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  • #1

Alleinerziehend: Erfahrungen mit neuen Bekanntschaften?

Was für Erfahrungen habt ihr Alleinerziehenden frauen/männer mit einem oder mehreren Kindern für Erfahrungen mit Männern/ Frauen gemacht? Haben se akzeptiert, dass eure Kinder auch eine wichtige Rolle in eurem leben spielen? Wie kamen sieht euren Kindern zurecht? War es einfacher mit Partnern, die selbst Kinder hatten, oder welchen, die keine hatten? Wie ist es möglich, als Alleinerziehende eine neue Partnerschaft einzugehen? Danke!
 
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  • #2
Nein, leider konnte sie es nicht gut ertragen, dass die Kinder zumindest im Zweifel vor der Partnerin stehen. Außerdem kam sie mit meiner Tochter (7) emotional schlechter klar als mit meinem Sohn (10). Schließlich fiel ihr u.a. ein, dass sie mit ihrere gesamten Rolle unzufrieden war.
 
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  • #3
Meine Tochter war nie das Problem. Außerdem habe ich dafür gesorgt, dass sie immer bei ihrem Vater war, wenn ich Dates oder Treffen usw. hatte.

Eher waren die Männer noch nicht in der Lage eine Beziehung einzugehen. Noch verheiratet, zu viele Probleme mit der Ex, dazu finanzielle, gesundheitliche oder psychische Probleme. Egal war, ob der Mann alleinerziehend war oder nicht.

Ich habe noch nie einen Mann kennengelernt, der halbwegs normale alltägliche Probleme hat, wie ich, dazu bescheiden lebt, weis was er will, sich sein Leben gut strukturiert eingerichtet hat, trotzdem viel Lebensfreude hat, gerne lacht, sich gut ernährt, Sport treibt und eine halbwegs gute Balance in seinem Leben geschaffen hat.

w 48
 
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  • #4
ähm, natürlich ist eine neue Partnerschaft möglich. Viele werden sagen, dass es nur mit dem gleichen gut ist, aber es ist quatsch. Es kommt immer auf den anderen an und seine Einstellung zu Kindern. Ich hatte 3 Bekanntschaften, die selbst keine Kinder haben und es ist alles ok gewesen. Ich bin zwar mit keinem der Herren liiert gewesen, aber es lag nicht an den Kindern. Was ich dir auf alle Fälle empfehlen würde ist, dass du die Kinder zum Schluß mit hineinziehst. Es wäre nicht gut für alle, wenn deine Kinder jeden Mann kennenlernen würden. Alle beteildigten müssen sich mögen, auch wenn es nicht immer klappt. Die Kinder müssen wissen, dass du sie lieb hast und, dass der Mann dich nicht wegnehmen möchte. Keine benachteildigung an keinen. Es kann sein, dass es ein Spagat wird, aber mit Liebe und Zeit kannst du es meistern. Suche bloß nicht aus Not einen Mann, sondern nur, wenn du es willst und über deine Exbeziehung weg bist. Alles Gute AE w.
 
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  • #5
Ich habe noch nie einen Mann kennengelernt, der halbwegs normale alltägliche Probleme hat, wie ich, dazu bescheiden lebt, weis was er will, sich sein Leben gut strukturiert eingerichtet hat, trotzdem viel Lebensfreude hat, gerne lacht, sich gut ernährt, Sport treibt und eine halbwegs gute Balance in seinem Leben geschaffen hat.

w 48

Vielleicht haben diese -wohl von Dir bevorzugten Männer- einfach KEINERLEI Interesse an Dir gehabt?
Möglich wär´s.

Nachsatz: Meine Wenigkeit (m-40) ist so ein Typ, allerdings gar ohne jegliche Altlasten und gar ohne nennenswerte Alltagsprobleme und jetzt mal abgesehen vom Alter käme ich nie auf den Gedanken, mich oder meine Zeit mit einer AE-Superfrau zu verschwenden.
 
  • #6
Was für Erfahrungen habt ihr Alleinerziehenden frauen/männer mit einem oder mehreren Kindern für Erfahrungen mit Männern/ Frauen gemacht?
Ich habe durchweg gute Erfahrungen in der Partnersuche als alleinerziehende Mutter mit einer (zugegeben sehr pflegeleichten) Tochter gemacht. Es gab keinen, tatsächlich keinen Mann, den ich kennengelernt habe, der sich eine Beziehung wegen meines Alleinerziehendenstatus nicht vorstellen konnte. Im Gegenteil, ich konnte aussuchen.
Aber: Ich war damals Mitte 20 und es waren sehr viele Männer an mir interessiert.
Den "Zuschlag" hat ein jüngerer, kinderloser, aber sehr kinderlieber Mann bekommen, der für meine Tochter der soziale Vater wurde.

Haben sie akzeptiert, dass eure Kinder auch eine wichtige Rolle in eurem Leben spielen?
Ja, natürlich, mich gab es nur im Doppelpack. Allerdings habe ich mich nicht ausschließlich über die Mutterrolle definiert. Meine Tochter mußte in manchen Situationen auch zurückstehen.

Wie kamen sieht euren Kindern zurecht?
Sehr gut. Was meinen Lebensgefährten betrifft, oft besser als ich. Ich war kein Muttertier und habe lieber den "Familie-ernähren"-Teil übernommen.

War es einfacher mit Partnern, die selbst Kinder hatten, oder welchen, die keine hatten?
Es gab einen Interessenten, bei dem merkte ich, daß er doch lieber mit meiner Tochter und mir zusammen ist, weil alles gut läuft, als sich um seinen Sohn zu kümmern, der genauso ein hyperaktiver Renitenzler wie er war. Das fand ich nicht gut und das hat er auch zu hören bekommen.

Wie ist es möglich, als Alleinerziehende eine neue Partnerschaft einzugehen?
Als allererstes: Wer seine Kinder als Ein und Alles und Lebensmittelpunkt betrachtet, sollte besser mit ihnen allein bleiben. Da ist eine Partnerschaft sinnlos, weil sie keine Partnerschaft wäre.
Darüber hinaus halte ich finanzielle Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit - auch und gerade für die Kinder - für ein Muß. Ein neuer Mann hat nicht für den ausgefallenen Lebensstandard zu sorgen, was er gibt, gibt er freiwillig.
Ansonsten wiederholen sich ohnehin alle Spielchen in der neuen Partnerschaft. Eine Frau, die die Kinder dem Partner immer und zu jeder Zeit als Liebesobjekt vorzieht, wird es auch in der neuen Beziehung tun. Ein Mann, der seine Kinder bei der Frau abstellt und herumzieht, wird es auch wieder tun. Etc., etc.
Da hilft es auf jeden Fall, sich den Menschen, mit dem man sich zusammentun will, gut anzusehen und langen Atem für die erste Zeit mitzubringen, denn Familienbildung erledigt sich nicht nebenbei.
 
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  • #7
ich habe da schlechte Erfahrungen gemacht. Dies lag aber am Zementieren ehemaliger Verhältnisse, meine Tochter hat ihre Mutter wiederhaben wollen und die Neue regelrecht vergrault.

Der Vorwurf alter Lasten traf mich dann entsprechend bitter, weil dies nach 4 Jahren für mich, aber nicht für meine Tochter durch war.

Der Sohn meiner anderen Partnerin danach hat mich bestohlen - die Mutter leugnete dies, obwohl die Sachlage klar beweisbar war.

Ich habe Kollegen, die haben überhaupt keine Probleme mit Patchwork, alles ist wohl eher eine Sache des Glücks.
 
  • #8
Mein Sohn ist neuen Männern gegenüber positiv aufgeschlossen, allerdings auch anstrengend. Muss er doch immer mal wieder klar machen, was für ein Hirsch er ist. Bäarbel würde ihn vermutlich als hyperaktiven Renitenzler bezeichnen :) Für mich bedeutet dies immer ein Balanceakt. Einerseits möchte ich ihn nicht bloßstellen, damit er den neuen Mann nicht als Konkurrenz empfindet, andererseits möchte ich auch, dass der Mann sich wohl fühlt.
Ob es gutgegangen ist, hing vor allem von der Gelassenheit und Toleranz des Mannes ab. Von seinem Ego. Denn auch er darf keine Konkurrenz empfinden.
Ob Kinderlose oder Väter es besser machten? Ich tendiere knapp zu Ersteren.
 
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