G

Gast

  • #1

Auf was stehen nette, zurückhaltende, "weiche" Männer im Bett?

"Forsche" Männer bevorzugen Frauen mit erotischer Ausstrahlung, lieben Dessous und Highheels. Wie ist das bei euch netten, liebevollen, weichherzigen Männern? Bevorzugt ihr Kuschelsex und Baumwollunterwäsche? Besteht da ein Zusammenhang? Etwas provokante Frage, es interessiert mich aber. An die Frauen: wie beurteilt ihr das sexuelle Verlangen/die Vorlieben von netten, sympathischen aber nicht rüpelhaften Männern?
 
G

Gast

  • #2
Mein LG würde rein optisch sicherlich als netter, weicher Mann durchgehen, ist innendrin aber ein Macho, den er bei näherem Kennenlernen auch gerne mal nach außen kehrt. Nach deiner Theorie mag sein Inneres Dessous und Highheels, das stimmt auch. Vor mir jedoch bekam er aber nur Baumwollschlüpfer und gab sich damit eben auch zufrieden. Kannte er ja nicht anders. Tja, und wo soll ich ihn nun einordnen?
 
G

Gast

  • #3
Nein, nach meiner Erfahrung besteht da kein Zusammenhang.

Ich glaube, das fast alle Männer, auch die schüchternen, bei einer Frau erotische Ausstrahlung, High Heels etc. spannend finden. Baumwollunterwäsche dagegen dürfte eher weniger Zuspruch finden. Und was den Sex angeht - da habe ich auch noch kein Muster feststellen können. Manchmal werden auch die ganz ruhigen Männer plötzlich zum superdominanten Kerl.

w 33
 
G

Gast

  • #4
Es ist kein sinnvoller Ansatz, in dieser Hinsicht zwischen "forschen" und "weichen" Männern zu unterscheiden. Es gibt generell Aspekte, die die ganz überwiegende Mehrheit der Männer ansprechen (seien sie in ihrem Sozialverhalten nun "forsch" oder "weich"). Hierzu zählen auf alle Fälle "erotischer Ausstrahlung, ... Dessous, ... Highheels" und manches mehr. Weiterhin zählt dazu generell, dass sich die Frau Mühe um den Mann gibt - wobei dies nicht nur in sexueller Hinsicht gemeint ist.

Was ansonsten die Vorlieben im Detail angeht, ist jeder Mann ein Individuum. Allgemein unterscheiden sich Männer untereinander sehr viel stärker, als Frauen untereinander (auch dies nicht nur in sexueller Hinsicht).

Insgesamt erscheint es mir vollkommen unplausible, dass das Sozialverhalten in irgendeiner Weise mit den sexuellen Vorlieben korrelieren könnte.

m, 45 und nach Deiner Typologie "weich"
 
G

Gast

  • #5
@3
Wie meinst Du das:
Allgemein unterscheiden sich Männer untereinander sehr viel stärker, als Frauen untereinander?
Ich meine, inwiefern?

w49
 
G

Gast

  • #6
Da sollte kein Zusammenhang bestehen. Ich bin eher introvertiert und im Bett mag ich es am liebsten sehr hart (was jedoch nicht sein muss).

m30
 
G

Gast

  • #7
Ich glaube, dieses Schubladendenken behindert Dich nur. Nicht nur gibt es genug "forsche" Männer, die auch -- und gerade -- mal gerne kuscheln und sanfte Männer, die im Bett gern die Handschellen herausholen (und nicht für sich selbst), auch der einzelne Mann hat unterschiedliche Bedürfnisse zu unterschiedlichen Zeiten. Fast wie 'ne Frau! ;)
 
G

Gast

  • #8
Gerade die nach aussen hin weich wirkenden Männer haben oft Selbstwertprobleme (schüchtern u.ä.) und entwickeln sich in einer festen Beziehung öfter zum dominanten, gewalttätigen, SM-Liebhaber.

Der Kausalzusammenhang ist oft genau umgekehrt wie hier vermutet.
Gerade die nach aussen hin nicht forschen Männer lassen dann ihre ganzen unterdrückten Aggressionen und ungewöhnlichen Gelüste an ihren Frauen aus, saufen u.ä.

Nur Flaschen greifen zur Flasche und nur Weicheier schlagen meist ihre Frauen, da sie nur dort Macht haben, das ist doch hinlänglich bekannt.
Kinderschänder sind auch meist sozial inkompetent und schüchtern.

Vor dem Typus Mann wäre ich aber mal besonders vorsichtig !

Vor einem Riesen wie Klitschko mit Dampfhammerfäusten muß eine Frau sicher keine Angst haben (der hat das nicht nötig sich an Schwächeren zu vergreifen) vor einem ach so lieben Schwiegermuttertraum aber schon.
 
  • #9
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen forsch und den angegebenen angeblichen Präferenzen, ebenso wenig umgekehrt zwischen Softies und den anderen angeblichen Vorlieben.

So einfach gestrickt sind Männer nun nicht und jeder hat andere Präferenzen und eine andere Persönlichkeitsstruktur.

Es gibt mit Sicherheit viele forsche, dominante Männer, denen eine nackte Frau lieber ist als umständliche Dessous und es gibt gewiss auch Softies, die auf Highheels oder Latex abfahren. Also da einen Zusammenhang zu postulieren, halte ich nicht nur für gewagt, sondern schlichtweg für falsch.
 
G

Gast

  • #10
Deine Definition ist für michverwirrend.
Frauen mit erotischer Ausstrahlung, Dessous und Highheels lieben alle Männer, an der passenden Frau.
Kann sein, dass der dominante Partner dies eher als Forderun versteht und die eher devote Partnerin, das Gefühl hat, nur so könne sie den Partner halten.

Aber wenn sich die Partnerin einfach für ihren geliebten Partner schön macht passt das immer.

Was Du meinst, ist für mich eher, dass der Forsche Mann die schönen Baumwollschlüpfer möglichst schnell entfernt, weil sie nun mal keinen Reitz auslösen.
Der weichherzige Mann giebt sich Mühe, die peinliche Wäsche zu übersehen, bewundert den Rest und freut sich wenn der Schlüpfer weg ist.

Vorlieben bei Männer lassen sich bestimmt nicht so in zwei Gruppen einteilen.
Was bei einer Frau gefällt oder einem speziell anmacht, passt bei der anderen Frau einfach nicht.
 
G

Gast

  • #11
Wie wäre es einfach mal mit einer Frage nach dem was der Mann mag? Oder mit ausprobieren? Jeder Mann für sich genommen denkt anders und handelt auch anders.

Und immer daran denken, daß alles zusammenpassen muß.
 
  • #12
Wenn ich die Wahl habe zwischen Baumwollschlüpfer oder aufwändige Dessous an supertoller Frau, nehme ich die Baumwollschlüpfer.. egal wie dominant ich grade sein möchte.. als "Spielzeug" taugt Unterwäsche sicherlich "mal".. aber als alltags klamotte finde ich weiche weisse BW Unterwäsche einfach toller =)

wenn Frau dann noch etwas trainiert ist darf sie auch Feinripp tragen, das wäre mir Wurst.. ^^
 
  • #13
Ich kann auch keinen Zusammenhang feststellen.

Ich bin weder "forsch" noch "weich".

Im Alltags- und Berufsleben werde ich als "dominant" oder bestimmend eingeschätzt.

Privat bin ich lieber auf gleicher Augenhöhe und will mal nicht die Verantwortung tragen, jedoch ohne meine Ansichten zu vernachlässigen.

Eine Frau muß für mich eine geradezu außerirdische Ausstrahlung haben. Für mich kommt vielleicht gerade eine Frau von 30.000 in Betracht. Dafür brauche ich keine "Macho"-Mentalität oder gar sonstige Formen von "Gewaltanwendung".

Da geht es zu Hause völlig natürlich zu. Nichts mit Dessous, High Heels, Reizwäsche etc., sondern ganz einfach nackt, wie es sich für Naturromantiker gehört. Meine damalige Partnerin und ich sind Nacktschläfer.
 
G

Gast

  • #14
ich glaube auch nicht, dass es einen "zwingenden" Zusammenhang gibt. Würde mich als den Typ bezeichnen, den die Mütter gerne ihrer Tochter empfehlen. Nicht soft, sondern der Mann mit den guten Umgangsformen, der die Dinge eher ruhig, aber bestimmt dahin lenkt, wo sie hinlaufen sollen. Ich träumte von der Erfüllung des Männertraums "Sie in high-heels mit dem String-Tanga und der passenden Figur und Ausstrahlung", und als ich sie im Bett hatte, kam mir das alles so geplant und mechanisch vor, dass es eher Druck auslöste als Entspannung verschaffte. Seitdem bevorzuge ich Zärtlichkeit und schaue einfach, was sich zusammen entwickelt. Sexuelles Verhalten als Gegenpart des sozialen sehen zu wollen greift, glaube ich, einfach zu kurz.
 
G

Gast

  • #15
#3 @ # 4

Männer untereinander gleichen sich weniger, als Frauen untereinander.

Auf der sexuellen Ebene schätzt die ganz überwiegende Mehrheit der Frauen z. B. ein eher langes Vorspiel, ein ausgeprägtes zärtliches Element beim Sex, eher wenige exotische oder innovative Ideen ...

Bei Männern gibt es ein sehr viel breiteres Spektrum an Wünschen. Es gibt Männer, die durchaus auf der gleichen Linie wie Frauen liegen. Andere wünschen beim Sex eher eine zügige Vorgehensweise mit Konzentration auf die Körpermitte. Die ganz extremen und bizarren Praktiken werden nahezu ausschließlich von Männern gewünscht.

Dazu kommt noch, dass sich die sexuellen Vorstellungen von Männern im Lauf ihres Lebens sehr viel stärker wandeln, als dies bei Frauen der Fall ist. Ein junges Mädchen und ihre Oma mögen beim gleichen Liebesfilm dahinschmelzen.
Die ganz jungen Männer (< 18 oder < 20) sind aber rein sexorientiert und zu einer richtigen Partnerschaft kaum in der Lage. Wenn man heute als Mann im mittleren Alter zurückdenkt, dann staunt man, was wir damals für wirre Vorstellungen hatten.

Das Verhaltensmuster beschränkt sich nicht auf die Sexualität, sondern betrifft eigentlich fast alle Aspekte des Lebens. Zum Beispiel sind die Männer in den Vorstandsetagen stark überrepräsentiert. Andererseits sind Gefängnisse aber ebenfalls eine Männerdomäne. Frauen sind bei beiden Extremen selten vertreten, ihre Position ist meistens sehr homogen in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen.

m (45)
 
G

Gast

  • #16
Hallo,

mein Partner findet Dessous und Highheels und überhaupt nicht toll. Strapse und Lacke und Leder erzeugt bei ihm eher das Gegenteil. Er kuschelt gern und ist zärtlich. Manchmal wünschte ich mir ein wenig mehr.
Er findet hübsche sportliche Wäsche schön. Ansonsten möglichst alles natürlich so lassen, wie die Natur es vorgesehen hat. Ja und wir schlafen auch nackt. Allerdings habe ich mich an ihn angepaßt. Wenn ich mal wieder in meiner Wohnung nächtige, schlafe ich immer im Schlafanzug.
Mit meinem früheren Partner haben wir beide Schlafanzüge getragen. Erotikwäsche usw. fand er schon recht reizend. Sehr aktive im Bett. Hat genauso Spaß gemacht, aber weniger Zärtlichkeit.

Vom praktischen Aspekt her sind Dessous wirklich nicht gerade bequem. Ich weiß auch nicht warum da nicht mal was bequemeres gemacht wird. Ist ja dasselbe wie bei Schuhen.
 
G

Gast

  • #17
@#7
selten so einen Unsinn gelesen! Der böse SM-Liebhaber, der zu Frauen gewalttätig ist.
Wieso versteht eigentlich fast niemand, was das SM bedeutet?
Und wenn ich das ewig und immer gleiche, tausendfach widerlegte Psychogefasel nur schon höre: Dominante Männer sind meist sehr schwache Männer ohne Selbstbewusstsein, die damit etwas kompensieren wollen. Wohingegen devote Männer oft einflussreiche Machtmenschen sind.
Stimmt das denn jetzt auch bei Frauen. Muss ich mir eine Domina als graue Maus mit Komplexen vorstellen und jede devote Frau als attraktiv, selbstbewusst und erfolgreich.
Meiner Erfahrung nach sind alle Menschen ein bisschen devot oder dominant, die meisten haben nur gesellschaftliche Hemmungen, das zuzgeben.
Und ebenso kann man von weichen Männern (was auch immer darunter zu verstehen ist) nicht auf sein Sexualleben schliessen. Falls zurückhaltend mit weich gemeint ist, dann....trauen die sich vermutlich nur nicht zu sagen, was sie mögen.
Ausserdem bedeutet nett gleich zurückhaltend und forsch nicht nett?
 
G

Gast

  • #18
Ist hier von Sex oder Verführung die Rede?

Bei der Verführung sind Dessous nicht unerheblich. Bei Sex, naja, da würde ich es mal so ausdrücken: Egal ob Baumwollschlüpfer oder sexy Dessous, die hat sie sowieso nicht lange an ;)
 
G

Gast

  • #19
Manchmal werden auch die ganz ruhigen Männer plötzlich zum superdominanten Kerl.

Was sagen denn die Frauen dazu, finden die das gut?
 
G

Gast

  • #20
Gerade die nach aussen hin weich wirkenden Männer haben oft Selbstwertprobleme (schüchtern u.ä.) und entwickeln sich in einer festen Beziehung öfter zum dominanten, gewalttätigen, SM-Liebhaber.

Der Kausalzusammenhang ist oft genau umgekehrt wie hier vermutet.
Gerade die nach aussen hin nicht forschen Männer lassen dann ihre ganzen unterdrückten Aggressionen und ungewöhnlichen Gelüste an ihren Frauen aus, saufen u.ä.

Nur Flaschen greifen zur Flasche und nur Weicheier schlagen meist ihre Frauen, da sie nur dort Macht haben, das ist doch hinlänglich bekannt.
Kinderschänder sind auch meist sozial inkompetent und schüchtern.

Vor dem Typus Mann wäre ich aber mal besonders vorsichtig !

Vor einem Riesen wie Klitschko mit Dampfhammerfäusten muß eine Frau sicher keine Angst haben (der hat das nicht nötig sich an Schwächeren zu vergreifen) vor einem ach so lieben Schwiegermuttertraum aber schon.
Also das ärgert mich ein wenig was du da sagst, aber möglicherweise hast du auch nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht und deshalb will ich mein Kontra mal vorsichtig forumlieren:

Dass schüchterne Männer unter Selbstwertproblemen leiden könnten halte ich durchaus noch für eine sinnvolle These, denn irgendwas muss ja ihre Unsicherheit verursacht haben, aber was dann so alles folgt empfinde ich als Provokation. Als ob ein schüchterner Mann durch seine Schüchternheit automatisch dazu tendiert Frauen zu schlagen, zu unterdrücken oder zu SM zu neigen - das kann doch nicht dein Ernst sein ?
Indessen finde ich es völlig unangebracht bei einem Menschen, der unsicher ist ist (aufgrund verschiedenster individueller lebensumstände, die man einem Menschen ja wohl kaum 'ansehen' kann) von einem Weichei zu reden.. ich kann mit diesem Wort an sich ohnehin nicht viel anfangen mit Ausnahme der Tatsache, dass es mir ein gesellschaftliches Problem aufzeigt, dass etwa ein Mann der nicht nach außen die 'harte Nuss' ist, was wir alle als Ideal-Typus eines Vorzeige-Alphamännchens feiern, sondern vielleicht Eigenschaften besitz, die wir i.d.R. als typisch weibliche idealisieren einfach nicht beonders toleriert wird.
Ich finde dieses kategorische Rollendenken furchtbar, denn es führt die Vielfältigkeit, die wir Menschen als Individuen haben ad absurdum und löst bei Menschen, die diesen eindeutig weiblichen und männlichen Rollen nicht gerecht werden können doch nur zu Unzufriedenheit (und vielleicht auch zu eben jener Unsicherheit und Schüchternheit von der du sprichst)

Wenn du hingegen in einem Mann ein Weichei siehst, der Frauen schlägt, möchte ich mich anschließen, aber diese Definition etwas erweitern, denn eigentlich ist jeder ein asoziales Schwein, der überhaupt irgendjemanden schlägt und zwar unabhängig des Geschlechtes.
 
  • #21
Wir sprechen schon lange vorher vom Sex und freuen uns datrauf. Dann kribbelt es so richtig. Die blöden Klamotten fliegen von selbst davon.
 
  • #22
meine Erfahrung sagt: du siehst und merkst dem Mann nicht an, wie er im Bett ist. Wobei ich mich natürlich immer nur in einem bestimmten Spektrum "normaler Männer" bewegt habe.
Absolute Weicheier oder Obermachos waren da nie dabei.
 
  • #23
Also ich bin introvertiert, ob ich "weich" bin kann ich nicht sagen. Ich kann aber schon meinen Mann stehen. Im Bett gibt es für mich fast keine Tabus. Was die Wäsche angeht, kommt es darauf an, was zur Frau passt und worin sie sich wohlfühlt. Wenn Sie sich gut fühlt, dann ist sie sexy, da ist fast egal, was sie trägt.
 
  • #24
Meiner Erfahrung nach stehen die meisten Männer darauf, wenn Frau beim Sex dominant und aktiv auftritt, statt den Seestern zu geben.

Je schüchterner und konservativer sie waren, umso mehr sprachen sie auf Sachen an, die für mich Pillepalle waren, wie spontanes Fesseln mit dem Gürtel.

Bei Dessous auch eher von erotischer Spitze bis Lack/Leder als auf den Baumwollschlüppi.
 
Zuletzt bearbeitet: