• #91
Weder kennen wir sie noch wissen wir, was für einen Mann sie sucht.
Das nicht, aber allgemein würde ich sagen, nach einem, der auch auf sich achtet und irgendwie junggeblieben ist oder sich jung fühlt. Aber der guckt halt nach viel jüngeren Frauen, glaube ich, weil er sich unter seinesgleichen irgendwie fehl und alt fühlt.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass einer, der um die 60 ist und mehr oder weniger gerade getrennt ist/wurde aus einer langen Beziehung, selbst noch denkt, die Frauenwelt warte nur auf ihn. Wenn man in einer langen Beziehung steckte, weiß man ja auch gar nicht, wie langwierig es sein kann, jemanden zu finden, der passt. Der soll ja auch besser passen als der Alte, besser aussehen, wo man schon mal sucht.
Also guckt auch so einer erstmal nach jüngeren Frauen, da die ja allgemein als attraktiver gelten. Und kommt dann vielleicht an den Punkt, wo er in die Krise gerät, dass er Ansprüche runterzuschrauben hätte. Die Martkdenke setzt ein: Was kann ich mir leisten, was biete ich und was kann ich dafür kriegen. Und der Depri-Zustand kommt.
M.E. funktioniert das so nicht mit der Liebe.

Was so funktioniert, ist allerdings, ob man so eine Beziehung führen will, also speziell z.B. wie die finanziellen Verhältnisse des anderen sind. Wenn der Auserwählte zwar menschlich total passt, aber finanziell fertig ist, dann verliert man vielleicht was von seinem Lebensstandard, wenn man dort seine Liebe finden würde. Und das wollen vielleicht viele auch nicht. Oder sehen es als Losertum an. Aber Unterhalt für Kinder oder Exgattin/Exgatten ist nicht so selten.

Dass die kultivierte, gebildete Witwe ohne finanzielle Sorgen mit einem interessanten Beruf und einem passenden Freundeskreis, der sich dann in wechselnder Besetzung im Theater, bei Konzerten oder daheim auf ein Glas Wein trifft, bei ihren Besuchen von Lesungen und Museumsführungen oder im beruflichen Kontext nicht auf Gleichgesinnte träfe, fände ich merkwürdig.
Hm. Ich weiß nicht, wieviele ungebundene Männer Lesungen usw. besuchen. Also ich würde vermuten, das sind schon weniger als Frauen. Naja, und in meinem Freundes-/Bekanntenkreis sind auch nur Verpartnerte, vielleicht 97% erste Ehen, mit spätestens 30 geschlossen.

Neue Leute kennenlernen über Hobby, Kultur, Sport, ist derzeit auch sehr schwer. Also denke ich, dass sich das bei der FS jetzt nicht ergeben wird.
 
  • #92
Frauen die sich dem Druck, der Gewohnheit, Kultur, Gesellschaft und dergleichen beugen um ein paar Kinder in die Welt zu setzen sind in deinem Kopf also die klügeren, besseren und sonst-was Frauen als solche die sich bewusst dem gesellschaftlichen Druck widersetzen, sich selbst entwickeln, ihr eigenes Leben leben und das weil sie es wollen, sich selber dabei finanzieren und ihre Wünsche leben?

Ich kann deinen Ärger verstehen, aber von "klug" und "besser" hat er nichts geschrieben.
Er hat es zugegebenermaßen von seiner Männerperspektive ziemlich uncharmant ausgedrückt mit dem "Gör".

Aber mir geht es als Frau ähnlich mit kinderlosen Männern. Mir fehlt dann etwas in der Persönlichkeitsentwicklung. Ich empfinde sie in einem bestimmten Punkt als "unreif". Noch mehr, wenn sie tatsächlich nie Kinder wollten. Macht auf mich einfach einen recht egozentrischen Eindruck. Da gibt es nur "ich, ich, ich". Kein "ich fühle mich für jemanden verantwortlich, ich kann auch mal zurückstecken".
Mein Partner weiß, wann er zurückstecken muss. Wenn es einem meiner Kinder schlecht geht, ist er der erste, der sagt "fahr hin!" Umgekehrt wäre es genauso.

Ich habe diese Verschiebung in der Persönlichkeit bei allen Menschen in meiner Umgebung erlebt, die Kinder bekommen haben.

Und wie oft haben wir hier die Threads mit den noch Kinderlosen, die sich zurückgesetzt und benachteiligt fühlen, wenn der schon kinderhabende Partner ihnen zu sehr mit seinem Kind beschäftigt ist? Da sieht man doch die Diskrepanz im Empfinden ganz deutlich.
 
  • #93
Der grundsäzliche Unterschied bei der Denke ist, dass emphatische Menschen denken „was kann ich für mein Umfeld tun“. Die Anderen denken „was kann mein Umfeld für mich tun“
Nochmal kurz zu @Andreas1965, d‘accord! Kinderlose Frauen kämen für mich auch überhaupt nicht in Frage, weil sie nie teilen, zurückstecken, zuerst an das Kindeswohl denken....etc. mussten. Das ist sehr prägend und erhöht extrem die Teamfähigkeit und das ist, was in einer Partnerschaft extremst wichtig ist.
M54
Ich erlebe dieses Zurückstecken, die Teamfähigkeit, das höher Gewichten des Partners als typisch weibliche Eigenschaft, jahrhundertelange Kon ditonierung. Das habe ich in meiner Ehe auch so gemacht, meine Bedürfnisse zurückgesteckt, mein Mann hat sich derweil in Beruf, Sport und Politik verwirklicht. So würde ich das nie mehr wollen. Auch bei 60+ Männern erlebe ich, dass die ihr Leben leben, Frau sich einfügen und Lebensstil, Hobbies übernehmen soll. Da sehe ich gar nichts vom oben beschriebenen Team. Da müsste sich auch der Mann etwas bewegen, damit etwas Tragfähiges entstehen kann, nicht nur die Frau.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #94
Also Kurvendiskussionen hatte ich ja das letzte Mal in Mathe, ist ne Weile her😉
Beim Durchlesen der Beiträge ist mir wirklich eines immer wieder extrem aufgefallen: Was bringen der FS denn irgendwelche Wahrscheinlichkeiten und Statistiken? Ich denke doch, jeder, der hier einiges an Lebenserfahrung gewinnen durfte, weiß, dass das Leben ganz oft seine eigenen Regeln abspielt. Natürlich kann und sollte man eine gewisse Schadensbegrenzung betreiben ... aber Liebe und Beziehungen über Statistiken zu diskutieren?

Liebe FS, ich kann Dir nur den guten Rat geben, nach einem etwas jüngeren Mann zu suchen. Wobei mir schon wieder der Begriff „suchen“ missfällt. Bleibe entspannt und vor allen Dingen Deinen Ansprüchen treu. Alles andere bringt gar nix. Längere Zeiten auch alleine gut klar zu kommen finde ich persönlich viel attraktiver als von der einen Beziehung immer wieder in die nächste. Ich rede hier nicht von kurzen Abenteuern, die braucht man auch mal ab und an, aber eine echte Beziehung braucht eine gewisse Seelenverwandtschaft und die findet man, so denke ich, nicht an jeder Ecke.

Viel Glück wünsche ich Dir🍀
 
  • #95
Äh,

liebe FS, Du bist Dir sicher, dass Du umwerfend attraktiv bist?

Wenn interessante Männer regelmäßig kein Interesse haben, hat das vielleicht Gründe?

Ich bin wahrhaftig keine Schönheit, aber da ich damals zur Zeit meiner Suche ziemlich locker, fröhlich und frech unterwegs war, haben sich diverse, sehr unterschiedliche Herren lebhaft interessiert gezeigt. Ich musste leider zwei Beziehungsversuche beenden, weil es gar nicht passte - das war aber sehr gut, weil ich nur so meinen jetzigen Mann kennen lernen konnte.

Vielleicht solltest Du Dich mal von dem Druck verabschieden, den Du Dir machst? Ich hatte damals ein sehr gutes Leben und es brauchte wahrhaftig nicht dringend einen Mann. Genau dann sind Männer interessiert nach meiner Wahrnehmung......
 
  • #98
Was heißt schon umwerfend attraktiv? Es geht doch nicht nur ums reine Aussehen, das meinen jedoch die aller meisten Frauen, das gesamte Paket sollte doch so sein, wie ein starker, anziehender Magnet funktioniert!
Die pure Behauptung macht ja nicht attraktiv. Attraktiv bedeutet anziehend. Die FS beklagt sich, dass sie nicht die passenden Männer anzieht. Sie ist also für diese Männer nicht attraktiv.

Die Frage ist, wie sie mit dieser Tatsache umgeht.
 
  • #99
Die pure Behauptung macht ja nicht attraktiv. Attraktiv bedeutet anziehend.
Das ist für mich auch ein Punkt wo ich überlege was sie als Frau damit meint. Ist sie jetzt ne echt hübsche Frau mit gutem Body, straffer Muskulatur evtl. noch geile Mähne, oder doch eher die Frau ohne Falten und denkt sie wäre jetzt aber mal die Ausnahme.
Daszu die klassische Frisur. Dazu schreibt sie nichts.
 
  • #100
Das ist für mich auch ein Punkt wo ich überlege was sie als Frau damit meint. Ist sie jetzt ne echt hübsche Frau mit gutem Body, straffer Muskulatur evtl. noch geile Mähne, oder doch eher die Frau ohne Falten und denkt sie wäre jetzt aber mal die Ausnahme.
Daszu die klassische Frisur. Dazu schreibt sie nichts.
Mir ist das zu sehr auf reine Äußerlichkeiten reduziert. Allein rein äußerliche Faktoren machen nicht attraktiv. jedenfalls nicht für mich.

Sie datet einerseits ziemlich wahllos (Autohändler und Kellner bei Tinder, die sich dann als nicht passend herausstellen, vereinfacht ausgedrückt), andererseits sortiert sie sehr streng aus.
(Mit 1 von 100 seltene) Männer, die sie sympathisch findet, zeigen keinerlei Interesse. Das ist doch fragwürdig.
 
  • #101
Wenn unter 100 Männern (Alter +/- 5 Jahre, Kinder ja, Grössenspanne 20 cm) mal einer einen sympathischen Eindruck macht

Das ist Dein Problem. Wenn unter 100 Männern grad mal einer sympathisch wirkt dann hast Du definitiv zu hohe Ansprüche.

Das zeigt ja allein schon Dein Herabsehen auf "Autohändler und Kellner" - was soll an denen verkehrt sein?
Ich habe zwar auch einen Hochschulabschluss und habe für meine berufliche Qualifikation eine der schwersten Prüfungen hinter mich gebracht die Deutschland zu bieten hat - aber ich bilde mir nix drauf ein und das ist für mich beim Dating überhaupt kein Kriterium.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #102
Mir ist das zu sehr auf reine Äußerlichkeiten reduziert. Allein rein äußerliche Faktoren machen nicht attraktiv. jedenfalls nicht für mich.
Natürlich reicht eine schöne Fassade nicht. Ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen das sehr viele Frauen glauben noch so richtig gut Auszusehen. Ich bin auch in dem Alter, deswegen darf ich das auch mal sagen, das sehr viele Frauen sich überschätzen. Mit diesen Frauen habe ich immer etwas Mitleid, sie drängeln sich immer ins Sichtfeld mit allen möglichen tollen Eigenschaften und stellen sich in Szene.... und werden sehr oft belächelt. Warum macht Frau das -SO-, ich weiss es nicht.
 
  • #103
Du forderst also zum Perspektivwechsel auf. Das mache ich jetzt auch einmal: Gesetzt der Fall, ich wäre wirklich eine überdurchschnittlich attraktive Frau, also auch von der Mehrheit der Männer so gesehen. Wäre dann auch garantiert, dass die ein oder zwei Männer unter hundert Partnervorschlägen, die mir sympathisch bzw. passend erscheinen, das dann genauso sehen?

Was soll daran ein Perspektivwechesel sein, wenn es weiter um Deine Perspektive geht?

Ein Perspektivwechsel wäre es, wenn Du Dir mal den gleichen Thread vorstellen würdest, wenn ihn ein Mann schreiben würde und ob Du diesen Mann dann (egal wie optisch attraktiv) noch für eine Partnerschaft attraktiv finden könntest, der sich fragt, ob es normal sei, in seinem Alter nur noch auf "alte und verbrauchte" Frauen bzw. mittellose Ausnutzerinnen zu treffen?

Aber gerne können wir annehmen, dass Du eine überdurchschnittlich attraktive Frau bist und von der Mehrheit der Männer so gesehen wirst. Das garantiert trotzdem nicht, dass die wenigen 1-2%, die Du nicht gleich aussortierst, es wie die Mehrheit der Männer sehen müssen. Denn diese im Vergleich zu den anderen als attraktiver empfundenen 1-2% der Männer werden höhere Ansprüche als der Durchschnitt haben und daher vielleicht genauso wie Du auch 98% der Frauen schon gleich von Anfang an als für sie als unzureichend attraktiv bewerten.

Und wenn meine Hoffnung auf mehrere potenzielle Partner innerhalb eines Jahres dann enttäuscht wird, sollte ich mich dann eher in der Gewinner- als in der Opferrolle sehen?

Du bist in Bezug auf Deine Ziele weder Gewinner, noch Opfer, sondern Du bist alleine für Deine Entscheidungen verantwortlich.

Wenn Du von der Mehrheit der Männer als attraktiv empfunden wirst, hast Du zunächst einmal sogar einen großen Vorteil gegenüber von weniger attraktiven Mitkonkurrentinnen. Was Du jedoch aus Deinen Vorteilen machst bzw. inwieweit Du diese für Dich nutzen kannst, bleibt gleichwohl alleine in Deiner Verantwortung. Ein Mann, der aufgrund seines Aussehens, selbstbewussten Auftretens, Vermögen, Status,... von vielen Frauen als attraktiv empfunden wird, wird trotzdem erfolglos bleiben, wenn er alle an ihm interessierten Frauen als Zumutung aussortiert und sich selber nur für wenige Frauen interessiert, die ihrerseits andere Wünsche haben.

Es sind alleine deine eigenen Entscheidungen, wen Du als unzureichend aussortierst, an wem Du interessiert bist und inwiefern Du Dich um Wertschätzung bzw. deren Wünsche bemühst, damit Du als deren beste Option erscheinst.

Es steht Dir selbstverständlich frei, wie Du Dich entscheidest, aber man ist kein Opfer, wenn die eigenen Entscheidungen nicht zu den erhofften Erfolgen führen. Erfolge muss man sich eben im Regelfall durch eigene Entscheidungen selber erarbeiten und auch Glück muss man sich durch die Schaffung von Möglichkeiten erst einmal erarbeiten.
 
  • #104
Das ist Dein Problem. Wenn unter 100 Männern grad mal einer sympathisch wirkt dann hast Du definitiv zu hohe Ansprüche.

Das zeigt ja allein schon Dein Herabsehen auf "Autohändler und Kellner" - was soll an denen verkehrt sein?
Ich habe zwar auch einen Hochschulabschluss und habe für meine berufliche Qualifikation eine der schwersten Prüfungen hinter mich gebracht die Deutschland zu bieten hat - aber ich bilde mir nix drauf ein und das ist für mich beim Dating überhaupt kein Kriterium.
Doch, ist es. Das ist definitiv ein Kriterium. Vielleicht nicht mit 25, aber danach auf jeden Fall. Und bitte zeig mir einen Mann, der mit einer deutlich gebildeten und finanziell besser da stehenden Frau keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt. Ich kenne welche, aber das sind Einhörner. Unter 1000 Männern einen zu finden ist schon schwierig genug.
 
  • #105
Dass die kultivierte, gebildete Witwe ohne finanzielle Sorgen mit einem interessanten Beruf und einem passenden Freundeskreis, der sich dann in wechselnder Besetzung im Theater, bei Konzerten oder daheim auf ein Glas Wein trifft, bei ihren Besuchen von Lesungen und Museumsführungen oder im beruflichen Kontext nicht auf Gleichgesinnte träfe, fände ich merkwürdig.
Gleichgesinnte trifft sie da schon - nur sind in den Kreisen Männer deutlich unterrepräsentiert und die die da sind, meistens vergeben und mit ihrer Partnerin dabei.
Geh hin und Du wirst es sehen.

Wenn interessante Männer regelmäßig kein Interesse haben, hat das vielleicht Gründe?
Ja, der Grund ist recht simpel und liegt nicht in der stutenbissigen Abwertung ihrer Attraktivität.
Wenn sie nur 1-2% der Männer interessant findet, dann iist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie bei den wenigen Männern auf Gegenliebe stößt. Eine Frau, für die 30% denkbar wären, hat ganz andere Chancen, dass mit jemandem beidseitiges Interesse besteht.

Das ist Dein Problem. Wenn unter 100 Männern grad mal einer sympathisch wirkt dann hast Du definitiv zu hohe Ansprüche.
Die Wahrscheinlichkeit, jemanden zu finden ist mit ihren Ansprüchen sehr gering. Deswegen sind die Ansprüche nicht zu hoch. Sie sucht nicht irgendeinen Mann, sondern einen passenden. Mit 60+ überlegst du Dir genau, ob Du wofür welche Kompromisse machst.

Das zeigt ja allein schon Dein Herabsehen auf "Autohändler und Kellner" - was soll an denen verkehrt sein?
Nichts. Sie hat es ausprobiert und ist zum Ergebnis gekommen: passt für sie nicht und daher bleiben diese Männer für andere Frauen zu denen sie besser passen.

Du bist in Bezug auf Deine Ziele weder Gewinner, noch Opfer, sondern Du bist alleine für Deine Entscheidungen verantwortlich.
Genau und das sind die "Ansprüche", die nur wenige Männer erfüllen. Sie muss halt mit der Konsequenz leben, dass sich keine Übereinstimmung ergibt und daher für sie keine Beziehung.
Das ist kein Grund, Kompromisse zu machen, wenn frau auch ohne Mann ein gutes Leben hat.
 
  • #106
Ich bin auch in dem Alter, deswegen darf ich das auch mal sagen, das sehr viele Frauen sich überschätzen.
Dazu habe ich in einem schlauen Buch von Kahneman mal gelesen, dass der Mensch grundsätzlich dazu neigt, sich etwas positiver als den Durchschnitt einzuschätzen. Das hat nichts mit Mann/Frau zu tun und es ist auch egal, um welches Thema es geht. Fragt man zum Beispiel Teammitglieder unabhängig voneinander nach ihrem Anteil am Teamergebnis und addiert dann alles zusammen, kommt man in aller Regel auf über 100% :).
w45
 
  • #107
Das ist kein Grund, Kompromisse zu machen, wenn frau auch ohne Mann ein gutes Leben hat.
Genau das ist die Krux, haben diese Frauen die Gelassenheit und ein gutes Single-Dasein, so dass sie auf den passenden Partner warten können/wollen?
Man kann sich doch selbst denken, was einen in der Altersgruppe erwartet, es herrscht Frauenüberhang; Männer, die älter sind, mit ersten oder absehbaren/erwartbaren Altersgebrechen (Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, etc), als auch Nicht-Akademiker und auch im RL wenig Erfolgreiche (dazu gab es vor Jahren einen unschönen Begriff).
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, nur weil man bei EP bezahlt, ist die Erwartung, der Traummann/Traumfrau wird einem auf dem Silbertablett serviert. So einige haben romantische Vorstellungen und denken, dass auch gleich alles zu 100 % passen muss (dabei kann man auch zusammenwachsen, und Eigenheiten tolerieren, oder sich für Hobbies des anderen dann interessieren bzw. auch begeistern, sofern man das will.)
Dazu habe ich in einem schlauen Buch von Kahneman mal gelesen, dass der Mensch grundsätzlich dazu neigt, sich etwas positiver als den Durchschnitt einzuschätzen. Das hat nichts mit Mann/Frau zu tun
Bei manchen Männern, heißt das, dass sie dann auch oft bei Jüngeren ihr Glück (das mit den erwartbaren Altersgebrechen gilt ja auch für Frauen) versuchen oder wollen kein Commitment (aktueller Parallelthread) eingehen. Oder Männer, die auch ihre Ansprüche haben und diese nicht erfüllt sehen, schmeißen das Dating frühzeitig hin und wenden sich Tinder, dem RL zu und nutzen bezahlbare Sexangebote; oder sind nach ersten Absagen schnell frustriert, so dass sie bis zum Ablauf der Mitgliedschaft nur noch mit wenigen Bemühen um eine Frau noch werben oder gar nicht mehr begeistere Resonanz geben wollen.

Wenn man unbedingt und schnell eine Beziehung will, dann geht es nur mit Kompromissen.

Früher gab es die Konkurrenzwerbung jeder 7. Single findet jemanden, von 200 (jeweils 100 Frauen und Männer) wären es 14 Beziehungen, 172 davon finden beim Online-Dating keinen passenden Partner/in.

In meinen Umfeld haben sich aber doch, welche durch Online-Dating gefunden, dass lässt einen einen Versuch wagen und entweder man ist eine faszinierende Persönlichkeit, mit rundum angenehmen Attributen, die viele Bewerber wollen (der Wurm muss den Fisch schmecken) oder man schwimmt in der Masse. Entweder bleibt man dann hartnäckig und lässt sich nicht von ersten Niederlagen abschrecken, dass man irgendwann doch vlt. den einen Passenden findet, und macht weiter auf sich aufmerksam, (optimiert sich beständig, sofern gewollt, mit Profilcheck und Ratsuchen fürs erste Anschreiben und Date) oder man ist gelassen, geduldig, optimistisch (macht sich solange ein gutes Single-Leben), sieht es realistisch und entspannt, und vertraut ins Schicksal, irgendwann hat man schon das passende Glück.
 
  • #108
Ein Perspektivwechsel wäre es, wenn Du Dir mal den gleichen Thread vorstellen würdest, wenn ihn ein Mann schreiben würde und ob Du diesen Mann dann (egal wie optisch attraktiv) noch für eine Partnerschaft attraktiv finden könntest, der sich fragt, ob es normal sei, in seinem Alter nur noch auf "alte und verbrauchte" Frauen bzw. mittellose Ausnutzerinnen zu treffen?
So isses. Abwertung anderer Menschen wirkt einfach unattraktiv. Das ist wie der Mann, der pausenlos über die böse Ex berichtet.
Denn diese im Vergleich zu den anderen als attraktiver empfundenen 1-2% der Männer werden höhere Ansprüche als der Durchschnitt haben und daher vielleicht genauso wie Du auch 98% der Frauen schon gleich von Anfang an als für sie als unzureichend attraktiv bewerten.
Eben. Die, nach @realwoman, aufgrund ihrer Intelligenz überdurchschnittlich attraktiven Männer haben freie Auswahl. Da fällt dann alles raus, was seinerseits unter den Top 2% liegt.
Da hat eine Top-3%-Frau also die Auswahl unter 97% der Männer und findet keinen. Für mich nur das Beste oder nichts. Irgendwie traurig, aber irgendjemand muss halt mit der Silbermedaille leben, auch wenn es schwer ist...
Gleichgesinnte trifft sie da schon - nur sind in den Kreisen Männer deutlich unterrepräsentiert und die die da sind, meistens vergeben und mit ihrer Partnerin dabei.
Geh hin und Du wirst es sehen.
Im Moment kein Bedarf. Ich merke es mir im Hinterkopf.
Und bitte zeig mir einen Mann, der mit einer deutlich gebildeten und finanziell besser da stehenden Frau keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt.
Das stimmt. Käme ich auch nicht mit klar. Aber wenn die Autohändlern und weitere 98% mal raus sind, dann bist Du dann schon bei Promotion und gehobenem Job. Da noch einen draufzusatteln wird schwierig. Die FS schreibt auch nichts dazu, warum sie attraktiv ist.

Letztlich ist es fast immer eine Frage, welche Kompromisse man macht, um einen Partner zu finden. Ansprüche sind individuell, also nicht unbedingt zu hoch, aber unter Umständen unerfüllbar.
Mit der Einstellung ist fast jeder Single.
 
  • #109
Die, nach @realwoman, aufgrund ihrer Intelligenz überdurchschnittlich attraktiven Männer haben freie Auswahl. Da fällt dann alles raus, was seinerseits unter den Top 2% liegt.
Da hat eine Top-3%-Frau also die Auswahl unter 97% der Männer und findet keinen.
Hm, das ist doch irgendwie Unsinn. Was bitte soll „freie Auswahl“ bedeuten? Es geht doch auch nicht nur darum, dass einem spontan ein Profil gefällt und man es deshalb zunächst „auswählt“ — dann geht es doch erst richtig los, weil man den Menschen dann erst kennenlernt und er vielleicht aus ganz anderen Gründen als der zunächst wahrgenommenen Attraktivität überhaupt nicht passt. Schwupp, schon ist die anfängliche Auswahl völlig unbedeutend.

Ich glaube, diese theoretischen Überlegungen helfen überhaupt nicht weiter. Zumal Attraktivität letztlich sehr subjektiv wahrgenommen wird, auch wenn es dafür einige objektiv gültigen Merkmale gibt.
w45
 
  • #110
Hm, das ist doch irgendwie Unsinn. Was bitte soll „freie Auswahl“ bedeuten?
Das bedeutet, dass Frauen allen Ernstes behaupten, nur 1% der Männer sei für sie attraktiv. Das ist in der Regel nicht der, den alle anderen Frauen unattraktiv finden. Sie ist in der Regel nicht die einzige, die attraktiv und deutlich jünger aussieht, denn allein hier im Forum ist das jede zweite Anfragende. Und dann hat er freie Auswahl, wobei die FS scheitert.
Es geht doch auch nicht nur darum, dass einem spontan ein Profil gefällt und man es deshalb zunächst „auswählt“
Ja, aber die hier scheitern ja schon daran.

Zumal Attraktivität letztlich sehr subjektiv wahrgenommen wird, auch wenn es dafür einige objektiv gültigen Merkmale gibt.
Stimmt. Aber die FS scheitert ja nicht theoretisch, sondern praktisch.
 
  • #111
Hm, das ist doch irgendwie Unsinn. Was bitte soll „freie Auswahl“ bedeuten?
Doch, die Fragestellung bezieht sich auf die Profile, und die Männer dahinter (alt & verbraucht) und ihre Anschreiben zur ersten Kontaktaufnahme, die der FSin nahezu zu 80% nicht gefallen. Von den verbleibenden 20% wird sie von sagen wir mal rund der Hälfte der Männer, gleich abgelehnt (diese Männer sind „gesättigt“ an Zuschriften oder ihr Profil ist für die Herren nicht passend, z.B. der Suchradius von 400 km
Es geht doch auch nicht nur darum, dass einem spontan ein Profil gefällt und man es deshalb zunächst „auswählt“ — dann geht es doch erst richtig los, weil man den Menschen dann erst kennenlernt und er vielleicht aus ganz anderen Gründen als der zunächst wahrgenommenen Attraktivität überhaupt nicht passt. Schwupp, schon ist die anfängliche Auswahl völlig unbedeutend.
Du hast völlig recht, denn bei der anderen Hälfte, wo es dann zu einem Kontakt und Date kam, war sie auch nicht erfolgreich oder der Mann bei ihr nicht.

Und wirklich, wenn Du attraktive, intelligente, angenehm charmante Statusmänner kennst, die wissen echt kaum den Zulauf an Frauen zu händeln. Diese sind schon als verheiratete begehrt.
Nahezu jede suchende Single-Frau möchte einen gebildeten Akademiker, intelligent, inspirierend (mit faszinierenden Hobby), optisch attraktiv und sexuell begehrenswert (meist sportlicher und etwas schlanker), beruflich Erfolgreich (wegen sicherer Finanzen, Sicherer Job und Zufriedenheit mit diesen, wo auch die Ausstrahlung passt)... wenn man schon allein auf Akademiker schielt, schränkt man sich stark ein, einige Herren sind keine Akademiker, sondern Ausbildungsberufe (Kellner), oder haben Bezeichnungen aus privat bezahlten Weiterbildungsseminaren, (auch wie @Vikky im anderen Thread von @Katzenmuddi schrieb), Manager, die keine nach unserem deutschen Verständnis sind (Facility-Manager), auch Selbstständige ohne Studium (Autohändlern, Pizza-Bäcker) oder haben sich im Job auf eine gute Führungsposition hochgearbeitet oder auch nicht und sind seit 35 Jahren im gleichen Beruf.
Aber auch ein gutes Hobby, nicht Jäger, Stammtischgänger, Poker-Spieler, Gamer, nicht Fast-Food-/Couch-Potatoe, kein Extrem-Sportler. Und wenn es der Arzt ohne Grenzen ist oder der Greenpeace-Umweltaktivist, dann passt es wegen Zeitmangel beim Kennenlernen nicht, der Kleidungsgeschmack geht weit auseinander oder es stimmt auch nicht die Chemie; Du hast hier recht liebe @Trixie75, da hilft dann eine große Auswahl wenig, wenn es beim weiteren kennenlernen dann oft genug scheitert.
 
  • #112
Ich finde es immer mal wieder interessant hier in das Forum reinzuschauen, so alle 3-4 Jahre tue ich das - ich als 50 plus Frau mit Partner. Und es hat sich nichts geändert wie ich sehe.

Wie hier über ältere Frauen hergezogen wird ist wirklich unterste Schublade.
Ich hatte nach langer Ehe und verstorbenem Partner vor einigen Jahren einen Online-Versuch gestartet.
Die Auswahl der Männer ist wirklich gruselig und zwar nicht unbedingt bezüglich der Optik, sondern bezüglich deren frauenverachtender Einstellung.
Online scheinen viele Männer unterwegs zu sein, die 10 bis 15 Jahre jüngere Frauen suchen. Das ist durchaus legitim, aber nichts für mich und entspricht nicht den Verhältnissen im RL.
Als ich diesen alten mich anschreibenden Männern höflich sagte "Danke aber ich denke das passt nicht", da gaben sie nicht auf, sondern bedrängten mich weiter.
Dann mußte ich i.d.R. deutlicher werden und ihnen sagen, daß sie mir leider zu alt sind, der Altersunterschied zu groß, daß sie rein optisch gar nicht zu mir passen und daß ich einen so alten Mann nicht attraktiv finde und nur Gleichaltrige plus minus 5 Jahre für mich in Frage kommen.
Dann regten diese Männer sich furchtbar auf. Viele wurden beleidigend und fingen an zu schimpfen "Versuch es nur, Du wirst schon sehen was Du davon hast, Du wirst keine jüngeren Männer kriegen..........." usw usw............was mich nur amüsiert hat.
Ich kann Frauen nur raten sich auf die offline Partnersuche zu fokussieren. Zum Glück sind nicht alle Männer so wie die hier schreibenden Exemplare die den Frauen einreden möchten, daß sie nur noch alte........ kriegen können. Dahingehend möchten diese frauenverachtenden Männer die suchenden Damen gerne konditionieren.
Wer aber attraktiv ist findet im RL einen netten gleichaltrigen oder jüngeren Mann. Nicht verkrampft suchen, offen und mit viel Lachen und Lust duchs Leben gehen und das Leben geniessen. Das hält jung und macht unglaublich attraktiv.
Überlasst die alten frauenverachtenden Männer die ihre zweite Jugend mit einer 10 bis 20 Jahre jüngeren durchleben wollen anderen.

Viel Glück allen Damen.

Im RL war es noch nie ein Problem für mich nette Männer kennenzulernen, da ich kontaktfreudig bin und sehr attraktiv. Aber man muß ja auch einen Menschen finden der gut zu einem passt und damit meine ich nicht Status und Geld, sondern, Liebe. Und Liebe findet man nicht an jeder Ecke.
Viele Beziehungen und Ehen sind Zweckgemeinschaften, käme für mich nie in Frage.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #113
@Amiana
Wo hast du denn im RL nette Männer in deinem Alter, die dann auch noch Single waren, kennengelernt? Da fängt für mich das Problem schon an. Ich habe einen sehr arbeitsintensiven, typisch weiblichen Beruf und komme im Berufsleben mit fast ausschliesslich wesentlich Jüngeren zusammen. Ich tanze gern, wo ich auch nur entweder Paare oder wesentlich Jüngere treffe. Beim Wintersport sieht es ähnlich aus. Die wirklich alten Männer interessieren mich nicht und passen auch nicht zu mir, die anderen treten regelmässig mit weiblicher Begleitung in Erscheinung. Auf welche Zufälle soll ich da setzen?
 
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