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  • #61
Guten Morgen,

Glück anderer Menschen ist eben manchmal schwer zu ertragen...

... besonders hier. Hoch lebe das Vorurteil. So wie sich das hier liest, gab es die Glaskugel im Sonderausverkauf. Entsprechend die Bewertungen. Statt erst mal wahrnehmen und zuhören, drauf hauen. Da lässt sich wunderbar vermuten, woher viele Verletzungen und Irritationen kommen. Nicht immer gibt es Täter und Opfer oder ist man nur eins von beidem.

Wen wundert es, dass sich die FS nicht mehr meldet, schade, und seltsam, dass überhaupt noch jemand fragt.

M51
 
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  • #62
Wie jetzt die Moralapostel rundherum das Gesamtkonstrukt beurteilen, kann den beiden doch egal sein, solange sie damit glücklich sind. Und hier ist der FS ihre Rolle wohl auch angenehm. Glück anderer Menschen ist eben manchmal schwer zu ertragen.
Ist doch klar. Wer moralinsauer darauf drängt, dass seine regeln von allen eingehalten werden müssen, kann ja keine Lebensfreude empfinden. Und damit auch niemals Freude an einer Affaire haben ......
5 Jahre ist eine lange Zeit. Da hat sich vieles eingeschliffen. Und manchmal fällt einem der eigene Stolz auf die Füsse. Da gibt frau kräftig mit ihrer Unabhängigkeit an - und wundert sich dann, dass mann ihr den Stolz nicht nehmen mag.
Wie immer: wer etwas ändern möchte muss etwas tun.
Aber was genau ? Klar ist es einfach, auf ein Ende zu drängen. Aber ... hat die FS nicht mehr Freude als Verdruss ? Das ist die Frage, die sich stellen muss. Und aufgrund der Bilanz alles lassen, etwas verändern wollen oder den Feierabend ausrufen.
 
  • #63
Guten Morgen,



... besonders hier. Hoch lebe das Vorurteil. So wie sich das hier liest, gab es die Glaskugel im Sonderausverkauf. Entsprechend die Bewertungen. Statt erst mal wahrnehmen und zuhören, drauf hauen. Da lässt sich wunderbar vermuten, woher viele Verletzungen und Irritationen kommen. Nicht immer gibt es Täter und Opfer oder ist man nur eins von beidem.

Wen wundert es, dass sich die FS nicht mehr meldet, schade, und seltsam, dass überhaupt noch jemand fragt.

M51
Das Problem ist die Moralvorstellung, die wir alle in unseren Köpfen haben. Ob unsere Moralvorstellung gut oder schlecht ist, ist eine andere Geschichte. Leugnen können wir diese aber nicht. Ich gehe davon aus, dass die FS für sich selbst auch eine Vorstellung von „richtig und falsch“ hat. Wer würde es gut finden hintergangen zu werden?
Ich gebe dir aber recht, dass die FS gleichzeitig Opfer und Täter ist.

Das ist das normalste der Welt, dass man eine Liebesbeziehung haben möchte. Aber die Frage ist, wie weit man bereit ist zu gehen, um eine solche Beziehung zu bekommen? Ich habe deshalb auch Verständnis für die FS aber ich bin es mir sicher, dass die Rolle der Ehefrau viel schwieriger ist und mit viel mehr Arbeit, Zeit und Verantwortung verbunden ist.
 
  • #64
Die FS ist in Vorleistung getreten und hat „investiert“, gekocht und gebacken, war höflich und lieb und sieht sich als Retterin eines gestressten Mannes und jetzt möchte sie eine Belohnung, möchte eine Entwicklung sehen.


Und das ist der Irrtum vieler Menschen.
Verdienen tue ich mit meinem Broterwerb, verdienen ansonsten? Ich habe keinen Anspruch darauf, dass sich irgendwer in einer bestimmten Form mir gegenüber verhält.

Ich kann aber definitieren, wie ich behandelt werden möchte, das kommunizieren und ggf. Grenzen setzen bzw. Konsequenzen ziehen.

Ich denke, die FS zweifelt an seiner Wertschätzung - nun, dann muss sie es ansprechen.
Hat sie schon, es ändert sich nichts, also müsste sie konsequent werden.

Das aber will sie wohl nicht, so wie sie hier auch nicht mehr schreibt.

W, 51
 
  • #65
Ich hatte ja auch harte Worte und das weil ich schon Selbstbetrug vermute und da hilft manchmal rütteln.

Einfach weil ich einiges unlogisch finde und zwar unabhängig vom moralischen Aspekt

Die Flasche Wein steht auch in meinem Gefühl hier für einiges mehr...allerdings in keiner Form für Geld.

Was heisst denn unabhängig zu sein und völlig zufrieden mit der Situation?!
Das heisst ich fühl mich wohl...dann schreib ich aber keinen Thread

Hat man für sich ein klares Stamding und ist unabhängig, ist man in der Lage sich klar zu äussern und zu positionieren.
Sie findet es ja nicht gut, dass er nie etwas mitbringt = das findet sie nicht nett und trübt die gemeinsame Zeit.
Warum also spricht sie ihn nur indirekt darauf an und enorm vorsichtig?
Pass auf, ich koche etc und Du bringst mal Wein oder Blumen als Anerkennung mit, sonst hab ich nämlich keine Lust mehr.
Was doch logisch ist!
Du bist nicht mein Partner und Dich habich für schöne Stunden, also bitte dann mach die auch schön, sonst brauch ich die nicht.

Die FS aber hat den Leidensdruck hier zu schreiben und uns vorher aber in vielen Worten zu erklären, wie super alles für sie ist und vorallem was für ein toller Mann er ist. Den Grund für den Leidensdruck...den Wein, macht sie so fast unscheinbar und sich in meinen Augen auch.
Als ob sie sich kaum selbst das Recht auf Traurigsein gibt, nicht das Recht auf den Respekt auf eine nette Geste.
Er wird als Traummann beschrieben und sie fast als unwürdig.

Sie mag in meinen Augen nicht sehen, dass er für Sie ( und für mich gleich gar nicht) gar nicht so toll ist, sonst hätte sie nichts zu moppern und das sie völlig abhängig ist. Weil unabhängig hätte sie klar gehandelt und hier nichts geschrieben
 
  • #66
Und hier ist der FS ihre Rolle wohl auch angenehm. Glück anderer Menschen ist eben manchmal schwer zu ertragen...
Mir ist es im Prinzip auch egal, was andere Leute machen. Allerdings sehe ich hier nicht so richtig, dass die FS so wahnsinnig glücklich ist mit der Situation. Sie schreibt ja selbst "Nun gibt es aber dieses Thema, und ich bin mir nicht mehr sicher, ob die Thematik vielleicht vielsagender und bedeutender ist, als ich mir eingestehen möchte" und, dass sie sich nicht traut, das öfter oder deutlicher anzusprechen, weil sie sich ja eben so selten sehen und es dann ja schön sein soll. Sowas wäre auch in einer normalen Partnerschaft kein gutes Zeichen, wenn man Sachen nicht ansprechen kann, weil man Angst hat, dass der andere einem das übel nimmt. Ebenfalls kein gutes Zeichen, dass er ihre Anmerkungen nur mit einer Bemerkung hinweglabert, aber nichts daran ändert. Wenn er sie doch so sehr liebt - was ich nicht glaube, denn dann würde man doch auf so etwas eingehen. Ich denke, wenn sie so glücklich wäre und es ginge nur um eine Flasche Wein, dann würde sie ihm das einfach klipp und klar sagen und nicht extra ein Thema dafür aufmachen. Ich würde daher auch eher vermuten, dass sie auf Dauer doch nicht so glücklich mit der Situation ist.
 
  • #67
Liebe tieferen Sinne ist in Affären wohl eher eine Illusion.
Das ist mE genau der Punkt, denn sie denkt ja, dass er sie liebt, und er sagt ihr das auch, kommt aber nicht mal nach Aufforderung darauf, was für die schönen Stunden beizusteuern außer sich selbst, während sie den ganzen Budenzauber bezahlt und herrichtet.


Hoch lebe das Vorurteil. So wie sich das hier liest, gab es die Glaskugel im Sonderausverkauf. Entsprechend die Bewertungen.
Ich finde nicht, dass der allgemeine Tenor im Thread moral- und vorurteilslastig war. Vorwürfe, dass sie eine Ehe zerstört und sich mal in die Lage der Ehefrau versetzen soll usw., kamen vielleicht, kann ich mich jetzt aber nicht erinnern.
 
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  • #68
Die FS lebt seit 5 Jahren in diesem Versteckspiel, d.h. sie darf mit keinem drüber reden, darf nie zusammen gesehen werden. Es gibt keinerlei Verbindung zwischen der Affäre und ihrem Freundeskreis oder ihrer Familie. Sie kann sich mit niemandem austauschen. Diese Affäre ist ein hermetisch abgeschlossenes Gebilde, das seit 5 Jahren unkontrolliert wächst und eine für Außenstehende etwas merkwürdige Gestalt annimmt. Die FS lebt in dieser Scheinwelt wie in einer richtigen Beziehung. Sie hat daraus Kraft gezogen für ihr Berufsleben und was auch immer. Bisher war das gut. Dann kamen Zweifel, und sie fragt uns, wie dieser Mann tickt.

Daraufhin wird sie als "Bratwurst" bezeichnet. Ich finde, das ist eine Beleidigung. Eine Abwertung.

Ich hätte mir auch eine Antwort von ihr gewünscht, vielleicht eine Richtigstellung von unseren eventuell falschen Annahmen. Aber ich glaube, so leicht man irgendwelche Kommentare über irgendwelche Fragen abgibt, so schwer ist das vielleicht als FS zu verdauen. Also wenn ich 5 Jahre lang so eine Art Gehirnwäsche freiwillig mitgemacht habe, dann kann ich mit der Wahrheit vermutlich erstmal nichts anfangen. Ich glaube nicht, dass es ihr nun besser geht....aber sie hat, bedingt durch ihren Leidensdruck, um Antworten gebeten, um klarer zu sehen. Vermutlich braucht sie jetzt Zeit....
 
  • #69
In der Bilanz mag @upupandaway die Antwort bekommen haben, die sie nicht wahr haben wollte.

Es war für sie sicherlich eine Weile ein passendes Arrangement gewesen sein - für den Mann sowieso (er hat hier ordentlich Prügel bekommen).
Nur dieses leichte Bauchgrummeln, das sich bei ihr breitmacht - festgemacht an der Flasche Wein, hat tatsächlich reale Ursachen, so nicht nur ihr Gefühl, sondern dieses Gefühl können ihr die meisten bestätigen.

Sie hat gegeben, großzügig, gerne.
Sie hat die Zeit genossen.
Nur ist es eigentlich immer ein Geben und Nehmen, und nur seine Zufriedenheit ist am Ende nicht genug.
Und sie weiß, er kann großzügig - nur nicht bei ihr.

So wird der Nachgeschmack immer bitterer.
Das ist nicht mehr die leichte, lockere Affäre, die es für sie aus ihrer Sicht war.
Sie hat bemerkt, dass die Realität anders ist. Die Affäre ist zu etwas geworden, was heimlich stattfindet, verschwiegen - und ohne Wertschätzung seinerseits.

Denn die FS hat es angesprochen, nicht als Forderung, als Bitte.
Schon schwierig, wenn man bitten muss...
Bitter, wenn es gänzlich ignoriert wird.

Das Bauchgefühl hatte recht. Es hätte sich früher melden sollen.
Wenn etwas Unverbindliches, dann doch vielleicht wie es Anemona vorschlug? Die lockere F+ mit 2 Menschen, die ungebunden und unabhängig sind?

Nun, so ganz wird man es nicht ausblenden können, dass er an für sich verheiratet ist - immer eine Konstellation, die langfristig Kummer bereitet.

W, 51
 
  • #70
Das ist mE genau der Punkt, denn sie denkt ja, dass er sie liebt, und er sagt ihr das auch, kommt aber nicht mal nach Aufforderung darauf, was für die schönen Stunden beizusteuern außer sich selbst, während sie den ganzen Budenzauber bezahlt und herrichtet.

Du hast generell viel konstruktives zu der Thematik beigesteuert :)

1. er ist ein egoistischer Mensch. Sonst wäre er kaum dazu imstande, seine Kinder so zu verletzen.

2. Seine Ehefrau ist mit Sicherheit nicht seine Nummer 1, denn dann würde er nichts tun, was seine Ehe gefährdet. Nur weil er mit ihr zusammen ist, beutetet es nicht, dass er sie respektiert und wertschätzt. Vielleicht hat er das mal in der Vergangenheit getan, aber aktuell ist das definitiv nicht mehr der Fall. Die meisten Menschen sind sehr gemütlich und mögen keine Veränderungen. Und die Affäre hilft ihm dabei, in der Ehe zu bleiben. So kann er den Schein nach außen hin wahren, auch privat ein „Erfolgreicher Mensch“ zu sein. Scheidung bedeutet für viele Männer auch, dass sie „gescheitert sind“.

3. wo man beim Thema toxische Männlichkeit wäre. Er verkauft ein gewisses Bild von sich bei Frauen. Ob das alles so der Realität entspricht, würde ich bezweifeln. Du bemerkst ja am eigenen Leib, dass die Dinge hinter der Fassade durchaus anders sind. Er will als „ganzer Kerl“ gesehen werden, ist aber im Inneren kein selbstbewusster und unabhängiger Mann. Sondern jemand, der sehr viel Bestätigung braucht von anderen.....

4. Der Mensch ist mit niemandem ehrlich - wahrscheinlich nicht mal sich selbst gegenüber - warum sollte er es dir gegenüber plötzlich sein? Oder anders ausgedrückt: er steht niemandem nah...auch nicht Dir.

Das ist skurill, dass du von Liebe sprichst. Denn wenn er dich lieben würde, dann wäre es ihm sehr wichtig, dass du gut von ihm denkst und er dich glücklich machen kann.... er bedauert es zwar, dass du plötzlich kein mehr so glänzendes Bild von ihm hast, aber da bedauert er eher sich selbst bei, weil seine Bestätigung durch dich zu schwinden droht.

Es geht darum, was du für ihn tust und welche Bedürfnisse du ihm stillst, aber es geht nicht um dich und wer du bist. Das ist nicht Liebe, das ist benutzen. Vielleicht solltest du deine Überzeugungen mal auf den Prüfstand stellen?

Genauso wie dein Wertesystem und deine Vorstellung von Männlichkeit und Weiblichkeit. Denn diese Aspekte scheinen noch sehr patriarchalisch geprägt bei dir zu sein, die du da mit dir herumträgst. Du bist nicht seine Bedienstete, die ihm einen schönen Abend bereiten muss, damit du „eine gute Frau“ bist. Woher kennst du das?

Bist du nie müde und möchtest mal bekocht werden?
Was ist mit deinen Bedürfnissen?
 
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  • #71
Dennoch entwickelt es sich langsam für mich zu eine Frage des Prinzips, und ich wüsste gerne, was ihr so denkt, was sagt sein Verhalten über diesen Mann aus?

Mein Eindruck ist, er hält sich für ein Geschenk Gottes und du sollst froh und dankbar sein, dass ein bisschen seiner Aufmerksamkeit auf dich fällt. Das soll dir gefälligst genügen.

Ansprüche hast du keine zu haben und das zeigt er dir mehr als deutlich:

Wenn ich ihn ab und zu mal darauf anspreche, sagt er, dass ihm dass sehr unangenehm ist, dass er diesen Eindruck bei mir hinterlässt. Er bringt aber trotzdem nichts mit.

Wenn du ihn zu oft damit nervst, lässt er dich fallen und sucht sich die Nächste, mit der er hin und wieder ein bisschen Abwechslung hat.

Du bist ihm nicht annähernd so wichtig wie er dir, und das dämmert dir langsam. Ich würde mich verabschieden und mir einen Mann suchen, der mich auch tagsüber und im Freien mag und nicht nur für ein paar heimliche Stunden hin und wieder.
 
  • #72
Diese Dinge bindet er mir nicht auf die Nase, das ist überhaupt nicht so, er erzählt einfach ab und zu etwas. Ich muss noch dazu sagen, dass ich eine sehr autarke, unabhängige Frau bin, ich habe ein sehr gutes Gehalt, und ich lege keinen Wert auf mitgebrachte Kinkerlitzchen. Das weiß er. Dennoch entwickelt es sich langsam für mich zu eine Frage des Prinzips, und ich wüsste gerne, was ihr so denkt, was sagt sein Verhalten über diesen Mann aus?

Er bindet es dir auf die Nase - nur sehr subtil. Entweder ist er ein Prolet, oder ein Blender. Wie gesagt, du selbst schreibst Dir einen geringen Wert zu, leistet daher so viel, um dir darüber einen Wert zu schaffen und das wirkt auf die falschen Menschen anziehend.
 
  • #73
Hallo Fs,
also Du hast Dich doch bewusst für eine Affäre und gegen eine verbindliche Beziehung entschieden.
Für mich steht eine Affäre für die bunte Auszeit aus dem gewöhnlichen Alltag.
Was bedeutet Affäre für Dich?

Wenn ich mit jetzt das Treffen vorstelle wie in einem französischen Film... Du bereitest kribblig alles vor...

und raus kommt ein schnöder Abend zuhause in der Küche. Er mampft Dein Essen weg, langweilt mit seinen Eheproblem und ist noch nicht mal geduscht (übertrieben)...
Das wäre halt nicht die Affäre, die ich will.


Vielleicht sollteest Du genauer mitteilen, was Du willst.
 
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