißt du selbst.

Abtauchen und tot stellen passiert immer wieder bei Menschen, die einen miesen Charakter haben. Ich habe das selbst erlebt nach nur vier Monaten Affäre mit einem verheirateten Mann. Nach dieser kurzen Zeit habe ich das Handtuch geworfen, weil ich erkannt habe, dass auf die schönen Worte meines Affärenpartners keine Taten folgen. Dass dessen Ehe am Ende ist, und das wohl auch schon länger, ist sogar öffentlich in der Stadt diskutiert worden. Ausschließlich unter dieser Voraussetzung habe ich mich eingelassen.

Ich habe ihn dann zur Rede stellen wollen und bin wie du auf Granit gestoßen. Kein Bild, kein Ton. Rein gar nichts mehr in Sachen verantwortungsbewußter Aussprache unter erwachsenen Menschen. Bis heute nicht und inzwischen ist die Geschichte zwei Jahre her. Somit habe ich den Haken dahinter gemacht.

Dir wird es ähnlich ergehen. Also versuche, die Affäre als definitiv beendet anzusehen und fange an, dich vom Kopf her zu lösen.

w
 
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  • #9
Ich habe auch eine Affäre seit der Jugend. Es ist ganz normal, dass man sich da mal einige Monate oder gar 1-2 Jahre nicht schreibt und sieht und es dazu auch keinen Kommentar gibt, warum und weshalb.
Das warum und weshalb ist doch ganz selbstverständlich?! Jeder hat noch sein eigenes Leben, eigene Verantwortungen und ihr habt euch auf Sex und schöne Gefühle beschränkt. Bei euch geht es um sexuelle, erotische Anziehung und sexuelle Dynamik, und das hält durchaus länger als so manche Liebesbeziehung, weil Liebe vergeht und erotische Anziehung oftmals bleibt, wenn man seinen optischen Typ gefunden hat. Wenn du ihm Zeit gibst, wird er sich schon wieder melden eines Tages. So läuft eine Affäre nun mal. Ihr habt keine Bedienungen, die euch pflichtbewusst aneinanderketten.

Was willst du denn jetzt? Willst du die Affäre fortführen, kannst du dich nur gemächlich geben und abwarten, wenn er wieder das Bedürfnis hat, sich bei dir zu melden. Du kennst das Spiel doch schon. Sobald du Forderungen stellst oder gar schreist, verspielst du es dir und er suchst sich eine einfachere, anpassungsfähigere Geliebte.

Zur Rede stellen, wie hier schon gesagt, führt nur dazu, dass du deine Sexaffäre verlierst. Das macht man in Beziehungen, aber nicht in Affären.
 
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  • #10
Entgegen anderen Meinungen halte ich es für ausgemachten Schwachsinn, grundsätzlich KEINE Ansprüche an eine/die Affäre stellen zu dürfen.

Sehe es so: Sobald ich eine Verbindung, egal wie diese gelagert ist, mit einem anderen Menschen eingehe, trage ich diesem gegenüber eine Verantwortung und Verpflichtung. Means, möchte ich diese Verbindung nicht mehr, muss ich in einem alles entscheidenden Augenblick klare Worte sprechen. Egal, ob die Affäre einen Monat oder Jahre dauert. Das ist einfach nur fair und gehört für mich zum guten Ton bzw. zeugt Respekt dem weiteren Beteiligten gegenüber.

Aber da sind wir wieder beim Punkt. Die meisten Menschen haben wenn es darauf ankommt, eben keine Eier in der Hose und verschwinden feige sang- und klanglos statt sich einer Aussprache zu stellen.

Insofern hat auch die FS das Recht, ein verbales Ende durch ihre Affäre zu erfahren, unabhängig vom Betrug ihrem festen Partner gegenüber. Der nämlich ist eine ganz andere Geschichte und darum geht es in ihrer Frage nicht.

w
 
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  • #11
Es klingt schon mehr als seltsam: zum eigenen Partner SELBST nicht klar, ehrlich und offen sein, dies aber von der Affäre verlangen.

Du gibst in Deinem Leben selbst nicht, was Du einforderst. Darüber und warum Du bei einem Mann bleibst, den Du seit 10 Jahren betrügst, solltest Du nachdenken und in Deinem Leben Kurskorrekturen vornehmen.
 
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  • #12
Ehefrauen wissen meistens Bescheid und tun nur unwissend. Vermutlich hatte die Ehefrau Deines Freundes ebenfalls eine (oder mehrere) außereheliche Beziehungen, hat sich etwas eingefangen und ihm angehängt. Männer glauben nicht, dass die Frau zuhause fremdgeht (das lässt ihr Ego nicht zu), also sucht er die "Schuld" bei Dir. Versuch ihn zu vergessen. Er scheint nicht viel wert zu sein.
 
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  • #13
Es klingt schon mehr als seltsam: zum eigenen Partner SELBST nicht klar, ehrlich und offen sein, dies aber von der Affäre verlangen.

Du gibst in Deinem Leben selbst nicht, was Du einforderst. Darüber und warum Du bei einem Mann bleibst, den Du seit 10 Jahren betrügst, solltest Du nachdenken und in Deinem Leben Kurskorrekturen vornehmen.

Ich habe es die ganzen Jahre niemals als Betrug meinem Mann gegenüber gesehen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich noch nie. Der Grund dafür ist ganz einfach: weder ich noch meine "Affäre" haben unseren Partnern irgendetwas genommen. Das Eine hatte mit dem Anderen nichts zu tun. Und noch etwas: Wer sagt was Betrug oder moralisch ist? Wer bestimmt was für uns gut oder schlecht ist?
 
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  • #14
Wer eine Affäre hat, ist bereit zu lügen und sich durchs Leben zu mogeln. Nun passiert ausgerechnet Dir, was Du selber Deinem Partner antust - geschieht Dir recht.

Und wenn er sich bei seiner Frau mit was infiziert hat, weil sie es gnauso treibt wie er, dann trifft es ebenfalls den Richtigen.

Dass er Dir mit so einem Vorwurf kommt, zeigt welch Geistes Kind er ist. Da du selber keine ehrenwerte Frau bist, kannst Du von einem ehrlosen Mann kein ehrenwertes Verhalten erwarten.
Fazit: jeder bekommt im Leben zurück, was er anderen antut und solange Menschen mit schlechten Charakter sich gegenseitig traktieren, ist die Welt in Ordnung.
 
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  • #15
Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich Beiträge der FS oder z. B. Gast 12 lese. Genau solch charakterlich gepolte Frauen/Männer sind es, die Affären überhaupt möglich machen. Stillschweigend genießen, schön geschmeidig und nicht zicken, dann läuft es...sogar über Jahre.

Noch schlimmer finde ich, dass diese Menschen tatsächlich dann auch noch glauben, mit ihrer heimlich geführten Affäre den festen Partnern nichts wegzunehmen. Leute, warum denn heimlich und nicht öffentlich? Konfrontiert eure Partner doch einmal mit der Tatsache eures Fremdvögelns. Ich wette, das macht keiner von euch, weil ihr genau wisst, dass ihr nicht korrekt handelt und die Ehe womöglich die längste Zeit eine Ehe gewesen ist. Aber mit der Beichte hätte der Partner wenigstens die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob er sich betrogen fühlt oder nicht und ob ihr ihm nicht vielleicht doch "etwas" weggenommen habt!?!

Man man man, armes Deutschland!

w
 
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  • #16
Als "erwachsene" und "faire" Frau hättest Du Deinem Gatten reinen Wein einschenken sollen. Ich finde diese Doppelmoral, die Du betreibst, einfach haarsträubend. Auf der einen Seiten erwartest Du Ehrlichkeit von Deiner Affaire, bist aber ohne mit der Wimper zu zucken bereit gewesen, Deinen Partner jahrelang zu betrügen und durch das Verschweigen der Affäre gegenüber Deines Ehegatten, denkst Du auch noch, Du hättest ihm ja nichts weggenommen. Entschuldige, da kann ich nur noch den Kopf schütteln.

Verständnis kannst Du da nicht erwarten - Selbst schuld würde ich sagen, damit wirst Du jetzt leben müssen. Manchmal gibt es im Leben doch so etwas wie Gerechtigkeit.

w
 
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  • #17
Ich habe es die ganzen Jahre niemals als Betrug meinem Mann gegenüber gesehen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich noch nie. Der Grund dafür ist ganz einfach: weder ich noch meine "Affäre" haben unseren Partnern irgendetwas genommen. Das Eine hatte mit dem Anderen nichts zu tun. Und noch etwas: Wer sagt was Betrug oder moralisch ist? Wer bestimmt was für uns gut oder schlecht ist?

Naja.... Was moralisch ist, das muss jeder für sich entscheiden. Da werfe ich nicht den "ersten Stein". Aber was Betrug angeht ist meine persönliche Meinung die, dass wenn Dein Partner nichts davon weiß, was Du (im Grunde genommen hinter seinem Rücken) tust und nicht selbst entscheiden kann, ob er damit einverstanden ist oder nicht, betrügst Du ihn. Wenn die Sache für Dich offenbar so OK ist, dass Du das absolut legitim findest, dann hättest Du es ja Deinem Partner gegenüber kommunizieren können, nicht wahr? Dann hätte er selbst entscheiden können, ob das für ihn auch so gut ist wie für Dich.

Für mich persönlich gäbe es nichts Schlimmeres, als eines Tages vielleicht herauszufinden, dass ich jahrelang geglaubt habe, in einer glücklichen Beziehung zu leben, dabei war alles eine Lüge. Diese Menschen sind nach einer solchen Erfahrung für immer für eine neue Beziehung kaputt weil sie nie wieder jemandem vertrauen können.
 
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  • #18
Ich habe es die ganzen Jahre niemals als Betrug meinem Mann gegenüber gesehen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich noch nie. Der Grund dafür ist ganz einfach: weder ich noch meine "Affäre" haben unseren Partnern irgendetwas genommen. Das Eine hatte mit dem Anderen nichts zu tun. Und noch etwas: Wer sagt was Betrug oder moralisch ist? Wer bestimmt was für uns gut oder schlecht ist?

Recht so. Denn in Wahrheit gibt es überhaupt kein "gut" und kein "schlecht". Vermutlich hat die katholische Kirche diese Begriffe erfunden, um die Sexualität der Frauen zu unterdrücken. Also weg mit diesen ewig-gestrigen Kategorien!

Ah, nein, da war ja noch was: die FS fühlt sich "schlecht" behandelt! Ja, wie denn nun?
 
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  • #19
Sehe es so: Sobald ich eine Verbindung, egal wie diese gelagert ist, mit einem anderen Menschen eingehe, trage ich diesem gegenüber eine Verantwortung und Verpflichtung.
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Sehe ich auch so. Es ist doch so selbstverständlich, wie wenn ich einen Fremden auf der Straße grüße oder Danke und Bitte zu Fremden sage. Oder jemanden, dem ich zumindest schon einmal Hallo gesagt habe, auch in Zukunft weiterhin Hallo sage. Eine Sache des Respekts, der Aufmerksamkeit, des Charakters. Aber wie häufig erlebt man das, das altbekannte Menschen einen nicht mal mehr grüßen, wenn man an ihnen vorbei geht, und wie Luft behandeln? Genau das ist der Schlag von Leute, die auch sehr gut und arschig Affären führen können.

Und die Frauen zu diesen Affärenmännern ticken genauso seltsam - in jedem Fall. Sie sind genauso kühl, distanziert, emotionslos, charakterlich ungehemmt, haben wenig Moral. Vor allem keinerlei Moral und Respekt gegenüber fremde Ehefrauen, Beziehungen oder Familien.

Ich sage das, weil ich selber schon mal sehr lange eine Affärefrau war und mir moralisch und menschlich so gut wie alles sch...egal war. Diese Zeit habe ich allerdings überwunden.
 
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