• #121
Das ist das Nervige. Nicht die Meinung an sich, sondern sie als allgemeingültig hinzustellen.
Ich schreibe sehr häufig den Zusatz "meine Meinung" hinzu.

Hauptsächlich für Männer, die so ticken wie er und angeblich nur zwecks Sex eine Beziehung eingehen.
Du verkürzt.

Ich schreibe immer, dass dies das wesentliche Motiv dafür sei aber auch das dies hauptsächlich nur dann auf Dauer funktioniert, wenn auch eine (romantische) Liebesbeziehung mit allen Dingen, die hier auch jeder nennt (incl. allgemeine, körperliche Nähe, Kuscheln, Teambildung, Gespräche, Vertrauen .......etc.) enthalten ist.

So gut wie keiner fängt eine Paarbeziehung mit einem Menschen des anderen Geschlechtes an, wenn keine erotisch sexuelle Grundmotivation vorliegt.
Sogar bei @Duckula war das so.

Es gibt sicherlich oft Sex ohne Beziehung aber es gibt nur ganz selten Beziehung ohne Sex.

Das lässt sich auch statistisch und in der Literatur nachweisen.

Und ja das halte ich für ALLGEMEINGÜLTIG im Sinne der Gauß'schen Normalverteilung.

Jatzt darfst Du weiter genervt sein.

Den Gegenbeweis darfst Du gerne führen.
 
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  • #122
Es gibt sicherlich oft Sex ohne Beziehung aber es gibt nur ganz selten Beziehung ohne Sex.

Das lässt sich auch statistisch und in der Literatur nachweisen.

Das ist durchaus auch richtig, wird niemand in Frage stellen.

Was ich - und mit mir hier andere Schreibende in Frage stellen, ist

Ich schreibe immer, dass dies das wesentliche Motiv dafür sei
(für Beziehungen)

Das mag für Dich, und sicher auch ein paar andere Menschen so sein,
Für viele ist die sexuelle Intimität ein Grund unter vielen für eine Partnerschaft.

DAS schreiben Dir viele, sowohl Männer und Frauen, und Du stellst trotzdem Deine These jedesmal wieder als ALLGEMEINGÜLTIG hin. Und nicht nur das, Du sprichst allen, die anders darüber denken, anders empfinden, ihre Motivationen als unwahr ab.

Ich kenne meine Motivationen für eine Partnerschaft, ich kenne auch die Motivationen meines Partners (auch wenn Du dies WIEDER in Frage stellst) und die hat bei weitem nicht nur mit Sex zu tun.

Allerdings würde ich keine Partnerschaft führen, in der es sexuell nicht passt. - Ich führe generell keine Partnerschaft, in der es bzgl. Nähe, psychisch, physisch und sexuell, nicht stimmig ist.

W, 51
 
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  • #123
Und?? Wen juckt's? Habe ich dir etwas getan, dass du so biestig reagierst?

Absolut irritierend finde ich, dass du als Lehrerin (?) null Taktgefühl besitzst und keinen Halt vor Blosstellung machst,
Kurze Info: ich bin keine Lehrerin. Wüsste auch nicht, wieso die Quali als Lehrerin dazu befugen sollte, in Diskussionen auf eine bestimmte Art und Weise zu agieren. Müsste man von allen anderen Berufsständen ja auch erwarten können, oder?

Das Thema mit Kirovets’ Bemerkung war schon lange durch. Und mit dem hab ich im Grunde überhaupt kein Problem.

Empfindest du das wirklich als Bloßstellung und respektlos, wenn man dir sagt, dass man nicht wissen will, was du im Bett für Vorlieben hast? Ob du „durchgenommen“ werden willst? Dass das an der Stelle, an der du selbst diese Info platziert hast, gerade mal so gar nicht in den Kontext passte? Das tut mir wirklich sehr leid.
Du hast dich an der (schon ausdiskutierten) Stelle einfach eingemischt, obwohl das nichs mit dir zu tun hatte, und hast halt ungefragt mitgeteilt, auf was du im Bett stehst. Dafür hast du eben Gegenwind bekommen, ist doch nicht so schlimm? Du hast mir gar nichts getan.

Gut, ich hätte mich sicher kürzer fassen können, ganz in deinem Stile: „wen juckts, was du im Bett machst?“

Beide Bemerkungen, die an Kirovets und auch an dich, waren in keinster Weise dazu gedacht, euch beide in eurer Person abzuwerten.

Biestig reagierst hier grade nur du, vor allem ziehst du grade dieses Thema total in die Länge. Hier geht es doch um was ganz anderes. Deswegen ist das jetzt tatsächlich mein allerletzter Kommentar dazu. Wir kommen da einfach nicht auf einen Nenner, lass uns einfach wieder Frieden haben.
 
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  • #126
@Lionne69
Diesmal hast Du verkürzt.
Mein Satz ging noch weiter.

Die Ergänzung spielt aber doch nicht wirklich eine Rolle, wenn Du von der WESENTLICHEN Motivation sprichst?

Mir ging und geht es immer wieder,
wenn wir hier in diesem Themenkomplex diskutieren, um den Schwerpunkt auf Sex, auf wesentliche Motivation, etc., den Du setzt.
Und es mag für Dich so sein, nur als allgemein gültig mag ich es nicht stehen lassen.
Es gibt gute Partnerschaften, die auch mit wenig Sex tragen.

Und, Du weißt, dass ich mich immer bei Verallgemeinerungen rühre.
Weil es zwar immer wieder ähnliche Konstellationen gibt - innerhalb einer Gesellschaft, eines Soziotopes, in einer Familie, etc. durch Prägungen, Erfahrungen -
Aber der Mensch trotzdem und immer ein Individuum ist, mit eigenen Gedanken, Gefühlen, Bedürfnissen und Motivationen.

Die romatsiche Liebebeziehung ist dabei sozusagen die innere Kernkraft, welche zwei gegensätzliche, sich eigentlich abstoßende Teilchen, zusammenhält.

Mit Deinem Schlusssatz tue ich mich schwer, weil ich "zwei gegensätzliche, sich eigentlich abstoßende Teilchen" nicht so sehe.
Menschen sind alle unterschiedlich, eine Partnerschaft trägt für mich aber nur dann, wenn trotz dieser Unterschiedlichkeit eine ausreichende Basis =Übereinstimmung gegeben ist. Das Gefühl alleine reicht nicht - meines Erachtens.

W, 51
 
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  • #127
Hauptsächlich für Männer, die so ticken wie er und angeblich nur zwecks Sex eine Beziehung eingehen. Egal, wie viele ForistInnen anderes berichten, Kirovets beharrt darauf.

Und sein ewiges Lamentieren über die ach so passiven Frauen kann dir als gestandene Frau doch auch nicht schmecken, oder?

Das ist das Nervige. Nicht die Meinung an sich, sondern sie als allgemeingültig hinzustellen.

Das ist eigentlich das perfekte Beispiel für Mansplaining.

Darf man das noch sagen? ;)
Kirovets schreibt aber nicht nur ausschließlich Mist, sondern hat auch gute Beiträge, die voll den Kern der Sache treffen, nur werden die meistens nicht beachtet.
 
  • #128
Die Ergänzung spielt aber doch nicht wirklich eine Rolle, wenn Du von der WESENTLICHEN Motivation sprichst?
Es ist auch meiner Meinung nach die wesentliche Komponente.
Oder was unterscheidet für dich Freundschaft von Liebesbeziehung?
Irgendwas muss doch da anders sein.
Allerdings würde ich keine Partnerschaft führen, in der es sexuell nicht passt. - Ich führe generell keine Partnerschaft, in der es bzgl. Nähe, psychisch, physisch und sexuell, nicht stimmig ist.
Du schreibst es doch sogar selbst?
Ich verstehe eure Diskussion nicht?!
Da ist doch kaum Widerspruch.
Nähe und Verstehen ohne Sex= Freundschaft
Oder ist für dich @Lionne69 Kuscheln, Streicheln, zärtlich sein völlig ein eigener Punkt, gelöst von Sex? Meiner Meinung nach ist die Lust auf körperliche Nähe nur auf der Basis von sexueller Anziehung da.
Wobei es nicht immer zu Sex führen muss.
Kirovets schreibt aber nicht nur ausschließlich Mist, sondern hat auch gute Beiträge, die voll den Kern der Sache treffen, nur werden die meistens nicht beachtet.
Sehe ich auch so, vor allem ist er bereit zu diskutieren und zu konkretisieren.

Meiner Meinung nach ist das eben ein Nachteil des Forumnamens.
Da allen Teilnehmern von den Viellesern irgendwann mit Vorurteilen begegnet wird.
Da die Frequenz der Beiträge steigt, fangen viele an zu überfliegen ( nehme mich nicht aus) und vieles was wirklich lesenswert wäre, wird kaum gelesen.

Es schreiben ja auch schon einige, von xy lese ich die Beiträge gar nicht.
Eigentlich schade.


Das ist eigentlich das perfekte Beispiel für Mansplaining.
Ich mag dieses Wort und die dahinterliegenden Geschlechterdiskriminierung nicht.
Sorry
 
  • #129
Oder ist für dich @Lionne69 Kuscheln, Streicheln, zärtlich sein völlig ein eigener Punkt, gelöst von Sex? Meiner Meinung nach ist die Lust auf körperliche Nähe nur auf der Basis von sexueller Anziehung da.

Natürlich gibt es den Wunsch nach körperlicher Nähe ohne sexuelle Anziehung.

Kinder brauchen z.B. körperliche Nähe zu ihren vertrauten Personen ganz dringend für ihre gesunde Entwicklung.
Warum halten sich einsame Menschen oft Haustiere, mit denen sie kuscheln und die sie streicheln können?

Und wie viele Menschen gehen zum Friseur oder zur Massage und genießen es, berührt zu werden ganz ohne sexuelle Konnotation?

Und auch meine engen Freunde umarme ich gern, ohne dass ich mit ihnen ins Bett will.
 
  • #130
Und auch meine engen Freunde umarme ich gern, ohne dass ich mit ihnen ins Bett will.
Ich auch. Freundschaft halt.
Es gibt ja auch Freundschaftsportale und vielleicht findet mancher statt einer Liebesbeziehung auch eine Freudschaft als paarähnliche Wohn-Gemeneinschaft.
Und dann gibt es bestimmt auch noch ein paar Modelle, welche keinem von uns einfallen.
Die Frage ist, stellt das dann wirklich gesellschaftlich eine relevante Alternative zu der üblichen monogamen Liebesbeziehung (mit Sexualität, wie auch immer) dar, so dass wir das hier sprachlich bei (allgemeingültigen) Bewertungen immer mitbetrachten müssten ?
Es gibt gute Partnerschaften, die auch mit wenig Sex tragen.
Ja, siehe @Duckula oder @frei.
Hat sich aber halt so ergeben.
Die Frage ist, ob es auch Fälle gäbe, wo man bewusst eine solche Konstellation ohne Sexualität von vorneherein vorsieht.


Am. der Mod: Link entfernt.
 
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  • #131
Empfindest du das wirklich als Bloßstellung und respektlos, wenn man dir sagt, dass man nicht wissen will, was du im Bett für Vorlieben hast? Ob du „durchgenommen“ werden willst? Dass das an der Stelle, an der du selbst diese Info platziert hast, gerade mal so gar nicht in den Kontext passte? Das tut mir wirklich sehr leid.
Das war nur dein subjektives Empfinden, ich fand, es passt, da du der Meinung warst, alle Frauen stehen ausschließlich auf Kuschelsex und alles, was ein bisschen davon abweicht, ist iggit, pfui und kotz, das war nicht mal sachliche und konstruktive Kritik, sollte der Kirovets daneben legen, sondern dein emotionales Empfinden. Mit meinem Beispiel wollte ich nur sagen, dass es unterschiedliche Vorlieben beim Sex gibt.
Ich habe mich ausserdem nicht "eingemischt" - es war kein persönliches Gespräch, sondern ist ein öffentliches Forum.
Die Moderation hat den Post von Kirovets durchgelassen, sogar Statement dazu abgegeben. Man muss nicht seine Meinung teilen, aber wenn du schon mir Geschmacklosigkeit vorwirfst, dann könntest Du mit gutem Beispiel vorangehen und sachlich diskutieren und argumentieren. Das mit der Lehrerin tut mir leid, ich hatte im Kopf, dass DU es warst.
 
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  • #132
Natürlich gibt es den Wunsch nach körperlicher Nähe ohne sexuelle Anziehung

Auch in einer Partnerschaft, bei einem mehr. , bei der anderen weniger.

Aber natürlich gibt es auch die körperliche Nähe - zumindest für mich.

Mich hat es in einer Partnerschaft maximal abgeturnt, wenn jedes Kuscheln, jedes Annähern Sex als Absicht hatte.
Einfach körperliche Nähe genießen - das möchte ich auch mit einem Freund nicht, mir wäre es zu nah.

Oder ist für dich @Lionne69 Kuscheln, Streicheln, zärtlich sein völlig ein eigener Punkt, gelöst von Sex? Meiner Meinung nach ist die Lust auf körperliche Nähe nur auf der Basis von sexueller Anziehung da.

Also ja, und ich würde Anziehung eben nicht nur auf die sexuelle Anziehung reduzieren für eine Partnerschaft.

Da finde ich den Menschen in seiner Persönlichkeit anziehend, mag ihn in einer Art nahe sein, wie eben keinem anderen Menschen.

Der Unterschied Freundschaft - Partnerschaft ist für mich die Art und die Intensität der Gefühle.
Für Sex alleine braucht es keine Partnerschaft, auf der Basis der sexuellen Anziehung alleine wird es meiner Meinung nach nur bedingt tragen.

Beim Kennenlernen ist es die sexuelle Anziehung, die entscheidet, ob mehr daraus wird, aber während des Kennenlernens zeigt sich, ob dieser Mensch AUCH auf den anderen Ebenen anziehend ist.
Intimität, Bindung basiert auf mehreren Komponenten.

Ein Partner, mein Partner, ist für mich Partner, bester Freund, Vertrauter, Liebhaber.. Ich mag mit ihm Nähe. In allen Formen, nur sexuelle und körperliche Nähe wäre mir genauso zu wenig - ich möchte mich auf ihn einlassen, und dass er sich auf mich einlässt, das ist dann die psychische Nähe. Offenheit, Vertrauen, Bindung.

Anders wäre ich keine Partnerschaft eingegangen.

Was wäre denn dann mit Paaren, bei denen in Folge des Alters die Libido nachlässt - will man ihnen dann absprechen, dass sie eine Partnerschaft haben?
Oder in anderen Zeiten, wenn die sexuelle Intimität verringert ist - Schwangerschaft, Krankheit, Stress..?

Im Parallelthread geht es um glückliche Partnerschaften - bei den wenigsten Posts geht es da schwerpunktmäßig um die sexuelle Passung, die gehört dazu.
Aber was liest man - Humor, Zuverlässigkeit, Vertrauen, etc. - das ist die psychische Intimität.

W, 51
 
  • #133
Beim Kennenlernen ist es die sexuelle Anziehung, die entscheidet,
Ja Kennenlernen !
und genau das meine ich auch und ich dachte auch @Kirovets .
Warum sollte man sonst so verrückt sein und einen Anfangs wildfremden Mensch ins Haus, Bett und Leben zu lassen.
Freundschaften wachsen viel langsamer, eben weil der sexuelle Näheaspekt und die daraus resultierende hormonelle Bindung nicht arbeitet.

Was dann passiert ist anscheinend individuell.
Jeder will einen Nutzen von einer Beziehung haben. So viel Egoismus haben alle.
Dann gehen die Meinungen auseinander.
Dann ist entweder Sex weiterhin wichtig, oder manchen auch nicht, bis hin zu störend.
Was wäre denn dann mit Paaren, bei denen in Folge des Alters die Libido nachlässt - will man ihnen dann absprechen, dass sie eine Partnerschaft haben?
Nein. Aber da ist ja schon Bindung auKomponenten.
Und wie viele Menschen gehen zum Friseur oder zur Massage und genießen es, berührt zu werden ganz ohne sexuelle Konnotation?
Naja. Da handelt es sich um eine definierten Aspekt der Berührung, der gegen Geld gegeben wird.
Hat aber nun wenig mit Beziehungsanbshnung zu tun.

Mich hat es in einer Partnerschaft maximal abgeturnt, wenn jedes Kuscheln, jedes Annähern Sex als Absicht hatte.
Glaub ich sofort und kann es auch nachvollziehen.
Das ändert aber dich nichts daran, dass die Beziehungsanbshnung sexueller Natur war. Ursprünglich.
Im Parallelthread geht es um glückliche Partnerschaften - bei den wenigsten Posts geht es da schwerpunktmäßig um die sexuelle Passung, die gehört dazu.
Aber was liest man - Humor, Zuverlässigkeit, Vertrauen, etc. - das ist die psychische Intimität.
Richtig.
Wer aber einen Sexualtrieb hat, der in der Partnerschaft permanent frustriert wird, wird sich irgendwann nicht mehr wohlfühlen. Genauso wie der Bedrängte.
Ausser Sexualität wird ausgelagert. Was allerdings nur wenigen gelingen wird.
Weil:
Sexuelle Nähe wieder Bindung erzeugt mit dem neuen Sexpartner, so es zugelassen wird.
( Mehrmals Sex mit dem gleichen Mensch, den Sex ausschließlich mit den Menschen, danach kuscheln usw)
 
  • #134
Wer aber einen Sexualtrieb hat, der in der Partnerschaft permanent frustriert wird, wird sich irgendwann nicht mehr wohlfühlen. Genauso wie der Bedrängte.

Ganz sicher.
Wobei ich mich immer einer Partnerschaft unwohl fühle, und dann auch nicht bleibe, wenn entweder Grenzen überschritten werden oder dauerhaft ein Mangel entsteht.

Ich bin, wie man hier merkt, ein Nähemensch, ich brauche auch die körperliche, nicht sexuelle Nähe.

Hatte ich für mich völlig unterschätzt, oder nicht annehmen wollen, dass es ein Bedürfnis ist, das ich das haben kann /darf - und dann die Entdeckung, es gibt auch Männer, die gerne zärtlich sind, kuscheln, etc. (- und trotzdem leidenschaftlich beim Sex).

Wenn man hier im Forum die Probleme nimmt in Beziehungen, die mit Mangel /Druck zu tun haben, sind es wie bei Dir Liviana genannt
Sexuelle Diskrepanzen in Art, Frequenz - es fühlt eine *r den Mangel, eine *r Druck
Unterschiedliche NäheDistanz Bedürfnisse, auch da fühlen sich Beide unwohl / bedrängt

Und in manchen Konstellationen ein introvertierter und ein extrovertierter Mensch.

W, 51
 
  • #135
Ja Kennenlernen !
und genau das meine ich auch und ich dachte auch @Kirovets .
Ja genau.

Kennenlernen. Warum will man eine Frau Kennenlernen

Es ist doch nicht schwer:

Ich habe vor einigen Jahren hier bei EP nach einer Partnerin für ein lange Beziehung gesucht. Natürlich sollten wir uns gut verstehen. Natürlich sollte sie attraktiv sein. Natürlich würde ich auch Familie haben, wenn die Frau das wünscht.

Und natürlich war mich wichtig, dass sich die die Defizite der letzten Beziehung nicht nochmal wiederholen. Die damalige Ex war nett, lieb, ganz hübsch , richtig klasse.
Aber ich war unglücklich. Dazu gehört ganz entscheidend, dass ich meine Sexualität mit ihr nicht so ausleben konnte, wie ich sie fühlte.

Ich wollte keine Frau bedrängen, sondern ich wollte mich dauerhaft mit einer Partnerin auf Augenhöhe "verstehen" (hier als Harmonie gemeint), so dass ich dauerhaft glücklich bin in der Beziehung zu sein, es mir leicht fällt sie zu lieben.
Ich wollte eine Frau die sich freut, mit mir Sex zu haben, mich attraktiv sieht, mich liebt und zwar den Geist UND auch den Körper.
Aber ich wollte keine Freundin, keinen Kumpel, kein Mutterersatz, und auch nicht einen Mitbewohner, der mir den Haushalt schmeisst.
Auch keinen Unterhalter und auch keinen Zuhörer. Ich fühlte da keinen Bedarf, war mir selbst immer schon genug, kenne das Gefühl der Einsamkeit nicht, würde sowieso niemals ganz alleine sein.

Ich war erfolgreich. Der Rest ist Geschichte.

Gibt es wirklich so viele Männer, die das anders sehen ?
Bin ich wirklich so ein Sonderfall ?
Ist das für andere Frauen, als meine Partnerin, wirklich so abstossend ?
Wenn es das wirklich so sein sollte, werde ich in Zukunft anders schreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #136
Ich wollte keine Frau bedrängen, sondern ich wollte mich dauerhaft mit einer Partnerin auf Augenhöhe "verstehen" (hier als Harmonie gemeint), so dass ich dauerhaft glücklich bin in der Beziehung zu sein, es mir leicht fällt sie zu lieben.
Ich wollte eine Frau die sich freut, mit mir Sex zu haben, mich attraktiv sieht, mich liebt und zwar den Geist UND auch den Körper.
Ich war erfolgreich. Der Rest ist Geschicht

Es ist das erste Mal, dass Du es SO schreibst.
Bis jetzt kam bei mir immer an - der sexuelle Aspekt.
Die Unzufriedenheit, das fehlende Verständnis füreinander, etc.
Dass Du nie wieder mit einer Frau zusammen leben würdest.

Wenn Du das jetzt so sehen kannst, so fühlst und zufrieden bist, dann gönne ich Dir das sehr.
Dann nimm dieses Gefühl mit und bewahre es Dir.
Es klingt oft ganz anders.

Und dann behaupte ich, als Frau, also anmaßend, dass DAS genug Männer - und Frauen - suchen.

W, 51
 
  • #137
Du schreibst es doch sogar selbst?
Ich verstehe eure Diskussion nicht?!
@Kirovets Also mir ist noch ein Vergleich eingefallen, der ganz gut passt (auch wenn er natürlich nicht 100%ig zutrifft :) ):
Sagen wir mal, es geht nicht um eine Beziehung und Sex, sondern Arbeit/Beschäftigung/Job (= Beziehung) und Geld (= Sex).
Zu den meisten Tätigkeiten gehört die Bezahlung, also das Geld, auch dazu.
Für Kirovets wäre das der primäre Grund, sich überhaupt eine Arbeit zu suchen. Der Rest soll natürlich nicht unangenehm sein, sondern auch ganz okay, aber die Motivation für ihn ist das Gehalt. Das stimmt für ihn und sicher auch für einige andere. Wenn das Gehalt nicht wäre, würde er gar nicht arbeiten wollen.
Dann gibt es aber mich, meinen Vater, andere Leute, meinetwegen @Lionne69 , für die gehört das Geld mit dazu, aber genauso wichtig sind die anderen Dinge: Struktur im Alltag, Anerkennung oder das Gefühl, gebraucht zu werden, das Interesse zu dem Fachgebiet. Das ist alles ungefähr gleich wichtig. Nun versteht Kirovets nicht, dass es eben andere gibt, für die das Geld nicht der ausschlaggebende Grund ist. Sondern, dass eben all diese Dinge gleichrangig wichtig sind für andere. Und dass es sogar Leute gibt - wie meine Mutter - die durch den Anreiz der anderen Dinge eine ehrenamtliche Arbeit machen (im Vergleich jetzt die Beziehung ohne Sex), weil sie daraus eben Anerkennung, Gebrauchtwerden, Spaß mit den Kollegen ziehen. Oder ich habe einen Freund, der grad seinen sehr gut bezahlten Job für einen mit viel, viel weniger Gehalt aufgegeben hat, weil der das ist, was er schon immer machen wollte. Wenn man Geld als Haupt- und ausschlaggebende Motivation ansieht, kann man das gar nicht nachvollziehen.
Für Kirovets ist der Sex das wichtige, und das ganze andere Drumrum in der Beziehung eben Beigabe, für andere ist alles andere etwa gleichwertig und sie würden auch drüber nachdenken, wenn der Sex aus irgendeinem Grund wegfällt in der Beziehung, ob sie die ganze Beziehung aufgeben, weil ihnen andere Dinge ebenso wichtig sind. Oder ein Tom, der vor der Beziehung ja genug Sex hatte, der hätte ja gar keinen Grund, die Beziehung zu V. einzugehen, denn den Sex hatte er so oder so - ihn ziehen also auch andere Dinge an der Beziehung an.
Wenn ich oder mein Freund wählen müsste: Für immer eine Beziehung ohne Sex oder allein ohne Sex, also nur diese beiden Alternativen. Dann würden wir die Beziehung nehmen, weil die uns genug andere positive Anreize bietet. Kirovets hat mehrfach deutlich gemacht, dass er das nicht tun würde, soweit ich das verstehe.
Ist das verständlicher ausgedrückt?
Es logisch, dass Leute aus unterschiedlichen Gründen arbeiten, Beziehungen eingehen usw. Ich finde es nur nicht gut, wenn Kirovets das immer darstellt, als wäre das aber automatisch so; genau wie beim Thema passive Frauen, Frauen in der Jugend und die armen Männer usw.
 
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  • #138
Das Thema ist ja eigentlich ob man mir den Vorwurf machen kann, als Mensch zu speziell zu sein, als dass ich nicht auch stellvertretend für einige (oder viele, je nach Thema) Gruppen von Männern hier schreiben düfte.

Kirovets hat mehrfach deutlich gemacht, dass er das nie tun würde.

Was wäre denn, wenn z.B. meine Partnerin aufgund einer Krankeit keinen Sex mehr haben könnte ?

Nein ich würde sie nicht verlassen, das wäre auch aus ganz vielen anderen Gründen gar nicht so ganz einfach, denn wir haben in verschiedener Hinsicht unser Schicksal miteinander verknüpft.

Aber ich würde mit ihr natürlich nach einer Zeit das Gespräch suchen, ob und wie ich wie Sexualität anders ausleben kann.

Und, in diesem Punkt hat @Lionne ganz Recht:
Ich würde in meinem Leben keine weitere Beziehung mehr wollen, wenn wir unwiderbringlich getrennt werden.
 
  • #139
Gibt es wirklich so viele Männer, die das anders sehen ?
Bin ich wirklich so ein Sonderfall ?
Nein, ich glaube, du bist kein Sonderfall. Ich glaube nur, dass uns Frauen da tatsächlich oft nicht so klar ist, wie Männer da ticken.
Es gibt passend zu dem Thema übrigens ein interessantes Interview in der ZEIT mit Christoph J. Ahlers.
Zitat daraus:
„Viele Männer erleben Sex als einen wichtigen Grund, überhaupt eine feste Beziehung einzugehen – neben Bindungswünschen, die natürlich auch Männer haben. Wenn es dann, nach Etablierung der Beziehung keinen Sex mehr gibt, steht für sie die Beziehung infrage. Der Deal ist geplatzt – sie fühlen sich verarscht.“
w45
 
  • #140
Ich wollte, dass der FS immer im Hinterkopf behält beim Sex führen zu müssen. Ich gebe ihn diesen Rat persönlich und genau in seinem Fall, denn ich glaube, dass seine Freundin das im Grunde so möchte.
Ich hoffe du verstehst das ich dich nicht angreife, sondern dir mal meine Sichtweise darstelle.
Du hast bestimmt viele Frauen mehr als ich im Bett gehabt, aber behaupte mal frech, du hast wenig Ahnung, wie Frauen fühlen oder was sie wollen.
Ich sag dir warum ich das denke.
Ich habe oft gemerkt, dass du sehr kopflastig bist. Du zerdenkst es gerne.
Du hinterfragst Dinge, die fühlbar sind.
Ich mache jetzt mal ein Fass auf , aber obwohl ich viel viel weniger Frauen im Bett hatte, ist nicht eine einzige je enttäuscht da heraus aufgestanden.
Dieses Pornomärchen, Frau will durchgenommen werden, den Verstand weggevö.... bekommen, wirst du oder sonst wer nie erreichen, wenn du die Basics nicht verstanden hast.
Eine Frau möchte fühlen, dass du ein guter Liebhaber bist und es nicht hören oder sagen müssen.
Die möchte von ihrer eigenen Schnappatmung überrascht werden, die du Ihr verschaffst, ohne dass sie bemerkt, wie ihr gerade geschieht.
Eine Frau möchte Leidenschaft fühlen, spüren.
Wenn sie dieses Gefühl gepaart mit der Vertrautheit spürt, dass mit dir alles denkbar und von ihr gerne gegeben wird, dann wirst du die Enttäuschungen, die hier manche Männer beschreiben, nicht erleben.
Was Frauen gar nicht mögen, wenn ihre Partner sie küssen, anfassen oder umarmen, nur wenn sie Sex haben wollen.
Ihr habt meiner Meinung nach keine Ahnung davon, was Frauen wollen.
Viele Männer.
Und ja, natürlich will Frau auch mal , wie einige hier das nennen, durchgenommen werden, furchtbare Beschreibung.
Aber dafür musst du als Mann erst mal den Grundstein für legen.
Vertrauen die Lust auf dich macht, anstatt da draus eine wissenschaftliche Arbeit zu machen.
Du malst noch lange keine schöne Bilder, nur weil du einen Pinsel hast.
Du musst die Farben sorgfältig einsetzen.
Wenn du einfach nur in die Tasten haust, kommt halt nur Geklimper heraus, keine Melodie.
Nicht denken, machen, fühlen.
Mir musste noch nie eine Frau sagen, mach dies oder das.
Du kannst mir das glauben oder es lassen, mir egal.
Aber ich behaupte, dass ich noch nie einen schlechten Eindruck im Bett einer Frau hinterlassen habe.
Und ich bin kein Gigolo oder Casanova mit zig Frauen im Leben.
Ihr denkt zu viel dabei.
Meine Meinung nur.
M50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #142
aber behaupte mal frech, du hast wenig Ahnung, wie Frauen fühlen oder was sie wollen.
OK.
Vor 10 Jahren wäre ich ganz bestürzt gewesen und hätte Dir leichblass zugestimmt. Ich wäre genauso aufgescheucht gewesen wie der FS hier.

Heue sage ich ganz klar,
dass ich beim Sex kaum Rücksicht nehme !

Warum ?
Weil meine Partnerin das so will !

Am Anfang meiner Beziehung war ich auch mal ein wenig unsicher, denn ich dachte sie hätte viel mehr Erfahrung als ich.
Es gab auch mal einen Nervositätsversager.
Natürlich versuche ich so zärtlich wie es geht auf sie einzugehen, alle Standartsachen zu machen.

Wollte sie aber nicht
Später hat sie mir deutlichst klargemacht, dass sie vor einem Eines will:
Einfach machen, nicht nachdenken, einfach f..

Dabei muss man natürlich wissen, dass ich
- ich nicht schnell komme,
- sie scheinbar ganz gut einen vaginalen Orgasmus
erreichen kann,
(wenn nötig hilfst sie selbst nach )
- sie keine Lust hat auf lange Vorspiele
("Nicht lange spielen, dafür nachher nochmal...."

Insofern bin ich wirklich kein Paradebeispiel.
 
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