G

Gast

  • #1

Baby wird erwartet - vorher noch zusammenziehen?

Mein Freund (38) und ich (26) erwarten unser erstes gemeinsames Kind Anfang 2014. Wir wohnen (noch) beide in einer eigenen Wohnung und hängen sehr an ihr.
In den letzten Wochen haben wir uns nach größeren Wohnung für uns umgesehen und gestern eine Zusage für eine schöne helle, geräumige 4-Zimmer-Wohnung erhalten, die wir beide favorisieren.
Allerdings kommt bei mir jetzt so ein leichter Zweifel und Wehmut auf, meine schöne 2 Zimmer Wohnung aufzugeben. Für sie musste ich lange suchen, habe hier sehr nette Nachbarn im Haus und das in einer Traumlage der Stadt.
Ich hoffe, dass das Zusammenwohnen funktionieren wird. Wir verbrachten zwar die meiste Zeit fast immer in seiner Wohnung, aber ich hatte immer die Möglichkeit meine Wohnung als Rückzugsort zu nutzen. Unsere Wohnungen sind beide nicht für eine 3-köpfige Familie geeignet.

Was würdet ihr mir raten? Zusammenziehen, um ein "richtiges" Familienleben gestalten und das "eigene Reich" endgültig aufzugeben? Oder erst abwarten, bis das Kind da ist und dann schauen, wie und wo wir wohnen wollen?

Vielen Dank für alle Ratschläge!
 
G

Gast

  • #2
Hallo FS,
ich würde Dir raten zusammenzuziehen. Ihr habt Euch für einen sehr verantwortungsvollen Schritt entschieden - ein Kind zu bekommen. Ich würde Dir als eine zweifache Mutter empfehlen, eine Wohnung in einer Gegend zu suchen, wo viele anderen Familien mit Kindern leben. So wirst Du gleichgesinnten finden. Traumlage in der Stadt ist gut, so lange sie auch für das Kind gut ist.
Ich persönlich finde, dass es schön ist mit einem Kind als Familie zu leben.
Viel Glück!
w,40
 
  • #3
Liebe Fs,

Deine Wohnung ist Nostalgie, aber letztendlich nur ein Haufen Steine.

Deine Familie ist Gegenwart und viel wichtiger als ein Steinhaufen.

Glaube mir, wenn das Kind da ist wirst Du froh sein wenn Ihr als Team das Kind grossziehen könnt. Da noch zwei Wohnungen putzen und in Schuss halten, hin und herpendeln mit dem ganzen Kinderkrempel? Vergess es, schon gar wenn Du weiterhin in Deinem Beruf bleiben willst (was ich Dir sehr ans Herz legen möchte).

Familie gibt's nicht als Lightversion! Du bekommst ein Kind- Du solltest schnellstens Erwachsen werden.
 
M

Mooseba

  • #4
Na sicher werdet ihr zusammenziehen. Wie kann man das in dieser Situation in Frage stellen?
 
  • #5
Hallo FS, Du bist Dir in der Beziehung noch nicht sicher, sonst würdest Du sollch eine Frage nicht stellen. Besser ihr zieht noch nicht zusammen. w51
 
G

Gast

  • #6
Du lässt dir von dem Mann ein Kind machen, du gründest eine Familie und bist nicht bereit, dafür (d)eine Wohnung aufzugeben??
 
  • #7
Wenn Lebensveränderungen anstehen, hat man mitunter Angst. Das ist verständlich. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass du dir demnächst das Zusammenziehen viel sehnlicher wünschst als dein Freund.
Die ersten Monate mit einen Kind sind nicht so easy und spaßig wie mit einer kleinen Katze.
Warum möchtest du diese Verantwortung allein tragen? Auch dein Freund hat ein Recht, sein Kind jederzeit zu sehen. Du möchtest jetzt einen status quo des gegenseitigen Besuchens aufrecht erhalten.
Bist du dir der Tragweite dessen bewußt? Wie würdest du es finden, wenn dein Freund in seiner Wohnung bleibt, um endlich einmal ausschlafen zu können?
 
G

Gast

  • #8
Wenn Du Zweifel hast, dann hör auf Deinen Bauch, ganz ehrlich...
Als Familie muss man nicht zwangsweise zusammenwohnen, sicher ist es einfacher, besonders wenn es darum geht, sich nachts um das Baby zu kümmern - aber wenn Du Deine Wohnung nicht aufgeben möchtest, dann höre auf Dein eigenes Bauchgefühl, und nicht auf all die Unken hier, die alle zum Lachen in den Keller zu gehen scheinen...
 
M

Mooseba

  • #9
... dann höre auf Dein eigenes Bauchgefühl, und nicht auf all die Unken hier, die alle zum Lachen in den Keller zu gehen scheinen...
Also bei allem Respekt, aber irgendwann sollte man mal wirklich erwachsen werden. Dann steht der Ernst des Lebens im Vordergrund und das Bauchgefühl kann in solchen wichtigen Lebenssituationen wohl nicht mehr die erste Quelle der Entscheidung sein. Dann geht es nicht mehr um das Hauptsache-ich-fühl-mich-wohl-und-genieße-das-Leben gehen. Das Leben von Vater und Mutter sollte dann vor allem am Kindeswohl ausgerichtet sein und da ist die klassische Familie immer noch das beste für das Kind. Von diesem modernistischen Quatsch mit getrennten Wohnungen von Anfang an halte ich gar nichts. Man kann auch nicht für jedes Wehwehchen einen Rückzugsort haben wollen. Ob die FS und ihr Freund das gemeinsam hinbekommen, haben sie sich hoffentlich vorher überlegt.
 
G

Gast

  • #10
Du bekommst ein Kind mit einem Mann, mit dem du noch nie richtig zusammen gewohnt hast? Warum wundert sich überhaupt irgendjemand über die vielen Scheidungskinder und AE-Menschen....
Ganz schnell würde ich an deiner Stelle mit deinem Freund zusammenziehen! Ihr gründet eine Familie und du bist der Meinung, du findest deine Wohnung so toll toll und weißt auch gar nicht, ob du auf deinen Rückzugsort verzichten kannst...Kann nur den Kopf schütteln.
 
G

Gast

  • #11
Ich stimme Bäärbel voll zu. OK, die Situation ist neu und Du haderst etwas. Aber Du versuchst, Dir die Rosinen rauszupicken. Wenn das Baby da ist wird es viele Situationen geben, die gar keine "Rosinen" sind. Und genau dann würdest Du Dich sowas von alleine gelassen fühlen wenn der Vater heim geht wenn die Windel voll ist oder das Baby zwei Stunden am Stück schreit. Da helfen Dir die netten Nachbarn wenig. Klar wirst Du in der neuen Wohnung mal an die Nachbarn denken und wie Du jetzt mit denen tratschen könntest usw. Aber glaub mir, ein Kind schweißt die Eltern zusammen und am wichtigsten für Dein seelisches Gleichgewicht wird die gute Beziehung zu Deinem Partner sein. Arbeite jetzt schon dran und übernimm Deinen Anteil am Gelingen der Elternbeziehung.
 
G

Gast

  • #12
Als Mann würde ich ja zumindest erst mal abwarten, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist, wenn man bis zur Geburt schon nicht zusammenwohnt. Viele müssen extra immer ins Hotel gehen, um in Ruhe ausschlafen zu können. Meine Kanzlei bezahlt das den Jungvätern sogar immer extra. Da wäre es doch dumm, gerade jetzt zusammenzuziehen.

m (33)
 
G

Gast

  • #13
Wenn du ein Baby hast ist dein "Rückzugsort" wenn du jemandem das Baby in die Hand drücken kannst. Das ist viel einfacher, wenn du denjenigen nicht erst anrufen und einladen musst.

Die 4-Zimmer-Wohnung ist doch wirklich groß genug: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Zimmer nur für dich, Zimmer nur für deinen Mann. Ein Baby braucht schließlich die ersten Jahre kein Kinderzimmer.

AE mit Baby
 
G

Gast

  • #14
Als Mann würde ich ja zumindest erst mal abwarten, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist, ...
Ist echt erschreckend was du von dir gibst.
Ich kann leider keine keine Kinder zeugen. Aber als ich meine beiden kleinen Nichten ab und an auf den Arm nehmen durfte, was für ein tolles Gefühl. Diese kleinen Würmer die zu dir hinaufschauen. Und ich durfte der tolle Onkel sein. Du weist gar nicht was du versäumst. Und meine Freundin ist dem alter wo die Sache mit den Kindern abgehakt ist. Ich beneide junge Eltern für das Glück was sie haben.

Warum zusammenziehen? Aber nicht nur wegen dem Kind. Sondern weil man den Menschen an seiner Seite erst richtig kennen lernt. Es ist doch toll dieses Strubblige Wesen an seinem Frühstückstisch zu sehen. Oder sich um seinen Partner zu kümmern wenn er mal Krank ist. Diese Schönwetterbeziehungen sind doch nichts halbes und nichts ganzes.

Und wozu bracht man einen Rückzugsraum? Der Partner an meiner Seite ist das wichtigste, wenn es mir mal nicht gut geht. Ich verstehe die Leute immer nicht, die behaupten sie benötigen ihre Freiheit, und wollen sich selbst verwirklichen. Dann bleibt doch alleine und ihr habt das was ihr wollt.
 
G

Gast

  • #15
Hm, frag dich doch einfach mal, wie du dich fühlen würdest, wenn dein Freund mit dem Vorschläg käme, noch nicht zusammen zu ziehen, weil er ja so an seiner Wohnung hängt, so nette Nachbarn hat und seine Wohnung mit viel Liebe und Engagement ausgesucht und eingerichtet hat.
Klingelt es? Mich würde nicht wundern, wenn dein Freund dann eure ganze Beziehung in Frage stellen würde, und sich selbst nur als "Glückserfüller", weil der Frau ein Kind gezeugt, vorkäme. Der "Erzeuger" scheint dir ja ziemlich unwichtig zu sein. Und das könntest du ja dann auch wesentlich leichter dem Kind vermitteln.
Denk mal drüber nach bevor du das spontan weit von dir weist.
w/46
 
G

Gast

  • #16
Wehmut bringt dir nichts. Du bist schwanger und wirst, wenn das Baby da ist, deinen Partner zur Unterstützung brauchen. Da ist es nur praktisch, wenn ihr in einer gemeinsamen Wohnung lebt. Oder möchtest du allein erziehend sein? Nein, du hast dich für Familie entschieden, so würde ich dir raten, mit allen Konsequenzen dazu zu stehen. Nur wegen netten Nachbarn und heimeligen Gefühlen solltest du nicht alleine mit deinem Baby sitzen, wenn dein Partner doch dazu gehört und dir helfen könnte. Wie sieht er die Sache? Sicher möchte er kein Besuchspapa sein. Probiert es aus.
 
G

Gast

  • #17
Nachdem ich mit meinem Freund in ein gemeinsames Haus gezogen bin, habe ich meiner schicken kleinen Wohnung in guter Lage auch manchmal nachgetrauert. Das ist ganz normal.
Für Dich fängt jetzt ein ganz neuer Lebensabschnitt an. Dass jetzt Zweifel und Ängste auftauchen, ist verständlich.
Aber Ihr habt Euch doch schon entschieden: Für einander und für Euer gemeinsames Kind ! Bald werdet Ihr eine Familie sein.

Willst Du wirklich als alleinerziehende Mutter in Deiner kleiner Wohnung leben ? Das ist doch Quatsch, liebe Fragestellerin !
Du bist ein glücklicher Single gewesen und diese Zeit ist jetzt vorbei. Jetzt fängt etwas Neues an.
Freu Dich auf Dein neues Leben mit Mann und Kind !
Viele hier im Forum beneiden Dich um Dein Glück.
w55
 
G

Gast

  • #18
Als Mann würde ich ja zumindest erst mal abwarten, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist, ....Viele müssen extra immer ins Hotel gehen, um in Ruhe ausschlafen zu können. Meine Kanzlei bezahlt das den Jungvätern sogar immer extra. Da wäre es doch dumm, gerade jetzt zusammenzuziehen.
Tja, und dann wundern die Männer sich, dass die Frauen gut ohne sie klar kommen und statt Mann dann doch lieber das Bargeld nehmen.

Liebe FS,
was machst Du in Deiner tollen 2-Zimmer-Wohnung, wenn Du ein Schreikind hast, selber krank bist und der Mann sich wie der Poster oben verhält - er hilft Dir nicht, sondern schläft lieber in seiner Wohnung aus. was ist das denn für eine Partnerschaft? Oder willst Du AZ und einen Gelegenheitspapa frü Dein Kind?
Ich würde zusehen, dass ihr den Umzug schnell über die Bühne bringt - je schwangerer,d esto schwieriger wird es und wenn das Baby erst mal da ist, bekommt der Begriff Morgengrauen ein ganz neues Gewicht. Außerdem habt ihr ein paar Monate Zeit, das Zusammenleben zu erproben, damit sich die ersten Kanten bei Euch schon mal abschleifen, bevor ein Schlaflosigkeitsfaktor dazu kommt.

Ich bin immer wieder überrascht wie unbedarft die Menschen in solche Situationen reinschlittern. Das überlegt man sich doch wirklich vorher und tut dann, wofür man sich entschieden hat. Ich bin da konservativ, erst das Zusammenleben erproben, dann Kinder, weil das noch eine Anforderung oben drauf ist. Kein Wunder, dass so viele Beziehungen scheitern, wenn man sie so unüberlegt angeht und eine schöne Wohnung (Haufen Steine), so ein Gewicht bekommt.
Ich habe auch eine tolle Jugendstilwohnung in einer Traumlage, aber wenn Kinder im Spiel wären, wäre das kein Grund, nicht zusammenzuziehen. Sorry, das ist wirklich unfreif/kindisch.
 
G

Gast

  • #19
Ich bin entsetzt, was soll das denn werden?
Ihr habt Euch für ein Kind entschieden, dann schuldet ihr dem Kind auch eine Familie. Eine jede Wohnung kann man hübsch herrichten, sofern man es denn will. Wenn Du mit dem Mann nicht zusammenleben willst, hättest Du Dir früher ein paar konstruktive Gedanken machen sollen, Du wirst die Mutter sein und hast die entsprechende Verantwortung. Was sagt denn der werdende Vater zu der von Dir angedachten Lösung?
 
G

Gast

  • #20
Als Mann würde ich ja zumindest erst mal abwarten, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist, wenn man bis zur Geburt schon nicht zusammenwohnt. Viele müssen extra immer ins Hotel gehen, um in Ruhe ausschlafen zu können. Meine Kanzlei bezahlt das den Jungvätern sogar immer extra. Da wäre es doch dumm, gerade jetzt zusammenzuziehen.

m (33)
Na, dann wünsch ich Dir mal viel Glück bei der Familiengründung, armseeliger und unreifer geht es ja wohl kaum. Stell Dir mal vor, Dein Vater wäre immer nur zu Besuch gekommen, wenn Du gewindelt und gefüttert warst, weil er es als besonders klug empfand, Deine Mutter ansonsten alleine zu lassen. Wann ist ein Kind denn aus dem Gröbsten raus?
 
G

Gast

  • #21
Na, dann wünsch ich Dir mal viel Glück bei der Familiengründung, armseeliger und unreifer geht es ja wohl kaum. Stell Dir mal vor, Dein Vater wäre immer nur zu Besuch gekommen, wenn Du gewindelt und gefüttert warst, weil er es als besonders klug empfand, Deine Mutter ansonsten alleine zu lassen. Wann ist ein Kind denn aus dem Gröbsten raus?
Früher war es ja auch normal, dass sich die Frau alleine um Windeln, Füttern etc. gekümmert hat. Heute soll aber in den augen der "emanzipierten" Frauen ja plötzlich der Mann das auch noch machen. Deswegen fände ich es eigentlich ganz sinnvoll, wenn die Mutter - vielleicht für das erste Jahr - erstmal mit dem Kind alleine wohnt. Und wenn die Situation - wie bei dem TE - so ist, dass man noch gar nicht zusammenwohnt, dann würde ich das doch nicht gerade jetzt ändern, sondern findet er sich unversehens plötzlich beim Windeln und nächtlichen Aufstehen.
 
  • #22
Früher war es ja auch normal, dass sich die Frau alleine um Windeln, Füttern etc. gekümmert hat. Heute soll aber in den augen der "emanzipierten" Frauen ja plötzlich der Mann das auch noch machen.
Hach ja, wie war das früher doch so schön. Männe konnte durchschlafen, im Morgengrauen das Haus verlassen und kam gegen 20h wieder heim wenn die Kinder im Bett und die Frau völlig kaputt auf dem Sofa hing. Ok, von Ihren Kindern hatten Sie nichts, nur nen ständig leeren Geldbeutel...Hab ich bei meinem Vater gesehen- das brauch ich nicht und ich weiss dass ich damit glücklicher war als mein Vater.

Willkommen im 19.Jahrhundert.

Heute gehen BEIDE arbeiten- oder sollten es zumindest. Also sollten sich auch beide zu gleichen teilen an der Kinderaufzucht beteiligen.

Aber- liebe FS. Les Dir das mal durch- genau das wäre es nämlich wenn Du das durchziehst. Du bleibst unverbindlich- also wird ers auch bleiben. Ein geduldeter Zahlvater der anzutanzen hat wenn Du ihn mal brauchst?

Welcher Mann macht das auf Dauer mit?
 
G

Gast

  • #23
Früher war es ja auch normal, dass sich die Frau alleine um Windeln, Füttern etc. gekümmert hat.
Früher gab es noch Großfamilien und Nachbarschaftshilfe.

Hier im Forum wird doch immer gemeckert, wenn die Schwiegereltern in der Nähe wohnen, oder die Frau beim zusammen ziehen nicht ihren Freundeskreis zurücklassen will. Dann ist doch nur logische Konsequenz, dass der Mann mithilft.
 
G

Gast

  • #24
Deswegen fände ich es eigentlich ganz sinnvoll, wenn die Mutter - vielleicht für das erste Jahr - erstmal mit dem Kind alleine wohnt. Und wenn die Situation - wie bei dem TE - so ist, dass man noch gar nicht zusammenwohnt, dann würde ich das doch nicht gerade jetzt ändern, sondern findet er sich unversehens plötzlich beim Windeln und nächtlichen Aufstehen.
Wie lebensnah ist das denn? Der Mann, will, um ruhig schlafen zu können für Frau und Kind Unterhalt zahlen, damit er nicht mit ihnen zusammenleben muss? Sie kann ja wegen Kind nicht arbeiten, Partner zur Entlastung ist nicht da.
Mal ganz im Ernst, wofür braucht frau dann noch einen Mann? Da kann sie doch gleich zur Samenbank gehen, sich höherwertiges genetisches Material kaufen und sich den ganzen Beziehungsschmonsens sparen.
Die oben zitierte Einstellung lässt ja auf erhebliche soziale Defizite schließen und da sollte besser keine Fortpflanzung stattfinden. Ist es das, was die Männer wollen oder sind wir in diesem Thread gerade in einem absurden Theater gelandet?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Gast

  • #25
Heute gehen BEIDE arbeiten- oder sollten es zumindest. Also sollten sich auch beide zu gleichen teilen an der Kinderaufzucht beteiligen.
Du stellst diese - linksgrün-feministisch-geprägte - Aussage mal eben so als unstreitig dar, obwohl sich doch genau um diesen Punkt ein gesellschaftlicher Kulturkampf dreht und alles andere als unstreitig ist.
 
G

Gast

  • #26
Wie willst Du das alleine schaffen? Habt Ihr Euch darauf geeinigt, dass Du Dich alleine um das Kind kümmerst? Willst Du möglichst schnell in den Beruf zurück? Bist Du rechtlich überhaupt in irgend einer Weise abgesichert (seid Ihr verheiratet?). Diese und weitere Fragen solltest Du Dir eventuell stellen und Dir wirklich ein Bild schaffen.


Als Mann würde ich ja zumindest erst mal abwarten, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist, wenn man bis zur Geburt schon nicht zusammenwohnt. Viele müssen extra immer ins Hotel gehen, um in Ruhe ausschlafen zu können. Meine Kanzlei bezahlt das den Jungvätern sogar immer extra. Da wäre es doch dumm, gerade jetzt zusammenzuziehen.

m (33)

Wow, was bitteschön ist denn das für eine Einstellung? Ich denke mal Du bist ev. aus Deutschland und die rechtliche Lage ist etwas anders, dennoch. Ein Kind ist nach 16 Wochen nicht aus dem gröbsten Raus, soll dann die Frau alles selber machen? Du scheinst wohl als Anwalt (oder sonst Sekretär) zu arbeiten. Was ist wenn Sie auch wieder arbeiten will?
 
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Mooseba

  • #27
Heute gehen BEIDE arbeiten- oder sollten es zumindest. Also sollten sich auch beide zu gleichen teilen an der Kinderaufzucht beteiligen.
Das unterliegt immer noch der freien Entscheidung. Es gibt da kein moralisch besser oder schlechter, auch wenn da ein überflüssiger antipragmatischer Kulturkampf tobt. Wichtig ist nur, dass es genug Zeit und Raum für die klassische Familie gibt, d.h. alle sind anwesend, unternehmen gemeinsam was, sitzen alle gemeinsam zur (nicht zu jeder) Mahlzeit am Tisch. Dazu gehört auch das gemeinsame Wohnen unter einem Dach.
 
G

Gast

  • #28
Liebe FS,

wir haben es damals so gemacht: getrennte Wohnungen trotz Neugeborenem. Es war definitiv ein Fehler. Die Beziehung ging in die Brüche. Vermutlich nicht nur deshalb. Aber es war sicher einer der Gründe, warum es nicht funktionierte. Gut, wir waren noch sehr jung, trotzdem glaube ich, dass ein Vater, wenn er nicht bei seinem Kind wohnt leichter das vorige kinderlose Leben lebt.
Und wie sämtliche Vorredner schon sagten: Der der ganze Kram, der ständig herumgekarrt werden muss, woran man alles denken muss. Das kannst DU DIr jetzt noch gar nicht vorstellen.
Alles Gute.
 
  • #29
@24/26

Du stellst diese - linksgrün-feministisch-geprägte - Aussage mal eben so als unstreitig dar, obwohl sich doch genau um diesen Punkt ein gesellschaftlicher Kulturkampf dreht und alles andere als unstreitig ist.
Klasse, das hat mir jetzt noch keiner nachgesagt.

Nein, ich bin ein klarer Verfechter der freien Entscheidung welches Modell man leben möchte. Nur ich gebe zu bedenken dass das angeblich traditionelle Modell die Frau innerhalb kürzester zeit zu einer Art Leibeigenen macht die ohne den Ernährer ganz schnell in H4 abgleitet. Drei Jahre komplett aus dem Beruf ist die absolute Obergrenze um wieder Fuss zu fassen, längere Auszeiten sind gleichbedeutend mit einem Rückstand in der Entwicklung und damit geht's in Richtung unqualifizierter Jobs. Und die werden hierzulande immer rarer.

Es geht ja nicht nur um möglicher Trennungen sondern eben auch um Dinge wie Erwerbsunfähigkeit, Krankheit oder gar dem Tod des alleinigen Ernährers.

Ein Modell wie es der FS vorschwebt ist damit nur von absoluten Spitzenverdienern alleine zu stemmen. Schliesslich müssten ja ZWEI Wohnungen finanziert und unterhalten werden. Und wenn dann noch das Splitting entfallen sollte (was ich und etliche Juristen für Verfassungswidrig halten) dann wird's richtig teuer.

Daher liebe FS- Du gehst in einen neuen Lebensabschnitt in dem einfach ein WIR gefragt ist, in der die Menschen zählen sollten, Dein Kind, Dein Partner und Du. Steine werden da völlig unwichtig sein (wenn nicht, das arme Kind)
 
G

Gast

  • #30
die Ansichten von Kalle sind gut. Beide (Vater und Mutter) sollten erwerbstätig sein. Das erfordert einiges an „w i r“. Der Mann will kein Zahlvater werden und die Frau keine H4 Empfängerin. Kinder und Arbeit bereichern das Leben.
Die klassische Rollenverteilung mag vielleicht bequemer sein (Frau steht nicht unter Stress, ist leichter verfügbar). Jedoch kann man dann nicht mehr von Augenhöhe sprechen.
Die Fragenstellerin
sollte den Mut haben mit ihrem Partner eine gemeinsame Wohnung zu nehmen. Das wird nicht leicht. Hormonumstellung und ein Erproben des Zusammenlebens. Ich wünsche Ihr viel Glück!
w 46