• #31
Liebe FS,
Du bist eine ganz besondere Rechenkuenstlerin, da staune ich wirklich Baukloetze.

Die Fakten:
- Die Kinder Deines Partners dürfen noch nichtmal zu Besuch kommen. Er arbeitet viel mehr, als Du, soll sich aber abhetzen und noch mehr Deine Kinder betreuen, damit Du Dich finanziell noch besser stellen kannst. Sorry, ich an seiner Stelle würde das auch nicht tun.

Ist eine Frage von Prinzipien, noch nichtmal von Sinnhaftigkeit.
- Aus Deiner Familie leben 3 Personen in der Wohnung, aber er bezahlt die halbe Miete. Eigentlich müsste die Miete durch 4 Personen geteilt werden, Du zahlst 75% für Dich und Deine Kinder, er 25%.
- Er zählt die Hälfte der Nebenkosten, muss genauso laufen wie Mietkosten: er 25%, Du 75%, weil ihr als Familie mehr verbraucht. Mit kleinen Kindern ist Strom- und Wasserverbrauch immens.
- Er zahlt die Hälfte der Haushaltskosten, verbraucht vielleicht 30%.
- Die Möbel gehören Dir und Deine Kinder nutzen sie deutlich mehr ab, als er, aber er soll berappen.
- Du hast die Wohnung gemietet und bekommst die Kaution zurück, wenn Du ausziehst. Warum also soll er sich nun an der Kaution beteiligen, zumal Du das Geld nicht wirklich brauchst. Du willst nur Macht über ihn.
- Er überzahlt jetzt schon seine Kosten in Eurer WG durch euer 50:50 Konzept. Was für einen Benefit also hat er, wenn Du noch mehr verdienst? Du bekommst jetzt schon mehr, als er anteilig bei fairem Umgang miteinander zahlen müsste.

Das er ab und an Dein Auto nutzt, um seine Kinder zu fahren, die Du aus dem Haus gedrängt hast, ist ein geringer Gegenwert und eigentlich ist unbezahlbar, dass er trotzdem so nett zu Deinen Kindern ist.
Du solltest ihm dankbar für seinen Einsatz und sein Verständnis sein, statt noch mehr Einsatz zu fordern und Gründe zu suchen, wie Du ihn noch mehr schröpfen und seinen Finanzrahmen noch mehr einengen kannst.

Ich würde mal sagen, Du machst bei der Geschichte bereits einen fetten Benefit
 
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  • #32
Puhhhh... Seine Kinder wollen nicht hier her und haben alles Mögliche unternommen um es nicht zu müssen...
Die Lösung war, an seinen Wochenenden ist er mit ihnen bei seiner Mutter. Seine Kinder und seine Mutter leben im gleichen Dorf. Eine kleine Single Wohung dort kostet fast so viel wie die Wohung, die wir jetzt haben.
ER möchte sie nicht in unsere Beziehung mit einbeziehen. Dann müsste er mit ihnen reden, dass sie nicht wieder auf meine los gehen.
Das will er nicht.
Und dann sitzen hier drei Teenager ,die kein Bock auf alles haben, denen das Essen nicht schmeckt, wenn sie überhaupt mal aus dem Zimmer kommen sollten.
Oder mein Freund sitzt nonstopp im Auto, um sie wieder zurück zu fahren, da sie ja ihre Hobbies haben und diese auch ausführen sollen. Und bei drei Kindern, wo zwei aktiv in unterschiedlichen Vereinen Fußball spielen, wird das bestimmt ein tolles Wochenende für alle Beteiligten. Wo wäre da jetzt der Vorteil oder die Grundlage für ein harmonisches Wochenende mit allen 5 Schäfchen in unserem Haus?
Ich bin gesundheitlich angeschlagen und einen Tag in der Woche in der Rehaklinik wohl auf Lebenszeit. Und ja, ich brauche einen freien Tag für Haushalt, einkaufen und Co. Das sind die zwei einzigen Tage, an denen ich die Hausaufgaben mit meiner Tochter zusammen machen kann.
Er arbeitet 40h plus, also die wenige Zeit, die er zuhause ist, geht er toll mit meinen Mäusen um. Er bringt selbständig den Müll raus, nein, er schmeißt nicht den ganzen Haushalt. Warum kommt ihr darauf, dass er das tut? Nur weil ich keine Überhausfrau bin und die Fugen im Bad nicht aus Langeweile mit der Zahnbürste putze? Und weil wir gemeinsam am Abend vor den Fernseher sitzen und Wäsche zusammen legen. Ja ,das finde ich, ist viel für einen Mann an der Beteiligung vom Haushalt. Ich habe es auch anders kennen gelernt.
Er erzieht meine Kinder mit, das möchte ich ihm auch lassen. ...[Mod].. Das fände ich eine blöde Basis für einen gemeinsamen Lebensraum.
Dieses Recht nimmer er sich oder bekommt er von mir. Das kann man jetzt drehen und wenden wie man will.
Ausgezogen ist er damals weil er plötzlich zurück zu seiner Frau wollte. Der Grund ihrer Trennung war nicht ich. Sie waren vorher schon getrennt.
Das er dann wieder zu mir gekommen ist, hat seine Kinder nicht besser auf mich und meine zwei Mäuse gestimmt. Ich kann es ihnen nicht mal übel nehmen. Die Grundlage für die Beziehung zu seinen Kindern kann ich jedoch kaum aus der Ferne beeinflussen. Und ich wäre die Letzte, mit der sie reden würden. Das ist seine Baustelle, ich kann ihn nur immer wieder dazu ermuntern daran etwas zu ändern.
Ohne vorheriges Gespräch würde ich sie hier aber jedoch nicht dulden. Das würde sonst auf dem Rücken meiner zwei ausgetragen werden. Die die sich am wenigsten wehren können.
Ist das verständlich?
 
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  • #33
Deswegen ist mir und vielen anderen Menschen die deutsche Mentalität ein Graus. Schau mal:

Ich würde niemals jemanden bitten, mein Auto vollzutanken. Nicht einmal Fremde!!!! Dazu wäre mein Stolz viel zu groß.
(Typisch ausländische Mentalität!)
Lieber: Einfach Auto nicht mehr hergeben. Ich finde es schon merkwürdig, wenn Paare sich ein Auto teilen, die NICHT miteinander verheiratet sind. So arm könnt ihr nicht sein, wenn ihr ein Haus, viele Kinder und ein Auto habt! Eher seid ihr verschwenderisch und gebt euer Geld für die falschen Dinge aus.

Ermutige ihn, sich für 400 Euro eine Studentenkarre zu kaufen, die er selber pflegen darf und wenn das nicht klappt, weil das Ding nicht funktioniert, sucht er sich freiwillig einen besseren Job, um sich ein richtiges Auto leisten zu können. Wer Ansprüche hat, muss mehr arbeiten, um sich den Lebensstil, den er hat, oder seinen Lebensstil ändern und das Auto abgeben.

Verstehst du, dass man Menschen nicht helft, indem man ihnen Gutes tun will? Man bewirkt damit eher den Gegeneffekt.

Ihr habt viele Kinder, viele Kosten, viele Probleme. Ein neuartiges Beziehungs-Patchwork-Model obendrauf. Ich würde euch vorschlagen, ein sehr akkurates Haushaltsbuch zu beginnen, indem jeder seine Kosten und Verträge einträgt. Dann schaut man, wer wo was abzwacken kann, und wer wo was mehr beisteuern kann. Im Kopf kann ich und niemand anderes hier das ausrechnen. Das muss auf dem Papier geschehen, um Klarheit und Lösungen zu finden. Du kennst deinen Partner besser und weißt, wo er flexibler ist und dann daran arbeiten.

Also wie gesagt, ich verstehe das Problem nicht und wie man sich Probleme macht, die keine sind:

- kein gemeinsames Auto mehr, wobei ein Auto weniger Kosten verursacht, als zwei.
- dein Partner tankt voll, wenn du es ihm richtig vermittelst, weil dein Bankkonto leer ist, oder er fährt nicht mehr unnötig in der Weltgeschichte herum, oder du lässt es ab sofort sein, das Auto vollzutanken. Warum kannst du dir nicht selber aktiv helfen? Ich verstehe das nicht!
- Einnahmen und Kosten auflisten und schauen, wo man seine Prioritäten verschiebt. Du weniger Kosmetik, Kleider, Essen, er weniger Elektronik und Unterhaltung. Normalerweile sind Männer ja heute sparsamer und schauen genau aufs Geld. Komischen Mann hast du da!
- Ich bin für getrennte Verhältnisse, so dass er wieder für sich alleine zurechtkommen und alles selber zahlen darf. Ein Mann, der für sich selber aufkommt, der braucht doch nicht das Geld der Frau.
 
  • #34
Er bezahlt hälftig Miete und Nebenkosten obwohl ihr drei eigentlich 2/3 zahlen müsstet und obendrauf erwartest Du dass er den unbezahlten Babysitter für Deine Kids gibt.
2/3, weil noch 2 kleine Kinder in der Wohnung wohnen? Geht's noch?
Und dann wohl noch am besten, die kleinen Kinder zum arbeiten schicken, damit sie die Miete selber bezahlen, oder was?
Im Anderen Thread verlangt der Mann auch keine 2/3 von der Frau, weil im Haus noch ihr Kind lebt….

Außerdem bin ich der Meinung, haben sich die großen Kinder durch das Mobbing selber disqualifiziert. In anderen Threads sagt ihr doch selber immer, die Kinder haben sich nicht in neue Beziehungen einzumischen und sie sollten diese akzeptieren!
Also bitte den gleichen Maßstab ansetzten!

Aber @Karolinchen , ich würde tatsächlich zu getrennten Wohnungen raten und dein Auto nicht mehr her geben.
Dann besorgst du dir tatsächlich eine Tagesmutter und behältst dein Gehalt für dich. Wenn ihr ausgeht, zahlt jeder seinen Anteil….
Dann hast du kein schlechtes Gefühl, weil er dich vielleicht ausnutzen könnte und du brauchst dir ebenfalls nichts vorwerfen zu lassen.
Falls er was sagt, sagst du wie es ist: Du möchtest Karriere machen und brauchst jemanden, der dir den Rücken frei hält, außerdem hast du das Gefühl, er steht (wegen den Vorfällen mit den Kindern) nicht 100% hinter dir.
 
  • #35
Nebenkosten, Haushaltsgeld und Versicherungen teilen wir 50/50
Wenn ihr alle Versicherungen 50/50 teilt zahlt er 50% der Versicherung für Dein Auto. Er benutzt es 2x im Monat um zu seinen Kindern zu fahren. Einfache Strecke 45 km. Macht < 200 km. Bei 8l BenzinVerbrauch kommt man auf ca. 20 € im Monat.
Wie schon einige Vorschreiber anmerkten, zahlt der Mann mehr als seinen Anteil an Nebenkosten, Miete, etc. An seiner Stelle würde ich Dir die 20 € Benzinkosten erstatten und zeitgleich den Anteil an den übrigen Kosten auf 1/4 reduzieren. Das dürfte für ihn unterm Strich kostengünstiger sein.

Die Kinder haben doch einen Vater. Dieser könnte doch die Kinder in der relevanten Stunde beaufsichtigen.
 
  • #36
Für mich klingt das insgesamt nach kleinlicher Aufrechnerei. Wenn er die Hälfte der Kosten trägt, obwohl Deine beiden kleinen Kinder noch mit im Haushalt leben und Du dazu noch mehr verdienst als er, dann finde ich nicht logisch, dass er mehr zahlen soll. Ich denke, er kann das auch kaum, denn 1100 Euro sind nicht viel. Wenn Du dann noch Benzinkosten für ab und an mal fahren verrechnest und ihr sowieso nach Deiner Aussage schon eher eine WG als eine Beziehung habt, dann ist doch da ganz grundlegend der Wurm drin.
Suche Dir doch einfach einen anderen Mann, der eine Frau mit zwei Kindern mehr unterstützt.
 
F

Frau29

Gast
  • #37
2/3, weil noch 2 kleine Kinder in der Wohnung wohnen? Geht's noch?
Und dann wohl noch am besten, die kleinen Kinder zum arbeiten schicken, damit sie die Miete selber bezahlen, oder was?

2/3 ist m.E. zu wenig, denn 2/3 sind nur 66,67% Es sind jedoch zwei Kinder, das bedeutet die Fs mit den zwei Kindern entspricht 3/4 also 75%.

Die Fs müsste also einen Anteil von 75% tragen und er einen Anteil der Kosten von 25%. Also 25% der Miete sowie 25% der Nebenkosten (Strom/Wasser/Heizung/GEZ Gebühr) und wie zuvor schon einmal geschrieben 30% der Ausgaben für Lebensmittel (da er vermutlich aufgrund seiner körperlichen Arbeit (40Std + Überstunden) natürlich auch mehr Nahrung benötigt.

Es sollen ja nicht die Kinder arbeiten, sondern der leibliche Vater ist in der Pflicht diese Kosten zu tragen. Der Freund hat bereits 3 Kinder für die er Unterhalt bezahlen muss, da braucht er kein 4. und 5. Kind für das er auch noch zahlen soll.
 
  • #38
2/3, weil noch 2 kleine Kinder in der Wohnung wohnen? Geht's noch?.... die kleinen Kinder zum arbeiten schicken, damit sie die Miete selber bezahlen, oder was?
Im Anderen Thread verlangt der Mann auch keine 2/3 von der Frau, weil im Haus noch ihr Kider Leben.....

Gegenfrage: was hast Du denn geraucht?
Die Kinder der FS schlafen sicherlich nicht raumsparend in Schrankschubladen sondern haben eigene Zimmer, d.h. brauchen Wohnraum, den der Partner der FS bei 50:50 mitfinanziert.
Dieser ist aber für die Kosten, die diese Kinder verursachen nicht verantwortlich, dass ist deren Vater und die FS. Sorum wird ein Schuh draus.

Im anderen Thread geht es nicht um einen Mann mit Selbstbehalt, der wie hier noch nichtmal den gesetzlichen Unterhalt nach Dd Tabelle zahlen kann, sondern um einen mehrfachen Millionär und eine Gutverdienerin.
Dort hat die FS ein Kind, ihr Partner zwei Kinder. Beide machen mit ihren Exen das Wechselmodell. Dass man dort die Kinderzahl nicht aufrechnet, hat das Paar wohl zusammen entschieden und passt für sie.

Also bitte keine Äpfel mit Zwiebeln vergleichen.
 
  • #39
Ich bin 100% alleinerziehend. Das hat seine Gründe und ist auch für meine Mäuse besser so. Das hat hier auch nichts zu suchen und darauf möchte ich nicht weiter eingehen.
An meinem Auto bezahlt er gar nichts, auch keine Versicherung. Warum sollte er, ist doch meins. Er kann es sich auch gerne mal ausleihen. Nur wäre es schön oder nach geraumer Zeit eigentlich mal selbstverständlich das er auch „mal“ eine Tankfüllung übernimmt. Das wir unseren Haushalt gemeinsam führen so wie jeder eben kann ist ja wohl auch klar. Ich halt nunmal mehr da ich es zeitlich einrichten kann. Die Versicherungen die wir gemeinsam haben bezahlt jeder seinen Anteil. Meine für mich und meine Kinder zahle ich selbstverständlich selbst. Wie kommt ihr darauf das er das mit finanziert? Ich dachte eigentlich das deutlich genug formuliert zu haben.
Er bezahlt nichts! für meine Kinder. Nicht mal deren Zahnbürsten!
Er hat hier ein gutes bequemes Leben, allen elektrischen Schnick Schnack den ich finanziert habe. Und dann findet ihr es unverschämt von mir das er anteilig 50/50 Miete bezahlt? Mehr Platz hat und eine Werkstatt. Er müsste alleine mehr Miete bezahlen und er hat wirklich nichts...
Und als er die Fahrtkosten über seine KK abgerechnet hat und bis dato nie mein Auto getankt hatte is mir einfach die Hutschnur hoch gegangen...
 
  • #40
Irgendwas stimmt an deinen Aussagen nicht.
Deine 'Mäuse' sind nach deiner Aussage zwei und vier Jahre alt. Und weiter unten sagst du, du musst Hausaufgaben mit deiner Tochter machen...? Hausaufgaben mit vier Jahren? Wie alt sind Sie denn jetzt?

Ich habe auch drei Kinder. Eine ist noch in der Pubertät und zwei erwachsen. Niemals hätten sie zwei Kleinkinder schlecht behandelt. Das kann doch gar nicht sein. Übertreibst du da nicht ein bisschen?
Natürlich sind Jugendliche manchmal anstrengend. Aber wenn man auf sie eingeht und mit ihnen redet kann man Lösungen finden.

Für eine Stunde kannst du dir wirklich eine Tagesmutter leisten. Das Geld hast du dann ja schnell wieder verdient wenn du mehr arbeiten kannst.

Ich würde euch raten wieder getrennt zu leben.
Da stimmt doch einiges nicht bei euch.
 
  • #41
Liebes Karolinchen

Mir scheint, du willst über das Geld, über das Aufrechnen und Fordern, im Grunde etwas ganz anderes erreichen. Deine Rechnungen wirken auf mich fast obsessiv und so, als würde eine andere Schieflage oder gefühlte Ungerechtigkeit irgendwie aufs Geldthema übertragen.
Ihr scheint mir beide mehr mit dem Beruf und den Kindern verbunden, als mit einander. Konntest du ihm verzeihen, dass er dich fast verlassen hätte?
 
  • #42
Oh man...
Jetzt sind meine Mäuse 4 und 6. Als wir zusammen gezogen sind waren sie 2 und 4. Die Wohnung haben wir damals zusammen gemietet mit dem Hintergrund dass seine Kinder hier auch platzt haben.
Das die dann so auf meine los sind konnte keiner Ahnen und ja Kinder können grausam sein. Vor allem wenn sie beabsichtigen eine Beziehung zu zerstören.
Also es hat nicht geklappt. Ich hab mein Leben auch nach seinen ausgerichtet, mein Auto danach ausgewählt fünf Kinder von A nach B zu bekommen.
Die Wohnung haben wir zusammen angemietet. Wir stehen beide im Mietvertrag.
Er müsste eine Stunde eher Feierabend machen damit er zu Hause ist wenn die große von der Schule kommt und die kleine vom Kindi abholen. Ich könnte dann von 8:15 Uhr bis 19:00 oder 20:00 Uhr arbeiten und müsste nicht um 15:00 Uhr Feierabend machen. Macht in Summe 4-5 h mehr Arbeitszeit.
Oh Leute ich hab keine Lust mehr das zig tausend mal zu erklären...
 
  • #43
In deiner ersten Aussage steht dass ihr die Versicherungen, das Haushaltsgeld und die Nebenkosten 50:50 zahlt, und nun wirfst du uns vor nicht richtig gelesen zu haben. Angeblich zahlt er jetzt nur seinen Anteil (also nichts für die Kinder) und keinen 50% Anteil.
Irgendwie drückst du dich da nicht korrekt aus. Und das kannst du uns jetzt nicht vorwerfen.

Sehr seltsam...
 
  • #44
Du hast mehr Geld zur Verfügung.
Ihr teilt euch die Kosten.
Du gehst Teilzeit und er Vollzeit arbeiten.
Du möchtest jetzt anteilig Geld für die Benutzung deiner Möbel und ein Teil der Kaution, sowie Spiritkosten + das er sich mehr um deine Kinder kümmert, damit du mehr arbeiten kannst. Wo ist der Mehrgewinn für Ihn?

Dein Mehrgewinn: du hast einen Partner der deine Kinder akzeptiert und mit ihnen liebevoll umgeht. Er ist für sie wie ein Vater.
Er unterstützt dich im Haushalt und beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten.

Ohne ihn: Hättest du auch keinen für deine Kinder und müsstest dir eine Tagesmutter suchen, damit du Vollzeit arbeiten gehen kannst. Zusätzlich dazu müsstest du den kompletten Haushalt alleine übernehmen und du müsstest die Wohnung allein finanzieren.

Sorry, ich denke nicht das du finanziell und zeitlich besser dastehen würdest, wenn du sein Essen + sein Sprit + anteilmäßige Abnutzung der Möbeln dagegen rechnest und hierbei ist noch nicht die Tatsache eingerechnet das deine Kinder ihn sehr mögen - schon alleine das hat einen unbezahlbaren Wert!

Also was genau möchtest du?

Einen Mann der mehr Geld verdient (ohne/weniger Altlasten)?
Dieser wird jedoch keine Zeit oder Lust haben deine Kinder zu betreuen.
Zudem schließen wohl einige Männer eine Alleinerziehende mit zwei kleinen Kinder
als potentielle Partnerin eher aus.

Einen Mann der sich um den Haushalt + Kinder intensiv kümmert um dir damit den Rücken
frei zuhalten?
Der kann wiederum deinen finanziellen Anforderungen nicht standhalten.

Ein Partner auf Augenhöhe
(in Sachen Kinder + Geld Aufteilung )?
Der wird seine Kinder dann aber nicht außerhäuslich empfangen,
bzw. nicht mehr Zeit mit deine Kinder als seine eigenen Kinder verbringen wollen.

Eine LAT- Beziehung?
Getrennte Wohnungen, jeder finanziert sein Leben komplett alleine. Bestimmt jedoch auch selbst über seine Arbeit und Freizeitgestaltung und bei der gemeinsamen Pärchenzeit spielen dann deine - sowie seine Kinder eine untergeordnete Rolle.

Denk mal darüber nach, warum die meisten Antworten nicht wie von dir gewünscht ausfallen!?

Ich glaube, du hast es schon ziemlich gut getroffen mit deinen Partner.
 
  • #45
2/3 ist m.E. zu wenig, denn 2/3 sind nur 66,67% Es sind jedoch zwei Kinder, das bedeutet die Fs mit den zwei Kindern entspricht 3/4 also 75%.

Kinder essen weniger. Dafür könnte man den Unterhalt in das Einkommen der Mutter mit einrechnen und dann nach Einkommensverhältnissen aufteilen. Ohne Berücksichtigung der Kinder.

Ich bin 100% alleinerziehend. Das hat seine Gründe und ist auch für meine Mäuse besser so. Das hat hier auch nichts zu suchen und darauf möchte ich nicht weiter eingehen.

Das nimmt jeder hier zur Kenntnis und macht sich seinen Reim auf die Art, wie Du das formulierst.

Wie kommt ihr darauf das er das mit finanziert? Ich dachte eigentlich das deutlich genug formuliert zu haben.
... anteilig 50/50 Miete bezahlt?

Genau deshalb. Wenn man eine Wohnung hat, in der 2 Kinder vermutlich auch ihre eigenen Zimmer haben, dann finde ich persönlich 50/50 ok (wir machen das mit einem Kind auch so, aber ich kann mir das leisten), aber natürlich ist es eine Querfinanzierung, die er leistet. Du bekommst Unterhalt, der Dein Einkommen erhöht. Von einem Mann würden viele Frauen erwarten, dass er nach Einkommen mitbezahlt, damit müsstest Du sicher mehr als 50/50 bezahlen. Oder liegt Dein Einkommen incl. Unterhalt auch nur bei 1100 Euro?
Ohne Kinder könnte die Wohnung klar kleiner sein. Dafür müsstest Du nicht um ein paar Kilometer, die er hier und da mal fährt, so ein Theater machen.

Mir erscheint Deine Aufrechnerei schlicht seltsam.
 
  • #46
Erst mal Hut ab dafür, dass du hier weiter so toll mitschreibst, obwohl dir erheblicher Wind entgegen bläst.
Du wirst aber zunehmend ungehalten, weil wir vieles falsch verstehen.
Ich dachte eigentlich das deutlich genug formuliert zu haben.
Leider nein, ganz und gar nicht.
Du widersprichst dir von mal zu mal. Erst hast du die Kinder entfernt, dann sind sie es, die nicht kommen wollen.
Erst sind deine Kinder zwei und vier Jahre alt, dann musst du mit der Großen Hausaufgaben machen.
Erst zahlt er die Hälfte an Versicherungen, dann fragst du, wie wir denn darauf kommen, dass er sich an der Autoversicherung beteiligt.
...
Du schiebst auch immer neue Informationen nach.
Nein, wir wußten bislang nicht, dass du schwer krank bist und einen Tag für die Reha brauchst.
Dass du mit dem Vater deiner Kinder keinen Kontakt hast.
Dass dein Freund dich um das Fahrtgeld, das er von der Krankenkasse bekommen hat, betrogen hat ( stimmt, da wäre auch mir der Hut hochgegangen ).
Dass er so wenig verdient, dass er oberhalb des Selbstbehalts nicht mal den Mindestsatz an Unterhalt bezahlen kann und somit alles, was er zusätzlich verdient, den Kindern zusteht.
Dass er bei dir kostenlos eine Werkstatt benutzen kann.
...
Ach Karolinchen, ich weiß auch nicht.
Ich sehe es auch so, dass dir das Zusammenleben mit diesem Mann keinen Vorteil bringt.
Aber ich sehe auch, dass er nicht mehr bezahlen kann.
Und dass er dein Auto braucht, um seine Kinder zweimal im Monat zu besuchen.
Dass er keinen Bock hat, sich um deine Kinder zu kümmern, verstehe ich auch.
Ich sehe hier keine Lösungsmöglichkeiten.

Ich empfehle, ihn zu bitten, auszuziehen.
Du wirst dann mehr bezahlen müssen, unterm Strich bleibt für dich weniger als jetzt, aber du musst dich nicht mehr ärgern.
Auch nicht, dass am kritischen Tag keiner die eine Stunde abdeckt. Dafür wirst du eine Lösung finden, vielleicht eine Schülerin, die für die eine Stunde kommt, das kostet doch fast nichts, vielleicht 20 € mit deren Fahrtkosten.

Du bist wütend, du fühlst dich ausgenutzt.
Löse dich aus der unglücklichmachenden Situation.
Sieh die Trennung nicht als Folge dessen an, dass er doof ist oder du ihn nicht mehr liebst, sondern weil das Zusammenleben nicht geklappt hat.

w 50
 
  • #47
Und nein ich möchte keine 200€ im Monat von ihm. Das ist lediglich die Summe auf die ich komme wenn man den Satz für möbliertes Wohnen ausrechne.
Ich finde es ehrlich gesagt befremdlich, dass Du ernsthaft darüber nachdenkst, ob Du von deinem Partner einen finanziellen Ausgleich für die Abnutzung der Möbel verlangen kannst. Auch hast Du angedeutet, dass dein Partner viel mehr Nahrungsmittel braucht als Du und Deine Tochter zusammen. Als Dein Partner würde ich mit dieser Art des Aufrechnens überhaupt nicht klar kommen und mich so schnell wie möglich aus (deiner) Wohnung für immer entfernen.
Du hast gewusst, dass dein Freund 3 Kinder hat und deshalb nicht über die gleichen finanziellen Mittel wie Du verfügst. Wenn Du dir keine neue Möbel leisten kannst, solltest du eben keine kaufen. Und wenn es dir um das Benzin geht, dann leih ihm einfach dein Auto nicht mehr. Du hast gewusst, dass ihm nur sein Mindestbehalt von knapp € 1.100,00 bleibt. Wenn Du damit auf Dauer nicht klar kommst, solltest Du dich trennen.
 
  • #48
Mein Gott, ich kann das nicht weiter lesen. Du bist so berechnend und denkst nur ans Geld. Der arme Mann! Hoffentlich merkt er es bald, wie eiskalt Du bist... Was ist mit Gefühlen? In einer liebevollen Partnerschaft gibt es ein Geben und Nehmen. Schon mal was davon gehört? Oder dass in einer Beziehung Liebe sein soll und die Partnerin nicht eine Rechenmaschine neben sich stehen hat...
 
  • #49
Du hast Teilzeit vielleicht mehr Kohle zur Verfügung, weil du Unterhalt beziehst?
Nicht falsch verstehen, ich finde das richtig. Der Unterhalt steht dir + Kindern zu!
Dein Partner jedoch arbeitet Vollzeit und ist derjenige der für 3 Kinder + (Ex Frau?) bezahlt.

Wie stellst du dir das vor?
Denkst du, er kann einfach so als unterhaltspflichtiger Vater (+Ex-Mann) ohne einen triftigen Grund seine Arbeitszeit herunter schrauben?
Das hat doch normalerweise auch Auswirkung auf sein Gehalt und damit auch auf den Unterhalt seiner Kinder!

Frag doch den leiblichen Vater deiner Kinder wegen der zusätzlichen Betreuung, denn dieser kann vielleicht auch einen Mehrwert aus deiner Mehrarbeit ziehen!
 
  • #50
Hallo liebes Karolinchen,
naja es ist wirklich etwas schwer dich sofort richtig zu verstehen. Du änderst bzw fügst deinen Aussagen immer weitere Infos zu und bist ziemlich schnell ungehalten.
Der Mann hat lediglich 1100€ für sich zur Verfügung....wieviel bleibt dir denn nach allen Abzügen übrig? Mich wundert es auch, dass kein größerer Aufschrei von den Männern kommt. Eigentlich bestätigst du die Vorurteile vieler Männer hinsichtlich der "Geldgeilheit" einiger Frauen.
Was ich dir rate?! Lass den Mann ziehen und gib ihm die Chance eine Frau zu finden, die ihn um seiner selbst liebt.
 
  • #51
Ich hab den Eindruck, die Hauptsache ist für Dich, dass Du beruflich fortkommen könntest und mehr Geld haben könntest, wobei er für Dich beruflich zurückstecken soll und seinen Kindern dann weniger geben kann. Abgesehen davon, dass er schon geäußert hat, dass er nicht Dein Hausmann werden will, was ja dieser Schritt wäre, seh ich irgendwo auch eine Art Konkurrenz der Kinder. Seine Kinder kriegen ja weniger, wenn er weniger arbeitet, Deine kriegen mehr, wenn Du mehr arbeitest. Der Mann will seinen Kindern vielleicht auch was bieten. Du rechnest anscheinend nur "es bleiben für ihn/uns ja eh nur 1100", alles was drüber ist, ist in Deinen Augen verloren, in seinen aber anscheinend nicht, und das finde ich verständlich.

Ich würde mich auch aufregen, wenn jemand Benzingeld wiederkriegt und ich es eigentlich kriegen müsste, weil ich das Benzin vorher bezahlt habe, und er aber nicht mal drüber redet.
Zu Deinen Rechnungen kann ich nichts sagen, ich hab jetzt nicht mehr alle Fakten im Kopf. Aber ich würde auch drüber nachdenken, ob das mit der Miete und den Nebenkosten zur Hälfte fair ist.

Ich finde Dein Eingreifenwollen in SEINE Arbeitswelt zu DEINEN Gunsten aber übergriffig. Ihr seid keine Familie, jeder hat seine eigene Familie und es werden Grenzen gezogen. Seine Kinder kommen nicht zu euch (würde ich auch nicht wollen, weil sie mobben, allerdings ist da noch die andere Seite: Er wohnt nicht BEI Dir, sondern ihr beide wohnt in einer Wohnung, bei der jeder die Hälfte bezahlt, dh. es gibt Rechte und EIGENTLICH wäre es keine Frage, dass seine Kinder auch bei euch sein können müssen, zumal Deine ja dauerhaft da sind. An sich müsstest Du dann die WEs, bei denen ihn seine Kinder in seiner Wohnung besuchen, eben woanders hingehen, wenn Du nicht wolltest, dass die Kinder aufeinandertreffen. Nun wollen die ja selbst nicht. Aber hier hast Du einen Vorteil geschenkt bekommen - er besteht nicht drauf, auch seine Wohnung mit seinen Kindern zu einem Besuch zu nutzen). Deine Kinder bringt er nicht ins Bett, weil er nicht Dein Kindermädchen sein will. Er will Dir nicht den Rücken freihalten dafür, dass DU mehr Geld hast, das NICHT in eine Familienkasse fließt, aus der auch er Geld nehmen kann. Finde ich einzusehen.

Frage: Was hätte er davon, eine Stunde weniger zu arbeiten? Wenn Dir hier nur einfällt, dass Du dann mehr Geld hast, ihm aber finanziell nicht weiter entgegenkommst, so dass er z.B. seinen Kindern mehr Geld geben kann, warum sollte er das tun?
 
  • #52
Ich habe sehr wohl verboten das seine Kinder nach dem geschehenen nicht noch hier her dürfen. Diese haben jedoch auch alles daran gesetzt diesen Zustand zu erreichen. Wer hat jetzt bei diesem makaberen Spiel gewonnen? Das mir das hier als böswillige negative Einstellung zu seinen Kindern ausgelegt wird, war mir nicht klar. Sollte ein erneutes Aufeinandertreffen für alle Beteiligten auf einem „normalem“ Niveau stattfinden, so sind seine Kinder hier herzlich willkommen. Da seine Kinder an diesem Zustand nichts ändern wollen, wird es wohl so bleiben.
Meine Gesundheit beansprucht etwas mehr Zeit in meinem Leben. Jedoch komme ich damit gut klar und bin froh nicht noch stärker eingeschränkt zu sein. Ich werde jedoch nie fünf Tage die Woche arbeiten gehen können. Das packt mein Körper nicht mehr.
Was wir GEMEINSAM an Versicherungen haben teilen wir 50/50. Die Versicherungen für meine Kinder bezahle ich natürlich selbst so wie die meines Autos. Was wir für den Haushalt und Lebensmittel benötigen wie zb auch Waschmittel teilen wir 50/50. Da er sehr viele Arbeitsklamotten braucht, kommen wir auch auf einen ca 50/50 Anteil der zu waschenden Menge. Also laufen wir doch mit unserem 50/50 Modell bei Dingen die uns gesamt betreffen ganz gut. Die komplette Einrichtung inklusive Küche und so ziemlich alles in der Werkstatt habe ich bezahlt.
Mein Ex-Mann und Vater meiner Kinder hat für mich nie Unterhalt bezahlt. Ich habe mich getrennt und habe kaum etwas mit genommen, außer die Möbel der Kinder. Er darf seine Kinder auf Grund von Gewalt durch ihn nicht mehr sehen. Das muss ich ja wohl nicht weiter begründen...
Unterhalt für die zwei zahlt er.
Die Wohnung haben wir zusammen gemietet. Sollten alle fünf Kinder hier sein, gibt es für seine drei auch eine Rückzugsmöglichkeit. Das habe ich doch auch mit finanziert. Er ist letztes Jahr im Juni von heute auf morgen ausgezogen, er liebt seine Frau wohl doch noch. Hat anteilig seine Kaution zurück gefordert und das was wir bis dato gemeinsam angeschafft hatten ausbezahlen lassen. Das waren auch mal spontan 1800€. Der Mietvertrag ist für 3 Jahre unkündbar. Ich hätte nicht mal eine kleinere Wohung nehmen können. Dazu kommt der momentane Wohnungsmarkt. Alleinerziehend mit zwei Kindern, selbst auf dem Land fast ein Ding der Unmöglichkeit eine Wohnung zu finden.
Einen Monat später steht er wieder vor der Tür, er hat sich geirrt....bäng...
Warum er hier wieder lebt? Puh ja, warum wohl. Ich liebe ihn. Ob ich ihm das komplett verzeihen kann? Auf jeden Fall ist die Basis unserer Beziehung eine andere. Und ja, ich habe immer noch ein klein wenig die Angst im Nacken das er einfach irgendwann wieder geht.
Ich will nicht nur eine Stunde mehr arbeiten, sondern 4-6 Stunden. Wegen einer Stunde würde ich nicht so ein Fass aufmachen. Es geht darum, er müsste eine Stunde eher aufhören damit die Kinder an diesem Tag betreut sind. Er mit ihnen zu Abend isst und sie ins Bett bringt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #53
Die Frage ist, warum möchte Dein Partner Dich in der für Dich offenbar wichtigen Angelegenheit nicht unterstützen.
Geht es evtl. darum, dass ihm die Stunde pro Woche (4 pro Monat) am Ende finanziell fehlt. Sprich er seinen Kindern weniger Geld geben kann?
Wäre es in diesem Fall für Dich eine Lösung ihm das fehlende Geld zu geben? z.B. durch Verringerung seines Mietanteils um den entsprechenden Betrag?

Oder geht es ausschließlich um das zu Bett bringen der Kinder? Du schreibst, Du könntest bis 19.00 oder 20.00 Uhr arbeiten. Keine Ahnung wann Kinder mit 4 bzw. 6 Jahren normalerweise ins Bett gehen, meine brauchten wenig Schlaf und waren nicht vor 20.30 Uhr im Bett. Wäre es möglich, dass Du um 19:00 Feierabend machst und die Kinder ein wenig länger aufbleiben bis Du zuhause bist und sie zu Bett bringen kannst?
Wäre Deinen Kindern evtl. zu vermitteln, dass sie, wenn Dein Partner sie ins Bett schickt, selbstständig ins Bett gehen?
 
  • #54
Wegen einer Stunde würde ich nicht so ein Fass aufmachen. Es geht darum, er müsste eine Stunde eher aufhören damit die Kinder an diesem Tag betreut sind. Er mit ihnen zu Abend isst und sie ins Bett bringt.
Er müsste Dir einen Gefallen tun und dabei weniger arbeiten, um Kinderbetreuung bei DEINEN Kindern zu machen, während Du mehr arbeitest, um mehr Geld zu verdienen und beruflich voranzukommen. Und das bei einem Mann, der durch seine Arbeit sowieso immer nur den Grundbetrag behalten darf, seinen Kindern vielleicht nicht mal den vollen Unterhalt zahlen kann, es problematisch mit seinen Kindern ist, dass er sie nicht bei sich zu Hause sehen kann (der Grund ist ja egal, es geht um den Umstand an sich, dass er auch hier Kompromisse machen muss).
Es geht meiner Ansich nach nicht um die eine Stunde, es geht darum, wie er sich sieht, was er so erreicht hat, um sein Leben und um euer Leben, um Deine Rolle als Frau, die mehr Geld hat und super klarkommt mit Arbeit und Gehalt, und ihn, der seine Kinder selten sieht, der anscheinend nicht abgeschlossen hat mit seiner Exbeziehung.
Es geht vielleicht auch darum, dass er was bieten will. Den Kindern kann er nicht den Vater bieten und vielleicht nicht mal den vollen Unterhalt, keine teuren Geschenke, die ja gern als Ersatz für Gefühle und Zeit gegeben werden. Und in eurer Beziehung kann er sich kaum selbst über Wasser halten mit dem Grundbetrag. Da wäre die eine Stunde mehr halt noch ein weiterer Schritt in eine Richtung, die er nicht haben will - sich als Kinderbetreuer und Hausmann, Du die, die das Geld mitbringt.
 
  • #55
Du wirst mit ihm grundsätzlich reden müssen.

Aber, vorher überlegen, was Du überhaupt willst.
Ich stelle Dir meine üblichen Fragen
Was empfindest Du für ihn?
Wie empfindest Du Eure Beziehung?
Wie soll Eure Zukunft in 5 Jahren aussehen?
Vielleicht fallen Dir noch ein paar Fragen ein, ich könnte nicht mit einem Mann Leben, von den ich denke, dass er eine andere liebt und er evtl. Zurück geht. Er nur bleibt, weil es bequem ist.

Finanzen kann man klären, sich zusammen setzen, etc.
Vielleicht findet er auch eine Lösung, seine Arbeitszeit so zu verteilen, dass er diese Stunde früher kommen kann.
Oder Ihr findet jemanden, der diese Stunde überbrückt, bis er übernimmt.
Weniger darf er nicht arbeiten, aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen.

Du fragst, wie andere es machen?
Wenn ich mit jemandem zusammen wohne, gab es immer gemeinsame Kasse, und wir haben über die Finanzen geredet, entschieden, Budgets aufgestellt. In meiner 1.Ehe war es knapp, auch er hatte Unterhaltsverpflichtungen.
Wir haben über alle Eckdaten geredet, Lösungen gefunden.
Heute würde ich wohl mit einem gemeinsamen Konto arbeiten und jeder hätte noch ein eigenes.
Entweder lebt man zusammen oder man lässt es, meine Haltung.

Euer Streit um Finanzen ist für mich wie bei vielen ähnlichen Debatten nur das Symptom, dass bei Euch etwas gründlich schief hängt.
Du frustriert bist, gestresst und zweifelst.

Überlege Dir, was dahinter steht.

Am Rand, ja Du wirst hier angegangen, aber manches ist auch dem Ton Deiner Posts geschuldet.
Den Frust kann man aus jeder Zeile lesen.
 
  • #56
Guten Morgen,

liebe FS, ich sehe dein heilloses und widersprüchliches Durcheinander als Zeichen, dass sich ein großes Paket Frustrationen angesammelt haben. Ihr beide habt es sehr wahrscheinlich versäumt, mental gewaltfrei miteinander zu kommunizieren. Du erwartest vielleicht insgeheim eine Revanche für sein Verhalten, weil er dich mal kurzerhand verlassen hatte, verständlich. Dein Liebster, wenn er das überhaupt noch ist, ist auch ebenfalls in seinen Welten verfangen.
Du kannst es ganz einfach händeln und dich trennen, grundsätzliche Probleme werden dich aber wieder einholen, oder du kannst wachsen und dazulernen. Das ist eine Entscheidung, die du treffen solltest und du musst dir über deine Gefühle zu deinem Partner klar werden, auch über deine wirklichen Ängste. Dann brauchst du diese auch nicht in die von dir geforderte Kaution verstecken und dein Freund taumelt nicht weiter im Dunkeln.
Ich würde mir in eurer Konstellation sehr wünschen, dass ihr das hinbekommt, step by step. Ihr habt beide Lasten und Verantwortung zu tragen und es sollte und könnte das Ziel sein, gemeinsam euer Leben zu verschönern, statt Frustrationen und noch mehr Belastungen anzuhäufen. Sprecht miteinander und wenn ihr das nicht hinbekommt, nimmt Unterstützung in Anspruch.

Ich wünsche dir, dass du Kraft, Mut und genug Liebe im Herzen hast, um entsprechend neue Weichen stellen zu können. Alles Gute dir!
 
F

Frau29

Gast
  • #57
Sollten alle fünf Kinder hier sein, gibt es für seine drei auch eine Rückzugsmöglichkeit. Das habe ich doch auch mit finanziert.

zb auch Waschmittel teilen wir 50/50. Da er sehr viele Arbeitsklamotten braucht, kommen wir auch auf einen ca 50/50 Anteil der zu waschenden Menge. Also laufen wir doch mit unserem 50/50 Modell bei Dingen die uns gesamt betreffen ganz gut.

Ja, bei dem Waschmittel mag die 50/50 Regel zutreffen und mit viel Nachsicht vielleicht noch bei den Lebensmitteln. Obwohl ich auch bei den Lebensmitteln nicht glaube, dass er 50% der Lebensmittel konsumiert, da er bei 40Std + Überstunden Arbeit sicher einen großen Teil außer Haus ist, noch dazu an den Wochenenden mit seinen Kindern. Und in dieser Zeit muss er sich sicherlich extra Lebensmittel kaufen. Ich glaube deshalb, dass du mit den Kindern - die ja deutlich mehr zuhause sind - mehr Lebensmittel verbrauchst.

Bei allem anderen wie Wohnraum, Strom/Wasser/Heizung/GEZ Gebühr ist m.E. 25% für ihn absolut legitim und 50% finde ich deutlich zu viel (ausgenommen für Waschmittel).

Er bezahlt nichts! für meine Kinder. Nicht mal deren Zahnbürsten!

Da gibt es auch wirklich keinen Grund dazu! Er hat 3 eigene Kinder für die er die Zahnbürsten bezahlen muss. Und wie oben beschrieben zahlt er m.E. bereits deutlich zu viel!
 
  • #58
Ah richtig, DAS ist ja deine eigentliche Frage.

Also, ich habe zweimal mit einem Mann zusammen gewohnt.
Beim ersten war ich 25, war gerade mit dem Studium fertig und verdiente wenig.
Er war seit einigen Jahren ausgelernt und verdiente mehr als ich.
Wir zogen in die Wohnung, die mir meine Eltern zum Diplom geschenkt hatten, folglich bezahlte er keine Miete.
Ich bezahlte alle Nebenkosten, denn ich wollte, dass er bei mir wohnt.
Wir kauften jeder Essen ein, meist allein und jeder bezahlte das dann. Er kaufte gerne beim Metzger seines Vertrauens teures Fleisch, außerdem leckere Sachen sowie seine Zigaretten und seine Schönheitskrempeleien.
Ich kaufte Basics wie Nudeln, Milch, Gemüse und Klopapier.
Ich war doof und als er auszog, war der Vorteil bei mir.
Es ging nur ein halbes Jahr, nachdem wir vorher fünf Jahre zusammen waren.

Beim zweiten war ich 27 und verdiente etwas mehr.
Er verdiente gar nichts, aber ich wollte, dass er zu mir zieht, denn wie hatten ein Kind zusammen.
Ich bezahlte hier komplett alles, außer seinen Zigaretten und Hasch.
Er hatte ja auch vorher eine Wohnung, die vermietete er unter und fand es selbstverständlich, dass er das Geld behält.
Nach 2,5 Jahren bat ich ihn auszuziehen, was er nicht tat, so dass ich ihn einfach im Bett liegen ließ, Strom, Gas und Wasser abbestellte und mit dem Kind auszog. Da ging er in seine Wohnung zurück und ich konnte die Wohnung vermieten.
Ich war immer noch doof und der Vorteil war nach der Trennung bei mir.

Ich wohnte danach nie mehr mit einem Mann zusammen.

Jetzt habe ich eine LAT-Beziehung, verdiene gut, der Mann auch und jeder bezahlt seinen Kram.
Ich bezahle öfter, wenn wir essen gehen oder in Urlaub fahren. Wir nehmen meistens mein Auto und ich besorge alle Geschenke, wenn wir eingeladen sind.
Aber er repariert mein Auto und wenn er neue Wischerblätter dranmacht so wie gestern, besorgt er die und will kein Geld für die Dinger haben.
Kürzlich sind wir 500 km gefahren, weil ich was Schönes bei ebay ersteigert hatte und das in mein Auto nicht reingepasst hätte. Da habe ich ihm auch kein Geld fürs Benzin gegeben.
Wir reden nie über Geld, was aber erstens daran liegt, dass wir beide ausreichend haben und zweitens, dass wir dieses Symbol zum Unfrohsein nicht brauchen.
Dieser Mann verplempert seinen Sonntag und fährt bei Schnee für mich so weit, trägt dann noch das Schmuckstück, was ziemlich schwer war und ich muss nicht mal darum bitten, weil es selbstverständlich ist, dass er es tut.
Wer redet da schon von Geld ?

Ich schließe mich an, einige haben es bereits geäußert. Kann es sein, das das Geld nur ein Symbol ist und du dich in Wirklichkeit über etwas anderes ärgerst ?

w 50
 
  • #59
Vor 1 1/2 Jahren waren wir für kurze Zeit getrennt und er hat sich die Möbel die wir gemeinsam gekauft hatten und die Kaution anteilig von mir ausbezahlen lassen.
Kurz darauf ist er wieder eingezogen und wir haben unsere Beziehung weiter geführt.

...Deshalb fahren wir alles mit meinen. Ab und an leiht er sich mein Auto auch aus. Jetzt habe ich ihn schon vor einiger Zeit gebeten mir anteilig die Kaution wieder zu geben und das ich eigentich schon erwarte das er doch bitte auch mal das Auto tanken darf wenn er es schon nutz. Würde ich mir ein Auto ausleihen würde ich doch auch wieder das rein tanken was ich verfahren habe
Ich hielt das eigentlich immer für selbstverständlich....
Ich habe die Wohnung und die meisten Elektrogeräte komplett neu eingerichtet und da ging ne Menge Geld bei drauf!

Jetzt ist er nicht bereit mich beruflich in irgendeiner weiße zu unterstützen. Ich bräuchte eine Stunde in der Woche von ihm die er früher aufhören müsste wegen der Kinder.....!

Ich verfolge deine Frage schon seit einigen Tagen und mir ist übel und es wird nicht besser. Meiner Meinung nach hat er versucht das Maximale von dir (du bist nicht reich, geschweige denn hast andere also Ex und Kinder mit Häusern abgesichert) abzumelken und versucht es immer noch, indem er dir nicht ECHT behilflich ist.
Dass er im Zusammenleben mit euch sich einbringt, ist doch eigentlich normal oder?
Würde ich eher nicht als echte Hilfe, sondern als normal laufen lassen.

Ich denke du hast diese Trennung vor 1,5 Jahren einfach nicht verwunden, was auch nachvollziehbar ist.
Stelle dir vor, du hättest doch eigentlich alles so hinschreiben können, ohne diese Trennung und wie sie ablief vor knapp 2 Jahren. Du tatest es aber, weil es dazu gehört.
Er nahm seinen Anteil mit, der auf das Gemeinschaftliche ausgelegt war, zog dann aber wieder zu dir zurück, behielt er aber das Geld.
Ihr seid beide nicht reich und müsst wie die meistens haushalten. Da geht sowas gar nicht.
Und vor diesem Hintergrund wie er sich vor 1,5 Jahren verhielt, passt es absolut nicht zusammen, dass er dir dein Auto nicht auftankt, er kennt sich mit Autos aus und weiss, dass es ohne Sprit nicht fährt und er weiß auch wie er sich bei eurer Trennung verhielt, indem er seinen Anteil wollte.
Und vor diesem Hintergrund passt seine Weigerung mit der einen Stunde für dich/Kinder nicht zusammen.
Er sieht in dir eine bequeme WG mit Extras, aber nicht die Frau, die er auf Händen trägt.
Du hättest schon vor 1,5 Jahren ihn nicht zurücknehmen sollen. Aber Fehler passieren...
 
  • #60
Ich glaube, du hast es schon ziemlich gut getroffen mit deinen Partner.
Ich weiss nicht...
In Post Nr.17, stehen 2 Beispiele, die mir zu denken geben:
Aber er bringt die zwei ja nicht mal ins Bett wenn ich nicht da bin... Er möchte dass nicht, er ist schliesslich kein Hausmann. Jetzt kommt meine Mutter um die zwei ins Bett zu bringen und er steht neben dran und schaut zu?
Ich hätte mich von meinem Mann scheiden lassen, wenn er so eine Einstellung und Verhalten an den Tag gelegt hätte.
Der Mann hier scheint tatsächlich lieber eine WG führen zu wollen, statt einer Partnerschaft.
Als ich ihn mehrfach zum Arzt, ins Krankenhaus und zur Physio gefahren habe hat er die Fahrtkosten über seine Krankenkasse abgerechnet. Getankt hatte er bis dato in drei Jahren mein Auto noch nie.
Das zeigt doch, wie der Mann tickt.

Mit so jemandem könnte und wollte ich nicht mehr unter demselben Dach leben.
 
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