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  • #1

An die Männer: Kümmert ihr euch wirklich nicht um eure Kinder?

Ich lese hier immer wieder, dass Männer zwar alle Kinder wollen, aber fast niemand möchte mehr tun das Geld dafür ranzuschaffen. Ich kann das gar nicht glauben, da mein Vater sich immer sehr um mich und meine Schwester gekümmert hat und mit uns gespielt hat. Und meine Eltern sind die Generation die jetzt Ü55 ist. Ich stell mir eine Kindheit sehr traurig vor in der ein Vater immer sagen würde "geh weg, ich hab jetzt keine Lust mit euch zu spielen". Ist es hier wirklich so, dass sich die Männer nicht mit ihren Kindern beschäftigen mögen? Wenn ja, wieso besteht dann der Kinderwunsch überhaupt?
 
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  • #2
Ist es hier wirklich so, dass sich die Männer nicht mit ihren Kindern beschäftigen mögen? ?

Nein, ich denke, es ist nicht so. Vermutlich kommt dieses Bild auf, weil hier viele männliche Singles keine Kinder wollen oder keinen Umgang mit Kindern haben. Sobald sie selber Kinder haben, ändert sich die Einstellung jedoch meist. Das ist auch bei fremden Kindern in Partnerschaften mit alleinerziehenden Müttern so.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass unsere Klassentreffen früher nur darum gingen, wer welchen Beruf und wieviel Geld hat.
Heute ist das wichtigste Thema Kinder und Familie. Man wird eben vernünftiger und setzt andere Prioritäten.
 
  • #3
Es fiel zugegeben schwer ausdauernd mit Babys (<1-1,5 Jahre) zu spielen, ich habe es trotzdem gemacht. Es war ab etwa 15 Minuten ein Muss dabei. Wo aber eine starke Interaktion möglich ist, bin ich selbst bei fremden Kindern dabei, ist es ein Selbstläufer, ich habe selber Spaß dabei. Auch in der starken Gefahr, dass ich mich aus der Sicht vieler Frauen damit entmanne.
Der Umgang mit den Kindern ist im Vergleich deutlich robuster, ich lasse ihnen viel mehr Freiheit auszuprobieren, sie müssen deutlich mehr laufen statt in der Gegend herumgeschoben zu werden. Dafür muss ich mir aber auch Zeit nehmen, und da kann eine Partnerin schnell eifersüchtig werden, ist meine Erfahrung. Wenn das Kind zur Identitätsfindung der Frau dazugehört, wenn es vor einer inneren Leere ablenken soll, dann kann es sehr schnell kritisch werden. Insofern denke ich mir bei manchem Jammerbeitrag von Müttern, ob da nicht der Mann irgendwann unbewußt zur Seite gedrängt wurde.
Bei mir war übrigens keinerlei Kinderwunsch da, ich habe mich überreden lassen.
m44
 
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  • #4
Nach meiner Beobachtung kümmern sich die meisten Männer gern um ihre Kinder und im auch Übrigen auch um die Kinder ihrer Lebensgefährtinnen, auch wenn im Chat oft der Eindruck erweckt wird, als seien nur die eigenen Gene entscheidend. Die Wirklichkeit da draußen sieht ganz anders aus. Je mehr finanzielle Verantwortung auch die Frauen übernehmen und je mehr sie damit die Lasten gleichmäßiger verteilen, desto mehr können sich auch die Männer auf die Kinder einlassen, weil sie nicht immer nur die Panik haben müssen, alles allein finanzieren zu können. Mehr Zeit haben sie dann meistens auch.
 
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  • #5
Ich habe auch den Eindruck, dass Männer sich nur wenig mit ihren Kindern beschäftigen.
In meinem gesamten Umfeld fällt mir spontan nur eine Ausnahme ein. Von dem Mann weiß ich, dass er sich in seiner Freizeit viel mit seinen Kindern beschäftigt und sich für ihr Leben (schulische Laufbahn etc.) sehr interessiert. Er ist auch einer der wenigen Väter, die man auf Elternabenden und Elternsprechtagen trifft. Dabei hat er auch nicht mehr Zeit als andere Väter, aber für die Belange seiner Kinder opfert er gerne auch einen Urlaubstag. Einer seiner Söhne geht mit meiner Tochter in eine Klasse, deshalb bekomme ich das mit.
Mein Vater (heute 80 Jahre alt) war da ebenfalls eine Ausnahme. Er hat sich sehr viel mit meinen beiden Geschwistern und mir beschäftigt. Er hatte auch erst ein Hobby als wir Kinder älter waren, vorher war ihm das nicht wichtig. Die Väter meiner Schulkameraden waren da ganz anders.
 
  • #6
Ich habe mich immer gerne mit Kindern und Babies beschäftigt, und sie auch versorgt. (Füttern, Windeln wechseln, baden, anziehen etc., Kinderwagen usw.) Schon als Kind mit 7 J.
Dies auch vier Jahre lang mit dem Sohn (v. 1-5) meiner letzten Partnerin, die diese Hilfe und Entlastung sehr schätzte, und nicht für "unmännlich" hielt.

Ich bin nicht der leibl. Vater, habe aber auch ein gutes Verhältnis zu ihm. Er war anfangs etwas kritisch, aber seitdem froh, wie gut ich mich um seinen Sohn kümmere.

Seit fünf Jahren sind ich und die Mutter getrennt, aber ich habe jeden Monat Kontakt + Besuch zu dem Kind (jetzt 10). Kommenden Mittwoch bin ich wieder bei ihm, und helfe ihm wg. seiner Schule (4. Klasse). Ich habe ihm bereits zusätzliche Lernbücher und Software gekauft und gebracht.

Seine Mutter beneidet mich, weil ich mit dem Jungen besser zurecht komme, und mehr Autorität bei ihm habe.

Auch wenn alle Frauen meinen würden, daß sei "unmännlich" oder gar "solche Männer sind gestört" lasse ich mich trotzdem nicht abbringen. Frauen, die sowas meinen, sind für mich nicht normal.
Letztes Jahr (2011) von allen alleinerziehenden Müttern Absagen bekommen, die ich kontaktierte.

Mein Vater war anders, aber mein Großvater war sehr engagiert, bei seinen vier Kindern. Der schob auch öffentlich den Kinderwagen, was damals (30er Jahre) gar nicht üblich war, sondern eher peinlich.
Außerdem war er 46+ J. alt, und die Leute hielten ihn für den Großvater der Kinder, was ihn sehr ärgerte. "Das ist nicht mein Enkel, das ist mein Kind".

Für mich ist meine Einstellung selbstverständlich, und sollte m.E. jeder Vater zu seinen Kindern sein. Es ist mir unbegreiflich, warum gerade (so viele) Frauen sowas bei Männern ablehnen.
 
  • #7
Ich lese hier immer wieder, dass Männer zwar alle Kinder wollen, aber fast niemand möchte mehr tun das Geld dafür ranzuschaffen. Ich kann das gar nicht glauben, da mein Vater sich immer sehr um mich und meine Schwester gekümmert hat und mit uns gespielt hat. Und meine Eltern sind die Generation die jetzt Ü55 ist. Ich stell mir eine Kindheit sehr traurig vor in der ein Vater immer sagen würde "geh weg, ich hab jetzt keine Lust mit euch zu spielen". Ist es hier wirklich so, dass sich die Männer nicht mit ihren Kindern beschäftigen mögen? Wenn ja, wieso besteht dann der Kinderwunsch überhaupt?

Natürlich kümmern sich Väter um ihre Kinder - ansonsten würden nicht Millionen Väter dagegen klagen, daß ihnen die alleinerziehenden Mutties den Zugang zu den Kindern verweigern.

ABER: Klar muß sein, daß es in erster Linie Pflicht der Frau ist um die Kinder zu kümmern - oder wie es im Islam ist:

Der Mann KANN sich um Kinder/Haushalt kümmern, muß aber nicht
Die Frau KANN arbeiten gehen - muß jedoch im Gegenzug nicht

Finde ich eine sinnvolle Aufteilung die Ärger vermeidet - den meisten streit gibt es in Beziehungen die alles aufteilen wollen, da muß Mann dann jeden Tag mit der Frau darüber streiten wer nun die Stuererklärung und wer den Abwasch macht.

Auch im berufsleben gibt es fest verteilte Pflichten - anders funktioniert das einfach nicht.
 
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  • #8
Ich lese hier immer wieder, dass Männer zwar alle Kinder wollen, aber fast niemand möchte mehr tun das Geld dafür ranzuschaffen. Ich kann das gar nicht glauben, da mein Vater sich immer sehr um mich und meine Schwester gekümmert hat und mit uns gespielt hat. Und meine Eltern sind die Generation die jetzt Ü55 ist. Ich stell mir eine Kindheit sehr traurig vor in der ein Vater immer sagen würde "geh weg, ich hab jetzt keine Lust mit euch zu spielen". Ist es hier wirklich so, dass sich die Männer nicht mit ihren Kindern beschäftigen mögen? Wenn ja, wieso besteht dann der Kinderwunsch überhaupt?

Genau das Gegenteil. Man(n) will nicht auf das Geld reduziert werden, weil die Dame dann mit Geld und Kind ggf. plötzlich weg ist. Daher Idealplan: 2*2/3 Job mit Früh und Spätaufsteher.
Oder ist im Satz 1 noch ein Fehler?
 
  • #9
Ist es hier wirklich so, dass sich die Männer nicht mit ihren Kindern beschäftigen mögen? Wenn ja, wieso besteht dann der Kinderwunsch überhaupt?
Ich schätze in den meisten Fällen, weil sich die Männer die Vaterschaft einfacher und romantischer vorstellten, als die Wirklichkeit ist. Oder nur der Partnerin zuliebe, um sie zu halten.

Mein Vater stimmte seinen zwei Kindern nur zu, meiner Mutter zuliebe. Hätte er das nicht getan, hätte sich meine Mutter sofort von ihm getrennt.
Anfangs hat er sich um sein erstes Kind sehr interessiert, engagiert und bemüht. Aber recht bald feststellen müssen, daß ihm das nicht besonders gelingt.
Er hätte sich ein Leben auch ohne Kinder gut vorstellen können. Aber nicht ohne Partnerin.
Ich glaube, er wäre mit einer Partnerin ohne Kinderwunsch besser dran gewesen, weil dieses andere Leben besser zu ihm gepasst hätte.

Ich habe mich bei Kindern jeden Alters sehr gekonnt eingesetzt. Aber für eigene Kinder fehlte entweder das Geld, oder die richtige Partnerin dafür. Aber dafür muß ich keinen Unterhalt für Kinder zahlen. Und kann das eingesparte Geld für Anschaffungen und Altersvorsorge einsetzen. Und für meinen "Stiefsohn" (10).

Die heutige Elite ist -endlich- ehrlich zu sich selber. Und verzichtet ggf. konsequent auf eigene Kinder, wenn sie Keine haben wollen. Und lassen sich auch von Sprüchen wie "Eines Tages werdet ihr es bereuen" u.ä. nicht beirren.
Besser keine Kinder, als ungewollte/ungeliebte Kinder, die dann Schweres durchmachen müßten.

Das Leben kann auch ohne Kinder interessant sein. Nur halt eben anders. Aber Jedem, wie es ihm am besten gefällt, oder machbar ist. Das Leben ist kein "Ponyhof", aber ggf. auch ohne "Ponys" lebenswert.
 
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  • #10
Ich bin alleinerziehend, in meinem Freundeskreis gibt es sehr viel tolle Väter, die viel mit ihren Kindern unternehmen, egal ob sie mit der Mutter noch zusammen sind oder nicht.Mein Kind hat Kontakt zum Vater, und meinem letzten Partner. Wenn sie es wünscht.
Der Vater war früher sehr unzuverlässig, heute wünscht er mehr Kontakt als das Kind in der Pubertät haben möchte, das ist halt jetzt so.Ich kann sie ermutigen den Kontakt zu pflegen-mehr nicht.
Mein letzter Freund hat etwas den Fehler gemacht über mich zu sprechen, wenn Kontakt da war, deswegen ist das derzeit reduziert.
Ich denke wer Kontakt mit Kindern haben möchte, die in seinem Leben waren-der schafft das-
und die Kinder geben sehr viel dafür zurück!
w51
 
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  • #11
Mein noch Mann hat seit 1.Jahr keine kontakt zu den Kindern.
Er ist und wird nie in der Lage sein zu reflektieren warum wir gehen mußten.
Ich und die Kindr sind an allem schuld gewesen. Er fühlt sich wie Gott und alle anderen sind Mittel zum Zweck. Ein Mensch ohne Mitgefühl und Empatie.
Zu Weihnachten bekammen die Kinder nur gemeine Briefe, jeder eine.
Mit verdrehter Wahrheit und Beschuldigungen.
Ich habe mich distanziert, am Anfang hatte ich alles versucht, ihn angefleht die Kinder raus zu lassen und den Kontakt zu pflegen.
Ich kann sein verhalten nicht verstehen aber ich muß es akzeptieren.
Unsere Kinder sind so toll, fleisig, gute Noten, bemüht.
Er wird zu spät merken was er zerstört hat.
LG
 
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  • #12
Jetzt muß ich mal eine Gegenfrage stellen. Warum rauscht bei jeder Frau, mit der ich mal ins Gespräch komme, der Rolladen runter, wenn ich ihr erzähle, dass meine Tochter jedes Wochenende bei mir ist. Die Kleine möchte es so, ich mag es und auch von ihrer Mutter werden da keine Steine in den Weg gelegt. "Wie jetzt, wirklich JEDES Wochenende?" Klar und auch zwischendurch, wenn es geht. Was ist daran so schlimm? Es ist meine Tochter! Vielleicht habe ich ja mit den falschen Frauen gesprochen aber langsam wird mir das unheimlich. Klärt mich mal bitte auf!
 
  • #13
Ich bin keine Frau, aber Du musst einfach deine Perspektive wechseln.
https://www.elitepartner.de/forum/keine-chance-auf-partnerschaft-wegen-kinder-24624.html
Es ist dein Kind, nicht das der Frau, die Probleme im Zusammenleben sind wie im Thread vielfach beschrieben handfest. Auch kinderlose Männer können verlässlich sein. Das bedeutet, Du und ich müssen um so stärker als der durchschnittliche Mann glänzen, um eine Frau von uns zu begeistern. Packen wir es an!
m44
 
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  • #14
Wenn die Kinder klein sind ist die Mutter unersetzlich und wichtiger. Ab ca. 10 wird der Vater sehr wichtig. Laut meinem Psychologen sind die heutigen Suchtkrankheiten auf den fehlenden Vater ab diesem Alter zurückzuführen. Das würde auch gut in die ganzheitliche Familienplanung passen. Wenn die Kinder klein sind kann der Mann viel arbeiten und die wirtschaftliche Basis sichern. Wenn die Kinder größer sind, alle Anschaffungen gemacht sind, die wirtschaftliche Basis steht, kann er weniger arbeiten, sich mehr um die erwachsen werdenden Kinder kümmern und die Frau vielleicht - wenn nötig - ein wenig arbeiten. Diesen Plan bekommen jedoch die wenigsten Paare hin. Oder lassen sich scheiden trotz der Verantwortung für Kinder. Daß Scheidungskinder dann selbst größere Schwierigkeiten mit Partnern haben wird offenbar übersehen.
 
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  • #16
Dann würde ich vielleicht mal einen anderen aufsuchen. Völlig unhaltbar in diesem Zusammenhang. Es gab früher auch schon Suchtkrankheiten.

[Mod.= gelöscht]

Der Psychologe ist Spezialist und sehr erfahren auf diesem Gebiet. Die Suchtneigung heutiger Jugendlicher gab es früher nicht in dieser extremen Ausprägung. Das fehlen die starken Väter.Aber Du hast sicher Recht, dass es das auch früher schon gab.
 
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  • #17
In meiner Altersgruppe gab es viele suchtkranke Jugendliche. Und damals waren Scheidungen und Patchworkfamilien die ganz große Ausnahme. Die Suchtkranken kamen aus ganz normalen Durchschnittsfamilien (Vater geht arbeiten; Mutter halbtags, sobald die Kinder aus dem Gröbsten raus waren, 1 bis 2 Geschwister).
 
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  • #18
Mir tun die Kinder schon sehr leid, die ohne Vater aufwachsen müssen weil die Mütter meinen sie könnten es besser ohne den Papa. Besonders Söhne die älter als 12 sind brauchen den Vater. Kinder sind erstaunlich Anpassungsfähig. Die dabei entstehenden Neurosen bekomme wir nicht mit.
 
  • #19
Ich lese hier immer wieder, dass Männer zwar alle Kinder wollen, aber fast niemand möchte mehr tun das Geld dafür ranzuschaffen. Ich kann das gar nicht glauben, da mein Vater sich immer sehr um mich und meine Schwester gekümmert hat und mit uns gespielt hat. Und meine Eltern sind die Generation die jetzt Ü55 ist. Ich stell mir eine Kindheit sehr traurig vor in der ein Vater immer sagen würde "geh weg, ich hab jetzt keine Lust mit euch zu spielen". Ist es hier wirklich so, dass sich die Männer nicht mit ihren Kindern beschäftigen mögen? Wenn ja, wieso besteht dann der Kinderwunsch überhaupt?


Ich habe meinen gehaßten Bürojob vor 12 Jahren aufgegeben um meine beiden Kinder von Geburt an zu betreuen. Meine Frau ist nach der Mutterschutzfrist wieder Vollzeit (10 bis 12 Stunden pro Tag) arbeiten gegangen. Das ist der schönste und sinnvollste Job den ich je hatte und jetzt wo die Kinder bis 15 Uhr betreut sind, genieße ich meine Freizeit.

In den USA hat sich die Zahl der Hausmänner in den letzten 10 Jahren verdoppelt.

[Mod.= Link gelöscht]
 
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  • #20
@#18

Alles schön und gut, und wenn du und deine Ehefrau sich so arrangiert haben passt es ja.

Pass jedoch auf dass du deiner Frau nicht irgendwann zu "langweilig" wirst, und das meine ich Ernst.

Oft zu hören, auch in anderen Zusammenhängen: Uebernimmt die Frau für eine gewisse Zeit den gesellschaftlich eher männlichen Part geht es halt oft gut, aber eben nur für eine gewisse Zeit. Sehr oft empfindet die Frau dann jedoch ihren Mann als langweilig.
 
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  • #21
#17 Auch einem Ü12 Jahre alten Jungen nützt ein Vater nichts, der sich weder kümmert noch interessiert. Und solche Väter gibt es viele. Geht doch mal in die Schulen zu den Elternabenden oder elternsprechtagen. Auch in den höheren Klassen sitzen da fast nur die Mütter (nicht nur AEs), die Väter halten sich bei fast allen Dingen heraus.
 
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  • #22
Tja, mein Vater hat sich in der Tat kaum um mich gekümmert. Da meine Mutter Vollzeit-Hausfrau war, war in seinen Augen vermutlich sein Job, Geld nach Hause zu schaffen. Mein Vater war ein lieber Vater, doch ich kann mich kaum an gemeinsame Aktivitäten erinnern. Vorspiele? Immer mit der Mutter. Geburtstage? Immer hat Mutter sich drum gekümmert. Am Wochenende an den Strand? Selbstverständlich ohne Vater. Doch ich mache nicht nur meinem Vater einen Vorwurf, meine Mutter WOLLTE es nicht anders, denn sie war die typische Vollzeit-Mutter, die meinte, Kind wird nur glücklich mit 24-Stunden Betreuung durch die Mutter. Natürlich konnten wir dies nie wieder aufholen.

Und genau aus diesem Grund kann ich immer nur mit dem Kopf schütteln, wenn Mütter sämtliche Erziehung an sich reißen und ihren Mann als "unmännlich" abstempeln, möchte er dieses auch tun. Ich habe für mich entschieden, dass mein Freund ein viel aktiveren Part spielen wird und Gott sei Dank sieht er seine Rolle genauso.
 
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  • #23
Geht doch mal in die Schulen zu den Elternabenden oder elternsprechtagen. Auch in den höheren Klassen sitzen da fast nur die Mütter (nicht nur AEs), die Väter halten sich bei fast allen Dingen heraus.

Vieleicht ist es ja bei denen so wie auch bei uns ?
Meine Frau geht da auch grundsätzlich alleine hin...
Allerdings eher weil ich sonst nach 2 Stunden sinnlosen Pallavers langsam ungehalten werde.
Und sein wir doch mal ehrlich, wenn ich der Lehrerin jedesmal erzählen würde, was ich von einigen ihrer Methoden halte, würde sich das sicherlich nicht gerade günstig auf die Benotung meiner Kinder auswirken....


Nicht zu vergessen das sicherlich nicht jeder Vater zum Elternabend um 18-20 Uhr in der Kneipe sitzt. Es soll Menschen geben die Arbeiten um diese Zeit, und es soll Menschen geben die zuhause bei den Kindern sind, während der andere Elternteil sich 2 Stunden Lang zuquasseln lässt.


Von daher würde ich doch bitten, auf solche unsachlichen Scheinargumente zu verzichten.
Dankeschön :)
mfg. ein Elternabendhassender Vater
 
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  • #24
Vieleicht ist es ja bei denen so wie auch bei uns ?
Meine Frau geht da auch grundsätzlich alleine hin...
Allerdings eher weil ich sonst nach 2 Stunden sinnlosen Pallavers langsam ungehalten werde.
Und sein wir doch mal ehrlich, wenn ich der Lehrerin jedesmal erzählen würde, was ich von einigen ihrer Methoden halte, würde sich das sicherlich nicht gerade günstig auf die Benotung meiner Kinder auswirken....


Nicht zu vergessen das sicherlich nicht jeder Vater zum Elternabend um 18-20 Uhr in der Kneipe sitzt. Es soll Menschen geben die Arbeiten um diese Zeit, und es soll Menschen geben die zuhause bei den Kindern sind, während der andere Elternteil sich 2 Stunden Lang zuquasseln lässt.


Von daher würde ich doch bitten, auf solche unsachlichen Scheinargumente zu verzichten.
Dankeschön :)
mfg. ein Elternabendhassender Vater

Und du meinst, dass die Mütter sich gerne zutexten lassen? Dass sie nicht ein ähnliches Bedürfnis manchmal haben, der Lehrerin mal so richtig die Meinung zu sagen? Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Mutter sehr gerne zu Hause bei mir geblieben wäre, während mein Vater zum Elternabend gegangen wäre. Dies ist aber in 13 Jahren Schule nicht einmal vorgekommen.

Sorry, für mich eine Ausrede.
 
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  • #25
#22 Ich mag Elternabende auch nicht, weil viel Überflüssiges beredet wird.
Trotzdem gehe ich regelmäßig hin, weil mein Kind mich interessiert. Ich möchte wissen, was in der Klasse und in der Schule geplant ist. Ich möchte informiert werden, wenn neue Lehrwerke eingeführt werden, wenn sich Curricula ändern usw. Im Interesse meines Kindes stehe ich das eben durch. Wenn es ganz schlimm wird, gehe ich eben etwas eher, wenn alles Wichtige gesagt ist.
Es ist wirklich so, in allen Altersgruppen sind Väter da die Ausnahme. Das Interesse an den eigenen Kindern ist nicht da. Es könnte ja auch die Mutter zu Hause bleiben und die kleineren Geschwisterkinder hüten. Das muss ja nicht der Vater machen. Auch Viele Mütter müssen sich an den Abenden frei nehemen. Nicht nur Männer arbeiten mal etwas länger.
 
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  • #26
#22 Ich mag Elternabende auch nicht,

[Mod.= unnötige Textwiederholung gelöscht]

Genau das ist der springende Punkt. Es geht darum, dass eben Schule ein großer Bestandteil des Lebens des eigenes Kindes ist und es schön ist, wenn auch der Vater die Lehrernamen zuordnen kann, die einen oder anderen Eltern kennt und sich aus diesen Themen nicht völlig herausnimmt. Insbesondere, weil ja immer kritisiert wird, es gebe in diesem Bereich zu wenig Männer: An dieser Stelle kann Mann ja schon einmal Einfluss nehmen und kommunizieren, was ihm wichtig wäre in Sachen Bildung und Erziehung seines Kindes.
 
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  • #27
Ich m38 habe keine Kinder und möchte auch keinesfalls welche. Hätte ich welche, würde ich mich allerdings kümmen da ich für die Entstehung des Kindes verantwortlich bin.
 
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  • #28
#22 Ich mag Elternabende auch nicht, weil viel Überflüssiges beredet wird.

Ich auch nicht, und ich sitze auf der anderen Seite des Lehrerpultes. Das liegt daran, dass meistens sowieso nur die kommen, mit denen es wenig Wichtiges zu bereden gibt, da es keine Probleme gibt, oder, wenn es Probleme gibt, man sehr diplomatisch vorgehen muss. Da geht dann manchmal die Botschaft verloren.

Meine Beobachtung ist aber, dass bei solchen Veranstaltungen sehr wohl viele Männer anwesend sind, wenngleich die Frauen noch in der Überzahl (~ 2/3) sind. Das Problem dabei ist aber, dass man sich bei Vätern oft wie bei einer Verhandlung im Unternehmen vorkommt, und durchaus auch mit harten Bandagen "gekämpft" wird. Anscheinend fällt es ihnen schwer, den beruflichen Alltag außen vor zu lassen.

Und sein wir doch mal ehrlich, wenn ich der Lehrerin jedesmal erzählen würde, was ich von einigen ihrer Methoden halte, würde sich das sicherlich nicht gerade günstig auf die Benotung meiner Kinder auswirken....

das beruht auf Gegenseitigkeit, aber ich kann sehr gut zwischen Eltern und Kindern unterscheiden

mfg, ein elternabendgeplagter Lehrer
 
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  • #29
Mein Mann kümmert sich während der Woche gar nicht um unsere Tochter. an den Wochenenden nur auf Zwang. Unsere Tochter war durchaus geplant und wir sind noch zusammen. Ich beneide Trennungsfrauen, die haben, alle 14 Tage Kinderfrei. Mein Mann interessiert sich weder für den Kindergarten noch für den weiteren schulischen Weg. Wer im Moment ihre Freunde sind weiss er auch nicht oder wovor sie Angst hat. Er ist als Vater eine riesen Enttäuschung.
 
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  • #30
Ich habe selbst keine Kinder und kann daher nur aus den Erfahrungen meiner Freundinnen und meiner Schwester reden: Alle Männer wollten unbedingt Kinder (ein oder mehrere), setzten die Frauen sogar teilweise unter Druck, drohten unausgesprochen mit Trennung. Die Kinder sind jetzt da und KEIN Mann kümmert sich um sie. Natürlich gibt es einige Mütter die im Babyjahr sind und zu 'Hause bleiben und deshalb auch den gesamten Haushalt schmeißen. Aber auch am Wochenende wollten die Väter ihre Ruhe haben, machen weder etwas im Haushalt, noch spielen sie mit den Kinder, passen nicht auf sie auf, kochen nicht usw. Das gleiche gilt für die Männer deren Frauen voll berufstätig sind.
Ich lese außerdem noch in einem Parallelforum mit (eltern.de), besonders zum Thema Patchwork (teilw. einseitiges: Mann hat Kinder permanent oder alle 2 WEs, neue Freundin hat keine Kinder) und da hört man erstaunliches: die Männer erwarten, dass sich die neue kinderlose Freundin an den WEs um die Kinder des Mannes kümmert, die Freizeit mit ihnen verbringt, Wäsche wäscht, Geburtstage organisiert, kocht usw.! Die Männer halten sich IMMER raus. Ich bin fast vom Glauben abgefallen, als ich das las.

Es ist ok, wenn Männer keine Lust auf Kinder hüten und großziehen haben, aber dann sollen sie auch keine bekommen. Ich glaube allerdings, dass sie gerne Kinder hätten und es nach dem alten Modell aus vergangenen Jahrhunderten laufen soll: Frau kümmert sich um alles.
 
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