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Gast

  • #1

Alleinerziehende Mutter und Vater mit eigenen Kindern

Eine alleinerziehende Mutter und ein Vater, der sich intensiv um seine Kinder kümmert. Ist in dieser Konstellation eine Partnerschaft möglich? Ohne dass man zusammenwohnt oder ist das nur noch exakte Planung, Organisation? Gibt es reelle Chancen, dass das gut laufen kann mit allem was auch Spaß macht( Verliebtheit leben, zu zweit sein) Andererseits was ist die Alternative für alleinerziehende Frauen?? Habt ihr Erfahrungen?? Freue mich über zahlreiche Antworten. w42
 
  • #2
Na, das hast Du Dir doch selbst schon beantwortet. Wo soll da die zeit für Gemeinsamkeit herkommen? Wie soll das Zusammenwachsen? Wie soll ohne Zusammenwachsen Dauerhaftigkeit und Stabilität entstehen? Das geht einfach nicht.

Wenn, dann müsstet Ihr eine neue, große Patchworkfamilie bilden und die Herausforderungen gemeinsam angehen, gemeinsame Erfolge, Lösungen, Spaß und Freizeit genießen.
 
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Gast

  • #3
Wieso soll das nicht gehen.
1. bin ich der Meinung, dass viele Beziehungen viel länger halten würden, wenn man sich nicht ständig auf der Pelle hängt, aber dennoch füreinander da ist.
2. sind gerade alleinerziehende sehr oranisatorisch veranlagt, so dass man sicher auch Zeit für die Beziehung und Zweisamkeit nehmen kann, wenn man es will.
3. freuen sich die Kinder vielleicht sogar jemand neues zum Spielen zu haben, sofern sie im ähnlichen Alter sind.

Ich z. B. hatte eine Fernbeziehung und hab es immer hinbekommen, dass ich trotz Kinder für meinen Partner wenn er in der Nähe (200 km, sonst 500 km) war, Zeit hatte. Hat 100 %ig geklappt. Selbst wenn es mal sehr kurzfristig war. Sogar einmal um 11.00 Uhr am WE Anruf bekommen, dass ein Termin ausgefallen ist und um 15.00 Uhr haben wir uns getroffen. (Entfernung dann noch 200 km) Man muss es nur wollen.
 
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Gast

  • #4
hallo liebe fragestellerin
davon bin ich überzeugt - sonst müsste ich nicht suchen. die hoffnung stirbt zuletzt ;-)

im ernst, so eine neue beziehung/partnerschaft bringt doch gleich frischen wind hinein. bisherige vermeintlich wichtige alltagsabläufe (wie, immer samstags wocheneinkauf oder erst aus dem haus gehen, wenn das kind schläft statt die babysitterin das machen zu lassen) funktionieren plötzlich auch anders. davon abgesehen, dass die kinder doch von der veränderten mutter (endlich wieder verliebt sein und ein ausgefülltes sexleben haben) profitieren. also, ich glaube fest daran. und freue mich darauf, dass (hoffentlich) bald ein neuer mann mein leben kreuzt.

lieben gruss rika, w, 39, ae mit einem sohn
 
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Gast

  • #5
Es wäre schön... <MOD: Bitte formulieren Sie Ihre Meinung ohne Sticheleien und ohne Diskreditierung, dann wird sie auch sofort veröffentlich. Ihnen ist es nun mehrfach nicht gelungen, anstößige Stellen zu vermeiden.>
 
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Gast

  • #6
Hallo, liebe Fragestellerin,

eine schwierige, aber nicht hoffnungslose Konstellation.
Habe selbst diese Konstellation 2 Jahre lang erlebt.
"Unsere" insgesamt 5 Kinder waren am Anfang zwischen 10 und 15.

Sehr wichtig ist m.E. die Priorisierung der beiden Partner.
Kommt natürlich auch auf das Alter der Kinder an....
Ich halte es für wichtig, Zeiten nur als Paar zu leben und zu genießen, denn ihr müsst euch ja kennenlernen können, ohne ständig nach den Kindern zu schauen. Daher bewusst Zeiten zu zweit einplanen und dann wirklich auch nur füreinander da sein. Qualität geht da vor Quantität.

Bei mir ist es leider gescheitert, obwohl wir beide sehr lange der Überzeugung waren: "Wenn nicht mit dem/der, dann klappt es mit keinem"/keiner".

Sehr wichtig ist auch: du schreibst, er kümmert sich sehr intensiv um seine Kinder. Das ist zunächst erstmal sehr gut und sehr schön. Ich fand das am Anfang auch sehr positiv, weil ich bei meinem Ex-Mann genau das Gegenteil erlebe.
Allerdings beobachte, welchen Stellenwert du als Partnerin auf Dauer hast. Bei mir war es nämlich leider so, dass nach anfänglicher Verliebtheit die Priorisierung immer extremer wurde. Für die Kinder hätte er alles getan. Ich musste immer mehr zusehen, wo ich bleibe und wie ich damit zurechtkomme. Aber das habe ich heute schon in einem Parallelthreat geschrieben.

Viel Erfolg dir !

w/47
 
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  • #7
Liebe FS: zweiter Versuch: Meine Erfahrungen sind: wir leben in zwei unterschiedlichen Wohnungen auch einige km auseinander. Wir haben beide jedes zweite Wochenende die Kinder und somit jedes zweite Wochenende kinderfrei. Damit ist klar, wir haben mehr Zeit für uns als ein Ehepaar mit Kindern überhaupt jemals haben wird. Während der Woche geht mein Kind ebenfalls mal zum übernachten zum Vater - so dass ich dann zu meinem Partner fahre. Die Kinder-WE verbringen wir unterschiedlich, mal mit allen Kindern, mal jeder nur mit dem eigenen/den eigenen. Mein Partner kommt bei Sehnsucht auch schon mal während der Woche zu mir/zu uns - mein Kind freut sich dann ebenfalls, die beiden kommen sehr gut miteinander klar.

Organisation ist alles, aber alles ist machbar und möglich. Urlaube verbringen wir mal komplett mit allen Kindern oder eben ganz für uns zu zweit! Probier es aus - es ist wunderbar, vorausgesetzt, beide wollen es!
 
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  • #8
Fs
meine Kinder( 3) sind nicht immer alle beim Vater 14 tägig. Dann ist hier diese party und jene Einladung. So regelmäßig geht es vielleicht bei kleineren Kindern , meine bestimmen schon langsam selbst, was sie möchten und was nicht. Beim Mann: er hat seine Kinder an den We , von denen 2/ 3 im Monat. also thats fact. Keine Ahnungt, ob das alles Sinn macht, wahrscheinlich muß man es ausprobieren.Danke Euch
 
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Gast

  • #9
@7: liebe FS - du musst auch mal an dich denken - nicht nur die Wünsche und Belange deiner Kinder in den Vordergrund stellen. Sag ihnen, sie müssen sich selbst organisieren, aber 14tägig beim Vater sein - auch von hier aus können Parties und Einladungen besucht werden! Mach dich nicht zum Sklaven deiner Kinder und deines Exmannes. Es geht auch regelmäßig bei größeren Kindern, man muss es nur durchziehen und auf beiden Seiten konsequent bleiben! - Gruß - aus Erfahrung #6 - ich weiß, von was ich rede, seine Kids sind 13 und 15!!!
 
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Gast

  • #10
Guten Abend,
diese Diskussion finde ich als Mann / 40 J. / getrennt lebend, der gerne Zeit mit seinen Kindern verbringt (jedes 2. WE), aber auch gerne eine neue Partnerschaft hätte, sehr interessant. Denn nach anfänglichen Versuchen mit teilweise wesentlich jüngeren Frauen, habe ich festgestellt, dass ich gerne eine Partnerschaft mit einer AE-Mutter hätte. Ich weiß, vielleicht etwas untypisch, aber die jüngere Frauen ohne Kindern waren entweder nur daran interessiert, einen Vater für ihre zukünftige Kinder zu finder oder verstehen viele von meinen "Problemen" einfach nicht und erwarten, dass ich z.B. für sie immer erreichbar und verfügbar bin. Aber wenn ich meine beiden Kinder (3 J. und 5 J.) bei mir habe, dann kann ich sie nicht einfach abends spontan alleine lassen, um fort zu gehen. Klar geht es mal mit einer Babysitter, aber am nächsten Tag bin ich einfach zu fertig, um den Tag zu geniessen. Und wenn ich meine Kinder schon nicht oft habe, dann will ich unsere wenige gemeinsame Zeit richtig geniessen.

Gleichwohl stelle ich derzeit fest, dass es zum Teil sehr schwierig ist, einen Termin für eine Date mit einer AE-Mutter zu finden. Deshalb mein Dank für euren Erfahrungsberichte, wie ihr eure Beziehungen als AE-Mutter hingekriegt habt. Ihr habt mich dadurch für die Zukunft auch etwas Mut gegeben.
 
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  • #11
Patchwork ist bei mir zu Patchwürg geworden. Zehn Jahre habe ich das mitgemacht.

Partnerschaft gerne wieder, wenn ich das Ganze verarbeitet habe.

Dann mit getrennten Wohnungen.Meine Kinder, heute erwachsen, haben ihren Vater, brauchen
keinen Neuen. Und ich werde schauen, wie er mit seinen Kinder umgeht.

Ich will nur noch einen Mann für mich und keinen auf Kinder fixierten Überpapa mehr.
Weil er mit Frauen schlechte Erfahrungen gemacht hätte. Es stellte sich heraus, dass er fremdgegangen war.

w-52