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  • #31
Hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, von mir soviel dazu:

- Veganer/Vegetarier riechen besser (bei derVerstoffwechselung von Fleisch(produkte) entstehen Harnsäuren, da fällt weg!
- CO2 freundlich, sofern regional und saisonalles O+G gekauft wird.
- tielieb (meist auch sensiblere/gebildertere/freundlicherer/körperbewusstere Zeitgenossen)
- schlank
- fitter/gesünder und fröhlicher

Warum sollten sich die Partner nicht so ernähren dürfen, wie wie sie es für richtig halten? Solange er nicht an meinem (zwar geringen) Fleischkonsum aufhält. Ich denke so ein Mann wäre eher eine Bereicherung.

W,43
 
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  • #32
...btw, auch "gestandene Männer" wie Bill Clinton, Al Gore, Mike Tyson (!), Woody Harrelson oder Morrissey sind Veganer - die scheinen mir jetzt werder halb verhungert, noch besonders schrullig zu sein :)
 
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  • #33
Keine Veganerin würde Sie umerziehen wollen, weil keine Veganerin je an Ihnen als Partner interessiert sein wird. Die Frage, ob Sie sich umgekehrt darauf einlassen würden, wird sich Ihnen realiter nie stellen.

Von wegen. Wenn es nur so einfach wäre, das wäre traumhaft. Keine Beziehung mit einer Veganerin und ich habe meine Ruhe. Nichts leichter als das. Leider wollen radikale Veganerinnen und Veganer in meinem Umfeld mich selbst dann umerziehen, wenn ich nicht in einer Beziehung mit ihnen bin. Gerade eben ist wieder eine Kollegin aufgrund einer Scheibe Leberkäse in der Kaffeeküche schier in Ohnmacht gefallen und melodramatisch von heftigem Brechreiz gequält worden. Gefolgt von einer lautstarken Predigt von wegen unmoralisch und primitiv und Zumutung etc. etc. etc. Soweit zu meinem täglichen Umgang mit den besseren Menschen.
 
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  • #34
Meine lieben Veganer und Fleischesser,

bin seit 2 Wochen 100% vegan und darüber hinaus (keine Fette).
Hatte voriges Jahr eine Bypass-operation und 13 Jahre vorher eine Dehnung der Herzkranzgefäße..
Die so gepriesene Mittelmeerdiät ( bin dafür sogar ausgewandert) hat das Problem aufgeschoben aber nicht beseitigt. Wenn ich damals gewusst hätte was ich heute weiß hätte ich mir die OP vielleicht sogar erspart.
Unter YouTube Bill Clinton vegan eingeben findet man einige aufschlussreiche Videos zu den Thema...
Wer dann noch mehr Informationen möchte, kann ich folgende Bücher empfehlen:
China Study (ist doch interessant dass 2/3 der Weltbevölkerung bestimmte Krankheiten nicht haben)
Gabel statt Skalpell - da gibt's auch eine DVD und
Prevent and Reverse Heartdisease von MD Caldwell Esselstyn

Ich bin vegan weil ich nie wieder so eine OP durchmachen möchte. Bin keine Fanatikerin und lasse jeden nach seiner Facon glücklich werden..

Ich wünsche euch allen dass ihr aufeinander zugeht und gegenseitig eure Essgewohnheiten toleriert und akzeptiert.
Für mich bedeutet vegan keine Ideologie, für mich ist es eine Möglichkeit noch einige Jahrzehnte gesund zu überleben und das sollte man respektieren.

Warum ich das gerade hier schreibe?

Ich wünsche mir einen Partner der mich als Person kennenlernt und lieben kann ohne mich in das
- Veganer - Kästchen zu stecken.
Wünsche euch allen diese Möglichkeiten..
LG
Rose
 
  • #35
Seit gut eineinhalbjahren bin ich auch Veganerin aus ethischen und gesundheitlichen Gründen (nicht radikal, da ich mir gelegentlich auch was Vegetarisches erlaube) und versuche möglichst Bio zu leben. Ich bin ziemlich tolerant und verständnisvoll gegenüber Menschen, die sich anders ernähren. Wenn alles andere stimmt, würde ich kein Drama wegen Ernährungsunterschieden machen und mit dem Partner eine Strategie suchen, die uns beiden passt. Es wäre für mich nicht problematisch, wenn er ab und an Fleisch bräuchte. Was ich nicht aushalten könnte, wäre ein Partner, der ohne Mass täglich Fleisch essen würde. Und ein Kühlschrank, der ständig nach Wurst riechen würde, wäre auch eine Last für mich. Das ist aber jetzt meine subjektive Wahrnehmung als Veganerin. Ich weiss, dass viele andere Veganer anders empfinden. :)
 
  • #36
Ethik und Moral sind wundervolle Erfindungen. Alle Ideologen und Religiösen haben mehr als genug davon - je radikaler desto viel mehr davon. Und je lautstarker man behauptet, die anderen hätten eklatante Mängel in puncto Ethik und Moral, umso mehr kann man sich selbst davon zuschreiben. Praktisch ist, dass man dafür nix wissen oder können muss. Nachweisbar ist das Ganze auch nicht. Darum sind ausnahmslos alle Politiker und Oberlehrer sowie ungelernte "Hilfspolizisten" mit Ethik und Moral gesegnet.
Auch viele Veganer und einige Vegetarier erachten sich selbst als besonders gesegnet und wollen alle anderen missionieren. Dabei kommt meist noch die absolute Humorlosigkeit dazu.
Dabei ist veganes Leben ja gar nicht nur schlimm und schlecht . Bier ist ja vegan, Wein und Schnaps auch. So gesehen wäre der Veggietag nicht gar so schlimm - man kann ja 5 Bier trinken, das ersetzt auch das Mittagessen. Dummerweise soll auch das wieder nicht mit Ethik und Moral vereinbar sein - sagen die Veganer. Und Greta. Panik ! Man ahnt als zumindest nicht ganz von der Intelligenz verschontes Lebenwesen, dass man sich also weiterhin dummes Geschwätz von der einen Seite anhören muss - und von der anderen Seite geschröpft wird. Das ist nämlich ein weiterer Vorteil von Ethik und Moral - wer beides nicht oder nicht richtig hat, muss bezahlen. Sehr viel sogar .....
Nun ist es mit der Intelligenz nicht ganz so einfach wie mit Ethik und Moral. Zwar meint auch hier so ziemlich jeder, genug davon zu haben - dem ist aber nicht so. Intelligenz ist nachweisbar - das macht sie so tückisch. Und wie wird Intelligenz nachgewiesen ? Am besten dadurch, dass man erfolgreiche Gegenstrategien gegen die Schröpfkuren entwickelt und die moralinsauren Ethiker nicht in seinem Dunstkreis duldet.
Also ist willkommen, wer futtert, was er eben mag. Wer aber darüber dozieren will, fliegt raus. Besonders, wenn er das als Wiederkäuer auch noch mit vollem Mund macht.
 
  • #37
Hallo FS,

ich setze jetzt mal die Bezeichnung 'radikaler Veganer/Veganerin' mit Missionieren, Belehren und ewigen Grundsatzdiskussionen gleich.

Da kann ich nur sagen, dass ich darauf keine Lust hätte und ein solcher Mann schnell an Attraktivität verlieren würde.

Ich habe selbst in früheren Jahren einige Jahre vegetarisch und später auch einige Zeit vegan gelebt.
Beides hat mir gefallen, Horizonte erweitert und Inspirationen geboten.

Ein Veganer als Partner wäre dann OK, wenn er meine Art zu leben respektiert, ich die Seine und wir uns sonst in der Mitte treffen.

Zusammen kochen ist kein Thema, da ich selber auch heute meistens fleischlos koche, allerdings esse ich z.B. sehr viel Magerquark.
Ich esse nur abends Warm oder Brot, tagsüber reicht mir Magerquark, mit etwas Konfitüre angemacht, dazu Obst und ein paar Nüsse.
Fertigzeugs kaufe ich nicht, zuviel Zucker, zuviel Fett.

Dies müsste genau so toleriert werden, wie die Tatsache, dass mein Liebster dann eben den Alpro-Joghurt bevorzugt.
So lange beides gleichberechtigt im Kühlschrank nebeneinander stehen darf, sehe ich kein Problem.

Das gemeinsame Kochen darf gerne Vegan stattfinden, wenn wir jedoch zum Grillen eingeladen sind, oder Essen gehen, möchte ich mich nicht für Bratwurst oder das Geschnetzelte auf meinem Teller rechtfertigen, oder anpampen lassen müssen.

Ich kenne übrigens ein Paar, wo sie Veganerin ist und er nicht.
Mit Toleranz klappt das bei den Beiden ganz wunderbar und sie war es auch, die mich ganz ohne missionarischen Eifer mit der veganen Ernährung bekannt gemacht hat.

Ich hatte vorher ebenfalls keine gute Meinung von Veganern. Dies lag nicht an ihrer Ernährung, sondern der Art und Weise, wie sie meinten der Welt und allen anderen dann gegenübertreten zu müssen.
Nein Danke!
 
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