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Gast

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  • #31
Nein, muss man nicht, wenn man sich einvernehmlich getrennt hat.
Zeit, um zu verarbeiten, etwas Abstand gewinnen, ist notwendig - es darf keine Liebe, keine Verliebtheit mehr da sein.
Zu meinem "Noch-Gatten" will ich keinen Kontakt mehr.
Zu einem früheren Partner vor meiner Ehe, den ich sehr geliebt habe (auch wenn diese Beziehung relativ kurz war , habe ich heute ein sehr freundschaftliches Verhältnis und tiefes Vertrauen, und das weiß auch seine Frau. Vielleicht lag das auch daran, dass wir vorher schon gut befreundet waren, und hatte es eben "geknallt" .
[mod]

Nur sind die meisten Terennungen nicht einvernehmlich.
Mein Partner hatte mich damals sehr lange Zeit belogen und betrogen.Aufarbeiten wollte er es nicht mit mir....das einzige was kam war ein " Tut mir leid". Er bot mir sogar eine Freundschaft an mit der Bitte das alte ruhen zulassen und nicht darüber zureden.
Für mich war das nicht akzeptabel.
Keinerlei Kontakt mehr, obwohl er meine Liebe war.
Wie soll ich mit diesem Menschen reden?Vorallendingen über was? Einfach so tun als wäre alles ok?
Wir reden seit fast 3 Jahren kein Wort miteinander.
 
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  • #32
Hallo

nun, nach Streit und Betrug oder so - ja. Abstand halten.
Aber bei einvernehmlicher Trennung sollten beide erwachsen reagieren.
Mit der Zeit !

Kommt es schon in der Kennenlernphase zum Knacks (einer sagt nein)
ist es wahrscheinlich der sich trennende Part der den anderen nicht wieder sehen möchte. auch weil's peinlich werden kann.

Der der vergibt hat gewonnen.
 
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  • #33
Nicht jeder erlebt eine so "schöne" Trennung nach langjähriger Partnerschaft, wie es Dir vielleicht vergönnt war. Ich jedenfalls möchte keinen Kontakt zu einer Person, die mich so verletzt hat, mich hintergangen hat oder gewalttätig war. Es gibt auch hässliche Seiten an Menschen, die sich erst mit der Zeit zeigen. Solchen Menschen habe ich nichts mehr zu sagen.
Erfolgte eine einvernehmliche "normale" Trennung, ohne fremdgehen oder warmen Wechsel, dann ist gegen einen SPORADISCHEN Kontakt nichts einzuwenden.
 
  • #34
Wer mich ablehnt braucht mich auch nicht als Freund, ich sehe das eventuell sehr arrogant. Für bestimmte Dinge bin ich mir zu schade und zu stolz. Ich lege bei einer Trennung keinen Wert auf Freundschaft jeglicher Art und bevorzuge den kompletten Kontaktabbruch. Möchte mit so jemanden doch nichts mehr zu tun haben. Die ganze best friend for ever Getue ist nur was für Verzweifelte und Menschen ohne Stolz
 
  • #35
Es ist kein Muss, und ich tue es auch nicht, wenn es nicht dafür eben absoluten Anlass gäbe. Aber so unfriedlich habe ich noch nie getrennt.
Für mich ist aber ein Ende einer Beziehung kein Scheitern, sondern etwas,, es eben geschieht,, weil sich Wege auseinander entwickeln.
Eine Beziehungszeit definiere ich nicht als vergeudete Jahre oder verschwendete Zeit, wäre doch auch traurig? Es gab immer Positives, schließlich auch Gründe, warum man zusammen kam.
Jede Beziehung mit den daraus resultierten Erfahrungen und Erlebnissen prägte mich in meiner Persönlichkeit, und ich mag mich, wie ich bin.
Also warum dann so massiv ablehnen?

Bei Dates höre ich sehr genau hin, wie jemand über seine Exen spricht, und das kann dazu führen, dass ich an weiterem Kennenlernen kein Interesse habe.
Ich bin weder Psychotherapeutin, um Verletzungen zu heilen, noch mag ich die negativen Erlebnisse auf mich projiziert sehen, und ich weiß dann auch, was auf mich zu kommt, wenn es mit demjenigen vorbei wäre.

Nachdem ich auch mit Exen Kontakt habe und zum Teil eine Freundschaft pflege, bin ich für den anderen Typus Mensch sowieso nicht passend.

Also damit kann ich auch einem Ex von ganzem Herzen Glück wünschen. Wie anderen Menschen auch.
 
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  • #36
Eine Trennung muss nicht immer ein Drama sein. Meine Ex-Frau und ich haben einfach nüchtern festgestellt, dass nicht mehr genug Gefühle zwischen uns beiden bestehen. Also trennte man sich.
Natürlich war man traurig, ob des gescheiterten ehemaligen Lebensplans. Natürlich dachte man darüber nach was man hätte besser machen können. Es war also weder ein Drama noch eine ultralcoole Trennung . Jeder war sich seiner Fehler bewusst. Jedoch wollte wohl niemand mehr soviel reininvestieren um evtl was zu kitten.
Also trennt man sich und kann sich ein Leben lang noch in die Augen schauen. Diese ganzen kindischen Ego-Dramas kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
 
  • #37
Eine Trennung muss nicht immer ein Drama sein. Meine Ex-Frau und ich haben einfach nüchtern festgestellt, dass nicht mehr genug Gefühle zwischen uns beiden bestehen. Also trennte man sich.

Schon dieses Beispiel zeigt: eine Pauschalantwort gibt es mal wieder nicht. In jeder Situation kann die Entscheidung anders sein und von Mensch zu Mensch auch.
Ich persönlich breche den Kontakt nicht radikal ab, suche ihn aber auch nicht. Wenn ich eine Ex treffe, kann ich mit den meisten normal umgehen, aber "Freundschaften" mit Exen brauche ich nicht und suche sie auch nicht gezielt.
 
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  • #38
Moin,

meiner begrenzten Erfahrung nach ist es besser, wenn eine Frau mit ihrem Ex ein positives und entspanntes Verhältnis hat, als wenn sie über ihn herzieht. So etwas deutet auf offene Baustellen hin, nicht zuletzt unter Umständen darauf, dass sie ihn am liebsten zurück hätte, wenn er sich glaubhaft geändert hätte, es ihm mal wirklich dreckig geht usw. Alles schon erlebt.

manchmal
 
  • #39
Ich habe noch nie den Kontakt am Ende einer Beziehung radikal abgebrochen. Wir haben uns immer getrennt, als es nicht mehr passte, als Paar zusammen zu sein. Es war immer etwas traurig, aber Menschen verändern sich. Zum Glück habe ich nie "Wut" oder "Enttäuschung" erlebt, die wohl zu den Komplettabbrüchen führen. Ich habe es als angenehm empfunden, dass man von Zeit zu Zeit noch Kontakt hatte (schriftlich oder telefonisch). Das ist ein sanfter Übergang. Gelitten hat bei uns keiner und wir wollten auch nie wieder ein Paar werden. Irgendwann schliefen die Kontakte ein, aber das war dann nicht schlimm. Heute habe ich keine aktiven Kontakte zu den Exfreunden mehr, aber die Telefonnummern oder Adressen stehen noch in meinen alten Telefonbüchern.

Radikal Kontakt abbrechen macht doch die Menschen kaputt. Da ist soviel Hass und Unverständnis dabei, dass beide Seiten mehr leiden, als dass es ihnen gut geht. (Also gut, bei wirklich schlimmen Einzelfällen muss man diesen Schritt wohl gehen, aber die meisten Menschen sind keine Psychopathen).
 
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