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  • #1

"Anspruch" auf außerehelichen Sex bei dauerkriselnder Ehe?

Meine Ehe ist dauerkriselnd. Seit bald 4 Monaten hat es keinen Sex mehr gegeben. Aber beendet ist die Beziehung (noch) nicht. Ich brauche aber wieder Sex, den mir meine Frau gegenwärtig nicht geben kann. Ab wann habe ich einen "Anspruch" darauf, mir anderweitig Sex zu holen?!
 
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  • #2
4 Monate ohne Sex bedeuten für dich schon eine Krise? Oh je!
Die Frage nach dem Anspruch, auch wenn es in Anführungszeichen steht, kann man nicht wirklich Ernst nehmen.
 
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  • #3
Den "Anspruch" hast du, wenn du dich von ihr getrennt hast.
 
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  • #4
Wenn Du nicht die Ehe brechen willst, dann hast du gar keinen Anspruch auf außerehelichen
Sex.
Und ich finde das gut so, denn vielleicht gibst du dir dann die Mühe deine Ehe wieder ins Lot zu bringen. Deine 'Frau ist mit der Situation bestimmt auch nicht glücklich und ihr müsstet wieder noch einen gemeinsamen Weg suchen. Und glaub mir eine Trennung und Suche nach einer neuen Partnerin wird dich nicht glücklicher machen, da brauchst du nur die vielen anderen Threads hier zu lesen.

m51
 
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  • #5
Was ist das für eine Frage?..............ist die ernst gemeint???

Ich will ja niemand verurteilen aber mir ist eben Treue und Vertrauen sehr, sehr wichtig!!! Daher möchte ich keinen Partner der bei einer Krise gleich fremdgeht. Es ist doch normal wenn man in der Krise steckt dass das Sexualleben nicht grad prickelnd ist aber ich denke da kann Mann und Frau mal zurück stecken. Und für den Notfall hast Du doch auch zwei gesunde Hände. Überleg Dir gut ob Du Dir den Sex wo anders holst. Ist Dir Eure Ehe wirklich so unwichtig dass Sex alles ist? Wie lange seit Ihr verheiratet und wie alt seit Ihr?

w/41
 
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  • #6
Dann, wenn du deine Ehe offiziell beendet hast!
 
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  • #7
Fake oder hast du sie noch alle? Seit 4 Monaten kein Sex und du suchst die Legitimation zum Fremdpoppen? Moral und Anstand sind für dich Begriffe, die es zwar ggf. im Wörterbuch gibt, aber dein Leben eher nicht mitbestimmen. kopfschüttel über soviel Unverfrorenheit, 1. darüber nachzudenken und 2. diese Frau auch noch hier einzustellen!
 
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  • #8
Den hast du natürlich überhaupt nicht, solange du noch mit deiner Frau zusammen bist. Du siehst die Beziehung doch als gescheitert an, dann beende sie bevor du mit anderen Frauen schläfst!
Willst du deine Frau noch unbedingt verletzen oder ihr zeigen was passiert, wenn sie nicht mit dir schäft? So hört sich das ein bisschen an.
Verhalte dich wie ein Erwachsener und zieh die Konsequenzen aus eurer gescheiterten Beziehung.
Und ein Recht auf Sex hat kein Mann! Während einer Schwangerschaft haben viele Frauen mal 4 Monate keine Lust auf Sex, deshalb hat der Mann noch absolut kein Recht fremdzugehen. 4 Monate sind auszuhalten, dann erledige das eben in "Handarbeit".
 
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  • #9
"Treu sein" heißt, Sex mit EINER Person zu haben. Es heißt nicht, Sex mit KEINER zu haben. Wenn Deine Partnerin seit längerer Zeit kein Interesse hat, kannst Du Dich selbstverständlich nebenbei "umschauen". Du nimmst ihr damit ja nichts weg, sie selbst will ja nicht.

Sexualität ist wichtig für Gesundheit, Selbstvertrauen, Ausgeglichenheit, Wohlbefinden. Alles Dinge, die durch eine kriselnde Ehe sowieso gefährdet sind. Gerade in einer Krisensituation brauchst Du starke Nerven, Ausgeglichenheit, Selbstvertrauen und Gesundheit.

Tu´ etwas dafür!

Aber erzähle es nicht Deiner Frau, es würde sie nur belasten.
 
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  • #10
Darauf läßt sich pauschal keine Antwort geben. Wenn die Ursache für den fehlenden Sex nur bei deiner Frau liegt und sie es ablehnt, an dem Problem zu arbeiten und nur die Ansage gibt "Ich will nicht mehr!" oder Sexentzug als Strafe einsetzt, ließe sich sicher darüber reden.
Aber in eine kriselnden Ehe gibt es immer zwei Beteiligte. Jetzt fremdzugehen, hieße, die Beziehung zu beenden und auch die Konsequenzen zu tragen.
Ich würde es eher versuchen, mit ihr zusammen und ggf. einem Paartherapeuten an die Ursache der Sexlosigkeit zu kommen. Was auch heißen könnte, daß du an dir zu arbeiten hast.
 
  • #11
Lieber Fragesteller,
wenn es kein Fake, keine Provokation sein sollte. Bitte prüfe doch mal, warum es in Eurer Ehe kriselt.
Entweder lässt sich die Krise für beide erfolgreich überwinden oder Ihr einigt Euch auf eine Trennung. Mir scheint, dass Du sehr egoistisch bist. Rede mit Deiner Frau über alles anstelle Dich über fehlenden Sex zu beklagen und das Fremdgehen zu planen. Vorerst kannst Du Dich auch selbst befriedigen.
 
  • #12
Nie hast du darauf einen Anspruch und entweder hast du Sex mit deiner Ehefrau oder du sprichst mit ihr, dass du dich scheiden lassen wirst, wenn sie kein Sex mit dir haben will, da du ohne nicht leben willst. Sex ist doch nur ein Symptom deiner Ehe und Betrug ist keine Lösung sondern das Ende.
 
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  • #13
Wenn nicht Krankheit, eine Operation oder Schwangerschaft die Ursache sind, finde ich vier Monate durchaus lange.

Anschauen würde ich mir persönlich das mittlerweile nicht mehr länger als (einmalig) ein halbes Jahr, wenn ein sehr guter Grund vorliegt. Aber ohne expliziten Grund sind vier Monate schon ein Indiz, dass da gehörig der Wurm drin ist in Eurer Beziehung.

Ich würde aber klar vorher ansagen, dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt offen bin für das Geschehen andere sexueller Kontakte. Habe ich schon gemacht. Die Bindung an den Partner war so stark, dass ich nicht Schluss machen wollte, aber ich wollte auch mein Leben nicht asexuell verstreichen lassen. Die Ansage wurde damals akzeptiert und die Beziehung hat den dritten Menschen (der sich, obwohl keine weiteren Sexualkontakte pflegend, von vorneherein nicht verantwortlich binden wollte, also nicht der Loser war in der Geschichte) sehr gut überlebt. Im Gegenteil, selbige wurde deutlich besser, weil der unterschwellige sexuelle Erwartungsdruck meinerseits halt entfiel und der Partner mir wieder sehr viel unbelasteter begegnen konnte.

Sehr mutiges Konstrukt, gebe ich zu, aber hat zur allseitigen Konfliktminimierung geführt.

Nein, das muss auch keiner nachmachen, aber zumindest bei mir hat das über lange Zeit - in völliger Ehrlichkeit und Offenheit - zu einer deutlich besseren Beziehung geführt, als mit dem nicht erfüllbaren sexuellen Erwartungsdruck. Und die Beziehung damals ganz beenden nur wegen Sex - dazu war sie zu nahe, zu familiär, zu sehr menschlich beantwortend, zu freundschaftlich, zu liebend, zu exzeptionell, zu vertraut. Und ja, das Ganze geht auch in Liebe zum nicht sexbereiten Partner.

Schlagt gerne auf mich ein, ich fahre jetzt soundso auf ausgedehnten Urlaub, ohne Sex, weil alleine mit einigen Freunden.
 
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  • #14
Sag mal, tickst du noch richtig?
Was heißt den hier Anspruch? Worauf denn bitteschön? Dass du deine Lust schon abarbeiten kannst, wenn dir danach ist? Wo auch immer. Mit wem auch immer.
Kannst du dich erinnern? Eheschließung. In guten und in schlechten Zeiten.
Jetzt habt ihr nun einmal eine schlechte Zeit. Da steht deiner Frau der Sinn vielleicht weniger nach Sex usw.
Und du, so typisch Mann, siehst nur dich und dein(e) Bedürfnis(se). Und dass dein Kleiner mittlerweile verrückt spielt, weil er auf Entzug ist und bald mal wieder Spielerchen braucht.
Also, wirklich, unfassbar das Ganze!
Wie wäre es denn mal, wenn du, statt dich um dich und deinen kleinen Freund zu sorgen, mal dazu übergehst, dich um deine Frau zu sorgen und für sie da bist. Erinnerung: Jetzt ist schlechte Zeit in der Ehe angesagt. Auch da bzw. gerade da, sollte man füreinander da sein.
Das wird es auch wieder mit der Libido bei deiner Frau.
Oder geht bzw. darf sie dann auch fremdpoppen, weil es ihr da vielleicht dann etwas gibt?
Wäre ich deine Frau, ich hätte bei soviel Empathielosigkeit und Gefühlskälte sowie Desinteresse Reißaus genommen.
Schönen Tag auch noch.
 
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  • #15
Gern würde ich in Deiner Frage den Begriff "Anspruch" durch den der "Freiheit" ersetzen. Und wie Du diese Freiheit für Dich selbst definiert, das musst - oder besser gesagt: darfst - Du mit Dir selbst ausmachen. Dieser Bereich ist in unseren Breitengraden nicht gesetzlich geregelt - und das hat auch seinen weisen Grund!

m
 
  • #16
Lieber Fragesteller, das ist doch ganz einfach:

1. Partnerschaft bedeutet Treue und Exklusivität -- ganz egal, wie der Sex ist und wie die Beziehung läuft. Punkt. Ein Anspruch auf Fremdgehen entsteht niemals.

2. Eine Partnerschaft kann jederzeit beendet werden. Trenne Dich und Du bist sofort frei und kannst machen, was Du willst.

Deine Entscheidung. Aber entweder-oder. Nicht beides.
 
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  • #17
[mod]
Das wird auch der Grund sein, weshalb Du mit Deiner Partnerin in einer Kriese bist.
Es gibt nie einen Anspruch auf fremdpopen.
Löse Deine Probleme.
Oder bist Du der Meinung, dass Deine Partnerin jetzt auch fremd gehen darf?
 
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  • #18
Falls es kein Fake sein sollte würde ich sagen, dass Du erst "Anspruch" darauf hast, wenn Du Dich offiziell von Deiner Partnerin getrennt hast, dann kannst Du poppen, dass sich die Balken biegen.

Ich nehme Deine Frage nicht so wirklich ernst.

w
 
  • #19
Ich finde, einen 'Anspruch' hast Du nicht, also, daß Du quasi mit dem Segen Deiner Frau und deiner Bekannten, Kindern, was weiß ich, ONS oder so haben könnstest.
Möchtest Du das so offen machen ? Das könntest Du ja, wenn Du einen Anspruch hättest, nicht ? Das meinst Du aber wohl nicht.

Grundsätzlich finde es ok, wenn Du ONS hättest, vorausgesetzt, Du gefährdest niemandes Gesundheit durch diese Promiskuität. Ich würde es aber für mich behalten, sonst gibt's noch mehr Probleme.

Ach ja, Probleme. Falls die sich nicht lösen lassen, würde ich nicht lange rumzackern, sondern Nägel mit Köpfen machen und mich trennen, das ist die sauberste und ehrlichste Lösung. Du sagst, die Beziehung sei NOCH nicht beendet ? Nur eine Frage der Zeit ? Dann mach, Du hast nur ein Leben.
 
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  • #20
Sagst du dann auch deiner Frau, dass sie ab sofort Anspruch darauf hat sich einen neuen Mann ins Bett zu holen? Vielleicht wird sie sich freuen und es noch vor dir ausnutzen.

Wenn das kein Fake ist, dann handelt es sich um einen Mann, der 100 Jahr zu spät auf die Welt gekommen ist.
Damals hatte der Mann noch den "Anspruch" auf ehelichen Sex und konnte ihn erzwingen.
Ja, schade lieber FS - du bist im falschen Jahrhundert gelandet. Schade vor allem für alle Frauen, dass es solche Exemplare immer noch gibt.
 
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  • #21
4 Monate sind eine lange Zeit.

Hat Deine Frau sich denn irgendwie dazu geäussert? Hat sie mit ihrem Frauenarzt über ihr Problem gesprochen, hat sie Dir angeboten, mit Dir zu einer Paartherapie zu gehen? Sieht sie denn überhaupt von ihrer Seite ein Problem, oder meint sie, Du müsstest es hinnehmen?

Nach 4 Monaten ist es auf jeden Fall moralisch vertretbar, fremd zu gehen. Jedenfalls dann, wenn deine Frau sich nicht zuständig fühlt.

Es hilft weder Dir noch ihr, wenn Du Dich ständig schlecht fühlst und gereizt bist. Auch für Eure Ehekrise ist das schlecht. Eure Ehe wäre nicht die Erste, die nach einem Seitensprung besser läuft als vorher.
 
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  • #22
Na ja, 4 Monate bei einer Weigerung nach koerperlichen Intimitaeten ohne Begruendung waere fuer viele schwer zu ertragen. Die Frage nach dem Grund ist hier entscheidend.

Zu Deiner Frage:

§ 1353 BGB, der die eheliche Lebensgemeinschaft begründet, wird nach allgemeiner Ansicht so verstanden, dass bei normaler physischer und psychischer Disposition der Ehepartner diese zur Geschlechtsgemeinschaft verpflichtet sind. Also Geschlechtsverkehr zu haben haben; folglich dürfte man eine Ehe, in welcher nur einer der Ehegatten Lust auf Geschlechtsverkehr und u.U. das Bedürfnis danach hat und der anderer Ehepartner nicht, als zerüttet ansehen.

Insofern, nein, kein Anspruch auf Fremdgehen. Sorry :)

m33
 
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  • #23
Eine "Krise" von 4 Monaten halte ich auch für SEHR lang.

Weder halte ich es für gut, wenn du als Mann lieber (heimlich!) fremd gehst anstatt auf deine Frau zuzugehen, genausowenig halte ich etwas von Frauen, die halt einfach "keine Lust" mehr haben, bis es wieder nach ihrem Willen geht.

Das hat beides nichts mit Partnerschaft zu tun, wenn jeder nur SEIN Bedürfnis sieht und sich um die Bedürfnisse des anderen nicht schert.

Grundsätzlich vertrete ich aber auch die Meinung, daß jemand, der für sich entscheidet "ich will keinen Sex mehr" NICHT das Recht hat für einen anderen Menschen mitzuentscheiden "auch du hast ab jetzt keinen Sex mehr, egal wie wichtig er dir ist".

Sex ist auch Bestandteil einer Ehe.
Man erwartet NATÜRLICH sexuelle Treue.
Dafür muß Sex aber innerhalb der Partnerschaft auch vorhanden sein.
Wer selber Zeiten der "sexuellen Unlust" für sich beanspruchen möchte und dabei gleichzeitig die sexuelle Enthaltsamkeit des Partners für diese Zeiten erwartet, der soll bitte so fair sein dieses VOR der Heirat mit dem Partner zu klären.

Dann kann dieser für sich entscheiden, ob er dazu bereit ist, oder ob er in der Ehe etwas anderes sieht, als eine Gemeinschaft, in der er seiner Partnerin das ALLEINIGE Bestimmungsrecht dafür überträgt, OB ES in seinem Leben Sexualität geben wird oder nicht.

Fakt ist nun einmal, daß langer Sexentzug bei Männern psychisch und auch physisch negative Folgen haben kann.
Und FS hat ein Recht auf SEINE Sexualität, kein anderer Mensch, auch nicht die Ehefrau, hat das Recht ihm ein sexloses Leben aufzuzwingen.

FS, sprech das Thema offen an bei deiner Frau und lege ihr deinen Standpunkt klar.
Du läßt sie somit immerhin mitentscheiden, wie DEINE Sexualität in Zukunft aussehen wird.

Bleibt es bei eurer "Sexlosigkeit", und sie akzeptiert auch nicht, daß du Sex mit einer anderen Frau hast ohne vorheriger Trennung, dann bleibt als Konsequenz eben tatsächlich nur das Beenden eurer "Krise" durch eine Trennung.

Ich kann die Einstellung der Leute hier (wohl überwiegend Frauen?) nicht nachvollziehen, die es als völlig legitim ansehen, daß eine Frau mit der Heirat automatisch das alleinige Bestimmungsrecht darüber erhält, ob ein Mann in seinem zukünftigen Leben Sex haben wird.

Treue, insbesondere sexuelle Exclusivität ja - dafür entscheidet man sich bei der Eheschließung.
Aber nicht, daß einer dem anderen ein sexloses Leben aufzwingt - Exclusivität bei etwas kann es nur dann geben, wenn es denn auch vorhanden ist.

Wie hier schon jemand schrieb: Wenn SIE es nicht will, dann nimmst du ihr auch nichts weg.
Wenn sie es dir jedoch verwehrt, sowohl mit ihr selber als auch mit anderen, dann nimmt SIE dir sehr wohl etwas weg.

Du leidest unter der Sexlosigkeit. Wenn man jemanden liebt, dann wünscht man sich doch aber, daß die geliebte Person glücklich ist?!

Wer dem PARTNER Sexlosigkeit aufzwingt und ihn damit unglücklich macht, der handelt nicht aus Liebe sondern einfach nur egoistisch!

w, 42
 
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  • #24
Grundsätzlich vertrete ich aber auch die Meinung, daß jemand, der für sich entscheidet "ich will keinen Sex mehr" NICHT das Recht hat für einen anderen Menschen mitzuentscheiden "auch du hast ab jetzt keinen Sex mehr, egal wie wichtig er dir ist".


w, 42

Ja, aber andererseits hat der Mann auch nicht (mehr) das Recht, für seine Frau zu entscheiden wann diese Sex haben muss. Also der umgekehrte Schluss:
"auch du hast ab jetzt Sex zu haben, egal wie sehr du ihn nicht willst." Das wäre nämlich Nötigung wenn nicht gar Vergewaltigung in der Ehe.

Wir wissen ja auch nicht, warum eine Frau keinen Sex mehr möchte - oder ob es überhaupt so ist.

Es hilft doch nur ein Gespräch, evtl. eine Paartherapie und wenn das nichts bringt, dann sehe ich die Ehe eben schon als beendet. Dann hilft nur eine Trennung und dann kann er Sex haben, soviel er möchte.
 
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  • #25
hier nochmal die 22

Ja, aber andererseits hat der Mann auch nicht (mehr) das Recht, für seine Frau zu entscheiden wann diese Sex haben muss. Also der umgekehrte Schluss:
"auch du hast ab jetzt Sex zu haben, egal wie sehr du ihn nicht willst." Das wäre nämlich Nötigung wenn nicht gar Vergewaltigung in der Ehe.

DAS habe ich auch nicht gesagt, selbstverständlich hat sie ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.
Das sehe ich genauso - ZUM GLÜCK wurde die gesetzliche "Pflicht" dazu längst abgeschafft.

Meine Aussage war, daß sie, wenn sie denn für sich entschieden hat keinen Sex mehr zu wollen nicht das Recht hat auch ihm den (dann eben außerehelichen) Sex zu verbieten - schließlich hat er GENAUSO ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wie sie - Also: "Habe ich ein Leben MIT Sex, oder habe ich ein Leben OHNE Sex?"!

Genausowenig wie er ihr den Sex aufzwingen darf, genausowenig darf sie ihm Sexlosigkeit aufzwingen.

Sexuelle Treue kann ich nur von jemandem erwarten, mit dem ich auch Sex habe!
 
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  • #26
#22 und #24 Sehr gut ! Ich habe selten eine so gute, ausgewogene Antwort gelesen.
 
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  • #27
Jeder Mensch hat jederzeit Anspruch darauf sich Sex dort zu suchen wo er will, er muss dann halt nur mit den Konsequenzen leben. Genauso muss natürlich auch jeder Mensch der in einer Partnerschaft ohne Sex leben will mit den Konsequenzen leben.
In beiden Fällen ist die logische Konsequenz eigentlich immer das die Beziehung einfach beendet wird weil keine wirkliche Beziehung mehr existiert. Die Frage ist also wieso die Partner da nicht in der Lage sind etwas zu beenden was eigentlich gar nicht mehr da ist.
 
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  • #28
"Anspruch" auf Sex hat niemand! Egal ob er Single ist, in einer Partnerschaft lebt oder verheiratet ist. Die Sexpflicht innerhalb einer Ehe ist ja, Gott sei Dank, abgeschafft!!!

Wenn Dir 4 Monate ohne Sex zu lang vorkommt, bespreche das mit Deiner Frau. Krisen sollten mit den Beteiligten gelöst werden und nicht mit Außenstehenden "weggef..." werden (Entschuldigung für den Ausdruck!). Wenn Du ehrlich bist, kannst Du Deiner Frau sagen, daß Dir Sex so wichtig ist, so daß Du übers Fremdgehen nachdenkst. Vielleicht ist es auch eine gute Übergangslösung, mit der alle Parteien leben können (vergleiche #12).
 
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  • #29
1. Ich denke nicht, dass Du erst noch eine "klare Ansage" machen musst. Nicht nach 4 Monaten.

Deine Frau ist ja nicht blöd. Dass sie seit 4 Monaten keinen Sex mehr will, weiß sie auch. Dass Du Dich unter diesen Umständen anderweitig umschaust, ist ja ganz klar. Was bitteschön solltest Du denn sonst machen?

2. Ich denke nicht, dass Du die Ehe deswegen erst beenden musst.

Sex ist wichtig, ganz ohne Frage, aber eine Ehe besteht ja noch aus wesentlich mehr als Sex. Die Ehe mal eben so beenden, die Partnerin sozusagen "wegwerfen", weil sie derzeit nicht funktioniert, wäre für mich einfach indiskutabel.

Das Problem mit der fehlenden Nähe, dem Sex und der Zuwendung kannst Du vorübergehend mit einer Anderen lösen.

Damit hast Du dann auch wieder den Kopf frei, um Dich um Deine Ehe zu kümmern und die vielleicht doch zu retten. Eine Krise muss keineswegs das Ende sein. Und eine "Durststrecke" kann man anderweitig überbrücken. Man sollte sie auch anderweitig überbrücken, bevor man vorschnell eine Ehe aufgibt. Immerhin habt Ihr Euch ja mal eine Menge bedeutet, und davon könntet Ihr vielleicht etwas wieder finden, wenn das Problem mit dem Sex erst einmal anders gelöst ist.
 
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  • #30
Hallo? Gehts noch? Es entscheidet doch keine Frau - ich will jetzt keinen Sex mehr haben. Das ist doch keine Entscheidung. Das ist eine Phase in der die Frau einfach keine Lust hat. Sei es, weil sie kleine Kinder hat und 5 x die Nacht aufstehen muss und tagsüber auch nicht zum schlafen kommt, sei es, weil sie gerade sehr viel berufsmäßig um die Ohren hat, oder weil körperlich etwas nicht mit ihr stimmt, die Hormone sie "brach liegen lässt". Ich finde schon, dass man dafür eine zeitlang Verständnis aufbringen muss. Natürlich auch umgekehrt. Es gibt nämlich auch Männer die manchmal eine zeitlang überhaupt keine Lust auf Sex haben. Das legt sich wieder. Wenn es natürlich ein Jahr oder länger anhält und derjenige auch keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen kann und alle "Auslöser" die man bisher vermutet hat nicht mehr da sind, z.B. die Kinder schlafen durch, beruflich ist es auch wieder ruhiger. Dann sollte man echt darüber reden, #rztliche Hilfe in Anspruch nehmen, oder eben die Trennung durchführen oder eine Einigung finden. Es soll ja auch Frauen geben, die ihrem Mann dann wenn Sie wirklich absolut nicht mehr vorstellen können nochmal lust auf sex zu haben, diese dem Mann anderweitig gönnen. Das gibt es sicher selterner als die Trennung, aber fremdgehen, egal von welcher Seite ist völlig inakzeptabel.
 
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