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  • #1

Alleinerziehende: Wie können wir unsere Chancen optimieren?

Alleinerziehende haben zahlreiche Probleme, die hier ja auch oft dargestellt und zu recht erklärt werden (F's Punkte zum Beispiel). Das ist einfach so. Diesen Dingen möchte ich ins Auge sehen und aktiv damit umgehen, sie entschärfen, den interessierten Männern es sozusagen schmackhaft machen, Probleme versuchen zu lösen und zu minimieren. Welche Ideen habt Ihr dazu? w34, mit Kind 3
 
  • #2
Liebe Fragestellerin! Ich finde diesen Ansatz sehr konstruktiv und gut. Den Tatsachen zugleich in die Augen sehen, aber sie dennoch nicht schicksalhaft akzeptieren, sondern aktiv mit ihnen umgehen. Probleme erkennen, aber eben auch lösen wollen.

Als Diskussionsgrundlage werde ich meine Standardantwort ("F's Punkte", nehme ich an) als zweites Beitrag hier hineinkopieren und mir danach Gedanken dazu machen.
 
  • #3
Warum wollen Männer nicht so gerne eine Frau mit Kind?

1) Die Kinder werden nach dem Erziehungskonzept der Mutter erzogen -- der neue Mann hätte Null Mitspracherecht, je nach Alter sind die wichtigsten Dinge ohnehin schon entschieden. Erstes Problem damit: Der Mann müsste zwar zwangsläufig elterliche Aufgaben übernehmen, wie z.B. Trösten falls es hinfällt, aufpassen, dass nichts passiert, mal zu Bett bringen, wenn die Mutter auf Dienstreise ist, vielleicht bei Hausaufgaben helfen, bei Jungen vielleicht typische Männerfragen beantworten und so weiter, aber all das ohne wirklichen Einfluss, also nur Pflichten, keine Rechte. Man lebt auf engsten Raum zusammen, soll aber gar nicht Vater sein, sondern nur Freund oder so -- mehr als unbefriedigend.

2) Zweites Problem aus 1: Würden die beiden jemals ein gemeinsames Kind bekommen, könnte der Vater selbst dieses Kind kaum so erziehen, wie er es sich vorstellt, weil ja durch Kind 1 schon alle wichtigen Entscheidungen getroffen sind und sich kaum für mehrere Kinder der Familie unterschiedlich gestalten lassen, und wenn nur mit erheblichen Problemen und Diskussionen.

3) Was immer das Kind macht und nicht soll, der Mann würde doch nur hören: "Du bist nicht mein Vater". Eine undankbarere Aufgabe als quasi Stiefvater zu sein, gibt es nicht.

4) Der leibliche Vater des Kindes wäre immer noch irgendwie spürbar. Man würde ihn treffen, müsste mit ihm sprechen, sogar Wochenend- und Urlaubsregelungen absprechen. Einen so nahen Ex könnten und wollten die meisten Männer aber auch gar nicht ertragen, geschweige denn auch noch Rücksicht darauf nehmen. Und dann erst die unklare Lage bei Familienfesten?! Das gibt nur Ärger ohne Ende oder Kompromisse, die eigentlich weh tun und niemandem liegen. Kaum ein Mann möchte Weihnachten oder Geburtstage mit dem Ex des Partners zusammentreffen, geschweige denn feiern. Und die meisten möchten sich darüber auch nicht einmal Gedanken machen müssen.

5) Ein Kind kostet Zeit, Nerven und materielle Mittel. Die bringt ein Mann gerne für seine eigenen Kinder auf, aber nicht für fremde. Tut mir leid, ich weiß schon wieder die Zerfleischungen werden kommen, aber so sind nun mal die Fakten. So ehrlich muss man sein.

6) Gerade in der Kennenlernphase und der Frühphase einer neuen Partnerschaft möchte man das Verliebtsein genießen und ausleben könne. Kurzurlaube, lange Nächte, viel Sex, viel Spaß, viel Freizeit -- das können sich die meisten alles mit einem fremden Kind nicht vorstellen. Man möchte nicht in einer Wohnung, in der man schläft auch noch Rücksicht auf Geräusche, Nacktheit, Zeiten und Ansprüche von fremden Kindern nehmen müssen, sondern einfach entspannt und ausgiebig das Verliebtsein mit seinem Partner genießen. Die meisten Männer suchen keine neue Familie, sondern eine Frau, mit der man eine gründen kann, wenn eine stabile Situation mit Zukunftsplänen und Liebe statt Verliebtheit erreicht ist.

7) Ein kleineres Kind führt im allgemeinen dazu, dass die gesamte Freizeitgestaltung an dem Kind orientiert wird. Egal ob Spielerunde am Abend (Memory für 4-Jährige statt Siedeln für Erwachsene), Wochenendausflug oder Urlaubsgestaltung (Sandburgen am Strand statt erwachsenengerechter Urlaub), immer stehen die Interesse des Kindes im Vordergrund und die Vorlieben der Erwachsenen im Hintergrund. Für das eigene Kind mag man das gerne mitmachen, für ein fremdes ist es einfach nur noch Last. Die Erwachsenen kommen dabei einfach zu kurz.
 
  • #4
Meine Ideen aus einem früheren Thread zum gleichen Thema:

http://www.elitepartner.de/forum/alleinerziehende-wie-koennen-wir-zeigen-dass-es-nicht-so-schlimm.html

zu 7: Eine Mutter sollte schauen, dass sie die Kinderbetreuung exzellent im Griff hat. Egal ob andere Mütter, die eigene Familie oder Babysitter: Es muss einfach möglich sein, einen Liebesabend zu verbringen, abends auszugehen oder abends irgendwie Spaß zu haben, ohne dass die Kinder dabei sind oder gar im Mittelpunkt stehen. Zeige dem Kandidaten schon in der Kennenlernphase, dass Du abends Zeit hast und auch mal einen Wochenendtag mit ihm verbringen kannst. Dass Du die Kinderbetreuung im Griff hast und da überhaupt Platz ist für einen Mann!

zu 6: Versuche genau solche Gelegenheiten zu arrangieren! Vielleicht nehmen die Großeltern die Kinder mal mit auf ein tolles Wochenende und Du hast frei für ein Liebeswochenende? Lass das Kind auch sonst mal auswärts schlafen und schaffe Freiräume in der Wohnung, in Eurem Leben. Signalisiere ganz klar: Auch Du bist mir wichtig! Ich bin bereit für einen Partner und schaffe Freiräume dafür! Erlebe erfüllenden Sex und zeige, dass auch Dir als Mutter eine experimentierfreudige, abwechslungsreiche Sexualität wichtig ist und Du sie genießen kannst.

zu 5: Kommuniziere ganz klar, dass Du für die Kinder aufkommst und lasse Euch nicht als ganze Familie einladen. Das machen Männer anfangs gerne, aber später wird es innerlich dann doch wahrgenommen und unbewusst als Negativpunkt aufgerechnet. Bleibe finanziell autark und lasse Dich ganz bewusst nicht aushalten! Bedanke Dich für Einladungen, aber lehne sie ab. Du darfst nicht mehr Kosten verursachen als eine alleinstehende Frau! Wenn die Partnerschaft mittelfristig stabil und dauerhaft wird, ist das alles kein Thema mehr. Aber bis dieses authentische Wir-Gefühl wirklich entsteht, vergeht halt eine gewisse Zeit.

zu 4: Dieses Kernproblem ist extrem schwer zu lösen und das emotional kniffeligste. Kontakte zu einem Ex sind für sehr viele Menschen undenkbar und emotional verheerend. Ich selbst würde niemals einen Partner wollen, der noch mit seiner Ex Kontakt hat. Insofern müssen diese Kontakte minimiert werden -- am besten nur Telefon und das auch selten. Niemals den Ex beim Abholen der Kinder hineinbitten, sondern diese Treffen so kurz und unpersönlich halten wie irgendmöglich. Keine Diskussionen über Urlaub oder Feiern. Ex ist Ex und fertig. Ihr lebt Euer neues Leben. Ihr feiert Weihnachten, ihr fahrt in Urlaub, Ihr entscheidet über Eure Freizeit. Alles andere ist inakzeptabel für einen neuen Partner. Ex und neuer Partner sollten sich nicht treffen müssen, nicht miteinander umgehen müssen.

Dennoch wird dieser Punkt immer schmerzhaft sein. Kaum etwas verbindet so sehr mit einem anderen Menschen wie gemeinsame Kinder. Der Ex wird als Vater der eigenen Kinder immer nah bleiben, immer Bestandteil des Lebens bleiben, die Gefühle bei GEBURT und Familiengründung sind so intensiv, dass ein neuer Partner es schwer hat, hier gleichwertig zu werden. Daher ist das Konkurrenzempfinden gegenüber dem Ex psychologisch absolut verständlich und faktisch gerechtfertigt. Falls das neue Paar keine gemeinsamen Kinder kriegen wird, wird er nie auf gleicher Stellung sein.

Diese Erkenntnis hält sicherlich auch viele Männer ab. Daran kann man nur so sensibel wie möglich arbeiten und möglichst niemals die "gute alte Zeit" erwähnen, nicht von Geburt und Familiengründung erzählen, den Ex nicht mehr als "ist mir nah" bezeichnen. Hier muss vorallem auch an der inneren Trennung, der eigenen Aufarbeitung der schmerzhaften Trennung, gearbeitet werden. Die Vergangenheit darf nicht verklärt werden.

zu 1-2: Schwierig, aber der neue Partner muss recht bald in die Erziehungsrolle und die Stiefvaterrolle integriert werden. Er muss Anweisungen geben dürfen, die Erziehungsideen müssen GEMEINSAM besprochen und diskutiert werden, wie in einer normalen elterlichen Partnerschaft. Er darf sich weder zweitrangig noch ausgeschlossen fühlen. Entweder er soll "zweiter Papa" werden oder nicht. Er und das Kind müssen wissen: Er ist Bestandteil der neuen Familie, des neuen Lebens. Er darf und soll erziehen. Ihm ist zu folgen und zu vertrauen. Zeige, dass dieses Vertrauen vorhanden ist.

Außerdem gilt das gleiche für Alleinerziehende, was auch für jede neue Partnersuche gilt: Die Altlasten müssen verarbeitet sein:

+ keine starken Gefühle mehr zum Ex wie Hass, Wut, Ärger, Trauer, Sehnsucht, Liebe, Zuneigung etc. -- man muss an den Ex denken können ohne emotionale Betroffenheit
+ organisatorische, formale und juristische Aspekte muss alles endgültig erledigt sein; die Scheidung muss erledigt und abgeschlossen sein
+ Möbel, Eigentum, Umzug etc. müssen endgültig abgeschlossen sein
+ Kontakte zum Ex sollten minimiert werden (siehe oben)
+ zusätzlich müssen hier auch Unterhaltsfragen abschließend und friedlich geklärt sein; sie dürfen keinen Ärger, keine Sorgen in der neuen Beziehung verursachen
 
  • #5
Frederika hat das mal wieder bestens dargestellt!

In einem punkt bin ich nicht ganz ihrer meinung...ist vielleicht auch nur ein definitionsproblem: "der neue Partner muss recht bald in die Erziehungsrolle und die Stiefvaterrolle integriert werden". als mann ohne kinder, würde ich mich gegen diese rolle wehren! die kinder haben bereits einen vater und der soll es auch bleiben!

frederikas schlussfolgerungen sind aber richtig! der partner muss auf jeden fall ein mitspracherecht haben. man muss vereinbarungen treffe und ...sehr wichtig..sich auch daran halten! natürlich wird der neue partner zwangsläufig erzieherisch tätig, aber es sollte - meiner meinung nach - vermieden werden, den eindruck zu vermitteln, die kinder hätten einen neuen papa.

für mich wäre es wichtig, dass wenn die kinder schon in räumlicher trennung zum vater leben, nicht das gefühl bekommen, der vater ist ohne weiteres austauschbar/ersetzbar.
der "neue" sollte lieber als freund oder ähnlich eines professionellen erziehers auftreten, ohne vaterallüren an den tag zu legen - nach dem motto: so langer du deine füsse unter meinem tisch hast...wir kennen den spruch;-)
 
  • #6
Liebe Fragestellerin, du hast bereits den ersten wichtigen Schritt gemacht, nämlich dass du den Umstand, dass Alleinerziehende es schwerer haben bei der Partnersuche, erkennst und akzeptierst. Viele tun das nicht und sehen damit auch keine Veranlassung, ihr Partnersuchverhalten in irgendeiner Weise zu ändern.

Frederikas Vorschlägen ist kaum was hinzuzufügen. Falls du auch Online-Partnersuche betreibst, dann achte beim Ausfüllen deines Profils darauf, dass du deine Kinder nicht zu auffällig erwähnst. Es ist zum Beispiel kontraproduktiv zu erwähnen, dass deine Kinder dir ALLES bedeuten. So ein Satz trägt keine Informationen, denn das kann sich jeder Mann denken. Man fühlt sich sonst überfahren und setzt den Satz etwa so fort: "(Meine Kinder bedeuten mir ALLES) - sag hinterher nicht, du hättest das nicht gewusst!" Stelle lieber Aspekte in deinem Profil da, die dich als Beziehungspartnerin attraktiv machen.
 
  • #7
ich sehe das auch so, dass der neue Partner nicht so einfach in die Stiefvaterrolle rein sollte. Zunächst ist der neue Partner nur und außschließlich der Freund der Mutter. Wenn das für Kinder und Mann klar ist, kommt der Druck auch raus. Sollte es dann so weit gehen, dass man über ein Zusammenziehen nachdenkt, dann ist der Mann in die Familie reingewachsen.
Und ich will das noch mal deutlich sagen, die Kinder haben einen Vater. Ein neuer Partner sollte nie versuchen diese Position einzunehmen, das ist zum Scheitern verurteilt. Wenn es gelingt eine freundschaftliche Bindung zu den Kinder aufzubauen die von gegenseitigem Respekt geprägt ist, dann gibt es gute Chancen auf funktionierende Pachworkfamilie
 
  • #8
@#4: Verstehe nicht ganz, zwischen welchen Rollen du jetzt differenzieren willst. Auf der einen Seite würde eine Erzieherrolle für dich nicht in Frage kommen, aber als Mann muss man Mitspracherecht haben und Vereinbarungen treffen können? Erkläre mal genau, welche Rolle der neue Freund der Mutter nach deiner Ansicht normalerweise einnehmen sollte.

Also ich zum Beispiel hätte ein Problem in der Rolle des zahnlosen Tigers. Wenn ich mit dem Kind zusammenleben sollte, dann möchte ich zum Beispiel auch Maßnahmen ergreifen dürfen, wenn es etwas macht, was mir total gegen den Strich geht. Und ich würde die uneingeschränkte Loyalität der Mutter einfordern. Kinder sind toll, aber sie bauen auch eine Menge Scheiße, wenn der Tag lang ist. Wenn ich keine (Co-) Kontrolle über die Kinder bekomme, dann ist die Beziehung nichts für mich.

Vermutlich gibt es auch Männer, die das anders sehen als ich. Insofern wäre der Rat an die Fragestellerin, bei einem Kandidaten den jeweiligen Typ herauszufinden und sich zu überlegen, ob man mit diesem Typ wohl klarkommen würde.
 
  • #9
@#4: Ja, MadMax, Dein Einwand ist gerechtfertigt, aber wenn man genau liest, so habe ich das schon berücksichtigt: "...in die Erzieher- oder Stiefvaterrolle..." bedeutet ja eben nicht "in die Vaterrolle..."

Ich sehe da durchaus einen signifikanten Unterschied -- bei Vaterliebe angefangen. Aber der Stiefvater muss sich eben, wenn er Mann in der neuen Familie sein will, an eine STIEFvaterrolle gewöhnen. Er muss loben, tadeln, trösten, aufpassen, erziehen, erklären, toben, spielen, alles in allem Verantwortung übernehmen -- und was entscheidend ist: Er muss die Verantwortung übernehmen dürfen, und er muss aktiv, wohlwollend und vertrauensvoll in diese Rolle eingeführt werden. Er muss das Vertrauen der Mutter genießen und sich das Vertrauen des Kindes erwerben. Die Mutter muss wollen, dass er auch erzieht, das ihm auch gefolgt, auf ihn gehört wird. Dass er akzeptiert und angekommen wird. Nur dann wird er sich in der neuen Familie wohlfühlen.

Ich halte es für einen großen Fehler, wenn alleinerziehende Mütter gegenüber dem neuen Partner suggiereren: "Das Kind hat einen Vater, es braucht keinen zweiten." -- Was für ein blöder Satz. Natürlich hat das Kind einen Vater. Das weiß jeder. Natürlich braucht es keinen zweiten Vater. Aber es braucht eine anwesende Vaterfigur und nicht nur einen irgendwie undefinierten Mann im Haus. Keinen Freund, denn Spielkameraden sind was anderes. Der neue Mann im Haus muss eine Stiefvaterrolle, eine Erzieherrolle übernehmen, um integriert und akzeptiert zu werden. Das soll keine Konkurrenz zum leiblichen Vater sein, aber es soll klassisches Rollenverhalten sein und zumindest soviel "intakte Familie" bieten wie irgend möglich.

Ein Mann, der nicht erziehen darf, wird das Kind dauerhaft als "fremdes Kind" erleben, sich an der Erziehung stören, ohnmächtig sein, wenn er nicht handeln darf. Vertrauen und Nähe zum Kind entwickelt sich gerade, weil man Verantwortung übernimmt, weil man tröstet, erzieht, lobt, spielt, tobt. Nicht, weil man als quasi "großer Freund" auftritt. Das nimmt kein Kind wirklich ernst; das weiß kein Kind biologisch einzuordnen.
 
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  • #10
Also das alles hängt doch stark vom Alter des Kindes ab.
Bei einem 14jährigen Mädchen will ich doch gar keine (Stief)Vaterrolle übernehmen.
Bei kleinen Kinder sieht es anders aus. Da kommen die von F. genannten Faktoren durchaus zur Geltung.
Wichtig ist auch das Verhältnis zum Vater.
Hat das Kind Kontakt zum Vater oder nicht, gibt es überhaupt noch einen Vater (ich denke jetzt an die Witwen).
Also je jünger das Kind und je weniger der Kontakt zum Vater, desso mehr ist man Stiefvater und umgekehrt.
m47
 
  • #11
@#8
ok frederika, deine definition des stiefvaters würde ich so übernehmen, das entspricht dem, was ich meine.
anders würde ein zusammenleben gar nicht funktionieren.

ich würde mich nur dagegen wehren, als Vater aufzutreten, da würde ich alles daran setzen, das der eigentliche vater im spiel bleibt - der kinder wegen.
was das toben betrifft...na ja, man will ja auch mal seinen spass haben;-)
...geht doch nichts über eine kleine wasserschlacht beim blumengiessen mit dem schlauch:)

würden allerdingst die fakten von #9 hinzugerechnet(fehlender vater), dann wäre es sicher gut, gerade bei ganz jungen kindern, den vater zu ersetzen.
 
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  • #12
Ich glaube nicht daran das es alleinerziehende Frauen schwerer haben.
Global gesehen haben es alle schwerer einen Partner zu finden.
Sonst würde es keine Online-Partnerbörsen geben.
Wer hat früher schon eine Anzeige oder sogar eine Partnervermittlung benötigt.
Das waren doch nur die ganz schweren Fälle.
Bedingt durch die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen hat sich wohl Einiges verschoben.
Dahin das die gesamte Population es schwerer hat den "Richtigen", die "Richtige" zu finden.
Es ist also schon allgemein schwer genug, insofern sollte man die Situation nicht noch durch selbsterfüllenden Prophezeiungen verschärfen.
Ich würde einfach zu Geduld raten, nicht mehr und nicht weniger.
Auch Seitenweise Abhandlungen einer Frau die glaubt zu wissen, warum Männer angeblich keine Frauen mit Kindern mögen sind wenig hilfreich und machen wenig Mut.
Also FS nur Mut, der Richtige wird kommen nur Geduld!

m45
 
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  • #13
Sorry, FS, aber ich vermute, Du liegst etwas falsch. Ich (alleinerziehend) möchte gar keine Probleme entschärfen und auch gar nichts an mir "schmackhaft machen" . Entweder werde ich so wie ich bin, mit meinen Kindern und mit allen meinen Problemen akzeptiert und sogar geliebt oder... bleibe weiterhin eine (glückliche!) Single-Frau. Ein Partner um jeden Preis? Nein, danke.
Wünsche Dir viel Glück!
 
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  • #14
Nachtrag zu 11.
Löse Dich von dem Gedanken das es schwer für Dich wird einen Partner zu finden.
Denn alles was Du denkst bekommst Du!
Also, wenn Du denkst es wird schwer, dann wird es für Dich auch schwer.
Um diesen Zusammenhang zu erkennen, benötigt man kein Studium der Psychologie.
Gehe mit den besten Gedanken, offen mit Mut und Selbstvertrauen an die Partnersuche heran, das sind die besten Voraussetzungen. Dann hast Du die besten Chancen.

m45
 
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  • #15
@#13 ... stimmt genau! Wir verlieren viel zu oft die Leichtigkeit im Leben!

Wenn Frauen zu Müttern werden gewinnen sie sehr oft an Ausstrahlung und wirken ausgeglichener, entspannter und auch schöner - vielleicht gereade weil ein kleiner Wurm da ist, der sie täglich anlächelt!

Und wenn eine Mutter sich selbst liebt und ihr Kind liebt, dann fällt es Männer leicht auch beide zu lieben.

Eine für Frauen goldene und in Stein gemeißelte Regel sollte auch sein: "Glaubt NIEMALS Frauen die euch erzählen ihr seid unattraktiv." Ihr wisst ganz genau warum! Nur Männer werden euch eine ehrliche Antwort geben.

m
 
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  • #16
Hallo Frederika,
ich frage mich woher du all die Gefühle kennen möchtest, wo du doch keine Kinder hast!?
Manche Aufzählungen halte ich einfach für lächerlich. Natürlich denke ich gerne an die Geburt meiner Tochter zurück und wieso sollte ich darüber nicht reden sollen?
Ich z.B. habe mich vom Vater meiner Tochter getrennt und sehe keinen Grund, warum es Gründe für Eifersüchteleien oder Konkurrenzkämpfe gibt.
All diese Eigenschaften, die du aufzählst, klingen in meinen Ohren sehr negativ. Warum sollten all die Beschreibungen eine Last darstellen? Hast du vielleicht auch einmal gedacht, dass ein Care-Verpflichtungen auch was zurücksenden?

Ich sehe keinen Grund, warum ich mein Partnersuchverhalten ändern sollte (siehe ThomasHH). Ich studiere an einer technischen Uni, habe also viel mit Mänenrn zu tun. Ich möchte es mal so sagen, ich habe die Gunst der Männer auf meiner Seite, weil ich mein Leben auf die Reihe kriege. Auch mit Kind und auch mit wenig Geld. Ich kann mich über die Zahl der Möglichkeiten nicht beklagen. Vielmehr weiß ich genau, wen und was für einen Typ Mensch ich an meiner Seite brauche.
Vielleicht sollten alleinerziehende Mütter zu allererst an ihrem Verhalten zu sich selbst arbeiten. Wenn man das Gefühl hat, man hätte ein Problem am Hals, weil man ein Kind von einem anderen hat, dann strahlt man das auch aus. Ja so eine Memme würde ich auch nciht wollen!! Also Kopf hoch! Es gibt einfach keinen Grund, um allein des "Alleinerziehendenstatus´" wegen seine Chancen optimieren zu müssen.
 
  • #17
@#15 an mich: Nun, ist doch klar, dass du dein Partnersuchverhalten nicht unbedingt ändern musst. Als Studentin an einer technischen Uni bist du wahrscheinlich die Henne im Korb und hast auch mit Kind gute Partnerschaftschancen.

Aber an deinem eigenen Beispiel siehst du, dass wir es hier wirklich mit einem "Partnerschaftsmarkt" zu tun haben, der neben Emotionen auch ein bisschen durch die bekannten Marktgesetze wie Angebot und Nachfrage bestimmt wird. An einer technischen Hochschule ist die Nachfrage nach Frauen besonders hoch. Für eine einzelne Alleinerziehende erhöht das die Chancen, dass sich ein Mann für sie findet. Aber stell dir mal vor, du würdest Logopädie oder Kunstgeschichte studieren!

Du kannst deinen Fall deswegen auch nicht auf die Allgemeinheit (aller Alleinerziehenden) übertragen. Du bist eine Ausnahme mit deinem wahrscheinlich technischen Studienfach. In Informatik gab es damals einen Frauenanteil von höchstens 10%.
 
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  • #18
Danke für diesen Thread. Wirklich gute Tipps und kein Bashing!

w44, neu bei der Partnersuche, 2 Kinder
 
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  • #19
Alleinerziehende sind so unterschiedlich wie Frauen allgemein!

D.h.:

Jede Frau will sich auf Partnersuche von ihrer möglichst besten Seite zeigen. Das man als AE schon ein paar extreme Hürden und Probleme erfolgreich gemeistert hat, kann man dann ruhig mit einbeziehen.
Und ich habe den festen Glauben, dass alles zur richtigen Zeit passiert.
Wenn also deine aktive Suche nach einem Partner nicht gleich erfolgreich ist, nicht verzagen. Und schiebe es dann auch nicht auf deine Situation als AE Mutter.
Sei froh, dass du deine Kinder hast. Sie werden dir helfen, dir richtige Wahl zu treffen.

Und glaube mir, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Der eine mehr, der andere weniger. Egal ob mit oder ohne Kinder.

Lass dich nicht in ein Schema pressen und viel Glück.

w,39
 
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  • #20
@2:<MOD: Angriffe gelöscht.>

Zunächst steht nirgendwo geschrieben, dass man "auf engstem Raum " zusammen leben muß .. Es soll sogar alleinerziehende Mütter geben, die ein größeres Haus haben, als der zugereiste Single-Typ.

Nirgendwo habe ich erlebt, dass der neue Lebenspartner sich mit dem Ex über Besuchszeiten der Kinder unterhält. Muß er gar nicht.

Wenn Kinder sagen " Du bist nicht mein Vater".... Na und?! Der Lehrer oder die Tagesmutter ist auch nicht ihr Vater. Da kann man die Kinder etwas justieren und als Erwachsener sollten diese Äußerungen an einem abperlen.

Ich bin selbst Mutter zweier Kinder und berufstätig / selbstständig. Ich kann das Abstempeln nicht mehr hören, ist mir wirklich zu schal. Diese Leistung und die Durchstrukturierung sollte mann/frau erst einmal nachmachen. Das Single-Gejammer, die das Rad neu erfinden wollen und den/die perfekten Partner suchen, als sässen wir im Kaufhaus geht mir gelinde gesagt auf den Zeiger!
 
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  • #21
Such Dir einen Mann aus der bereits Vater ist oder hab mit deinem neuen Freund bald ein gemeinsames Kind. Ein kinderloser Mann geht überhaupt nicht.
 
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  • #22
Ich denke der alleinerziehenden Mutter sollte klar sein, dass der Mann große Opfer bringt und sehr viel Liebe aufbringt. Es wäre deshalb zu überlegen: welches Opfer kann sie bringen für eine neue Partnerschaft?
 
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  • #23
@Frederika
Nach meiner Auffassung widersprichst Du Dir in paar Mal selbst.
Du schreibst zum Beispiel, dass der Zweitmann keinerlei Rechte an dem Beutekind hat, sondern nur Pflichten. Äh, naja, auch der Erstmann hat ja in Deutschland keinerlei Rechte an seinem leiblichen Kind, sondern nur Pflichten. Das ist politisch so gewollt und der Grund weshalb die BRD seit 2000 bereits 15x vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (!!!) im Familienrecht verurteilt worden und zwar immer von Eltern, die das Pech haben ein Y-Chromosom zu haben. Und nie von den ach so armen, sogenannten "Alleinerziehenden"-Opferinnen.

Was jemanden, der eine Trennung mit Kind hinter sich hat, attraktiv macht:
- der ist geerdet worden. Wer sowas durchsteht ohne daran kaputt zu gehen, der steht alles durch.
- derjenige dem es gelungen ist, dass Kind bei sich zu behalten (was in 90% der Fälle derjenige ist, der kein Y-Chromosom hat), hat oft finanziell ausgesorgt.
- derjenige, der das Kind nicht bei sich hat, hat oft festgestellt, dass man sich daran gewöhnt pleite zu sein und das man auch ohne Geld ein zufriedenes Leben führen kann

Was mich, als Trennungsvater aber völlig abstoßen würde, ist, wenn die Single-Mutter sich mir gegenüber im Ernst als "alleinerziehend" bezeichnen würde, denn:
- Um ein Kind groß zu ziehen, braucht man ein ganzes Dorf! Die Selbstbezeichnung "alleinerziehend" lässt also auf erhebliche Mängel in der Erziehungskompetenz schließen.
- Diese Selbstbezeichnung ist auch nicht vereinbar mit dem Wunsch dem Kind seinen leiblichen Vater zu erhalten, denn sie soll (genau wie der Begriff Ein-Eltern-Familie) den Vater bewusst ausgrenzen und als "Nichterziehend" beleidigen und diffamieren.
- Diese Selbstbezeichnung ist auch mit der "Wohlverhaltenspflicht" nach BGB nicht vereinbar, nach der "alles zu unterlassen ist, was das Verhältnis zwischen Umgangsverpflichtetem und Kind beeinträchtigt." Hierzu zählen natürlich auch deklassierende und bewusst auf Ausgrenzung setzende Selbstbezeichnungen.
 
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  • #24
Ich denke der alleinerziehenden Mutter sollte klar sein, dass der Mann große Opfer bringt und sehr viel Liebe aufbringt. Es wäre deshalb zu überlegen: welches Opfer kann sie bringen für eine neue Partnerschaft?

Opfer in einer Beziehung bringen? Was ist das für ein Ansatz? Eine AE-Mutter bringt keine sehr große Liebe auf, bzw. ist dazu nicht in der Lage oder was?

Keiner soll Opfer bringen, sondern eher in der Lage sein, Kompromisse einzugehen und so emotional reif zu sein, dass man mit vielleicht nicht so einfachen Lebenenssituationen umgehen können sollte, oder nicht.

Ja, manchmal muss man erst mal seine Erfahrungen machen, um klug zu werden. Aber auch das gehört zum Leben dazu.

Deine Zeilen sprechen nicht groß von emotionaler Reife, sonst würdest du anders formulieren.

w 55
 
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  • #25
Opfer in einer Beziehung bringen? Was ist das für ein Ansatz? Eine AE-Mutter bringt keine sehr große Liebe auf, bzw. ist dazu nicht in der Lage oder was?

Keiner soll Opfer bringen, sondern eher in der Lage sein, Kompromisse einzugehen und so emotional reif zu sein, dass man mit vielleicht nicht so einfachen Lebenenssituationen umgehen können sollte, oder nicht.

Ja, manchmal muss man erst mal seine Erfahrungen machen, um klug zu werden. Aber auch das gehört zum Leben dazu.

Deine Zeilen sprechen nicht groß von emotionaler Reife, sonst würdest du anders formulieren.

w 55

Einen Moment mal, dem Partner einer Alleinerziehenden wird eine enorme Kompromissbereitschaft bis hin zur Selbstverleugnung abverlangt. Wenn das kein Opfer ist.
 
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  • #26
Hallo #23 Wieso anders formulieren als ein Opfer: Wenn ich mit einer AE Mutter nur in den Ferien zu doppelten Preisen (und doppelt so voll) verreisen kann, nichts spontan mit meiner Partnerin machen kann, grundsätzlich nach den Kindern komme, den Umgang mit dem Ex andauernd tolerieren muss, eine tendenziell überlastete Partnerin ertragen muss die sehr wenig Zeit hat und sehr einschränkt ist, nur um einige Beispiele zu nennen - dann ist das ein Opfer. Es bleibt die Frage welches Opfer bringt die AE Mutter?
 
  • #27
...widersprichst Du Dir in paar Mal selbst. [...] dass der Zweitmann keinerlei Rechte an dem Beutekind hat, sondern nur Pflichten. [...] auch der Erstmann hat ja in Deutschland keinerlei Rechte an seinem leiblichen Kind, sondern nur Pflichten.
Und wo widerspreche ich mir da jetzt selbst? Ich kann da keinerlei Widerspruch erkennen. Du stimmst mir doch im Gegenteil zu und erweiterst meine Aussage auf geschiedene Zahlväter. Wir sind uns quasi einig. Ohne Widerspruch.

der ist geerdet worden. Wer sowas durchsteht ohne daran kaputt zu gehen, der steht alles durch.
Sorry, aber das ist faktisch einfach falsch. Niemand "steht alles durch", nur weil er eine Trennung mit Kind durchgestanden hat. Solche Pauschalierungen und Falschbehauptungen nützen niemandem. Abgesehen davon haben eben nicht alle Alleinerziehenden so etwas folgenlos durchgestanden, sondern viele sind innerlich verbittert, frustriert, verletzt, haben das Vertrauen verloren, sind vorsichtiger geworden, lassen niemanden mehr an sich oder das Kind heran. Scheidungstraumata sind nicht selten!

- derjenige dem es gelungen ist, dass Kind bei sich zu behalten (was in 90% der Fälle derjenige ist, der kein Y-Chromosom hat), hat oft finanziell ausgesorgt.
...welcher Mann heiratet eine Frau mit fremden Kind, nur weil sie deswegen etwas Geld kriegt, was das Kind letztlich auch kostet? Ne, sorry, das Argument sehe ich nicht. Im Gegenteil wollen Männer ihre Frau und ihre Familie gerne selbst versorgen und nicht Geld vom Ex mittelbar annehmen, indem es in die Gesamtwirtschaftsrechnung hineinzählt.

- derjenige, der das Kind nicht bei sich hat, hat oft festgestellt, dass man sich daran gewöhnt pleite zu sein und das man auch ohne Geld ein zufriedenes Leben führen kann
Geschiedene mit Unterhaltsverpflichtungen sind extrem unattraktiv und werden kaum als Partner gewählt. Ärgerlich, aber mit gutem Grund. Geld ist eben nicht so unwichtig, wie Du es hier verklärend versuchst darzustellen.

Was mich, als Trennungsvater aber völlig abstoßen würde, ist, wenn die Single-Mutter sich mir gegenüber im Ernst als "alleinerziehend" bezeichnen würde, denn:
Das ist doch reine Wortklauberei. Alleinerziehend bedeutet einfach, dass sie mit dem Kind alleine wohnt und daher den Großteil der elterlichen Erziehungsarbeit leistet. Von Kindergärten, Lehrern oder Großeltern ist doch dabei gar nicht die Rede. Jeder weiß, was der Begriff bedeutet.

14-Tagesväter beteiligen sich faktisch nicht wirklich an der Erziehung, sondern verbaseln durch Inkonsistenzen und Ausnahmen eher das Fundament. Viele Köche verderben den Brei. Erziehungsarbeit im eigentlichen Alltagssinne leisten sie leider (!) keine mehr.

Hierzu zählen natürlich auch deklassierende und bewusst auf Ausgrenzung setzende Selbstbezeichnungen.
Du tust mit leid, dass Du in so einer beschissenen Situation bist. Aber Wortklauberei wird es auch nicht besser machen.
 
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