• #91
Genau.
Es würde mich nicht wundern, wenn genau sowas auch im Falle der Freundin des FS eine Rolle spielt.
Es kann aber auch sein, dass der FS einfach generell keinen großen Sexappeal bei der Freundin (oder auch ganz allgemein) erzeugt /hat.
Und egal, welche dieser Faktoren bei ihm nun ganz genau die größte Rolle spielt:
Er kann er tun und lassen was er will, es wird nicht besser.
Also einige Beiträge haben mich dazu ermutigt, dass ich sehr wohl etwas ändern kann, und zwar an meiner Einstellung zu Sex – die Erkenntnis, dass ich zu wenig geb, und zu viel fordere.

Ich bin aber ein Mensch, der sich jede Meinung zu Herzen nimmt, und so etwas zu hören verunsichert mich natürlich.
Denn es stimmt: Meine Freundin hatte zwar schon viel Sex in ihrem Leben, aber richtig sexuell weiterentwickelt hat sie sich nicht. So befriedigt sie sich zum Beispiel nie selbst und auch beim Sex ist sie nie aktiv. Sie möchte eigentlich meistens einfach, entschuldigt die Wortwahl, hart durchgenommen werden. Das sage ich nicht, weil ich das denke, sondern, weil sie es mir mal gesagt hat.

Wir sind beide also sexuell gesehen ziemlich eindimensional. Aber weil wir uns lieben und zusammenbleiben wollen, haben wir beide die Motivation dies zu ändern.

Es kann sein, dass wir scheitern. Aber die Sache einfach abzuschreiben mit "wird eh nichts" fände ich zu früh. Ich könnte wetten, dass mir, wenn ich mich nicht ändern will und die Sache abschreib als "hat einfach nicht gepasst" in der nächsten Beziehung etwas ähnliches erleb.
 
  • #92
Tja, da schreibst Du mir eine ganzen Roman, und genau mit disen paar Worten bestätigst Du, was ich eigentlich meine.
Er soll Dir "näherkommen". Und warum nähert er sich?
Richtig ! Er will Nähe und Körperlichkeit. Er will Sex.

Seltsamerweise wirkt es aber meist ganz unbeabsichtigt. Er will Nähe, richtig. Sex nicht notwendigerweise. Ich ebenso. Trotzdem kommt ziemlich oft Sex dabei heraus. Eben weil wir es nicht zwingend darauf anlegen, sondern es sich ergibt.
Aber dafür sind wir ja auch dreißig Jahre älter als der FS ...

Und richtig, würde er die ganze Zeit erwartungsvoll lauern, würde ich die Flucht ergreifen. Und? Selbst den meisten Männern wäre es irgendwann zu viel, würde ihre Liebste ihnen täglich an die Wäsche gehen.

Übrigens mal wieder typisch für dich, dass du es völlig ignorierst, wenn man dir sagt, dass du mit deiner Einschätzung dessen, was Frauen wahrnehmen können, gründlich daneben liegst. Aber ist ja nix Neues, Frauen haben ja keine Ahnung von männlicher Sexualiät ...

Lieber FS, ich finde, du bist jetzt auf einem guten Weg. Und wenn es mit deiner Freundin doch nichts mehr werden sollte, hast du jedenfalls einiges mitgenommen. Nimm dir aber nicht alles sehr zu Herzen, hier braucht man manchmal ein dickes Fell ;).
 
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  • #93
Er kann er tun und lassen was er will, es wird nicht besser.

Nun, genau das stimmt nicht, auch wenn Du das immer nicht wahr haben möchtest.
Frei hat einen Weg beschrieben.

Erst einmal muss der Druck weg, dass er Sex will.
Denn der Sex mit ihm ist nicht so, dass sie Lust auf mehr bekommt, im Gegenteil.
Und die wenigsten Frauen wollen sexuelle Intimität, wenn es ansonsten an Nähe fehlt.
Oder, der Klassiker, Mann erinnerst sich, er hat eine Partnerin, mal schnell etwas Kuscheln und dann bitte Sex... Kuscheln einfach so, ein Kuss einfach so? Oft Fehlanzeige, und damit für viele Frauen der Lustkiller, wenn jedes Näherkommen nur eine Absicht hat...

Falls der FS tatsächlich an einer Verbesserung interessiert ist, dann sollte er insgesamt die ausreichend Nähe sorgen, für schöne Paarzeiten ohne sexuelle Absichten.

Und dann mit ihr die passende sexuelle Intimität entwickeln - was macht IHR Spaß, worauf hat sie Lust, worauf reagiert sie, was mag sie.

Also KANN er natürlich aktiv verbessern und ändern.

Und Deine stereotype Wiederholung, dass Frauen NIE aktiv sind, generell nicht, und die armen Männer, die sich abplagen, ob bei einer Ansprache, beim Sex oder sonstwo... macht das nicht wahrer
Würde Dein Mann darauf warten oder es mit seinm Verhalten erhoffen, dann würde es nicht passieren. Nie.

Serenissima schreibt, dass SIE ebenso initiiert,
Und das tun genug Frauen, wenn die sexuelle Nähe stimmt, und der Sex Spaß macht.
Das glaubst Du nur prinzipiell nicht, weil nicht sein darf, was Du aus welchen Gründen auch immer bitte erlebt hast.

Ganz schlicht
Guter Sex macht Lust auf mehr, auf schlechten Sex kann Frau gut verzichten.

@petersburger, vielleicht lasst Ihr erstmal das Thema offene Beziehung?
Und vielleicht probiert Ihr mal Nähe ohne Sex, dafür Zärtlichkeit?

Und eine Randbemerkung, muss nicht sein, denn bei weitem nicht jede Frau mag eine Vorspielorgie...Aber die schnelle Nummer ist eben auch schnell vorbei.
Warum künstlich verlängern, was eh keinen Spaß macht.
Ihr seid jung, lernt Euch erstmal kennen, probiert und dann entscheidet, was gut ist - für BEIDE!

@Kirovets ist bei diesem Thema etwas spezieller unterwegs. Und ob er weiß, was Frauen denken und fühlen??!

W, 51
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #95
Also das hört sich für mich nach Qual an. Wenn ich eine Freundin habe dann möchte ich ihr doch auch zeigen dürfen dass ich sie begehre?
Klar darfst du ihr das zeigen.
Und sie darf sich dann bedrängt fühlen und das Spiel geht von vorn los.

Es quält dich, eine Frau, die du liebst, vor dir zu haben und sie nicht sexuell berühren zu dürfen bzw. mit ihr zu schlafen ?
Nun, ich fände es plausibler, wenn es dich quälte, die geliebte Frau zu etwas zu drängen, das sie nicht möchte, also sie unglücklich zu machen.

w 53
 
  • #96
Also einige Beiträge haben mich dazu ermutigt, dass ich sehr wohl etwas ändern kann, und zwar an meiner Einstellung zu Sex – die Erkenntnis, dass ich zu wenig geb, und zu viel fordere.
Tja, die Foristinnen hier schreiben da natürlich aus ihrer Sicht und geben Dir das Gefühl, wenn ich an diesen und jenen Schrauben drehe, wird sich schon etwas tun.

Aber ich als Mann weiß natürlich auch darum, was das wirklich praktisch bedeutet und dann können die Damen hier schreiben, was sie wollen, diesen Teil kenne ich besser.
Eines muss klar sein:;
- Natürlich kann ein Mann beim Sex auf die Partnerin mehr
eingehen, als Du.
- Natürlich kann Mann achtgeben, sie auch zu befriedigen,
Dinge mit ihr zusammen ausprobieren.
  1. - Aber ebenso natürlich muss Deine Motivation, Sex mit der
    Freundin haben zu wollen, stark bleiben.

  2. Für die meisten Foristinnen ist dahier diese männliche Libido eine Ressource, welche unbegrenzt zur Verfügung steht.
  3. Wenn also ihr der Sex endlich mehr Spaß macht, dann muss es für Dir auch schön genug sein.
  4. Aber sie verstehen nicht, wie schnell das entweder sowieso nicht klappt (weil z.B. ganz andere Gründe dem entgenstehen,) , oder aber es dann dem Mann mehr "Mühe" macht, die Frau zu befriedigen oder eben für ihn das sexuelle Motiv nicht mehr so stark ist (und das wiederum indirekt abturned auf die Frau wirkt.)
Auch wenn die Damen hier das nicht gerne zugeben, und versuchen, Dir alleine die Verantwortung an der Situation in die Schuhe zu schieben:
Natürlich trägt Deine Freundin ein guten Teil dazu bei, dass Deine scheinbar so "egoistisches" Sexverhalten überhaupt so eingerissen ist. Es wäre auch ihre Aufgabe gewesen, ihre Sexualität intuitiv mit Dir zusammen weiter zu entwickeln.
Sie selbst weiß nicht genau, was sie eigentlich will, aber Frauen reagieren nunmal hauptsächlich instinktiv auf für sie relevante sexuelle Reize. Und das läuft bisher nicht so gut bei Euch.

Und richtig, würde er die ganze Zeit erwartungsvoll lauern, würde ich die Flucht ergreifen. Und? Selbst den meisten Männern wäre es irgendwann zu viel, würde ihre Liebste ihnen täglich an die Wäsche gehen.
Es muss gar nicht "die ganze Zeit " sein. Es reicht wenn er es zeitweise erhoffen würde.
Ich habe das irgedwann begriffen und solange nach einer Frau gesucht, die für meinen Fall so passt, wie Dein Mann bei Dir.


Serenissima schreibt, dass SIE ebenso initiiert,
Und das tun genug Frauen, wenn die sexuelle Nähe stimmt, und der Sex Spaß macht.
Das glaubst Du nur prinzipiell nicht, weil nicht sein darf, was Du aus welchen Gründen auch immer bitte erlebt hast.
Dann lies doch bitte mal ganz genau, was sie da schreibt. Sie hat mich wohl verstanden, Du nicht so ganz.
 
  • #97
Viele Frauen lernen leider erst spät, was Sexualität alles bedeutet, was ihnen gefällt, wie sie es heraus finden und wie sie es leben können.
Ja sehe ich auch so und das bestätigten mir auch viele Frauen. Nur, was sich schön anfühlt und was nicht, spürt jede Frau auch schon beim ersten mal. Die Frage ist dann, was tut sie mit der Erkenntnis.
Und das ist leider eine Folge schlechter Aufklärung, und prüder Erziehung.
Schlechte Aufklärung vielleicht, prüde Erziehung nein, nicht unbedingt.
Ganz im Gegenteil.
Zu viel Gefallenen lassen. Nicht nein sagen, beim ersten Störgefühl. Stöhnen, damit er schneller fertig wird, statt zu sagen: aua, oder Stop.
Und eben Erwartungen erfüllen wollen. Findet ein Mann eine technische Bearbeitung ungut und sagt nix, geht einfach die Erektion weg und freundliches lügen funktioniert nicht. Bei einer Frau leider schon. Es fällt ja keine Tür ins Schloss.

Tatsächlich hab ich mich mit meiner Oma! (Über 90 , katholisch) unterhalten.
Die wussten quasi gar nichts über Sex und haben es gemeinsam herausgefunden. Schritt für Schritt. Trotz schrecklicher Angst vor Schwangerschaft und Gottes Zorn hatten sie Lust auf Sex.
Schritt für Schritt.
Junge Frauen haben auch heute Lust.
Nur sofort Zunge in den Hals, Hose runter und drüber ist nicht in der Lustkurve einer gewöhnlichen Frau. Damit sind viele überrumpelt und dann ist da kein Spaß.
Was fast alle! Frauen in meinem Freundeskreis erzählt haben: sie hatten das Gefühl, der Mann arbeitet eine Liste ab,vwasver alles erlebt haben will.
Sex im Freien, Stellung x, Stellung y.
Frau unten, Frau oben ... Penetration hier, Penetration da.
Es geht dabei nicht um gemeinsamen Spaß. Es geht um seine Erlebnisliste. So wird das einfach nichts mit beidseitiger hohen Libido.
Ja und sie will auch Nähe und Körperlichkeit. Nur vielleicht manchmal eben keinen Sex! Sondern immer genau so viel weiter, wie es schön ist.
Oder um es mal klarer zu machen. Erogene Zonen und die Lustkurve scheinen sich bei Männern und Frauen stark zu unterscheiden. Leider.
Seltsamerweise wirkt es aber meist ganz unbeabsichtigt. Er will Nähe, richtig. Sex nicht notwendigerweise. Ich ebenso. Trotzdem kommt ziemlich oft Sex dabei heraus. Eben weil wir es nicht zwingend darauf anlegen, sondern es sich ergibt.
Ja, sehe ich auch so.
 
  • #98
Nun, ich fände es plausibler, wenn es dich quälte, die geliebte Frau zu etwas zu drängen, das sie nicht möchte, also sie unglücklich zu machen.
Das ist für mich als Mann nicht "plausibel",
auch wenn Du glaubst, dass ich dann ein Egoist sei.

Deswegen schreibe ich ja immer:
Der Hauptgrund für Frauen und Männer, langjährige Beziehungen miteinander zu führen, wird in der klaren Mehrzahl der Fälle immer ein sexueller sein.
Diesem wird von der Natur das Gefühl, genau diesen Partner zu lieben, aufgesetzt. Sonst würde das nicht klappen.

Und ja ich weiß:
Ihr seht das anders.

Selbst wenn die Frau das nicht selten gar nicht mitbekommt:
Die Erkenntnis dass gerade kein Sex möglich ist (obwohl man eine erotischen Reiz spürte), fühlt sich für mich als Mann stets an wie eine Art Korb. Das sollte sich nicht sehr häufen, sonst kommt es zu der "Teufelsspirale", die hier mehrfach beschrieben wurde, und die auch beim FS indirekt vorliegt.

Ich weiß aus dem Forum, dass Frauen diese Art von Körben sogar noch mehr (infolge Seltenheit -s.o.- auch nicht so daran gewöhnt sind) wie eine Art Beleidigung auffassen, als wir Männer.
Und ja: Du nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #99
Kirovets, der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Fischer. Es ist irgendwie seltsam und in gewisser Weise lustig , wenn ein Mann einem anderen Mann versucht zu erklären, wie man Frauen befriedigt. Wärest du ein Sextherapeut, würde ich es noch verstehen. Oder jahrelang in einer glücklichen Beziehung mit erfüllten Sex, wo deine Partnerin nicht genug von dir bekommt und dich förmlich bekniet, dass du mit ihr schläfst.
Aber du bist selber derjenige, der sich immer wieder über die Defizite diesbezüglich beklagt.
Frauen wissen selbst nicht immer, was ihnen guttut, bzw. ein und dieselbe Handlung kann mit verschiedenen Männern unterschiedliche Gefühle auslösen, ausserdem hormonbedingt nicht immer gleicher Sex gewollt ist, also weibliche Sexualität ist recht kompliziert und es wäre ratsam, den Frauen wenigstens zuzuhören, was SIE anmacht und wie SIE es wollen oder wollen würden, statt zu meinen, es besser zu wissen, was Frauen wollen und mehr noch, ihnen weisszumachen, dass sie sich irren, wenn sie wissen, was sie wollen.
 
  • #100
Der Hauptgrund für Frauen und Männer, langjährige Beziehungen miteinander zu führen, wird in der klaren Mehrzahl der Fälle immer ein sexueller sein.

Es ist DEIN Grund, für die "Partnerschaft" mit einer Frau.
DU hast eine Frau ausgesucht, die für Dich vor allem sexuell attraktiv war.
Ihren schwierigen Charakter nimmst Du in Kauf, der Preis, damit Du einigermaßen regelmäßig Sex haben kannst. Einen Kompromiss.
Du würdest ansonsten nie mit einer Frau zusammen leben.
Nicht meine Phantasie, sondern indirekte Zitate.

Es gibt fast keinen Post, in dem Du Frauen nicht pauschal verurteilst, oder z. B. Serenimissa oder mich angreift und unterstellst, wir lügen, wenn wir sagen, unser Intimleben sei auch für unsere Partner gut. Denn das dürfe Deiner Meinung nach nicht sein...könne gar nicht.

Sexuelle Nähe /Intimität ist ein Teil einer Partnerschaft, dazu gehört genauso psychische und physische Nähe. Ohne die 3Komponenten trägt kaum eine Partnerschaft, die das Wort verdient. Die Gewichtung varriert, auch über die Zeit - speziell in Zeiten von Schwangerschaften, Krankheiten, oder im Alter, wenn die Libido und das Vermögen dazu abnimmt.
Ohne Liebe, ohne Anziehung, das Gefühl der Verbundenheit ist es keine Partnerschaft, nur ein Zweckbundnis.

Nein,
Zitat von frei:
Nun, ich fände es plausibler, wenn es dich quälte, die geliebte Frau zu etwas zu drängen, das sie nicht möchte, also sie unglücklich zu machen.

Dein Zitat @Kirovets "- Das ist für mich als Mann nicht "plausibel",

Ok, wenn es in einer Partnerschaft für Dich ok ist, den Menschen zu bedrängen...
Den meisten Partner*innen ist es wichtig, dass es der/dem anderen gut geht mit einem,..
Erst recht Ok, sexuell zu bedrängen? Nun, passt zu Frau will "durchgenommen" werden

Ohne Worte.

Ich würde meine Konsequenz ziehen, und einen Partner verlassen, der mich nicht nur drängen würde - das alleine schon - sondern dem es egal ist..

Aber die Diskussion mit Dir, Kirovets ist wie Taubenschach.
Überflüssig.

Randbemerkung - Kirovets, ich finde gerade Deine Beiträge hier mehr als grenzwertig, und massiv frauenfeindlich.

W, 51
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #101
Sie möchte eigentlich meistens einfach, entschuldigt die Wortwahl, hart durchgenommen werden. Das sage ich nicht, weil ich das denke, sondern, weil sie es mir mal gesagt hat.
Stimmt das jetzt oder stimmt das nicht? Das "eigentlich" verkehrt ja diese Aussage normalerweise ins Gegenteil.
Wenn es denn tatsächlich so ist, gibt es zumindest zur Zeit genau das Problem, das Du geschildert hast: Sie ist noch nicht so weit, wenn du fertig bist.
Andererseits, vielleicht ist sie auch pornographisch konditioniert, und denkt/fühlt, so muss es sein.
Andererseits mögen manche Frauen es wirklich genau so.

Jedenfalls habt ihr da ein weites Feld zum "Spielen":
Beherzige frei´s Rat: Zuerst mal kein Sex, nur Zärtlichkeiten. Später Zärtlichkeiten unter Einbeziehung der Genitalregion. Keine Penetration. Erst wenn ihr es beide wirklich und überhaupt nicht mehr aushält.
Ganz nebenbei kannst Du Dich mit Deiner Ausdauer beschäftigen. Das schadet eurer Sexualität sicher auch nicht, ist aber der Nebenspielplatz, erstmal ganz für Dich alleine. Etwas später darf dann gerne auch Deine Freundin bei dieser Übung mitmachen.
ErwinM, 51
 
  • #102
Kirovets, ich finde gerade Deine Beiträge hier mehr als grenzwertig, und massiv frauenfeindlich.
Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass wir „unsere Männer“ aus dem Forum nicht vergraulen. Ich bin auch nicht Kirovets Meinung, aber ich glaube tatsächlich, dass seine Meinung die vieler Männer widerspiegelt, weil Männern Sex (in der Tendenz - Ausnahmen bestätigen die Regel) wichtiger ist als Frauen. Ob uns Frauen das passt oder nicht und welchen Partner wir dann wählen, steht auf einem anderen Blatt. Trotzdem finde ich es gut und wichtig, dass die Männer hier ihre Gedanken relativ frei äußern können, ohne als frauenfeindlich niedergemacht zu werden. Sonst können wir uns hier auch ohne Männer „vergnügen“ und uns im „Frauenclub“ wohlfühlen — das ist aber auch nicht das, was wir wollen, oder?
w45
 
  • #103
Aber du bist selber derjenige, der sich immer wieder über die Defizite diesbezüglich beklagt.
Nein.
Darüber darf ich mich bei meiner heutigen Partnerin nicht beklagen. Habe ich auch nicht.

Wenn ich darüber schreibe, dann betrifft dies meine Expartnerinnen (aber da jeweils in ganz unterschiedlicher Ausprägung).
Eine war zwar beim Sex auch ganz gut, aber leider ziemlich narzisstisch eingestellt. Eine andere war eher so zurückhaltend, wie ich es auch bei der Freundin vermute. Es kann aber gut sein, dass ich mich da auch täsche.
seltsam und in gewisser Weise lustig , wenn ein Mann einem anderen Mann versucht zu erklären, wie man Frauen befriedigt.
Habe ich das?
Ich habe ihm gesagt, dass er bei ihr mehr achtgeben soll, wann von ihr auch etwas kommt. Und wollte auch darstellen, das dies meist nicht so einfach ist, als @void schrieb.
Weitere "Tipps" welche konkretes Handeln und Verhalten seinerseits beschreiben habe ich mir sehr bewusst verkniffen.
Meinst Du DAS?
Oder bin ich doch nicht gemeint ?
Erst wenn ihr es beide wirklich und überhaupt nicht mehr aushält.
Glaubst Du das wirklich?
Die führen eine "offene Beziehung" was ich bei den weiteren Beschreibungen des FS allerdings eher als Euphemismus sehen würde.
Dann dürfte es zu dem Zustand, den Du da beschreibst, wohl eher niemals kommen.

Ich glaube eben nicht daran, dass es so kommt, wie Du schreibst sondern, dass der FS in einigen Wochen bodenlos enttäuscht sein wird.
Ein Grund wird sein, dass es es eben nicht nur sein vordergründiges Verhalten beim Sex betreifft, sondern auch Gründe hat die mit ihr mehr viel zu tun haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #104
Ich bin auch nicht Kirovets Meinung, aber ich glaube tatsächlich, dass seine Meinung die vieler Männer widerspiegelt, weil Männern Sex (.. ) wichtiger ist als Frauen.

Ich denke, dass SEINE Meinung nicht exemplarisch für DIE Männer steht.
Er wurde oft genug auch von anderen männlichen Foristen korrigiert.
Dass wahrscheinlich Männern Sex wichtiger ist als Frauen, tendenziell, kann sein.
Wobei die Gründe sicher ein eigenes Thema wert wären - mit Bashing Risiko.

ohne als frauenfeindlich niedergemacht zu werden

Liebe Trixie, kein Niedermachen. ich möchte weiterhin eine Gegenposition schreiben, wenn ich einen Beitrag für wie-auch-immer-verächtlich halte, und es nicht stehen lassen.
Wer sich positioniert, bekommt Antworten, auch ich muss öfters mit manchen Antworten leben - und entscheiden, was ich mir anziehe, und wo ich Stopp sage.

Hier ist ein junger Fragesteller, den ich jetzt erst mal ernst nehmen möchte - manchmal zweifle ich bei manchen Threads, gerade wenn schlagartig die große Einsicht kommt.

Aber das Frauenbild, das Kirovets hier entwickelt - auch das Männerbild - möchte ich nicht stehen lassen.

Es gibt Beiträge von Tom, da kräuseln sich mir die Fußnägel, bekomme Bluthochdruck. Dann merkte ich es oft deutlich an. Oder geschluckt und weiter ... Ich springe auch nicht jedesmal aus dem Hemd bei unserem Statistik Fan, oder bei "der Mensch ist nicht monogam" .. Man kennt sich, ich polarisiere auch. Es springen auch bei mir etliche aus ihrem Hemd.
Der Ton ist insgesamt gerade angespannt und rauh, es wird ja langsam zu einem Rundumschlag. Das sollte nicht sein. Es sollte insgesamt nicht zu persönlich werden, die letzte Zeit sind einige getroffen worden.
Aber ohne victimblaming zu betreiben, es wird immer eine Gratwanderung beidseitig sein. Was schreibt man, und was nimmt man persönlich. Schwierig.

Aber - es gibt die Seite von Tom, die ich schätze -
Er würde hier ein klares Statement setzen.
Er bringt nämlich auch sehr viele gute, fundierte, wertvolle Beiträge für die FS.
Gerade hier könnte er gute Antworten geben.
Wie auch neverever, Lebens_Lust, ErwinM..gute Antworten geben (könnten) . Die Sichten von Männern, die mit Frauen können und Frauen mögen. Das wäre wichtig, und für den FS hilfreich.

Ein letzter Tipp an den FS, betrachte Sex mal nicht nur als Sex, sondern als Nähe, als Intimität, als etwas, was nicht nur ein Bedürfnis befriedigt, sondern Freude macht, wo man sich wirklich nahe kommt, die/den anderen kennen lernt.

Du hast jetzt die Chance eine Basis zu lernen um später eine gute, stimmige Partnerschaft zu führen.

W, 51
 
  • #105
Denn es stimmt: Meine Freundin hatte zwar schon viel Sex in ihrem Leben, aber richtig sexuell weiterentwickelt hat sie sich nicht. So befriedigt sie sich zum Beispiel nie selbst und auch beim Sex ist sie nie aktiv. Sie möchte eigentlich meistens einfach, entschuldigt die Wortwahl, hart durchgenommen werden. Das sage ich nicht, weil ich das denke, sondern, weil sie es mir mal gesagt hat.
So nun meine Erfahrung zum hart durchnehmen.
Ab dem Zeitpunkt ist Tempo drin und Anstrengung.
Kann schön sein. Kurzzeitig .
Wird das zu viel und zu lange verliert der Mann entweder die Erektion oder will zum Schuss kommen. Die Frau ist bestenfalls ebenfalls im Adrenalin Rausch hat aber irgendwann Schmerzen.
Warum? Weil die mechanische Reizung den Körper erst taub, dann schmerzhaft werden lässt. Bei beiden!
Irgendwann blutet auch ein Penis. Schon erlebt.
Mir hat es sehr geholfen vom puren Pornosex Abstand zu nehmen. Erst danach hab ich erfahren was Lust beim Sex ist.
Deine Freundin hatte vermutlich in ihrem Leben noch nie einen Orgasmus.
Sie will durchgenommen werden, weil sie es kennt. Nicht unbedingt weil es das schönste für sie ist.
Nie aktiv beim Sex? Nie Selbstbefriedigung? Es ist echt Schade für euch beide.
Les dir genau den Text von @ErwinM durch.
Eine schöne Zusammenfassung
 
  • #107
Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass wir „unsere Männer“ aus dem Forum nicht vergraulen. Ich bin auch nicht Kirovets Meinung, aber ich glaube tatsächlich, dass seine Meinung die vieler Männer widerspiegelt, weil Männern Sex (in der Tendenz - Ausnahmen bestätigen die Regel) wichtiger ist als Frauen.
Ich hab mich ja auch oft schon mit Kirovets angelegt, weil ich diese absoluten Aussagen nicht mag. Wenn er sagen würde "ich habe eine Beziehung nur, weil ich Sex will im Grunde und das geht sicher auch anderen Männern so", bekäme er glaube ich nicht so viel Gegenwind. Aber dieses "Männer gehen nur Beziehungen ein, weil" regt mich schon immer wieder auf, weil:
- wenn man es rein biologisch betrachtet, ist es nicht der Sex, sondern die Fortpflanzung, weshalb Männer (und Frauen) Beziehungen eingehen; ihre Nachkommen mit aufziehen für möglichst großen Erfolg, weil Menschennachwuchs einfach sehr aufwendig betreut werden muss in den ersten Jahren; und da würde er sicher rufen, nein, das stimmt nicht - ist aber ja das, was hinter dem Sex steht, wenn man es als Urinstinkt wertet. Weitergabe des genetischen Materials. Sonst würde reines Begatten reichen, wie oft im Tierreich, ohne Verliebtheit. Sinn ist: Man bleibt eine Weile ein Paar (auch im Tierreich anzutreffen), damit der Nachwuchs auch überlebt. Nicht der Sex, den gäbe es auch ohne Liebe.
- Ich kenne keinen Mann, der bewusst so denkt. Wirklich nicht. Die meisten meiner männlichen Freunde - vielleicht alles die Top-20%, keine Ahnung - hatten auch als Single regelmäßig Sex, seien es ONS bei einigen oder eine Affäre oder so. Sie sehnten sich aber nach einer Beziehung, bei der sie mit einer Frau eben den Alltag teilen können, jemanden zum Reden haben und zum in den Urlaub fahren, manche wollten gern Kinder usw. Hätten sie nur Sex gewollt, hätten sie auch gut Single bleiben können; das mag bei Kirovets nicht so gewesen sein. Aber ich glaube nicht, dass alle Männer nur eine Beziehung suchen wegen dem regelmäßigen Sex, jedenfalls nicht die, die ich kenne. Auch verwittwete Freunde meiner Eltern hätten doch gern auch mit 80 wieder eine Freundin (auch gleichaltrig), und sagen, weil sie einfach einsam sind und es schöner wäre, die Urlaube und jetzt Corona mit jemandem teilen zu können.
w, 37
 
  • #108
dass seine Meinung die vieler Männer widerspiegelt, weil Männern Sex (in der Tendenz - Ausnahmen bestätigen die Regel) wichtiger ist als Frauen.
Zunächst mal Danke.

Ich vermute, dass ich bestimmte Menschen hier irgendwie triggere und sie dann nicht anders können, als sich persönlich angegriffen oder gekränkt zu fühlen, meinetwegen vom Wort "durchnehmen".
Irgendwo hat @eijcheff mal sowas geschrieben.
Meine Partnerin würde sich darüber wohl sehr wundern.

Damit kann ich innerhalb eines solchen Thread wie diesem trotzdem auch gut leben. Kein Problem

Ärgerlich wird es aber, wenn ich dann außerhalb eiese solchen Threads plötzleich keine anderen Themen (z.B. eine Buchbesprechung oder ein Verhalten einer öffentlichen Person) mehr diskutieren kann und dann einfach weiter persönliche Anfeidungen erlebe. Ich verlange von mir selbst und auch von anderen, diese Dinge gedanklich zu trennen.

Die Tatsache, dass ich mich kritisch mit bestimmten Rollenbildern (vor allem bei Kennenlernen und Beziehungsführung, sowie in der Sexualität) beschäftige heißt eben nicht, dass ich einem oder einer Fragensteller innn nicht auch einen Tipp gebe, welcher im Grunde genau solche dann doch bedient. Ich will den Leuten doch auch helfen.

Eine sachliche Auseinandersetzung muss immer möglich sein.


Sie will durchgenommen werden, weil sie es kennt. Nicht unbedingt weil es das schönste für sie ist.
Nie aktiv beim Sex? Nie Selbstbefriedigung? Es ist echt Schade für euch beide.
Nein, ich will meine Rat an der Stelle nicht so verstanden wissen.
Ich wollte, dass der FS immer im Hinterkopf behält beim Sex führen zu müssen. Ich gebe ihn diesen Rat persönlich und genau in seinem Fall, denn ich glaube, dass seine Freundin das im Grunde so möchte.
Wenn sie von sich aus jemals aktiv werden sollte, wird das nicht bei ihm sein.


Zum Thema Beziehungen

Ich glaube, das Frauen und Männer aus evolutionsbiologischen Gründen Beziehunge miteinander führen und jeweils Vor- und Nachteile ihres Disposition ausgleichen. Ich glaube aber auch dass der eigentliche Grund dafür ist, Nachkommen zu zeugen.
Es ist egal ob ich den PUA Rategeber, Schwarzer's feministische Kritik, oder ein Biobuch aus der 9.Klasse dazu lese, dieses Prinzip stellt kaum jeamand infrage.

Die romatsiche Liebebeziehung ist dabei sozusagen die innere Kernkraft, welche zwei gegensätzliche, sich eigentlich abstoßende Teilchen, zusammenhält.

Es ist übergens gedanklich zu kurz gesprungen wenn man behaupten würde, ich hätte meine Partnerin nur, um regelmäßig Sex zu haben. Auch ich bin ein Mensch und deshalb zugänglich für romantsche Liebe.

Aber ohne Sex (und mit Liebe) würde ich mit ihr mein Leben nicht zusammen verbringen, wie ich es jetzt gerne tue.
Mit keiner Frau.
Deswegen bin ich aber trotzdem nicht frauenfeindlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #109
Ich bin leider eine sehr ich-fixierte Person und dass das für eine Beziehung schlecht ist, weiß ich. ... Weil ich mit meiner Freundin aber zusammenbleiben will, möchte ich dies jetzt aktiv ändern.
Selbsterkenntnis ist die beste Voraussetzung, was ändern zu können - wirkt ja auch in andere Lebensbereiche positiv.

Meine Freundin hatte zwar schon viel Sex in ihrem Leben, aber richtig sexuell weiterentwickelt hat sie sich nicht.
Woher soll es kommen, wenn sie nur mit so egozentrischen Nichtswissern wie Dir Sex hatte.
Endlos viel vom ewig Gleichen führt nunmal zu keiner Weiterentwicklung - ahnungslose Generation Porno, gilt für beide Geschlechter und für Frauen resultiert daraus dann schon in jungen Jahren irgendwann die große Lustlosigkeit. Bei Deiner Freundin bereits mit 20.

Sie möchte eigentlich meistens einfach, entschuldigt die Wortwahl, hart durchgenommen werden. Das sage ich nicht, weil ich das denke, sondern, weil sie es mir mal gesagt hat.
Ich glaube Dir das, weil sie genauso wenig Ahnung von Sex hat wie Du, trotz vielem rumgev****. Das kommt raus, wenn zu viel Pornos konsumiert und nachgeturnt werden, zu wenig nachgedacht und gespürt wird - gilt für Männer und Frauen gleichermaßen.
Sie hat keine Lust auf das, wovon sie meint, dass es so sein muss weil sie sich an Männerpornos orientiert.

Aber Du bist ja auf dem Weg, zu finden, wie es besser laufen kann.

Ich könnte wetten, dass mir, wenn ich mich nicht ändern will und die Sache abschreib als "hat einfach nicht gepasst" in der nächsten Beziehung etwas ähnliches erleb.
Genau das wird passieren und so läuft es bei den vielen Ehen/Beziehungen, die dann irgendwann geschieden/getrennt werden, weil der schlechte Sex, den meistens sie irgendwann nicht mehr erträgt und komplett verweigert jede Liebe kaputt gemacht hat.

Sie will durchgenommen werden, weil sie es kennt. Nicht unbedingt weil es das schönste für sie ist.
Weil es so schön doch nicht ist, hat sie ja auch keine Lust darauf :) - sollte der FS als Erkenntnisgewinn verbuchen.
 
  • #110
Nein, ich will meine Rat an der Stelle nicht so verstanden wissen.
Ich wollte, dass der FS immer im Hinterkopf behält beim Sex führen zu müssen. Ich gebe ihn diesen Rat persönlich und genau in seinem Fall, denn ich glaube, dass seine Freundin das im Grunde so möchte.
Ich sehe keinen Widerspruch unserer Meinungen.
Nur ist das Führen auf vertrauten! Wegen bei den beiden nicht zufrieden stellend gewesen.
Also sollten BEIDE neue Wege betreten.
Selbstverständlich scheitert der Weg, wenn die Freundin nicht mit zieht.
Nur brauchen beide eben ein neues unbekanntes Feld. Sonst ist er wieder der alleinige aktive Part und sie der passive Part.
Der passive Part ist dann abhängig von seiner Performance, damit hat er die alleinige Verantwortung und wenn es nicht klappt ist er frustriert usw.
Bin da schon bei dir. Siehe
Ich glaube aber auch dass der eigentliche Grund dafür ist, Nachkommen zu zeugen.
Es ist egal ob ich den PUA Rategeber, Schwarzer's feministische Kritik, oder ein Biobuch aus der 9.Klasse dazu lese, dieses Prinzip stellt kaum jeamand infrage.
Ja, ohne sexuellen Trieb, keine Nähe, keine Verbindung.
Funktioniert sogar im Homosexuellen Bereich.
Auch ohne Nachkommen.
Das stelle ich auch nicht in Frage.
Nur was kommt nach der ersten Sexphase? Liebe? Beziehung? Oder Trennung?
Und DIES lieber @Kirovets ist doch sehr verschieden.
Der tolle Sex ist es nicht. Sonst wären sehr mit viel mehr Leute schnell getrennt.
Nur eine glückliche! Beziehung gibt es sicher nur bei Passung auch in diesem Bereich.
Inwiefern sexuelle Passung erlernbar ist, entzieht sich meiner Kenntnisse. Buchtipp wen es interessiert:
david schnarch : die psychologie der sexuellen leidenschaft
 
  • #111
Deine Nachfrage ist gut und hat mich nachdenklich gemacht.

Nur was kommt nach der ersten Sexphase? Liebe? Beziehung? Oder Trennung?
Ich meine nicht dass es eine (zeitlich begrenzte) "Phase" wäre sondern eine dauerhafte Grundbedingung ist.
Also kommt "danach" nichts.

Hierauf baut die romantische Liebesbeziehung auf.
Die Freude und der Spaß an der Sexualität erzeugen und befördern die Liebesgefühle und bringen die Bindung auf ausreichende Festigkeit, um den Verbund zu behalten.

Ja Liebe kann man auch ohne Sexualität fühlen, ich auch.
Ich liebe z.B. meine auch meine Eltern und meine Kinder.

Aber um mit einer Frau so dicht, so intim , zusammenzuleben, muss die oben genannten Grundbedingung, welche als Sexualität (bzw. der Freunde daran) ausgedrückt wird, einfach gegeben sein.

Ansonsten wäre für mich die Expansionskräfte immer größer als die Bindekräfte, welche sich nur durch eine Liebesbeziehung ansich zu einem anderen erwachsenen Menschen ergeben können. Dazu ist das Liebesgefühl auch einfach zu volatil.

Womöglich ist das im Alter auch so
oder ich entscheide mich dann für eine WG mit meiner Partnerin. Mal sehen.
 
  • #112
Aber um mit einer Frau so dicht, so intim , zusammenzuleben, muss die oben genannten Grundbedingung, welche als Sexualität (bzw. der Freunde daran) ausgedrückt wird, einfach gegeben sein.

Ansonsten wäre für mich die Expansionskräfte immer größer als die Bindekräfte, welche sich nur durch eine Liebesbeziehung ansich zu einem anderen erwachsenen Menschen ergeben können. Dazu ist das Liebesgefühl auch einfach zu volatil.
Ja, aber das gilt eben für DICH, und du stellst das oft so dar, als ob das für alle Männer gilt. Es gibt auch viele Paare, die mit wenig oder auch keinem Sex glücklich sind, vor allem im hohen Alter, und die gerade das zusammen wohnen genießen - und zwar nicht nur als WG, sondern eben als Paar. Mein Freund würde auch ohne Sex immer vorziehen, in einer Partnerschaft zu sein statt allein ohne Sex, weil er es eben genießt, mit jemand den Alltag teilen zu können, über seine Sorgen und Ängste sprechen zu können, lachen zu können, gemeinsam Unternehmungen zu planen. Mein Vater, der wegen verschiedenen Medikamenten keinen Sex mehr haben kann, vermisst meine Mutter ungemein, wenn sie mal länger nicht da ist oder sich nicht meldet, der möchte gern, dass sie ständig um ihn rum ist. Die reden über alles mögliche den lieben langen Tag, kuscheln usw. WG ist das wirklich nicht.
Du nimmst das ganze eher in Kauf für die Sexualität, aber andere mögen eben auch den Rest einer Beziehung als solches. Mein befreundetes Paar, die alle paar Monate mal Sex haben, sind total glücklich miteinander seit 12 Jahren und hängen ständig zusammen; Außenstehende denken immer, die sind frisch verliebt, weil sie so miteinander umgehen. Es gibt eben verschiedenste Arten von Männern, also finde ich es falsch, dass du deins immer als gegeben für alle Männer ansiehst.
 
  • #113
Es gibt eben verschiedenste Arten von Männern, also finde ich es falsch, dass du deins immer als gegeben für alle Männer ansiehst.
Ich gebe Dir recht, dass dies nicht jeder Mann so genau aufdröselt, wie ich.

Ich glaube aber, dass es sehr viele Menschen gibt, welche in diesem Punkt auch nicht ehrrlich zu sich sind und u.A. deshalb fremdgehen d.h. wollen sie die vertrauensvolle Liebesbeziehung leben, aber betrügen dann aber doch und wollen ihren Trieb umsetzen, weil der eben doch eine viel größere Rolle spielt als sie in ihrer Aussenwirkung erkennen lassen. Wie bewusst man fremdgeht, weiß ich nicht, ich habe das einmal bewusst getan und werde das niemals wiederholen.

Und daran, dass beiden Seiten, aber eben auch Frauen, sexuelle Eklusivität ganz besonders wichtig ist (allerdings scheinbar nicht in diesem Fall hier) sieht man auch, dass die Sexualität ein wesentlicher Faktor ist.

Man kann allenfalls stillschweigend (oder tatsächlich) vereinbaren, Sexualität nicht zu vollziehen.

Aber seine Bedeutung nimmt deswegen trotzdem nicht ab
Wenn also in den von Dir als Beispiel herangezogen Beziehungen einer von beiden mit anderen Menschen Sex hätte, wäre die Stablität extrem gefährdet, in andern Dingen würde ein solcher Vertrauenbruch viel leichter und weniger kritisch gesehen.
nd zwar nicht nur als WG, sondern eben als Paar. Mein Freund würde auch ohne Sex immer vorziehen, in einer Partnerschaft zu sein statt allein ohne Sex, weil er es eben genießt, mit jemand den Alltag teilen zu können, über seine Sorgen und Ängste sprechen zu können, lachen zu können, gemeinsam Unternehmungen zu planen. Mein Vater, der wegen verschiedenen Medikamenten keinen Sex mehr haben kann, vermisst meine Mutter ungemein, wenn sie mal länger nicht da ist oder sich nicht meldet, der möchte gern, dass sie ständig um ihn rum ist. Die reden über alles mögliche den lieben langen Tag, kuscheln usw. WG ist das wirklich nicht.
Diese Beispiele werden vermutlich alle mal mit einem sexuellem Motiv begonnen haben.

Ich will Dir diese positive Bild der romantschen dauerhaften Liebesbeziehung auch gönnen, aber ich habe den Verdacht, dass dies statisch als tatsächliches Hauptmotiv eher eine Minderheit sein könnte

Und ja das ist meine Meinung und irgendwann werde ich mir auch mal die Mühe machen das statistisch zu belegen oder einen Literaturnachweis bringen.

Und bei Trennungen befürchte ich, dass sehr oft sexuelle Differenzen indirekt viel mehr eine Rolle spielen, als die Protagonisten das selbst wahrhaben wollen.

Gerade die von @Lionne und auch von Dir beschriebene Veränderung der weiblichen Sexualität im Laufe ihres Lebens dürfte (versteckt) bei vielen Beziehungen ein erhebliches Problem sein, welches aber auf anderen Schauplätzen (z.B. beim Nähe-/Distanzthema) aber auch Neidthemen dann anders ausgetragen wird.
 
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  • #114
Diese Beispiele werden vermutlich alle mal mit einem sexuellem Motiv begonnen haben.
Alle Beziehungen kommen durch die Urinstinkte zu sexuellem Trieb, d.h. Fortpflanzungstrieb (egal, ob homosexuelle Partner oder nicht fruchtbare Partner), und damit einhergehend- fürs genetische Überleben - nach dem Wunsch nach sozialer Bindung zustande. Das sind eben immer die grundlegenden Triebe. Sexuell aber eben AUCH nach sozialen Bindungen, weil all das zum Überleben der Nachkommen führt. Weil der Mensch kein Einzelgänger ist, der sich kurz paart und wieder ein sein Revier verschwindet, gibt es Liebe (Trotzdem will nicht jeder ein Kind, nicht jeder Sex, auch nicht jeder Beziehungen.) Ich versteh nicht, warum du bei der Erklärung immer bei Sex haltmachst und nicht dann gleich sagst, Fortpflanzung ist der innere Antrieb, und zur Fortpflanzung gehört eben auch die Beziehung. Der Wunsch nach Sex und der Wunsch nach Beziehung hat beides den gleichen Ursprung: Evolution.
Bei dem Paar, das ich kenne, mit selten Sex ist es der Mann, der da nicht so viel Interesse hat und sie kann damit gut leben. Es gibt asexuelle Partner, es gibt auch offene Beziehungen, bei denen der Sex ausgelagert wird. Diese Menschen wollen trotzdem eine Beziehung mit dem einen Partner, mit dem sie zusammenwohnen usw.
Es geht hier nicht um Romantik, sondern um den Wunsch nach Beziehungen, einfach eine Art sozialer Interaktion, den eben viele haben möchten. Du nicht. Du möchtest Sex und nimmst das Zusammenleben eben in Kauf, dafür gibt es eben andere Männer (und Frauen), denen das soziale Beziehungsleben genauso wichtig ist wie der Sex an sich.
 
  • #115
Und bei Trennungen befürchte ich, dass sehr oft sexuelle Differenzen indirekt viel mehr eine Rolle spielen, als die Protagonisten das selbst wahrhaben wollen.
Ja, das glaube ich auch. Allerdings auch deshalb, weil sich beim Sex genau das widerspiegelt, was in der ganzen Beziehung passiert. Das ist mir auch erst so richtig klar geworden, als ich
david schnarch : die psychologie der sexuellen leidenschaft
gelesen habe. So gesehen wird Sex sozusagen sowohl unter- als auch überschätzt.
w45
 
  • #116
Es geht hier nicht um Romantik, sondern um den Wunsch nach Beziehungen, einfach eine Art sozialer Interaktion, den eben viele haben möchten. Du nicht.
Ich kann Dir soweit folgen.

Mir fällt übrigens auch gerade ein, dass man auch den FS mal fragen könnte, ob er sich vorstellen kann, mit der Freundin auch ohne Sex zusammenleben, denn schließlich leben sie in eienr "offenen Beziehung" und da könnte das ja eine mögliche Konseqenz sein. Er würde sich den Sex von jetzt an immer woanders holen.
Vielleicht sogar ein Lösungsweg?

Allerdings: "Du nicht" ist sinngemäß falsch.
Ich habe als Student zeitweise in einer gemischen WG gelebt , auch um (wie jeder anderere Mensch auch) die Vorteile der Gruppe,(z.B. zusammen ausgehen, oder aufteilen wer zu "Nacht-Vorlesungen" geht...etc) zu nutzen und wir verstanden uns auch super.
Die Tatsache, dass ich nicht mit einer Frau direkt zusammenleben wollte, wenn ich nicht auch mit ihr körperlich-sexuell liiert bin heißt also nun nicht, das ich nicht trotzdem auch mit anderen Menschen zusammenleben könnte.

Ich bin wohl nicht so unsozial, wie man hier meinen könnte.

Für das Alter hätte ich mir das in einer alternativen Lebensführung durchaus vorstellen können.
 
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  • #117
Solche Beziehungen können sehr, sehr lange "überleben", vor allem, wenn man sie so bezeichnet, dass "alles andere super passt".

Wenn du in dich hineinhörst und ehrlich dir gegenüber bist, kennst du jedoch schon sowohl die Antwort darauf, ob dich das langfristig stören wird und auch, ob die Beziehung noch zu retten ist.

Ich denke Beziehungen, in denen man sexuell nicht kompatibel ist, enden in jedem Fall früher oder später. Verbuche es als Lebenserfahrung und versuch daraus etwas mitzunehmen für deine nächste Beziehung.
 
  • #118
Im übrigen - wenn dieses Wort von der Moderatoren durchgelassen wurde, dann hat dieses Wort keine Regeln verletzt und ist "gesellschaftsfähig".
Haha, witzig. Damit machst du es dir sehr einfach. Du wertest hier also Schweigen als Zustimmung. Auch eine interessante Weltsicht, bleibt dir unbenommen. 🤷‍♀️

Im übrigen sind wir hier zu freiem Meinungstausch, das darf ich wohl noch oder? 😉
Sorry, Holzweg: jemandem mitzuteilen, wie dass man seine Ausdrucksweise widerlich findet, ist eine Meinungsäußerung als direkte Reaktion auf den vorher gemachten Spruch. Im Forum ungefragt zu verlautbaren, dass man gerne „durchgenommen“ wird, ist keine Meinungsäußerung, das ist eine..... ja was ist das eigentlich? Das ist einfach „too much information“😉.

Aber nichts für ungut, man muss sich jetzt ja nicht ewig lange an diesem Thema aufhalten, daher war das mein letzter Kommentar dazu.
 
  • #119
Haha, witzig. Damit machst du es dir sehr einfach. Du wertest hier also Schweigen als Zustimmung. Auch eine interessante Weltsicht, bleibt dir unbenommen. 🤷‍♀️
Ich werte hier als gesellschaftsfähig im Sinne von "die Forumsregeln nicht verletzend".
Im Forum ungefragt zu verlautbaren, dass man gerne „durchgenommen“ wird, ist keine Meinungsäußerung, das😉.
Und?? Wen juckt's? Habe ich dir etwas getan, dass du so biestig reagierst? Ich kann hier posten, was ich will und brauche nicht deine Zustimmung.
Im übrigen hat hier der FS ausdrücklich nach Erfahrungen gefragt und zwar, was die Sexualität betrifft, zum anderen es ist schon richtig, dass Kirovets manchmal "interessante" Posts abgibt, aber vieles stimmt dann aber auch, nur wird seine Meinung nicht gehört, weil man ihn in bestimmte Schublade gesteckt hat und nicht unterscheidet oder unterscheiden will, ob er sich irrt und gerade recht hat.
Absolut irritierend finde ich, dass du als Lehrerin (?) null Taktgefühl besitzst und keinen Halt vor Blosstellung machst, weder vor mir noch vor Kirovets, also ein Minimum an Respekt darf ich schon mal erwarten, also sollte ich in meiner Wortwahl daneben liegen, war deine Reaktion alles andere als souverän, sorry. Im Übrigen habe ich nie den Anspruch erhoben, eine Lady zu sein, allerdings versuche sogar ich dem Gegenüber sein Gesicht wahren zu lassen.
 
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  • #120
es ist schon richtig, dass Kirovets manchmal "interessante" Posts abgibt, aber vieles stimmt dann aber auch,
Hauptsächlich für Männer, die so ticken wie er und angeblich nur zwecks Sex eine Beziehung eingehen. Egal, wie viele ForistInnen anderes berichten, Kirovets beharrt darauf.

Und sein ewiges Lamentieren über die ach so passiven Frauen kann dir als gestandene Frau doch auch nicht schmecken, oder?

Das ist das Nervige. Nicht die Meinung an sich, sondern sie als allgemeingültig hinzustellen.

Das ist eigentlich das perfekte Beispiel für Mansplaining.

Darf man das noch sagen? ;)
 
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