• #31
Ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht wie die FS, ...
...jahrelang hat sich offenbar kein passender Partner gefunden.

Verliebt habe ich mich nie. Nebenbei habe ich einen jungen Herrn, der mich sehr verehrt, Freundschaft +.
Also arrangiert Frau sich mit der Situation.
Warum bekommt sie unbrauchbare Ratschläge, sie solle optisch und intellektuell downdaten, müsse eben nehmen, was da sei?
Gemeint war hier: sie könne auf Augenhöhe daten und sollte dazu die Augenhöhe ausrichten. Wenn sich niemand findet, kann es auch daran liegen, dass
Mein Urteil als Frau: sehr viel attraktive Frauen. Mein Kollege sah das weniger optimistisch. Dann schauten wir die Männer mit meinem Profil durch. Mein Urteil, sehr wenige attraktive Männer, er hingehen fand es nicht so schlimm. Daraus könnte man schliessen, dass man seinem eigenen Geschlecht gegenüber wohlwollender ist als beim anderen Geschlecht.
auch eine Fehleinschätzung ist.
Sie muss gar nichts und diese Schreibereien sind die typischen sexistischen Parolen von Männern, die nur ihre Perspektive sehen. Dass jüngere Frauen schöner sind, steht ausser Frage, alte Männer sind auch nicht attraktiv, urteilen aber oft despektierlich über junge Fraurnkörper. Ältere Frauen haben Gelassenheit, Erfahrung in so manchem Gebiet und es ist schade, wenn sie nur nach Äusserlichkeiten beurteilt werden. Zumindest weiss Frau dann, dass sie solche Männer nicht braucht, denn eines ist sehr gerecht im Leben... alle werden alt.
Soviel zum Thema "sexistische Parolen...
 
  • #32
Wer möchte als Pensionierter, der frei reisen kann mit jemandem zusammen sein, der noch 10 Jahre arbeiten wird?
Es ist eine Frage des Partnerschaftsbegriffs. Es gibt viele Männer, die froh sind, wenn die Frau sie überwiegend in Ruhe lässt, sie ihr eigenes Ding machen können und nur, wenn es ihnen passt mal bei der Frau vorbei kommen, siehe:
Was hattest Du denn erwartet ?
Das sich Männer im gleichen Alter genrell nach einer Partenrin sehnen, die hauptsächlich Energie und Nerven kostet ?
Wer als Mann im Alter hauptsächlich nur nicht alleine sein will..... Wenn es hauptsächlich nur um intellektuellen Austausch, Kulturbesuche, geht, gibt es echt nicht viele Männer, die dann nur dafür eine Frau "zulegen".
Das ist bei vielen Männern so und genau darum ist Downdating das Prinzip der Männer - einfache, komfortable Beziehung, bis es ihnen als Trennung auf die Füße fällt und sie dann als scheidungsgeplünderte Männer in die 2. Runde ziehen und auf wenig Resonanz bei den gutsituierten Frauen wie die FS stoßen, von denen sie dann wiederum verschmäht werden.

Der Grund, dass der attraktive 65 Jährige gut situierte Akademiker sich eben eine jüngere Frau nehmen kann und will, erschliesst sich mir nicht.
s.o. weil Du einen anderen Partnerschaftsbegriff hast als @Kirovets .
Du willst eine ganz andere Art von Beziehung führen mit viel mehr Gemeinsamkeit statt nebeneinanderher. Meine höchst erfreuliche Erfahrung: die Männer, die auch solche Beziehungen führen wollen und darum gut passen, die findest Du auf SB nicht, wohl aber im RL, denn die fangen mit ihrem Leben was anderes an als Onlinedating zu betreiben.

Wie auch andere hier schreiben, sucht sich ein 60 - 65jähriger wohlsituierter Kavalier eine 50jährige und bekommt sie auch.
Ein Kavalier vielleicht seine Deko für offizielle Anlässe, aber kein Mann, der sich eine Lebenspartnerin wünscht.

aber wenn die attraktiven Männer nicht interessiert sind, ist vielleicht doch auch das Angebot im Vergleich nicht ausreichend attraktiv.
Ist so, weil
Daraus könnte man schliessen, dass man seinem eigenen Geschlecht gegenüber wohlwollender ist als beim anderen Geschlecht.
vielleicht noch nichtmal wohlwollender, sondern andere Sicht auf das gleiche Geschlecht.
 
  • #33
Ist vielleicht etwas off topic aber hier sind wirklich einige richtig gute Anmerkungen zum Thema Onlinedating dabei. Mir geht es mit meinem Profil auch nicht besser, bis jetzt nichts gefunden was passt.
Sehe Onlinedating aber auch mehr so wie Roulettspielen, man(n) muss halt Glück haben. Andererseits kann ich auch warten die Richtige zu finden, auf faule Kompromisse lasse ich mich nicht (mehr) ein, dann bleibe ich lieber allein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
@Kirovets & @xyz74

Diese Auffassung kann ich überhaupt nicht teilen. Mag sein, dass Männer aus sexuellem Druck eher offen sind für Seitensprünge, Affären. Aber dass Männer generell weniger beziehungsgeneigt sind, kann ich in meinem Umfeld so nicht ausmachen. Das Gegenteil ist eher der Fall. Männer proftieren von einer Paarbeziehung meist mehr als Frauen. Frauen haben ein größeres soziales Netz, von welchem zum einen die Partner profitieren und das zum anderen Frauen dazu ermutigt, sich eher aus unguten Paarbeziehungen zu lösen. Zumal es Frauen leichter haben, einen neuen Partner zu finden.

Ich glaube, für viele junge Männer ist eine Beziehung der Sprung von einem behüteten Nest (Mama) ins nächste. Ich glaube auch nicht, dass Männer jahrelang in Ehen und Beziehungen bleiben, nur weil sie ab und an mal "einen wegstecken wollen". Zumal Sex in der Regel ja sowieso tendenziell eher seltener wird (= je länger die Beziehung).
 
  • #35
Eine Powerfrau welche selber noch Ansprüche hat, ist dann zu viel. ... Da sind die gemütlichen Damen mit wenig Anspruch "Typ Hausmütterchen" eher gewollt.

Das ist auch vollkommen normal und nachvollziehbar. Kein Mensch (auch Frauen nicht) bevorzugt den anstrengenderen Typ mit viel eigenen Ansprüchen, wenn es nicht umgekehrt durch irgendetwas Vorteilhaften kompensiert wird.

Das Merkmal "Powerfrau" ist somit zunächst einmal partnerschaftlich ein abstoßendes Negativkriterium, solange diese Eigenschaft keine Vorteile für den Partner bringt, die einen die Nachteile in Kauf nehmen lassen. Genauso wie das Merkmal "Powermann" per se keine Frau anspricht, wenn der selbsternannte "Powermann" klar macht, dass er auf Frauenwünsche keine Rücksicht nimmt und sich nicht ausnutzen lässt, so dass Frauen beim Date ihre Rechnungen selber zu bezahlen haben. Da kann der "Powermann" dann noch so klagen, dass Frauen offenbar mit "Powermänner" wohl nicht klarkommen und einen Bogen um ihn machen.

Wer seine Eigenschaften nicht zu Gunsten des Partners, sondern nur zu seinen eigenen Gunsten verwenden möchte, der ist partnerschaftlich halt weniger attraktiv, so dass vollkommen selbstverständlich ist, dass andere mit weniger "Power" auf dem Markt bevorzugt werden, die sich insgesamt attraktiver verhalten.

Wirkliche "Powermenschen" erkennen solche banalen Selbstverständlichkeiten jedoch normalerweise und klagen daher auch nicht darüber, dass ihre Erfolglosigkeit wohl an ihren viel zu positiven Eigenschaften liegen und die ganzen Schwächlinge auf dem Markt so peinlich sind, dass sie es mit Powermenschen nicht aufnehmen wollen.

Wer daher nicht vermitteln kann, dass er seine "Power" zu Gunsten des Partners verwenden wird (z.B. Bereitschaft zur Mitversorgung, Übernahme der unangenehmen Tätigkeiten, Beschützerfunktionen, ...), der wird mit seiner "Power" auf partnerschaftlicher Ebene halt nicht punkten können und als weniger attraktiv bewertet werden.
 
  • #36
Wer daher nicht vermitteln kann, dass er seine "Power" zu Gunsten des Partners verwenden wird (z.B. Bereitschaft zur Mitversorgung, Übernahme der unangenehmen Tätigkeiten, Beschützerfunktionen, ...), der wird mit seiner "Power" auf partnerschaftlicher Ebene halt nicht punkten können und als weniger attraktiv bewertet werden.
Da muss ich auch zustimmen. Ich möchte ja auch keinen "Powermann", wenn das bedeutet, dass der ständig auf allen Hochzeiten tanzen will, jeden Tag was neues ausprobiert und generell "getrieben" ist. Ich habe einige Hobbys, aber es ist mir auch wichtig, mit dem Partner einfach mal ruhig daheim zu sitzen und zu "chillen". Man braucht eben jemanden, der passt, daher ist Powerfrau per se auch nichts, was Männer anzieht. Vielleicht ist da auch die Diskrepanz in dem Alter noch größer zwischen Männern, die mehr ihre Ruhe wollen und Frauen, die sehr aktiv sind, das kann schon sein. Seh ich auch bei meinen Eltern; mein Vater möchte gern daheim lesen und Mittagsschlaf machen, meine Mutter muss ständig unterwegs sein, ist manchmal ein Streitgrund.
Übrigens, das Wort "junggeblieben" würde ich auch immer streichen, das ist so ausgelutscht und jeder hält sich für jünger als er ist; das hatten wir hier schon mehrfach, das Thema... Genau wie "ich werde jünger geschätzt". Das ist schön, wenn es so ist und man kann sich heimlich drüber freuen (tue ich auch), aber damit für sich zu werben ist nicht so ideal. Die anderen werden das entweder an den Fotos und am Profil sehen oder eben nicht.
Junggeblieben kann außerdem auch heißen, auf peinliche Art an der Jugend festhaltet und sein Alter nicht akzeptieren können, was für mich auch eher negative Assoziationen auslöst.
 
  • #37
Das Gegenteil ist eher der Fall. Männer proftieren von einer Paarbeziehung meist mehr als Frauen. Frauen haben ein größeres soziales Netz, von welchem zum einen die Partner profitieren und das zum anderen Frauen dazu ermutigt, sich eher aus unguten Paarbeziehungen zu lösen. Zumal es Frauen leichter haben, einen neuen Partner zu finden.
Also erstmal reden wir hier von Männern 60+.

Da tritt mein sonst oft gebrachtes Argument der sexuellen Befriedigung als Leitmotivation tendenziell eher der Männer tatsächlich etwas in den Hintergrund.

Und ich schreibe das hier in diesem Falle ja auch nicht, insofern brauchst Du dagegen hier nun auch nicht zu argumentieren.

Dann ist es eine Frage, wie Männer "profitieren" .

Das ist natürlich eine Frage dessen, was man will. Und zwar zur Datingphase, genau darum geht es der FS ja.
Wollen die Männer in ihrer Mehrzahl denn diesen "Profit", den Du hier beschreibst ? Vielleiche einige wenige, die es wirklich nicht gut schaffen soziale Kontakte zu erhalten, aber wollen diese Männer das dann überhaupt wirklich so dringend ? Hm.

Und, so leid es mir tut, ist bei den Männern Ü 60, soweit ich das in meinem Kreisen so kenne, ist auch noch der Versorgungsgedanke (also z.B. Hauhaltsführung durch die Frau) ganz erheblich vorhanden.
Hatte ich früher nicht so erwartet, ist aber scheinbar so. Da wirken die allten Rollenschemata noch nach.

Und die FS (welche sich selbst als äußerlich besonders attraktiv sieht) lässt genau dies eher nicht erwarten. Das werden die Männer rasch abschätzen.

Deswegen passt sie in verschiedener Hinsicht nicht in die Suchschema von gelichaltrigen Männern, welche die FS aber als Zielgruppe erwartet hatte.

Das Merkmal "Powerfrau" ist somit zunächst einmal partnerschaftlich ein abstoßendes Negativkriterium, solange diese Eigenschaft keine Vorteile für den Partner bringt, die einen die Nachteile in Kauf nehmen lassen.
Tja, so ist das.
Damit kann man auf dem Partnermarkt halt nicht so gut punkten....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #38
Märkte und somit auch der Partnermarkt funktionieren eigentlich nach sehr einfachen Marktgesetzen, also z.B. dass Angebot und Nachfrage den Preis regulieren. Wer z.B. etwas Begehrtes anbieten kann, kann höhere Preise verlangen bzw. sich für den Höchstbietenden entscheiden.
Ich kann diesem ganzen Beitrag niemals zustimmen eine Beziehung würde ich niemals mit Markt - Gesetzen vergleichen wollen, bei einer Beziehung geht es bei mir ausschließlich um Gefühle, nicht um Fakten, nicht um Zahlen, da geht es mir um die Liebe, um die echte und wahre Liebe, die man zum Glück nicht mit Marktbeobachtungen berechnen kann und auch nirgendswo kaufen kann. Für mich sind das sehr arme Menschen, die darauf verkopft, und fremd konditioniert darauf reinfallen!
Vielleicht gibt es ja auch Menschen , die gerne einen Partner hätten, egal wie alt sie sind. Warum fragst du so etwas?
Die Frage wozu einen Partner hat eine ganz wichtige Berechtigung und hat ausschließlich mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun, und damit, mit sich alleine sein zu können, sich gerne und gut auszuhalten, egal in welcher Lage, die allermeisten Menschen können das eben nicht!
Warum sich etwas ans Bein hängen, was einem die Freiheit und Unabhängigkeit nimmt, bei einer normalen Zweck-Beziehung, die nicht in echter und wahrer Liebe geführt wird, lediglich und ausschließlich zum Zweck, nicht alleine sein zu können und dem Zweck der Kostenersparnis, und dem Aushängeschild nach außen, dafür wäre mir meine Freiheit und meine Unabhängigkeit tausendmal mehr wert!
Ich muss dir Recht geben, im Teich der über 60 jährigen schwimmen viele merkwürdige Fische. Leider Männlein wie Weiblein.
Das hat doch mit dem Alter absolut nichts zu tun, bei allen Altersklassen ist das genauso!
Ich sehe das exakt und ganz genau umgekehrt, bei Online kann ich in die Tiefe gehen, ich kann sehr gut und sehr schnell ohne äußere Ablenkung erkennen, wie derjenige denkt, wie derjenige kommuniziert, was wohl primär das allerwichtigste ist, für eine angehende Beziehung!
Auch weiß ich, dass ich mit einem Mann, der sich nicht artikulieren kann und auch ansonsten auch eine sehr begrenzte emotionale Intelligenz hat, nichts anfangen kann.
Liebe @Melone : Befreie dich von dem Stress! Dem Drang, unbedingt jemanden finden zu wollen. Wenn er kommt, dann kommt er. Wenn nicht, dann nicht. Aber VERBIEGE nicht deinen Geschmack! :) Das funktioniert nämlich nicht.
Volle Zustimmung!
 
  • #39
Warum bin ich erst vollständig als Frau wenn ich einen festen Partner habe. Meine Gedanken gehen wirklich eher dahin jemanden zu suchen der entweder am anderen Morgen verschwunden ist oder einen Gesellschafter den ich nur zum Ausgehen und zur Unterhaltung habe.
Stimmt, die allermeisten Frauen glauben tatsächlich von jung an, bis ins hohe Alter, dass sie erst dann vollständig sind bei einem festen Partner, das sind ausschließlich fremde Konditionierungen und man muss ganz schön in der Gefühlswelt, resigniert, abgeschliffen und abgestumpft sein, um diesen Weg zu gehen denn du hier beschreibst!
Wenn Du neue Schuhe kaufen möchtest, überlegst Du doch auch voher was die alles erfüllen sollte und nicht erst kaufen und dann festellen das es ein Fehlkauf war. Warum also nicht auch bei einen neuen Partner.
Auch interessant, den zukünftigen Partner mit Schuhe kaufen zu vergleichen! Mir reichen schriftliche Kommunikationen im Denken völlig aus, um genau zu wissen, ob für mich diese Frau in Frage kommt, oder auch nicht, diese brauche ich nicht erst real treffen, wozu denn?
Weil das für die Persönlichkeit prägend ist, Kinder groß gezogen zu haben. Kinderlose sind in einem wesentlichen Lebensbereich nicht gereift.
Ich finde kinderfreie Frauen wesentlich bewusster und gereifter, sie wissen was sie wollen, sie wissen was sie nicht wollen, als Frauen die meist blind, unbewusst und fremd konditioniert mit der tickenden Bio Uhr im Nacken, mit dem entsprechenden, manipulativen Umfeld, etc.pp., in das normale, bekannte und gewohnheitsmäßige Gesellschaftsprogramm einsteigen, mit Heirat, Kinder, Hausbau etc., und später das bittere Ende!
Sexistisch ist für einen bestimmten Typus Feministin alles, was ihnen gegen den Strich geht.
Absolute Zustimmung, auch wenn ein Mann sich bei Frauen sehr gut auskennt wie sie ticken, meinen sie sofort und zwar negativ, es hat mit PU zu tun, diese hätten ein negatives Frauenbild, sie möchten nicht von Mann durchschaut werden, das ist der Hintergrund!
Da akzeptiert der Mann dann auch ein paar Kilo mehr oder andere Sachen.
Und das ist überhaupt nicht böse gemeint sondern das, was ich im Umfeld sehe.
Was für eine negative Tatsache, würde bei mir niemals greifen!
Ansonsten ist es immer schwierig, jemand passenden kennenzulernen, egal welches Alter und Geschlecht
Volle Zustimmung, genau deshalb gibt es später dann viele Trennungen und Scheidungen, weil es schon von Anfang an, nur für ganz wenig und nur für bestimmte Dinge gepasst hat, für mehr jedoch nicht, das gesamte Paket war niemals stimmig und von echter und wahrer Liebe auch keine Spur!
 
  • #40
Genau und da frage ich mich ob wirklich ein fester Partner wirklich von Nöten ist. Die Dame beschreibt sich doch so, als wenn sie gut mit ihrem Leben zurecht kommt. Schwierig ist es für sie einen Mann zu bekommen, der ihren Ansprüchen gerecht wird. Ist auch verdammt schwer in dem Alter. Warum bin ich erst vollständig als Frau wenn ich einen festen Partner habe. Meine Gedanken gehen wirklich eher dahin jemanden zu suchen der entweder am anderen Morgen verschwunden ist oder einen Gesellschafter den ich nur zum Ausgehen und zur Unterhaltung habe. Was für eine Angst schwingt da mit so etwas nicht anzupeilen, weil die Leute reden könnten oder was. @HollyGolightly Diese Fragen sollte Frau sich wirklich stellen bevor sie sich auf dem Markt ernsthaft umsieht. Wenn Du neue Schuhe kaufen möchtest, überlegst Du doch auch voher was die alles erfüllen sollte und nicht erst kaufen und dann festellen das es ein Fehlkauf war. Warum also nicht auch bei einen neuen Partner.
Ich vermute, du interpretierst mich völlig falsch. Niemand hat gesagt, dass eine Frau nur mit Partner vollständig ist. Nur weil ich 60 Jahre alt bin, solltest Du mich definitiv nicht unterschätzen. Es ist in jedem Alter schwer, einen Partner zu finden wenn man über 25 ist. Das habe ich mit 28 auch nicht geglaubt, ich darf dir aber mitteilen, außer ein bisschen durch die Betten huschen findet man nur sehr schwer gutes Partner Material da draußen. Die Frage, warum eine Frau überhaupt einen Partner braucht, empfinde ich als Unverschämtheit. Die Frage stellt sich genauso ob du unbedingt noch einen Rock brauchst, oder warum du überhaupt arbeiten gehst wenn es doch Hartz IV gibt. Vielleicht verstehst du es jetzt. Der Mensch hat essentielle Bedürfnisse, die kann man nicht einfach so wegwischen mit dem Argument, man kann sich ja ein Liebhaber nehmen. Manche Menschen möchten ihr Leben gerne teilen und hässlich neben jemanden Aufwachen, der ihr Herz berührt. Eines Tages wirst du das feststellen. Bis dahin geht Freundschaft plus.
Ja, aber die geschiedenen Männer, die attraktiv, frisch und wohlhabend sind, sind auch wieder schnell vom Markt.

Schon die Beschreibung “junggebliebene Ü60“ würde mich eher langweilen. Dies habe ich hier schon 500 oder 1000-mal gelesen und somit ist es nicht außergewöhnlich.

Vor einem 3/4 Jahr hat ja die FS diesen Profilcheck https://community.elitepartner.at/forum/frage/profilcheck-weiblich-sprachlehrerin-63-jahre. durchgeführt und ist immer nach nicht fündig geworden. Irgendwelche Angaben scheinen ja bei der FS einiges nicht zu passen.
Wow, großes Kino. Die FS ist also selber schuld wenn sie nach 9 Monaten keinen Mann an der Angel hat. Das finde ich ziemlich euphemistisch. Man kann auch jahrelang suchen und finden endlich mal den richtigen.
 
  • #41
Wollen die Männer in ihrer Mehrzahl denn diesen "Profit", den Du hier beschreibst ? Vielleiche einige wenige, die es wirklich nicht gut schaffen soziale Kontakte zu erhalten, aber wollen diese Männer das dann überhaupt wirklich so dringend ? Hm.
Welcher Mann möchte das schon?
Deswegen passt sie in verschiedener Hinsicht nicht in die Suchschema von gelichaltrigen Männern, welche die FS aber als Zielgruppe erwartet hatte.
Erwarten kann man viel, die Frage ist nur, ob man es bekommt, ich erwarte z. B. gar nichts, habe nur mein klares Bewusstsein darüber, was für mich gut ist, was stimmig ist, was passt, was wichtig ist, das reicht mir völlig!
Tja, so ist das.
Damit kann man auf dem Partnermarkt halt nicht so gut punkten....
Ich könnte niemals so denken, auf dem Partnermarkt punkten zu wollen!
 
  • #42
Also erstmal reden wir hier von Männern 60+.

Da tritt mein sonst oft gebrachtes Argument der sexuellen Befriedigung als Leitmotivation tendenziell eher der Männer tatsächlich etwas in den Hintergrund.

Und ich schreibe das hier in diesem Falle ja auch nicht, insofern brauchst Du dagegen hier nun auch nicht zu argumentieren.

Dann ist es eine Frage, wie Männer "profitieren" .

Das ist natürlich eine Frage dessen, was man will. Und zwar zur Datingphase, genau darum geht es der FS ja.
Wollen die Männer in ihrer Mehrzahl denn diesen "Profit", den Du hier beschreibst ? Vielleiche einige wenige, die es wirklich nicht gut schaffen soziale Kontakte zu erhalten, aber wollen diese Männer das dann überhaupt wirklich so dringend ? Hm.

Und, so leid es mir tut, ist bei den Männern Ü 60, soweit ich das in meinem Kreisen so kenne, ist auch noch der Versorgungsgedanke (also z.B. Hauhaltsführung durch die Frau) ganz erheblich vorhanden.
Hatte ich früher nicht so erwartet, ist aber scheinbar so. Da wirken die allten Rollenschemata noch nach.

Und die FS (welche sich selbst als äußerlich besonders attraktiv sieht) lässt genau dies eher nicht erwarten. Das werden die Männer rasch abschätzen.

Deswegen passt sie in verschiedener Hinsicht nicht in die Suchschema von gelichaltrigen Männern, welche die FS aber als Zielgruppe erwartet hatte.


Tja, so ist das.
Damit kann man auf dem Partnermarkt halt nicht so gut punkten....
Tja, deshalb ist es gut, sich keinen alten Mann zum Partner zu wählen, der meint die Frau kocht ihm die Sachen und bügelt das Gemüse, sondern einen jüngeren, der weiß was Partnerschaft in der modernen Welt bedeutet. Gibt es nicht? Gibt es doch. Gibt es sogar jede Menge, man muss nur richtig suchen.
 
  • #43
Dass die zahlreichen attraktiven Frauen mit höherem Alter in der Regel nur noch auf unattraktive Männer stoßen, ist hier Konsens. Jedenfalls unter den meisten Frauen. Das ist aber genau Dein Problem: viele attraktiv Frauen, wenige attraktive Männer.

Die Einlassung, dass es mehr attraktive Frauen als Männer gäbe, ist per Definition kompletter Unsinn!

Bei beiden Geschlechtern existieren alle Attraktivitätslevel immer relativ zur betrachteten Kohorte in einer Gaußverteilung!

Eine objetive Betrachtung funktioniert gaz einfach: Die FS betrachtet eine zufällige Auswahl an Männern, die ca. 4-5 Jahre älter ist als sie, denn das ist der statistsche Durchschnitt. Dann bringt sie diese Männer in eine Attraktivitätsreihenfolge und trägt sie auf einer Gaußkurve ab. Danach kann sie objektivierbare Ergebnisse ablesen und es ergeben sich daraus z.B. folgende Fakten. (die ihr möglcher Weise nicht gefallen)

- Ein Mann, der in der Gaußverteilung an der Spitze liegt, ist in seiner Kohorte als "sehr attraktiv" einzustufen, auch wenn die FS das "Gefühl" hat, dass gar kein "sehr" attraktiver Mann in der Kohorte anwesend wäre.

- Die Männer in der Mitte der Gaußverteilung sind objektiv "mittelattratkiv", auch wenn sie meint, die meisten Männer der Kohorte wären alle wenig attrktiv. "die meisten unattraktiv" kann nämlich gar nicht sein, denn "die meisten" liegen in der Mitte der Kurve!

- usw.

Für die Attraktivität der Frauen gillt das natürlich genauso! Sie können nicht alle, oder überwiegend, "sehr attraktiv" sein! Man bringt sie in eine Reihenfolge und alle, die im Bereich von zwei Standardabweichungen vom Mittelwert liegen (und das sind mehr als 2/3 der Kohorte !!!) sind nur "mittelattraktiv"! Übrigens kann man die eigene Position in der Gaußverteilung einfach über die Kurve des anderen Geschlechts legen und weiß, was objektiv zu einem passend wäre.

V.m51
 
  • #44
Sympathie anhand der Fotos gleich Null. Wenn unter 100 Männern (Alter +/- 5 Jahre, Kinder ja, Grössenspanne 20 cm) mal einer einen sympathischen Eindruck macht, kein Interesse bzw. wortlose Verabschiedung. Anders bei den (verheirateten?) Affärensuchern auf Tinder, da stosse ich auf reges Interesse.
Hm, ich habe den Verdacht, dass die, die Du anschreibst und die höchstens 5 Jahre älter sind und dazu noch attraktiv, sich denken, dass sie unter den jüngeren Damen suchen wollen. (Mal vorausgesetzt, dass Du wirklich jünger aussiehst und mit der Altersklasse konkurrieren kannst, die sie anpeilen. Also z.B. 50)
Sie fühlen sich auch jünger und das kann dann nur eine jüngere Frau ergänzen?

Die Affärensucher suchen ja nicht "Liebe für die Ewigkeit", wo es dann schon die Superfrau sein soll. Und Superfrauen sind nunmal irgendwie jung im Vergleich zum Mann.
Eine Affäre ist auch was ... wie soll man das nennen? Was, bei dem man den anderen Menschen abwertend sehen könnte. Die holde Partnerin, der man alles recht machen will und von der man sich auf keinen Fall trennen will, und die Affärenfrau, die sich für die Bedürfnisse, die der Mann auch noch hat, hingibt. Die eine ist die Königin, die herrscht, die andere eine Bedürfnisbefriedigerin. Die soll am Ende vielleicht sogar noch dankbar sein, dass sie erwählt wurde, wo sie doch keinen Mann gefunden hat / kein Mann sie gewollt hat.
 
  • #45
...eine Beziehung würde ich niemals mit Markt - Gesetzen vergleichen ... da geht es mir um die Liebe...

Die Frage wozu einen Partner ...Warum sich etwas ans Bein hängen, was einem die Freiheit und Unabhängigkeit nimmt, ... dafür wäre mir meine Freiheit und meine Unabhängigkeit tausendmal mehr wert!

Du kannst gerne moralisch besser klingend dafür schönere Namen vergeben, aber Du erklärst es ja sogar selber, dass Du diesbezüglich genauso Wertberechnungen anstellst ("tausendmal mehr wert"). Wenn der Gegenüber zu wenig bietet, was den eigenen Wünschen entspricht, dann ist Dir Deine Freiheit und Unabhängigkeit deinen Berechnungen nach viel mehr wert. Du leistest diese Dinge bzw. Freiheitseinschränkungen hingegen gerne, wenn der Gegenüber Dir etwas bietet, was Dir als ausreichend werthaltig erscheint. Das sind normale markttypische Überlegungen, dass alle Seiten nur dann an einem gemeinsamen Geschäft interessiert sind, wenn alle Seiten für sich im Rahmen von Kosten/Nutzenüberlegungen einen ausreichenden Vorteil für sich erkennen können bzw. erhoffen.

Wenn der erwünschte Markt sich daher nicht für einen interessiert, dann liegt das halt daran, dass der Markt andere oder auch anderes (zB "Freiheit und Unabhängigkeit") für wertvoller ("tausendmal mehr wert") bewertet und daher bevorzugt. Es hilft einem daher überhaupt nichts, opfermäßig darüber zu klagen, warum der Markt so blöd und unfähig ist ("haben Angst vor so tollen Produkten"), da der Zielmarkt das tolle Produkt ersichtlich entweder nicht als toll genug bewertet oder aber auch nur nicht als toll genug erkennt. Wer Erfolg haben möchte, kann daher nur auf sich schauen und Änderungen bei sich vornehmen, also entsprechend typischer Marktregeln

a) entweder die eigenen Preise senken (also zB Kellner nicht ausschließen),
b) und/oder die eigenen Leistungen erhöhen bzw. besser auf die Wünsche des Zielmarktes anpassen,
c) und/oder aktiver Werbung für sein Produkt zu machen, um den erwünschten Zielmarkt von den Vorteilen für sie besser zu überzeugen.

Wer auf einem Markt sich nicht nach den Wünschen und Regeln des Marktes ausrichten möchte, darf das selbstverständlich ebenfalls tun und muss dann eben länger (bzw. gegebenenfalls auch ewig) nach einem erwünschten Gegenüber suchen, der einen auch umgekehrt für vorteilhaft genug betrachtet.

Selbstverständlich darf auch jeder über die vorhandenen Begebenheiten auf dem Markt klagen. Es bringt nur wenig. Aber vielleicht hat ja jemand Mitleid.
 
  • #47
ich darf dir aber mitteilen, außer ein bisschen durch die Betten huschen findet man nur sehr schwer gutes Partner
Gut das Du mir das schreibst, dann weiß ich das jetzt auch. Hast Du das wirklich gemacht als Du in dem Alter warst. Egal, ich wollte Dir nur schreiben, das ich wirklich davon überzeugt bin, gerade in der heutigen Zeit, keinen Festen Partner zu brauchen. Gerade auch wenn ich über soviel Lebenstüchtigkeit verfüge und mich gut im Leben einbringen kann. Wenn ich was passendes finden würde, ist alles gut, aber niemals so verbissen einen Mann suchen.
Nur weil ich 60 Jahre alt bin, solltest Du mich definitiv nicht unterschätzen.
Ich schätze ich kann Dich ganz gut einschätzen, weil wir fast gleich alt sind und ich weiterhin meine Meinung hier vertrete. Bzgl. Rock kaufen, ich lebe den Minimalismus, erst wird überlegt ob ich was neues brauche, meine Sachen sind nicht billig, trage sie aber ewig lang. Deswegen denke ich mittlerweile über alles nach was ich in mein Leben hole.
Mein Ehemann hält es schon 30 Jahre mit mir aus, auch damals habe ich überlegt ob eine Eheschliessung für mich passt. Denn nur aus Liebe habe ich nicht geheiratet.
 
  • #48
Wow, die Formen der Gehässigkeit gegenüber einer Frau in den 60ern, die sind wirklich scheußlich und nicht von Hand zu weisen. Niemand, egal wie alt er ist, muss sich mit einer gaußschen Kurve (du bist eine echter Romantiker, Valmont, Chapeau), zufrieden geben. Es geht hier immerhin um Liebe. Und sorry, welche 50 jährige will mit einem 68 jährigen Opa das Bett teilen, das sind doch Wunschträume. Frauen halten sich in der Regel besser als Männer, die auch noch früher sterben,cda sie sich nicht gescheit um Ihre Gesundheit kümmern. Und was will ich mit einem Kellner? Gar nichts.
 
  • #49
Und sorry, welche 50 jährige will mit einem 68 jährigen Opa das Bett teilen, das sind doch Wunschträume.
Nee, Realität. Bittere Realität.

Das ist in meiner Familie und im weitern Freundeskreis der älteren Genration leider mehrfach vorhanden.
Glaubt bloß nicht, dass ich das auch nur ansatzweise gut finden würde.

Ich hätte früher niemals gedacht, wie stark und uch wirklich strategisch (so deute ich das ) hier die Beteilgten an die Sache herangehen.


"Du Mann bist zwar 68 aber wohlhabend und noch akzeptabel aussehend bietest mir sozialen Aufstieg und Altersicherung"
"Du Frau bist noch jung (jünger als ich sogar) bietest mir Versorgung (Haushalt, natürlich aber mit zusätzlicher Putz- und Bügelfrau), Begleitung, Gesellschaft und Sex.
Vielleicht auch noch Pflege ?"

Nein das sagen die alle natürlich so nicht.
Natürlich lieben sich alle achsosehr.
Das kaufe ich aber nicht ab.

Tja, das haben haben wir jetzt alleine im Familie schon zweimal und im weiteren Freundeskreis noch ein paarmal....

Und ehrlich, es kotzt mich an, dass diese Frauen gerne mal quasi gleichaltrig zu mir sind (nein, ist betrifft nicht meinen Vater).
 
  • #50
Wow, die Formen der Gehässigkeit gegenüber einer Frau in den 60ern, die sind wirklich scheußlich und nicht von Hand zu weisen.

Das sind keine Gehässigkeiten, sondern der Versuch eine realistische Sichtweise herbei zu führen.

Niemand, egal wie alt er ist, muss sich mit einer gaußschen Kurve (du bist eine echter Romantiker, Valmont, Chapeau), zufrieden geben.

Man soll sich nicht mit der Gauß'schen Kurve zufrieden geben, sondern die Gesetzmäßigkeiten, die sie beschreibt, zur Kenntnis nehmen.


Ja, aber nicht nur um ihre, sondern auch um die der anderen "Marktteilnehmer". Im Ergebnis bilden sich zwischen Nachfrage und Angebot Abgleiche heraus. Bei Gütern geht das über Preis und Menge, am Partnermarkt über Attraktivität. Wenn sie nicht das bekommt, was sie sich erwartet, übersteigen ihre Erwartungen an die Attraktivität des Partners ihre eigene Attraktivität, die sie in den Augen potentieller Partner darstellt.

Und was will ich mit einem Kellner? Gar nichts.

Q.e.d. Das ist genau die Anspruchshaltung, die die FS sich offenbar nicht leisten kann, sonst hätte sie nicht diesen Frustbeitrag geschrieben, sondern hätte schon, was sie sich erhofft und wäre glücklich damit.

Kellner ist im Übrigen ein ehrbarer Beruf.
 
  • #51
Und sorry, welche 50 jährige will mit einem 68 jährigen Opa das Bett teilen, das sind doch Wunschträume. Frauen halten sich in der Regel besser als Männer, die auch noch früher sterben,cda sie sich nicht gescheit um Ihre Gesundheit kümmern.

Hallo Holly,
wir lesen hier doch wöchentlich neue Threads, in denen Damen schreiben, die mit zum Teil wesentlich älteren Herren liiert sind.

Auch wenn manche Forumsteilnehmerinnen sich das schwer vorstellen können und in diesen Threads dann auch gern mal abschätzig gegen den Altersunterschied geätzt wird, obwohl das häufig gar nicht das Thema ist: Es gibt offensichtlich Frauen, die mit älteren Männern eine Beziehung eingehen, nimm's einfach mal so hin.

Viele Grüße
Neo
 
  • #52
Das sind keine Gehässigkeiten, sondern der Versuch eine realistische Sichtweise herbei zu führen.



Man soll sich nicht mit der Gauß'schen Kurve zufrieden geben, sondern die Gesetzmäßigkeiten, die sie beschreibt, zur Kenntnis nehmen.



Ja, aber nicht nur um ihre, sondern auch um die der anderen "Marktteilnehmer". Im Ergebnis bilden sich zwischen Nachfrage und Angebot Abgleiche heraus. Bei Gütern geht das über Preis und Menge, am Partnermarkt über Attraktivität. Wenn sie nicht das bekommt, was sie sich erwartet, übersteigen ihre Erwartungen an die Attraktivität des Partners ihre eigene Attraktivität, die sie in den Augen potentieller Partner darstellt.



Q.e.d. Das ist genau die Anspruchshaltung, die die FS sich offenbar nicht leisten kann, sonst hätte sie nicht diesen Frustbeitrag geschrieben, sondern hätte schon, was sie sich erhofft und wäre glücklich damit.

Kellner ist im Übrigen ein ehrbarer Beruf.
Ich darf dir mitteilen, dass ich so ziemlich alle Negativattribute bieten kann, die die Männer hier im Forum auf die Palme bringen. Das ist sehr lustig, denn erst einmal ist mein Gatte 6 Jahre jünger, gebildet, witzig und eloquent. Dann bin ich wohlhabender und gehe keiner Auseinandersetzung aus dem Weg, etc pp. Jeder kann sich seine Wünsche leisten. Da draußen gibt es für jeden Topf einen Deckel. Sogar für dich. Eines Tages. Einen Kellner mit um die 60 sah ich bisher nur in Wien. Das hält keiner lange durch.
 
  • #53
Hallo Holly,
wir lesen hier doch wöchentlich neue Threads, in denen Damen schreiben, die mit zum Teil wesentlich älteren Herren liiert sind.

Auch wenn manche Forumsteilnehmerinnen sich das schwer vorstellen können und in diesen Threads dann auch gern mal abschätzig gegen den Altersunterschied geätzt wird, obwohl das häufig gar nicht das Thema ist: Es gibt offensichtlich Frauen, die mit älteren Männern eine Beziehung eingehen, nimm's einfach mal so hin.

Viele Grüße
Neo
Ich nö, möchte ich nicht. Der Drang zum alten Herrn wird zu 95 Prozent doch durch die wirtschaftliche Situation schlecht ausgebildeter Frauen begründet. Das ist offensichtlich. Oder man neigt zur Pflege, das soll es auch geben. Dann ist es win win. Übrigens lese ich das äußerst selten. Selektive Wahrnehmung?
 
  • #54
Ich denke, dass Problem besteht in jeder Alterskohorte, dass sie Menschen finden, die sich beiderseits attraktiv finden und auf der Suche nach einer Beziehung sind.
Es ist die Nadel im Heuhaufen. Der Man, der mir gefällt, will anderen gefallen und ist nicht an mir interessiert und diejenigen, welche an mir interessiert sind, die möchte ich dann nicht. Es sind immer die Falschen.
Zudem meine Erfahrung, einige Männer ab 55+, die ich getroffen habe, kommen gut allein klar, wollen nicht mehr unbedingt eine Beziehung auf Biegen und Brechen, auch nicht zur Pflege; wenn Sex, dann Tinder oder Affäre, oder es ergibt sich zufällig etwas, wo man doch nochmal in Versuchung gerät, meist noch der Traum einer wesentlich jüngeren Partnerin. Ansonsten hat man sein soziales Umfeld, seine Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, erwachsenen Kinder.
Auch mit zunehmenden Alter, will mancher sein Leben nicht mehr grundlegend umkrempeln, Fernbeziehung führen, zur Freundin pendeln, für eine gemeinsame Zukunft, sein gewohntes Umfeld aufgeben. Die FSin ist noch 4-5 Jahre Berufstätig, dem Mann ginge es ebenso, der würde auf diese absehbare Zeit, nicht in einem neuen Umfeld (wegen der 400 km Suchradius), was neues aufbauen wollen oder neu auf Jobsuche gehen wollen. Auch kann bei Männern die Sexualität reinspielen, wenn Potenzprobleme sind, dass dies in einer angestrebten Beziehung absehbar zu Störungen und Konflikten führen kann, weil Sex, wenn die Frau auf Penetration steht, das als Bindeglied für Begehren und intime Nähe (Oxytocin) fehlt.
Die FSin sollte wenn schon, dann in ihrer Stadt oder nahem Umfeld suchen (Radius 50 km) und auch Männer 10-15 Jahre jünger anschreiben. Die FSin ist attraktiv und hat daher Ressonanz, aber auch nicht jeder um die 60+ will nochmal die Hürde nehmen, weil viel zu weit entfernt. Auch denke ich, sollte die FSin die Suche mehr locker angehen, entweder man hat das große Glück und lernt jemanden kennen, erzwingen kann man es nicht. Ich war auch in meinen Zwanzigern fast 5 Jahre Single, weil nirgends der Richtige. Man kann es nicht beschleunigen, gerade wenn man nicht aus Verzweiflung den erstbesten nehmen will. Es kommt wie es kommt, meist zufälliig.
 
  • #55
Ich darf dir mitteilen, dass ich so ziemlich alle Negativattribute bieten kann, die die Männer hier im Forum auf die Palme bringen. .. Jeder kann sich seine Wünsche leisten. Da draußen gibt es für jeden Topf einen Deckel

Die Ausreißer sind an den Enden der Glockenkurve, wo diese sehr flach verläuft. Der flache Verlauf bedeutet sehr geringe Wahrscheinlichkeit. In der Mitte, wo die Glocke hoch ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß.
 
  • #56
Ich habe mein Herz an einen älteren Herrn gehängt genau wie ich schon mal in einen 12 Jahre jüngeren Mann verliebt war und ich suche definitiv keinen wirtschaftlichen Vorteil sondern möchte den kennen lernen , der mein Herz berührt . Es gibt auch Männer in deinem Alter , die eine gleichaltrige Partnerin suchen, weil sie Partnerschaft leben wollen gelassen und mit Reife . Und wer innerlich jung geblieben ist hat einen regen Geist ob er nun 50 oder 70 ist . Dieses ganze Gerede um Marktwert stößt mich ab genau wie Menschen , die in Beziehungen Vorteile egal welcher Art suchen . Bitte glaub an dich , dass du für einen Mann ganz besonders sein wirst und es einfach passen wird . Daran solltest du festhalten. Und nach Corona wird es auch wieder einfacher werden . Einfach nicht aufgeben . Und nicht alles für dich annehmen was hier geschrieben wird .
 
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  • #57
Weil das für die Persönlichkeit prägend ist, Kinder groß gezogen zu haben. Kinderlose sind in einem wesentlichen Lebensbereich nicht gereift.
Schublade auf, Mensch (in dem Fall Mann) hinein, Schublade zu.

Diese einzelne Angabe, die so ein Profil hergibt kann doch gar nicht der Lebensgeschichte gerecht werden. Vielleicht hat er die Kinder seiner Ex mitaufgezogen, aber sie sind eben nicht die leiblichen? Vielleicht fühlte er sich reif und bereit, es hat aber (biologisch) nicht geklappt? Abgesehen davon soll es ja auch Männer geben, die fünf Kinder haben und trotzdem unreif und selbst noch Kind sind...
 
  • #58
wir lesen hier doch wöchentlich neue Threads, in denen Damen schreiben, die mit zum Teil wesentlich älteren Herren liiert sind.
Stimmt, ich glaube die das anders sehen, lesen die Beiträge hier nicht, wollen es nicht wahr haben! Mein Umfeld ist sehr groß, werde ständig damit konfrontiert, habe viele Gespräche mit Frauen geführt, die sagen der Mann muss schon einige Jahre älter sein, die auch dann einen älteren Mann haben, glücklich und zufrieden sind! Jeder wie er es will, ist doch ganz einfach!
 
  • #59
Ich finde kinderfreie Frauen wesentlich bewusster und gereifter, sie wissen was sie wollen, sie wissen was sie nicht wollen,
Das hat @Andreas1965 überhaupt nicht gemeint.
Wer Kinder bekommt, für den verschiebt sich die Blickwinkel auf das Leben insgesamt. Er steht nicht mehr selbst im Zentrum und kreist weiter um sich selbst, sondern etwas anderes ist ins Zentrum gerückt.

Das ist ausdrücklich keine Wertung. Aber es stimmt im Grunde; Kinderlose und Eltern passen nicht unbedingt gut zusammen. Deshalb war ich sehr froh, einen Partner zu finden, der auch Kinder großgezogen hat. Es ist wie bei vielen anderen Kompatibilitäten.
 
  • #60
Wer Kinder bekommt, für den verschiebt sich die Blickwinkel auf das Leben insgesamt. Er steht nicht mehr selbst im Zentrum und kreist weiter um sich selbst, sondern etwas anderes ist ins Zentrum gerückt.

Richtig. Du verstehst mich.


Doch, das ist schon eine Wertung. Der Gang des Lebens ist, sich durch Reproduktion über die Lebensgrenze des Individuums fortzusetzen. Wer da verloren hat, ist am Leben gescheitert.

Tatsächlich erlebe ich gleichaltrige, kinderlose Frauen als unreif. Wie in die Jahre gekommene 25-Jährige. Ich werde mit Kinderlosen auch kaum warm. Sie sind wie ein altes Gör.
 
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