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Gast

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  • #61
Ich als Mann (42) kann aus meiner Erfahrung aus mehreren Singlebörsen sagen:
Ich wurde seit jeher tendentiell mehr von älteren Frauen angeschrieben - meist 5-15 Jahre älter als ich. Das war mit 30 oder 35 nicht anders als jetzt - jetzt schreiben mir halt die 50 jährigen.
Dabei bin ich selbst recht gut erhalten - kein Übergewicht, keine Glatze, kaum graue Haare. Was man von den Frauen, die mir schreiben, nicht gerade behaupten kann. Die meisten legen auch keinen besonderen Wert auf ihr Äußeres.
Im Bekanntenkreis gibt es auch einen Fall, wo eine Frau vor einem Jahr einen ca. 10 Jahre jüngeren Mann geheiratet hat. Das ist auch so eine, bei der ich mich frage, wo der Mann da hingeschaut hat - einfach ist sie ja zudem auch nicht gerade. Mittlerweile sind sie "völlig überraschend" wieder geschieden.
Was das alles soll, weiß ich nicht - irgendwie ist da der Realismus abhanden gekommen - jeder sucht "besser, schöner, stärker".
Insofern glaube ich auch nicht, daß es ein 40jähriger Mann in einer Singlebörse einfacher hat als eine Frau. Bei den unter 40 jährigen hat er es jedenfalls auch nicht mehr ganz einfach. Es sei denn, er sucht eine +50 jährige, die 20 Jahre älter aussieht als er selbst.
 
  • #62
Da liegst du falsch. Als 50-jährige Frau bist du für 15 Jahre jüngere Männer attraktiv, deshalb wirst du auch von jüngeren Männern angeschrieben. Umgekehrt sind 50-jährige Männer für jüngere Frauen völlig unattraktiv. Selbst Männer, die Mitte 30 sind, sind als alte Säcke für die meisten Frauen völlig unattraktiv.

Ich erkenne an manchen Antworten, nicht nur ein "Männerproblem", sondern auch ein gewisses "Drogenproblem". Anders sind die Antworten nicht nachzuvollziehen.

Wenn Bubis die Ü50-Omis anschreiben, sind es nur vereinzelte Perverslinge, die schon als Kind an der Unterwäsche ihrer Mutter geschnüffelt haben oder es sind tatsächlich in ihrer Altersklasse chancenlose "Marktversager", die im Glauben "die Omis können doch froh sein, wenn sie überhaupt von einem Mann angeschrieben werden" auf Seitenmärkte ausweichen.

Dagegen sind die meisten Ü30-Männer positiv überrascht und brauchen Jahre, um es zu verstehen, warum sie ohne für sie sichtbare Veränderungen plötzlich weniger Körbe bekommen als noch mit Mitte 20.

Aus diesem bedauernstwertem Zustand für beide Protagonisten ein Kompliment für entsprechende Frauen und in einem Atemzug unangebrachte Kritik an die Männer herauszufiltern bzw. hinein zu konstruieren, das schafft nur eine Frau!
 
  • #63
Wenn Bubis die Ü50-Omis anschreiben, sind es nur vereinzelte Perverslinge, die schon als Kind an der Unterwäsche ihrer Mutter geschnüffelt haben oder es sind tatsächlich in ihrer Altersklasse chancenlose "Marktversager", die im Glauben "die Omis können doch froh sein, wenn sie überhaupt von einem Mann angeschrieben werden" auf Seitenmärkte ausweichen.

Aber wenn Männer nahe dem Rentenalter sich an Mädchen ranmachen, wo sie gut und gerne die Opas sein könnten, das ist nicht pervers??
Also bitte - das grenzt in meinen Augen schon an Pädophilie - und so ein Beispiel wird hier gebracht - er nahe 60, sie "grade eben" 18 !!

Wo haben denn da die Männer dran geschnüffelt?
 
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  • #64
Dagegen sind die meisten Ü30-Männer positiv überrascht und brauchen Jahre, um es zu verstehen, warum sie ohne für sie sichtbare Veränderungen plötzlich weniger Körbe bekommen als noch mit Mitte 20.
Ein Mann über 30 gilt schon als Schulter zum Anlehnen, weil man bei ihm Lebenserfahrung vermutet. Nur muss er der Rolle dann auch gerecht werden, damit die Dame nicht anfängt rumzuzicken.

Je größter der Altersunterschied, umso schwerer wird ein Mann es haben. Das sieht er nicht, weil er meint, sich diese Frau wie ein neues Auto in sein Leben zu holen. Sie übernimmt eine Funktion, allerdings auch er, ohne dass er das für möglich hält, denn ER entscheidet über sein Leben. Seiner Meinung nach.
Seine Belange als der Fels in der Brandung interessieren in der Beziehung gar nicht, wenn er sich eine viel jüngere Frau genommen hat. Er ist für sie der ewige Anbeter ihrer Jugend, muss dauererregt sein von ihrer glatten Haut und immer bereit stehen, wenn sie mal mit dem Leben nicht zurecht kommt. Was sein "mit dem Leben gerade nicht zurechtkommen" angeht, muss er das schön für sich behalten, denn als Schulter zum Anlehen und Fels in der Brandung hat er zu funktionieren und keine seelischen Probleme zu haben. Die könnte er mit einer Partnerin besprechen, die auf Augenhöhe ist. Aber die suchte er nicht, weil es um Rollenverteilung geht und nicht um Partnerschaft im eigentlichen Sinne.

Das sollte man wissen als älterer Mann, sofern man eine ernsthafte Beziehung zu einer wesentlich jüngeren Frau in Erwägung zieht: Es funktioniert nur, wenn man auch selbst die Rolle des Unerschütterlichen und ewig taffen Helden erfüllen kann und will und bereit ist, der jungen Frau Bestätigung und Rat fürs Leben geben zu können und zu wollen (abhängige Menschen sind sehr anstrengend zuweilen). Schwäche geht hier nicht. Allenfalls, wenn sie süß gefunden wird bei einem älteren Mann, aber das darf nicht an der Fels-in-der-Brandung-Haltung kratzen.
 
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