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  • #1

Auch in Partnerschaft immer und ewig mit Kondom?

In dem Nachbarthread "Ungeschützten Sex haben - ist das üblich?" gibt es folgende Aussage einer Teilnehmerin:

Selbst der gemeinsame Aids Test ist Quatsch, da man sich der Treue seines Partners nie sicher sein kann, das zeigen Erfahrungen aus langjährigen Ehen.

Man gehe mal auf Betriebsfeste, Weihnachtsfeiern, Männerurlaube (Segeltrip nach Ibiza!), Ausflug von Kegelbrüdern, bzw. -schwestern usw. usw. und die sind alle größtenteils langjährig verheiratet.
Zitat Ende

Hinzu gibt es in einem anderen Beitrag das Beispiel der Architektin, die sich in langjähriger Partnerschaft mit dem HI-Virus angesteckt hat.

Wenn ich das lese, kann die Konsequenz eigentlich nur sein, dass auch in einer Partnerschaft immer mit Kondom geliebt wird. Aber wie ist das umzusetzen? Der Partner/die Partnerin wird zurecht sagen, dass man ihm/ihr nicht über den Weg traut. Und recht hat er bzw. sie.

Und jetzt? Wie würdet ihr handeln?
 
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  • #2
Ja, Sex ist immer auch ein wenig Selbstzerstörung und auf bisschen Selbstzerstörung steht jeder insgeheim. Sonst müsste er auf Sex und andere Dinge im Leben verzichten. Manchmal ist Selbstzerstörung auch ein besonderer Kick. Gibt genug leicht masochistisch-depressiv veranlagte Menschen, die diese Spirale lieben. Ich gehe sogar so weit, dass es manche Leute regelrecht geil finden, mit dem Risiko zu spielen, genauso wie mit dem Risiko der Schwangerschaft.

Ja, ich kenne durchaus Paare, die dauerhaft mit Kondom verhüten. Z.B. weil die Frau sonst ständig Blasenentzündung bekommt. Ehepaare mit erwachsenen Kindern nehmen dann später auch wieder Kondome, einfach weil Frau ab gewissem Alter keine Pille mehr nehmen kann/will oder gesundheitlich auch nicht mehr sollte so ab 35/40. Das steht auch in der Packungsbeilage, wegen erhöhter Thrombose- und Brustkrebsgefahr. Außerdem möchte man seinen Körper im Alter auch nicht mehr stressen. Spirale einsetzen ist auch nichts jedermanns Ding und tut höllisch weh.
 
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  • #3
Ich habe in den letzten Jahren (zwei Partnerschaften) den Männern gesagt, dass ich die Pille nicht vertrage und außerdem extrem schnell eine Blasenentzündung bekomme und es daher keinen Sex ohne Kondom gibt. Wenn sie sich bemüßigt fühlen, woanders Sex ohne Kondom zu holen, ist es ihr Problem und nicht meines.Es ist nicht einfach, doch wichtig, trotz romantischer Gefühle an den eigenen Schutz zu denken! HIV und das Internet-dating sind keine gute Kombination.
Auch mit Kondom kann man sich noch genügend "holen"..
(W)
 
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  • #4
Wenn Kondome auch in der Beziehung zur Debatte stehen, würde ich die Beziehung sein lassen. Ich kann mit Kondom nicht kommen (bin beschnitten) und auf Dauer ist Sex ohne Orgasmus nicht befriedend für mich. Ganz davon abgesehen das ich diesen Geruch nach Gummi total abtörnend finde und das aufziehen das ganze Liebesspiel zerstört.
 
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  • #5
Die Konsequenz für mich aus dem völlig verantwortungslosen Handeln so vieler Frauen ist ganz einfach: Ich suchte mir eine Partnerin, die gesundheitlich (psychisch und physisch) nicht vorbelastet ist und die aufgrund ihrer Werte und ihres Charakters nicht fremdgeht. Die charakterliche Integrität bildet die Grundlage für ein gesundes, geschlechtskrankheitenfreies Leben.

So einfach - so schwer. In Deutschland fand ich kaum charakterlich integre Frauen, die nicht bedenkenlos ihre Gesundheit und Zukunft verschleuderten, aber sehr viele, die an diversen (Geschlechts-)Krankheiten leidend (von Hepatitis bis HIV usw.) mir ungeschützten Geschlechtsverkehr anboten.

Bei deutschen/westlichen/konsumistischen Frauen würde ich auch in Partnerschaft nur mit Kondom verkehren. Mit meiner (nichtdeutschen) Frau nicht, wir haben Kinderwunsch.

M
 
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  • #6
Für mich wäre das nichts. Ich finde Kondome lästig und möchte einfach ab einem gewissen Zeitpunkt (Test nach entsprechender Zeit) darauf verzichten. Eine Frau, bei der das nicht geht, kommt für mich nicht in Frage.
 
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  • #7
Mein Partner hat mir einmal erzählt, dass er sich, nachdem wir später Kinder hätten, sterilisieren lassen würde, weil dann ungeschützter Sex möglich wäre. Mir ist Verhütung aus verschiedenen Gründen wichtig und ich würde selbst dann nicht ohne Kondom mit ihm schlafen. Für mich hat das auch noch einen komischen Beigeschmack. Warum sollte man sich unbedingt sterilisieren lassen? Will man sich noch außerhalb ausleben, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen?
 
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  • #8
Irgendwann werden wir alle auf Sex verzichten.
WhatsApp und Facebook reicht doch auch aus.
Im übrigen sehe ich die Meinungen im Nachbarthread als völlig überzogen und teilweise auch nicht als wahr.
Sich mit HIV im heterosexuellen Bereich zu infizieren halte ich persönlich für unwahrscheinlich. Die Regel Ausnahme der Architektin muss jeder für sich selber bewerten.
Ich glaube da nicht dran.
Das Leben ist Risiko. Das ganze Leben.
Autofahren ist auch Risiko. Fliegen mit MH... auch.
Am besten zu Hause bleiben.
Ganz allein. Keine Kontakte, zu niemandem mehr.
Sicherlich überspitzt, aber manchmal denke ich, hier in diesem Forum schreiben nur total realitätsfremde Menschen.
Ich bin echt gespannt, wann wird wohl die Frage auftauchen: mein langjähriger Partner und ich verhüten nur mit Kondom. Er und ich möchten nicht auf ein Kondom verzichten. Wie werde ich nun schwanger???
Nicht das ich nun missverstanden werde, aber irgendwo ist das doch alles nicht mehr normal.
 
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  • #9
Hinzu gibt es in einem anderen Beitrag das Beispiel der Architektin, die sich in langjähriger Partnerschaft mit dem HI-Virus angesteckt hat.
Ja natürlich kann das passieren! Sex ist immer Eigenverantwortung und immer Risiko. Das muss doch jedem erwachsenen Menschen klar sein! Auch ein Kondom kann platzen! 100% entgehen kann man dem nur, wenn man auf sexuellen Kontakt verzichtet, was durchaus einige machen.

Man darf selbst entscheiden, wen man alles an sich ranlässt oder nicht. Ich habe den anderen Thread jetzt nicht gelesen, aber oftmals halten Frauen sich auch gerne ihre Fremdgeher und Fremdgeher machen immer ohne Kondome herum. Das ist unabhängig vom Architektenstatus. Gerade in hohen Berufsgruppen (Anwälte, Ärzte, Geschäftsmänner) wird massenreich fremdgegangen. Ich arbeitete in jungen Jahren Model und habe monatlich Angebote von notgeilen Männern mit üppigen Honorarangeboten bekommen, von eben solchen Typen, die mich mal gerne "gebucht" hätten mit allem drum und dran. Die menschliche Abgründe sind tief.

Es gibt durchaus Männer, die fast ihr Leben lang mit Kondom praktizieren. Mein bester Freund ist z.b. so jemand. Andererseits wäre dieser Mann heute mit 50 sicher nicht kinderlos, bei den linkischen Frauen in heutiger Zeit. Wer belanglos Sex hat, setzt früher oder später nun mal Kinder in die Welt.
Und auch nicht jeder Mann ist so doof, ohne Gummi herumzupimpern.
 
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  • #10
Liebe ist immer ein Risiko. Vor einem entsprechenden Test auf Sexualkrankheiten würde ich niemals ohne Kondom mit einem Mann schlafen (bisher hat das auch jeder mitgemacht). Danach allerdings gehe ich das Risiko ein. Weil ich meinem Partner vertrauen will, dass er nicht fremd geht. Weil ich glauben will, dass der Mensch, den ich liebe und dem ich treu bin, auch treu ist. Vielleicht ist das naiv. Wahrscheinlich sogar. Aber ich will nicht zulassen, dass ich nicht einmal meinem Partner vertraue - wieso sollte ich denn dann eine Beziehung mit ihm führen?
 
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  • #11
Sobald gewisse Herrschaften auf dem Haufen sitzen, gehts immer um irgendwelche Schweinereien mit Sex. Man möchte damit eigentlich nicht belästigt werden, aber im Management scheint das irgendwie unausweichlich zu sein. Ich halte auch einige dieser Leute fur drogenabhängig. Man kennt Trinker, aber harte Drogen wirken anders. Vermutlich sind Psychopharmaka, vielleicht sogar Kokain im Spiel. Das sind Gemütslagen, die man allgemein als "überschnappend", bzw. "unter Strom stehend" bezeichnen kann. Es wird natürlich nichts direkt ausgesprochen, nur suggestiv angedeutet, sodass es nichtmal justiziabel wäre, selbst wenn man Zeugen hätte, oder es mit einem Handy aufzeichnen würde. Sich ablehnend zu verhalten, kann ein berufliches Fortkommen zumindest erschweren, wenn nicht sogar einen Rauswurf zur Folge haben, denn diese Leute sind Psychopathen, die Komplitzen brauchen. Und natürlich sind sie sämtlich verheiratet und das, was man so die ehrenwerte Gesellschaft nennen könnte.
 
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  • #12
Selbst der gemeinsame Aids Test ist Quatsch, da man sich der Treue seines Partners nie sicher sein kann, das zeigen Erfahrungen aus langjährigen Ehen.
Kann doch jeder nur für sich sagen. Ich finde schon, dass man sich der Treue sicher sein kann, oder zumindest, dass der Fremgehende ein Kondom benutzt. Oder sich später testen lässt. Also so selbstverständlich nehme ich Fremdgehen und dann auch noch unverantwortliches Fremdgehen nicht hin. Ich habe da wohl auch mit anderen Leuten zu tun...

Wie ich mich konkret verhalten würde: Zu Beginn der Beziehung testen, dann nicht mehr und auch kein Kondom mehr. Man kann aber auf verschiedene Weisen verhüten, ich habe auch schon nur mit Kondom verhütet. Aber wenn man einen Kinderwunsch hat, wohl eher nicht. Also, das kommt ganz darauf an.
 
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  • #14
Der Schreiber @4 ignoriert wohl absichtlich das völlig charakterlose Verhalten auch so vieler Männer - und drischt hier nur auf Frauen ein, was ihn völlig disqualifiziert.

Der Parallelbeitrag gerade hier, dass einen Fremdgeher seiner Affärenfrau nicht stillschweigend gehen lässt, weil sie sich verliebt hat und er fragt, wie man sie zum Schweigen veranlassen kann, damit zu Hause alles so weiter geht, wie bisher, spricht Bände.

Die Ehefrau dieses Fremdgehers hat gar keine Chance, sich zu schützen - der Mann will alles vertuschen .... und wird bei der nächsten Gelegenheit weiter machen.

Ich kann verstehen, dass Menschen auf Kondom auch in einer Beziehung nicht mehr verzichten wollen.
Ich gehe einen Schritt weiter und Frage mich, ob ich nicht besser gleich auf eine Beziehung verzichten sollte.
 
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  • #15
Das wird ja immer schöner hier, ich warte jetzt noch auf die Forderung nach der man stets auf Sex verzichten sollte, auch in einer festen Partnerschaft. Dann sollte man aber auch nicht mehr vor die Tür gehen, weil einem ein Ziegel auf den Kopf fallen könnte und Autofahrer sind dann natürlich die ganz lebensmüden.
 
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  • #16
Bei "normalem" heterosexuellen Verkehr halte ich die Ansteckungsgefahr für marginal, wenn man nicht gerade auf dem Straßenstrich agiert.
 
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  • #17
Der Schreiber @4 ignoriert wohl absichtlich das völlig charakterlose Verhalten auch so vieler Männer - und drischt hier nur auf Frauen ein, was ihn völlig disqualifiziert.
Aber er hat doch recht. Frauen sind viel untreuer als Männer und können dies auch noch viel besser verheimlichen. Deshalb sind gutgläubige Männer die Gruppe, die der größten gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt ist.
 
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  • #18
# 4

Bei "normalem" heterosexuellen Verkehr mit infizierten Personen ist die Ansteckungsgefahr alles andere als marginal, da braucht man noch nicht mal den Straßenstrich zu bemühen.

Die korrekte Verwendung von Kondomen mag Schutz gegen HIV geben, andere Krankheiten werden trotzdem munter weitergereicht. Wie sieht es bspw. mit Tripper aus?

Zum Beitrag von #13: ich beschrieb als heterosexueller Mann, der nicht promisk lebt und dem seine Gesundheit wichtig ist, meine persönliche Situation; selbstverständlich ist das unverantwortliche und charakterlose Verhalten fremdgehender Männer usw. für heterosexuelle Frauen genauso lebensbedrohlich. Das Geschlecht macht keinerlei Unterschied.

M
 
  • #19
Wenn ich das lese, kann die Konsequenz eigentlich nur sein, dass auch in einer Partnerschaft immer mit Kondom geliebt wird


Die Konsequenz würde ich nicht ziehen. Zum Leben gehören eben Risiken dazu. Ein weiser Mensch reduziert diese so weit es eben möglich ist, d. h. er bemüht sich um eine gute Partnerschaft und Treue Es muss eben klar sein, dass Fremdgehen ein NoGo ist, wenn es doch „passiert“ dann nur mit Kondom und falls man doch ohne Kondom fremdgegangen ist, dann steigt man danach nicht ungeschützt mit dem unwissenden Partner ins Bett, sondern testet sich verantwortungsbewusst sofort und nach 3-6 Monaten!
 
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  • #20
Ich habe meine Frau kennengelernt, als ich nach dem Abitur bei der Bundeswehr war. Sie war 16 und in der Klasse 11 des Gymnasiums. Wir waren jeweils die ersten sexuellen Partner füreinander. Es gab oder gibt keinerlei Hinweis, dass einer von uns beiden jemals einen weiteren sexualkontakt hatte.

Vor dem NORMALEN Hintergrund halte ich es für vollkommen überzogen, dauerhaft kondome zu benutzen.

Meine Frau starb leider, aber wenn ich jetzt eine neue Partnerin kennenlerne, die ein ähnliches Sexualprofil hat wie ich, dann halte ich es auch für überzogen!

Allerdings...

...hat praktisch keine real existierende 3x, 4x, oder 5x Singlefrau ein Sexualprofil, wie ich selber! Die liegen i.d.R. sogar noch über dem statistischen Durchschnittswert von 5-7 (je nach Studie), vom noch niedrigeren medianen Wert (Mitte der Bevölkerung), der der den ganzen Bereich mit hohen Zahlen (Huren, Freier, Swinger, etc.), ausschließt ganz zu schweigen!

Also doch dauerhaft Kondome, oder alleine bleiben.

m44
 
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  • #21
Ich bin eine Frau und habe immer Sex mit dem Hintergedanken auf Schwangerschaft oder Krankheit. Auch mit Kondom kann alles passieren. Genauso könnte ein neuer fremde Mann mit auch erdrosseln, erstechen und vergewaltigen, wenn ich mit ihm allein bin. Weiß ich ja alles nicht. Das ist eben das Leben. Wer Sex praktiziert, muss mit den Folgen klar kommen, sich selber zu riskieren. Ich vermeide unnötige Risiken, indem ich nur eine streng selektierte Anzahl von Elite-Männern begehre, die sich erstmal durch vielfache Dinge beweisen müssen, ohne, dass sie es selber merken. Als Frau schnuppert man, ob man einen Hallodri an der Angel hat. Man will es sich nur nicht eingestehen, süß nicht? Genauso riecht man am Charakter, ob das ein offensiver Flirter und potentieller Frauenliebhaber/Fremdgeher mit reger Vergangenheit ist oder ein verklemmtes Spätzünder-Wichtelchen. Rege Vergangenheiten törnen mich ab und mit solchen Männern haben ich nie Kontakt gehabt, weil ich da auch mit dem Tempo nicht mitkomme und solche Männer mich sicherlich auch höchst langweilig als Partnerin finden würden. Also beruht es auf Gegenseitigkeit.

Und wenn es mich dann trifft beim Sex, dann ist das leider Gottes Pech. Selbstverständlich kann ich meine Verantwortung nicht auf andere abwälzen. Es ist meine Gesundheit, und da kann ich mich nicht auf die Meinung, Ansichten und Statistiken anderer verlassen. Sex ist Eigenverantwortung. Und ja, ich finde andere Menschen häufig höchst naiv. Auch Männer, die sich darauf verlassen, die Frau wird es schon richten. Ich bin nicht hässlich und habe in meinem Leben zahlreiche Angebote zu Sexabenteuern bekommen von 20 bis 60 alles dabei. Ärzte mit der Vorliebe: "aber ich machs nur ohne Gummi, kicher kicher". Alles erlebt. Sogesehen schockt mich gar nichts mehr.
 
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  • #22
Manchmal hab ich den Eindruck ich lebe auf einem anderen Planeten...
Sex in einer festen Beziehung nur mit Kondom?!
Ich bin schon dreimal von einem Partner verlassen worden, weil diese sich in eine andere Frau verguckt hatten. Alle hatten die Grösse, mir das mitzuteilen, bevor sie mit der anderen etwas angefangen hatten.
Ich hoffe, dass meine Sensoren auch in Zukunft so gut sind, dass ich mir nicht einen solchen Charakter-Schwächling anlache, der das Risiko eingehen würde, mir durch einen ungeschützten Seitensprung und Stillschweigen eine Krankheit anzuhängen.
 
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  • #23
Es ist eine Frage, auf welchen Partner man sich einlässt. Wenn man hier durch die Threads geht, dann liest man sehr viel über fremdgehende Maenner und gewinnt den Eindruck, es gibt kaum einen, der nicht jede Gelegenheit nutzt. Ich war mit so einem Exemplar verheiratet und er hat tatsächlich meine Gesundheit riskiert. Daher weiß ich, dass Frau sehr vielen Maennern nicht trauen kann. Sofern also Sex mit einem Mann, dem ich nicht vertraue, nur Sex mit Kondom, auch in der Beziehung - Risiko war gestern. Das ist reine Gesundheitsfuersorge.
Weil ich einem Partner viel Freiheit lasse und ihn nicht kontrolliere, muss ich mich schützen. Ein Mann, der seine Freizeit in Clubs, Bars, mit Kumpels verbringt, ist nun mal ein Risikofaktor.
 
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  • #24
In meiner Ehe gab es Sex immer nur mit Kondom. Wir waren beide absolut treu. Die ex-Frau fand es so am bequemsten, weil sie sich nicht um Verhütung kümmern brauchte. Ich fand´s nicht so schön.
Meine Lust auf Sex nahm immer mehr ab und ich habe mich scheiden lassen. Ich erwarte, dass wenn eine Frau schon "ihren Körper nicht mit Hormonen vollpumpen" will, wie es so schön heißt, sie zumindest ihren Zyklus im Blick hat und mit natürlicher Methode verhütet werden kann.

m
 
  • #25
Ja, das kann nötig sein, z.B. aus gesundheitlichen Gründen.

Meine Partnerin hatte große Probleme und Beschwerden mit ihrem Hormonhaushalt.
Schon ihre Regel war ein Drama.
Daher waren hormonelle Verhütungsmittel ausgeschlossen.

Spirale war ihr nicht sicher genug, und Pessar war ihr zu umständlich.
Also stets Kondome - funktionierte immer.

Also aus Liebe -. um ihr die zusätzlichen Beschwerden zu ersparen.

Wir konnten uns gegenseitig verlassen, daß Jeder treu ist. Beide hatten kein Interesse am fremdgehen. Fast alle meine Partnerinnen waren während der Beziehung treu, auch sexuell.
(Außer einer Frau, aber die informierte mich, mit wem sie fremdging.)

(m,53, Single)
 
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  • #26
Nach 40 J. strikter Monogamie bin ich dieses Jahr auf den Geschmack von "fremdem" Sex gekommen, wobei ich ausschließlich zu Prostituierten gehe. Bei einem Verhältnis besteht die Gefahr einer sich entwickelnden emotionalen Dynamik zu Lasten der Ehe; professionell ist es eher ein Wellness Erlebnis - genießen, bezahlen, abhaken. Selbstverständlich benütze ich "außerhalb" stets ein Kondom. Und ansonsten wie bisher auch keines.

Nebenbei haben meine Aktivitäten erstaunlicherweise zu einer partiellen Wiederbelebung des schon vollständig eingeschlafenen ehelichen Sexuallebens geführt.

p.s. und jetzt dürfen alle weiblichen Forumsleser auf mich einprügeln.
 
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  • #27
So einfach - so schwer. In Deutschland fand ich kaum charakterlich integre Frauen, die nicht bedenkenlos ihre Gesundheit und Zukunft verschleuderten, aber sehr viele, die an diversen (Geschlechts-)Krankheiten leidend (von Hepatitis bis HIV usw.) mir ungeschützten Geschlechtsverkehr anboten.
M
Wow, so viel durch die deutschen Frauen gepoppt, um beurteilen zu können, dass es kaum charakterlich integre Frauen gibt, die nur mit Kondom Sex wollen?

Jetzt ist mir klar, warum gerade integere Frauen wie ich, die Sex erstmal nur mit Kondom will, solange Sexlos leben muss, bzw. ungewollt Single bin.

Ich bin mir sicher, dass es vielen anderen Frauen auch so geht und sie dadurch Single sind, weil so viele Männer nur Sex ohne Kondom wollen, selbst wenn sie frisch gewordener Papa sind und Geschlechtsverkehr mit sehr jungen Prostituierten wollen/haben.

w
 
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  • #28
Ich kenne ein Pärchen das erst seit einigen Monaten zusammen ist. Sie ist 32 und nimmt die Pille nicht. Kondom bis ans Lebensende ist da die Devise. Er findet das nicht schlimm. Gibt wohl zu das er es besser ohne findet, aber versteht das sie ihren Körper nicht mit Hormone vollpumpen will. Ich muss zugeben, dass ich selber keinen einzigen Mann kennengerlernt habe, der so reagiert. Die hassen alle das Kondom, und wollen lieber kein Sex mit Kondom als wohl Sex. Habe schon erlebt, dass man dann lieber garnicht will................;;pfffff
 
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  • #29
@ 27: Da würde mir auch alles vergehen ! Kondom zu Hause ???

Ist ja dann wie im Puff,ne danke.Und da auch nur beim Verkehr,sonst nicht.
Bei so einer "Problemtante" wäre ich schnell weg,gibt genügend Frauen die unkompliziert sind und nicht nur lahmen "Blümchensex" mit Gummi machen.

M
Die sind aber NICHT hier zu finden ,sondern im RL !
 
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  • #30
Beim ONS pflicht, aber in fester Beziehung...? Wenn es um den Schutz vor Krankheiten geht, muss es folgerichtig schon beim Oralsex angelegt werden, plus der Mann muss auch ein Lecktuch benutzen. Nein danke, dann lieber verzichten.
Was beneide ich die ältere Generation um die goldene Zeit nach Erfindung der Pille und vor Aids.

Gruß
m(37)