• #181
Das ist doch so nicht wahr. Es gibt ja dieses wunderschöne Zwischenstadium, in dem man sich langsam aneinander "herantastet". Das finde ich sehr viel schöner und auch spannender als beim dritten Treffen im Bett zu landen. Mein Partner wusste jedenfalls auch ohne gleich Sex, dass ich an ihm interessiert bin. So schwer ist das doch nicht.

Derjenige, der mich am liebsten gleich abschleppen wollte, hatte jedenfalls ziemlich definitiv kein Interesse an mir als Mensch.
Ich denke, die Sichtweisen sind da verschieden. Deine ist anders als meine und Dein Partner passt eben zu Dir. Ich würde unter diesen Bedingungen keine Beziehung beginnen.

Was soll ich als Mann davon halten, wenn eine Frau bei beiderseitigem Interesse beim dritten Date sagt: „Sex möchte ich erst in zehn Wochen, weil ich da schlechte Erfahrungen gemacht habe“? Das bedeutet für mich, sie unterstellt mir auch so ein Verhalten.
 
  • #182
Was soll ich als Mann davon halten, wenn eine Frau bei beiderseitigem Interesse beim dritten Date sagt: „Sex möchte ich erst in zehn Wochen, weil ich da schlechte Erfahrungen gemacht habe“?
Ich sehe durchaus ein Problem darin, wenn man das so sagt /sagen muss, damit man dahin kommt.
Habe ich nicht. Ich habe nur gesagt, dass ich keine Frau für die schnelle Nummer bin., sondern auf der Suche nach einer Beziehung.
Wir haben dieses "Zwischenstadium" auf dem Weg in die Beziehung einfach genossen.
 
  • #183
Ich sehe durchaus ein Problem darin, wenn man das so sagt /sagen muss, damit man dahin kommt.
Habe ich nicht. Ich habe nur gesagt, dass ich keine Frau für die schnelle Nummer bin., sondern auf der Suche nach einer Beziehung.
Ok, gehen wir davon aus, dass sich beide darüber nach drei Dates einig sind und es ernsthaft angehen wollen.

Und dann?

Hast Du jedesmal Migräne, wenn ihr euch trefft? Oder Du triffst Dich nur öffentlich und musst danach alleine nach Hause?
 
  • #184
Ok, gehen wir davon aus, dass sich beide darüber nach drei Dates einig sind und es ernsthaft angehen wollen.

Dann ist man sich nach meinem Dafürhalten einig, dass man sich erst einmal besser kennenlernen möchte und nicht darüber, dass man ab sofort ja dann auch Sex haben könnte. Nach drei Dates (innerhalb einer Woche übrigens) hatte ich jetzt noch nicht das dringende Bedürfnis, ihm die Kleider vom Leib zu reißen. Mag bei anderen anders sein, aber Vertrauen und Vertrautheit aufbauen dauert bei mir länger als ein paar Stunden zusammen.
Aber ihn sehen, mit ihm reden, mit ihm Dinge unternehmen, Händchen halten und ihn küssen wollte ich durchaus.

Oder Du triffst Dich nur öffentlich und musst danach alleine nach Hause?

So in etwa war es die ersten Wochen tatsächlich :D. Ich hatte meine 18-jährige Tochter noch im Haus und wollte nicht spätabends mit einem wildfremden Mann aufschlagen ...
Das war seinem Verständnis sicher nicht abträglich, aber ich glaube, er wäre auch anders geduldig gewesen.
 
  • #185
Mir ist das alles zu angestrengt und zu verkopft.

Ich begegne jemandem das erste Mal - ob Real, oder virtuell - es entwickelt sich ein Kontakt.
Dieser Kontakt bricht entweder wegen Desinteresse ab, oder es entwickelt sich.

Und dann entwickelte es sich zumindest bei mir immer ohne große Überlegungen.
PingPong, Aktion/Reaktion, man schwingt miteinander.
Es bekam eine selbstverständliche Dynamik, ganz so wie ich mich wohlfühlte und wie es ebenso für den anderen passte.
Nähe jeglicher Art entwickelte sich, Vertrauen, Anziehung... Man lernt sich kennen, und lässt es wachsen.
Und irgendwann ist da auch die sexuelle Nähe dabei,, ganz selbstverständlich, die sexuelle Anziehung war ja für mich EIN ELEMENT (unter anderen), warum ich diesen Mann als potentiellen Partner kennen lernen will.
Und wenn sich beim Kennenlernen heraus stellte, es passt bei Grundlegendem nicht, dann habe ich nicht versucht, es passend zu machen, zu erklären, zu verstehen.
Das Gefühl sagt, passt nicht, Unwohlgefühl - also Ende.

Geht es gut, wird aus Verliebtheit Liebe... Ohne Regeln, ganz selbstverständlich.

Meine Meinung, sobald e nicht selbstverständlich ist,, entspannt, dem eigenen Gefühl entsprechend, iwurd nichts Gutes daraus.

Und wenn man immer wieder "DEN FALSCHEN " begegnet, könnte es doch auch an einem selbst liegen, der Ausstrahlung, die man hat, wen man anzieht.
Es sind nicht Falsche, es sind Richtige - die einem etwas zeigen.

Ich habe auch eine längere Zeit gebraucht, um meine Lektionen zu sehen, und dann zu lernen.
Es war verblüffend, was für andere Menschen grundsätzlich in meinem Leben auftauchten... Nicht nur bei potentiellen Partnern.

W, 51
 
  • #186
Mir ist das alles zu angestrengt und zu verkopft.

Ich begegne jemandem das erste Mal - ob Real, oder virtuell - es entwickelt sich ein Kontakt.
Dieser Kontakt bricht entweder wegen Desinteresse ab, oder es entwickelt sich.

Und dann entwickelte es sich zumindest bei mir immer ohne große Überlegungen.
PingPong, Aktion/Reaktion, man schwingt miteinander.
Es bekam eine selbstverständliche Dynamik, ganz so wie ich mich wohlfühlte und wie es ebenso für den anderen passte.
Nähe jeglicher Art entwickelte sich, Vertrauen, Anziehung... Man lernt sich kennen, und lässt es wachsen.
Und irgendwann ist da auch die sexuelle Nähe dabei,, ganz selbstverständlich, die sexuelle Anziehung war ja für mich EIN ELEMENT (unter anderen), warum ich diesen Mann als potentiellen Partner kennen lernen will.
Und wenn sich beim Kennenlernen heraus stellte, es passt bei Grundlegendem nicht, dann habe ich nicht versucht, es passend zu machen, zu erklären, zu verstehen.
Das Gefühl sagt, passt nicht, Unwohlgefühl - also Ende.

Geht es gut, wird aus Verliebtheit Liebe... Ohne Regeln, ganz selbstverständlich.

Meine Meinung, sobald e nicht selbstverständlich ist,, entspannt, dem eigenen Gefühl entsprechend, iwurd nichts Gutes daraus.

Und wenn man immer wieder "DEN FALSCHEN " begegnet, könnte es doch auch an einem selbst liegen, der Ausstrahlung, die man hat, wen man anzieht.
Es sind nicht Falsche, es sind Richtige - die einem etwas zeigen.

Ich habe auch eine längere Zeit gebraucht, um meine Lektionen zu sehen, und dann zu lernen.
Es war verblüffend, was für andere Menschen grundsätzlich in meinem Leben auftauchten... Nicht nur bei potentiellen Partnern.

W, 51
Das sehe ich auch so.

Danke dafür. Ich möchte es auch fliessen lassen, aber wirklich nur ins Bett, wenn ich dafür bereit bin. Und nicht nach dem 3. Date. Aber ja, die 2-Monate-Regel ist zu planerisch.

Und ich finde das auch toll. Das plötzlich andere Menschen in deinem Leben auftauchten, ja, das habe ich auch schon einmal erfahren.

"So wie ich mich ändere, so ändert sich auch mein Umfeld mit mir".
 
  • #187
Und wenn man immer wieder "DEN FALSCHEN " begegnet, könnte es doch auch an einem selbst liegen, der Ausstrahlung, die man hat, wen man anzieht.
Es sind nicht Falsche, es sind Richtige - die einem etwas zeigen.

Ich habe auch eine längere Zeit gebraucht, um meine Lektionen zu sehen, und dann zu lernen.
Es war verblüffend, was für andere Menschen grundsätzlich in meinem Leben auftauchten... Nicht nur bei potentiellen Partnern.

W, 51
Genau.

Wenn man einmal dem Herrn "der Mensch ist nicht monogam" oder seiner weiblichen Entsprechung begegnet und außer Sex beim dritten Date ist dem nichts möglich ist das Pech.

Begegnet man gegen die eigenen Wünsche immer wieder solchen Menschen müssen die Gründe dafür dann doch in einem selbst liegen.

Der diesbezügliche Vorteil ist, dass man sich selbst ändern kann. Andere Menschen kann man dagegen kaum ändern.
 
  • #188
Wir haben dieses "Zwischenstadium" auf dem Weg in die Beziehung einfach genossen.
Genau darüber wundere ich mich auch öfters. Warum immer gleich Sex?
Macht euch sonst nichts Spaß miteinander?
Flirten, sich Kennenlernen ist so aufregend und wunderschön.
Vor allem zwischen Flirt und Sex gibt es unglaublich viele Zwischenstadien.
Das erste mal die Hand halten, der erste lange Blick in die Augen, bis beide nicht mehr denken können.
Ein erster Kuss..... das erste mal Arm im Arm einschlafen..wildes stundenlanges Knutschen..
Im Urlaub lernte ich einmal einen Mann kennen, der mich unbedingt erobern wollte.

Es war klar, eine Beziehung kann es nicht werden, der räumliche Abstand war zu groß. Unsere Lebensträume verschieden.
Das diskutieren wir und wussten, eine Beziehung wäre nix.
Wir haben aber viel gelacht und geflirtet. 12 Tage fast die ganze Zeit.
Irgendwann gab es einen gute Nacht Kuss.
Dann knutschen am Strand.
Sex hatten wir, weil wir es beide kaum mehr ausgehalten haben nsch zwei Wochen.
Und ja, wir waren dann auch verliebt.
Dann gab es noch eine gemeinsame Woche.
Ich erinnere mich gerne zurück. Wobei das Ende traurig war, aber ohne Enttäuschung und mit Ansage.


Gerade die ersten Küsse, die ersten tiefen Blicke in der Öffentlichkeit.
Das Gefühl vor Aufregung und Lust zu zerspringen.
Wem das Spaß macht...warum soll man sich das durch frühen Sex nehmen lassen?
Ist wie bei einem guten Essen alle Gänge auszulassen und gleich die Nachspeise zu verspeisen.
Spätestens nach drei Dates Sex, ist für mich eine unschöne Abkürzung.
Denn nach dem Sex sind bisher wirklich alle Männer zu nichts zu gebrauchen gewesen.
Ohne Zuneigung oder Gefühl für den Mann...ohne das Wissen was wir schon alles tolles gemacht haben bis dahin...ganz ehrlich.
Da wäre ich vermutlich aufgestanden und gegangen.
 
  • #189
Männer scheinen dich sexuell sehr attraktiv finden. Das ist ja grundsätzlich etwas sehr Positives. Da würde ich mich als erstes einmal darüber freuen und meinen Körper toll finden, wenn ich mich morgen im Spiegel anschaue. Das können gar nicht so viele Frauen; die meisten sehen immer nur die Problemzonen.

Ich würde genau dann Sex haben, wenn es sich für mich gut anfühlt und Lust darauf habe. Anhand strategischer Überlegungen, diesen Zeitpunkt nach vorne (sonst hat er womöglich kein Interesse mehr an mir) oder nach hinten (sonst denkt er vielleicht, ich sei billig) zu verschieben finde ich blöd.

Vielleicht schätzen einige Männer Frauen mehr, wenn sie sie ein bisschen zappeln lassen, aber man darf die Wirkung von Sex auch nicht überschätzen. Wenn ihr vom Charakter, Werten, Ziele im Leben, Interessen etc. zusammenpasst, dann wird sehr wahrscheinlich eine ernsthafte Beziehung daraus werden, wenn ihr nicht zusammenpasst, dann nicht - egal, ob ihr beim ersten oder beim 100. Date Sex habt. Ich glaube, man darf Sex nicht so eine magische Wirkung zuschreiben. Sex ist kein Joker, denn ich zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt einwerfen kann, damit ich bessere Karten für eine längere Beziehung bekomme.
 
  • #190
Ich glaube, man darf Sex nicht so eine magische Wirkung zuschreiben.
Ist eine Charaktersache, aber der Reiz und die Wirkung nutzen sich meistens ab.

Sex ist kein Joker, denn ich zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt einwerfen kann, damit ich bessere Karten für eine längere Beziehung bekomme.
Das wäre ein unehrliches Strategiespiel, auf solche Spielchen sollte ein Mensch verzichten.

ErwinM, 53
 
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