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Gast

  • #31
Find's immer wieder lustig wie scheinheilig hier einige Männer reagieren und meinen für alle Männer sprechen zu können. Da spielt auch bestimmt ein Stückchen Neid (Männer würden es als Frauen genauso tun) und Angst mit, es könnten immer mehr Frauen so denken.(...)
Einer Frau, die keinen geeigneten Mann findet und alleine ein Kind bekommen möchte, Verantwortungslosigkeit und Egoismus vorzuwerfen zeugt von Unreife und unrealistischen, infantilen Vorstellungen an das ganze Leben, was einen als Vater, meiner Meinung nach, schon disqualifiziert.
Treffend! So ist es. Natürlich kann ein Vater ersetzt werden. Und du hast auch Recht, dass viele Männer es als Frauen genauso tun würden. Wo reagieren sie denn, wenn ihnen selbst Egoismus vorgeworfen wird? Wo in einem Forum wie diesem liest man z. B. von einem Mann, der befürchtet, zu egoistisch gewesen zu sein, der ein schlechtes Gewissen hat, der bei sich die Verantwortung für Fehler sucht? Das liest (und hört) man hauptsächlich von Frauen.

Wahrscheinlich wissen Männer, dass der Vorworf des Egoismus bei Frauen oft zieht. Leider. Mir persönlich wäre der egal. Ich würde in erster Linie nur an mich und mein Kind denken. An den Vater nur insoweit, wie er uns gut tut. Die Betonung liegt auf "gut TUT". Das zeigt Handeln, nicht Worte. Und das Handeln zeigt sich bereits, bevor das Kind da ist. Wer sich vorher nicht als guter Partner herausstellt, kann sich sein Sorgerecht höchstens einklagen. Das eine Frau nicht aus Prinzip irgendeinen unreifen Mann für eine für das Kind wichtige Person hält, ist ganz natürlich.
 
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Gast

  • #32
Dabei wird völlig außen vor gelassen, dass viele Männer (auch bis in's hohe Alter) gänzlich ungeeignet sind, als Väter zu agieren (Stichwort: REIFE).
Wohingegen es natürlich ausgesprochen reif ist, einen Mann als Samenspender zu nutzen und dem Kind die eigenen Wurzeln zu verheimlichen.

Tatsache ist, dass ein Kind nichts zwangsweise einen Vater braucht. Was wichtig ist, sind männliche Bezugspersonen: Opa, Onkel, der Pfarrer etc...
Tatsache ist, dass es zahlreiche Untersuchungen gibt, die eindeutig und unwiderlegbar beweisen, dass der Vater eine essentielle Rolle in der Entwicklung eines Kindes spielt, welche der Rolle der Mutter in nichts nachsteht. Diese durch den Opa, den Onkel oder einen Pfarrer (...) ersetzen zu wollen, wird nicht funktionieren. Das ist sowohl in der Psychologie als auch der Erziehungswissenschaft ein uralter Hut.
 
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Gast

  • #33
"...Ich bin #21 Gast, vom ... lustig wie scheinheilig hier einige Männer reagieren ... Da spielt auch ... Neid (Männer würden es als Frauen genauso tun) ... mit, es könnten immer mehr Frauen so denken. ... Dabei wird ... außen vor gelassen, dass viele Männer ... gänzlich ungeeignet sind, als Väter zu agieren (Stichwort: REIFE)... dass ein Kind nicht zwangsweise einen Vater braucht. Was wichtig ist, sind männliche Bezugspersonen: Opa, Onkel, der Pfarrer etc...
Einer Frau, die keinen geeigneten Mann findet und alleine ein Kind bekommen möchte, Verantwortungslosigkeit und Egoismus vorzuwerfen zeugt von Unreife und unrealistischen, infantilen Vorstellungen an das ganze Leben, was einen als Vater, meiner Meinung nach, schon disqualifiziert..."

Du hast Dich ja mit deinen beiden Beiträgen als besonders REIF dargestellt, ich würde gern mal wissen, woher Du Dein "Wissen" nimmst, wenn Du noch kein eigenes Kind hast...?! Und dann als Ersatz ausgerechnet Pfarrer vorzuschlagen, ... Liest Du die Zeitung ? Weisst Du, was Pfarrer gern mit kleinen Kindern machen (um mal polemisch zu werden) ?

Ich habe kein Problem mit Frauen, die alleine Kinder großziehen müssen oder mit Frauen, die gern 'allein' ein Kind erziehen wollen. Ich habe ein Problem damit, wenn sie das nicht zum Wohle des Kindes wollen, sondern weil 'sie sich so dringend ein Kind wünschen', dass ihnen sogar egal wird, von wem es ist, und von Anfang an planen, den Kontakt zum leiblichen Vater zu unterbinden, um einen "feuchten Muttertraum" zu realisieren. ... das hat mit 'dem Glück des Kindes' überhaupt nichts mehr zu tun.

Tatsache ist, dass Kinder auch nicht "zwangsweise" eine Mutter brauchen... aber allgemein bekannt ist, dass es Kindern besser geht, die mit beiden Eltern zu tun haben und von ihnen alle Impulse aus der großen weiten Welt mit bekommen und nicht eine auf die Hälfte reduzierte Weltsicht (vorausgesetzt dass beide Eltern gute Eltern sind!).

Hört doch mal mit diesem "Übermutter in den Himmel heben" auf... nur weil Frauen faktisch biologisch in der Lage wären, Nachkommen zu erzeugen und großzuziehen, heisst das nicht, dass die dann entstehende Gesellschaft gesund wäre!

Reife besitzen wäre zu begreifen, dass es aus dem dualen System, das sich durch alle Aspekte unseres Lebens zieht, keinen Ausweg gibt und dass die Aufgabe darin besteht, es gemeinsam zu meistern. Dann wird ein Schuh draus. Alle anderen Situationen sind machbar, lebbar, wenn man sich anstrengt, auch ohne Schaden für das Kind, aber sie sind nicht ideal, oder zum besseren Modell stilisierbar.
 
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Gast

  • #34
"...Es geht alleine um euer Glück und das Glück des Kindes.... Die Männer argumentieren in dem Punkt nur mit Moral, weil sie sich in ihren Rechten beschränkt fühlen... Es ist doch das übliche: Jeder will für sich das Beste....."

ja, schnell noch ..."und das Glück des Kindes..." hinterher schieben - aber in Wirklichkeit steht hier schon, um wessen Glück es Dir geht - deshalb wird behauptet, dass die Argumente 'moralisch' wären - frag mich grade, welcher Teil von "Ein Kind braucht beide Eltern, Impulse von beiden Geschlechtern etc. 'moralisch' sein soll, das ist Erziehungswissen, Psychologie, Biologie etc, keine Moral.. und was für Rechte der Männer meinst Du? Mir ging es in der Argumentation NUR um das Kind. und Du wirst überrascht sein, aber vielen Männern geht es eben NICHT um "jeder will für sich das Beste"...und es wird auch nicht besser, das als normal hinzustellen und damit zu legitimieren...
 
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Gast

  • #35
Stellst du dir das so vor: Deine WG-Partnerin bekommt ein Kind. Du spielt ab und zu den Babysitter und deine Freundin darf dir dankbar sein, dass du die Hälfte der Miete bezahlst? Und wenn du deinen Traummann kennen lernst oder das Leben mit Kind satt hast, bist du von heute auf morgen verschwunden?
Nein, so sehe ich das nicht, falls ich genau zu diesem Zeitpunkt meinen "Traummann" (diese naive Bezeichnung mag ich eigentlich gar nicht) kennenlerne, dann werde ich ganz sicher nicht von heute auf morgen mit ihm zusammenziehen, sondern erst einige Zeit später, wenn überhaupt. Und bis dahin wird das Kind auch schon ein paar Jahre alt sein, meine Freundin würde sicher wieder arbeiten und bräuchte damit so auch nicht mehr so viel Unterstützung.
Und selbstverständlich würde ich, auch wenn ich dann irgendwann mit einem Mann zusammenziehen sollte, sie weiterhin finanziell und auch im Alltag unterstützen, schließlich wäre ich dann schon eine feste Bezugsperson für das Kind. Und ein potentieller Partner hat das zu akzeptieren oder es wird nichts aus uns, ganz einfach. Ich verstehe auch nicht, wo da ein Problem sein sollte, es ist schließlich nicht mein Kind von einem meiner Ex-Partner, sondern das Kind meiner besten Freundin, um das ich mich regelmäßig kümmern möchte. Ich glaube nicht, dass ein Mann damit Probleme hätte, wieso auch? (FS)
 
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Gast

  • #36
Die Idee ist nicht neu, als Frau in einer Gemeinschaft Kinder großziehen, allerdings schließt ihr Männer völlig aus. Wieso gründet ihr nicht eine Gemeinschaft mit Männern? Ziel ist nicht die Kleinfamilie, die in der Großstadt sowieso ein stressiges Modell darstellt, sondern eine Großfamilie aus verschiedenen Personen. Wichtig ist eben der private Rückzugsraum, aber sonst? Für die Kinder wäre immer jemand da. Und von wem das Kind ist, spielt eine sekundäre Rolle.
Nur zu zweit ohne klare Rolle, wie du es vorsiehst, würde ich das nicht versuchen. Kinder sind erstmal auch Stress im Leben, Kinder sind chaotisch, Kinder sind laut, Kinder wollen was von dir. Sucht euch eine Wohnung und gründet mit Männern eine WG, die Leute gibt es.
Und Kinder brauchen Väter als Vorbilder.
w44
 
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Gast

  • #37
Ich finde es sehr beruhigend zu lesen, dass es ausser mir (w, Post 18) auch andere Frauen hier im Forum neben den Männern "wagen", die Planung der FS und ihrer Freundin in Zweifel zu ziehen. Mir gehen ehrlich gesagt diese ständigen "Männer interessieren sich eh nicht, wollen nicht zahlen, wollen keine Verantwortung übernehmen und sind sowiso zu nichts zu gebrauchen"-Parolen ziemlich auf die Nerven. Ja, schlechte Erfahrungen mit Männern haben wir alle schon gemacht, ich auch sehr schlechte. Aber hier alle in einen Topf zu schmeißen, und damit jedes Verhalten zu rechtfertigen, ist wohl kaum förderlich, auch nicht zur Beantwortung der eigentlichen Frage. Die FS schrieb, sie wünsche sich ehrliche Meinungen. Allerdings fällt es ihr offenbar schwer, Kritik an ihrem Plan zuzulassen. Wie ich gelesen habe, sieht sie kein Problem. Wozu dann der Thread? Doch Zweifel? Ich hoffe, dass die FS zumindest bereit ist, mit Blick auf die Bedürfnisse des Kindes den Plan anhand der Kritik zu überdenken. Keiner hier kann mit Sicherheit wissen, wie das Kind später mal reagieren wird. Vielleicht klappt die ganze Sache auch sehr gut, es gibt genügend männliche Bezugspersonen, und alles entwickelt sich super. Ich finde nur, man sollte genau abwägen, und die eigenen Motive genau hinterfragen, weil es eben eine große Verantwortung ist, der man sich stellt. Das gilt auch für konventionelle Lebensformen, für alternative aber vielleicht besonders. Auf mögliche spätere Fragen des Kindes sollte es eine Antwort geben, die ihm die Entscheidung ermöglicht, den Vater kennen zu lernen. Und der Erzeuger sollte wissen, worauf er sich einlässt oder ein anonymer Samenspender sein. Das ist nur fair. Jedenfalls ist das meine ehrliche Meinung.
 
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Gast

  • #38
Tatsache ist, dass es zahlreiche Untersuchungen gibt, die eindeutig und unwiderlegbar beweisen, ...
Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die etwas eindeutig und UNWIDERLEGBAR beweist. Prinzipielle Widerlegbarkeit ist eine Grundvoraussetzung einer wissenschaftlichen Untersuchung. Und gerade in so einem komplexen Bereich würde niemals ein Wissenschaftler von Unwiderlegbarkeit sprechen.

ja, schnell noch ..."und das Glück des Kindes..." hinterher schieben - aber in Wirklichkeit steht hier schon, um wessen Glück es Dir geht - deshalb wird behauptet, dass die Argumente 'moralisch' wären - frag mich grade, welcher Teil von "Ein Kind braucht beide Eltern, Impulse von beiden Geschlechtern etc. 'moralisch' sein soll, das ist Erziehungswissen, Psychologie, Biologie etc, keine Moral
Was das für ein Erziehungswissen ist, zeigt, wie hier mit wissenschaftlichen Untersuchungen umgegangen wird. Was Sie sagen, stimmt einfach nicht. Es gibt genügend Untersuchungen zu homosexuellen Paaren und Alleinerziehenden, die auf keine Benachteiligung, sondern eine gesunde Entwicklung hinweisen.

Und ich brauche kein "das Glück des Kindes" hinterher schieben, ich weiß, dass ein Kind es bei mir gut hat, und zwar besser als bei vielen "vollständigen" Familien. Dazu interessiert mich die Meinung von Männern, die um ihre Rolle fürchten eher weniger, tut mir leid! Wenn Sie solche Frauen für schlechte Mütter halten, finde ich das unreif! Aber Sie haben ein Recht auf Ihre Meinung. Sie sollten sich lieber mal die Personen anschauen und das Ergebnis der Erziehung. Sie kennen die FS gar nicht. Das Kind wächst in so einem Fall mit zwei (!) Bezugspersonen auf, das ist ähnlich einer homosexuellen Gemeinschaft. Das bringt dem Kind keine Nachteile, dazu gibt es zahllose Studien und ihre Meinung widerspricht der fachlichen Meinung nunmal.
 
G

Gast

  • #39
Meine beste Freundin und ich hatten neulich die Idee, .... Vor allem meine Freundin möchte später auf jeden Fall Mutter werden, aber mit Männern hatte sie bisher kein Glück.
Und ich habe den Eindruck, dass deine Freundin zum Problem aller Menschen in ihrer Nähe wird.

Nimm eine einzige Frau und beliebig viele Männer, alle Beziehungen scheitern, und du glaubst wirklich ernstaft deine Freundin hätte einfach nur immer Pech? Wo liegen die Probleme deiner Freundin? Als Akademikerin solltest du objektives Denken beherrschen, und auch die Schwächen deiner Freundin sehen.

Ich denke, deine Freundin ist offensichtlich keine gute Partnerin, denn sie wird in ihren Beziehungen ebenso egozentrisch sein, wie in ihrem Wunsch auf jeden Fall ein Kind für sich haben zu wollen. Und sie ist männerverachtend, weil sie den Vater nur als Erzeuger sieht. Deine Freundin ist der Prototyp einer Egozentrikerin, sie kennt nur ihren persönlichen Vorteil.

Du solltest vorsichtig sein, und dich von deiner Freundin nicht zur Zahl-Tante ihres Kindes instrumentalisieren lassen, denn wenn es hart auf hart kommt hast du überhaupt keine Rechte an dem Kind, genauso wie der Zahl-Vater.

m
 
G

Gast

  • #40
@FS:
Ich verstehe auch nicht, wo da ein Problem sein sollte, es ist schließlich nicht mein Kind von einem meiner Ex-Partner, sondern das Kind meiner besten Freundin, um das ich mich regelmäßig kümmern möchte. Ich glaube nicht, dass ein Mann damit Probleme hätte, wieso auch? (FS)
Wie naiv ist das denn?
Der "Traummann" soll sich also zeitmäßig mit um das Kind kümmern, bzw. es geht ihm Zeit mit Dir verloren, wenn Du das alleine tust. Er soll akzeptieren, daß Du das Kind Deiner Freundin, welches diese von "Irgendwem" hat, finanziell unterstützt und dadurch weniger Geld in der eigentlichen Beziehung mit Dir bleibt?
Davon mal abgesehen soll er wahrscheinlich auch im eigenen Freundeskreis und seiner Verwandtschaft zu dem kruden "Verwandtschaftverhältnis" stehen?
(Mit der ganzen Vergangenheit, also 2er-Frauen-WG mit eigenem Kind, aber nicht lesbisch usw.?).
 
G

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  • #41
Wie naiv ist das denn?
Der "Traummann" soll sich also zeitmäßig mit um das Kind kümmern, bzw. es geht ihm Zeit mit Dir verloren, wenn Du das alleine tust. Er soll akzeptieren, daß Du das Kind Deiner Freundin, welches diese von "Irgendwem" hat, finanziell unterstützt und dadurch weniger Geld in der eigentlichen Beziehung mit Dir bleibt?
Davon mal abgesehen soll er wahrscheinlich auch im eigenen Freundeskreis und seiner Verwandtschaft zu dem kruden "Verwandtschaftverhältnis" stehen?
(Mit der ganzen Vergangenheit, also 2er-Frauen-WG mit eigenem Kind, aber nicht lesbisch usw.?).
Das ist nicht naiv, es gibt anscheinend nur unterschiedliche Umkreise. In meinem Umfeld wäre das überhaupt kein Problem. Meine Eltern haben Homosexuelle auch schon respektiert, als es noch nicht die gesellschaftliche Meinung war. Die meisten sind nur bei den Dingen tolerant und flexibel, die ihnen von klein auf gepredigt werden, aber nicht alle. Weder meine Verwandtschaft, noch Freunde fänden daran irgendetwas schlimm. Sie sind einfach froh, wenn es mir gut geht. Für mich ist es wirklich fremdartig, wie sehr auf Prestige und angebliche Normalität manche Kreise geprägt sind. Das ist auch keine Politische Korrektheit. Es ist mir von ganz tiefem Herzen unglaublich fremd.

In meinem Freundes- und Familienkreis und auch teilweise in der beruflichen Umgebung führen wir ganz offene Debatten über Samenspenden, verschiedene Lebensmodelle im historischen und kulturellen Vergleich. Eine Freundinnen-WG ist da nichts, was noch nicht ernsthaft angesprochen wurde.

Auch die Männer sind nicht alle so, wie du es beschreibst. Wenn ein Mann eine Frau kennenlernt, die sich um ein Kind kümmert, das nicht ihr eigenes ist, ist das doch erst mal gar nicht seine Angelegenheit. Bei den meisten im wirklichen Leben läuft Liebe immer noch über das Gefühl und miteinander reden, nicht über "Du musst meine klassische Standardpartnerin sein".
 
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Gast

  • #42
Meine beste Freundin und ich hatten neulich die Idee, dass wir, falls wir bis Mitte 30 keinen passenden Partner gefunden haben, als eine Art "Paar" zusammenleben wollen, wir wohnen bereits zusammen in einer WG.
Wir sind nicht lesbisch und haben auch nicht vor, es zu werden, aber wir dachten uns, dass sich dann eine von beiden schwängern lässt und wir beide zusammen das Kind aufziehen. Vor allem meine Freundin möchte später auf jeden Fall Mutter werden, aber mit Männern hatte sie bisher kein Glück. Wir sind beide Akademikerinnen und haben gut bezahlte Jobs, das Finanzielle wäre also kein Problem. Und alleinerziehend wäre auch keine, da wir, wie bereits erwähnt, als eine Art "platonisches Paar" zusammen mit dem Kind leben würden.
Ist das eine sinnvolle Alternative, falls man bis Mitte 30 keinen Mann gefunden hat, mit dem man eine Familie gründen will? Hat jemand anderes auch schon einmal über so etwas nachgedacht oder findet Ihr das alle total abwegig?
Ich würde mich über ehrliche Meinungen freuen, da wir wirklich ernsthaft über solch eine Lebensform nachdenken.
Wow... und was macht Ihr in Eurer platonischen Beziehung, wenn plötzlich die Andere mit Anfang 40, das Kind kommt gerade in die Schule, den Mann ihrer Träume findet und mit ihm unbedingt zusammen sein will? Lasst Ihr dann die Andere samt Kind im Stich? Oder Schwört Ihr Euch in Eurer platonischen Beziehung ewige Treue und schwört allen Männern ab, weil die euch in den 20ern und Mitt-30ern nicht wollten?
 
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Gast

  • #43
Neben der Naivität der Idee, dass Ihr eine platonische dauerhafte Ersatz-Eltern-Beziehung führen wollt, finde ich die Idee aüßerst amüsant, wie Ihr an das Kind/den Samenspender kommen wollt.

Geht Ihr auf Pirsch, sucht Euch einen passenden, atraktiven, natürlich intelligenten und beruflich erfolgreichen Herren aus, lasst ihn über eure Pläne im Dunklen, hofft auf eine Schwangerschaft, die natürlich nur mit ungeschütztem Sex einher gehen kann und holt Euch - Achtung Trommelwirbel - kein Kind, sondern ne Krankheit... Weil das ja ein Fremder sein muss, den ihr bis auf o. g. Attribute nicht kennt...

Na herzlichen Glückwunsch sag ich da nur... Das macht mir ganz schöne Angst.

Nach dem ersten Monat stellt Ihr fest, Mist, das hat noch nicht geklappt (von möglichen Krankheiten wisst Ihr noch nichts) und sucht Euch den nächsten Dummen und herzlichen Glückwunsch, Ihr steckt das arme Schwein auch noch mit Eurem Mist an...

Wie alt seid Ihr eigentlich?! So erwachsen könnt Ihr doch noch gar nicht sein, dass Ihr Verantwortung für ein Kind übernehmen könnt, wenn Ihr solche verantwortungslosen Gedanken pflegt. Eure eingangs erwähnten Akademikerauszeichnungen zeugen jedenfalls nicht von besonders viel Intelligenz - Sorry. Ist nich persönlich gemeint.

M
 
G

Gast

  • #44
In matriarchalischen Gesellschaften ist dieses Modell sogar üblich. Da werden die Kinder gemeinsam von den Frauen großgezogen und die Väter haben nichts damit zu tun. Hinzu kommt, dass die biologischen Väter auch nicht als Väter angesehen werden, sondern die Brüder der Frau.

Und wenn wir uns andere Säugetiere ansehen, zieht zumeist auch allein die Mutter die Jungen groß. Da kann schon der Gedanke erlaubt sein, ob der Anspruch des Vaters auf das Kind nicht ein Konstrukt des zu überwindenden Patriarchats ist.

w28
 
  • #45
Jo mei, ist ja nicht so, das diese Lebensform noch nie gelebt wurde, das einzige Novum hier ist der Vorsatz.. und der ist im Alltag dann auch egal.. ergo. mach doch, gibt sicher ausreichend Typen die gerne mal ne Nacht mit dir verbringen wollen ohne notwendigerweise von dir am nächsten Morgen etwas zu hören/lesen..
 
  • #46
da muss ich doch mal den gesunden Menschenverstand wieder reinbringen
Und wenn wir uns andere Säugetiere ansehen, zieht zumeist auch allein die Mutter die Jungen groß. Da kann schon der Gedanke erlaubt sein, ob der Anspruch des Vaters auf das Kind nicht ein Konstrukt des zu überwindenden Patriarchats ist.
Ja, unter der Weltherrschaft machens wir nicht! Sorry- andere Säugetiere sind nun wirklich kein Maßstab. Die Evolution hat verschiedenste Modelle hervorgebracht, für jede Spezies das optimale. Solche Gesellschaftsformen die Du zitierst gibt und gab es nur bei einem sehr kleinen teil der Menschheit. Man darf sich schon fragen wieso dieser teil so klein geblieben ist, sicher nicht weils ein evolutionärer Vorteil war.
Es gibt kaum eine Spezies bei der der Nachwuchs so lange braucht bis er überlebensfähig ist, keine Spezies bei der das Junge derart viel lernen muss um gegen die ganzen Raubtiere zu überleben, und das so ohne wirklich schnell zu sein oder über sonderlich viel Kraft, gefährliche Gebisse oder Gift zu verfügen. Die einzige Waffe ist das Hirn.

gerade in der Arbeitsteiligen Steinzeit waren männliche Rollenvorbilder wichtig für die kleinen, speziell den Jungs. Kinder lernen hauptsächlich durch das Beispiel.

Bei Studien diesbezüglich muss man immer schauen wer diese in Auftrag gibt und bezahlt. Ist es die Katholische Kirche kommt was anderes raus als wenns die internationale Frauenliga ist.
 
G

Gast

  • #47
Und wenn wir uns andere Säugetiere ansehen, zieht zumeist auch allein die Mutter die Jungen groß. Da kann schon der Gedanke erlaubt sein, ob der Anspruch des Vaters auf das Kind nicht ein Konstrukt des zu überwindenden Patriarchats ist.
Nein, unsere nächsten Verwandten ziehen ihre Kinder gemeinsam in der gemischtgeschlechtlichen Gruppe auf, neuerdings sind sogar Adoptionen von Affenkindern durch alleinstehende Männchen dokumtiert. Das biologistische Argument zieht also nicht.
Zum historischen Argument: im patriarchalen Sparta verließen die Kinder ihre Mütter um in Gruppen von männlichen Erziehern betreut zu werden. Da kann auch der Gedanke erlaubt sein, ob der Anspruch der Mutter auf das Kind nicht ein Konstrukt ist.
Mit ideologisch gefärbten Dychotomien wie "Matriarchat" und "Patriarchat", wobei ersteres als progressiv, letzteres als rückständig gesehen wird (warum eigentlich?), kommen wir hier nicht weiter. Es geht um eine konkrete Frage und da dürfen wir nicht von elterlichen Ansprüchen, weder väterlichen, noch mütterlichen, ausgehen, sondern von den Bedürfnissen und Wünschen des Kindes her argumentieren. Hier mögen die Meinungen auseinander gehen, ich bin aber der Ansicht, dass einem Kind niemals und zu keinem Zeitpunkt die eigene Herkunft und ein persönlicher emotionaler Bezug dazu vorenthalten werden darf.
Darüberhinaus sind auch Aspekte der Moral betroffen (wie zeugt man ohne Wissen des Mannes ein Kind mit ihm, ohne ihn auszunutzen und zu betrügen? - wie verhindert man das Risiko von Geschlechtskrankheiten oder diese auf die nichtsahnenden(?) Männer zu übertragen? - Wie wird man seiner Verantwortung gegenüber dem Kind der Freundin gerecht, wohlgemerkt ohne es adoptiert zu haben und ihm deshalb rechtliche Ansprüche an die Ersatz-Zweit-Mutter zu gewähren, ohne dabei die eigene Leistungsfähigkeit für eine etwaige Partnerschaft oder vielleicht ein unverhofftes eigenes Kind zu reduzieren. Sollte die FS dann nämlich doch noch selbst den Mann ihres Lebens finden und mit ihm ein Kind bekommen, dann steckt sie in der Zwickmühle. Das eigene Kind hat nämlich Anspruch auf ihre volle Energie und ihre vollen Ressourcen, nicht nur die des Vaters. Wenn sie dem nicht gerecht wird, wäre der Vater und später auch das Kind zurecht verärgert. Andererseits wäre es moralisch daneben, die Versprechen an die Freundin zu brechen.
Das alles will VORHER beantwortet sein, bevor man sich in so ein Abenteuer stürzt.

m,31
 
G

Gast

  • #48
gerade in der arbeitsteiligen Steinzeit waren männliche Rollenvorbilder wichtig für die kleinen, speziell den Jungs. Kinder lernen hauptsächlich durch das Beispiel.
Ja, aber das männliche Rollenvorbild muss doch nicht zwangsläufig ein Vater sein! Es gibt in der Familie von 2 Frauen doch genügend Männer - die ganzen männlichen Verwandten. Und ansonsten Nachbarn, Fußballtrainer, Lehrer, Jugendbetreuer usw.. Im Leben eines Kindes gibt es nun wirklich genug männliche Bezugspersonen, da fällt die Abwesenheit eines Vaters nicht ins Gewicht.
 
G

Gast

  • #49
@FS:


Wie naiv ist das denn?
Der "Traummann" soll sich also zeitmäßig mit um das Kind kümmern, bzw. es geht ihm Zeit mit Dir verloren, wenn Du das alleine tust. Er soll akzeptieren, daß Du das Kind Deiner Freundin, welches diese von "Irgendwem" hat, finanziell unterstützt und dadurch weniger Geld in der eigentlichen Beziehung mit Dir bleibt?
Davon mal abgesehen soll er wahrscheinlich auch im eigenen Freundeskreis und seiner Verwandtschaft zu dem kruden "Verwandtschaftverhältnis" stehen?
(Mit der ganzen Vergangenheit, also 2er-Frauen-WG mit eigenem Kind, aber nicht lesbisch usw.?).
Und wo soll bitte das Problem sein?!
Der Mann müsste sich überhaupt nicht mit mir zusammen um das Kind kümmern, wenn er nicht will, ich bin sowieso kein Mensch, der in einer Partnerschaft wie eine Klette am Mann klebt, sondern brauche meinen Freiraum, in dem ich auch mal Zeit mit anderen Leuten, wie zum Beispiel dem Kind meiner Freundin, verbringen möchte. Wenn ich jetzt Patentante wäre oder meine Schwester ein Kind hätte, würde ich selbstverständlich auch regelmäßig Zeit mit diesen Kindern verbringen, wenn mich die Mutter darum bittet bzw. meine Hilfe benötigt. Wo ist da der Unterschied? Dem Mann geht also überhaupt keine "Zeit mit mir verloren", wie gesagt, ich stehe nicht auf Kletten und bin selbst auch keine.
Und was das Geld betrifft - ist das ernst gemeint? Ich würde das Kind von MEINEM selbst verdienten Geld unterstützen, damit kann ich ja wohl machen, was ICH will, oder nicht? Ich kann damit das Kind meiner Freundin unterstützen oder mir davon jeden Monat zehn neue Handtaschen kaufen, ohne den Mann "um Erlaubnis zu bitten", diese Zeiten sind ja wohl vorbei.
Ganz davon abgesehen kenne ich sowieso keinen Mann, der auf das Geld seiner Freundin angewiesen wäre.
Und was seine Freunde und Familie dazu sagen würden, wäre mir sowas von egal, aber auch da kann ich kein Problem erkennen. Es ist das Kind meiner besten Freundin, mit dem ich manchmal Zeit verbringe, wer sollte damit ein Problem haben?
 
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Gast

  • #50
Im Leben eines Kindes gibt es nun wirklich genug männliche Bezugspersonen, da fällt die Abwesenheit eines Vaters nicht ins Gewicht.
Im Leben eines Kindes gibt es nun wirklich genug weibliche Bezugspersonen, da fällt die Abwesenheit einer Mutter nicht ins Gewicht. Klingt gut, oder?

Wollt ihr die Vaterfigur tatsächlich durch einen Lehrer, einen Onkel oder einen Pfarrer ersetzen? Haben die alle ständig Zeit und Lust, mit dem Kind zum Fußball- oder Balletttraining zu fahren? Stehen die nachts auf, um das Kind zu beruhigen (ja, das machen auch Männer)? Machen die Wochenend-Unternehmungen mit der Familie? Bringen sie dem Kind das Fahrradfahren bei? Wer von ihnen lebt den Kindern vor, wie die Beziehung zwischen Mann und Frau (Mutter und Vater) geführt wird? Und wer von ihnen erklärt dem Kind, dass es als einziger in der Klasse keinen Vater hat?
 
G

Gast

  • #51
Und was das Geld betrifft - ist das ernst gemeint? Ich würde das Kind von MEINEM selbst verdienten Geld unterstützen, damit kann ich ja wohl machen, was ICH will, oder nicht? Ich kann damit das Kind meiner Freundin unterstützen oder mir davon jeden Monat zehn neue Handtaschen kaufen, ohne den Mann "um Erlaubnis zu bitten", diese Zeiten sind ja wohl vorbei.
Frag' mal deine weiblichen Kolleginnen, wie sie zu unterhaltspflichtigen Männern stehen. Da hast du dann deine Antwort. Sollte der Mann eine eigene Familie wünschen, dann wird ein Teil aus eurem gemeinsam erwirtschafteten Geld in das Kind deiner besten Freundin investiert. Familienplanung und -aufbau ist nicht ganz so günstig, wie du vielleicht denkst. Insbesondere dann nicht, wenn Hausbau und Altersvorsorge hinzukommen. D.h. es wird Geld aus deiner Familie abgezwackt, um es in das Kind deiner Freundin zu investieren. Letztendlich werden also die eigenen Kinder dadurch benachteiligt.

Wäre ich Vater, ich würde es auf gar keinen Fall mitmachen. Warum auch?
 
G

Gast

  • #52
Es reicht wenn dein Partner ein Problem damit hat, dass du Ersatz-Mutter, Chef-Babysitter, und Zahl-Tante für das Kind deiner Freundin bist, insbesondere, dass du dich diesem Kind dauerhaft verpflichtet fühlst. Mit dir eine Familie zu gründen, und eine eigenes unabhängiges Leben aufzubauen, scheint mir in dieser Konstellation sehr schwierig bis unmöglich.

Ein anderes Pulverfass ist, wenn deine Freundin ein Probem mit deinem Freund hätte, sei es weil sie ihn nicht leiden kann, oder genauso mies findet wie alle anderen Männer auch, sei es weil sie neidisch auf dich ist und es dir nicht gönnt, oder weil sie um deine Unterstützung füchtet und dich nicht teilen will. Ich halte dieses Problem für sehr wahrscheinlich.

Zusammenfassend: Durch so eine Doppel-Mutter-Aktion schießt du dich selbst aus dem Kreis der attraktiven Partnerinnen. Aus Männersicht.

m
 
  • #53
@47
die ganzen männlichen Verwandten. Und ansonsten Nachbarn, Fußballtrainer, Lehrer, Jugendbetreuer usw.. Im Leben eines Kindes gibt es nun wirklich genug männliche Bezugspersonen, da fällt die Abwesenheit eines Vaters nicht ins Gewicht.
BEZUGSPERSONEN, das ist weder der Onkel der 100km entfernt wohnt noch der Nachbar der nebenan im Garten werkelt. Bleiben Lehrer (in der Grundschule zu 90% weiblich), Fussballtrainer (so er/sie denn Fussball spielt und nicht durch die anderen Rollenvorbilder nicht lieber Ballett macht...) und Jugendbetreuer (ebenfalls zu 90% weiblich). Auch Mädels brauchen Männliche Bezugspersonen.

Weisste, wenn sogar eine Grüne Landesregierung verzweifelt versucht Männliche Lehrer in die Grundschulen zu bekommen können die Studien nicht so daneben sein.

Natürlich geht's auch ohne diese, aber es mittlerweile wie wissenschaftlich am weitesten anerkannte These dass es eben sehr viel besser ist mit Bezugspersonen beiderlei Geschlechts. Und die Herkunft zu verschweigen, ja den Vater als reinen Erzeuger zu sehen und nicht als menschliches Wesen hinterlässt Ihre Spuren in der Seele. Das mag nicht PC sein, aber das ist der Seele ziemlich wurst. Alleine diese Männerverachtende Grundeinstellung die da zu spüren ist überträgt sich halt auch aufs Kind.
 
G

Gast

  • #54
Ich bin #21 Gast, vom gestrigen Beitrag. Find's immer wieder lustig wie scheinheilig hier einige Männer reagieren und meinen für alle Männer sprechen zu können. Da spielt auch bestimmt ein Stückchen Neid (Männer würden es als Frauen genauso tun) und Angst mit, es könnten immer mehr Frauen so denken. Argumentiert wird dann letztendlich mit der Unersetzbarkeit eines Vater, ohne welchen ein Kind zwangsläufig in's totale Unglück stürzt ;-) Dabei wird völlig außen vor gelassen, dass viele Männer (auch bis in's hohe Alter) gänzlich ungeeignet sind, als Väter zu agieren (Stichwort: REIFE).
Tatsache ist, dass ein Kind nichts zwangsweise einen Vater braucht. Was wichtig ist, sind männliche Bezugspersonen: Opa, Onkel, der Pfarrer etc...
Einer Frau, die keinen geeigneten Mann findet und alleine ein Kind bekommen möchte, Verantwortungslosigkeit und Egoismus vorzuwerfen zeugt von Unreife und unrealistischen, infantilen Vorstellungen an das ganze Leben, was einen als Vater, meiner Meinung nach, schon disqualifiziert.
Ich erlaube mir, das genau umgekehrt zu sehen.

Der Einwand, dass manche (nicht: "viele"!) Männer ("gänzlich"?) ungeeignet seien "als Väter zu agieren", stimmt nachdenklich. Aber anders, als Die Autorin wohl vermutet.
 
  • #55
FS, wenn Du damit glücklich bist, ist es doch ok. Ich habe den Erzeuger meiner Kinder 4 Wochen nach der Geburt unseres Sohnes rausgeschmissen. Da saß ich nun Tochter 3, Neugebohrenes und einem Haus etwas weiter als Rohbau und mit dem Wissen, in 8 Wochen muß ich wieder arbeiten. Während ich das Haus fertig gebaut habe, war ich schon auf der Suche nach einer AE. Diese ist mit ihrer Tochter 1 Jahr eingezogen. Sie hatte nur wenig Geld. Ich war im Grunde den Ernährer, sie hat die Kinderbetreuung übernommen und den Haushalt geschmissen. Geld für Wohnen und Essen wollte ich nicht, mir war die Kinderbetreuung das Wichtigste. Fast 10 Jahre haben wir so gelebt. Es gibt viele Möglichkeiten sein Leben zu gestalten, jeder muß die finden, die auf ihn passt.
Das Schöne war auch, dass jede von uns viel unternehmen konnte, da die andere dann die Kinder betreut hat, besser als ganz allein zu sein. W51
 
G

Gast

  • #56
Frag' mal deine weiblichen Kolleginnen, wie sie zu unterhaltspflichtigen Männern stehen. Da hast du dann deine Antwort. Sollte der Mann eine eigene Familie wünschen, dann wird ein Teil aus eurem gemeinsam erwirtschafteten Geld in das Kind deiner besten Freundin investiert.
Wie gesagt, das Geld, das an meine Freundin ginge, wäre nicht gemeinsam, sondern von mir allein erwirtschaftet, deshalb entscheide auch ich allein, was damit passiert und fertig.
Das kann man auch nicht mit unterhaltspflichtigen Männern vergleichen, da Frauen den Mann oft immer noch als Versorger sehen und es ihnen deshalb nicht passt, wenn er noch Unterhalt an die Ex zahlen müsste. Aber auch das verstehe ich nicht, die meisten Frauen verdienen doch heutzutage ihr eigenes Geld und sind stolz auf ihre Unabhängigkeit, deshalb geht es sie im Grunde auch nichts an, was ihr Partner mit seinem Geld macht, ob er jetzt Unterhalt an die Ex zahlt oder es für Autos und Elektronik verprasst - ganz allein seine Sache. Mich würde das nicht stören.
Und umgekehrt stört es Männer auch nicht, da bin ich sicher, es sei denn, es ist einer, der weniger Geld hat als die Frau bzw. sich aushalten lässt. Da Frauen aber in der Regel nicht nach unten daten, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieser Fall eintritt. Wie ich schon sagte, ich kann kein Problem erkennen.
 
G

Gast

  • #57
Was hier deutlich wird ist, die FS will gar keine ehrlichen Meinungen, schon gar keine Kritik, maximal Bestätigung. Sie hat jetzt mehrfach wiederholt, dass sie kein Problem sieht. Wozu soll man sich hier dann noch die Mühe machen? Sie wird gemeinsam mit ihrer Freundin tun, was sie will, ohne Rücksicht auf andere (auch das wird in ihren Posts deutlich). Leider können Kinder sich ihre "Eltern" nicht aussuchen... Bedauerlich, aber nicht zu ändern.
 
G

Gast

  • #58
Ich finde eure Idee ist okay! Aber woher nimmt man so leicht einen Mann, der einen schwängert? Das stell ich mir schwierig vor.

Im Gegensatz zu DE ist in Holland und Dänemark es erlaubt, dass unverheiratete Frauen eine Samenspende erhalten -- das könntet ihr auch dort machen, falls ihr keinen Partner findet.

ich find es so schwierig einen Mann zu finden der passt. Kann mir nicht vorstellen, dass man so schnell jmd. findet, der einen schwängert.
 
G

Gast

  • #59
Was hier deutlich wird ist, die FS will gar keine ehrlichen Meinungen, schon gar keine Kritik, maximal Bestätigung. Sie hat jetzt mehrfach wiederholt, dass sie kein Problem sieht.
Wer nicht hören will, soll fühlen! Möglicherweise ist die FS eine ebenso verbitterte Frau wie ihre Freundin, ihre Argumente hören sich auf jeden Fall sehr technisch an (mein Geld, Frau datet nach oben, ect.), und es scheint als ob sie keine große Erfahrungen mit Männern hätte. Wenn sie selber keine Chance auf eine Beziehung sieht, dann macht es auch nichts aus wenn Männer sie deswegen zukünftig ablehnen.

Ich finde eure Idee ist okay! Aber woher nimmt man so leicht einen Mann, der einen schwängert? Das stell ich mir schwierig vor.
Es ist ja nicht so, dass die FS und ihre Freundin gar keinen Erfolg bei Männern hätten, ansonsten übernehmen die beiden die Beschaffung und Entsorgung der Kondome. Samenklau ist für eine Frau die leichteste Übung der Welt, und Männer haben kaum eine Möglichkeit das zu verhindern.

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Gast

  • #60
Möglicherweise ist die FS eine ebenso verbitterte Frau wie ihre Freundin, ihre Argumente hören sich auf jeden Fall sehr technisch an (mein Geld, Frau datet nach oben, ect.), und es scheint als ob sie keine große Erfahrungen mit Männern hätte. Wenn sie selber keine Chance auf eine Beziehung sieht, dann macht es auch nichts aus wenn Männer sie deswegen zukünftig ablehnen.
Auf mich macht die FS eher den Eindruck, als wäre sie eine beruflich sehr erfolgreiche, unabhängige und somit auch wohlhabende Frau, die nun mal definitiv keinen Mann für die Kohle braucht bzw. die man mit Geld und Status nicht oder kaum beeindrucken kann, weil sie alles schon hat bzw. es sich selbst kaufen könte. Und DAMIT scheinen manche Herren hier Probleme zu haben, oder? Es ist nun mal IHR Geld und damit kann sie auch machen, was sie will und offensichtlich ist es mehr als genug, sodas es ihr nicht mal weh tun würde, ihre Freundin jeden Monat zu sponsern. Männer mögen halt keine gut bzw. besser verdienenden Frauen, das wird an solch polemisch-unsachlichen Reaktionen mal wieder deutlich.