• #31
Sie hat ihren Lebensplan (Kinder, Beruf Karriere, Hobby , schön Wohnen) mit mir umgsetzt,

Und dein Lebensplan war es also nicht? Was war denn dein Lebensplan? Hat sie sich auf deine „Kosten“ entwickelt und du bist auf der Strecke geblieben?

Deine Frage liest sich für mich wie eine einzige Anklage.“Sie hat an allem Schuld und hat sowieso immer alles gekriegt, was sie wollte, also ergo heirate ich sie nicht.“

Für mich liest sich das eher so: sie ist stark und zielorientiert. Davon hast auch du profitiert, deine Kinder, dein schönes Zuhause, vielleicht euer Wohlstand, das kam dir doch alles gelegen, oder nicht? Sie scheint das Zugpferd zu sein und du der Passagier. Kann es sein, dass du neidisch auf ihre Stärke bist?

Und jetzt macht sie alles „kaputt“ weil in ihren Idealvorstellungen einer Beziehung eine romantische Hochzeit und einnRing am Finger vorkommt? Ich sehe das nicht so.

Was du tun kannst? Schau in den Spiegel und sei ehrlich zu dir selber: was willst du denn eigentlich vom Leben und vor allem, was bist du bereit dafür zu tun und zwar ohne Zugpferd?
 
  • #32
Sie hat ihren Lebensplan (Kinder, Beruf Karriere, Hobby , schön Wohnen) mit mir umgsetzt
Na war das nicht auch Deiner? Fühlt sich nicht so wirklich an, denke ich, denn SIE entscheidet ja immer.
Ich kann zwar verstehen, wenn einer sagt, er sei in was "hineingeraten", aber leider bleibt die Verantwortung dafür auch an Dir haften, selbst wenn Du keine Chance hattest, Dich gegen die Dominante durchzusetzen, weil Du emotional abhängig bist. Es kann sehr, sehr viel Zeit- und Energieverlust bedeuten, wenn man einfach mitläuft, sich versucht, passend zu machen und nicht seine eigenen Bedürfnisse in einer Beziehung durchsetzt oder die Beziehung eben beendet, wenn die Bedürfnisse nicht erfüllt sind, sage ich Dir aus eigener Erfahrung.

gebe aber auch zu, dass ich in diesen Moment meinen letzen Respekt vor mir selbst nicht verlieren wollte, damit sie auch diesen Punkt noch schön abhaken kann
Du bist von dieser Beziehung nicht überzeugt, weißt aber nicht, wie Deine Idealbeziehung aussieht. Deswegen bleibst Du schon seit Ewigkeiten, obwohl Du leidest, und deswegen willst Du auch nicht noch verbindlicher werden, denn so kannst Du Deiner Ansicht nach immer noch schnell gehen. Kannst Du jetzt sicher auch schon nicht, aber Heiraten verbindet ja auch noch rechtlich.
Ich sagte ihr das so und dass ich kein gutes Gefühl mit einer Ehe hätte, da diese "Sicherheit" sowohl mir als auch ihr nicht guttun würde, sondern ihr Verhalten noch zementieren.
Irgendwie liest sich das für mich wie ein Versuch, DOCH die Oberhand über die Dominante zu bekommen, weil sie sich mehr Verbindlichkeit wünscht und Du es nun in der Hand hast, sie zu verweigern. Aber Du stehst ja trotzdem unter dem Pantoffel bei dem ganzen Rest der Beziehung. Und die Frau merkt auch Dein Ausweichverhalten und übt immer mehr Druck aus, was Dich immer mehr zum Rückzug zwingt. Sie lässt Dir nicht den Raum und Du setzt nichts entgegen.
So sind diverse Ehen, die ich gesehen habe. Frau übt Druck aus und Mann hätte gern weniger Frau und Familie, aber sagt das nicht aus Angst vor Verlassenwerden oder Stress. Arbeitet dann lieber länger, weil das angenehmer ist, als bei der Frau zu Hause unter ihrem Regiment zu sein, Kinder zu versorgen und Wunscherfüller zu sein, statt selbst Bedürfnisse FÜR DIE BEZ. zu äußern, also wie die Bez. sein soll im Zusammensein, und nicht nach mehr Freizeit von der Bez. rufen. Letzteres spürt die Frau ja sowieso die ganze Zeit und übt deswegen weiter Druck aus. Zumal sich viele Männer auch bei der Kinderbetreuung gar nicht einbringen wollen oder eben nicht wie die Frau will, was aber nicht anders geht, wenn sie den Haushalt und die Kinder mehr unter sich hat als er und besser weiß, was er tun sollte.

Wär ne Paartherapie was? Mal einen Dritten, der Ahnung von sowas hat, hinzuziehen?


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  • #33
Ich sagte ihr das so und dass ich kein gutes Gefühl mit einer Ehe hätte, da diese "Sicherheit" sowohl mir als auch ihr nicht guttun würde, sondern ihr Verhalten noch zementieren.

Nun setzt sie mir im Wellnessurlaub die Pistole auf die Brust, machte aus einer sehr unpassenden Situation heraus (sie hatte gerade einen Wunsch, den ich ihr nicht verwehren würde, kategorisch abgelehnt) wieder einen Heiratsantrag.
Ich lehnte verwirrt erneut ab, da sie mich nun schon wieder überfahren würde, meine Wünsch ablehne, aber geheiratet werden wolle.

Danach war sie nur noch beleidigt, fragte ob ich nicht glücklicher sei, wenn ich eine Zeit alleine lebe (Später ließ sie im Gespräch durchblicken, dass sie mir damit eigentlich vorführen will, was ich alles verliere).

Ich antwortete, dass für mich eine Trennung endgültig ist, und diese stattfinden wird, wenn sie es denn wolle. (Ja ich hätte vielleicht sofort sagen sollen, dass man Reisende nicht aufhält.)
Aber ich liebe sie eben doch, will sie und unsere Familie ab jetzt nicht einfach so aufgeben, wo wir endlose Schwierigkeiten zusammen überwunden und gekämpft haben, um dieses Leben gemeinsam zu erreichen (auch wenn es oft für mich nicht einfach ist).
Unser Leben (auch meines) würde niemals wieder so sein, selbst wenn man ihre Dominanzgehabe mitberücksichtigt. Sie stimmte mir tränereich zu.
Entschuldige aber ich muss sagen du bist selber schuld! Wenn deine Partnerin mit der du sogar zwei Kinder hast eine dominante Furie ist, die keine Partnerschaft auf Augenhöhe führen kann/will deiner Meinung nach, wieso hast du überhaupt mit ihr Kinder gezeigt? Oder warum lässt du dir das alles so lange bitten und willst noch bleiben und behaupten, sie zu lieben? Ob mit Heirat oder ohne Heirat ist es doch die gleiche Frau, sie wird dadurch nicht ihren Charakter verändern.

Auf mich wirkst du wie ein Junge im Erwachsenenkörper, der abhängig von seiner Mutter ist, sprich abhängig von seiner Partnerin aber die Heiratsunwilligkeit als die letzte Bastion der Pseudo-Eigenständigkeit verteidigen will. Nach dem Motto: „Du bestimmst und dominierst alles und ich kann/will nichts dagegen tun aber aus Trotz bestimme ich darüber, ob wir heiraten werden oder nicht“ Stimmt‘s?

Die Heiratsfrage ist nur ein Ablenkungsmanöver von deiner eigentlichen Aufgabe: die Zügel selbst in die Hand zu nehmen, mit der Faust auf den Tisch zu hauen und ein richtiger Mann zu werden!

Ich glaube ihr Dominanzgehabe ist nichts anderes als eine Provokation an dir denn du bist zu weichlich und für ihren Geschmack kein richtiger Mann. Sie hält die Zügel in der Hand und sogar sie ist es, die dir zwei Heiratsanträge gemacht hat! Hier scheinen die Rollen vertauscht zu sein: du bist zwar physisch betrachtet ein Mann aber verweiblicht und sie ist zwar eine Frau aber hat männliche Charakterzüge. Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Träume, die sie verwirklicht, sich für sie einsetzt.
 
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  • #34
Wie wäre Dein Leben ohne sie? Hat sie vielleicht einfach ein Stück Deine Zögerlichkeit überwunden, aber das war alles was Gutes? Könntest Du Dir abringen, sie zu respektieren, oder ist das ein Angriff auf die Männlichkeit?
Ich respektiere meine Partnerin. Das ändert ja nunmal nichts daran, dass sie eine Kratzbrüste ist.

Rückfragen:

Wie setzt man Wünsche oder Forderungen um, wenn der Andere immer ablehnt und extrem stur auch bei absoluten Kleinigkeiten mit dem höchsten Einsatz spielt (also Beziehung ja oder nein) ?

Ich fordere vor ihr normalerweise nichts, sie natürlich alles mögliche. Darin besteht nunmal das massive Ungleichgewicht.

Und richtig: Ja ich will das Gelichgewicht wieder verschieben.
Sie soll mindestens auch Kompromisse machen. Ich fühle mich auf Dauer sonst nicht genug respektiert.

Darf ich dann nicht mit einem anderen Einsatz (Heirat ja/nein), also ein Herzenswunsch iherseits kontern?


Möchtest Du so jemanden heiraten, wenn der sonstige Beziehungsalltag eigentlich schön ist?

Das Thema "Heirat" hatte es vor den Kindern nicht gegeben und ich hatte das auch nie vor. Ist mir einfach egal.
 
  • #35
Für mich liest sich das eher so: sie ist stark und zielorientiert. Davon hast auch du profitiert, deine Kinder, dein schönes Zuhause, vielleicht euer Wohlstand, das kam dir doch alles gelegen, oder nicht?
Oder eben nicht!
Nein ich habe die Hauptarbeit und das Haupteinkommen erwirtschaftet. Sie ist alles andere als schlecht weggekommen. Das würde ihr auch auch nicht ähnlich sehen. Das habe ich aber auch genau so akzeptiert , weil wir uns in Allem gegenseitig geholfen haben und sie heute auch etwa 40 % beiträgt.

Sie ist definitiv kein Opfer. Weißgottnicht.
 
  • #36
vorzuenthalten.
Und warum betrügst du sie, aus trotziger Rache, dass sie eine Macherin ist oder was?

Na klar. Weil das seine einzige Möglichkeit ist, irgendwas zu bestimmen und damit für sein Ego der bösen Frau noch eins reinzuwürgen.

Mich erinnert das alles stark an meinen Ehemann, immer passiv aggressiv.

Zu nichts eine Meinung, wenn man fragt, "Ist mir egal"- als Standardantwort.

Nichts entscheiden wollen, aber andere dann reichlich kritisieren, wenn sie eine Entscheidung getroffen haben und diese vielleicht nicht ganz richtig war.

Immer zurücklehnen und nichts tun mit der Ausrede: "ich weiß ja nicht, was du wolltest"

Und dafür, dass man sich um alles kümmert, weil der Herr seinen Hintern nicht hoch bekommt, wird einem dann dominantes Verhalten vorgeworfen.

Komisch nur, dass dies in meiner jetzigen Beziehung überhaupt kein Thema ist. Mein Partner ist ein aktiver Macher, wir stimmen uns ab und entscheiden gemeinsam und keineswegs immer nur nach dem, was ich möchte. Denn wenn einer aktiv Vorschläge bringt und Lösungen hat kann auch ich mich zurücknehmen und Kompromisse finden.

Wenn jedoch EGAL die Antwort ist mache ich natürlich das, was mir gefällt und nicht das, wo ich vielleicht denke, dass es mein Partner wollen könnte, auch wenn er nicht in der Lage ist das so formulieren oder 'egal' sagt aber nicht 'egal ' meint.

Ja diese Art hat mich auch irgendwann sehr an meinem Ex-Mann genervt und aggressiv gemacht...
 
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  • #37
Lieber FS, wenn du richtige Antworten von uns habe willst, dann musst du auch dein Anliegen offen kommunizieren. Ich bin der Mensch, der zwischen Zeilen lesen kann. Nur passen viele deine Aussagen nicht. Ihr seid gesellschaftlich, intellektuell und beruflich auf der Augenhöhe, aber du fühlst dich von ihr nicht respektiert, mehr noch, sie dominiert dich richtig und zum anderen bist du der Hauptverdiener. Der Beziehungsalltag ist schön, sie ist aber kratzbürstig. Die Heirat ist dir egal, aber heiraten willst du sie trotzdem nicht.
Also,was genau ist dein eigentliches Problem?
 
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  • #38
Lieber FS,

ihr habt euch beide in die Opferrolle hineinmanöveriert. Aus materieller Sicht alles gut, aber wieviel wisst ihr voneinander. Wie zugewandt war, ist eure Kommunikation. Wie genau, respekt- und liebevoll wurden eure Wünsche und Sehnsüchte formuliert. Seid ihr auf dem Laufenden, oder habt gar nicht mitbekommen, dass andere Prioritäten gesetzt wurden. Mir scheint, eure Kommunikation besteht inzwischen aus Rangeleien, die verbal entsprechend ausgetragen werden. Gibt es noch das WIR, was überhaupt ermöglicht, dass ihr aufeinander zugehen könnt, oder habt ihr euch zu sehr voneinander wegbewegt, dass nur noch Trotz, Wut und sogar *Hass* besteht.
Ihr solltet symbolisch heiraten und formulieren *ich will*, oder *ich will nicht mehr*. Vielleicht hast du dein *ich will* nicht wirklich zeigen können. Ein *ich will dich* ist ein gelebtes Gefühl, eine Haltung, was sich nicht an materiellen Dingen messen lässt. Vielleicht wurde deine schwache Position missverstanden und falsch gedeutet.
Eine schwache, oberflächliche Kommunikation bildet keinen Faden, der eine wirkliche Verständigung und das wirkliche lesen können, ermöglicht. Ihr habt euch vielleicht noch nicht einmal auf dieser tiefen Ebene erkannt, sondern verkannt und darum das Gerangel.
 
  • #39
Ich will mal eine andere Sicht beleuchten. Du, Fs, kannst ja für dich beurteilen, ob es für dich zustimmt oder nicht.
Mein Freund erzählte mir am Anfang von seiner Ex, die in zu der Heirat drängte, zu allem eigentlich. Ich hab am noch am Anfang und sehr lange gedacht, wieso drängt man den Partner den man doch liebt, zu Dingen, die dieser nicht will.
"Ich werde so etwas nicht machen". Ich hab mich glücklich und aufgehoben gefühlt und hatte den perfekten Partner.
Dann aber bin ich im der Beziehung gewachsen. Hab irgendwann über den Wunsch geredet, zusammen zu ziehen. "Ja, dass will ich auch" hat aber immer und überall die Probleme gesehen und von sich kam nichts. Jetzt ein Jahr später hab ich das Thema mehrmals angeschnitten und will nicht mehr mit ihm zusammen leben. Meine Liebe erlischt langsam, da kein wachsen in der Beziehung da ist.
So ist das leider. Was heute perfekt erscheint, ist es nicht mehr in ein,zwei Jahren. Irgendwann will der Mensch weiter. Aus der Verliebtheit entsteht Liebe. Aus der Liebe entsteht der Wunsch nach Nähe und Verbundenheit. Daraus resultiert oft der Wunsch nach gemeinsamer Wohnung. Irgendwann entsteht ein Wunsch nach Kindern oder Heirat. Genauso wie auf der Arbeit der Wunsch nach Beförderung entsteht oder, oder...
Vielleicht war Sie immer weiter, weil Sie sich sicher war mit IHRER Liebe zu dir.

Mein Freund und ich sind noch zusammen aber während er sich pudelwohl in unserer Beziehung fühlt überlege ich, ob ich weitergehen soll, da meine Liebe allein zu Ihm nicht ausreicht. Ich will nicht dauerhaft an einen Punkt stehen.
Während ich nicht mehr dränge, drängt deine Freundin dich oder die Ex von meinem Freund. Am Ende hat er übrigens geheult und nicht Sie, als Sie sich getrennt hat.
 
  • #40
Zumindest liest es sich so oder so nicht nach einer Liebesheirat, selbst wenn der FS nicht grundsätzlich gegen die konventionelle Ehe wäre.

Grundsätzlich ist es doch schon ein Thema was sich meist im Kreis dreht, wenn einer Pro Ehe und der andere Contra-Ehe ist und das sogar da, wo man sich heiss und fettig liebt.

Nur hier lese ich nichts Liebes...

Ich möchte nicht bewerten wie Deine Partnerin charakterlich ist aber Du hast hier kein wirklich nettes Wort über sie verloren.
Und das fällt mir halt auf und somit denke ich: im Moment scheinst Du nicht nur sowieso nicht heiraten zu wollen, sondern sie nicht.

Überlege diese These einmal und schau in Dich hinein;
Wärst Du für das Heiraten, könntest Du ihr jetzt sagen, dass Du sie liebst und ehrst und den Rest Deines Lebens mit ihr verbringen möchtest?

Es gibt nämlich die Möglichkeit, dass ihr beide spürt: läuft nicht mehr...
Sie will Heirat als Sicherheit, dass Du sie liebst und Du verweigerst ihr dieses Gefühl....
Und somit stelle ich in den Raum:
Dir fehlt das Gefühl
 
  • #41
Sie soll mindestens auch Kompromisse machen. Ich fühle mich auf Dauer sonst nicht genug respektiert.

Nur einen Aspekt dazu.
Respekt muss man sich verdienen.

Wenn jemand den anderen immer machen lässt, von "Ihren" Träumen redet, "Ihren" Zielen - wo waren und sind Deine, wo ist Dein Engagement, wo ist Dein Teil vom Wir?
Außer dass Du nun mal Nein sagst?

Übrigens - Nein sagen ist leicht, Ja sagen, aktiv gestalten schwer.

Und wenn man immer jemanden mitzieht,, wird frau vielleicht auch zur domunanten Kratzbürste.

Es gehören da 2 dazu. Der sehr aktive und der sehr Passive.

Der Passive sagt, der andere lässt mich nicht, ich würde ja gerne, oder verweigert das Mitgehen.
Der Aktive sagt, der andere beteiligt sich nicht, der andere überlässt mir alle, alles muss ich alleine... Und zieht dann.

Denk mal darüber nach.

Vielleicht auch mal über Euer Beziehungsmuster, und wenn genug Liebe da ist, Grundsätzliches ändern.
Aber dann müsstest Du aktiver werden.

Paartherapie könnte helfen, allerdings nur, wenn auch Du Deinen Part realisierst.
 
  • #42
Ich kann mich Joggerin nur anschließen.. genauso kommst du für mich auch rüber.
Wir hatten so eine Phase.. Gott sei Dank haben wir das geklärt, aber ich war auch kurz davor mich zu trennen(er vermutlich auch).
Standardsatz "ist mir egal" oder "von mir aus", keine eigenen Entscheidungen, keine eigenen Wünsche, überall nur Mitlaufen. Ja natürlich habe ich dann getan, was ich für richtig gehalten habe, ihm war es ja nach eigener aussage egal.. Wohl doch nicht..
Dann war ich zu "dominant" (haha), weil ich ja die Entscheidungen getroffen habe, weil er seinen Mund nicht aufbekommen & nicht gesagt hat was er will oder eben nicht & hinterher hat er sich benachteiligt gefühlt..
Da bin ich aus den Wolken gefallen & war auch ein Stück weit sauer, als er mir das vorgeworfen hat!
Ja bitte wieso redet man nicht miteinander? Ich kann doch nicht seine Gedanken lesen & verlasse mich darauf, dass er mir das sagt, wenn ihm was nicht passt oder er Bedürfnisse/Wünsche hat, die ich nicht riechen kann.
Das war bei uns aber nach dem Zusammenziehen & hat sich nach Krach & einige Gesprächen wieder eingependelt.
Jetzt finden wir Kompromisse, aber dazu muss er mir auch sagen was er will... & das bitte nicht erst dann, wenn wir Kinder haben die er nicht wollte oder sowas..

Ich fordere vor ihr normalerweise nichts, sie natürlich alles mögliche. Darin besteht nunmal das massive Ungleichgewicht.
Ja, wieso denn?
Und richtig: Ja ich will das Gelichgewicht wieder verschieben.
Sie soll mindestens auch Kompromisse machen. Ich fühle mich auf Dauer sonst nicht genug respektiert.
Verständlich! Damit hättest du aber schon viel früher anfangen müssen & nicht erst wenn es um eine Hochzeit geht.. vor den Kindern oder so...
Lange nichts sagen, alles hinnehmen & dann beim Thema Hochzeit hochgehen, weil man jetzt dann doch noch was mitzureden haben will, ist schon auch irgendwie komisch, da ist jetzt wohl eine Grenze erreicht. Warum erst jetzt?
Wie setzt man Wünsche oder Forderungen um, wenn der Andere immer ablehnt und extrem stur auch bei absoluten Kleinigkeiten mit dem höchsten Einsatz spielt (also Beziehung ja oder nein) ?
Was will man denn mit so jemandem? Ich kann mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, dass sie wirklich alles ablehnt, wenn du ihr wichtig bist. Alles erfüllen kann & will man ja oft auch nicht, aber alles ablehnen... Worum geht es da so? Wie läuft sowas ab?

Ich würde die Hochzeit fürs erste auch mal bleiben lassen & schauen, dass ihr das klärt bzw wieder Balance in die Beziehung bringt, wenn noch möglich & gewünscht. Ich tippe aber darauf, dass sie selbst garnicht vermutet, dass du dich so fühlst. Hast du ihr das schon mal ruhig gesagt ohne Vorwürfe usw?
 
  • #43
Lieber Fragesteller,

ich finde Du stellt Dich ziemlich als Opfer hin. Es klingt ein bisschen so, als würdest Du Deiner Frau nicht wünschen, dass sie in Beruf, Hobbys, wohnen etc das kriegt was sie will.
Ich finde das schlimm. Wenn ich einen Menschen liebe, so freue ich mich doch, wenn er;sie seine Lebensziele erreicht.

Es klingt jetzt ein bisschen hart, aber ich war auch mit Männern verpartnert, die nicht willens waren eigenverantwortlich zu entscheiden. Und ich bin dann flugs in die "dominante" Rolle gerutscht und wurde dann von ihnen gehasst und beneidet weil ich offensichtlich "der bessere Mann" war und sie die Konsumenten in der Beziehung.
Ich mache das heute nicht mehr. Es ist anstrengend und ich will kein Kind sondern Augenhöhe bei Männern.

Ein gutes Mittel dafür ist Probleme sachlich besprechen. Warum will Deine Frau heiraten? Frauen stehen ohne Heirat- oft miserabel bei Kindern und Trennung da..finanziell gesehen..haben weniger Rente wegen Teilzeit o.ae.

Ich vermute aber auch die Hochzeit ist ein Aufhänger. Sie erwartet Wertschätzung und Aktion von Dir. Was sie bekommt ist Neid auf ihre erreichten Lebensziele!! und passive Verweigerung.

Da ist mehr in Schieflage als das Thema Hochzeit!

Freu Dich doch dass Du eine Frau hast die weiß was sie will.
Und wenn Du selbst in der Lage bist, Deine eigenen Herzens wünsche zu kennen und zu leben, dann musst Du Dir von ihr nicht Dein Leben gestalten lassen u kannst ihr ihren Erfolg gönnen.
 
  • #44
Ich respektiere meine Partnerin. Das ändert ja nunmal nichts daran, dass sie eine Kratzbrüste ist.

Rückfragen:

Wie setzt man Wünsche oder Forderungen um, wenn der Andere immer ablehnt und extrem stur auch bei absoluten Kleinigkeiten mit dem höchsten Einsatz spielt (also Beziehung ja oder nein) ?

Ich fordere vor ihr normalerweise nichts, sie natürlich alles mögliche. Darin besteht nunmal das massive Ungleichgewicht.

Und richtig: Ja ich will das Gelichgewicht wieder verschieben.
Sie soll mindestens auch Kompromisse machen. Ich fühle mich auf Dauer sonst nicht genug respektiert.

Darf ich dann nicht mit einem anderen Einsatz (Heirat ja/nein), also ein Herzenswunsch iherseits kontern?


Möchtest Du so jemanden heiraten, wenn der sonstige Beziehungsalltag eigentlich schön ist?

Das Thema "Heirat" hatte es vor den Kindern nicht gegeben und ich hatte das auch nie vor. Ist mir einfach egal.
Gut, dann hat sie Dir wohl mit der Pistole auf die Brust klargemacht, dass sie die Falsche ist. Vielleicht ist das dann für Dich die richtige Gelegenheit auszusteigen. Dein Bauchgefühl sagt Dir doch offenbar schon sehr deutlich, dass es so einfach nicht mehr gehen kann.

Es gibt Paare mit Kratzbürste als Frau, die bis zum bitteren Ende durchhalten. Die Eltern eines Exfreundes von mir haben ein solches Verhältnis. Auch mit über 80 wird die alte Frau nicht lieber. Der Mann kümmert sich, sie meckert immer nur rum. Nun musste er mal für eine Weile ins Krankenhaus, Intensivstation. Natürlich hat sie ihn besucht, aber selbst in dieser Situation konnte sie nicht von der fordernden zur pflegenden und unterstützenden Partnerin umschalten. Sie war immer noch motzig drauf. Wir hatten mit dem Mann alle großes Mitleid. Natürlich werden die beiden in dem Alter nichts mehr ändern. Aber Du kannst es jetzt noch. Du kannst noch einmal einen kompletten Neuanfang machen.

Deine Geschichte macht mir übrigens klar, weshalb der Mann einer Freundin von mir ablehnt, sie zu heiraten. Er gibt dafür andere Gründe an, aber in Wirklichkeit ist es einfach eine ähnliche Situation wie bei Dir.
 
  • #45
Ja diese Art hat mich auch irgendwann sehr an meinem Ex-Mann genervt und aggressiv gemacht...
Du sprichst mir aus dem Herzen, am liebsten möchte ich deinen ganzen Post unterschreiben. So habe ich auch meinen Ex-Mann erlebt, und ich bin mir sicher, er hat mich auch irgendwie unschön betitelt. Seine Passivität und sein "weiß nicht", "kann nicht" und "will nicht" haben mich auch völlig entnervt.

Vieles war bei ihm sicher Gedankenlosigkeit. Oft genug hatte ich aber das Gefühl, er tut manche Dinge nicht, die mir wichtig waren, um mir eins auszuwischen, verweigerte sich also aus Absicht, weil er mir nichts Gutes tun wollte.

Ich kenne einige Frauen, die man als kongruent, konsequent und Herrin über ihre Leben bezeichnen würde - oder eben als Kratzbürsten, wenn dies bedeutet, dass sich eine Frau nicht alles gefallen lässt.
Kratzbürstig sind die nicht immer und nicht zu jedem. Führen teils sehr harmonische Ehen, in denen sie mir ggü. ihren Männern eher vorkommen wie die reinsten Lämmchen. Sind aber auch entsprechende Männer mit Standing, die sich sehr in der Familie einbringen.

Dates zu machen, wenn das stimmt, die Frau zu betrügen sogar, ist absolut passiv-aggressiv. Lieber FS, du kannst das googlen. Kein Wunder, dass dich die Frau nicht ernst nimmt.
Wie setzt man Wünsche oder Forderungen um, wenn der Andere immer ablehnt und extrem stur auch bei absoluten Kleinigkeiten mit dem höchsten Einsatz spielt (also Beziehung ja oder nein) ?
Man sagt "Ich bin gern bereit, mit dir hier einen Kompromiss zu finden. Aber nicht in dem Ton und nicht auf erpresserischer Basis." Dann verlässt man den Raum.
Darf ich dann nicht mit einem anderen Einsatz (Heirat ja/nein), also ein Herzenswunsch iherseits kontern?
Machtspielchen kannst du machen, wenn du mit einem Gebrauchtwagenhändler um einen Satz zusätzlicher Winterreifen feilscht. In einer Beziehung hat so was nichts verloren.
Mir scheint ihr habt beide Nachholbedarf in Sachen Kommunikation.
 

Laleila

Cilia
  • #46
Ich bin selbst relativ entspannt, habe beruflich sozusagen alles "im Trockenen" und rede auch gerne über berufliche Themen, da ich viel reisen muss und mich die Reisen in die verschiedenen Orte Europas immer sehr faszinieren.

Das wird allerdings von Datingpartnern eher als Makel und als Arroganz empfunden; auch die Persomnalverantwortung wird mir wohl eher negativ ausgelegt.

Okay, Du datest offenbar während Du in einer Beziehung mit Kindern bist.
Woher soll denn dann der Respekt, den Du Dir von Deiner Freundin wünschst, kommen?

Um ehrlich zu sein, finde ich Deine Argumentation Kita-reif: "Wenn Du mir nicht meine Wünsche von den Augen abliest, zahle ich es Dir heim und verweigere Dir Deinen Herzenswunsch, nänänänänäää"
Den Menschen zu heiraten den man liebt und mit dem man eine Familie gründet, finde ich völlig normal. Statt zu heulen und Dich selbst tränenreich zu bemitleiden, solltest Du langsam mal erwachsen werden, dann begreifst Du vielleicht auch, dass erwachsene Beziehungen keine Arenen für Machtkämpfe sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #47
Ich glaube, du hast einfach Pech gehabt. Manche Frauen sind einfach böse.
Du machst eh schon alles, was sie will und trotzdem ist es ihr nie recht. Aber wie du an den Reaktionen hier siehst, sind gar nicht so wenige Frauen so. Es macht also keinen Sinn, dich zu trennen. Die Wahrscheinlichkeit, wieder auf genau so eine Frau zu treffen, ist nicht gering. Du mußt nur eines lernen - wegzuhören. Dann klappt das sicher wieder auch ganz gut mit der Ehefrau.
Als Zeichen des guten Willens würde ich an deiner Stelle der Frau Pralinen schenken. Bei Süßigkeiten vergessen sie meistens alles weitere ringsherum.
 
  • #48
Möchtest Du so jemanden heiraten, wenn der sonstige Beziehungsalltag eigentlich schön ist?
Nein ich habe die Hauptarbeit und das Haupteinkommen erwirtschaftet. Sie ist alles andere als schlecht weggekommen. Das würde ihr auch auch nicht ähnlich sehen. Das habe ich aber auch genau so akzeptiert , weil wir uns in Allem gegenseitig geholfen haben und sie heute auch etwa 40 % beiträgt.
Darf ich dann nicht mit einem anderen Einsatz (Heirat ja/nein), also ein Herzenswunsch iherseits kontern?
"Das wird allerdings von Datingpartnern eher als Makel und als Arroganz empfunden; auch die Persomnalverantwortung wird mir wohl eher negativ ausgelegt."

Das alles kling in höchstem Masse widersprüchlich und teilweise wie auf dem Fussballplatz. Sie ist eine dominante Kratzbürste und ihr helft euch gegenseitig in allem. Sie trägt 40 % bei, das klingt jetzt nicht so wenig. Bist du jetzt im Beruf der tolle Macker, der auch nebenher datet und hast zuhause nichts zu sagen? Ich blick nicht durch ehrlich gesagt.- Ich denke du hälst dir ein Hintertürchen offen. Ohne die Heirat signalisierst du: ich kann jederzeit gehen.
Gleichzeitig hast du Angst sie zu verlieren.
Was soll man dir raten?

Kannst du ohne sie leben und dich selbstständig abwechselnd um die Kinder kümmern? Dann würde ich die Trennung vorschlagen...
 
  • #49
Du machst eh schon alles, was sie will und trotzdem ist es ihr nie recht.
Ich denke, genau das, ist das Problem!
Das ist ein Missverständnis. Viele Frauen (mich eingeschlossen) wollen gar keinen Mann, der ständig nur mit läuft, keine eigene Meinung hat, sie ständig wie die Prinzessin auf der Erbe behandelt & alles recht machen will, obwohl er selbst damit garnicht einverstanden ist! Vielleicht liegt das an meiner Generation oä, aber das ist doch nicht männlich attraktiv...
Wenn ich jemanden will, der bedingungslos tut was ich sage, hole ich mir einen Hund.
 
  • #50
Was ich bei den Ausführungen des FS vermisse, worin denn seine Lebensziele bestehen bzw bestanden. Er führt nur auf was er ablehnt : Kinder, Karriere, Hobby und schön wohnen.
Dann frage ich mich außerdem, weshalb er unfähig ist seine Wünsche konstruktiv zu äußern und seine Partnerschaft aktiv mitzugestalten. Noch weiter verwundert es mich, weshalb ihm eine Heirat egal ist, sie aber unbedingt nicht will. Die Heirat ist Dir nicht gleichgültig, Du willst deine Partnerin nicht heiraten und das verletzt sie massiv.
Sie spürt das und es verunsichert sie.

Auch mich wirkst Du auf Grund der angeführten Ungereimtheiten aus deinen posts massiv passiv-aggressiv.

Wahrscheinlich hast Du keine eigenen Pläne und Ziele, hängst Dich an eine kraftvolle zupackende Partnerin und begibst Dich bequem in die infantile Nörgelrolle. Wiederholst Du alte 'Auflehnung gegen Mutti' Muster?
Falls Du wirklich etwas ändern möchtest und Eure Beziehung und Familie retten möchtest, wäre da aus meiner Sicht der Ansatz.
Ich würde es Euch sehr wünschen. Deine Partnerin scheint Dich sehr zu lieben und Du schreibst so lieblos über sie. Ob Du es aber schaffst Dich Veränderungen und Auseinandersetzungen mit Dir zu stellen?

Ansonsten kämen auch auf Dich als Vater, der sich an den Wochenenden um seine Kinder kümmern muss.... da ist dann deine Partnerin nicht mehr dabei, große Veränderungen zu. Du wirst Unterhalt zahlen müssen. Ob Heirat oder nicht, für die Kinder wirst Du trotzdem sorgen müssen.

Also wenn es deine Wünsche sind, nicht schön zu wohnen, kaum noch die Kinder zu haben, wechselnde Beziehungen, diese Wünsche können recht schnell in Erfüllung gehen.
 
  • #51
Hallo VierGewinnt,
die meisten Frauen sind in einer Beziehung stärker als ihre Männer, das ist soweit normal. Ich kenne ganz viele solche Beziehungen, wo die Frauen nicht nur eine Doppel-, sondern Dreifachbelastung haben und diese auf einem irre hohen Perfektionslevel tagaus, tagein wuppen. Wer so etwas hinkriegt, der ist nun einfach stark und auch durchsetzungsfähig.
Schauen wir ins Tierreich: Bei vielen Tierarten befinden sich die Weibchen in der anstrengenderen Rolle, bei Familie Löwe lässt sich Mann Löwe von Frau Löwe das Essen jagen und vorbeibringen. Oft sind die Weibchen insgesamt auch aggressiver, z.B. nimmt ein Falkner genau aus diesem Grund weibliche Vögel.
Zurück zu uns Menschen: Wenn mein Papa z.B. das Pensum meiner Mutter hätte, die mit 68 immer noch jeden Tag um fünf aufsteht und erst um 11 Uhr in der Nacht wieder Ruhe hat, würde er nach fünf Wochen entweder in die Nervenheilanstalt einfahren oder einfach zusammenklappen. Meine Mama hat meinem Papa damals durch ihren Job das Studium finanziert, Kinder gehabt, in der Mittagspause und nach Feierabend im Hotel, das jetzt ihres ist, gekocht und geputzt und was weiß ich noch alles.
Auch bei mir ist das ähnlich, aber der Mann an meiner Seite weiß genau, was ich leiste (im Gegensatz zu meinem Papa). Er vergöttert mich und obwohl er im Job durchaus was zu sagen hat, lässt er sich gern von mir in der Beziehung führen. Ich behaupte: Viele High Performer im Beruf männlichen Geschlechts haben gerne ihre Göttin zu Hause. Das ist vollkommen legitim, wenn man gut führt und den Mann nicht zum Hampelmann macht. Zusammen spielen er und ich das Stück: "ER ist der Mann im Haus". Verstehst Du, wir wissen beide genau, dass ich viel Macht habe (die ich aber nicht ausnutze) und dass er bei uns der weichere Part ist - aber trotzdem lassen wir uns die Illusion, dass er der Starke wäre. Das ist Lebensironie auf hohem Niveau. Kluge Frauen machen das seit Jahrhunderten so und kluge Männer wissen das sehr zu schätzen.
In diesem Stück hast Du Deine Rolle vielleicht noch nicht gefunden oder sie die ihre überinterpretiert.
Herzliche Grüße, w 37 Jahre
 
  • #52
Wie setzt man Wünsche oder Forderungen um, wenn der Andere immer ablehnt und extrem stur auch bei absoluten Kleinigkeiten mit dem höchsten Einsatz spielt (also Beziehung ja oder nein) ?
Das ist schwierig, und ich denke, als ihr zusammenkamt, war Dir das Problem nicht bewusst. Ich finde, dass jemand, der gleich bei allen möglichen Punkten kommt mit Infragestellung der Beziehung, nicht beziehungsfähig ist, sondern erpresst. Ich versteh Dich aber auch, dass Du damit nicht umgehen konntest, weil ich auf sowas auch schon mit Angst reagiert hatte. Man müsste dann tatsächlich sagen "hast recht, dann passt es nicht" und die Beziehung selbst beenden. Denn der andere ist eben ein emotionaler Erpresser.
Sie soll mindestens auch Kompromisse machen. Ich fühle mich auf Dauer sonst nicht genug respektiert.
Darf ich dann nicht mit einem anderen Einsatz (Heirat ja/nein), also ein Herzenswunsch iherseits kontern?
Du darfst alles, nur ist das doch blind. Du machst ja wieder nicht was Du willst, sondern, was sie nicht will. Das ist immer noch "Hampelmann der Erpresserin".

Um selbst auf Augenhöhe zu kommen, müsstest Du mal die Trennung wirklich in Erwägung ziehen, der Frau sagen, dass so, wie sie sich verhält mit diesem Druck, keine Beziehung zu machen ist. Aber da das sachlich sein müsste und ich denke, dass Du Dich nur rächen willst, würde ich sagen, dass Du das lieber nicht so sagst, sondern ihr wirklich einen neutralen professionellen Dritten das tun lasst. Sonst gibt das nur emotionales Gezoffe mit "das hast du aber auch gemacht".
Du hast bislang Dein Verhalten angepasst, also Dich untergeordnet. Kein Mensch gibt freiwillig Macht ab, schon gar nicht an einen, den er schon immer beherrscht hat und von dem er weiß, dass er nur das Zauberwort "dann ist die Beziehung beendet" sagen muss, damit er mit Panik reagiert und resigniert.

Mal ne Frage: Das Zitat von @Laleila #46 ist von Dir? Ich kann es nicht zurückverfolgen, es muss wohl aus einem anderen Thread stammen. Ist es wirklich wahr, dass Du neben Deiner Beziehung andere Frauen datest oder zumindest Dich zu Dates verabredest? So als "ich wisch meiner Frau eins aus"?
 
  • #53
@VIER GEWINNT
Was du nicht siehst: Deine Frau managt Euer Leben erfolgreich. Ihr habt eine Familie, 2 gesunde Kinder, Arbeit, ein gepflegtes Domizil. Wieso bist du nicht demütig und dankbar für das Glück im Leben, das du hast? Ich kann aus deinem Beitrag nichts erkennen, was wirklich gegen eine Heirat und die Beziehung spricht! Wenn dir eine Hochzeit in Deutschland zu spießig ist, dann plane eine Traumhochzeit an einem Traumstrand auf einer Trauminsel. Das wäre doch ein guter Kompromiss. Verwöhne sie mal wieder, dann fasst sie dich auch wieder mit Samtpfoten an. Ich denke, deine Frau will Romantik und ein Liebesversprechen für immer von dir haben. Und das hat sie sich verdient. Sie ist dir treu und steht in guten und schlechten Zeiten an deiner Seite. Ihr zieht doch an einem Strang im Leben. Ihre Pläne und Ziele stimmen doch mit deinen überein. Ich glaube du hast da eine enorme Stimmungsschwankung und brauchst dringend therapeutische Unterstützung. Mit deiner Wahrnehmung stimmt so einiges nicht.
 
  • #54
Mir ist ein Wellness-Wochenende mit meiner Lebensgefährtin (Ich schenkte es ihr zum 40 .Geburtstag) zum Disaster geworden.
(...)
Irgendwann machte sie mir vor 3 Jahren also einen "Heiratsantrag" (wobei sie mich im Grunde genommen nicht fragte, ob ich sie heiraten wolle, sondern warum ich sie nicht heiraten wolle).
(...)
Nun setzt sie mir im Wellnessurlaub die Pistole auf die Brust, machte aus einer sehr unpassenden Situation heraus (sie hatte gerade einen Wunsch, den ich ihr nicht verwehren würde, kategorisch abgelehnt) wieder einen Heiratsantrag.

Ich glaube, wenn die Frau vorher hier im Forum nachgefragt hätte, wie sie das Thema "Heiraten" im Wellnesswochenende ansprechen sollte, hätte niemand ihr zu dieser Vorgehensweise geraten. Das ist einfach empathielos und "strange".

Neben dem Aspekt des "Belohnens" von unangemessenem Verhalten gibt es ja auch noch die Frage, ob du dir das die nächsten 30-40 Jahre antun möchtest und die hast du dir auch schon beantwortet.

Ich fordere vor ihr normalerweise nichts, sie natürlich alles mögliche. Darin besteht nunmal das massive Ungleichgewicht.

Im Eingangspost hattest du geschrieben, sie hatte gerade einen Wunsch kategorisch abgelehnt. Oder unterscheidest du zwischen "Wunsch" und "Forderung"? Oder ist die Beziehung so, dass du weil selbst kleine Wünsche abgelehnt werden sowieso keine Forderungen stellst?

weil wir uns in Allem gegenseitig geholfen haben und sie heute auch etwa 40 % beiträgt.

40 % zur Beziehung oder zur Familienarbeit?

Ich glaube nicht, dass man das Gleichgewicht zu einer Kratzbürste wieder herstellen kann, oder wenn, dann wäre das ein jahrelanges psycho-Spielchen. Ich glaube, dass manche Menschen nur durch die harte Realität wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.

Ich fange an zu überlegen, wie eine Trennung aussehen könnte. Dabei muss ich heulen wenn ich an unsere Kinder denken, die jetzt glücklich sind und nicht ahnen, was womöglich aus Arroganz und Egoismen heraus über sie hereinbricht.

Ist es denn gut, den Kindern ein Beispiel einer Paarbeziehung zu geben, die so von Ungleichgewicht geprägt ist?
 
  • #55
Jetzt mal langsam - seine Karriere hat er ja auch. Ich hoffe (für die Kinder), dass er die Kinder auch haben wollte.
Ok, wer ständig auf Reisen ist, dem ist das Zuhause weniger wichtig - er ist ja eh kaum da.
Also ganz antriebslos kann Herr Vier nicht sein.

Mir stellt sich das Ganze so dar:
Sie fordert und fordert - manche Dinge sind ihm egal, also sagt er das. Aber irgendwo fragt er sich schon, warum nun für einen blöden Schnickschnack ein Batzen seines Geldes draufgehen soll. Will er mal etwas, dann gibt es Schwierigkeiten. Irgendwann ist das Fass übergelaufen. Dann macht er ihr ein schönes WE zum Geschenk - und sie hat nichts Besseres zu tun, als dieses zu versauen und wieder mit Heirat anzufangen. Obwohl er schon sagte, dass er das nicht will. Tja, in diesem Punkt wird sie nachgeben müssen. Denn wie war das so schön: NEIN heisst NEIN !
Dass Herr Vier die Trennung kommen sieht, schon mal anderweitig datet - das untermauert doch nur, dass eine Heirat wirklich keinerlei Sinn mehr macht.
 
  • #56
Ich denke, genau das, ist das Problem!
Das ist ein Missverständnis. Viele Frauen (mich eingeschlossen) wollen gar keinen Mann, der ständig nur mit läuft, keine eigene Meinung hat, sie ständig wie die Prinzessin auf der Erbe behandelt & alles recht machen will, obwohl er selbst damit garnicht einverstanden ist! Vielleicht liegt das an meiner Generation oä, aber das ist doch nicht männlich attraktiv...
Wenn ich jemanden will, der bedingungslos tut was ich sage, hole ich mir einen Hund.
Richtig, so ist es! Es gibt mehr als genug Männer die ihren Mund nicht aufmachen und nicht aktiv und nicht die Macher sind! Nur im Beruf vielleicht aber zu Hause die bequemen, passiven Paschas sind, die man antreiben muss vom Sofa aufzustehen. Eigene Meinung standhaft zu vertreten, aktiv die Freizeitgestaltung in die Hand zu nehmen, Ferien zu planen etc.
Und dann ist die Frau eine böse Kratzbürste, weil sie normale menschliche Wünsche und Bedürfnisse hat, als nur bequem und passiv auf dem Sofa zu sitzen. Die Power und Energie haben, um aktiv etwas aus dem Leben zu machen!

@VIER GEWINNT warum sprichst du so schlecht über sie? Und bleibst trotzdem bei ihr? Du bist extrem widersprüchlich! Ich meine, wenn submissives Verhalten deinem Naturell entspricht und du nicht aus deiner Haut kannst, sage ihr genau das aber bestrafe sie nicht dafür, dass sie anders ist als du! Vielleicht magst du dich sogar zu Hause nur bequem ausruhen, wenn du starken beruflichen Stress hast und eben die vier nach oben strecken willst! Wenn das so ist, sage ihr doch das ganz genau so! Vielleicht ist dein Zuhause eine Ruhe Oase für dich, wo du mal nicht aktiv sein musst.

Wenn sie dich nicht aussprechen lässt, dann schreib ihr einen Brief und erkläre ihr alles, wie du dich fühlst, und ob und welche Wünsche und Bedürfnisse du hast und dass es dich traurig und unglücklich, dass sie dich nicht ernst nimmt. Das empfehle ich Menschen, wenn es immer zu Streitigkeiten kommt und wenn sich die Paare gegenseitig unterbrechen und nicht ausreden lassen. Schreibe nur von dir, wie du dich fühlst und lasse ihr Zeit darüber nachzudenken.

Kannst du konkrete Beispiele nennen, welche Kompromisse du machen möchtest oder was du ihr selbst vorgeschlagen hast und sie aber abgelehnt hat?
 
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  • #57
Eines geht hier völlig unter:
Du sagst, sie hätte dir vor der Heiratsantragssache einen Wunsch abgelehnt, den du hattest und den du ihr im Gegenzug gewähren würdest.
a) Worum handelt es sich bei diesem Wunsch? Aufgrund deines Datens vermute ich, dass es um Swingerclub, Sex mit anderen, Dreier etc geht. Äußere dich doch bitte einmal dazu!
b) Bist du dann eigentlich nur trotzig wie ein 3-Jähriger? Sie hat mir das nicht erfüllt, jetzt erfülle ich ihr jenes nicht?

Bezeichnend finde ich, dass die langjährige Partnerin (lange schon vor den 10-jährigen Kindern zusammen, also gut 15 Jahre, eher mehr!) jetzt so hingestellt wird von manchem, als ob sie nur andauernd materielle Wünsche hätte, die der arme Mann erfüllen muss. Obwohl sie selbst mit 2 Kindern und Hausarbeit anscheinend ganz alleine (da der FS ja ständig im Ausland und bei Dates ist) 40% des Einkommens erwirtschaftet und er ihr ankreidet, dass sie „Karriere“ gemacht hat.
Arm und bemitleidenswert, dass es manchen im Leben nur ums Geld geht.
 
  • #58
a) Worum handelt es sich bei diesem Wunsch? Aufgrund deines Datens vermute ich, dass es um Swingerclub, Sex mit anderen, Dreier etc geht. Äußere dich doch bitte einmal dazu!
Wäre wirklich hilfreich zu wissen, was dieser Wunsch war.
@Basketballer 's Spekulation halte ich auch nicht für zu weit hergeholt. Beim Stöbern anderer Beiträge des FS ist mir auch einer aufgefallen, wo der FS berichtet, er hätte sich anwaltlichen Rat geholt wegen Ehe und erfahren, was neu für ihn war, dass der Bruch sexueller Treue keinen Betrug darstellt.
Allgemein gesagt können solche Zwischeninfos wie die gelieferte von @Pfauenauge nützlich sein.
Ich empfehle dem FS seine Haltung diesbzgl. seiner Freundin gegenüber zu überdenken, gerade auch die Bezeichnung Kratzbürste und deine Hassgefühle ihr gegenüber hinsichtlich dieser Zwischeninfos. Willst du etwa nur dein schlechtes Gewissen kaschieren und statt angebrachter Eigenverantwortlichkeit eine seltsame Verantwortlichkeit dafür deiner Freundin geben? Das ist falsch und nicht in Ordnung von dir.
Falls deine Tränen über eine mögliche Trennung der Traurigkeit entspringen, Unterhalt für die Kinder dann zahlen zu müssen (du reist soviel, ihr zuhause werden sie bei ihrer Mutter haben), kommt vor und ist angebracht das zu tun.
 
  • #59
Ich glaube der FS und seine Frau passen ganz und gar nicht zusammen.
Vielleicht weil bei der Frau, der Selbstwert so gering ist? Könnte ich mir jedenfalls vorstellen, denn:

Sie hat einen Mann gewählt, der suggeriert glücklich zu sein, da er keine eigenen Wünsche äußert, bzw. nicht für seine Wünsche einstehen kann.
Ein Mann, der quasi "brav" ist.
Bei sonstigen Punkten/ Streitereien gibt er nach, obwohl er es nicht will… dennoch bleibt er und sie dominiert (freiwillig) weiter.

Eine Frau mit Selbstwert nimmt keinen Mann, der sie in die Mutterrolle drängt und sich dann beschwert…. Es sei denn sie ist tatsächlich narzisstisch veranlagt und braucht einen schwächeren Partner, um sich stark zu fühlen.
Dies äußert sich meistens durch emotionale Erpressung und/ oder heftige Streitgespräche, Herabwürdigung und Vorwürfe, wenn der schwächere Partner mal aufmuckt und nicht spurt.
 
  • #60
Ich glaube, du hast einfach Pech gehabt. Manche Frauen sind einfach böse.
Du machst eh schon alles, was sie will und trotzdem ist es ihr nie recht. Aber wie du an den Reaktionen hier siehst, sind gar nicht so wenige Frauen so. Es macht also keinen Sinn, dich zu trennen. Die Wahrscheinlichkeit, wieder auf genau so eine Frau zu treffen, ist nicht gering. Du mußt nur eines lernen - wegzuhören. Dann klappt das sicher wieder auch ganz gut mit der Ehefrau.
Als Zeichen des guten Willens würde ich an deiner Stelle der Frau Pralinen schenken. Bei Süßigkeiten vergessen sie meistens alles weitere ringsherum.


Ich würde formulieren: Du machst alles was sie will und DESHALB ist es nie recht.

Ich hatte dazu mal n Strang aufgemacht vor nicht allzu länger Zeit. Klar wird der FS auch nach einer Trennung Frauen begegnen die Ziele haben und diese anpeilen.
Zum Glück. Das ist auch kein Problem wenn der Partner eigene Ziele mutig formuliert. Man sucht dann gemeinsam nach der Mitte und beide haben Orientierung. Ich uebe das grad mit meinem neuen Freund. Der hat aber im Gegensatz zu seinen Vorgängern eigene Haltung und Wünsche. Dann klappt das auch.

Der FS wird Verantwortung für sein Leben über nehmen müssen wenn er die Entscheidungen nicht von einer durchsetzungsstarken Frau abgenommen kriegen will. Interessant dass eine solche Frau "böse" ist. Warum will man sie dann als Partnerin? Weil es bequem ist.
Und dann hier im Forum schlecht über die reden ist natürlich auch bequemer als den riskanten Diskurs zu riskieren.

Dein Tip mit der Schokolade zeigt übrigens wie wenig ernst Du eine Partnerin nimmst. Dann wird es umgekehrt nicht anders sein.
 
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