Opfer -Täter Rolle ,und er nicht in die Pötte gekommen war .
Ja das hat er in der Zeit auch oft gemacht. Wir haben auch mal über sein Verhalten gesprochen und er meinte, dass er Zuhause und auch in der Ehe nicht gelernt hat, wie man mit sowas richtig umgeht. Probleme besprechen gab es nicht. Da gab es entweder Ignorieren, sogar tagelang, oder anschreien. Entschuldigung sagen kennt er so auch nicht. Und man merkt im Streit tatsächlich, wie unbeholfen er ist und einfach nur um sich tritt. Klingt schon nicht gut, aber ich kenne halt auch seine andere Seite und ich dachte, dass wir das schon hinkriegen. Unser beider Leben bisher war nicht rosig. Doch während ich das was war nutze, um mich weiterzuentwickeln etc. steht er auf der Stelle, als wäre er noch 15. Nur mittlerweile kann ich auch das nicht mehr als Entschuldigung sehen, weil auch er einen Kopf hat mit dem er in den letzten 2 Jahren hätte mitdenken können, sich weiterentwickeln können. Wenn er mit seiner Frau nur streiten kann in dem er schreit oder gemein wird, dann ok. Aber ich bin nicht seine Frau und dann muss er alte Muster nicht dauernd wiederholen. Außer er sieht gar keinen Grund es zu ändern.
 
Eigentlich ergänzt sie seine Ehe mit schönen Zeiten und damit, dass mal eine Frau macht, was IHM guttut.
Da gebe ich dir zum Großteil Recht. Wenn das stimmt was er so sagt, bin ich auch das totale Gegenteil seiner Frau. Wenn ich in einer Beziehung bin, aber auch nur in Freundschaften, mach und tue ich gerne. Bin hilfsbereit und aufmerksam. Nur wirklich ein ganz simples aber gutes Beispiel was ich meine: wenn ich einkaufen bin und ich sehe etwas, was mein Partner gerne isst oder ihm gefällt, dann nehme ich das mit. Geht die Frau meines Kollegen einkaufen, kauft sie nur was ihr schmeckt (sowas erzählte er mir als wir erst nur Freunde waren. ich glaube das also schon). Oder ich bin vollzeit berufstätig, mache aber auch den Haushalt und koche frisch. In einer Partnerschaft dann halt 50/50.
Mein Kollege kennt kein frisches Essen, obwohl seine Frau nicht berufstätig ist. Da gibts was vom Imbiss oder aus der Tiefkühltruhe. Und nein ich verteufel das nicht. Vielleicht ist das ja nichtmal wahr. Aber es zeigt was ich meine bzw was ihr auch gut erkannt habt. Ich biete das was IHM gut tut, und Zuhause sorgt er dafür, dass es seiner Frau gut geht. Na gott sei Dank ist es damit vorbei.
 
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass gewisse Männer eine nicht funktionierende Beziehung, als persönliches Scheitern ansehen. Und dann lieber gefühlte Ewigkeiten, ein totes Pferd reiten, als mal abzusteigen.
Machen Frauen ja auch.
Und ein anderer Aspekt ist, dass es halt auch nicht so einfach ist zu entscheiden, ob man wirklich durch ist mit einer Beziehung oder nicht, und ob man nicht nur seine Einstellung zu Beziehungen ändern sollte, weil man illusorische Vorstellungen hatte. Mit dem nächsten ist dann das nächste unpassend, wie also feststellen, WANN man wirklich nicht passt.

Bei dem Mann (dem letzten) lief alles superkonservativ, die Frau, der unterstützende Sidekick, der ihn mit andauernder Unzufriedenheit und Abwertung zu Höchstleistungen treibt. Nun will sie aber was anderes, nicht mehr konservativ sein, freier sein, nicht mehr umsorgen, die Kinder sind schon länger mehr oder weniger ausm Haus, und das, was an Umsorge früher auch auf ihn abfiel, fällt weg, weil sie ihre Energie in ihre "Projekte" steckt. Es fällt auch weg, dass sie die Ehe unbedingt erhalten will, und daher klar die Macht übernommen hat, weil er sie eben noch haben will.
Es ist so ähnlich wie bei @Madali s Ex-Affärenmann: Sie hat sich viel mehr um die Kinder gekümmert. Sie hat auch viel mehr an Hausarbeit gemacht. Wem das alles gehört und wer der Außenseiter ist, ist verbal schon klargemacht durch die häufige Benutzung des Wortes "mein", wo sonst "unser" gesagt werden müsste.

Ich meine nur, manchmal ist es besser Dinge aus „dem Schatten“ zu holen
Bei DEM Mann allerdings (dem ersten Verheirateten, in den ich mich verliebte), der heute, über 20 Jahre später, immer noch verheiratet ist, ist es so, wie Du schreibst: Es wäre für ihn Scheitern. Er bekleidete und bekleidet noch eine hoch angesehene gesellschaftliche Stellung und ist sehr drauf bedacht, als "ganz oben" zu gelten. Über seine Ehe wurde auch damals getratscht, dass die merkwürdig sei. Vielleicht ist es aber auch genau das, was zu ihm passt, wenn sie jetzt immer noch existiert.
 
man merkt im Streit tatsächlich, wie unbeholfen er ist und einfach nur um sich tritt. [...] Wenn er mit seiner Frau nur streiten kann in dem er schreit oder gemein wird, dann ok. Aber ich bin nicht seine Frau und dann muss er alte Muster nicht dauernd wiederholen.
Genau das wäre auch einer meiner Punkte, weshalb ich bei frisch getrennten Männern Bedenken hätte. Deiner ist ja nun nicht mal getrennt.
Aber es ist ja auch so, dass Du NICHT die Beziehung bist, also nicht der Alltag. Das ist seine Frau, mit IHR muss er streiten und das geht anscheinend nur so. Soll heißen, er ist noch gar nicht aus ihrem Einfluss raus, daher ist schon mal relativ unmöglich, sich zu ändern. Und wenn er sich ändern würde, denke ich, dann wäre das nur im Zuge der wirklich eingeleiteten Trennung. Dann muss er ja nicht mehr emotional mit ihr rumstreiten, sondern kann den Anwalt was klären lassen. Wenn man durch ist mit einer Beziehung, kann der andere einen kaum noch verletzen, also gibt es eher keine emotionalen Streitereien mehr, bei denen man so aufeinander eindrischt und Vorwürfe macht.

Wärt ihr zusammen und es gäbe Streit, würde er ja mit Dir klären wollen, was ist. Und wenn man sich liebt, dann will man eigene destruktive Muster auch ändern, man will ja den anderen nicht verletzen, sondern einen Standpunkt klarmachen und eine Lösung finden.
 
Nee, ich wollte ehrlich gesagt keine Beziehung mehr, sollte ich es schaffen mich aus meiner langen Beziehung zu lösen. Ich war seit ich 15 bin nie allein.

Einmal wegen "wie sieht das aus", wenn sie sich trennen, und dann, weil die Ehefrau eventuell doch auch mal was für seine Eltern tut, auch wenn er Dir sagt, dass die keinen engen Kontakt haben.

Ich glaube sogar, dass ihm egal ist, wie es aussieht. Darüber sprachen wir auch. Sein jüngerer Bruder hat sich letztes Jahr nach 15 Jahren von seiner Frau getrennt. Da gab es auch kein Gerede etc. Mein Kollege hat ja nichtmal einen Freundeskreis den er verlieren könnte.

Da gebe ich dir Recht. Ich denke auch, dass seine Frau was für die Eltern macht. Laut meinem Kollegen nein. Aber ich kann mir das gar nicht vorstellen. Er hat mir ja auch erzählt, dass er und seine Frau seit 2 Monaten kein Wort mehr miteinander reden. Kein hallo und nichts. Verbringen zwar den Tag zusammen im Haus und abends auf der Couch. Aber es wird nicht geredet. Wie soll man sowas glauben? Es war und ist alles in einem einfach zu seltsam.
 
Ich verstehe nicht, wieso Du so schlecht über seine Frau sprichst. Sie macht ihn klein, er wäre der Buhmann, sie hat sogar Freundinnen, er nicht, er hat niemanden (warum wohl) seine Frau hat Zeit sich einen anderen zu suchen schließlich ist ihr Mann 9 Stunden am arbeiten LOL... mir dreht sich das Essen im Magen um. Halte die Frau aus der Sache raus. Wäre sie soooo schlecht gewesen, hätte er sich schon längst von er getrennt. Ah das darf er ja nicht sonst ist er der Buhmann. Ich bitte dich.
Er ist das A.... Er hat seine Frau und dich verarscht. Er verschwendet deine Zeit. Er hat eine Familie, an der er festhält, Du bist nur seine Affäre. Verschwende doch nicht deine Lebenszeit für einen Lügner.
Er trennt sich nicht, weil er sich nicht trennen will. Die Gründe dürften dir egal sein. Er will sich nicht trennen. Du hast ja sein ganzes Leben analysiert, seine Eltern, seine Frau, sein Kind, er ist das, er ist dies, er hat Angst vorm Stress, Haus verlieren, Kind verlieren. Er hat keine Angst, dass er das alles verliert, er will das alles nicht verlieren.
Und selbst wenn seine Frau über dich weiß, na und? Trotzdem verlässt er sie nicht.
Einmal schreibst du er hat niemanden und eigentlich nichts zu verlieren, dann doch.
Er will sich nicht trennen. Punkt.
. Ich biete das was IHM gut tut, und Zuhause sorgt er dafür, dass es seiner Frau gut geht. Na gott sei Dank ist es damit vorbei.
Hätte ich einen Mann wie dein Kollege, hätte ich beim Einkaufen auch nicht an ihn gedacht. Also was sind das für Vergleiche. Die Frau ist 20 Jahre mit ihm zusammen Sie war sicherlich hilfsbereit und hat alles getan, damit es ihm gut geht. Jetzt vlt nicht mehr, weil sie gemerkt hat, mit wem sie zu tun hat. Du nimmt den Mann in Schutz. Warum hältst du so an diesem Menschen, wenn er dir nicht gut tut.
 
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Eigentlich ergänzt sie seine Ehe mit schönen Zeiten und damit, dass mal eine Frau macht, was IHM guttut. (Was die Ehefrau an Gutem alles hat, sieht er dann, wenn die Affärenfrau ihm die Pistole auf die Brust setzt und er sich erinnert, was er dafür nun alles aufgeben soll. Und wie schön doch eigentlich seine Frau ist und wie schön es eigentlich mit ihr ist und kann man gefühlte hundert Jahre Ehe so einfach wegschmeißen?)
Ich sehe das eher so, dass er in einen persönlichen Dilemma steckt und der Wunsch nach Veränderung zwar vorhanden ist, aber eben mit anderen Wünschen/Bedürfnissen kollidiert.

Das ist menschlich: eine Veränderung wollen, aber Angst davor haben, dass es dann schlechter ist als vorher.

Sie hat ihre Chance zur Weiterentwicklung genutzt, klare Verhältnisse geschaffen und einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Und wenn er so weiter macht, dann vielleicht sogar bald beruflicher Natur.

Er sitzt in seinen Gewohnheiten fest, die ja auch wesentlich zur Unzufriedenheit in seiner Ehe beigetragen haben. Wer eine so destruktive Streitkultur lebt, der kann noch 10 mal den Partner wechseln, aber fährt seine Beziehungen auf kurz oder lang dennoch immer an die Wand ( wie die FS am eigenen Leib gerade zu spüren bekommt ).

Er hat sich früh gebunden ( ungeplante Schwangerschaft ?) und daher so gut wie kaum Beziehungserfahrung. Alles was er über Partnerschaft weiß, hat er aus dieser Ehe. Da kann man auch nicht viel erwarten...

Da steckt jemand, von der emotionalen Entwicklung her, eben noch in den Kinderschuhen. Anyway...sie ist ja nicht seine Therapeutin.

Ich würde jetzt - an ihrer Stelle - straight meine Linie fahren und entweder beruhigt sich die Lage, weil er gehen wird ( wovon man ausgehen kann ), oder weil ich gehen würde, wenn er sich nicht wieder auf Spur bekommt.
 
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Ich bin gespannt, wie es nun weitergeht und ob er wieder normal wird
Was heisst das übersetzt?
Normal mit eurer Trennung umgehen?
Normal um die Affäre weiter zu führen?
Normal um sich für eine Beziehung mit Dir zu trennen?

Für mich hast Du es mit Beendigung der Affäre normal gemacht.
Um ihn umzustimmen wäre es reine Taktik und die hilft vorallem Dir nicht = Hoffnung aber nicht konsequent.
 
Ich sehe das eher so, dass er in einen persönlichen Dilemma steckt und der Wunsch nach Veränderung zwar vorhanden ist, aber eben mit anderen Wünschen/Bedürfnissen kollidiert.
Dass der Ex-Affärenmann von @Madali nicht an seiner Ehe hängt, glaube ich auch. Alles klingt ja danach. Falls er sie nicht anders darstellt, aber so, wie sie (er und die FS) sich verliebt haben, klingt das ja doch danach, dass ihm das erste Mal eine Alternative vor Augen kam.
Aber für ihn ist ja seine Frau mit Sicherheit auch "die Böse", wie jetzt Madali als nicht mehr wollende Affärenfrau.

Sie hat ihre Chance zur Weiterentwicklung genutzt, klare Verhältnisse geschaffen und einen neuen Lebensabschnitt begonnen.
Er hängt fest und hat sein Leben viel mehr verknüpft mit der Ehefrau. Und er scheint ja auch finanzielle Bedenken zu haben, es geht nicht mal nur darum, vor dem Kind nicht "der Böse" zu sein.
Die Eltern sind da noch. Das Haus wird vielleicht ihnen gehören? Dann wäre das ja schon mal raus.
 
Da steckt jemand, von der emotionalen Entwicklung her, eben noch in den Kinderschuhen. Anyway...sie ist ja nicht seine Therapeutin.
Würde ich nicht so sehen, er will vielmehr was "besseres" oder besser gesagt, "Anschmiegsames" und die FSin
Er ist wenn genervt davon, dass ich nicht so bin, wie er es gerne hätte. ... Er war schnell eifersüchtig. Es gab mehr Streit von seiner Seite, weil ich nicht so war wie er sich das vorgestellt hat. Aber ich habe es irgendwo nicht eingesehen, dass er nur erwartet, aber nie was macht. Letztendlich kam der Streit gestern auch so zustande, als ich es dann beendet habe. Ich soll immer erreichbar sein, ...
Nun hat er Krach daheim und Streit mit seiner Geliebten, dazu auch in den 2 Jahren mehr als 2x der Versuch die Affäre zu beenden

Nein, es war nicht der erste Versuch der Trennung, ...
Also, wenn mir daheim Gegenwind weht und ich einen Katalysator durch eine Affäre suche, in der Hoffnung auf einen Warmwechsel, wobei die Geliebte erst einmal zuvor getrennt sein müsste, damit ich (bzw. der Mann) ins warme Nest bei ihr (seiner Geliebten) fallen kann und mittendrin in ihrem Trennungsprozess kommen von seiner Geliebten ihrerseits offene Forderungen an mich, Analysen, Streit, der sich auf den Beruf auswirkt (der Chef wurde beim erstmal informiert), er neigt zur Eifersucht, die sie bedient, weil sie sich nicht nach seinen Wünschen verhält und damit seine Eifersucht anstachelt, er & sie haben mehrfach Trennungsabsichten von der Affäre, sie verhält sich nicht wie er möchte/erwartet und damit stellt sich für ihn schon die Frage, ob er nicht - Entschuldigung überspitzt: eine zickige Frau, gegen eine andere schwierige-unbequeme Frau austauscht. Warum sollte man dies wollen, klingt wie die Wahl zwischen Pest & Cholera, da würde ich auch gern nur träumen und den Sex genießen, aber nichts weiter machen.
 
Ich verstehe nicht, wieso Du so schlecht über seine Frau sprichst. Sie macht ihn klein, er wäre der Buhmann, sie hat sogar Freundinnen, er nicht, er hat niemanden (warum wohl) seine Frau hat Zeit sich einen anderen zu suchen schließlich ist ihr Mann 9 Stunden am arbeiten LOL... mir dreht sich das Essen im Magen um. Halte die Frau aus der Sache raus. Wäre sie soooo schlecht gewesen, hätte er sich schon längst von er getrennt. Ah das darf er ja nicht sonst ist er der Buhmann. Ich bitte dich.
Er ist das A.... Er hat seine Frau und dich verarscht. Er verschwendet deine Zeit. Er hat eine Familie, an der er festhält, Du bist nur seine Affäre. Verschwende doch nicht deine Lebenszeit für einen Lügner.
Er trennt sich nicht, weil er sich nicht trennen will. Die Gründe dürften dir egal sein. Er will sich nicht trennen. Du hast ja sein ganzes Leben analysiert, seine Eltern, seine Frau, sein Kind, er ist das, er ist dies, er hat Angst vorm Stress, Haus verlieren, Kind verlieren. Er hat keine Angst, dass er das alles verliert, er will das alles nicht verlieren.
Und selbst wenn seine Frau über dich weiß, na und? Trotzdem verlässt er sie nicht.
Einmal schreibst du er hat niemanden und eigentlich nichts zu verlieren, dann doch.
Er will sich nicht trennen. Punkt.

Hätte ich einen Mann wie dein Kollege, hätte ich beim Einkaufen auch nicht an ihn gedacht. Also was sind das für Vergleiche. Die Frau ist 20 Jahre mit ihm zusammen Sie war sicherlich hilfsbereit und hat alles getan, damit es ihm gut geht. Jetzt vlt nicht mehr, weil sie gemerkt hat, mit wem sie zu tun hat. Du nimmt den Mann in Schutz. Warum hältst du so an diesem Menschen, wenn er dir nicht gut tut.
Na wenn das so falsch rübergekommen ist tut es mir sehr leid.
Ich kenne seine Frau nicht und gebe nur wider was er sagt. Deshalb schreibe ich auch oft dazu "angeblich".
Und ich suche auch keine Entschuldigung mehr wieso er sich nicht trennt, sondern nenne nur welche Gründe mir bisher vorgelegt wurden.
Er beschrieb seine Frau so und sagte u.a daraufhin, dass er unglücklich ist deshalb.
Wie sie aber wirklich tickt kann ich nicht sagen. Und ich bin da schon mehr auf deinem Standpunkt, dass alles nicht so schlimm sein kann und ist. Genauso sehe ich es auch, dass sie das Kind erzogen hat und Hausfrau war. Was auch Arbeit ist. Aber wenn es um eine Scheidung geht, geht es nun mal um das Gehalt. Deshalb hatte ich auch nur das erwähnt. Ich bin viel skeptischer was die Erzählungen über seine Frau angeht, als es hier dann vielleicht klingt. Auch berücksichtige ich die 25 Jahre. Die ganzen gemeinsamen Erlebnisse etc. die zusammenschweißen.
Und wäre sie so schlimm wie er sagt, dann wäre er schon lange weg oder spätestens seit uns nicht mehr da.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich biete das was IHM gut tut, und Zuhause sorgt er dafür, dass es seiner Frau gut geht.
Du kennst von seiner Beziehung nur die Seite, die er beschreibt. Auf der anderen Seite fällt mir bei Affären hier immer wieder auf, dass sie völlig überzeugt sind, dass sie natürlich besser sind als die derzeitige Frau. Konkurrenz unter Frauen.

Dieses Spielchen vonwegen "der gute Mann und die böse Frau zuhause" glaube ich nicht. Wie wäre wohl mein Eindruck, wenn ich seine Frau kennenlerne? Was würde sie mir erzählen?
Wenn er mit seiner Frau nur streiten kann in dem er schreit oder gemein wird, dann ok. Aber ich bin nicht seine Frau und dann muss er alte Muster nicht dauernd wiederholen. Außer er sieht gar keinen Grund es zu ändern.
Ich sehe keinerlei Grund, dass er sich Dir gegenüber anders verhalten sollte als seiner Frau gegenüber. Mit Affären gibt es keinen Alltagstrott und keine Alltagsdiskussionen. und Du siehst ja, wie er jetzt mit Dir umgeht. Affären werden in der Regel idealisiert. Alles etwas spekulativ.
Ihr wart beide sehr lange in Beziehungen, die sehr früh begonnen haben. Du unverheiratet und ohne Kinder, das klingt erstmal sowieso loser und vielleicht auch unzufriedener, er mit Kind und verheiratet natürlich auch mit anderen Konsequenzen als Du.

Es ist das übliche Spielchen. Die Affäre schafft es eben in der Regel doch nicht über den Affärenstatus hinaus. Und er hat sich das sicher überlegt. Wenn Du wirklich so deutlich die bessere Wahl wärst und seine Ehe unerträglich, dann hätte er wohl gewechselt. Dann aber gleich. An eine Affäre stellt man geringere Ansprüche als an eine Ehefrau.
 
Würde ich nicht so sehen, er will vielmehr was "besseres" oder besser gesagt, "Anschmiegsames" und die FSin

Nun hat er Krach daheim und Streit mit seiner Geliebten, dazu auch in den 2 Jahren mehr als 2x der Versuch die Affäre zu beenden


Also, wenn mir daheim Gegenwind weht und ich einen Katalysator durch eine Affäre suche, in der Hoffnung auf einen Warmwechsel, wobei die Geliebte erst einmal zuvor getrennt sein müsste, damit ich (bzw. der Mann) ins warme Nest bei ihr (seiner Geliebten) fallen kann und mittendrin in ihrem Trennungsprozess kommen von seiner Geliebten ihrerseits offene Forderungen an mich, Analysen, Streit, der sich auf den Beruf auswirkt (der Chef wurde beim erstmal informiert), er neigt zur Eifersucht, die sie bedient, weil sie sich nicht nach seinen Wünschen verhält und damit seine Eifersucht anstachelt, er & sie haben mehrfach Trennungsabsichten von der Affäre, sie verhält sich nicht wie er möchte/erwartet und damit stellt sich für ihn schon die Frage, ob er nicht - Entschuldigung überspitzt: eine zickige Frau, gegen eine andere schwierige-unbequeme Frau austauscht. Warum sollte man dies wollen, klingt wie die Wahl zwischen Pest & Cholera, da würde ich auch gern nur träumen und den Sex genießen, aber nichts weiter machen.
Das hast du sehr gut formuliert und ich stimme dir zu. Allerdings nicht, wenn sofort gesagt wird um was es geht.
Er und ich wollten eine Beziehung. Es war keine Spaßsache die von meiner Seite dann verkompliziert wurde. Sondern man hatte von beiden Seiten Erwartungen, weil diese auch von ihm befeuert wurden. Was meinst du wie unbequem mein Kollege wurde, wenn etwas seinen Erwartungen nicht entsprach? Also ja klar war ich irgendwann unbequem und das würde wohl jeder werden. Leid tut er mir also nicht.
 
Damit das bitte nicht mißverstanden wird. Ich schreibe hier nicht, weil ich ihn gerne zurück hätte oder weil ich für mich passende Gründe hören möchte, wieso er sicht nicht getrennt hat. Es war auch für mich nach 20 Jahren Beziehung eine neue und emotional unheimlich schwere Sache. Und könnte ich würde ich die Zeit zurückdrehen und es nicht erleben. Aber es war leider so und ich bin froh, dass ich die Bremse jetzt noch gezogen habe. Trotzdem ist es schwer mit den Gefühlen zurechtzukommen und auch mit seiner Reaktion jetzt auf der Arbeit. Ich bin überfordert mir all dem und wollte mich deshalb gerne mit Euch hier austauschen, was super klappt und ich euch sehr danke.
Auch will ich seine Frau nicht schlecht machen, wenn ich über sie schreibe oder bestimmte Punkte detaillierter widergebe. Aber es ist eigentlich nur um meine Gründe zu erklären. Nicht um über die Frau zu urteilen. Sie kann ja ganz anders sein als er sagt.

Ich bin wie gesagt erleichtert, dass es vorbei ist, weil es echt nicht mehr ging. Jetzt hoffe ich, dass es sich auf der Arbeit irgendwann wieder beruhigt.
 
Sondern man hatte von beiden Seiten Erwartungen, weil diese auch von ihm befeuert wurden. Was meinst du wie unbequem mein Kollege wurde, wenn etwas seinen Erwartungen nicht entsprach?
Das meine ich doch, es sollte gleich zwischen Euch das Wahre sein, Du - Er passt, Trennung auf beiden Seiten und Honeymoon für Euch; nur
An eine Affäre stellt man geringere Ansprüche als an eine Ehefrau.
Er hat seine Erwartungen, du bist genauso gut wie seine Ehefrau oder gar übertriffst sie, weil er mehr materielles zu verlieren hat und zukünftig längerfristig finanzielles.

Du hast ebenso deine Erwartungen und hast ihn im Vergleich zu deinem Ex-Freund als besser geeignet empfunden.

Bitte nicht böse gemeint mein Vergleich, aber wenn Du jahrelang einen Familien-Volvo fährst und nach 25 Jahren langweilt Dich das, dann schaust du nach dem Porsche und oder zumindest ähnliches wie einen Volvo, (und nicht nach einem Jahrmarkt-Scooter), man möchte sich nirgends verschlechtern, sondern immer verbessern, im Job, in Freizeit, in Weiterentwicklung...
Du hattest Potenzial für dauerhaft zu anfangs, er für Dich auch... @void schrieb es in dem Thread mit der Lehrerin gut, wenn man Potential sieht, will man sich den anderen passend zurecht biegen und das gelingt Euch nicht, daher viel Drama auch bei Euch in den 2 Jahren und bei Dir viel los, weil Du ihn wirklich willst, während er nach der Zeit noch prüft und sich nicht sicher ist, ob es dauerhaft mit Euch künftig funktionieren würde. Wenn mir jemand mehrfach mit Trennung droht, (und sich schon getrennt hat), da denke ich eher, dieser Mensch ist nicht vertrauenswürdig und geht doch bei nächster Gelegenheit (oder Uneinigkeit) stiften. Mit diesen Menschen baue ich keine Zukunft auf, zu riskant.
Und laß ihn noch ein bisschen schmollen, siezt euch ruhig, das bringt nötige Distanz rein, ansonsten war @Kimi48 Empfehlungen gut, die Firma rauszuhalten. Er kriegt sich ein, wenn Du ihn auch wieder nur beruflich professionell gegenüber trittst.
 
Du kennst von seiner Beziehung nur die Seite, die er beschreibt. Auf der anderen Seite fällt mir bei Affären hier immer wieder auf, dass sie völlig überzeugt sind,
Nein wäre ich völlig überzeugt von mir oder würde ich denken ich wäre besser, dann würde es mir anders gehen und ich anders handeln. Um ganz ehrlich zu sein finde ich mich dümmer, hässlicher und wertloser als seine Ehefrau. Wie soll man sich sonst fühlen, wenn sich in fast 2 Jahren noch immer nicht für einen entschieden wird? Jede Affärenfrau die sich der Ehefrau überlegen fühlt, obwohl sich nie für sie entschieden wird, tut mir leid. Ich kann nicht gut genug gewesen sein für ihn, sonst wären wir ja ein Paar. Einen Höhenflug kriegt man so sicher nicht.
 
Um ganz ehrlich zu sein finde ich mich dümmer, hässlicher und wertloser als seine Ehefrau. Wie soll man sich sonst fühlen, wenn sich in fast 2 Jahren noch immer nicht für einen entschieden wird?
Nee, das ist ja nur die andere Seite davon, sich BESSER zu finden als die Ehefrau. Das muss mE ganz raus aus Deinem Denken, denn er ist ja nicht der große Frauenkenner, der 👍 👎 über die Frauen geben könnte und alle Frauen würden sich dem Urteil unterordnen. Es sagt auch nichts über Dich als Partnerin aus.

Er kann nicht, weil er seine eigenen Interessen eher bei Beibehaltung der Ehe sieht. Das hat nichts mit Dir als Person zu tun, also wenn eine Bessere käme, könnte er doch. Es liegt nur an IHM.

Nimm das Erlebte doch einfach mal als Katalysator, der Dich aus Deiner schlechten Beziehung endlich rausgebracht hat. Das ist doch auch ein Wert, auch wenn ihr jetzt nicht zusammen sein werdet. Ohne ihn wärst Du, vermute ich mal, noch verheiratet, unglücklich.
Manchmal ist eine Liebe nur eine Inspiration, sein Leben zu ändern oder einfach anders zu sehen. (Gibt ja auch Affären, nach denen sich die Ehepartner wieder besser zusammenraufen. Ich glaube zwar nicht, dass das viele sind, denn Betrug zu verarbeiten, dauert angeblich 17 Jahre, wenn man mit demjenigen noch zusammen ist, aber wer seinen Anteil am Schieflaufen der Ehe selbst erkennt, verzeiht vielleicht besser einen Fremdgang. Finde ich besonders blöde für die Affäre, die schmerzlich lernen musste, dass man so eher nicht in eine gute Beziehung kommt.)
 
Jede Affärenfrau die sich der Ehefrau überlegen fühlt, obwohl sich nie für sie entschieden wird, tut mir leid. Ich kann nicht gut genug gewesen sein für ihn, sonst wären wir ja ein Paar. Einen Höhenflug kriegt man so sicher nicht.
Das ist nicht per se ein negatives "Merkmal" für Dich. Es ist schwierig, gegen jahrelange Gewohnheit, verwobene Verpflichtungen und Bequemlichkeit anzukommen. Natürlich steht jede Affärenfrau in direkter Konkurrenz zur Ehefrau und doch hast Du keinen Grund, Dich deswegen generell "nicht gut genug" zu fühlen.
 
Er hängt fest und hat sein Leben viel mehr verknüpft mit der Ehefrau.
Ja, das ist es eben auch...ich habe einen Freund - mit vielen Gespräch - durch so eine Phase begleitet und dadurch auch die „andere Seite„ kennengelernt
( er selbst hat sich in eine andere Frau verliebt, ist aber nicht fremdgegangen mit ihr ).

Daher meine Frage, ob die FS die Ehefrau kennen würde, weil sich dann auch vieles von selbst erschließt, was er da erzählt.

In meinem Fall - aus dem Freundeskreis - war es nun mal so, dass die beiden nicht sonderlich kompatibel miteinander waren. Auf gewissen Ebenen schon, aber auf anderen wieder überhaupt nicht. Sie hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie eine „gute Beziehung“ auszusehen hätte.
Es hat einfach nicht wirklich gepasst, wenn man mal ehrlich gewesen wäre.

Da ich die beiden ja kenne, konnte ich seine „Beschwerden“ auch anders einordnen. Zu einer Beziehung gehören ja immer zwei. Also das „arme Opfer“ war er keineswegs ( ihre Vorwürfe an ihn waren durchaus berechtigt, aber er nun mal nicht der Typ für die Beziehung, die sie wollte ). Sprich; keine ausreichende Kompatibilität.

Sie war zwar genauso unzufrieden mit der Beziehung wie er, aber keiner kam mal auf den Gedanken, an dieser zu arbeiten. Ganz merkwürdig ...

Was ja nicht immer bedeutet, dass man es wieder hinbekommt. Sondern durchaus auch, dass man sich trennen müsste ( vielleicht schweigt man sich an, weil man Angst davor hat ).

Aber beide saßen die Situation aus, sprachen nie miteinander. Ganz komisch...geändert hat sich zwar nichts ( wie auch, wenn man selbst nichts ändert ), aber man hat sich irgendwie arrangiert. Seinen Zwiespalt trägt er immer noch mit sich rum. Also alles beim Alten 😅
 
Ich kann nicht gut genug gewesen sein für ihn, sonst wären wir ja ein Paar. Einen Höhenflug kriegt man so sicher nicht.
Bitte, komm aus dieser Denke raus.
Menschen treffen keine faktenbasierte Entscheidungen auf Basis von Investitionstheorien. Das machen maximal Menschen mit psychopathischen Zügen, oder anderen Störungen ...

Der Mann steckt in seinem eigenen inneren Konflikt fest, wo unterschiedliche Kräfte auf ihn einwirken. Ich würde mich - an deiner Stelle - nicht mehr in sein Drama reinziehen lassen. Das muss er mit sich selbst ausmachen.

Natürlich gibt es die Sorte, die abgebrüht Daueraffären eingehen, aus persönlichen Defiziten heraus. Aber danach klingt deine Geschichte nicht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Trennung sollte „keine“ erzieherische Maßnahme sein ,sondern die Konsequenz aus tun ,handeln ,eben die Einsicht zu erlangen das etwas nicht funktioniert oder passt , egal in Geschäftlicher wie auch im privaten ,und was Ehe - Beziehung betrifft.

Du hast eben den Fehler zugelassen ,durch seine ständigen Manipulationversuche , indem er Dir Dinge zugesagt ,und versprochen hatte ,aber diese nicht eingetreten sind und waren .

Im Bezug auf deinen Job dürfte das Verhältniss zu deinem Mitarbeiter verhärtet sein ,und da gibt es auch sonst keine Möglichkeit , wie nur eine Sanktion eines der Mitarbeiter der Betroffenen , aus dem einfachen Grund wie du hier schon selbst reflektiert hast ,und willkürlich die Arbeit darunter leidet.

Ich denke du hast für deine weitere Zukunft aus diesem Drama gelernt und wirst einen Bogen um solche Beziehungsanbahnungen aus besagten Dreiecken meiden , und hinterfrag dich auch nicht mehr mit wieso und warum ,das bringt dich nicht weiter ,sondern zermürbt dich nur .

Fakt ist ,es nichts von eurem besagten eingetreten , Worte waren nur leere Hülsen .

Man kann sowas nur verstehen wenn einem selbst was Ähnliches passiert ist ,und auch die guten Worte von Freunden,die sagen sei froh das er weg ist , sind auch nicht hilfreich.
Du musst nun dieses Traumaband lösen
und sei da geduldig mit dir selbst ,das dauert !

Zum Glück gibt es solche Foren wie hier wo man sich bedingt austauschen kann und Meinungen von anderen einzuholen .
Ich wünsche dir ein gutes Gelingen 🍀
 
Liebe FS,
der einfachste Umgang ist die Übernahme von Eigenverantwortung. Du hast Dich auf eine Affäre mit einem vergebenen Mann eingelassen und bist wie die große Mehrheit der Affärenfrauen daran gescheitert, ihn aus seiner Ehe zu pulen.

Es bleibt Dir nur einzusehen: Du bist für ihn als Partnerin nicht so attraktiv, wie sein Leben mit der Ehefrau/in seiner Familie bequem für ihn ist. Und darum bleibt er dort, statt mit Dir neu anzufangen.

Verschwende keinen Gedanken mehr an ihn und erst Recht nicht an seine Frau.
Du weißt überhaupt nichts über sie, nur was er Dir erzählt hat. Dabei kannst du davon ausgehen, dass so ziemlich nichts davon wahr ist, sondern er hat Dir gesagt, was Du gern hören wolltest, damit die Affäre mit Dir läuft. So ist das immer.

Dachte ich. Doch anstatt einer Entschuldigung zum Abschluß, hat er mir vorhin per Dienstmail noch das Du entzogen, was sehr albern ist.
Auch hier: halt Dich nicht dran auf, das zu bewerten/abzuwerten.
Du hast ihm die Pistole wegen der Trennung auf die Brust gesetzt. Da musste er Farbe bekennen, dass er sich nie trennen wird und Dich unentwegt belogen hat.
Natürlich sieht er damit vor Dir so richtig doof aus und das kann er nur aushalten, wenn es Distanz zwischen euch gibt.

Tu Dir selber einen Gefallen und setz das konsequent um. Den weiteren notwendigen Schritt hat er ja schon gemacht: den Chef informiert, damit ihr nicht mehr eng zusammenarbeiten müsst.
Lern draus: keine Afffären mit vergebenen Mänenrn in der forma, am besten garkeine Affären. dann erscharst Du Dir so einen Sch... .

Mit etwas weniger Verliebtheit und mehr Sachlichkeit hättest Du sehen können, warum es hochgradig unwahrscheinlich ist, dass er sich trennt:
Es soll nicht blöd klingen, aber fast alles bzw. sagen wir 4/5 von dem was sie besitzen hat mein Kollege bezahlt und erarbeitet. Seine Frau (40) hat außer ab und zu 450Euro Jobs nie gearbeitet.
Dein Fehler, das so zu sehen. Defacto gehört ihr die Hälfte von allem (sind verheiratet) und genau darum trennt er sich nicht. Viele Männer haben es nicht so mit Gefühlen, wohl aber mit Geld. Die Hälfte abzugeben (auch von seiner bisher erarbeiteten Rente), obwohl er 4/5 erarbeitet hat, ist schmerzlicher, als auf die Liebe zu verzichten. Merk es Dir für die Zukunft.

Dann wären bei einer Trennung seine Eltern mitbetroffen, d.h. würden ihr Zuhause verlieren, wenn das Haus verkauft werden muss oder er müsste komplett drauf verzichten.
Das hätte Dir doch klar sein müssen, dass er sich mit den Rahmenbedingungen Deinetwegen nicht trennt. Auch sowas: für die Zukuunft merken und weglaufen, wenn ein Mann so einen Rattenschwanz hinter sich herzieht.
 
Ich sehe das eher so, dass er in einen persönlichen Dilemma steckt und der Wunsch nach Veränderung zwar vorhanden ist, aber eben mit anderen Wünschen/Bedürfnissen kollidiert.

Das ist menschlich: eine Veränderung wollen, aber Angst davor haben, dass es dann schlechter ist als vorher.
Das glaube ich auch. In diesem Fall war es ja so, dass beide ungeplant in den Affärenstatus gerutscht sind. Sie hat die Konsequenzen gezogen (ihre langjährige Beziehung beendet), er nicht. Was es am Ende war - mangelnde Liebe, Feigheit, Konfliktscheue,... ist letztlich egal; es hat halt nicht gereicht.

Auf (kostenlosen) Online-Plattformen trifft man dann allerdings gar nicht so selten Männer, die genau diesen Zustand bewusst herstellen wollen. Die gezielt jemanden suchen, um dann den Absprung aus der Ehe zu schaffen. Oder zumindest mal gucken wollen, was denn der Markt so hergibt...
 
ICH habe das schon verstanden und bin mit meinen Ratschlägen durch.
Ratschläge sind ja bekanntlich auch Schläge. 😏

Ich denke, es geht der FS gar nicht so sehr um Ratschläge. Was zu tun ist hat sie getan. Aber es ist noch sehr frisch, tut weh, und vermutlich kann sie eh kaum an etwas anderes denken. Hier kann sie sich damit beschäftigen und ist mit ihren Gedanken nicht alleine.

Das Blöde an der Position der Geliebten ist ja, dass man keine „Rechte“ hat. Noch nicht mal so richtig das Recht, sauer zu sein, denn irgendwie ist der Mann, der brav bei seiner Frau bleibt, ja sogar der Gute. Die ganze Situation hat ja etwas Absurdes.
w45
 
Aber ich bin nicht seine Frau und dann muss er alte Muster nicht dauernd wiederholen. Außer er sieht gar keinen Grund es zu ändern.
sich zu ändern, ist nicht so easy...
Das Blöde an der Position der Geliebten ist ja, dass man keine „Rechte“ hat. Noch nicht mal so richtig das Recht, sauer zu sein, denn irgendwie ist der Mann, der brav bei seiner Frau bleibt, ja sogar der Gute. Die ganze Situation hat ja etwas Absurdes.
„Bis dass der Tod uns scheidet“ kommt noch aus seiner Zeit, in der Ehen reine Zweckgemeinschaften waren.

Da war es ein Leichtes zusammenzubleiben, aufgrund der geringen Erwartungen.

Das Konzept der romantischen Liebe ist allerdings gerade mal 250 Jahre alt. Also eine noch sehr junge Idee ...alles mit einem, bis ans Ende des Lebens....ein sehr hohes Ziel.... und sich selbst bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen, um diesem Ideal entsprechen zu wollen, halte ich für keine kluge Idee.

Würde ich nicht so sehen, er will vielmehr was "besseres" oder besser gesagt, "Anschmiegsames" und die FSin
sich eine harmonische Beziehung zu wünschen, ist wohl einfach nur gesund. Untreue allerdings keine Lösung und immer nur eine Flucht vor dem Problem.
Sie hat die Konsequenzen gezogen (ihre langjährige Beziehung beendet), er nicht.
ich war selbst noch nie in so einer Situation. Aber DIE Konsequenzen wird es da wohl so nicht geben. 🤔 Ob man einen Neuanfang wagt, hängt sicherlich von der eigenen Persönlichkeit ab und ob in der Partnerschaft noch irgendwas zu retten ist. Also die Konsequenz kann ja in beide Richtungen gehen.

nur sitzt der Herr hier alles einfach aus. Wendet sich weder seiner Ehe zu und arbeitet an ihr, noch trennt er sich von seiner Ehefrau. Aber das spiegelt eben auch seinen Charakter wider.
 
Also die Konsequenz kann ja in beide Richtungen gehen.
Ja, genau. Ich sehe das so:
Dass man sich fremdverliebt kann passieren - für Gefühle kann man ja bekanntermaßen nichts. Dann kommt es darauf an, wie ich handle. Idealerweise hinterfrage ich mich, warum mir das passiert, wende mich wieder meinem Partner zu, und gut ist. Wenn mir das nicht gelingt und ich in Versuchung komme, mehr zu wollen, sollte ich mit meinem Partner darüber sprechen. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Partnerschaft festigt sich und die Fremdverliebtheit legt sich. Oder ich gebe dem Gefühl nach und lebe die Affäre, trenne mich dann idealerweise von meinem Partner.

Die FS hat eine dieser beiden Optionen gewählt (Trennung), ihr Affärenmann aber nicht. Der hängt weiterhin in seinem selbstgewählten Elend, indem er weder eine erfüllende Beziehung mit seiner Frau lebt oder zumindest anstrebt noch konsequent mit der FS.

Und das gibt es erstaunlich oft. Auf online-Plattformen gibt es erstaunlich viele Männer (Frauen lern ich da ja nicht kennen), die unzufrieden, aber nicht in der Lage sind, den Karren endlich mal in die eine oder die andere Richtung zu lenken, obwohl die Situation schon seit Jahren dieselbe ist. Und genauso scheint mir das bei dem Kerl hier zu sein.
w45
 
Und das gibt es erstaunlich oft. Auf online-Plattformen gibt es erstaunlich viele Männer (Frauen lern ich da ja nicht kennen), die unzufrieden, aber nicht in der Lage sind, den Karren endlich mal in die eine oder die andere Richtung zu lenken, obwohl die Situation schon seit Jahren dieselbe ist. Und genauso scheint mir das bei dem Kerl hier zu sein.
Ernsthaft? Wie skurril - was sagt man denn dann ? Hallo, ich suche Frau für mögliche Beziehung, falls ich mich schaffe zu trennen 😅👍🏻

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen sehr sicherheitsliebend sind und lieber in einer „ist-noch erträglich-Beziehung“ bleiben, als Single zu sein. Können wohl wenig mit sich selbst anfangen ....und ihr Elend kennen sie schon. Was neues zu beginnen, ist immer mit einer Prise Unsicherheit verbunden.

Und entgegen dem gängigen Klischee sind es tendenziell auch die Männer, die schlecht alleine sein können und eine Beziehung brauchen.
 
Wir sind wirklich unheimlich gleich in vielen Dingen und haben uns auf Anhieb super verstanden. Gleicher Humor, gleiche Interessen, gleiche Einstellung zu vielen Dingen. Er hat eine sehr freundliche, hilfsbereite Art. Es war eine Liebe die sich binnen 3 Jahren Aufgrund vieler Punkte entwickelte.
Ich bin mal neugierig.
Was habt ihr den so gemacht ausser euch auf der Arbeit gut verstanden?
Gemeinsame Dienstreisen?
Habt ihr Nächte zusammen verbracht? Wo?
Hast du vorher mit deinen Ex zusammen gewohnt?
Habt ihr etwas zusammen unternommen? Wochenende ?
Auf mich wirkt es sonst wie ein intensiver Büroflirt!
 
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen sehr sicherheitsliebend sind und lieber in einer „ist-noch erträglich-Beziehung“ bleiben, als Single zu sein. Können wohl wenig mit sich selbst anfangen ....und ihr Elend kennen sie schon. Was neues zu beginnen, ist immer mit einer Prise Unsicherheit verbunden.

Und entgegen dem gängigen Klischee sind es tendenziell auch die Männer, die schlecht alleine sein können und eine Beziehung brauchen.

Es wird hier in diesem Forum ja immer wieder als positiver und absoluter Charakterzug dargestellt "alleine sein zu können".

Ich frage mich da erstens immer was soll das eigentlich heißen? Soll ich so begeistert von mir selber sein dass ich eigentlich gar niemand anderen brauche? Heißt das dann nicht Egoismus? Sorry aber mit der hier ständig propagierten Selbstliebe kann ich nicht viel anfangen. Ich bin aber auch kein besonders selbstbewusster Mensch, gebe ich zu.

Was ist falsch daran sich jemand an seiner Seite zu wünschen (das muss ja nicht mal für eine klassische Beziehung sein, es kann ja auch F+ oder welche Gestaltung auch immer sein)? Man kann mit sich selbst noch so zufrieden sein, aber was ist falsch daran sich einzugestehen dass man zu zweit noch zufriedener wäre? Versteh ich nicht.
 
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