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Meeresrauschen

Gast
  • #31
Ich will absolut kein Hündchen. Für mich muss ein Mann selbstsicher sein und zu seiner Meinung stehen. Er sollte aber auch nachgeben können wenn er im Unrecht ist und kompromissbereit sein. Ich möchte keinen Herrscher an meiner Seite.
 
  • #32
Schreib doch mal konkrete Beispiele. So klingt das für mich tatsächlich nach Pauschalurteil - auch wenn du das nicht willst.
 
  • #33

Ja, manche Frauen sehen das so. Ich sehe es als Retourkutsche für den Versuch, im Mann ein putziges kleines Hündchen zu sehen, das zurückgepfiffen werden muß, wenn es in eine andere Richtung rennt als Frauchen will.

Früher einmal habe ich mich tatsächlich mit der Frau gestritten, wenn sie nicht von ihrer falschen Richtungswahl abrücken wollte. Und mir z.B. vorschlug, daß sie dann eben ihren Weg geht und ich den meinen. Das alles führt aber nur zu Zank und Unfrieden und verpaßten Zügen. Und sie mit einem „basta” an der Hand zu führen wie ein trotziges Kind, kann's in einer Partnerschaft ja auch nicht sein.

Wenn jemand einen besseren Vorschlag hat, immer ‘raus damit.
 
  • #34
kann es sein, dass "die Frau von heute" zunehmend keinen Mann mehr haben will, sondern ein Hündchen?
Niemals! Wenn ich schon die Wahl habe, dann bitte einen echten Hund - groß, stark, beschützend, mir in Liebe treu ergeben und zwar ein Leben lang. Die "Größe" hat nichts mit der Körpergröße zu tun, sondern mit der "persönlichen Größe" - gibt es auch bei kleinen Hunden. Wenn er das gibt, bekommt er genau das Gleiche: alle meine Liebe, meine Fürsorge, meinen Schutz, wo immer er ihn braucht. Wenn sie nicht schon tot wären könntest Du es Dir von meinen Hunden bestätigen lassen.

Viele Männer halten sich zwar für Männer, sind aber Männchen und wundern sich, dass sie nicht von Frauen bekommen, was echten Männern gebührt.

Langsam kann ich an das Rezept
"Gutes Aussehen
+beruflicher und finanzieller Erfolg
+Bildung+nettes Wesen
+Wohlstand
nicht mehr so recht glauben.
Selbstverständlich reicht das keiner Frau - wo ist die Persönlichkeit, die Dich besonders und liebenswert macht? Das sind nur statistische Kennzahlen, mit denen Du keine charakterfeste Frau anziehen kannst - insbesondere diejenigen nicht, die das selber haben. Was Du beschreibst haben viele und offensichtlich noch was anderes, denn denen gelingen gute Beziehungen ohne Tyrannei seitens der Frau.
Du beschreibst old-fashioned Paschatum - eine Hnadvoll Geld und dass soll im Leben alles sein. Das reicht den meisten Frauen in der Neuzeit nicht für eine Partnerschaft - es ist Minimum, was Du bietest, was kommt on top in Sachen Charakter, Selbstreflektiertheit, Beständigkeit?

Wenn Du glaubst, die beschriebenen Eckdaten reichen für das Gelingen einer Beziehung, dann landest Du bei Frauen, denen genau diese Eckdaten was wert sind, die keinerlei Respekt vor Deiner Person haben und Dich deswegen auch nicht respektvoll behandeln.

Weil Du keine wahrnehmbare Persönlichkeit hast und schlichten Gemüts bist, sondern mit nur Matriellem strunzt, findest Du andere Frauen nicht. Es fehlt es Dir an Menschenkenntnis, um andere Frauen zu erkennen und zu kontakten.

Nicht die Frauen sind das Problem, sondern Du hast mehr als eines. Solange es Dir an Bereitschaft und Fähigkeiten fehlt, das zu erkennen und somit zu ändern, wiederholst Du Dein Muster - auch wenn es Dich zunehmend stört.
Wenn Du etwas anderes erleben willst, wirst Du Dich ändern müssen.
 
G

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  • #35
Das ist nicht lustig, sondern gemein. Seine Partnerin gerne mal zu verarschen und sich dann zu wundern, dass Groll und Ärger entstehen und die Beziehung in die Brüche geht (und dann hier frustriert über die Ex abzulästern) ist schon lächerlich. Was du da schreibst, wirft kein gutes Bild auf dich und deine Qualität als Partner.

Das sehe ich ganz genauso. Außerdem ist es nicht nur gemein sondern fast schon frauenverachtend und um das zu finden, muß ich nicht mal eine Emanze sein. Als ob Frauen für solche und andere Lebenssituationen zu unintelligent sind. Mit solchen Sätzen wurden Frauen immer ihr Leben lang klein gehalten, braucht kein Mensch mehr.
Aber es ist doch interessant, hier mal die wahren Gedanken von einigen Männern zu lesen....
mich wundert es nicht, wenn Frauen da immer mehr lieber alleine bleiben. Wer will denn so einen Partner?
W
 
G

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  • #36
Fängt man an mit der Umerzieherei, ist es meistens bald vorbei. Das Positive daran ist, dass der nächste Partner dies in dem jeweiligen Bereich meistens nicht mehr tun muss. Manche Leute kommen eben selbst nicht auf den Gedanken, wie man sich eigentlich bei einem Menschen, den man doch im Idealfall liebt und mit dem man möglichst lange oder für immer zusammenbleiben will, "richtig" verhält. In einer Gesellschaft, in der es immer höher, immer weiter, immer besser und schneller sein muss (frage mich, wann kommt endlich der Zusammenbruch und das Erwachen), werden manche regelrecht auch auf Egoismus und die Ellenbogenmentalität trainiert und geprägt. Das blöde ist, keiner lebt alleine auf diesem Planeten und wir können nur miteinander. Will man eine Beziehung, geht es eben auch nicht, dass einer sein Ding macht, ohne Rücksicht und Absprache mit dem Partner. dann soll die Person lieber als Single weiter leben und nicht andere zur Verzweiflung bringen.
UND: was Du nicht willst, das man Dir antut, füge keinem anderen zu!
w
 
  • #37
So sehe ich das auch. Wenn ich sage "hier rechts geht's zum Bahnhof”, und sie antwortet „nein, geradeaus”, dann reicht mir ein kurzer Blick auf die Uhr .... den Rest soll sie gefälligst selbst herausfinden..... Das ist viel lustiger als der doofe Zank.
Das ist nicht lustig, sondern gemein. Seine Partnerin gerne mal zu verarschen ... Was du da schreibst, wirft kein gutes Bild auf dich und deine Qualität als Partner.

Das sehe ich anders. Ich finde es eine ziemlich gelassene Reaktion sie in die Richtung fahren zu lassen, in die sie will, wenn die Zeit noch reicht und sich vor allen Dingen jede Besserwisserei zu verkneifen. Soviel Souverantität würde ich mir von mehr Männern wünschen. Dann gibt es keine unnütze Diskussion und sie kommt von der Rechthaberei runter ohne Streit sondern durch "selber lernen"/Selbstreflexion.
Ich finde es ausgesprochen humorlos, sowas als "Verarsche" zu bezeichnen, welche die Standfestigkeit einer Beziehung untergräbt. Da hat die Frau ein gewaltiges Problem mit fehlender Selbstsicherheit und mit fehlendem Sinn für Humor. Sauer wäre ich nur, wenn eine Provokation auf den Misserfolg meiner "Rechthaberei" käme.
Die wenigsten Männer können in dieser Situation schweigen. Dann setzt der unversöhnliche Kleinkrieg, wie man ihn oft als Zuschauer bei Paaren erleiden muss.

Zu meinen Grundeinstellungen gehört es, mich selber zu hinterfragen wenn was schiefgelaufen ist, mir das Recht herauszunehmen, Fehler zu machen. Aus einem mutig gemachten Fehler lerne ich mehr als aus einem ängstlich vermiedenen.
So zu kommunizieren setzt Selbstvertrauen, Vertrauen in und Respekt vor dem Partner voraus. Diese Parameter fehlen in den Beziehungen, die für Mänern zu "Umerziehungslagern" werden. Männer die darunter leiden, wiederholt in diesen Beziehungsmustern landen, sollten bei sich anfangen zu suchen, bei ihrer Frauenauswahl, nicht bei den Frauen.

Da ist dann doch kein Kompromiß möglich, es bleibt nur Hündchensein oder Trennung. Letzteres wird ja immer normaler bzw. Singlestatus bleibt gleich unverändert.
Ist Trennung/Singlesein nicht besser als eine destruktive Partnerschaft aufrechtzuerhalten? "Hündchensein" wäre für mich keine Alternative.
Ein Mann, der sich aus sexueller und emotionaler Bedürftigkeit fürs "Hündchensein" entscheidet, erntet keinen Respekt.
 
G

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  • #38
Ist sie zu stark, bist du zu schwach, so einfach ist das! Mit Feminismus hat das nur insofern zu tun, dass viele Frauen sich nicht mehr durch gesellschaftliche Ächtung daran hindern lassen, ihre Wünsche zu äußern und versuchen diese durchzusetzen und das ist gut so, denn über Jahrhunderte haben die schwächsten Luschen ihre Frauen dominiert und ihren ganzen Versagerfrust an ihnen ausgelassen, nur weil sie das richtige Geschlecht hatten.

Antwort 6 finde ich sehr klug und treffend.
Aber dies hier stimmt ebenso. Die Emanzipation hat für mich nur Vorteile, ich kann über mich selbst bestimmen, kann sagen und denken, was ich will und werde nicht mehr von solchen Dingen manipuliert
Wenn ich sage "hier rechts geht's zum Bahnhof”, und sie antwortet „nein, geradeaus”, dann reicht mir ein kurzer Blick auf die Uhr, ob wir auch mit dem eingeschlagenen Umweg noch zeitig genug am Bahnhof sind, und den Rest soll sie gefälligst selbst herausfinden. Meist kommt dann an der nächsten Kreuzung ein „und jetzt?”. Das ist viel lustiger als der doofe Zank.

weil ich notfalls nämlich selber den Weg finde, dafür brauche ich schon lange keinen Mann mehr. Um mal beim Sinnbild zu bleiben.
Wenn ich derart manipulativ verarscht werde wie im Zitat beschrieben (und Mann sollte nicht denken, Frau merkt das ja eh nicht...falls er so denkt, ist es ein weiteres Indiz dafür, dass er Frauen für zu blöde hält...),dann habe ich früher diskutiert, was hier wohl mit "zum Hündchen machen " gemeint ist. Heute bin ich ohne lange Diskussion einfach weg. Dann gibt es eine Kreuzung mit süffisantem , man nennt es auch großkotzigem Lächeln des Mannes gar nicht mehr, ich krieg das jedenfalls nicht mehr mit. Gut so.
W
 
G

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  • #39
Ja, manche Frauen sehen das so. Ich sehe es als Retourkutsche für den Versuch, im Mann ein putziges kleines Hündchen zu sehen, das zurückgepfiffen werden muß, wenn es in eine andere Richtung rennt als Frauchen will.

Früher einmal habe ich mich tatsächlich mit der Frau gestritten, wenn sie nicht von ihrer falschen Richtungswahl abrücken wollte. Und mir z.B. vorschlug, daß sie dann eben ihren Weg geht und ich den meinen. Das alles führt aber nur zu Zank und Unfrieden und verpaßten Zügen. Und sie mit einem „basta” an der Hand zu führen wie ein trotziges Kind, kann's in einer Partnerschaft ja auch nicht sein.

Wenn jemand einen besseren Vorschlag hat, immer ‘raus damit.

Ich finde das relativ einfach. Man kann erkennen....viele Wege führen nach Rom. Nur um beim Beispiel zu bleiben. Man geht einfach nicht davon aus, das der andere den "FALSCHEN" Weg wählt. Wer weiß schon den wirklich richtigen Weg? Wenn man das mal verinnerlicht hat, braucht man nicht mehr streiten . Man kann ganz gelassen und ohne triumphale Hintergedanken geschmeidig bleiben.
Das funktioniert eigentlich in allen Lebensbereichen. Man kann auch sagen....okay, Du kennst scheinbar einen anderen Weg als ich....welche Rolle spielt es denn genau, welcher länger dauert?
Weiß man nicht so genau.
Was hat man zu verlieren? Auf jeden Fall macht sich keiner von beiden zum Hündchen. Man geht einfach los und schaut, wo und wann man ankommt. Funktioniert prächtig.Übertragbar auf alle Lebenssituationen, die nicht mit dem Tod enden, der ist tatsächlich eine unumstößliche Wahrheit.
W
 
  • #40
Früher einmal habe ich mich tatsächlich mit der Frau gestritten, wenn sie nicht von ihrer falschen Richtungswahl abrücken wollte. Und mir z.B. vorschlug, daß sie dann eben ihren Weg geht und ich den meinen. Das alles führt aber nur zu Zank und Unfrieden und verpaßten Zügen. Und sie mit einem „basta” an der Hand zu führen wie ein trotziges Kind, kann's in einer Partnerschaft ja auch nicht sein.

Ich sitze die ganze Zeit hier und denke, ihr saugt euch merkwürdige Beispiele für die vom FS kritisierte Haltung aus den Fingern. o_O
Kann man sich wirklich wegen solcher Lappalien streiten? Ernsthaft?

Ich hab schon vor 20 Jahren aufgehört, meinen Mann erziehen zu wollen. Wahrscheinlich sind wir deswegen noch verheiratet ...
 
  • #41
So sehe ich das auch. Wenn ich sage "hier rechts geht's zum Bahnhof”, und sie antwortet „nein, geradeaus”, dann reicht mir ein kurzer Blick auf die Uhr, ob wir auch mit dem eingeschlagenen Umweg noch zeitig genug am Bahnhof sind, und den Rest soll sie gefälligst selbst herausfinden. Meist kommt dann an der nächsten Kreuzung ein „und jetzt?”. Das ist viel lustiger als der doofe Zank.
Perfekt! So halte ich es die letzten Jahre auch! Ist viel entspannter!
 
  • #42
...dann ist er nicht „zu schwach”, sondern ganz im Gegenteil jemand, der weise genug ist, dem zerstörerischen Zank durch dosiertes Nachgeben entgegen zu wirken.

aha. Es ist also weise, der Ruhe willen seine eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken und die Frau in dem Glauben zu lassen, dass alles i.O. ist ? So ist keine Besserung der Situation für dich möglich, du wirst immer unzufriedener und Frau hat keinen Plan, woran es liegt, denn du sagst ja nichts.

Das wäre für mich auch eine Form von Unehrlichkeit, von Heucheln. Wenn ich wüsste, dass mein Partner so denkt, könnte ich ihm nie wieder vertrauen, denn ich wüsste ja nie, was er wirklich denkt und fühlt.

Optimal wäre es für mich, wenn jeder sagt, was er denkt und man dann einen Kompromiss findet.

Wie stellst du dir denn die optimale Kommunikation in einer Beziehung vor ? Dass die Frau erahnt, was du möchtest und sich dem widerspruchslos lächelnd fügt ?


Wenn ich sage "hier rechts geht's zum Bahnhof”, und sie antwortet „nein, geradeaus”,

Kannst du dir auch vorstellen, dass es Frauen gibt, die nicht widersprechen würden, wenn sie sich nicht sicher wären?

Ich konnte & kann heute nur weich sein wenn ich Respekt vor einem Mann habe.

Das unterschreib ich !
 
G

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  • #43
Ja, manche Frauen sehen das so. Ich sehe es als Retourkutsche für den Versuch, im Mann ein putziges kleines Hündchen zu sehen, das zurückgepfiffen werden muß, wenn es in eine andere Richtung rennt als Frauchen will.

Früher einmal habe ich mich tatsächlich mit der Frau gestritten, wenn sie nicht von ihrer falschen Richtungswahl abrücken wollte. Und mir z.B. vorschlug, daß sie dann eben ihren Weg geht und ich den meinen. Das alles führt aber nur zu Zank und Unfrieden und verpaßten Zügen. Und sie mit einem „basta” an der Hand zu führen wie ein trotziges Kind, kann's in einer Partnerschaft ja auch nicht sein.

Wenn jemand einen besseren Vorschlag hat, immer ‘raus damit.

Danke für diese klare Aussage. Genau DAS ist das Problem einiger Männer hier. Mit "Retourkutschen" schlägt man sich nämlich jede Beziehung kaputt. Retourkutschen, Racheakte usw... so gehts garantiert nicht.
Ihr wundert euch wirklich über eure zickigen, verstimmten und bösartigen Exfrauen, Rosenkriege und Scheidungen? Ich mich nicht mehr. Wer einen Kampf inszeniert, darf sich über Krach und Lieblosigkeiten nicht wundern. Wenn das einmal so begonnen hat, gehts mit der Beziehung nur mehr rapide bergab.

Ich frage mich auch ernsthaft, warum sich ein erwachsener Mann gegängelt fühlt, wenn seine Partnerin als Wegweiser fungieren will. Noch banaler gehts kaum. Da hat ja jemand echt ein Problem mit sich und der Welt.
 
G

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  • #44
Das sehe ich anders. Ich finde es eine ziemlich gelassene Reaktion sie in die Richtung fahren zu lassen, in die sie will, wenn die Zeit noch reicht und sich vor allen Dingen jede Besserwisserei zu verkneifen. Soviel Souverantität würde ich mir von mehr Männern wünschen. Dann gibt es keine unnütze Diskussion und sie kommt von der Rechthaberei runter ohne Streit sondern durch "selber lernen"/Selbstreflexion.
Ich finde es ausgesprochen humorlos, sowas als "Verarsche" zu bezeichnen, welche die Standfestigkeit einer Beziehung untergräbt. Da hat die Frau ein gewaltiges Problem mit fehlender Selbstsicherheit und mit fehlendem Sinn für Humor.

Es kommt darauf an wie es gemeint ist. Wenn beide darüber und sonst auch mal über sich selbst lachen können - absolut kein Problem! Humor ist sowieso der beste Kitt für solche Probleme.
Hier (gemessen auch an den sonstigen Beiträgen des Schreibers) klingt es aber eher nach "der zeig ich's jetzt" und das ist einfach unpartnerschaftlich.
 
  • #45
Ist Trennung/Singlesein nicht besser als eine destruktive Partnerschaft aufrechtzuerhalten?
Ich hatte von einer Beziehung mit Kompromissen gesprochen.
Das ist nicht destruktiv .

Destruktiv wäre ein Mann, der einer dominanten, rechthaberischen Frau auf Augenhöhe gegenübertritt und in gleicher Weise zurückschlägt, wie sie austeilt (denn nur das kann wirklich bei einer dominanten Frau helfen, die Zeit zum Diskutieren hat sowieso kein Mensch) .... aber dann ist die Beziehung natürlich sofort im Eimer .

Deswegen respektiere ich eine Entscheidung mancher Frauen (auch hier im Forum) auch total, alleine zu leben. Damit ersparen sie allen Seiten viel Kummer.

Und die eingerissenen demografischen Löcher werden durch Zuwanderung fremder Menschen einfach wieder aufgefüllt. Geht doch auch....und niemand muss sich als "Hündchen" fühlen....
 
  • #46
Zunächst mal allen die sich wirklich so zahlreich gemeldet haben vielen Dank!

Dass ich nicht auf alle Argumente eingehen kann ist angesichts der Fülle aber hoffentlich verständlich. Ich möchte anstelle dessen vielleicht noch mal ein paar Dinge klarstellen: Ich gebe zu, ein wenig Frust über meine bisherigen Erlebnisse waren da schon in meinem bewusst provokant gehaltenen Beitrag drinnen. Ich pauschalisiere aber natürlich nicht "alle" Frauen. Ich glaube nur mittlerweile, dass ich eben aufgrund meiner eigenen unbewussten Beziehungsmuster -und Erfahrungen einen ganz bestimmten Frauentyp anzuziehen scheine.

Etwas schmunzeln musste ich jedoch bei zwei, drei Posts einiger weiblicher User hier: Witzig wenn ich davon spreche, dass viele Frauen versuchen den Selbstwert des Mannes zu untergraben um ihn zu recht zu biegen und dann darf ich mir schon von wildfremden Posterinnen hier anhören, ich sei sich ein überheblicher kleiner unwichtiger hässlicher Knilch der absolut nichts von Frauen verstehe und obendrein noch schlecht im Bett sei und überhaupt nichts zu bieten hätte - alle Achtung, meine Theorie scheint dann ja doch nicht so unstimmig zu sein :)

Na wie auch immer, meine Erfahrungen -um dem Wunsch einiger Fragensteller/innen hier nach konkreten Beispielen gerecht zu werden- reichen von jahrelangen Manipulationsversuchen mir meinen (absolut harmlosen und sehr netten) gleichgeschlechtlichen Freundeskreis auszuspannen, über diversen Psychoterror bei gesellschaftlichen Events dass ich von unterschiedlichen Personen laufend gefragt wurde warum ich mir das denn gefallen ließe, über massive Beschimpfungen und geschickte Versuche mich auf Basis von geheimen Dingen die ich meiner damaligen Partnerin im Zuge einer Suche nach Trost anvertraute, runterzumachen und weich zu klopfen. Weitere Fälle betreffen Lügen ins Gesicht über ein Jahr lang, Doppelspiele mit anderen Männern, falsche und an den Haaren herbeigezogene(!!!) Vorwürfe der Gewalt gegen Frauen mit dem ganz bewussten Hinweise ich als Mann habe im Zuge solch eines Vorwurfs so und so verloren wenn er denn zur Anwendung käme und vieles vieles mehr. Mein Frauenbild hält sich dementsprechend doch etwas im Negativen muss ich zugeben, wiewohl ich natürlich noch Hoffnung habe.
 
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  • #47
...Alles in Allem aber komme ich doch zu folgenden Schlüssen: 1. Frauen wollen proportional zu Männern häufiger einen leicht kontrollierbaren Partner, 2. Frauen sind anscheinend von Natur aus unsicher in Bezug auf sich selbst und nutzen gnadenlos und teilweise auf die asozialste Art und Weise ein nettes Gegenüber dafür aus sich ihren Selbstwert temporär zu steigern, 3. je höher der formale Bildungsgrad von Frauen, desto größer auch diese Neigung. Event. psychopathologisch determiniert, kausal oder konsequenzbasierend und 4. Wenn der Mann zu viele "Vorteile" und positive Assets hat, oder gar höher gebildet ist als die Frau selbst, dann besteht durch -und das ist meine nicht grundsätzliche, aber funktionelle Kritik an den Auswirkungen (nicht am Wesen selbst!) des Feminismus- aktuell sozialisierte Frauen die Tendenz (auch hier beziehe ich mich auf keine absoluten Werte) den Partner oft stark runterzuputzen bzw. er zu versuchen. Vielleicht kommt auch das angekratzte Gender-Ego nicht damit zurecht, dass Frau vielleicht manchmal doch weniger drauf hat als Mann.

In diesem Zusammenhang finde ich auch so manchen Kommentar hier passend und bezeichnend a la "Was soll daran verkehrt sein, war doch tausende Jahre anders herum", was ein absolut hämischer, dekonstruktiver, unpassender und das Individuum mit einer Art Gender-Erbsünde belastender Nonsens ist.
 
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  • #48
Lieber Fs,

diese "Manipulationsversuche" startet auch jeder Mann! Du musst mal Eier in der Hose haben und über das alles drüber stehen können! Wir Frauen sind viel häufiger Opfer eurer männlichen Unzufriedenheit.

Du hast ein paar Basics aufgezählt: Aussehen, Nettigkeiten, Erfolg, Grips. Das sind alles Dinge, für die man kräftig arbeiten tut, das wird keinem geschenkt! Diese Skills kann sich jeder aneigenen bis zu einem gewissen Grad, wenn man sich darauf fokusiert!

Ansonsten mein Patentrezept: du kennst einfach die falschen Leute, Frauen oder lebst im falschen Dorf! Geh raus in die Welt und lern mal Frauen an anderen Orten/Ländern kennen.
 
  • #49
Wenn ich derart manipulativ verarscht werde wie im Zitat beschrieben ... Heute bin ich ohne lange Diskussion einfach weg ... Gut so.

Stimmt. Gut so. Denn genau das ist es, was der Fragesteller unter "zum Hündchen machen" versteht: weibliche Deutungshoheit über alles und jedes, und wenn der Mann sich eine abweichende Meinung erlaubt, empfindet sie das als einen Versuch der Unterdrückung. Mit entsprechenden Folgen für den Mann und für die ganze Beziehung.

Das obige Zitat belegt allerdings, daß das Respektieren der weiblichen Meinung ebenso wenig zielführend ist, denn es trägt ihm – sollte sich herausstellen, daß er recht hatte – den Vorwurf der Manipulation ein: er hat dann ja wider besseres Wissen nachgegeben. Und das nimmt die Frau ihm genauso übel, wie wenn er seine Ansicht durchgesetzt – und die ihre damit unterdrückt – hätte.

Ich denke, daß eine solche Frau tatsächlich einen Mann mit Hündchen-Mentalität braucht. Einen, der einfach vergißt, daß er den kürzesten Weg zum Bahnhof kennt. Wie man aber sieht, löst sie das Problem dadurch, daß sie die Leinen-Verweigerer kurzerhand verläßt. Gut so. Für beide.
 
  • #50
2. Frauen ..nutzen gnadenlos und teilweise auf die asozialste Art und Weise ein nettes Gegenüber ...,
3. je höher der formale Bildungsgrad von Frauen..... psychopathologisch determiniert, kausal ..
4. Wenn der Mann zu viele "Vorteile" und positive Assets hat..... Vielleicht kommt auch das angekratzte Gender-Ego nicht damit zurecht, dass Frau vielleicht manchmal doch weniger drauf hat als Mann.

Ich glaube nicht, dass es Dir im Hinblick auf eine erfolgreiche Partnerschaft weiterhilft, Frauen zu psychopathologisieren. Deinen Feminismusexkurs im Eingangspost fand ich schon ein wenig absurd - Du weißt doch garnicht, was das ist.
Ich sehe dass viele Frauen sich mit der Feminismus-Doktrin überhaupt nicht befassen, sondern ihr Leben nach ihrem Wunsch und ihren Möglichkeiten gestalten. Ich gehöre auch dazu und es ist mir piepegal, dass die Damen der Alice-Schwarzer-Fraktion das unpolitsich finden und kritisieren.

Zu 2: was befasst Du Dich mit solchen asozialen Frauen? Hast Du ein Masochismus-Problem und weißt nicht wie Du das leben sollst? Ich würde mir sowas nicht antun. Abgesehen davon kennen mittlerweise die wenigsten Frauen ein "nettes männliches Gegenüber". Du hast vermutlich eine Störung in der Selbstwahrnehmung - Du bist nicht nett, sondern glaubst das nur. Ich denke zu Interaktionen "wie man in der Wald reinruft, so schallt es zurück". Wer nett ist, erntet auch Nettigkeit, wer schlecht ist Schlechtigkeit.

Zu 3: Mann macht sich die Welt irgendwie erträglich. An ihm kann es nicht liegen, dass es nicht klappt, es muss an der Frau liegen, egal wie das verargumentiert wird.

zu 4: Was befasst Du Dich mit Frauen, die weniger drauf haben als Du? Stell' doch das Downdating ein und versuch' es mit einer gleichmaßen gebildeten Frau, der Gender egal ist, die ihre Potenziale auschöpft. Diese Frauen gibt es zuhauf.
Die kannst Du nicht für Dich gewinnen. Woran liegt das? Natürlich an der Frau - schon klar.
 
  • #51
Zu meinen Grundeinstellungen gehört es, mich selber zu hinterfragen wenn was schiefgelaufen ist, mir das Recht herauszunehmen, Fehler zu machen. Aus einem mutig gemachten Fehler lerne ich mehr als aus einem ängstlich vermiedenen.

Respekt! Ich hoffe für Dich, Vikky, Du hast einen Partner, der diese Wesensart zu schätzen weiß.

Wobei es im Kern des diskutierten Beispiels ja nicht um das (unterstellte) Spielen des Mannes mit der fehlenden Ortskenntnis der Frau geht, sondern um die Trotzigkeit, mit der sie die Expertise des Mannes zurückweist. Es spricht ja nichts gegen die Annahme, daß er den Weg kennt, wenn er sich so äußert.

Allerdings können, und das ist Vikkys Kernaussage, Entscheidungen auch einmal falsch sein. Das darf aber kein Grund sein, sie erst gar nicht zu treffen, wie Frauen (sorry, ich kenne es nur von Frauen) das gerne einmal tun nach dem Motto: ich gehe keinen Schritt weiter, bevor ich nicht weiß, welcher von beiden der richtige Weg ist. Ohne jemanden vom Schlage Vikkys stünde die Frau heute noch dort.

Aber wie man es ebenfalls von (sorry) Frauen kennt, wird so eine mutige, aber dann letztlich doch falsche Entscheidung dem Mann noch jahrelang aufs Butterbrot geschmiert. So wie in dem „nein, geradeaus” Fall, würde der Mann sich darauf einlassen.

Tut er aber nicht. Wenn ihn das zum „schlechten Partner” macht, frage ich mich, wie denn ein guter Partner – also einer, der weder zanken noch Hündchen sein will – hier handeln würde.
 
G

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  • #52
Wie schön, dass die Frauen in diesem Forum den FS in seiner Meinung bestätigen konnten. Da man ihn und seine private Situation nicht kennt (der FS rückt erst am Schluss mit wenigen Infos heraus) und die Frauen hier nur auf die üblichen Unterstellungen und Angriffe auch anderer User reagieren konnten, ist dies natürlich leicht möglich und vorhersehbar.
Diese Lösung ist sicher der einfachste Weg um Problemen zu begegnen. Ob sie die sinnvollste ist, sei dahingestellt.

Mir (w) entgleitet langsam der Sinn dieses Forums, da ohnedies nur Klischees, Vorurteile und Frust gewälzt werden und eine Erweiterung des Horizonts durch neue Ansichten und Einblicke in bzw. Erklärungen von andersgeschlechtlichen Denkmustern scheinbar nicht gewünscht ist.
Alles Gute!
 
  • #53
du sprichst letztendlich die Betaisierung an. Das ist allen Frauen in die Gene gelegt. Da kannst du dich auch über grüne Bäume ärgern. Je mehr die Frau den Mann kontrolliert,desto eher gehen seine Ressourcen an die Frau (Zeit, Geld, Einfluß, Arbeitskraft) und desto weniger gehen sie an eine Mitkonkurrentin. Man merkt manchmal die Tauschmentalität hier im Forum aufblitzen an so weiblichen Formulierungen "warum gibst du dem Mann Sex?, Was tut er dir denn gutes?" etc.

Ich rate dir als Mann: erkenne die Shittests, lass dich nicht betaisieren, nimm dir eine pflegeleichte Frau, die subtil testet (testen tun sie alle) und ignoriere konsequent alle schwierigen Frauen.

Die Red flags sind:

kriegt ihr Leben nicht auf die Reihe (Geld, Job)
will ständig fremde Hilfe
unzählige Exen
Kettenrauchen, übermässiger Alkoholkonsum, Drogen,
alle anderen sind immer Schuld
Deutungshoheiten an sich reissen
alleinerziehend (schlechte Partnerwahl)
Zickigkeit,
usw.
 
G

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  • #54
Zum FS:
Ich kann verstehen, dass man aufgrund diverser schlechter Erfahrungen, sich seine Meinung gebildet hat. Allerdings gibt es auch die anderen Frauen und nicht nur diese, wie es der FS in seinem Fazit beschrieben hat. Der FS verbaut sich mit seiner eingeschränkten Haltung selbst den Weg, eine anders eingestellte Frau kennenzulernen. Oft zieht man genau das an, was man nicht will und mit so einer Haltung erst recht!
 
G

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Gast
  • #55
Stimmt. Gut so. Denn genau das ist es, was der Fragesteller unter "zum Hündchen machen" versteht: weibliche Deutungshoheit über alles und jedes, und wenn der Mann sich eine abweichende Meinung erlaubt, empfindet sie das als einen Versuch der Unterdrückung. Mit entsprechenden Folgen für den Mann und für die ganze Beziehung.

Das obige Zitat belegt allerdings, daß das Respektieren der weiblichen Meinung ebenso wenig zielführend ist, denn es trägt ihm – sollte sich herausstellen, daß er recht hatte – den Vorwurf der Manipulation ein: er hat dann ja wider besseres Wissen nachgegeben. Und das nimmt die Frau ihm genauso übel, wie wenn er seine Ansicht durchgesetzt – und die ihre damit unterdrückt – hätte.

Ich denke, daß eine solche Frau tatsächlich einen Mann mit Hündchen-Mentalität braucht. Einen, der einfach vergißt, daß er den kürzesten Weg zum Bahnhof kennt. Wie man aber sieht, löst sie das Problem dadurch, daß sie die Leinen-Verweigerer kurzerhand verläßt. Gut so. Für beide.

Du machst es einfach zu kompliziert .Und reißt übrigens Zusammenhänge auseinander.
Wenn Du Deine abweichende Meinung äußern würdest, wäre das wohl eher nicht das Problem. Du schweigst in Deinem Beispiel, läßt sie in dem Glauben, das sie Recht hat und feixt Dir einen, wenn Du "angeblich" Recht hattest. Ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Und Du bastelst Dir Dein Bild immer wieder schick zurecht, egal, was Du machst, alles ist in den Augen der Frau falsch.Das kommt auch in anderen Threads deutlich rüber. Das tut mir sehr leid.
Anstatt einfach deutlich zu sagen, was Du willst und denkst, gehst Du merkwürdige Umwege, um Dir Konflikte oder auch nur "ichbinanderermeinung" vom Hals zu halten. Vermeidung.
Das macht tatsächlich zum Hündchen, weil der Mechanismus einfach wirkt.
Im realen Leben kenne ich das gar nicht anders (von unangenehmen Situationen mal abgesehen, wo genau dieser o.g. Mechanismus eintritt und ich mich völlig genervt abwende)......ich sage, hier geht es lang, er sagt, ne,dort geht es lang, wir gucken uns an und schnacken kurz ab, was wir machen und wählen dann den Weg, den wir beide für vernünftig halten, weil einer von beiden den Weg vielleicht schon kennt. Ich kenne Diskussionen darüber überhaupt nicht, das klappt eigentlich immer einwandfrei. Warum das bei Dir nicht klappt....man weiß es nicht, aber man kann es ahnen.
W
 
G

Gast

Gast
  • #56
Wobei es im Kern des diskutierten Beispiels ja nicht um das (unterstellte) Spielen des Mannes mit der fehlenden Ortskenntnis der Frau geht, sondern um die Trotzigkeit, mit der sie die Expertise des Mannes zurückweist. Es spricht ja nichts gegen die Annahme, daß er den Weg kennt, wenn er sich so äußert.
Wenn ihn das zum „schlechten Partner” macht, frage ich mich, wie denn ein guter Partner – also einer, der weder zanken noch Hündchen sein will – hier handeln würde.

Bei Deinem Beispiel geht es schon um ein "Spielchen". Du denkst insgeheim, dass Du den besseren Weg kennst, läßt sie aber in dem Glauben, dass sie es besser weiß, feixt Dir einen, weil Du ja eigentlich den richtigen Weg weißt.....usw. Empfänger und Sender.
Man empfängt auch Botschaften, die nicht verbal geäußert werden. Man sendet auch nonverbale Botschaften.
Unter Umständen gehst Du gleich von einer trotzigen Reaktion aus, nur weil Du anderer Meinung bist, ein fest eingeprägtes Muster. Prompt kommt diese Reaktion. Selbsterfüllende Prophezeiung.
Das macht Dich nicht zum schlechten Partner. Aber unter Umständen zu jemandem, der gegen seine Bedürfnisse lebt und nicht weiß, wie er das Muster durchbrechen kann. Ich will hier nicht mit Psycho kommen, aber mir fällt das eben extrem auf. Es wäre relativ einfach, diese Muster zu durchbrechen und daraus gestärkt hervor zu gehen und weder Hündchen noch Zänker zu bleiben/sein/werden...ein paar Stunden bei einem guten Coach können einem da die Augen sehr weit öffnen und andere Handlungsspielräume an die Hand geben.
W
 
  • #57
da ohnedies nur Klischees, Vorurteile und Frust gewälzt werden
Stimmt, zum Beispiel hier:
Wer einen Kampf inszeniert, darf sich über Krach und Lieblosigkeiten nicht wundern.

Da äußert ein Mann ganz harmlos, daß er den Weg zum Bahnhof kennt, aber der Frau fällt nichts besseres ein als postwendend einen Kriegsschauplatz zu eröffnen, nur um ihm die Wahl des Weges streitig zu machen. Und eine andere Frau behauptet, ER hätte damit einen Kampf inszeniert. Ja, geht's noch?
 
  • #58
kann es sein, dass "die Frau von heute" zunehmend keinen Mann mehr haben will, sondern ein Hündchen?

Langsam kann ich an das Rezept
"Gutes Aussehen
+beruflicher und finanzieller Erfolg
+Bildung+nettes Wesen
+Wohlstand
nicht mehr so recht glauben. Die erste Zeit funktioniert alles bestens. Doch nach einiger Zeit startet so ziemlich jede Frau die ich bislang getroffen habe irgendwelche Manipulationsversuche, Versuche zur Unterwanderung des Selbstwertes des Mannes oder dergleichen - meist mit dem Ziel das eigene schwache Selbst in einem Mischspiel aus moralischer Übergebärdung auf der einen Seite und "die Sau rauslassen" auf der anderen Seite zu erhöhen.

Produkt soll im besten Fall ein gefügiges Männchen mit dementsprechender Bereitschaft dazu sein den (mir scheint es recht egozentrischen) Zielen und Interessen der Frau zweckdienlich zu sein.

Dass der Feminismus schon weit über das Ziel der Gleichberechtigung in Richtung feminines Dominat hinausgeschossen hat ist relativ klar, aber die Auswirkungen auf das Wesen der heutigen Frau scheinen mir dann doch quantitativ bemessen überraschend hoch zu sein. Ich will hier nicht falsch verstanden werden, ich bin prinzipiell kein Anhänger von Pauschalisierungen und Generalisierungen und will hier auch nicht gegen Frau per se etwas sagen, aber gewisse Trends und Korrelationen kann man halt dann irgendwann doch nicht leugnen.

Was meint ihr zu dem Thema? Bin ich bislang wirklich nur an die falschen Frauen geraten, oder habt ihr (m/w) schon mal ähnliches erlebt?

Hallo, ich denke, sowohl Männer als auch Frauen machen diese Erfahrungen.
Vermutlich sucht man sich den falschen Typ Partner (aus welchem Grund auch immer). Es wird immer Menschen geben, die einen benutzen, verändern wollen und letztlich eine Beziehung nicht als das sehen, was es ist: zwei Menschen, die sich so akzeptieren können, wie sie sind und sich lieben. Und was die falsche Partnerwahl angeht: es liegt an jedem selbst, dies zu ändern.
 
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Gast

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  • #59
Destruktiv wäre ein Mann, der einer dominanten, rechthaberischen Frau auf Augenhöhe gegenübertritt und in gleicher Weise zurückschlägt, wie sie austeilt (denn nur das kann wirklich bei einer dominanten Frau helfen, die Zeit zum Diskutieren hat sowieso kein Mensch) .... aber dann ist die Beziehung natürlich sofort im Eimer .
Welchen Wert hat die Beziehung, wenn man sich so unterordnen muss? Wie kann man mit so einer Person zusammen sein, bei der man den Mund halten muss, damit es nicht ausartet?
Sicher kann man sich gelassen zurücklehnen, wenn man weiß, dass der Partner gerade wieder spinnt, jeder hat seine Macken und wenn man weiß, dass man manchmal spinnt, kann man sich auch hinterher entschuldigen bzw. merkt schon an der Reaktion des Partners, dass man gerade ein übliches Verhaltensmuster zeigt, das irgendwie doof ist. Aber mich davor fürchten müssen, dass die Beziehung im Eimer ist, wenn ich mal Widerworte gebe? Was soll das sein in einer Beziehung?

Zitat von peach:
Das wäre für mich auch eine Form von Unehrlichkeit, von Heucheln. Wenn ich wüsste, dass mein Partner so denkt, könnte ich ihm nie wieder vertrauen, denn ich wüsste ja nie, was er wirklich denkt und fühlt.
Seh ich auch so.
Und ich stimme Beitrag 42 zu.
 
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  • #60
1

Zitat von cinnemon:
Mein Frauenbild hält sich dementsprechend doch etwas im Negativen muss ich zugeben, wiewohl ich natürlich noch Hoffnung habe.
Das klingt so, als hättest Du gar keine Menschenkenntnis oder stürzt Dich ohne Verstand in Beziehungen. Und wenn Du so eine Verhaltensweise merkst, warum sprichst Du das nicht an und wenn keine Diskussion möglich ist, warum gehst Du nicht?

Zitat von cinnemon:
1. Frauen wollen proportional zu Männern häufiger einen leicht kontrollierbaren Partner,
Denke ich auch. Das kommt von der finanziellen Abhängigkeit, die viele Frauen in der Beziehung leben bzw. leben wollen, man kann ja auch weiter seinen Weg gehen und die Beziehung aufgeben, wenn dem Mann das nicht passt.
Die Aufgabe des Mannes, wenn er die Frau liebt, ist dann, sich nicht gängeln zu lassen bei gleichzeitigem Vermitteln, dass die Beziehung auch für ihn Glück bedeutet und gefestigt ist. Das klappt nicht mit Partnern, die egoistisch sind oder nicht lernfähig.

Zitat von cinnemon:
2. Frauen sind anscheinend von Natur aus unsicher in Bezug auf sich selbst und nutzen gnadenlos und teilweise auf die asozialste Art und Weise ein nettes Gegenüber dafür aus sich ihren Selbstwert temporär zu steigern
LOL. Das kannst Du nicht ernsthaft denken. Das machen auch unsichere Männer, die sich vor kompetenten Frauen fürchten und sie runterputzen müssen. Ich hatte zwei Partner, die teilweise so waren, der eine, weil er sich nicht intelligent genug fand, der andere, weil er weniger Geld als ich hatte. Für mich war das kein Problem, er hat das dauernd thematisiert.
 
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