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Gast

  • #1

Angeregt durch andere Frage : woher stammte Euer bester Liebhaber/in ?

Gibt es wirklich so riesige Unterschiede, je nach Herkunft des einzelnen Menschen ? Stimmt der Mythos vom heissen Latin Lover ?
 
  • #2
Was ist denn ein "guter Liebhaber"? Ich finde schon diese Fixierung auf Liebhaber statt Partner als den falschen Anfang für eine solche Diskussion.

Wenn man diese interessanten Threads berücksichtigt...

http://www.elitepartner.de/forum/was-macht-eine-gute-liebhaberin-aus.html
http://www.elitepartner.de/forum/was-macht-einen-guten-liebhaber-aus.html

...dann erkennt man schnell, dass Liebhaberqualitäten so gut wie nichts mit Körperlichkeiten zu tun haben, schon gar nicht mit Rasse -- außer letztere ist durch bloße Fremdartigkeit oder besondere (womöglich falsche) Assoziationen besonders erregend.

Ich bin mit jedem Partner bezüglich meines Sexuallebens zufrieden gewesen. Egal ob deutsch oder nicht (und, ja, ich hatte einen nicht-deutschen Partner).

Kulturelle Differenzen erschweren aber eine Partnerschaft, manchmal vielleicht auch das Sexualleben.
 
  • #3
Für mich ist die Bezeichnung Liebhaber nur ein Teil des Mannes, mit dem ich eine Beziehung habe. Bevor ein Mann auch mein Liebhaber wird, muss ich ihn schon näher kennen.

Ich habe meine Partner niemals miteinander verglichen oder bewertet. Das ist doch kein Wettbewerb mit Notenvergabe!

Zusammenfassend gesehen, hatte ich noch niemals ein schlechtes Sexleben. Da habe ich einfach Glück gehabt oder eben gut gewählt. :)

Zwei meiner ausländischen Beziehungen sind gescheitert, weil ich nicht mit ins Ausland gehen wollte. Damals konnte ich mir das nicht vorstellen. Japan und Australien waren mir einfach zu weit weg. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, mich zusätzlich noch in eine mir fremde Kultur einzuordnen, einen eigenen Platz dort zu finden. Wenn wir hier hätten zusammen sein können, wäre u. U. alles anders verlaufen.

Über eine Verbindung vor 3 Jahren, möchte ich nichts Näheres sagen, aus Gründen der Anonymität. Der Mann ist sehr bekannt in seiner Heimat. Diese Beziehung war eine ganz wunderbare Erfahrung, die unsere Seelen und Körper wunderbar harmonieren ließ. Auch deses Mal scheiterte es daran, dass ich mich nicht zu einer Heirat entschließen konnte.

Am glücklichsten war ich die langen Jahre mit meinem verstorbenen Mann. Er war einfach das 'gefundene Gesamtpaket'.

Ich glaube auch nicht daran, dass die Menschen anderer Herkunft bessere oder schlechtere Liebhaber sind. (Jedenfalls habe ich das nicht feststellen können.) Jeder ist/war anders, auch hier bei uns.

Solche Mythen entstehen, je öfter etwas behauptet bzw. publiziert wird. Irgendwann werden solche Behauptungen einfach geglaubt und als Tatsache verbreitet und übernommen, oft ohne eigene Erfahrungen. - Oft ist dann auch die Enttäuschung groß, wenn bestimmte Erwartungen nicht erfüllt werden.
 
  • #4
Diese Geschichten rühren, doch zum Teil aus den unzähligen Urlaubsflirts, die oft beschrieben werden. Denn im Urlaub hat jeder wohl, die größten Berührungspunkte mit anderen Kulturen. Und wenn man im Urlaub eine Liebelei anfängt, will man im Regelfall keine Beziehung, sondern Spaß. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man auch viel offener an solch ein Intermezzo herangeht .Das gilt natürlich auch umgekehrt für Urlauber, die an Ostsee, Nordsee oder in den Alpen, Urlaub machen.

Meine Erfahrung zeigt, dass solche Liebeleien sehr schön sind, dass aber langfristige Beziehungen oft an den unterschiedlichen Kulturen scheitern und hierbei meine ich nicht mal unbedingt die weit entfernten.

Also viele Umstände meiner Meinung nach, die zu diesen Myhten führen, die nix mit der Herkunft der „Liebhaber/in“ zu tun haben.
 
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Gast

  • #5
denke auch dass das Geschichten aus dem Reich der Märchen sind. Hatte eine zweijährige Beziehung zu einer Südamerikanerin die in sexueller Hinsicht alles andere als leidenschaftlich war - wir haben eben nicht zusammen gepasst! Ob Inuit, Hamburger Dern oder sizilianischer Fischer - es hängt vom Topf ab, auf den der Deckel passt, und nicht von der Herkunft.
 
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  • #6
Ich hatte einen fantastischen Liebhaber aus dem Allgäu und einen wirklich schnachzapfigen Italiener.

Und sie hatten die weltbeste Liebhaberin aus dem Rheinland.
 
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  • #7
Der Deutsche/die Deutsche krankt seit Alters her eben daran, wie wir seit Goethe wissen, dass er/sie für das Fremde schwärmt und dabei das Gute, das so nahe liegt, vergisst!
 
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  • #8
Für mich sind das alles Träumereien und Wunschvorstellungen, die mehr auf Strand-Gigolos zutreffen, die darauf gedrillt sind.

Ein normaler Südländer oder Südamerikaner, der ein bißchen mit mitteleuropäischen Wertvorstellungen vertraut ist, unterscheidet sich außer seiner von mir aus "exotischen" Erscheinung nicht wesentlich von Einheimischen.

Diese Idialisierung des "Latin Lovers" beruht auf der Vorstellung, daß alles, was irgendwie anders ist, interessanter ist.
 
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Gast

  • #9
ich habe Frauen aus Italien und Frankreich kennengelernt, innerlich frei für die Liebe, den Sex und ungeahnte Leidenschaft und Hingabe.Es wird nicht erwogen, diskutiert, "abgecheckt", wie man sich gemeinsam verwöhnt, es wird einfach grandios genossen und leidenschaftlich gef***.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass hierzulande dieses spontane Verhältnis zur Lust "weggelabert" worden ist.Diese Partnerinnen fühlen sich nicht "erniedrigt", wenn sie spontan auf den Schwanz zusteuern, ihn auf den Knien verwöhnen, ihn wirklich wollen und das auch deutlich sagen.Und sie sagen auch, was sie wollen, wie sie geleckt und wie und wo genommen werden wollen und dabei keine lustbereite Öffnung auslassen. Mich faszinierte dabei immer dieser unbedingte Wille zur gemeinsamen Lust. Eben nicht: "Was darf ich jetzt zulassen?", sondern:was wollen wir gemeinsam tun, um uns zu geniessen?.
 
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Gast

  • #10
mein Mann (20 Jahre Ehe) und Deutscher, war wirklich sehr gut. Im Bett war es immer toll, obwohl wir uns schon viele Jahre sonst gar nicht mehr verstanden haben. Seit der Trennung hatte ich einen Türken und zwei Araber. Gut es waren nur Affären, aber trotzdem. Beide waren wenig zärtlich und anders als gedacht, gar nicht ausdauernd. Obwohl zwei sehr viel jünger als mein Mann. Sie wirkten sehr "heiß", aber wirklcih nichts dahinter. Der eine "lernte" zwar etwas, aber trotzdem kein Vergleich.
 
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  • #11
In der Fragestellung ist ja nicht nach Beziehung/Liebe gefragt worden, sondern nach Sex.
Ich glaube auch nicht, dass es wirklich "bessere" und "schlechtere" Liebhaber gibt, schon gar nicht, nach Herkunft zu typisieren! Das ist der gleiche Mythos, wie immer gesagt wird, im Land XY sind die Frauen besonders schön.
Wie gut oder schlecht Sex ist, hängt meiner Meinung nach, immer von beiden ab.

Dennoch hat mir kürzlich ein guter Freund berichtet, dass er im Thailandurlaub eine einheimische Freundin hatte und der Sex mit ihr eine ganz andere Qualität hatte, als er es hier jemals erlebt habe ... ! Das hört man ja wirklich immer wieder. Sollte da doch etwas dran sein? Gibt es doch Ethnien, die als solche eine andere Einstellung zu Körperlichkeit und Sex haben und deshalb quasi "alle" dort besseren, freieren Sex machen?

w42
 
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  • #12
den leidenschaftlichsten und häufigsten sex hatte ich mit einem mann deutsch-japanischer herkunft (papa japaner). die schönheit dieses mannes alleine war einmalig. überall haben sich frauen nach ihm umgedreht. es ist bis heute der schönste mann, den ich je gesehen habe. er hatte langes, lockiges haar.. eine wilde prächtige mähne gleich einem indianer, vole, samtene lippen, große, dunkle mandelaugen..und eine libido! wir lagen in den semesterferien ganze tage im bett und hatten 3-5 mal sex täglich, oft direkt mehrmals hintereinander. hatte niemals mehr einen leidenschaftlicheren, sensibleren sex. und er war der beste küßer, den ich jemals hatte, -zärtlich, sensibel und mit ganz viel einfühlsamkeit und ruhe ausgestattet. genauso hat er mich unten verwöhnt ....naja, wir waren damals noch anfang der 20er und hatten alle zeit der welt vielleicht hat das auch ne rolle gespielt. der hübacheste mann der welt bleibt er trotzdem für mich. auseinander ging es übrings leider wegen differenzen in der lebensanschauung.

frau in den 30ern
 
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  • #13
Denke schon, dass die Ethnie eine gewisse Rolle spielt. Finde Männer mit dunklerer Hautfarbe, dunklen Augen und Haaren einfach wahnsinnig erotisch - und sie finden mich als blonde-blauäugige Frau mit hellerer Haut auch sehr anziehend - ich denke, das jeweils Fremde, Unbekannte lockt.

Araber kenne ich als sehr gefühlvolle, ausdauernde Liebhaber, die sich gut in eine Frau einfühlen können und selbst eine etwas feminine Ader haben - sehr angenehm! Natürlich kann man das nicht pauschalisieren - aber die Männer, die ich hatte, waren sehr schön und wir hatten auch sehr oft Sex. Deutsche Männer sind mir zu gefühlskalt.

Für eine langfristige Beziehung ist es natürlich eine andere Sache.