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Gast

  • #31
was können wir frauen tun um euch männer die angst zu nehmen.

alleine da stoßt es mir schon auf.es ist egal ob mann oder frau, wir alle haben unsere vergangenheit unsere ängste und unsere bedürfnisse.

denke wenn es paßt, dann stellt sich diese frage gar nicht.weder für mann noch für frau.ich habe 20 jahre damit verbracht auf einen borderliner mit verständnis einzugehen, weil ich diesen menschen sehr geliebt habe.ich wäre daran zugrunde gegangen, wenn ich weiter gemacht hätte.

leider, muß ich sagen, das ich nicht wirklich, darauf gelernt habe und habe mich hals über kopf in einen mann verliebt, der noch schlimmer und viel gefährlicher war als ein boderliner, ein narzist.man weiß ja leider nicht in vorhinein, wie dieser mensch wirklich ist.

auch da glaubte ich, diesen menschen helfen zu können mit viel verständnis und mit liebe.

nach 13 monaten, ein ende, was für einen normal denkenden menschen gar nicht nachvoll ziehbar ist.psycho pur, habe bis zu diesen zeitpunkt nicht gewußt, das es solche wirklich kranken gefährlichen menschen gibt.

auch ich müßte jetzt sagen, nein danke ich habe beziehungsangst, weil diese verletzungen sehr sehr tief waren.

trotz allem, glaube ich weiterhin an das gute im menschen und irgendwann einmal wird mich ein mensch zu schätzen wissen und dann wird es paßen.wenn sich zwei menschen wirklich lieben, dann stellen sich solche fragen gar nicht.

also es ist egal ob mann oder frau, wir alle sind schon verletzt worden.es ist halt nur die frage, ob man den blick nach vorne hat oder in der vergangenheit lebt.

man kann einen nicht die angst nehmen, das muß jeder für sich selber tun.

w43
 
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Gast

  • #32
Ich selbst bin Romantiker und mag romantische Frauen sehr. Aber die Vorstellung "..wenn die Richtige kommt, ist das kein Problem mehr.." erscheint mir doch etwas zu verträumt.

Ich will mich auch nicht an dem ja wirklich strapazierten Begriff Angst aufhalten. Ich glaube, liebe FS, ich weiß, was Du meinst. Du fragtest ja, was frau tun könne...

Also :
-Oberste Regel: Nicht mit der Tür ins Haus fallen.

-Vermeide unbedingt, un-be-dingt das H-Wort ! Jedenfalls in den ersten 3 Monaten. Auch im indirekten Zusammenhang, wie "als vor 6 Wochen meine Kollegin heiratete,...." .

-Bitte nicht beim ersten oder zweiten oder auch dritten Date Pläne wie "gemeinsam ein Haus bauen" erörtern. Nebenbei über Vorstellungen reden darf man zwar durchaus, aber es muss unverbindlich klingen. Wenn das "unverbindlich" nicht wirklich eindeutig ist, wechsle das Thema.

-Sage ihm nicht sofort solche Sachen wie " du wirst Dich bestimmt sehr gut mit meiner Mutter verstehen". Sage ihm auch nicht beim 3. oder 4. Date, dass Du ihn unbedingt bald Deinen Eltern vorstellen möchtest.

-Betone ruhig bei passender Gelegenheit, Beziehungen solle man Deiner Ansicht nach langsam angehen. Ja, ja, auch wenn Du eigentlich anderer Ansicht bist.

-Dass er ein paar Sachen (Zahnbürste, Rasierer, etwas Wäsche etc.) recht schnell bei Dir hat, ist normal. Aber übertreibe das auf keinen Fall ! Sage ihm also NICHT nach 3 Wochen, dass Du ihm das linke Drittel Deines Kleiderschranks freigemacht hast, damit er am Wochenende seine Sachen dort einräumen könne.

-Halte auch Deinen Kleiderbestand in seiner Wohnung in den ersten 3, 4 Monaten in Grenzen.

Uns Männern ist bekannt, dass Frauen ein sehr tief empfundenes Bedürfnis haben, die Wohnung ihres Freundes restlos umzugestalten. Sie fühlen sich gut, sobald ihr Freund seine Wohnung nicht mehr wieder erkennt.

Der Traum vieler Frauen ist es wahrscheinlich, dass ihr Freund mal 4 Wochen auf Dienstreise geht und ihnen die Wohnungsschlüssel da lässt.

Liebe FS, versuche bitte, diesem Bedürfnis nicht sofort komplett nachzugeben, ja?


Kurz gesagt: Viele Männer gehen so eine Beziehung wohl eher Schritt um Schritt an. Wir möchten sicher gehen, dass es bis hierhin gut ging, bevor wir den nächsten Schritt machen.

Wir möchten nicht nach 2 Wochen den Eindruck haben, dass wir jetzt schon für den Rest unseres Lebens verplant sind, obwohl wir uns eben gerade mal 2 Wochen kennen und die Situation noch gar nicht richtig einschätzen können.

Wir möchten auch unsere Aktivitäten, die sich in der Single-Zeit ergeben haben, nicht übergangslos komplett einstellen. Einige davon möchten wir gelegentlich vielleicht sogar ganz gerne beibehalten.

Die Befürchtung, für die nächsten Jahre verplant zu sein, ohne dass ich dazu auch nur angehört wurde, ohne, dass ich die Herzensdame genau genug kenne: Ja, das kann mir Angst machen !

Liebe Fs, vermeide diesen Eindruck.

Viel Erfolg !

;-)
 
  • #33
Natürlich gibt es Bindungsangst, nicht nur bei Männern sondern auch bei Frauen! Und die Annahme, dass beim Richtigen auch die Bindungsangst schlagartig weg ist, ist eine naive und verklärte Vorstellung. Wie GANZ GENAU ist der Richtige? Wo gibt es den? Und wann kommt er? Morgen oder nie?

http://magazin.elitepartner.de/bindungsangst-warum-jemand-von-wolke-sieben-flieht.html
 
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  • #34
Hier spricht die FS, vielen Dank an Euch Alle. Die meisten Beiträge haben mir sehr gefallen.
@31Ich musste Herzhaft über deinen Beitrag lachen. Du hast mir aus der Seele gesprochen. Kannst du nicht mehr über Euch Männer erzählen? Dankeschön!
 
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  • #35
@31
kannst Du mir sagen, wie ich es nach 1 Jahr angehen kann?
Zusammenziehen wollen - aber nicht mit der Tür ins Haus fallen?
Eltern gerne kennenlernen wollen - aber nicht gleich mit den Handschellen wedeln?
Gibt es eine Fortsetzung Deiner hilfreichen Tips?
Es dankt Dir im voraus
w(41)
 
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  • #36
Der Beitrag von 31 ist absolut Klasse und musste auch herzlich lachen:) Ich kann also nach Lesen des Postings sagen, dass ich mich absolut richtig verhalten haben. Beispielsweise habe ich in den ersten Monaten nicht einen Krümel von mir bei ihm in der Wohnung gelassen, keinen Kamm, keinen Schal, nichts

Zitat 31: Uns Männern ist bekannt, dass Frauen ein sehr tief empfundenes Bedürfnis haben, die Wohnung ihres Freundes restlos umzugestalten. Sie fühlen sich gut, sobald ihr Freund seine Wohnung nicht mehr wieder erkennt.

Das ist das Einzige, was ich Endes Jahres gemacht habe, ist das jetzt schlimm? Ich habe nämlich noch niemals in meinem Leben eine derart "nüchtern, sachlich eingerichtete Wohnung gesehen. Mag wohl am Beruf des Informatikers liegen...

w/39
 
  • #37
#31 hat die wesentlichen Punkte auf köstliche Weise dargelegt. Frauen haben im allgemeinen die Eigenart, einem möglichst schnell zu vereinnahmen.

Auch was #35 sagt, ist richtig, und ich bin deswegen sogar in gewisser Weise dankbar dafür. Meine Wohnung war direkt "steril", also alles andere als "frauengerecht". Ich erkannte meine Wohnung zwar noch wieder, aber selten so viel unsinnigen putzintensiven Schnickschnack gesehen.
 
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  • #38
Ich persönlich finde die emotionale Inkontinenz, an der viele Frauen leiden, sehr abschreckend. Diese permanente massive Produktion von Emotionen und der unbedingte Drang diese dann beim Partner abzuladen, erschrecken mich, offen gesagt, zutiefst. Das wäre sogar schwierig für mich auszuhalten, wenn vornehmlich positive Emotionen wären, aber viel häufiger sind es ja negative. Und von mir erwartet frau dann, dass ich das alles aufnehme und irgendwie verdaue und der starke unerschütterliche Baum bin, an den sie sich anlehnen kann. Ich fühl mich dabei aber eher wie ein Mülleimer. Danke, nein, lieber fernsehen.
 
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  • #39
Hallo,hier nochmal die Nr.14
an@16 u.@19 was ich meine ist meistens habe ich agiert,zugehört versucht Impulse
zu geben,
entweder kammen gar keine Reaktionen oder nicht die ich erwartet habe.
Mit Lockerheit meine ich,jetzt soll mein Gegenüber mal agieren,selbstverständlich
reagiere ich dann zeitnah und nehme mich etwas zurück.Es dauert eben länger
das ist aber für mich der Unterschied zwischen Neugier u.wahrem Interesse.
Es war eigentlich immer dasselbe Schema,diese unbewußten Automatismen
bin ich am verändern.

zu@37 es hat schon was für sich wenn man halbtaub ist,zum Problemabladen
halte ich mein taubes Ohr hin.
 
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  • #40
ich (m) weiss das sich Bindungsängste auch bein der richtigen Frau nicht auflösen. Werde wohl immer Single bleiben. Hatte früher berufl. als Selbständiger immer eine 80Std.Woche, dazu kranke Eltern und habe noch regelm. 2-3 Sport gemacht. Hatte also ein Zeitproblem dazu pessimistische Stimmungen und war selbst nie ein Draufgänger. Wurde immer mal von einer Frau aus dem Bekanntenkreis angesprochen, war auch verliebt. Aber sobald mir eine dann anfängt Ihre ex neg. Beziehungen und anderweitigen Probleme zu zutragen,ist bei mir der Kopf zu. Das weiss die Frau ja nicht, aber bei mir ist dann durch die neg. Erfahrungen von zu Hause gleich Schicht, bin leider in der hinsicht nicht mehr belastbar. Denke dann was hat die für Forderungen an mich, kann ich diese erfüllen. Sprich ein Teufelskreis, das weiss nur ich selber andere würden es nicht verstehen, selbst meine besten Freunde nicht.Die hatten eine andere Lebensweise.
 
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  • #41
Für die meisten Männern würde eher das Wort Bindungsunlust besser zutreffen als Bindungsangst..
 
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  • #42
Der Traum vieler Frauen ist es wahrscheinlich, dass ihr Freund mal 4 Wochen auf Dienstreise geht und ihnen die Wohnungsschlüssel da lässt.

Liebe FS, versuche bitte, diesem Bedürfnis nicht sofort komplett nachzugeben, ja?

Kurz gesagt: Viele Männer gehen so eine Beziehung wohl eher Schritt um Schritt an. Wir möchten sicher gehen, dass es bis hierhin gut ging, bevor wir den nächsten Schritt machen.

Wir möchten nicht nach 2 Wochen den Eindruck haben, dass wir jetzt schon für den Rest unseres Lebens verplant sind, obwohl wir uns eben gerade mal 2 Wochen kennen und die Situation noch gar nicht richtig einschätzen können.

Wir möchten auch unsere Aktivitäten, die sich in der Single-Zeit ergeben haben, nicht übergangslos komplett einstellen. Einige davon möchten wir gelegentlich vielleicht sogar ganz gerne beibehalten.

Die Befürchtung, für die nächsten Jahre verplant zu sein, ohne dass ich dazu auch nur angehört wurde, ohne, dass ich die Herzensdame genau genug kenne: Ja, das kann mir Angst machen !
Ich habe mich als Frau nie so verhalten und müsste demnach alles richtig gemacht haben, habe aber noch nie einen Antrag bekommen und bin heute riesig froh darüber.

Nein, ich bin nicht häßlich, nicht doof, lebe nicht von H4, sondern ganz bescheiden, viele Männer schauen, aber keiner traut sich. Schade.

w 48
 
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  • #43
Ich denke, die Bindungslust des Mannes hängt vom Alter ab. Anfang der 20iger hatte ich die Träume, die Frau fürs Leben zu finden und all das Schöne zu entdecken. Nur die Frauen waren an Beziehungen mit festerer Bidung (gemeinsame Wohnung), längerfristige Palnung nicht interessiert. Also war man nach ca. 2 Jahren wieder solo. Anfang der 30 hatte man den Traum, die Frau für Kinder und Hausbau zu finden. Ich wäre zu allem bereit gewesen. Aber in diesem Alter wählten Frauen gnadenlos nach Versorgerqualitäten aus. Klar daß man da als Jungakademiker mit noch unbefristeter Stellung schnell raus war. Jetzt bin ich 40, beruflich fest etabliert, ohne Geldsorgen. Frauen sind zugänglicher als jemals zuvor (die Anfang, Mitte 30 schon mit Torschlußpanik) und ältere fast schon peinlich. Aber bei mir ist der Traum der trauten Familie mit Heim dahin. Heute bin ich mit weniger zufrieden. Ein Haus würde ich heute für keine mehr bauen wollen, obwohl ich es eher könnte als vor 10 Jahren. Und das Leben mit Avancen von Frauen, wie es vor 10, 20 Jahren undenkbar ist, ist viel zu schön, um sich auf eine zu beschränken. Ergo: Aus derzeitiger Sicht kann ich mir eine feste Bindung nicht mehr vorstellen wie früher.
 
  • #44
Ich denke, die Bindungslust des Mannes hängt vom Alter ab. Anfang der 20iger hatte ich die Träume, ...
Bis Mitte 20 hatte ich Schule, Schule und noch mal Schule, zwischendurch Bundeswehr und Praktika. Ab Mitte 20 hatte ich einen Job und der Job war mir damals fast wichtiger als alles andere. Zumindest habe ich viel für den Job in meiner Freizeit gemacht, mich z.B. weitergebildet oder mein Hobby hat u.a. etwas mit dem Job zu tun. Ich habe mich damals aber auch für Beziehungen interessiert und wenn ich jetzt nüchtern, ohne jemandem etwas vorzuwerfen, meine Erfahrungen, Beobachtungen in der großen Familie usw. zusammenfasse: In den meisten Beziehungen sind doch die Frauen diejenigen, die es den Männern "antun", entweder Schluss machen oder sich scheiden lassen. Ich weiss nicht, wie es vor zehn Jahren war, weil ich mich damals für dieses Thema nicht interessiert habe, ich spreche für die letzten 5 - 7 Jahre, während denen ich dafür Interesse entwickelt habe bzw. am eigenen Leib Erfahrungen gesammelt habe.
Bei Paar gescheiterten Beziehungen, die ich noch frisch im Kopf habe, verliefen die Trennungen auch noch so, dass die Männer geschickt mehr oder weniger beschuldigt wurden, Schuld gewesen zu sein. Später im Laufe der Zeit kamen dann einige Details raus, so dass man sagen konnte, die Frau hatte die Initiative, eigenlich nur sie wollte die Trennung oder die Scheidung.
Eine Art Frauenstolz? Aus Prinzip? Fortschreitende Emanzipation der Frau? Ich weiss es nicht, ich habe kein negatives Frauenbild und habe nüchtern, ohne Vorurteile und objektiv meine Beobachtungen zusammengefasst.
Aus diesen Gründen gibt es wahrscheinlich bei Männern, die es erlebt haben, eine Art Vorsicht und Desillusion. Nicht mehr Kopf über Fuss eine Beziehung aufbauen. Bei mir selbst auch so etwas ähnlich, ich bin Anfang 30, Single, ich hätte gerne eine Freundin, aber ich kann nicht mir jeder (beliebigen) etwas anfangen, ich achte auf einige Dinge, die einem vielleicht unwichtig erscheinen, aber wenn dabei etwas nicht passt, gehen bei mir die Alarmglocken an und ich ziehe mich zurück. Vielleicht bilde ich mir nur ein, dass ich etwas "ungutes" voraussehen kann. Vor einigen Wochen z.B. hatte ich Kontakt zu einer Frau, alles schön und gut, aber sie telefoniert dauernd mit ihrer Mutter - man kann sie abends telefonisch nicht erreichen, weil dauernd besetzt, also nur per sms... Dann die Behauptung, Gelegenheitsraucherin zu sein - ok, aber gehen wir irgendwohin zusammen aus, steht sie irgendwann mal auf und geht eine rauchen. Sie lässt mich sozusagen alleine da sitzen. Bei mir gleich die Assoziation: Sie wird mich früher oder später alleine sitzen lassen. Also, so hart es auch klingt, keine Beziehung mit ihr, auch kein Sex, Sex kann man sich auch woanders holen.
 
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  • #45
Ich als Mann kann die Bindungsängste anderer Männer überhaupt nicht nachvollziehen.
Entweder, Mann liebt eine bestimmte Frau, dann will man auch mit ihr zusammen sein. Oder aber, Mann will nicht mit einer Frau zusammen sein, dann liebt man sie auch nicht, sondern will nur Sex oder Freundschaft oder einfach nicht alleine sein.
Wenn du eine Beziehung willst, und zwischen euch ist mehr passiert als was man als Freundschaft bezeichnen würde, dann sei dir sicher, dass du für den Mann nur eine "Notlösung" bist, und er gehofft hatte, dich "hinhalten" zu können, bis er "etwas besseres" findet. Wahrscheinlich lässt das "bessere" in so einer Situation auf sich warten, und der betreffende Mann überlegt innerlich, wie er durch Hinhaltetaktik etwas Zeit gewinnt, um vielleicht doch noch auf eine "attraktivere" Frau zu wechseln.
Freundschaft ist OK, aber wenn mehr zwischen euch passiert ist, und der Mann weiss, dass du dir eine feste Beziehung erhoffst, dann hat er dich einfach nicht verdient - nichts von dir, weder deine Zeit, noch deine Aufmerksamkeit, und erst recht nicht deine Zuneigung.
 
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  • #46
dieser angst-trend...
bindungsangst ist für das weibliche ego einfacher zu verkraften als "ich törne ihn ab" - mehr gibt es da nicht