• #1

Auswirkungen Forum auf Beziehung/Dating

Hallo :)
Mich würde interessieren, ob und wenn ja wie sich eure Beziehung oder euer Blick auf eure Beziehung durch das Forumschreiben/lesen verändert hat. Seid ihr beisp. zufriedener, weil es bei anderen schlechter läuft?
Und für die Singles: Wie hat sich euer Datingverhalten durch das Forumschreiben/lesen verändert? Brecht ihr beisp. die Kennenlernphase schneller ab? Oder habt ihr mehr Verständnis fürs andere Geschlecht?
 
  • #2
Hallo :)
Mich würde interessieren, ob und wenn ja wie sich eure Beziehung oder euer Blick auf eure Beziehung durch das Forumschreiben/lesen verändert hat. Seid ihr beisp. zufriedener, weil es bei anderen schlechter läuft?
Nein, gelassener.
Und für die Singles: Wie hat sich euer Datingverhalten durch das Forumschreiben/lesen verändert? Brecht ihr beisp. die Kennenlernphase schneller ab?
Auch wenn ich aktuell kein Single bin: ja, würde ich tun. Das Forum zeigt ein paar grundlegende Problematiken auf, die ich heute anfangs schneller klären würde. Ich war da früher eher unbefangen.
 
  • #4
Ne, meine Beziehung beeinflusst das nicht. Ich hab mal überlegt, ob es mir geholfen hätte in den vorherigen, schlechten Beziehungen. Ich glaube nicht. Ich hatte ja Freunde, die ehrlich waren, aber ich wollte eben nicht sehen, dass es nicht passt. :D
w, 38
 
  • #5
ob und wenn ja wie sich eure Beziehung oder euer Blick auf eure Beziehung durch das Forumschreiben/lesen verändert hat.
Überhaupt nicht. Wir scheinen ein Paar von einem anderen Stern zu sein. Bei uns gibt es keinerlei Drama, keine Probleme - ist irgendwie wie 2 Zahnräder, die in Präzisionsarbeit hergestellt wurden und demzufolge ohne reibungsflächen ineinandergreifen.
Was freuen wir uns, auf Dezember, wenn wir beide Privatiers sind.

Wie hat sich euer Datingverhalten durch das Forumschreiben/lesen verändert? Brecht ihr beisp. die Kennenlernphase schneller ab?
Das habe ich auf jeden Fall getan, als ich datete.
Der Blick für zukünftige, nicht behebbare Problemquellen war geschärft und die Erfahrung aus der schlechten Ehe saß zu tief, das Singlesein war zu gut, um nochmal nur was zu versuchen, was mit großer Wahrscheinlichkeit einen unerfreulichen Verlauf nimmt.
Frau hat einfach nur ein Leben und sollte sorgfältig damit umgehen. Außerdem: wenn Du Dich lange mit den falschen Mann abkasperst, dann bist Du in der Zeit ja nicht frei für einen möglicherweise Passenden.

Oder habt ihr mehr Verständnis fürs andere Geschlecht?
Ist die Frage, was Verständnis ist. ich verstehe/verstand das andere Geschelcht besser, erkenne dessen Intentionen besser und kann aus meiner Sicht damit besser umgehen - nicht immer zum Vorteil des Mannes, weil Sex für viele Männer sehr wichtig ist, sie soziale Aktivitäten aber eher außerhalb der Beziehung wahrnehmen.

Ach sagen wir, wie es ist: er denkt dann wohl es sei zu seinem Nachteil, wobei unerfreuliche Beziehung, wenn man es zuende denkt, nicht zu seinem Vorteil sein kann - nur wenn s.o.
Über meine LAT-Erfahrung und den AE-Mann, die ich dann doch sehr souverän gehandelt habe aufgrund der Erfahrungen hier aus dem Forum, kann ich heute noch schallend lachen.

Seid ihr beisp. zufriedener, weil es bei anderen schlechter läuft?
?? Wieso das? Führ mal näher aus, was Du damit meinst? Was hat meine Beziehung, meine Zufriedheit damit mit den Beziehungen anderer zu tun? Den Gedankengang verstehe ich nicht.
 
  • #7
Ähnlich wie Holly ist das hier für mich Belustigung, Unterhaltung und manchmal ein wenig wohliger Grusel (wenn man sieht was für mehr als seltsame Gestalten es hier mitunter IM Forum gibt).

Auf meine Ehe hat es keinen Einfluss. Weil wir noch nie das kleinste Problem hatten und haben.

Es mach mich auch nicht glücklicher anderer Paare Probleme zu lesen.
Eher verwundert es mich manchmal was hier zum Problem hochstilisiert wird, was für Kinkerlitzchen eine Beziehungskrise hervorrufen und was manche für Einstellungen haben.
Ich denk dann manchmal, Gut das ich bzw. wir nicht so sind. Aber das ist dann auch fix wieder aus dem Sinn.
 
  • #8
Ich finde wiederkehrende Muster schon interessant. Manches entdecke ich bei meinen eigenen Beziehungen wieder, was mir hilft zu hinterfragen.
Man muss eben abstrahieren können.
Andererseits wird wohl zum Teil auch zu viel Misstrauen erzeugt, eher das Negative hervorgekehrt anstatt Hoffnung erzeugt.
 
  • #9
Ich lese hier aus Belustigungsgründen. Meine Beziehung beeinflusst das nun wirklich nicht. Das ist wie Zeitung lesen, oder vielleicht Dr. Sommer in der Bravo, nur für Erwachsene. In einem solchen Forum trifft sich ja nicht der Durchschnitt der Bevölkerung, also hat das mit dem richtigen Leben überhaupt nichts zu tun.
 
  • #9
Wundert mich nicht, ein Übermaß an Empathie würde dir sicher niemand unterstellen. Allerdings verstehe ich nicht, was an zwischenmenschlichen Problemen so lustig ist für dich.

Ich seh bei dir allerdings auch starke Profilierungstendenzen, denn du gehst ja auch dauernd mit deinem erfolgreichen Unternehmertum hausieren. Das hat zwar nur ganz selten was mit der Fragestellung zu tun, aber es scheint dir sehr wichtig zu sein.

Kann man auch ziemlich lustig finden in einem anonymen Forum, wo jeder alles behaupten kann.
Seid ihr beisp. zufriedener, weil es bei anderen schlechter läuft?
Nein, aber ich bin sehr froh darüber, dass ich in meinem Leben keine so respektlosen Menschen habe, wie man es hier öfter mal liest.

Wenn ich allerdings daten würde, hätte ich hier schon sehr viel darüber gelernt, auf was man achten sollte.
 
  • #10
Ich finde über das Daten liest man häufig triste , herzlose Dinge . Als ob Menschen Maschinen wären. Da bin ich froh , dass ich im wahren Leben häufiger auf zugewandte , herzliche , ehrliche Männer treffe , die mir Wertschätzung entgegen bringen , auch wenn es nicht zu einer Beziehung reicht . Grenzen setzen kann man durch dieses Forum in einer Beziehung auf jeden Fall besser lernen . ansonsten fühlt sich mein wahres Leben wärmer und weniger dramatisch an, Gott sei Dank .
 
  • #11
Hm, gute Frage. Mir fällt jetzt spontan nichts Konkretes ein, weil auch ich meine Beziehung als sehr glücklich und entspannt erlebe. Wenn ich das hier schreibe, denke ich beim Schreiben immer, dass es irgendwie doof ist, das zu erwähnen, weil es vielleicht selbstgefällig wirkt, und auch wenn ich nebenbei von meinem Hobby etc. schwärme (allerdings immer mit Ratschlägen/Erfahrungen verbunden), dann bereue ich es manchmal schon beim Absenden, besonders weil manches schriftlich nicht so augenzwinkernd-selbstironisch-humorvoll rüberkommt, wie ich es sagen würde, aber andererseits stehe ich auch dazu, dass ich sehr verliebt in mein Leben bin, das war nicht immer so, aber jetzt erfreue ich mich täglich daran und gerade deswegen rate ich ja anderen, nur Dinge zu tun, die sie lieben und von denen sie überzeugt sind. Es stört mich auch nicht, wenn z.B. @Süsse65 ihren und @HollyGolightly ihren ganz anderen Lebensstil jeweils überzeugt verteidigen, denn ich bin sicher, auch sie und viele andere hier haben einen nicht immer leichten Weg hinter sich und können zu Recht (öffentlich) stolz auf sich sein. Natürlich kann man das als Profilierungstendenzen oder so was bezeichnen, aber ich finde es ganz natürlich und gesund, wenn man Dinge tut, die man toll findet, oder umgekehrt das toll findet, was man tut, sonst würde man ja ein Leben führen, zu dem man nicht steht, und das wiederum stelle ich mir schlimm vor, also lese ich gerne von überzeugten, glücklichen und vielleicht auch manchmal ein klein wenig selbstgefälligen, sich überlegen oder jedenfalls toll fühlenden Menschen, ist doch super! 😉

Meine glückliche Beziehung ist für mich nie selbstverständlich gewesen und durch die Geschichten hier wird mir noch bewusster, was für ein großes Glück das ist, ich bin sehr dankbar und weiß es zu schätzen, andererseits sehe ich meine Beziehung auch als Ergebnis meiner eigenen Entwicklung und vertrete die Meinung, dass man selbst maßgeblich beeinflussen kann, wie glücklich man ist, deswegen gebe ich gerne Ratschläge in die Richtung: "Wenn du unzufrieden bist, ändere halt was!" Genau so habe ich es auch gemacht, eine kleine Prise Zufall und Schicksal sind dabei, aber ansonsten war es durchaus auch Arbeit, die Beziehung selbst überhaupt nicht, sondern das davor, wie bei einem Bauprojekt: Das Aufwendigste sind die ganzen Vorbereitungen und Vorarbeiten, der Rest ist dann einfach und das Ergebnis schön. Wer sich nicht genug Zeit für die Vorarbeit leistet, ärgert sich dann später, wenn alles hinten und vorne nicht passt.

Weil ich mir bei jedem Thema überlege, wie ich selbst dazu stehe, lerne ich dadurch auch mich selbst und meine Einstellungen besser kennen, das geht gut in der Konfrontation mit anderen. Die Kritik und Angriffe hier sind zwar oft echt hart, aber irgendwie finde ich das alles gut, man muss seine Aussagen verteidigen und begründen und rechtfertigen, so kann man schließlich zu einer fundierten eigenen Meinung gelangen.
w26
 
  • #12
Überhaupt nicht. Wir scheinen ein Paar von einem anderen Stern zu sein. Bei uns gibt es keinerlei Drama, keine Probleme
Auf meine Ehe hat es keinen Einfluss. Weil wir noch nie das kleinste Problem hatten und haben.
Meine Beziehung beeinflusst das nun wirklich nicht.
Das Spannende ist: Offenbar können jeweils völlig verschiedene Menschen gleichermaßen total glückliche Beziehungen führen, also kann es nicht am Charakter oder Lebensstil, am Alter oder Aussehen oder Wohnort liegen. Anstelle immer anderer Leute Probleme zu diskutieren, könnten wir auch mal versuchen, das Geheimnis einer glücklichen Beziehung herauszufinden. Was haben alle hier (und ich zähle mich selbst auch mal dazu) trotz ihrer Unterschiede gemeinsam?
w26
 
  • #13
Also im Datingverhalten hat sich für mich nix bewusst verändert. So viele interessante Frauen gibt es nicht 🤭

Es ist für mich eher interessant, dass ich in bestimmte Bereiche eintauche und meine Sichtweise hinterfrage.

Menschen sind halt verschieden. Ihre Positionen auch.


Das klingt für mich sehr arrogant und abgehoben.

In einem solchen Forum trifft sich ja nicht der Durchschnitt der Bevölkerung, also hat das mit dem richtigen Leben überhaupt nichts zu tun.
Okay? 🙃
Wenn das meine Gedanken wären, wäre ich nicht hier.

Wenn ich das hier schreibe, denke ich beim Schreiben immer, dass es irgendwie doof ist, das zu erwähnen, weil es vielleicht selbstgefällig wirkt

... und tut es wieder 🙄😂
 
  • #14
Ich finde die zwanghafte (ja, genau, das trifft es gut) Selbstdarstellung der oben genannten (bin gerade zu faul, die Namen rauszukopieren) Schreiberinnen einfach nur absurd. Da fällt auch ein gewisser Ausrufezeichenhäufer hinein.
Wie KANN man einfach nicht kapieren, dass solche Allüren in so einem Forum komplett sinnlos sind? Ginge es um zB den hässlichsten Pinscher, könnte man wenigstens ein Foto der „Fellnase“ posten… aber hier?
Wenn eine andere „Foristin“ schreibt, ihre Beteiligung diene nur der Selbstbelustigung, ist das eine eindeutig selbstzerstörerische Tendenz. Man will nicht ernstgenommen werden, stößt die anderen weg, obwohl man emsig ihre Aufmerksamkeit sucht.
 
  • #15
Ich habe dieses Forum gefunden, nachdem meine letzte Fernbeziehung zu Ende ging und ich unter einem buchstäblich schwarzen Tuch des Liebeskummers saß. Es hat mir sehr geholfen. Ich kann sogar sagen, hätte ich es eher gefunden, hätte ich mich wahrscheinlich auch eher getrennt.
All die Jahre danach bin ich dadurch ausgeglichener und sehr zufrieden geworden. Ich kann für mich sagen, so und nicht anders, nämlich allein, möchte ich leben. Alle die hier ihre großen Probleme schildern haben mein Mitgefühl, über glückliche Beziehungen freue ich mich sehr. @Vikky hat ihr großes Glück gefunden, was gibt es schöneres?
 
  • #17
Wundert mich nicht, ein Übermaß an Empathie würde dir sicher niemand unterstellen. Allerdings verstehe ich nicht, was an zwischenmenschlichen Problemen so lustig ist für dich.

Ich seh bei dir allerdings auch starke Profilierungstendenzen, denn du gehst ja auch dauernd mit deinem erfolgreichen Unternehmertum hausieren. Das hat zwar nur ganz selten was mit der Fragestellung zu tun, aber es scheint dir sehr wichtig zu sein.

Kann man auch ziemlich lustig finden

Also im Datingverhalten hat sich für mich nix bewusst verändert. So viele interessante Frauen gibt es nicht 🤭

Es ist für mich eher interessant, dass ich in bestimmte Bereiche eintauche und meine Sichtweise hinterfrage.

Menschen sind halt verschieden. Ihre Positionen auch.



Das klingt für mich sehr arrogant und abgehoben.


Okay? 🙃
Wenn das meine Gedanken wären, wäre ich nicht hier.



... und tut es wieder 🙄😂
Du hältst doch nicht wirklich das Forum für den Durchschnitt der Bevölkerung? Das wäre als würde ein Psychiater sagen alle Menschen wären psychiatrisch erkrankt. Gottseidank ist das nicht so. Hier konzentrieren sich Probleme, nicht im richtigen Leben. Manche suchen Hilfe viele wollen nurmal was schreiben, natürlich ist das Belustigung, Erheiterung, ein Teil einer Dr Sommer für Erwachsene Sache. Wenn du das für arrogant hältst, OK. Kann ich mit leben. Problemlos.
 
  • #18
Ich finde die zwanghafte (ja, genau, das trifft es gut) Selbstdarstellung der oben genannten (bin gerade zu faul, die Namen rauszukopieren) Schreiberinnen einfach nur absurd. Da fällt auch ein gewisser Ausrufezeichenhäufer hinein.
Wie KANN man einfach nicht kapieren, dass solche Allüren in so einem Forum komplett sinnlos sind? Ginge es um zB den hässlichsten Pinscher, könnte man wenigstens ein Foto der „Fellnase“ posten… aber hier?
Wenn eine andere „Foristin“ schreibt, ihre Beteiligung diene nur der Selbstbelustigung, ist das eine eindeutig selbstzerstörerische Tendenz. Man will nicht ernstgenommen werden, stößt die anderen weg, obwohl man emsig ihre Aufmerksamkeit sucht.
Nun übertreibst du wirklich. Hobbypsychologie, aber du liegst falsch. Es ist unwichtig ob du mich ernst nimmst. Ich hätte jetzt gerne noch eine Narzissmusdiagnose, bitte, zögerte nicht. Liebe Forenaufsicht, wir rennen wieder Richtung Mobbing. Bitte veröffentlicht diesen Post.
 
  • #19
Was haben alle hier (und ich zähle mich selbst auch mal dazu) trotz ihrer Unterschiede gemeinsam?
Zumindest Du und ich haben wohl einige große Gemeinsamkeiten in der Sache und der Herangehensweise:
- eine Vorstellung was wir wollen und was nicht, also grundlegendes Wertegerüst, was vom außen/Modeerscheinungen weitgehend unabhängig ist
- eigene Interessen, die wir für keinen Mann vernachlässigen oder aufgeben (dazu gehören auch Studium/Job, das gleiche mit Freunden.
- haben unsere Männer in Alltagssituationen außerhalb der Partymeile, d.h. frei von Erwartungen "heute muss es passieren" o.ä. Unfug kennengelernt
- überstürzten nichts, haben und den Mann in aller Seelenruhe angeschaut und die Dinge (davon)laufen lassen, auch einen Mann, der es eiliger hat, als sich unsere Gefühle entwickeln oder zumindest ich sie zulassen will.
Solche Absurditäten wie: beim 3. Mal muss man in der Kiste landen, sonst wird das nichts waren für uns überhaupt kein Thema. Beim 3. Treffen war für uns noch nichtmal das erste Date, egal wie geflasht wir von den Männern waren.
Entweder ist die Zeit für beide reif oder frau lässt den Vogel weiterziehen, weil sie auch ohne ihn ein reiches Leben hat.
- aufgrund dieses Vorgehensmodells, was für uns kein Modell ist sondern in unserer Natur liegt haben wir genau das in unser Leben passende Zahnrad gefunden: Übereinstimmung wo sie erforderlich ist für ein gutes Miteinander und verscheiden, wo es nicht hinderlich ist.
- Die Einstellung: ein x-beliebiger/unpassender Mann ist keine Lösung für irgendein Problem, eher eine immerwährende Problemquelle
- Unabhängigkeit von Beziehungen und den konkreten Mann bei aller Zuneigung: wir können auch ein gutes Leben ohne ihn haben aus eigener Kraft
- die Haltung: sich nicht lange mit Falschem/Unpassendem befassen und sich das Leben damit verleiden, sondern es konsequent hinter sich lassen und sich Neuem zuwenden

Dir scheint das naturgegeben (gute Mutter, die was vorgelebt hat), bei mir führte der Weg dahin über eine ganz unglückliche junge Liebe und über eine lange unerfreuliche Ehe, in der ich erst lernen musste, was ich als Kind alles nicht lernen konnte wegen schädlicher sozialer Umfelder.
 
  • #20
Das Spannende ist: Offenbar können jeweils völlig verschiedene Menschen gleichermaßen total glückliche Beziehungen führen, also kann es nicht am Charakter oder Lebensstil, am Alter oder Aussehen oder Wohnort liegen. Anstelle immer anderer Leute Probleme zu diskutieren, könnten wir auch mal versuchen, das Geheimnis einer glücklichen Beziehung herauszufinden. Was haben alle hier (und ich zähle mich selbst auch mal dazu) trotz ihrer Unterschiede gemeinsam?
w26
Das ist eine interessante Frage, die eigentlich immer gefragt werden sollte. Warum beispielsweise erkranken nicht alle Menschen, psychisch und körperlich. Dann kann man herausfinden warum die anderen leiden müssen. Leider ist das nicht en vogue, aber doch so sinnvoll. Zu deiner Frage : meiner Meinung führen Menschen glückliche Beziehungen , die bei sich bleiben, ihre Bedürfnisse kennen und sich nur bis zu einem gewissen Punkt anpassen, die auch etwas von ihrem Partner wollen, nicht alles in Kauf nehmen und sich schön reden. Die fordern und schenken. Das ist gesund, schön reden führt nicht zum Ziel.
 
  • #21
Was haben alle hier (und ich zähle mich selbst auch mal dazu) trotz ihrer Unterschiede gemeinsam?
Also; ich hatte ja vorher Beziehungen, die nicht gut waren. Ich glaube, sonst würden mich die Probleme anderer vielleicht auch gar nicht interessieren, hier im Forum. Ich hab irgendwie draus gelernt und Herangehensweisen geändert.
Für mich
- kein Helfersyndrom mehr; ich vermeide konsequent Partner mit krassen Problemen, tun einige hier auch nach mehrfachen Erfahrungen in der Richtung nicht
- nur noch Partner, die wirklich passen; ich hab für mich gelernt, man kann niemandem ändern. Was man am Anfang sieht, bekommt man auch
- lieber Single und zufrieden als auf Krampf eine Beziehung
- ich brauche Verliebtheit am Anfang (das ist aber persönlich)
- für mich persönlich keine extrovertierten Männer mehr (auch nur persönliche Erkenntnis)
- Kommunikation ist das A und O; ich spreche mittlerweile sofort an, wenn mich was bedrückt, aber reagiere nicht beleidigt, wütend etc, sondern möglichst ruhig; selbst kritikfähig sein
- muss sagen, mein Freundeskreis und die Familie sind wohl aber in der Mehrheit auch beziehungsfähig oder haben aus Fehlern gelernt und führen gute Beziehungen = gute Vorbilder
- nicht verbittert aus alten Erfahrungen hervorgegangen; glaube immernoch, dass es tolle Männer gibt und unterstelle nicht jedem gleich was schlechtes (zB auch beim Thema schnell Sex - damit hatte ich halt nie Probleme, und trotzdem Beziehungen)
- Anbahnung muss einfach glatt laufen, ohne Probleme, Streit, Rückzug des anderen, beide müssen auch da einfach sicher vorangehen, statt zu zögern
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Exakt. QED.
Auf die unzähligen spannenden Männer. 🤣🤣🤣

Den habe ich jetzt einfach nicht verstanden 😂

Ich korrigiere:
"So viele interessante Frauen gibt es nicht" für mich, die für eine Beziehung in Frage kommen.

Ich könnte den Satz noch verlängern 😂🤣
..., da viele interessante Frauen vergeben sind.

Nicht, dass es hier als Frauenbashing ausgelegt wird 😏😁

Du hältst doch nicht wirklich das Forum für den Durchschnitt der Bevölkerung?

Sage ich auch gar nicht. Das ist hier ein Forum zum Thema zwischenmenschliches. Da ist klar, dass derartige Themen diskutiert werden von Menschen die Probleme haben und Menschen die sich selbst besser verstehen wollen oder helfen wollen.
Aber sich hinzustellen und sich über andere zu belustigen hat was von RTL2 Trash TV. Warum schaut man das? Einfach mal hinterfragen, wenn man will und kann. Nicht jeder hinterfragt sein Handeln.

Hier konzentrieren sich Probleme, nicht im richtigen Leben.

Hier wird ein Teil ausgesprochen anderswo geschwiegen.
 
  • #24
Hier wird ein Teil ausgesprochen anderswo geschwiegen.
Also, ich glaube das nicht. Jedenfalls von den Fragen her (es schreiben ja viele bei den Antworten mit, die gute Beziehungen führen). Die meisten Fragen hier gehen ja um Beziehungsende oder missglückte Dating-Phase, nur ein kleiner Teil um z.B. sexuelle Probleme in Beziehungen, die man Freunden vielleicht nicht unbedingt erzählt. Ich erfahre jedenfalls in meinem Freundeskreis auch, wenns irgendwo nicht gut läuft. Es ist einfach selten - bei den Leuten, die ich kenne wohlgemerkt. Daher ist auf jeden Fall das Forum konzentriertes Problem im Gegensatz zu meinem realen Leben. Hier sind wirklich wie im Krankenhaus eben Verletzungen gehäuft von den Themen her; man sollte nicht davon ausgehen, dass das dann im wirklichen Leben die gleiche Dichte aufweist. Wenn z.B. in meinem Freundeskreis jemand ständig neue Freundinnen hat und das nie klappt, dann bekomme ich das zwangsläufig mit; da muss er gar nicht drüber reden. Vieles bleibt ja kein Geheimnis. Und ob ein Paar glücklich ist oder nicht, sieht man in vielen Fällen durchaus. Bisher lag ich meist richtig, wenn ich heimlich dachte "das geht nicht mehr lange gut bei denen". Die sind mittlerweile fast alle getrennt mit einer Ausnahme. Oder: Hier schreiben schon häufig Männer, dass sie noch nie eine Beziehung hatten mit fortgeschrittenem Alter. Kenn ich im Umfeld natürlich auch (lässt sich auch nicht verheimlichen), aber das sind genau 3 Leute. Im Forum sammeln sich dann natürlich mehr, weil die, die eben ganz normal Beziehungen haben, ja keinen Leidensdruck haben und dazu Fragen stellen müssen.
 
  • #26
Also ich denke das Geheimnis glücklicher Beziehungen ist ausreichend erforscht . Meine eigene Beziehungsvita habe ich mittlerweile auch verstanden ; ich denke es fehlte bei den meisten in der Kindheit etwas Elemantares; Bindung, Sicherheit, Liebe das Modell von gut gelebten Beziehungen . Manche sind resilient und schaffen selber eine glückliche Beziehung obwohl ihnen dass nie vorgelebt wurde andere lernen durch Schmerz und Kummer und Erfahrung und holen sich in mittleren Jahren Hilfe. Ich bereue sehr dass ich einige sehr gute , passende Männer in meinen 20 ern aus unerklärlichen Gründen nicht genommen habe . Mindestes einer hat mich wirklich geliebt , er war gutsaussehend, klug , gutherzig , praktisch veranlagt , konnte alles handwerkliche , war kreativ und nahm mich genauso wie ich war . Es war die einzige dramafreie Beziehung meines Lebens . Heute lebt er nicht glücklich verheiratet in Montréal und ist ein ganz wunderbarer Vater zweier Töchter . Nichts an mir hat ihn gestört , das fand ich am Allerschönsten. Er hatte so eine Nachsicht und so einen Humor und fühlte sich bei mir zum ersten Mal angekommen in seinem bewegten Leben.
 
  • #28
Ach so. Ich war in meinen Gedanken
im Online-Dating gefangen... :)
 
  • #29
Was ist denn der Unterschied zwischen Treffen und Date?
Ein Date zielt auf irgendeine Weise Richtung (temporäre) Paarbildung um vielleicht irgendwann man Körperflüssigkeiten auszutauschen und beide Probanden arbeiten auf irgendeine weise darauf hin.

Ein Treffen ist frei von derartigen Absichten - man trifft sich und lässt es laufen. Die Dinge können sich in jede Richtung entwickeln.

Ach so. Ich war in meinen Gedanken
im Online-Dating gefangen..
War mir schon halbwegs klar - es gibt ja auch Leute, die nichts anderes mehr machen. Aber es gibt eben auch ein Leben ohne Onlinedating und wenn man den Diskussionen hier folgt, scheinen die besseren Beziehungen bei rauskommen, weil nichts überstürzt wurde.
 
  • #30
Mich würde interessieren, ob und wenn ja wie sich eure Beziehung oder euer Blick auf eure Beziehung durch das Forumschreiben/lesen verändert hat. Seid ihr beisp. zufriedener, weil es bei anderen schlechter läuft?
Sagen wir es mal diplomatisch: Anfangs habe ich immer dann hier nachgelesen, wennn es in der aktuellen Beziehung bei mir kriselte und habe in bereits geschriebenen Threads versucht Lösungen oder Hinweise zu finden.
Habe dann aber schnell festgestellt, daß meine Probleme pillepale sind und ich insbesondere froh über meine Wahl zu meiner Partnerin sein kann.
Zu dieser Überzeugung haben nicht nur die Art und Umfang der hier geschilderten Probleme beigetragen, sondern auch das Wesen und die Inhalte der hier antwortenden Personen.

Oder wie es mein alter Klassenlehrer immer zu uns als Klasse in Krisen zu sagen pflegte: "Bevor ich diese Klasse bekam, kannte ich die Welt nur halb, nun weiß ich, was alles möglich ist auf dieser Welt..."

Seit geraumer Zeit (ca. 3 Jahren) lese ich hier ab und zu neue Beiträge, wenn ich mal wieder wissen will, wie gut es mir eigentlich geht.

mMenschÜ50
 
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