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  • #61
Wie fühlt sich das wohl an, liebe wider die Wesentlichkeit von Sexualität/Körperlichkeit Argumentierende, wenn Ihr Euren Partner/in liebt mit allem, was an ihm/ihr dran ist und halt über Jahre hinweg noch immer liebevoll lüstern auf ihn/sie seid? Und an den meisten Tagen des Jahres darin nicht beantwortet werdet?
Ich finde, Du vereinfachst hier zu stark: Gewiss haben fast alle Menschen ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Kuscheln. Das sollte man aber klar von Sex unterscheiden. Es gibt glückliche Paare, die wochenlang abends in Löffelchenstellung glücklich einschlafen, aber keinen Sex miteinander haben; die sich streichen, umarmen, küssen, lieben.

Auf Dauer fühlt sich das hundeelend an. Kalt. Steril. Fremd. Keine Nähe, keine Intimität, keine körperlich annehmende, freudige, lachende, willkommene Begegnung.
Natürlich muss dennoch das Bedürfnis nach Sexualität gestillt werden und wenn es sehr stark voneinander abweicht, dann fehlt möglicherweise eine wichtige Komponente der Kompatibilität. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass ein Normalmaß an Sexualität durchaus auch das Grundbedürfnis eines sexuell Aktiveren erfüllen kann, und dann nicht wirklich Bedürfnis, sondern nur Vorliebe übrig bleibt. Und man kann nun mal nicht alles im Leben haben. Man muss Kompromisse eingehen.

Wenn man den Partner wirklich liebt und mag und man miteinander in fast allen wichtigen Facetten harmoniert, dann ist das sehr viel wert. Man darf einfach nicht erwarten, in allen Facetten perfekt zu harmonieren. Sexualität muss vom Grundgefühl her passen, aber Sexfrequenz ist durchaus eine Variable, bei der man kompromissfähig sein sollte. Sich wegen mangelnder Sexfrequenz zu trennen, obwohl sehr viele andere Dinge, allen voran die echte Liebe, passen, wäre ein grober Fehler.

Weitaus mehr, als ob man [...] [die] Weltanschauung nicht teilt.
Da widerspreche ich ganz krass. Gerade Ansichten und Weltanschauung verbinden mehr als alles andere. Entgegen gemeinsamer Ansichten zu leben, macht kaputt und ist niemals erfüllend.
 
  • #62
Ich bin aufgeschlossen und zu (fast) jeder Schandtat bereit. Er hat kaum ein Bedürfnis auf Sex und wenn, dann einfachstes Niveau (dunkel oder geschlossene Augen, keine Geräusche). [...] Werde nochmal meinen Mut zusammen nehmen und ihm das zweite Mal sagen, wie ernst es mir ist.
Ich glaube, Du siehst das ganze viel zu schwarzweiß und bist bereits zu verbiestert diesbezüglich.

Du solltest wirklich nicht mit so einer Einstellung "ihm sagen, wie wichtig es mir ist" herangehen, denn das ist destruktiv. Viel geschickter und zielführender wäre es, ganz kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen, und zwar gemeinsam mit Deinem Partner. Nimm ihn mit auf Deinem Weg in einer erfülltere Sexualität.

Vermeide Diskussionen oder Streitgespräche, vermeide Forderungen oder Erwartungshaltungen, sondern äußere klare, harmlose Wünsche, die sich schrittweise steigern und die Gesamtsituation schrittweise bessern. Wenn man damit gleich zu Beginn einer Beziehung anfängt, dann kann man schon nach Monaten große Erfolge einer besser harmonierenden Sexualität erzielt haben.

Zum Beispiel kriegt man fast jeden, und erst einen Arzt, dazu, auch im schummrigen Licht, später auch im Hellen, Sex zu haben. Man kann zusammen duschen, man kann Fellatio bieten, man kann etliche Stellungen einnehmen. All das macht nahezu jeder mit. Verführe ihn in sicherer, alleiniger Natur. Versuche nicht gleich, noch Ungewöhnlicheres zu machen, sondern nähere Dich schrittweise.
 
  • #63
Vermeide Diskussionen oder Streitgespräche, vermeide Forderungen oder Erwartungshaltungen, sondern äußere klare, harmlose Wünsche, die sich schrittweise steigern und die Gesamtsituation schrittweise bessern. Wenn man damit gleich zu Beginn einer Beziehung anfängt, dann kann man schon nach Monaten große Erfolge einer besser harmonierenden Sexualität erzielt haben.


Liebe Frederika, damit hast Du sicher Recht.

Aber was tust Du, wenn sich der Mann z.B. bei jeder intimen Berührung außerhalb des abgedunkelten Bettes zurückzieht? Du kuschelst mit ihm im Strandkorb, rückst näher an ihn heran, das duldet er noch, Du berührst seinen Oberschenkel, da wird er schon zappelig, Du rutschst etwas höher, dann steht er auf und will unbedingt noch ein paar Fotos machen? Es konnte niemand etwas sehen- aber ihm ist es einfach unangenehm!
Und das Ganze so oder so ähnlich heute und morgen und übermorgen- er flüchtet immer schneller, Du wirst gereizter und genervter und gibst irgendwann auf- und bleibst oder trennst Dich.

Liebe Gastschreiberin, ich weiss nicht, ob es so oder ähnlich läuft bei Euch- aber Reden wird nicht viel bringen, fürchte ich. Der Mann hat eine veritable Blockade- vielleicht hat er so viel Angst Dich zu verlieren, dass er wirklich etwas unternimmt?

Was man dem FS raten soll, weiß ich wirklich nicht. Wenn er die Frau wirklich sehr, sehr liebt, sollte er Geduld haben, mit ihr reden und versuchen, den Grund für ihre Ängste herauszufinden. Wenn sie keinerlei Einsicht zeigt und sich überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigen möchte, wird es ernsthaft schwierig.
 
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  • #64
,Zum Beispiel kriegt man fast jeden, und erst einen Arzt, dazu, auch im schummrigen Licht, später auch im Hellen, Sex zu haben..

Das halte ich für ein Gerücht. Meine Ex( Pathologin) wollte Sex nur im Bett und die Rollläden waren immer unten. Ich habe mich im Schlafzimmer immer wie in einer Dunkelkammer gefühlt. Auf der Couch im Wohnzimmer war zwar anschmiegen und Kuscheln drin, aber für mehr nur das Schafzimmer.
 
  • #65
Vermeide Diskussionen oder Streitgespräche, vermeide Forderungen oder Erwartungshaltungen, sondern äußere klare, harmlose Wünsche, die sich schrittweise steigern und die Gesamtsituation schrittweise bessern. Wenn man damit gleich zu Beginn einer Beziehung anfängt, dann kann man schon nach Monaten große Erfolge einer besser harmonierenden Sexualität erzielt haben.

Zum besseren Verständnis: Der Part der unglücklich in seiner Position ist soll das bettelnde Mäuschen spielen und ja nicht "fordern"? Wie abstrus ist das denn?

Wir reden hier doch von Sexualität zwischen erwachsenen! Partnern und nicht davon, dass man jemanden noch "anlernen" will, der /die sowieso überhaupt keine Lust hat.

(44)
 
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  • #66
Was Frederika vorschlägt, ist in der Tat etwas "bettelnd" - aber doch durchaus klug und konstruktiv. Mit Forderungen wird es nie funktionieren, Druck aufbauen und entspannten Sex haben, das geht nicht. Über Sex reden um Sex zu haben, ist auch meist zum Scheitern verurteilt ...

Ich glaube dennoch, dass die beiden Gastschreiberinnen mit ihren Sex vermeidenden Partnern nicht glücklich werden. Das Problem ist nämlich auch, dass eine Frau immer weiter in eine aktive (und manchmal beinahe dominante) Rolle gerät, wenn sie diejenige ist, von der immer alles ausgeht. Nichts gegen eine aktive Rolle der Frau, auch und gerade beim Sex. Aber wenn es permanent so läuft, wie in dem Starndkorbbeispiel, dann kommt das ganze Paargefüge immer mehr in Schieflage.
 
  • #67
Ich finde, Du vereinfachst hier zu stark: Gewiss haben fast alle Menschen ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Kuscheln. Das sollte man aber klar von Sex unterscheiden. Es gibt glückliche Paare, die wochenlang abends in Löffelchenstellung glücklich einschlafen, aber keinen Sex miteinander haben; die sich streichen, umarmen, küssen, lieben.

Selbstverständlich gibt es das, schrieb ich auch so, gleich zu Anfang meines Posts #44.

Falls das beim Fragesteller und seiner Dame so schnuffelig wäre, wie von Dir beschrieben und vor allem, falls ihm das den fehlenden bzw. frustrierenden Sex halbwegs ersetzen könnte, hätte er keinerlei Anlass gehabt, hier hilfesuchend verzweifelt seine Frage zu formulieren.

Denke nicht, dass ich da übertrieben vereinfache, sondern dass das so einfach ist.

Da widerspreche ich ganz krass. Gerade Ansichten und Weltanschauung verbinden mehr als alles andere. Entgegen gemeinsamer Ansichten zu leben, macht kaputt und ist niemals erfüllend.

Mehr als alles andere verbindet das evtl. Paare wie einst Petra Kelly und Gert Bastian.
Und ich schrieb auch "eine oder andere (...) Weltanschauung".

Ob mein Freund nun alle vier Jahre bspw. CSU wählt und ich bspw. die Grünen, wäre mir weitaus mehr einerlei, als wenn er null Begehr und null Interesse an Körperlichkeit/Sexualität in der Beziehung hätte, während ich mich nahezu täglich nach ihm verzehre.
Ersteres bekäme ich im Kopf geregelt und das würde bei mir nicht zu echten inneren Zerwürfnissen führen, zweiteres ginge mir direkt an die Seele.
Ich kann ja nur von mir reden; und bei mir korreliert in Beziehungen 'Liebe' mit begegnender harmonischer Körperlichkeit weit mehr als damit, ob er Rennradfahren als Hobby hat und ich Wasserballett.
Ich bin noch nicht Rainer Langhans, der Liebe in Beziehungen weit jenseits jeder Körperlichkeit ansiedelt und überhaupt erst beginnen sieht. Gut, der ist auch zwanzig Jahre älter als ich gewesen, als er allmählich zu dieser Weisheit und Transzendenz gelangte...

Ihr könnt doch dem Fragesteller nicht einfach vorschreiben, was ihm wichtig zu sein hat? Er hat offensichtlich ein Problem damit, dass er, auch wenn er verschiedene vermeintliche Wesentlichkeiten gegeneinander zu gewichten versucht, hier offensichtlich an Ratio vs. Emotio scheitert. Da muss man doch die Antworten derer, die für die Emotio sprechen (welche sich für den Fragesteller und viele andere nun mal auch in einvernehmlicher Sexualität widerspiegelt) nicht einfach abbügeln...

Wo ist er eigentlich, unser FS?
 
  • #68
Wenn es im Bett passt, passt es überall! ja, wenn es denn sooo einfach wäre! !

Damit liegst du völlig falsch! @ 57. Ich gebe es ehrlich zu, ich hatte schon eine Affaire mit einem Mann, mit dem hätte ich nie und nimmer zusammenleben können, ich hätte ihn sicher irgedwann ermordet oder er mich! Aber im Bett war es der Himmel auf Erden!
Aber anders herum wird ein Schuh draus.....und wie!
 
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  • #69
Wenn du "mehr" kannst und mit sexualität unbefangen umgehen kannst, so bring ihr das bei, sei ihr lehrmeister!

Wer ist denn hier prüde? Derjenige, der es (noch) nicht "kann" oder derjenige, der nicht in der lage ist, darüber zu kommunizieren (mit und ohne worte)?

Ja, das ist so eine Sache. Wenn ich einer 46-jährigen Frau (die diverse Partner hatte) noch erklären soll, wie man einen Sch.... anfasst und streichelt, dann finde ich das merkwürdig und ich frage mich, welche Art von Sex sie wohl bisher kennengelernt hat.

Dieser Frau habe ich ganz liebevoll und zärtlich versucht zu zeigen, wie ich es gerne hätte. Sie fühlte sich brüskiert und ließ mich wissen, dass ich ihr doch nicht erzählen solle, wie das ginge. Das wüsste sie mit Ihrer Erfahrung wohl gut genug. Und außerdem wolle ich mit diesen Hinweisen nur von meinen eigenen Defiziten ablenken.

Nun, da traut man sich ja kaum noch, andere Dinge anzusprechen. Sie übt zwar Praktiken aus, von denen viele Männer träumen, aber sich mit diesen technischen Fertigkeiten zu schmücken, wenn selbst einfachste, sinnliche Dinge nicht vorhanden sind, lässt den Sex dann zu einer Art technischer Wettkampfdisziplin verkommen, unter dem Motto: kann ich auch, kann ich besser.

Auch fehlt mir oft die Sinnlichkeit, die Phantasie, um sich mal zu überlegen, was kann ich mit meiner Zunge z.B. alleine beim Küssen noch alles anstellen. Von Fellatio mal ganz zu schweigen.

Diese Frau ist absolut selbstbewusst, steht mit beiden Beinen fest im Leben und lässt sich nicht so schnell die "Butter vom Brot" nehmen. Ist geschäftlich respektiert, achtet auf Ihre Gesundheit.

Aber der Sex verkommt irgendwie zu einer Art "Überdruckventil", um einfach Stress abzubauen (hilft natürlich auch immer etwas) und sich eines Partner zu vergewissern, der letztlich die Selbstbestätigung bringt: "Alles geschafft im Leben und mit einen attraktiven Partner kann ich noch schmücken".
 
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  • #70
Da gibt es nur eine Frage zu beantworten (unter der Voraussetzung, dass diese Thematik behutsam angesprochen und trotzdem abgelehnt wurde): Ist es dir diese Frau wert, auf von dir bevorzugte oder sehnlich gewünschte Praktiken zu verzichten?

Unterschätze nicht, dass sich derartige Vorstellungen zu einer "fixen Idee" steigern können, von der du nur noch beseelt durch die Gegend läufst und bei erstbester Gelegenheit "zuschlägst".

Allerdings nützt auch der beste Sex nichts, wenn der Rest (und das ist meist der Großteil des gemeinsamen Lebens) nicht passt.
 
  • #71
Falls das beim Fragesteller und seiner Dame so schnuffelig wäre, wie von Dir beschrieben und vor allem, falls ihm das den fehlenden bzw. frustrierenden Sex halbwegs ersetzen könnte, hätte er keinerlei Anlass gehabt, hier hilfesuchend verzweifelt seine Frage zu formulieren.
Ich finde nicht, dass die Frage verzweifelt klingt.
Zitat von Fragesteller:
Soll ich einfach meine sexuellen Vorstellungen zurückschrauben und dafür eine Frau zu haben, die ich über alles liebe ?
Er liebt sie über alles und es passt in sehr vielen Bereichen sehr gut. Er ist begeistert von dieser Frau.

Er hat einfach nur zu wenig Sex. Es passt in sehr vielen Facetten, aber in der Sexualität nicht so sehr. Es kann aber nicht in allen Facetten passen. Der Fragesteller wird, sollte er sich trennen, nicht so einfach wieder eine neue Freundin finden, die er ebenso intensiv liebt und mit der ihn ebensoviele harmonierenden Facetten verbinden. Ihm zu raten, alles aufzugeben, nur weil eine Facette nicht passt, ist nicht konstruktiv.

Viel wichtiger wäre es doch, ihm zu Lösungen zu raten, wie er diese eine disharmonierende Facette auch noch verbessern kann oder wie er damit leben kann, dass es in diesem Bereich eben nicht so gut passt.

Ich bin wirklich der Meinung, dass Sexualität hier völlig überbewertet wird. Natürlich ist sie schön und toll und man möchte sie nicht missen, aber das muss er ja auch nicht völlig. Gewiss wäre es sinnvoll, wenn sich die beiden liebenden Partner auch auf diesem Gebiet schrittweise einander annähern würden.

Ersteres bekäme ich im Kopf geregelt und das würde bei mir nicht zu echten inneren Zerwürfnissen führen, zweiteres ginge mir direkt an die Seele.
Mir gehen sehr viele Ansichten und Wertvorstellungen auch direkt in die Seele. Manche Themen sind für einen wichtig, andere weniger. Aber Moral und Wert sind schon sehr grundlegend für eine Partnerschaft und für das ganze Leben. Wem Parteipolitik egal ist, der kann natürlich mit unterschiedlichem Wahlverhalten leben, insofern finde ichd as Beispiel wenig treffend.Du müsstest schon einen Bereich vergleichen, der Dir wirklich am Herzen liegt und auch solche Wertvorstellungen wirst Du haben.

Ihr könnt doch dem Fragesteller nicht einfach vorschreiben, was ihm wichtig zu sein hat?
Nein, natürlich nicht. Da hast Du recht.

Aber der Fragesteller muss erkennen, dass es selten so ist, dass alle Aspekte perfekt passen und gerade innige Liebe ist selten. Wenn sehr vieles passt, sollte er die Partnerschaft nicht wegen der Sexualität aufgeben, sondern versuchen, die Sexualität schrittweise zu verbessern.
 
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  • #72
Dieser Frau habe ich ganz liebevoll und zärtlich versucht zu zeigen, wie ich es gerne hätte. Sie fühlte sich brüskiert und ließ mich wissen, dass ich ihr doch nicht erzählen solle, wie das ginge. Das wüsste sie mit Ihrer Erfahrung wohl gut genug. Und außerdem wolle ich mit diesen Hinweisen nur von meinen eigenen Defiziten ablenken..

Seid ihr beiden ein Paar? Dann finde ich das Verhalten dieser Frau aber höchst merkwürdig.
Also ich bin im gleichen Alter und auch nicht unerfahren, war aber regelrecht erschrocken wie Du darüber schreibst. Das hört sich ja in keinster Weise nach erfüllender Sexualität an, sondern nach reiner Körperbefriedigung. Schrecklich. Was mich wundert. Warum macht Man(n) sowas mit? Ich als Frau, würde so einen Mann achtkantig aus meinem Bett schmeißen, der derart empathielos an die Sache mit mir herangeht.

Mich wundert immer wieder diese Abspaltung. Sexualität ist ein ungeheuer starkes Bindungsmittel. Da hat die Natur schon für gesorgt. Wie kann "sonst alles passen"?
Wenn der Mann empathisch, humorvoll, offen, großherzig, intelligent ist etc...so Sachen eben auf die ich stehe, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass er im Bett plötzlich verstockt, verklemmt neben mir liegt. Das merkt man doch schon an alltäglichen Berührungen, wie man geküsst wird etc. Eine bestimmte Form der Innigkeit entsteht nur beim Sex, vorausgesetzt er geschieht mit demjenigen, den man auch liebt. Das ist doch das Besondere daran. Es geht weder um besondere Praktiken noch um die Kenntnis der noch 101. Stellung! Den Körper erfahren zu wollen. Jeden Zentimeter zu entdecken und berühren zu wollen. Sie einlassen können auf den Anderen. Darum geht es für mich. Daher kann ich mir nicht vorstellen, in einer Beziehung zu leben wo es sexuell nicht passt.
w/46
 
  • #73
nee liebe Fredericka, in #11 schreibt der FS
sie lehnt Oralsex bei sich und auch aktiv ab, da sie als Ärztin besser müsste wie viele Keime sich dabei weiterentwickeln würden. Sie gehört im „Bett“ zu den
passiven Teil und manchmal glaube ich sie wartet nur darauf das es vorbei ist. I
Das ist schlichtweg eben nicht nur das ablehnen von etwas heftigeren Praktiken sondern diese Frau hat ziemlich offensichtlich keinen Spass am Sex mit Ihm. Dazu ziemlich abstruse Ausreden für eine Ärztin. Der Sex ist demnach schlichtweg grottenschlecht.

Es ist eben nicht eine leichte Divergenz sondern es sind verschiedene Welten- und mal ehrlich damit werden beide nicht glücklich. Er will mehr und Sie fühlt sich unter Druck gesetzt. Ausserdem bin ich der Meinung- wenn wirklich alles sooo toll ist, dann ist man auch sexuell geil aufeinander-BEIDE. Im Bett fällts halt schwerer sich zu verstellen, daher denke ich dass zumindest Sie ihn vielleicht sehr mag- Liebe würde ich jedoch bezweifeln.

Sex ist in einer Beziehung nunmal keine Nuance sondern eines der elementaren Bestandteile.
 
  • #74
Ausserdem bin ich der Meinung- wenn wirklich alles sooo toll ist, dann ist man auch sexuell geil aufeinander-BEIDE. Im Bett fällts halt schwerer sich zu verstellen, daher denke ich dass zumindest Sie ihn vielleicht sehr mag- Liebe würde ich jedoch bezweifeln.
Ein zwingender Zusammenhang zwischen Libido und Liebe ist nicht gegeben. Es ist nicht zielführend zu behaupten, dass bei ausreichender Liebe auch immer ausreichende Libido vorhanden ist. Das ist schlichtweg sachlich unzutreffend und keine reine Frage der persönlichen Meinung.

Egal ob nun Stress, Hormonlage, Erziehung oder sonstwas zu mangelnder Libido führt, deswegen ist ein Mensch ebenso liebesfähig.

Sex ist in einer Beziehung nunmal keine Nuance sondern eines der elementaren Bestandteile.
Richtig, sehe ich für mich persönlich auch so. Natürlich gehört für die überwältigene Mehrheit Sexualität zu einer Partnerschaft dazu. Die Frage hier ist doch nur, ob sich die Beteiligten aufgrund der gegenseitigen Liebe auf eine Kompromiss bezüglich Sexualfrequenz und Praktiken einigen können werden. So oft liebt man nicht wirklich intensiv.
 
  • #75
Ein zwingender Zusammenhang zwischen Libido und Liebe ist nicht gegeben
Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen- ISt die anerkannte These der Seelendoktoren. Sex ist schlichtweg Kopfsache. Es geht dabei nicht um Ausnahmesituatioen, Stress oder Krankheit- da sorgt die Natur dafür dass man nicht geil ist. Aber das ist ja nicht die Ausgangslage des FS.

Daher gibt es unter normalen, nicht Stressbeladenen oder kranken genau diesen Zusammenhang. Und biologisch ist dieser mehr als sinnvoll- schliesslich gehts um die Arterhaltung! Die Menschliche Fähigkeit Liebe zu empfinden ist ja evolutionär sehr sinnvoll- bei keiner anderen Spezies ist der Nachwuchs derart lange auf die Eltern angewiesen- also sorgt die Natur mit den ganzen Hormonausschüttungen dafür dass der Mann nicht nach dem Paarungsakt wieder seine eigenen Wege geht.
Genau genommen hat die fähigkeit zur Romatischen Liebe das überleben der Spezies gesichert. Weswegen auch das ganze Geschwafel von der biologisch geprägten Untreue des Mannes Unsinn ist.

Deshalb ist sich die zunft da weitgehend einig dass Dauerhaft mangelnde oder Einseitige Libido ein klares Warnzeichen für die Beziehung ist. Es geht ja beim FS nicht um täglich mehrmals sondern einfach nur um ein funktionierendes Sexuelleben- und das sollte eben nach so kurzer Zeit nicht schon derart schlecht sein.

Schade für Dich dass Du Dir das nicht vorstellen kannst- andere tun genau dieses.
 
G

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  • #77
Ich gebe Frederika und einigen anderen da schon recht. Der FS ist ja nicht mehr in der Verliebtheitsphase, die relativ austauschbar ist (bitte nicht daran aufhängen, aber wenn man verliebt ist, ist per definitionem alles super, sonst wäre man es nicht), er liebt diese Frau "unheimlich" und "über alles". Und da hat Frederika nun mal recht, dieses Glück haben manche vielleicht 2-3 Mal im Leben, manche nie - jedenfalls ist es nicht x-beliebig reproduzierbar.

Und Kalle, so wie jeder auch einen anders ausgeprägten Bewegungsdrang hat, hat nun mal auch jeder eine andere Libido. Jene zwei Paare in meinem Umfeld, die ich für die besten Ehen überhaupt halte, haben nun mit über 50 nicht mehr in dieser Regelmäßigkeit Sex. Für beide Geschlechter wird es - nicht für jeden, und Glückwunsch, wenn du und deine Partnerin nicht dazugehören - mit zunehmendem Alter oft auch schwieriger (Lubrikation/Erektion).

Nichtsdestotrotz hat Kalle recht: Lust sollte im Idealfall in einer intakten Beziehung schon da sein. Ehrlich gesagt hört es sich so an, als hätte die Partnerin entweder eine extremst verklemmte Kindheit erleben müssen (habe eine Freundin die so ist, alles, was nicht im Dunkeln passiert und in Missionar oder Löffelchen ist "stinkig") oder als hätte sie ein traumatisches sexuelles Erlebnis hinter sich. Beides wird sie nach nur einem Jahr dem FS vielleicht noch nicht so offenbart haben. Ich persönlich tippe eher auf ersteres, aufgrund der eigenartigen Ausreden.

Aus diesem Grund würde ich - obwohl ich sonst nicht so der Therapietyp bin - wirklich zu einer Paartherapie oder Sexualtherapie raten. Eine weitere Möglichkeit (und da, Kalle, ist deine Theorie falsch) wäre, dass sie eigentlich asexuell ist. Auch Asexuelle können lieben, ohne Lust zu haben.

Eine so große Liebe einfach stehen zu lassen, könnte ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Das könnte sich wirklich bitterst rächen. Lieber FS, dir alles Gute! Gib nicht kampflos auf, aber mach auch nicht kampflos weiter!
 
  • #78
Was tun sie? Von einer intensiv, innig gefühlten Liebe zur nächsten wechseln? Wäre mir neu, dass das vielen passietr.
Sorry- hatte ich falsch verstanden- auf die Dauer bezogen...

nichtsdetsotrotz sehe ich es so dass bei wirklich inniger Liebe man auch geil aufeinander ist. Wenn nicht ist es eben keine innige Liebe sondern nur das was man dafür hält wenn mans nicht anders kennengelernt hat (vor 5 Jahren kannte ich diesen Unterschied auch noch nicht)
 
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  • #79
Ehrlich gesagt hört es sich so an, als hätte die Partnerin entweder eine extremst verklemmte Kindheit erleben müssen (habe eine Freundin die so ist, alles, was nicht im Dunkeln passiert und in Missionar oder Löffelchen ist "stinkig") oder als hätte sie ein traumatisches sexuelles Erlebnis hinter sich.

Egal ob nun das eine oder andere zutrifft, das letzte was eine Frau in dieser Situation braucht ist ein Partner, der deswegen die Beziehung in Frage stellt oder sich im schlimmsten Fall von ihr trennt.

Wenn sonst alles paßt in der Beziehung, rate ich zur Geduld. Ich hatte auch einmal eine Freundin, die ich anfangs noch nicht nicht einmal "da unten anfassen" durfte. Hat sich im Laufe der Zeit alles gegeben, aber nicht schon nach einem Jahr, sondern erst nach dem dritten oder vierten.

Liebe ist eben sehr viel mehr als nur guter Sex.
 
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  • #80
Es hängt davon ab. Es gibt Menschen, denen ist ein ausgefüllten SExualleben sehr von Bedeutung sogar mehr, als dass man sich blenden versteht und gleiche Werte und Moralvorstellungen hat!
Es gibt Menschen, denen reicht es vollkommens, dass ihr Partner sie sexuell erfüllt, alles andere muss nicht gut sein, ich gehört zu der Sparte von Mensch, denen es wichtig ist, dass ich mit meinm Partner charakterlich kopatibel bin, das wir gleiche Werte haben, das sexuelle wird eindeutig zu überbewertet. Schon der Spruch: "Wenn es im Bett passt, passt es überall" ist ein Trugschluss!
 
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  • #81
Eine Beziehung ohne ein ausgefülltes Sexleben würde für mich nie funktionieren.
Seit 2 Jahren kein Oralsex? Ich würde durchdrehen...
Ich bewundere dich, FS, dass du es überhaupt in Betracht ziehst an der Beziehung festzuhalten.
Ich könnte das nicht - und beim Sex geht es nicht nur um wilde Triebbefriedigung, es geht auch um die Nähe, um das Tasten, das Schmecken, das Riechen, das gemeinsame Schwitzen, das ine oder andere dreckige Wort und auch das gemeinsame Stöhnen und das gemeinsame Grinsen und Schmusen hinterher.
Das ist doch genau der Moment in dem ich mich einem Mann am nächsten fühle, unbesiegbar und glücklich.
Wenn mir das genommen würde dann hätte ich ein ernsthaftes Problem - ich bin weder eklig noch habe ich Praktiken in denen Keime ein Problem sind.
Ich würde mich so abgewiesen fühlen dass ich alles in Frage stellen würde - Fazit: ein Mann der sich vor mir ekelt passt nicht zu mir.
w, 41
 
  • #82
Jeder hat seine Sexualität, das kann man sich wie einen Kreis vorstellen. Die Schnittmenge dieser beiden Kreise ist größer oder kleiner und ja, ich glaube, wenn die Schnittmenge groß ist, dann ist der Sex besser.
Ich weiß, wovon ich rede, ich hatte einen langjährigen Partner, der Oralsex sowohl für sich als auch umgekehrt ablehnte. Das war Schade. Er konnte das für mich auch nicht schlüssig begründen, ich hatte immer ein bisschen das Gefühl, es ist ihm eklig.

Das kann bei Deiner Partnerin auch sein oder sie fühlt sich erniedrigt oder benutzt oder sie selbst hat das Gefühl, nicht appetitlich genug zu sein.

Jetzt gilt es für Dich zu prüfen, wieviel Dir Sexualität in der Partnerschaft bedeutet. Du musst Dir die Frage stellen, ob Du damit leben kannst, ihre Wünsche akzeptieren kannst oder ob Du es als Zurückweisung empfindest.
 
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  • #83
Hallo FS,
es gibt keine Antwort auf deine Frage. Du musst für dich ganz alleine herausfinden wo deine stimmige Mitte ist. Partnerschaft hat viele verschiedene Seiten und alles sollte in der Balance sein und muss auch immer wieder neu ausbalanciert werden.
Noch ist, wie ich herauslese, die Zuneigung und der Respekt zu deiner Partnerin groß. Aber auf Dauer wird ein Mangel auf der einen Ebene (Sexualität) auch Auswirkungen auf die anderen Ebenen haben. Wichtig wäre, dass du mit offenen Karten spielst und vor ihr genau benennst, wo du Defizite hast. Umgekehrt genauso! Wie ausführlich habt ihr wirklich über euer Sexleben gesprochen? Hat sie eine Ahnung davon, dass deine Not so groß ist, dass du eure Partnerschaft in Frage stellst? Bist du wirklich bereit dir ihre "Wahrheit" an zu hören? Es könnte mehr Gründe geben außer "Bakterien" geben...vielleicht ist z.B. deine OV-Technik eher abtörnend für sie? Wer fragt bekommt antwort.

Ich habe das unbefriedigende Sexleben 20 Ehejahre lang mitgemacht. Zu lange. Zurzeit sammle ich den Scherbenhaufen ein und versuche zu sortieren. Warte nicht zu lange auf Klärung.

w,46
 
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  • #84
Ich habe mir nach meiner Trennung vor 3 Jahren geschworen: Nie mehr schlechten Sex!
Habe einen Mann kennengelernt, passt alles recht gut.Aber, nicht auf sexueller Ebene.
Er hat beim ersten Mal leicht versagt. Also bekam er eine zweite Chance.
Die sah dann so aus, dass wir 2 Nächte wie Bruder und Schwester verbracht haben.
Das hat keine Zukunft für mich.
Mir mich ist Sex wichtig, es muss prickeln, spontan sein, die Lust aufeinander unbedingt vorhanden sein.
Und Blümchen-Sex, bitte nicht!
 
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  • #85
@83: Kein Wunder, warum es soviele Scheidungen gibt, bestimmt wegen dem öden Sex!
Der Sex bleibt nicht auf ewig konstant gut, das sollte jedem bewusst sein. Wenn Sex das A und O in einer Beziehung ist, was bleibt dann noch übrig? Was bleibt, wenn der Partner krank ist und den anderen Partner nicht mehr befriedigen kann, was dann? Wenn nur Sex die Grundbasis/Hauptbasis der Partnschaft ist, ist die Beziehung eh zum Scheitern verurteilt, von Anfang an!
Sex, Sex, Sex, vollkomen überbewertet, ist nicht das Maß aller Dinge, nicht der Lebensmittelpunkt, gehört zur Beziehung dazu, sollte aber nicht die Hauptsache sein!
 
  • #86
Es geht wohl weniger um "perfekte Partnerschaft", sondern um nicht zufriedenstellende sexuelle Begegnungen Den perfekten Partner gibt es nicht und den den will auch niemand haben, denn keiner von uns ist selbst perfekt.

Liebe ist etwas Kostbares und Wunderschönes, und man sollte sie nicht aufgeben, auch wenn das sexuelle Zusammensein - noch - unbefriedigend ist.

Doch jeder Versuch, jede Bemühung, es zu verändern und zu verbessern, lohnt sich. Behutsam teilt man dem Partner seine Wünsche mit, zeigt ihm, was einem gefällt, geht im Gegenzug auf seine Wünsche und Bedürfnisse ein, um einander glücklich zu machen.

Nur wenn ein Partner sich dauerhaft weigert, das gemeinsame sexuelle Zusammensein zur beiderseitigen Zufriedenheit zu gestalten, sollte man eine Trennung in Erwägung ziehen.

Dass ein Mensch Oralverkehr nicht mag, sollte zunächst akzeptiert werden, um ihn dann vielleicht behutsam und mit viel Zartgefühl und Zärtlichkeit doch noch darauf einzustimmen. Zeige deinem Partner, was dir gefällt, "lobe" ihn für seine Bemühungen, sei "dankbar" und "entschädige" ihn mit Zärtlichkeiten und Aufmerksamkeiten deinerseits. Verklemmungen lassen sich lösen und abbauen, wenn man mit viel Einfühlungsvermögen, Humor und Zartgefühl auf den Partner eingeht und sich als geduldiger Lehrmeister erweist!
 
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  • #87
Eine einleuchtende aber doch sehr fromme Zusammenfassung ...

Denn JEDER Mensch hat seine ganz eigene ART Sex zu machen!

Und mit dieser ART muss man klarkommen!

Denn DIESE aendert sich nicht. Auch nach vielen Jahren und Versuchen nicht.
Es kann soviel hinzugelernt und behutsam beigebracht werden, wie man nur will - aber das Endergebnis bleibt immer das Gleiche. Langweilig ODER aufregend ...

Dies ist meine Erfahrung.

Ich habe immer nur Maenner kennengelernt, mit denen ich ENTWEDER auf geistiger und Freizeit Ebene vollends zusammengepasst habe - ODER sexuell.
Niemals hat beides gleichzeitig gestimmt ...

Gehe nun langsam dazu ueber, nur noch Geliebte sein zu wollen - dort, wo es wirklich passt.
Alles andere - tolle Beziehung aber fader Sex (durch seine ART) - frustet auf Dauer zu sehr ...
Da nuetzt auch das "sonst passt alles" nix.

W46
 
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  • #88
Würde es mit mir und einem potenziellen Partner im Bett nicht passen, bezweifle ich, dass ich intensive Liebesgefühle entwickeln könnte. Bisher war es so: Ich liebte die Männer am meisten, mit denen ich den besten Sex hatte. Ich liebte diejenigen weniger, mit denen Sex nicht sehr reizvoll war.
 
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  • #90
Naive Vorstellung. Ja, schraube deine sexuellen Vorstellungen zurück, früher oder später wird dir aber was auffallen... du kommst in eine Zwickmühle. Vielleicht bist du auch noch sehr jung, das du meist, eine Zweitfrau käme momentan noch nicht in Frage, das wird sich aber ändern. Mit unterdrückten Gefühle wird man kein Jahrzehnt glücklich! Solche Männer wie du gehen dann mit Vorzug in den Puff, weil sie ein zu liebes Frauchen daheim haben, oder sie lernen spontan eine neue Frau kennen und gehen fremd oder legen sich eine Geliebte oder Teilzeithure zu.
Warum? Irgendwann will man auch mal was neues, mal will neu überrascht werden. Bei euch gibt es aber anscheinend strinkt keinen Fortschritt und alles lehnt sich ab.

Ich war zar früher bettmäßig auch keine Bombe im Bett, aber ich hab mich sexuell weiter entwickelt und mich für ALLES erstmal interessiert. Wenn einem was nicht gefällt, kann man hinterher immer noch ablehnen, aber partout zu sagen: "das mach ich nicht". Ist schlichtweg ignorant, egoistisch, nur an sich selbst denkend und auch noch ein bißchen unreif. Damit kann man einen Partner nicht lange glücklich machen.

Auch ein Bruder-Schwester-Verhältnis in der Partnerschaft ist absolut abstoßend. Was anderes, wenn im Alter durch Krankheit, Behinderung oder Potenzproblemen, die Sexualität zurück geht oder ganz aufhört - aber bis dahin hat man sich zumindest mal mit seinem Partner ausgelebt und kann auf eine schöne befriedigte Zeit zurückdenken.
 
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