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Gast

  • #1

Aller Vernunft zum Trotz: Excitement in der Liebe

Aller Vernunft zum Trotz fahre ich einfach nur auf sehr leidenschaftliche Beziehungen ab.

Vernünftig wäre z.B. ein Mann, dem man vertraut, ähnliche Werte, Ziele, Lebensstil usw. Der ernsthaft eine Beziehung angehen will, frei ist, ehrliche, beziehungtaugliche Absichten hat.

Aber ich verliebe mich nur in leidenschaftliche Eroberertypen mit viel Emotionen und Intensität.
Diese Art "Beziehungen" gingen meist leider sehr schnell kaputt. Trotzdem bin ich völlig "hypnotisiert" und fasziniert von dem, was ich mit diesen Männern erlebt habe.

Nachdem ich das Problem erkannt hatte, versuchte ich umzudenken: gezielt daran arbeiten, mit den "beständigen" Männern was aufzubauen.

Aber es geht nicht. Sie reizen mich nicht. Sie langweilen mich. Ich kann mich nicht verlieben.

Muss ich an mir was ändern, gibt es da irgendeinen "Schalter" - oder hat jemand schon mal die Erfahrung gemacht, wie man es mit diesen leidenschaftlichen Beziehungen doch schaffen kann?
 
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Gast

  • #2
könntest du noch erklären, weshalb und wo du einen Widerspruch siehst zwischen einem Mann, den man leidenschaftlich liebt und er einen auch (ich meine, sehr viel Emotion, viel Sex, etc.) und einem, mit dem man eine feste Beziehung eingehen kann? - Warum soll sich das gegenseitig ausschließen, verstehe ich (ehrlich) nicht.

Bitte etwas genauer erklären.

w
 
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Gast

  • #3
Liebe FS, ich will Dich keinesfalls pathologisieren. Aber das klingt voll nach Beziehungs- bzw. Liebes- und Romanzensucht. Ich war auch mal auf dem Trip und froh, nun mit einem langweiligen Partner runter zu sein. Lies mal Bücher zu dem Thema. Alles Gute.
 
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Gast

  • #4
Liebe FS,
du gibst dir doch schon selbst die Antwort.

Wenn du dich in die Männer verliebst, die das Gegenteil von einem vernünftigen Mann darstellen, also nach deiner Definition "nicht vertrauensvoll, keine Ziele, anderer Lebenstil, keine ernsthafte Beziehung", stehen die Chancen ziemlich schlecht, dass es mit einer längerandauernden Beziehung klappt. Und sollte der unvernünftige Mann doch mal vernünftig werden, willst du ihn ja auch nicht mehr.
 
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Gast

  • #5
Liebe FS, deine Frage könnte von mir sein. Seit Jahren suche ich nach einem entsprechenden Patentrezept, ohne fündig geworden zu sein. Ich freue mich auf die Antworten anderer Teilnehmer.
 
  • #6
Oh, das geht... Man(n) kann beides haben den Rausch und die Beständigkeit... Nur "normal" wird das nicht ... Du kannst jetzt die Ausnahme unter den Normalen suchen, oder mal bei den Ausnahmen selbst suchen ...
 
  • #7
Hallo FS,
es könnte auch Ausdruck einer tiefsitzenden Bindungsangst bei Dir sein? Vielleicht solltest Du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?
Viele Grüsse und alles Gute
 
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Gast

  • #8
Das kenne ich sehr genau. Diese Art Womanizer, optische Traummänner mit Sexappeal, dem Blick von Andy Garcia und Emotionen bis zum Anschlag. Widerstand zwecklos Mr. Bond. Ergebnis: Meist nichts auf Dauer, die Gründe wurden im Posting genannt.

Ich meine, Du musst überhaupt nichts ändern und einfach `nüchtern` weiter daten.
Nicht zu viel erwarten, genau hinsehen und lieber öfter schnell die Reißleine ziehen.

Bei mir hat es funktioniert. Irgendwann war er doch da, dieser Andy Garcia.
Mit ehrlichen Absichten, dieser unvergleichlichen Hotness absolut beständig und insgesamt Marke umwerfend.
w/45
 
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  • #9
FS:

Bei mir treten Männer nur in dieser Dichotomie in Erscheinung. Beides zusammen habe ich noch nicht erlebt.

Wenn du dich in die Männer verliebst, die das Gegenteil von einem vernünftigen Mann darstellen, also nach deiner Definition "nicht vertrauensvoll, keine Ziele, anderer Lebenstil, keine ernsthafte Beziehung", stehen die Chancen ziemlich schlecht, dass es mit einer längerandauernden Beziehung klappt. Und sollte der unvernünftige Mann doch mal vernünftig werden, willst du ihn ja auch nicht mehr.
Ich verliebe mich aufgrund der Leidenschaft und Intensität, aber nicht, weil der Mann nicht vernünftig etc ist. Im Gegenteil: ich habe am Anfang immer die Hoffnung, dass es funktioniert. Und wenn es mit so einem Mann doch klappen würde, wäre das Erfüllung für mich. Ich brauche Leidenschaft und Emotionen, aber keine Unsicherheit (was die Partnerschaft betrifft).

Sind leidenschaftliche Männer einfach zu sprunghaft und nicht greifbar?
 
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  • #10
Wie alt bist Du?

Möglicherweise ist es noch nicht die Zeit, dass Ihr - also Dein echter Seelenpartner und Du - Euch finden könnt. Hab Geduld und lass´es Dir derweil gutgehen. Bloss keine Torschlussentscheidungen bitte, nur weil Du denkst, der Mann, den Du Dir ersehnst, käme nicht mehr.
Wähle weiterhin gut und sorgfältig. Wenn es passt, wirst Du es merken... Viel Glück!
 
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Gast

  • #11
Ich verliebe mich aufgrund der Leidenschaft und Intensität, aber nicht, weil der Mann nicht vernünftig etc ist. Im Gegenteil: ich habe am Anfang immer die Hoffnung, dass es funktioniert. Und wenn es mit so einem Mann doch klappen würde, wäre das Erfüllung für mich. Ich brauche Leidenschaft und Emotionen, aber keine Unsicherheit (was die Partnerschaft betrifft).

Sind leidenschaftliche Männer einfach zu sprunghaft und nicht greifbar?
Nein. Du hast bisher nicht den Richtigen getroffen. Mit einem leidenschaftslosen Mann ist es insofern einfacher, als dass er vielleicht nicht so begehrt ist und es ihm reicht, irgendeine Beziehung zu haben. Dann kannst du mit ihm sicher und glücklich bis an dein Lebensende sein. Wenn du dagegen einen sehr leidenschaftlichen Mann kennenlernst, legt der natürlich auch Wert auf seine Gefühle und hat neben dir noch andere Angebote. Er ist eben nicht so leicht zu haben, und deshalb kannst du mit ihm auf die Nase fallen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht beim Nächsten anders laufen kann. Auch so jemand kann dann genau mit dir eine Beziehung wollen.
 
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  • #12
Ich würde drei Sachen vermuten:
1. Du bist gerade in der Drama-Queen-Phase, Hauptsache starke Gefühle, das kickt dich, dein Ego braucht das grade. (Kann auch an zu dickem Fell liegen, durch den Panzer kommen nur die starken Reize.) Das hatte ich auch mal.
2. Du hast nicht viel Menschenkenntnis und Erfahrung bzw. du lässt dir zu schnell von Emotion das Hirn vernebeln, ohne zu schauen, dass nach dem Rausch eine lange Ebene miteinander kommt.
3. Du hast den Richtige tatsächlich noch nicht getroffen und/oder rennst immer daran vorbei, auf der Suche nach dem nächsten Kick.

Das ist wie mit Alkohol. Man kann Schnaps kippen oder Wein trinken. Schnaps knallt richtig und entfesselt einen und an die Nuancen von Wein muss man sich erst gewöhnen und der Rausch ist nicht das Wichtigste.
Die Frage ist, willst du von einem Absturz zum nächsten Taumeln oder dir Kennerschaft und Maß erwerben.

Leidenschaft mit dem Richtigen ist was wunderbares. Fühlt sich aber anders an als die ständig von latenter Verlustangst befeuerten Liebesdramen.
 
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Gast

  • #13
Ich würde drei Sachen vermuten:
1. Du bist gerade in der Drama-Queen-Phase, Hauptsache starke Gefühle, das kickt dich, dein Ego braucht das grade. (Kann auch an zu dickem Fell liegen, durch den Panzer kommen nur die starken Reize.)
..................
Leidenschaft mit dem Richtigen ist was wunderbares. Fühlt sich aber anders an als die ständig von latenter Verlustangst befeuerten Liebesdramen.
FS:

Drama Queen würde ich mich nicht nennen. Verlustangst hasse ich! Ich WILL dauerhafte Beziehung - am besten "forever". Ich bin hochsensibel (kein dickes Fell). Aber "Excitement" suche ich auf jeden Fall. Was soll ich nur machen??

Ich hab's ja versucht (mit den weniger leidenschaftlichen Männern) - aber früher oder später halte ich das nicht mehr aus. Es wird dann unerträglich für mich - der Sex mit diesen "Langeweilern" fängt an mich anzuwidern und irgendwann kann ich "es" nicht mehr verstecken und ich muss raus aus der Beziehung.

Im Gegensatz dazu mit den leidenschaftlichen Männern kann ich nicht genug kriegen, der Sex ist fantastisch, tolle Gespräche, der Charakter dieser Männer fasziniert mich (und langweilt mich keine Sekunde), die gemeinsame Zeit empfinde ich als euphorisierend auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene.

Warum klappt das dann aber nie? Warum verlassen diese Männer mich dann immer? Warum mißverstehen die mich immer? (Klammern tu ich übrigens nicht - bin im gesunden Maße freiheitsliebend und mach mein eigenes Ding).
 
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Gast

  • #14
Dir geht es nicht anders als fast allen Menschen, die einen Partner suchen, nur bist Du ehrlicher...und das will ich mal versuchen zu erklären:

Immer wieder höre ich den Spruch von Frauen: Sie bräuchten eigentlich drei Männer

-einen zu Reden
-einen für Wohlstand und Sicherheit
-einen fürs Bett

Ein Mann hat im Idealfall alle drei Kapitalformen.

So profan das zuerst klingen mag, es steckt viel Wahrheit dahinter (Männern geht es übrigens nicht anders, bei dem Thema Wohlstand meinen sie aber eher Selbstständigkeit der Frau)

Erleben wir Menschen einen beziehungstechnischen "Mangel", versuchen wir ihn auszugleichen, denn dieser "Mangel" entsteht durch die Abwesenheit einer der genannten Kapitalformen. Die meisten Menschen haben zwei, sehr selten nur alle drei Formen. Meist fehlt die dritte (s.o.)

Hier in diesem Forum geht es um das Thema Mangelausgleich. Über 90% - so schätze ich - punktet mit dem "Redekapital", kann sich gut ausdrücken, ist reflektiert. Vielleicht 60% - 70% punktet mit Wohlstand, aufgrund der meist akademischen Bildung. Aber vielleicht unter 5% punktet mit dem "Bett" - und unter 1% - wenn überhaupt - mit allen dreien, diese Leute kennen wahrscheinlich nicht einmal die Existenz dieses Forums, sie haben ja auch keinen "Mangel" auszugleichen.

Nun wäre die Anthropologie mit meiner These etwas zu sehr vereinfacht, denn es gibt immer noch die sehr, sehr seltenen "Lottogewinne" und die vielen fließenden Übergänge. Außerdem definiert sich eine lange Beziehung bis ins hohe Alter nicht über die "Rammelquote". Aber die Bereitschaft zu einer Beziehung, wie Du sie beschreibst, "lebt" zumindest am Anfang von Reizen, die Du vermisst. Beziehungen, bei denen die Abteilung "Bett" zu Ungunsten der beiden anderen besonders ausgeprägt ist, kommen immerhin zustande (halten zwar nicht, haben aber eine erstaunliche Nachwuchsquote). Wo das "Bett" fehlt, kommen sie überhaupt nur zustande, wenn der Ausgleich über die anderen beiden Formen gelingt. Während der Wagenknecht alle drei Formen in die Wiege gelegt wurden, gelingt es Lafontaine, seinen Mangel an "Bett" mit den beiden anderen Kapitalvermögen auszugleichen. WEIL es ja immerhin noch Menschen gibt, denen andere Dinge wichtig sind, Menschen auf die jeder Durchschnittsmensch hofft. Dies sind ausschließlich die Menschen, die schöner sind als man selbst und denen umgekehrt die äußere Erscheinung nicht so sehr wichtig ist. Der Treffer im Lotto!
Eine Frage in diesem Zusammenhang ist aber erlaubt:

Nehmen Dich Deine (Wunsch)- Männer (mit offensichtlich allen drei Kapitalformen) denn auch so wahr, wie Du sie? Oder suchst Du auch einen "Mangelausgleich"?
 
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  • #15
Liebe Jungs/Mädchen kommen in den Himmel, böse Jungs/Mädchen überallhin!
Frau sucht das Abenteuer und findet den Abenteurer.
Der eigentlich Qualifiziertere bleibt auf der Strecke!
 
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Gast

  • #16
Nehmen Dich Deine (Wunsch)- Männer (mit offensichtlich allen drei Kapitalformen) denn auch so wahr, wie Du sie? Oder suchst Du auch einen "Mangelausgleich"?
FS:

Interessante Thesen.

Hier meine:

Ich weiß es nicht von allen Wunsch-Männern. Ich glaube, sie sehen am Anfang einen Mangel an Sicherheit bei mir und empfinden mich als zu "schwierig" - die Männer die mich besser kennenlernten, haben ihre Meinung geändert und fingen an, meine positiven Eigenschaften zu schätzen:

Es kam vor, dass ein Mann sich von mir getrennt und mit einer "durchschnittlichen Frau" eine Beziehung einging mit der Begründung, dass es mit mir "zu intensiv" sei. Ein halbes Jahr später oder so kam er zurück und sagte, er habe riesen Fehler gemacht, die andere Frau hätte ihn null verstanden, ich hingegen könnte ihn so tief verstehen, er wolle jetzt doch mit mir zusammen sein. Da waren aber meine Gefühle weg, weil ich ihn gehasst habe dafür, dass er mich für die andere verlassen hat und ich so gelitten habe wegen ihm.

Oder auch so: Ein Mann, mit dem es am Anfang exciting war, verließ mich, aber wir blieben Freunde und unsere Freundschaft vertiefte sich immer mehr, er lernte mich gut kennen. Nach beidseitig mehreren gescheiterten Beziehungen hielt er mich plötzlich für seine Traumfrau, weil wir uns so ausgezeichnet verstehen über fast 3 Jahre hinweg. Aber da war ich eben nur noch an platonischer Freundschaft interessiert.

Kapitalausgleich:

Was ich suche: Die Leidenschaft ist mir eindeutig am wichtigsten. Ich bin schon selbst sehr komplex - im emotional-mentalen Sinne, daher: Männer, die zu viel "labern" und sich verbiegen, langweilen mich. Wohlstand ist mir auch relativ egal, ich sorge für mich selber. Sicherheit brauche ich nur gegen meine Verlustangst (aber nicht im materiellen Sinne)

Was ich bieten WILL: ist v.a. Leidenschaft, gemeinsamer Himmel auf Erden, wenn wir zusammen sind, Spontanität - mit langfristiger Perspektive und Familie aufbauen


Gibt es so was nicht? Ein Mann, der Dichotomien ausgleicht, der high energy-mäßig unterwegs ist und trotzdem bodenständig? Ich hab sie so satt, diese ganzen nur '"weichgespülten" Typen.
 
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  • #17
Ich verliebe mich aufgrund der Leidenschaft und Intensität, aber nicht, weil der Mann nicht vernünftig etc ist. ... Sind leidenschaftliche Männer einfach zu sprunghaft und nicht greifbar?
Anders herum: sprunghafte Männer sind oft auch leidenschaftlich. Warum? Weil es egal ist, wenn sie etwas anderes beiseite schieben müssen, um Raum für diese Intensität zu schaffen. Bei einem vernünftigen Mann hingegen kann die Leidenschaft nur jenen Teil des Lebens einnehmen, der nicht durch Verantwortung und Pflicht gebunden ist. Was nicht heißt, daß er außerhalb dieser Zeit nicht genauso leidenschaftlich sein kann.

Wenn ich mir also überlege, ob ich morgens zur Arbeit fahre oder die Frau nochmal ins Bett ziehe, und die Entscheidung fällt für letzteres, dann bin ich zwar leidenschaftlich, aber nicht vernünftig. Und wenn ich das zwei- bis dreimal in der Woche mache, brauche ich bald überhaupt nicht mehr zur Arbeit zu fahren. Dann ist endlich viiiiel Zeit für Leidenschaft, hurra.
 
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Gast

  • #18
Gibt es so was nicht? Ein Mann, der Dichotomien ausgleicht, der high energy-mäßig unterwegs ist und trotzdem bodenständig? Ich hab sie so satt, diese ganzen nur '"weichgespülten" Typen.
Meine Meinung: Das gibt es. Du hast aber hohe Ansprüche und die findet man nicht an jeder Ecke. Und vielleicht muss man Abstriche machen, wer weiß. Aber das ist das übliche Problem, jeder will das Tolle haben. Ich persönlich halte die daraus abgeleiteten Theorien, dass sich Leidenschaft und Bodenständigkeit widerspreche, für falsch. Ich sehe an mir selbst, dass beides vereint sein kann und du siehst es anscheinend an dir? Also, es geht doch. Aus welchem logischen Grund sollte es bei Männern anders sein? Das einzige Problem ist, es gibt immer Konkurrenz, es gibt viel Durchschnitt und wenig Besonderes. Das liegt in der Natur der Sache.
 
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  • #19
hier #13

Dann suchst Du nach dem dritten "Kapital" plus den beiden anderen, Bett, Reden und sicherlich nicht gerade H4. Genau in dieser Reihenfolge. Das Wohlstandsgesuch wächst erst mit der Familiengründungsplanung, da wirst Du anders denken, wenn es konkret wird.

Ja, "labernde" Männer gleichen ihren Mangel an "Bett" eben durch "Reden" aus, den wenigsten gelingt aber ein wirklicher Ausgleich, sie kommen nicht zum Ziel. Der Grund liegt im Greifen nach den zu hoch hängenden Früchten, aber, das betrifft auch die sehr Attraktiven, sie greifen nur eben noch höher.

Kann es sein, dass Du so Ende zwanzig, Anfang dreißig bist? Dass Du eben gerade die Bühne der schicksalshaften "Vergabe" der Männchen verpasst hast? Gleich und Gleich gesellt sich gern, das stimmt eigentlich nur unter dreißig. Wenn alles noch ganz offen vor einem liegt. Danach wird es schleichend schwieriger, weil optisch schöne Menschen "gerade" in der Vergabephase mit einem "falschen" zusammen waren und die anderen "übrig gebliebenen" über nur ein Kapital verfügen, am wenigsten über das dritte.
" Sich einen Menschen schön zu trinken" bringt nichts.
Wie die Augenhöhe mit Deinen Wunschkandidaten ist, kann ich nicht beurteilen. Scheinbar ist es die von Dir beschriebene Ausstrahlung einer Unsicherheit (dem Wohlstand zuzuordnen, der nicht nur materielle Inhalte hat), diese beschert Dir jene prickelnden Männer, die ebenfalls in Sachen Sicherheit nicht so ausgeprägt sind oder diejenigen, die gerade mit Sicherheit/Wohlstand instinktiv ihren Mangel auszugleichen versuchen. Diese zuletzt genannten spüren, dass Dir das fehlt, da gehen sie voll ran, verfügen aber eben nicht über den maskulinen Reiz, sie pinkeln im Sitzen und machen einen auf Frauenversteher. Da sehe ich also ein System, dem Du ausgeliefert bist. Auf psychologische Ratschläge, die Dir Vernunft beibringen wollen, würde ich nicht viel geben, besonders die Leute mit der Prinzensuchertheorie reagieren verbittert, wenn ihnen die Entfernung ihrer eigenen Wünsche mit Paradebeispielen signalisiert wird.
Ich bin da halt sehr Biologe. Es gibt Chancen für Dich, die allerdings nicht gerade Knigge sind:

Im Segment der vergebenen, begehrten Männer mit allen drei Kapitalformen baggern. Ist deren Beziehung unstabil, verändert sich ihre Haltung gegenüber den "Verlockungen" des Alltags, ist sie stabil - keine Chance. Dazu musst Du aber auch die nötige Verlockung mitbringen. Wenn nicht, dann versuchst Du Hochseefischen vom Ufer aus - so wie fast alle auf ihrem jeweiligen Niveau.
 
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  • #20
Auf psychologische Ratschläge, die Dir Vernunft beibringen wollen, würde ich nicht viel geben, besonders die Leute mit der Prinzensuchertheorie reagieren verbittert, wenn ihnen die Entfernung ihrer eigenen Wünsche mit Paradebeispielen signalisiert wird.
Auf die Vernunftlehre würde ich hier auch nicht viel geben, aber gerade die Prinzensuchertheorie beschreibst du doch selbst, nur mit anderen Worten !

Ich halte von deine "Vergabefrist der Männer" allerdings nicht soo viel, denn den gleiche Weg, den die FS hinter sich hat, können auch andere Männer hinter sich haben. Insofern gibt es immer noch gleich und gleich. Abgesehen davon kann sie sich auch nach jüngeren umsehen, noch eine Alternative. Oder älteren Geschiedenen. Es gibt so viele... Und dass Vergebene nicht für immer vergeben sein müssen, da hast du natürlich auch recht. :)
 
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  • #21
#13 an 19
...ob Prinzensuche oder nicht, die müsste man mal erst definieren. Es ist ja völlig legitim, wenn Prinzessinnen nach einem entsprechenden Gegenüber suchen. Ich meinte eher die schwierige Selbsteinschätzung, ob jemand wirklich überdurchschnittlich attraktiv ist. Die richtige Eigenbewertung wird u.a. sehr stark von den "Erfolgen" im Leben bestimmt. Da sprechen bei der FS zwei genannte Punkte dafür: Zwei Männer, die zurück kommen, sich von selbst wieder voller Reue melden...Allerdings wurde sie auch verlassen, weil vielleicht die Unsicherheit nach der rosa Brille zu stark war? Wer wirklich so umwerfend ist, wie die FS es auch von Männern fordert, wird eigentlich kaum verlassen, da blicken wir Männer gern drüber hinweg. Mir ist also die Augenhöhe mit den Maximalforderungen nicht ganz klar.

Ich kenne Frauen und Männer, die sich so was gar nicht "leisten" können, das nenne ich eher eine Prinzen/Prinzessin Suche. So schreibt ein Bekannter immer wieder Liebesbriefe an Frauen, die zu jung, zu hübsch und vergeben sind. Er selbst hat eine richtige Wampe, Schlupflider und Vollglatze. Ein Trauerspiel und eine reine Zeitverschwendung, würde ich mich nicht fremdschämen müssen, weil er das auch noch erzählt...

Zur Theorie der "Vergabezeit" stehe ich voll und ganz. Es gibt unter zwei attraktiven Menschen, die in der "Paarungszeit" mit dem falschen zusammen waren keine Gleichheit mehr, wenn sie sich eines Tages gegenüber stehen. Weil berufliche, wohntechnische und gewohnheitsmäßige Dinge zwar langsam aber beständig fortschreiten und immer stärkere Impulse für eine Kurskorrektur nötig sind. Junge Leute packen ihren Rucksack und ziehen aus der WG heraus direkt in eine gemeinsame Wohnung. Schon mit Anfang dreißig reicht weder der Rucksack für den Hausstand, noch ist die gesunde Naivität in vollem Maße vorhanden, die Wohnung aufzugeben um das Risiko Partnerschaft erneut, mit dem erlebten Frust im Gepäck anzugehen. Da wird schon mal länger hingeschaut, bevor es noch mal so zu werden droht, wie beim letzten Mal und Frauen wird es erst in der Phase besonders wichtig, wer denn auch für Nestbau und Aufzucht taugt. Dein Tipp mit jüngeren oder älteren Männern ist zwar im Rahmen der Möglichkeiten, aber in der Realität schon wegen der Ungleichheit der Lebensphasen alltagsfern. Das klappt nur im Zusammenspiel mit ödipalen Strukturen und erfordert Männer, die väterliche Aspekte ebenso für gut halten, wie die Partnerin es braucht (umgekehrt bei Frauen die mütterliche Art). Gibt es, ist völlig o.k., ist aber auch selten.
 
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  • #22
Da sprechen bei der FS zwei genannte Punkte dafür: Zwei Männer, die zurück kommen, sich von selbst wieder voller Reue melden...Allerdings wurde sie auch verlassen, weil vielleicht die Unsicherheit nach der rosa Brille zu stark war? Wer wirklich so umwerfend ist, wie die FS es auch von Männern fordert, wird eigentlich kaum verlassen, da blicken wir Männer gern drüber hinweg. Mir ist also die Augenhöhe mit den Maximalforderungen nicht ganz klar.
Du siehst das sehr technisch. Natürlich werden umwerfende Leute verlassen, Männern ist es oft bequem eben lieber. Und wenn sie erst mit den Männern zusammen war, hätte es auch anders verlaufen können. Das kommt auf die jeweilige Beziehung an und lässt sich nicht so allgemein festlegen. "Zwei kamen wieder zurück". Aber wir wissen nicht, wie, warum, und welche zwei. Auch ist nicht klar, ob die FS wirklich so hohe Ansprüche hat. Mit Worten lässt sich das nicht beschreiben, und die Wahrnehmung der Menschen ist nunmal unterschiedlich, auch wenn ich den Eindruck habe, dass gerade die "Technologen" das gerne verneinen, es ist aber so. Und die eigene Wirkung ist auch veränderbar.

Zur Theorie der "Vergabezeit" stehe ich voll und ganz. Es gibt unter zwei attraktiven Menschen, die in der "Paarungszeit" mit dem falschen zusammen waren keine Gleichheit mehr, wenn sie sich eines Tages gegenüber stehen. Weil berufliche, wohntechnische und gewohnheitsmäßige Dinge zwar langsam aber beständig fortschreiten und immer stärkere Impulse für eine Kurskorrektur nötig sind....Da wird schon mal länger hingeschaut, bevor es noch mal so zu werden droht.... Dein Tipp mit jüngeren oder älteren Männern ist zwar im Rahmen der Möglichkeiten, aber in der Realität schon wegen der Ungleichheit der Lebensphasen alltagsfern.
Auch hier... du siehst einen bestimmten Menschen, bei dem es so und so verläuft. Es gibt genügend Menschen, die noch im Alter keine Angst vor einer Kurskorrektur haben. Und länger hinschauen... ich schaue mit der Zeit eher weniger lange hin, weil das Gefühl Berge versetzt. So etwas ähnliches habe ich im übrigen in diesem Forum mal von einem älteren Mann gelesen. Also, ich denke, du schließt von dir und einigen anderen auf alle. Aber das ist nicht richtig. Und vielleicht waren die eher verkopften Risikokalkulatoren, die später genauer hinschauen, auch schon in jüngeren Jahren für die FS nicht interessant. Viel zu viele Dinge spielen hier eine Rolle, als dass man es auf deine Theorie bringen könnte. Aber du kannst zu deiner Theorie ja gerne für dich stehen.

Auch die Lebensphasen bei Altersunterschieden, die du als problematisch hinstellst - ich finde die eher reizvoll und aus Erfahrung kann so etwas einen Umgang auch schöner machen, wenn man nicht alles vergleicht und so eine recht schematische Beziehung lebt.
 
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  • #23
hier #13

Kann es sein, dass Du so Ende zwanzig, Anfang dreißig bist? Dass Du eben gerade die Bühne der schicksalshaften "Vergabe" der Männchen verpasst hast?
FS an 18:

Wirklich sehr interessante Argumente und Ableitungen, wenn man die Sache aus statistischer Perspektive analysiert. Zumindest kann man sich dadurch über die eigene Positionierung im Liebes-Karrusel klar werden und mögliche daraus ableitbare Strategien (instabil Gebundene... - da hab ich Hemmungen, Beziehungs-Grenzen zu mißachten). In metaphysischer Naivität glaube ich jedoch darüber hinaus auch noch an die Ausnahmen ;-)

Ein weiteres Detail, nach dem gefragt wurde: Ich gehe auf die 40 zu. Natürlich ein Nachteil gegenüber einer 20+ Frau bzgl. Jugendlichkeit und Kindern, wenn Männer aus meinem Such-Segment (38-42 +/- je nach Erscheinungsbild) Frauen u30 suchen.Aber das ist ja auch nicht das Zentrum meiner Fragestellung.

Ich habe in diesem Alterssegment (und einmal 10 Jahre jüngerer Mann) ungebundene Männer gefunden, die meinem Haupt-Kriterium entsprechen, teilweise sogar alle 3 hervorragend erfüllten. Wobei sich da die Frage aufdrängt, warum solche Männer nicht in Partnerschaft und sprunghaft sind. Und auch diese Outperformer, wenn ich sie ein paar Jahre später wieder traf, waren dann immer noch nicht in einer fester Partnerschaft. Suchen sie wie ich Excitement und Bodenständigkeit in einem Paket?

Die Männer, die auf mich abgefahren sind, schätze ich als hin-und hergerissen ein in der Entscheidung Pro/Con Partnerschaft mit mir. Ich ERSCHEINE unsicher, riskant, schwer einzuschätzbar (Tatsache ist, ich bin sehr loyal), auf der anderen Seite ist es spannend für diese Männer mit mir, da sie in mir Tiefgründigkeit, Abenteuer und Excitement finden.

Aber vielleicht ist der erwartete Reward bei gegebenem Risiko nicht ausreichend?

Können überhaupt 2 leidenschaftliche, unkonventionelle Menschen miteinander dauerhaft glücklich werden?

Muss man, wenn man diese Lebensform wählt auch mit 50 noch bereit sein, jederzeit den Rucksack zu packen oder muß man einen gewissen Grad an "Spießigkeit" (ironisch formuliert) aufbringen, wenn man was Dauerhaftes aufbauen will?

Das Wohlstandsgesuch wächst erst mit der Familiengründungsplanung, da wirst Du anders denken, wenn es konkret wird.
Da verfolge ich einen "bottom up" Ansatz. Wenn's mit einem leidenschaftlichen Mann so weit wäre.
 
G

Gast

  • #24
Hallo Fs

Du schreibst ganz zum Schluss

"Muss ich da was an mir ändern?

Nö wieso...Steht ja nirgends mit keiner Silbe das diese Leidenschaftlichen aber auch stressigen Beziehungen ein wirkliches Problem für dich darstellen..

Sollte sich doch mal genug Leidensdruck dadurch bemerkbar machen (da es ja auch immer mit viel Kraft und Ärger verbunden ist ständig Beziehungen in den Sand zu setzen) dann hat es Natur schon so eingerichtet das man sich im Alter nach etwas ruhigerem Fahrwasser sehnt..

Wenn Du Stress brauchst dann versuch es doch mal mit einem Stressigen Job oder Hobbys

.Ich bin mir fast sicher das Dir dann ein etwas Bodenständiger , ruhiger Mann sehr angenehm erscheint..

gruss

M47
 
G

Gast

  • #25
Sollte sich doch mal genug Leidensdruck dadurch bemerkbar machen (da es ja auch immer mit viel Kraft und Ärger verbunden ist ständig Beziehungen in den Sand zu setzen) dann hat es Natur schon so eingerichtet das man sich im Alter nach etwas ruhigerem Fahrwasser sehnt..
FS:

Es ist für mich ein Problem, da die Dauerhaftigkeit fehlt.

@ ruhigeres Fahrwasser:

das ist außerhalb meines Verhaltenshorizontes, linguistisch zudem negativ besetzt, ich müßte die Wahnehmungs- und Verhaltensfilter meiner Meta-Ebene ändern, hätte dabei aber das Gefühl verlorener Ich-Konsistenz, sprich: "das bin nicht ich", müßte mich verbiegen, meine Identität ist verbunden mit Excitement. DAS ist das Problem.

Somit versuche ich Lösung zu finden, indem ich die Spielregeln eines potentiellen, passenden Pendants endlich lerne zu verstehen!
 
G

Gast

  • #26
Da liegt der Hund begraben...! Das, was Du beschreibst, nennen wir Hochsensiblen (HSP) "Sensation Seeker". Ich empfehle Dir das Buch "Hochsensibilität in der Liebe" von Elaine Aron. Ich kenne dieses ewige Dilemma leider selber viel zu gut und eine erfüllende, dennoch aufregende Partnerschaft zu führen ist eine tägliche Herausforderung. Versuche, Dir Deine Adrenalinkicks durch aufregende Unternehmungen mit Deinem Partner zu holen, z.B. Bungeejumping, Achterbahn fahren usw. Zugleich schweissen solche intensiven Erlebnisse Partner grundsätzlich fester zusammen. Und die Verlustangst...tja, dagegen habe ich bis jetzt noch kein Mittel gefunden, aber mit dem "richtigen" Partner gelingt es Dir ganz bestimmt mit der Zeit, genügend Vertrauen aufzubauen.
Viel Glück!
 
G

Gast

  • #27
Somit versuche ich Lösung zu finden, indem ich die Spielregeln eines potentiellen, passenden Pendants endlich lerne zu verstehen!
Was mich bei so etwas immer wundert: Ich halte es zur Beantwortung dieser Frage für sinnvoller, die spezielle Beziehungssituation mit einem bestimmten Mann zu analysieren, als "allgemeine Regeln", die für alle "leidenschaftlichen Männer" gelten, zu suchen. Dann finde ich es sogar noch sinnvoller, platte Regeln, wie die Rules, durchzugehen und Stück für Stück zu überlegen, was passte auf diesen speziellen Mann, und was nicht. Auch, wenn alle deine Männer das gleiche Muster hatten, hilft dir der Begriff Leidenschaft nicht weiter. Darunter versteht jeder etwas anderes. Und Leidenschaft widerspricht nicht perse Dauerhaftigkeit. Was haben dir die Männer denn an konkretem gesagt, was sie störte? Wenn es die Unsicherheit war, die du vermittelst, dann hast du doch die Antwort. Auch jemand, der leidenschaftlich ist, kann natürlich seinem Gegenüber zeigen, dass er treu und loyal ist. Und wenn es den Männern zu stressig war, dann war es das. Ds müssen sie doch wissen und schon mal angedeutet haben.
 
G

Gast

  • #28
Liebe FS,
das ist ganz einfach. Wenn Du mal von einem Intensiven, Untauglichen, Deine Worte..richtig verletzt
oder gedemütigt worden bist, wenn es Dir reicht, immer die Verliererin zu sein, wenn Dich der Reiz nicht mehr packt, dann und nur dann wirst Du Dich nach einem Mann umsehen, der es besser macht, bzw. bei dem es Dir besser gehen wird. Momentan scheint es so zu sein, daß Du noch genug Verehrer hast, noch kein Leid erfahren hast oder es keinen Grund gab, jemanden anderen zu suchen. Das wird kommen, keine Angst, oder Du hast das Glück, genau den zu finden, der zu Dir paßt, daß klingt mir aber bei den Beschreibungen der Männer eher nicht schmeichelhaft für Dich.
 
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Gast

  • #29
Ich verstehe nicht ganz. Leidenschaft ist etwas, was uns alle vorantreibt oder glaubst du, wir anderen in "normalen" Beziehungen leben alle wie keusche Nonnen und Schlaftabletten und bekommen nur die hässlichsten, doofesten, langweiligsten Männer ab? Mitnichten!

Ich sehe dein Problem darin, dass du Leidenschaft mit Sex verwechselst, und dich mit Typen einläßt, die dich nach einem ONS abservieren oder dass du Affären toll findest, der Reiz, des immer zurückgewissen werden von einem tollen Mann - viele junge Frauen verwechseln dies mit brennender Leidenschaft und können davon eines Tages gar nicht genug bekommen. Ein Teufelskreis entsteht. Sobald ihre Affäre sich nach einer Durchstrecke wieder bei ihnen meldet, kommt wieder diese Aufregung zu ihnen, eine regelrechte Abhängigkeit von Gefühlen entsteht.

Wie meine Vorredner schon gesagt haben: Suche dir Aufregung in anderen Lebensbereichen. Extremsport, Hobbies, eine tolle Tätigkeit in deinem Leben, in der du dich abreagieren kannst. Wer im Leben ausgelastet ist, und in sich aufgeht, der braucht den sowas nicht, was du betreibst.

Hier finde ich einen Spruch mit dem gleichnamigen Buchtitel passend: "liebe dich selbst, dann ist es egal wen du heiratest".


Und nochmal: "Excitement" gibt es jeder Beziehung. Du erwartest einen tollen leidenschaftlichen Partner, aber bist du selbst auch so toll und leidenschaftlich oder suchst du nur nach einem Entertainer, der dich bespaßt? So scheint es nämlich und dann wärst du nämlich nicht bereit für einen Partner, vielleicht brauchst du eher noch Spielzeug wie ein kleines Mädchen. Das könnte es nämlich auch sein, dass du noch nicht erwachsen genug für einen Partner bist.
 
  • #30
Du wirst sich realiv schnell wieder erden, wenn du selbst mal Spielzeug eines solchen Excitement-Junkies warst. Für eine Beziehung die lange Jahre dauert, ist so etwas komplett untauglich, weil viel zu energiezehrend.
Ich weiß da ziemlich genau, wovon ich rede. Als ich jung war, habe ich auch so getickt. Nur, wenn du auf der Suche nach einem solchen Erwähltheits-, Bestätigungs-, High-Energy-Kicks 40 geworden bist, triffst du natürlich genau solche Leute, wie dich: Nicht in der Lage, in einem langen, ruhigen Fluss zu schwimmen und ganz schnell wieder weg, wenn es zu banal wird, zum nächsten Excitement.