• #121
Kann der Mann guten Sex liefern und zwar gut aus Sicht der Frau, dann hat sie auch öfter mit ihm Sex und zwar auch, wenn sie nicht unbedingt gerade will.
Das ist so eine klassische Schuldprojektion inkl. Ablehnung der Mitverantwortung an gut - mittel - schlecht.

Zudem ist diese Prämisse dehn- und formbarer als ein Kaugummi da überhaupt nicht greifbar und von der Seite die nicht will willkürlich umdefinierbar.

Das wird auch super transparent durch den Teilsatz "gut aus der Sicht der Frau" der die Sicht des Mannes als irrelevant einordnet.

Letztlich ist ein Nein ein Nein und zu respektieren allerdings nicht unbedingt wenn es durch einen Mann kommt denn der wird gesellschaftlich ja grundsätzlich als stärker definiert und kann daher nicht durch eine Frau sexuell bedrängt werden (so die Theorie).

Während ein bloßes "jetzt habe ich keine Lust" akzeptabel ist, ist die Aussage "jetzt habe ich keine Lust weil deine Performance generell mist ist" problematisch. Denn dann hat es bisher an klarer Kommunikation gehapert. Insbesondere durch Jenem dem die Performance nicht reicht.

Nur nebenbei die Performance von Frauen muss auch nicht unbedingt gut oder auch nur mittel sein. Z.B. beim Oralsex. Darüber dann zu reden liegt nicht jeder Frau wenn der Mann darüber reden will.

So ein Gesprächsversuch wird schnell als destimulierende Sexbettelei abgetan oder mit Projektionen, dass mit dem Partner etwas nicht stimmt weil ansonsten wäre die Praktik ja kein Problem bzw. Ihre Umsetzung optimal abgeblockt werden.

Im Ergebnis kann so etwas dann in die oben von mir geschilderte Desexualisierungsspirale und Entsexualisierung einer Beziehung münden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #122
Sicherlich, so wie das meiste im Leben.
Aber das ist ja auch nicht etwas, das man bespricht, sondern in der Kennenlernphase gemeinsam erlebt, oder ?
Hier gibt es häufiger das Phänomen, dass Männer berichten, dass ihnen ihre aktuelle sexuelle Partnerin einiges von einem wilden ausschweifenden Sexleben vor der aktuellen Beziehung erzählt und diese Männer in ihrer Beziehung mit dieser Frau davon nichts merken.

Stellt sich die Frage hat der Mann diese Erzählungen falsch verstanden, waren die Erzählungen übertrieben oder entsprechen sie dem was auch ihm geboten wird und es fehlt an einer gemeinsamen Definition von wild.
Ich hatte in meinen Beziehungen im Durchschnitt 2-3 mal die Woche Sex. Klar, zu Beginn täglich
Hatte ich auch einmal von einer Bekannten gehört. Sie hatte nicht wie ich eine einzige dafür 28jährige Partnerschaft sondern insgesamt drei mehrjährige Partnerschaften mit im Gegensatz zum am Ende trocken Brot bei mir fast täglichen Sex.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie ihre Partner während dieser Partnerschaften nur alle paar Wochen maximal ein paar Tage gesehen hat und sogar gemeinsame Urlaube die Ausnahme waren.

Wenn man sich gesehen hat war allerdings täglicher Sex der Standard. Aber nur solange bis sie diesen Herren jeweils auf die Schliche kam, dass diese die Zeit ohne sie häufiger mit anderen Damen verbrachten.

Was Praktiken betraf waren ihre Fantasien am Telefon größer als in der Praxis.

Diese Story und einige andere vergleichbare Geschichten sind die Basis meiner Meinung über Menschen mit langfristig täglichen Sex.
 
  • #123
Klar, solange man nicht zusammenlebt, bleibt der Reiz länger erhalten und dann hat man halt jedesmal Sex, wenn man sich sieht. Aber der Effekt lässt sich auch in einer langjährigen Beziehung aufrechterhalten, wenn man nicht zum 24/7 Paar mutiert, das alles von nun an gemeinsam machen muss. Hat bei mir 12 Jahre gehalten und der Trennungsgrund war nicht fehlende sexuelle Chemie. Wir hatten sogar ab und an noch nach der Trennung Sex miteinander. Es hat halt partnerschaftlich nicht funktioniert.

Seine Individualität sollte man in einer Beziehung nicht aufgeben. Denn die hat einen für den anderen zu Beginn ja so spannend gemacht.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie ihre Partner während dieser Partnerschaften nur alle paar Wochen maximal ein paar Tage gesehen hat und sogar gemeinsame Urlaube die Ausnahme waren.
Ja ja, wieder dieses alte Bad Boy/Nice Guy Gerede 😂 und eine Frau, die gerne Sex hat, ist eine Schl...die es mit jedem macht. Klappe zu, Affe tot.

Wer mit so einem Glaubenssatz durchs Leben geht, braucht sich doch nicht über schlechten bis gar keinen Sex in seiner Beziehung zu wundern.
Hier gibt es häufiger das Phänomen, dass Männer berichten, dass ihnen ihre aktuelle sexuelle Partnerin einiges von einem wilden ausschweifenden Sexleben vor der aktuellen Beziehung erzählt und diese Männer in ihrer Beziehung mit dieser Frau davon nichts merken.
Hier machen viele Männer den Fehler, von sich auf die Frau zu schließen.

Meiner Erfahrung nach, können Männer auch eine Frau vögeln, die ihnen menschlich nicht wirklich zusagt. Sie also lediglich auf der sexuellen Ebene anspricht.

Das ist bei Frauen aber gänzlich anders. Da ist das Verlangen viel stärker an den Mann gekoppelt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ansonsten würde Frauen Männern ja dann auch primär nach optischen Attributen beurteilen und bräuchten keine „Anlaufzeit“...
Was Praktiken betraf waren ihre Fantasien am Telefon größer als in der Praxis.
Ein Mann, der von mir eine Gebrauchsanweisung haben will, ist schnell raus. Das macht die ganze Stimmung kaputt, weil es einem als Frau zeigt, dass der Mann einfach zu unsicher ist und aus Angst vor Fehlern, gerne wissen möchte, wie er es bitte anzustellen hat, damit sie zufrieden mit ihm ist.

Ich suche aber keinen Mann, der es mir recht machen will, sondern ein gegenüber mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie ihre Partner während dieser Partnerschaften nur alle paar Wochen maximal ein paar Tage gesehen hat und sogar gemeinsame Urlaube die Ausnahme waren.
Wie gesagt: wir haben zusammengelebt und zwei gemeinsame Töchter.

Ob eine Beziehung spannend bleibt, hängt von den jeweiligen Menschen ab und nicht von den Umständen.
 
  • #124
Dann kann man schon rein mathematisch nicht mehrfach in der Woche Sex haben zumal die Aktivitäten ohne Partner auch Energie und manchmal Nerven kosten und keine unentspannte Frau will Sex.

Es sei denn sie hat ein gerade ein neues Kleid und neue Schuhe an ... daraus lässt sich einiges machen ;)

Das mit dem jahrelang täglich ist reine Prahlerei oder sich selbst etwas vormachen.
Wir hatten sogar ab und an noch nach der Trennung Sex miteinander.
Versöhnungssex oder Erinnerungssex ist nichts ungewöhnliches.
Ja ja, wieder dieses alte Bad Boy/Nice Guy Gerede 😂 und eine Frau, die gerne Sex hat, ist eine Schl...die es mit jedem macht. Klappe zu, Affe tot.
Das ist hier nicht das Thema. Das Thema ist je weniger man sich sieht umso häufiger ist das Potential, dass man jedesmal Sex hat wenn man sich sieht.
Das ist bei Frauen aber gänzlich anders. Da ist das Verlangen viel stärker an den Mann gekoppelt.
Genau deswegen verklären einige Damen eine glasklar reine Sexaffäre zur Partnerschaft.
Ein Mann, der von mir eine Gebrauchsanweisung haben will, ist schnell raus. Das macht die ganze Stimmung kaputt, weil es einem als Frau zeigt, dass der Mann einfach zu unsicher ist und aus Angst vor Fehlern, gerne wissen möchte, wie er es bitte anzustellen hat, damit sie zufrieden mit ihm ist.
Das bestätigt, dass mit einigen Damen eine zielgerichtete Kommunikation zum Vorteil beider nicht oder nur schwer möglich ist.

Klare Ansagen werden deswegen nicht ernst genommen und so manche Frau ist deswegen überrascht wenn angekündigte Konsequenzen vollzogen werden.
Ich suche aber keinen Mann, der es mir recht machen will, sondern ein gegenüber mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen.
Wichtig ist, dass ein Mann der Frau regelmäßig sein Begehren zeigt. Sich begehrt fühlen pusht das Ego und schafft für die Frau ein Gefühl der Sicherheit. Er will mich immer noch egal wie oft ich ihm meine Gunst gewähre.

Dabei ist es klug wenn der Mann auch Abweisung mit einkalkuliert, denn das Gefühl den Mann abweisen zu können pusht bei einigen Damen ebenfalls das Ego und verschafft diesen ein Gefühl von Kontrolle und Macht. Außerdem bleibt man(n) dann bei Abweisung regelmäßig entspannt.

Beides gilt natürlich nicht für jede Frau.

Man(n) kann selbstverständlich auch ganz anders verfahren. Z.B. permanent parallel fahren. Dann ist die Partnerschaft aber in Wirklichkeit nur eine Sexaffäre.
 
  • #125
Dann kann man schon rein mathematisch nicht mehrfach in der Woche Sex haben zumal die Aktivitäten ohne Partner auch Energie und manchmal Nerven kosten und keine unentspannte Frau will Sex.
Na dann rechne mir mal vor, wieso ich 24/7 mit jemanden zusammensein muss, um mehrmals die Woche mit ihm Sex zu haben :D Ich bin gespannt ...
Das Thema ist je weniger man sich sieht umso häufiger ist das Potential, dass man jedesmal Sex hat wenn man sich sieht.
Also so wie ich schon bei dem Thema Praktiken meinte, dass es um den Menschen gehen würde und nicht um die Praktik selbst, so verhält es sich auch bei diesem Thema.

Frauen sind einfach komplexe Denker Typen. Steck eine Frau in den MRT, zeig ihr ein Bild einer Biene und beobachte wie viele Regionen in ihrem Hirn anspringen werden.

Mach dasselbe bei einem Mann und du wärst überrascht, wie wenig sich da tut.

Frauen verknüpfen halt vieles miteinander ...das macht sie für viele Männer wohl so „unberechenbar“.
Wichtig ist, dass ein Mann der Frau regelmäßig sein Begehren zeigt. Sich begehrt fühlen pusht das Ego und schafft für die Frau ein Gefühl der Sicherheit. Er will mich immer noch egal wie oft ich ihm meine Gunst gewähre.

Dabei ist es klug wenn der Mann auch Abweisung mit einkalkuliert
Das klingt, als ob du in den Krieg ziehen würdest 😅
zielgerichtete Kommunikation zum Vorteil beider
Dates sind keine Vertragsverhandlungen. Zumindest nicht für mich 🤔 ich lass die Dinge sich lieber entwickeln und den Mann auch ganz gerne im Ungewissen. Viele Männer möchten gerne zu Beginn etwas „jagen“ und ich werde gerne „gejagt“. Warum soll ich uns den Spaß nehmen ?
Und jetzt bitte nicht, das „Erlegen“ mit Sex haben gleichsetzen. Es gibt Menschen, die das trennen können und nicht sofort deswegen gleich romantische Gefühle entwickeln, nur weil man schon miteinander intim wurde.
Klare Ansagen werden deswegen nicht ernst genommen und so manche Frau ist deswegen überrascht wenn angekündigte Konsequenzen vollzogen werden.
Ich musste - ehrlich gesagt - hier ein bisschen schmunzeln^^ Frauen sind nicht anders als Männer - Menschen geben aufs gesprochene Wort wenig, sondern bewerten einen anderen primär über sein Handeln 🤷🏻‍♀️
 
  • #126
Das ist so eine klassische Schuldprojektion inkl. Ablehnung der Mitverantwortung an gut - mittel - schlecht.
Also, wirklich, von dir hätte ich solche Antwort nicht erwartet, höchstens von Kirovets🤔.
Selbstverständlich ist Frau an gutem Sex mitverantwortlich, nur weigert du dich anscheinend den Fakt zu akzeptieren, dass weibliche Sexualität anders funktioniert und abläuft, als männliche. Ja Frau kann auch nur vög.. des Sexes wegen, also den erst besten halbwegs anziehenden Mann schnappen, weil sie jetzt will, aber das ist und bleibt die Ausnahmen. Von paar traumatisierten Frauen abgesehen - die meisten Frauen haben den Sex abhängig vom jeweiligen Mann und sogar dort sind sie nicht immer gleich. Das bedeutet, daß es stark auf den Mann ankommt, ob sie bei ihm die wilde oder Kuschelkatze ist. Oder beides. Oder gar nichts.
Was ich nie verstanden habe und nie verstehen werde - wenn bestimmte Praktiken und nötige Frequenz wichtig sind für den Mann, warum bleibt er mit dieser Frau zusammen, wenn er seine Vorstellungen nicht bekommt?? Spätestens nach paar Wochen Sex sieht er doch, ob es ausbaufähig oder nicht. Die Frauen verstellen sich?? Ja mei- Augen auf bei Partner Wahl, ausserdem verfahren viele Männer gleich - da wird zuerst gehandelt und dann nachgedacht, Hauptsache erst mal mit Sex versorgt, dann sehen wir weiter, statt zu schauen, ob es langfristig funktionieren könnte - schließlich ist es für die Männer AUCH Kennenlernphase und kein Gratisbuffet in Sachen Sex.
Die Frau ist Klavier und du bist der Spieler und von dir hängt es ab, ob du "Alle meine Enten" oder Fuge von Bach raushaust😉.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #127
Aber der Effekt lässt sich auch in einer langjährigen Beziehung aufrechterhalten, wenn man nicht zum 24/7 Paar mutiert, das alles von nun an gemeinsam machen muss.
Dank Corona ist das bei uns grad natürlich auch extrem der Fall, tut dem Sex allerdings (so dreimal die Woche) keinen Abbruch. Der ist eigentlich häufiger, weil man beim Home Office zeitlich flexibel ist und zwischendurch mal eine Pause machen kann. Also bei mir ist mehr sehen eher = mehr Sex (wenn man sich nur zwei Tage die Woche sieht, wärs ja schon weniger :D ). Kann schon sein, dass es manchen so geht, dass sie den Abstand brauchen, um den Partner noch spannend zu finden, das hatte ich aber nie wirklich, obwohl ich normalerweise auch kein Problem damit hab, allein Zeit zu verbringen.
 
  • #128
Na dann rechne mir mal vor, wieso ich 24/7 mit jemanden zusammensein muss, um mehrmals die Woche mit ihm Sex zu haben :D Ich bin gespannt ...
Genau man trifft sich in so einer Konstellation primär zum Sex. Hat man keine Lust auf Sex trifft man sich eben nicht sondern backt Kuchen, spielt Fußball oder so.
Dates nicht. Partnerschaft ist aber letztlich ein Vertrag. Wem Dates reichen der brauch natürlich keine Partnerschaft.
Viele Männer möchten gerne zu Beginn etwas „jagen“ und ich werde gerne „gejagt“. Warum soll ich uns den Spaß nehmen ?
Spielchen spielen passt ganz gut zum Verharren in Dates.
Menschen geben aufs gesprochene Wort wenig, sondern bewerten einen anderen primär über sein Handeln 🤷🏻‍♀️
Diese These passt gut zur Theorie wenn es beim dritten Date keinen Sex gibt sollte man den Kontakt zu den Akten legen ;) Nicht mein Weg aber zu manchen Menschen passt das.
 
  • #129
Dank Corona ist das bei uns grad natürlich auch extrem der Fall, tut dem Sex allerdings (so dreimal die Woche) keinen Abbruch. Der ist eigentlich häufiger, weil man beim Home Office zeitlich flexibel ist und zwischendurch mal eine Pause machen kann. Also bei mir ist mehr sehen eher = mehr Sex (wenn man sich nur zwei Tage die Woche sieht, wärs ja schon weniger :D ). Kann schon sein, dass es manchen so geht, dass sie den Abstand brauchen, um den Partner noch spannend zu finden, das hatte ich aber nie wirklich, obwohl ich normalerweise auch kein Problem damit hab, allein Zeit zu verbringen.
Das zeigt dir doch aber auch, dass deine Beziehung einfach schön und intakt ist.

viele Beziehungen, die schon vorher stark angeknackst waren, werden diese Pandemie wohl nicht überstehen, weil kaum noch Möglichkeiten zur Ablenkung oder Flucht vorhanden sind.

Mit Abstand und 24/7 meine ich primär auch eher, sich sein Selbst zu bewahren und damit langfristig spannend für den Partner zu bleiben.
 
  • #130
Ich frage mich gerade, wie soll das umgekehrt sein, was sollte der Mann anziehen, damit Frau auf ihn abfährt?
Ach, herrlich! :D
Anziehen muss er dazu gar nichts. Er muss mich nur auf eine bestimmte Art mit seinen großen Pranken anfassen ;).

Leider gibt es viele vermännlichte Frauen und viele verweiblichte Männer, das ist ja der Zeitgeist, der immer mehr zunimmt heutzutage, keine gute Sache...es gibt kaum noch echte Frauen und kaum noch echte Männer!
Auch das ist täglich hier im Forum zu lesen! 😮😮
Seltsam. Das ist wohl irgendwie an mir vorbeigegangen.
Was sind überhaupt "echte" Frauen und Männer?
Eher haben wir hier täglich ziemlich typisch weibliche und männliche Probleme, habe ich den Eindruck.
 
  • #131
Kostet es soviel Energie, sich einfach nur hinzulegen und den Mann drüber zulassen? Als Frau kann man sich doch auch mal zurücklehnen und nichts tun ...
Kann man machen. Macht allerdings noch nicht einmal dem eben noch so geilen Mann Spaß. Einfach nur hinlegen und nicht bewegen funktioniert nämlich nicht. Ich würde aus meiner Erfahrung heraus behaupten, andersherum geht das tatsächlich eher.
 
  • #132
nur weigert du dich anscheinend den Fakt zu akzeptieren, dass weibliche Sexualität anders funktioniert und abläuft, als männliche.
Keineswegs. Denn Männer die nicht verstehen wie weibliche Sexualität funktioniert bleiben sexlos oder bekommen ihn nur im Puff.
Ja Frau kann auch nur vög.. des Sexes wegen,
Ist mir aus Anschauung bekannt.
Was ich nie verstanden habe und nie verstehen werde - wenn bestimmte Praktiken und nötige Frequenz wichtig sind für den Mann, warum bleibt er mit dieser Frau zusammen, wenn er seine Vorstellungen nicht bekommt??
@Andreas1965 betont regelmäßig wenn es zum dritten Date nicht knallt dann weg mit der Kandidatin. Dem schließt du dich hier auf deine Weise an.
Die Frau ist Klavier und du bist der Spieler und von dir hängt es ab, ob du "Alle meine Enten" oder Fuge von Bach raushaust😉.
Im Grunde geht es generell im Umgang zwischen Frauen und Männern ums Spielen. Allerdings sind die Regeln generell sehr individuell und dynamisch.
 
  • #133
Genau man trifft sich in so einer Konstellation primär zum Sex. Hat man keine Lust auf Sex trifft man sich eben nicht sondern backt Kuchen, spielt Fußball oder so.
Also ich rede irgendwie seltsamerweise so wahnsinnig viel mit den Männern mit denen ich schlafe...komisch^^
Dates nicht. Partnerschaft ist aber letztlich ein Vertrag. Wem Dates reichen der brauch natürlich keine Partnerschaft.
Bis es zu einer Partnerschaft kommt, dauert es ein wenig und der Weg dorthin darf Spaß machen ;)
Spielchen spielen passt ganz gut zum Verharren in Dates.
Wenn eine Frau „verharrt“, dann bist du vielleicht schlecht darin ? 🤷🏻‍♀️
Diese These passt gut zur Theorie wenn es beim dritten Date keinen Sex gibt sollte man den Kontakt zu den Akten legen ;) Nicht mein Weg aber zu manchen Menschen passt das.
Wer Regeln braucht, wird wohl keinen guten Zugang zu seiner Intuition besitzen, die ihm/ihr sagt, wie eine Situation zu bewerten ist ;)
 
  • #134
Also ich rede irgendwie seltsamerweise so wahnsinnig viel mit den Männern mit denen ich schlafe...komisch^^
Also ich gehe aufgrund meiner unendlich großen ;) Erfahrung davon aus, dass man auch in Affären zumindest vor und nach dem Sex miteinander spricht.
Wenn eine Frau „verharrt“, dann bist du vielleicht schlecht darin ? 🤷🏻‍♀️
Ach wo. Ich verharre nicht in Dates. Ich habe einfach keine Dates (seit 2018 also nicht wegen Corona). Alles andere würde meine Freundin stressen ;)
Wer Regeln braucht, wird wohl keinen guten Zugang zu seiner Intuition besitzen, die ihm/ihr sagt, wie eine Situation zu bewerten ist ;)
Regeln sind definitiv sinnvoll. Z.B. hatte ich diese Woche einen Kumpel zu 18.30 zum Essen eingeladen und ihm gesagt, wenn du direkt um 18.30 essen möchtest musst du pünktlich sein. Wenn dir das nicht passt fange ich erst zu kochen an wenn du da bist.

Also habe ich Regeln aufgestellt und er hat nicht mit einem "mach Dich mal locker und sei spontan" reagiert.

Klar weibliche Intuition ist das nicht aber ich finde raten manchmal unpraktisch. Intuition bzw. Erfahrung war es aber ihm diese Regeln mitzuteilen.
 
  • #135
Also ich gehe aufgrund meiner unendlich großen ;) Erfahrung davon aus, dass man auch in Affären zumindest vor und nach dem Sex miteinander spricht.
Und was ist jetzt deine Kernaussage des Ganzen ? Dass Menschen, die ein erfüllendes Sexualleben besitzen, per se nicht in einer Beziehung sein können, weil diese sich eben primär durch das Fehlen von Leidenschaft auszeichnen ?

Brauchst du das, um deine eigene Beziehung gedanklich zu stabilisieren ?
 
  • #136
Und was ist jetzt deine Kernaussage des Ganzen ? Dass Menschen, die ein erfüllendes Sexualleben besitzen, per se nicht in einer Beziehung sein können, weil diese sich eben primär durch das Fehlen von Leidenschaft auszeichnen ?

Brauchst du das, um deine eigene Beziehung gedanklich zu stabilisieren ?
Du projizierst viel zu sehr auf meine aktuelle Beziehung bzw. auf meine Person und hast unseren Dialog damit auf eine persönliche Ebene gebracht.

Ich habe im Laufe der Zeit unterschiedliche Erfahrungen gemacht und bringe diese ohne zwingenden Bezug zu meiner aktuellen Lage hier ein.

Ein wesentlicher Punkt ist in vielen zwischenmenschlichen Beziehungen jeder Art die fehlende Bereitschaft dem anderen wirklich inhaltlich zu zuhören und nicht grundsätzlich auf einen reflexartigen Gegenangriff gegrillt zu sein.

Hinzu bekommt die Erwartungshaltung einiger, dass jeder alles was sein Gegenüber bewegt erspüren muss ansonsten ist er nicht etwa überfordert sondern ungeeignet. Aber selbst Überforderung ist für einige absolut inakzeptabel.

Irgendwie fehlt da der Sinn für Machbarkeit bzw. die Akzeptanz, dass es nicht nur einen Weg gibt der nach Rom führt.

Hier geht es also nicht um das haben eines erfüllten Sexuallebens sondern darum wie man dort hin kommt und wie man mögliche Hürden auf dem Weg dort hin überwindet.
 
  • #137
Du projizierst viel zu sehr auf meine aktuelle Beziehung bzw. auf meine Person und hast unseren Dialog damit auf eine persönliche Ebene gebracht.
Projizieren kann man nur Dinge, die man in sich selbst trägt und ein starkes Abflachen von sexueller Anziehung habe ich in meinen festen Beziehungen persönlich nicht erlebt .
Ich habe im Laufe der Zeit unterschiedliche Erfahrungen gemacht und bringe diese ohne zwingenden Bezug zu meiner aktuellen Lage hier ein.
Ja, aber deine Erfahrung haben in erster Linie etwas mit dir zu tun und nicht mit anderen. Wenn jemanden etwas besser gelingt als mir, dann gehe ich doch hin und lerne von dieser Person, oder ? Ich frage, wie sie es macht und schaue, ob und wie ich das für mich adaptieren möchte. Das ist meine Intention hier überhaupt mitzulesen und manchmal einen Diskurs einzugehen. Aber ich gehe nicht hin und erzähle dem anderen, dass nicht ich das Problem habe, sondern die anderen und deswegen funktioniere es dann wohl nicht. Dies beobachte ich hier aber regelmäßig beim Thema Sexualität von Seiten der Männer.
Hinzu bekommt die Erwartungshaltung einiger, dass jeder alles was sein Gegenüber bewegt erspüren muss ansonsten ist er nicht etwa überfordert sondern ungeeignet. Aber selbst Überforderung ist für einige absolut inakzeptabel.
Niemand muss den Erwartungen anderer entsprechen, schon gar nicht in einer Partnerschaft. Aber er kann, wenn er möchte ( aus einer Forderung wird ein Angebot ). Wenn ich als Mann auf eine Frau treffen würde, die mir die Pistole auf die Brust setzt ( ist mir als Frau bei Männern auch schon häufiger passiert ), dann wäre das für mich ein Trennungsgrund, den ich ganz klar aussprechen würde. Das verändert auch die Machtverhältnisse in jeder Art von Beziehung und löst einen aus dieser Über-Forderung,weil man Nein sagen kann.
 
  • #138
Irgendwie fehlt da der Sinn für Machbarkeit bzw. die Akzeptanz, dass es nicht nur einen Weg gibt der nach Rom führt.
Hier erfindet niemand das Rad neu. Wer wirklich eine Veränderung will, der wird aus seinem persönlichen Kosmos der Erfahrungen aussteigen. Es gibt ein Haufen guter Literatur von erfahrenen Paartherapeuten...

Und mangelnde sexuelle Anziehung hat nun einmal etwas mit „zu viel Nähe“ zu tun. Warum ist es zu Beginn einer Beziehung anders ? Weil sich in dieser Phase der Mensch emotional noch nicht soweit gebunden hat, dass der andere sich entspannt zurücklehnen kann und sich seiner Sache sicher ist.

Das ändert sich bei den meisten Menschen, sobald sie zusammen leben, oder Ähnliches. Menschlich nachvollziehbar, dass man gerne Sicherheit hat, beziehungstechnisch auf lange Sicht aber leider sehr fatal.

Hier gilt es eben die Waage zu halten zwischen dem Wir und dem Ich.
 
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  • #139
Nun, zumindest habe ich noch keinen Mann kennengelernt, der nicht irgendwie ( sorry für den Ausdruck ) dauergeil gewesen wäre...
Boah, und das geht dir nicht auf die Ketten? Mich würde so ein dauergeiler Typ so abtörnen, dass ich für die nächsten 10 Jahrhunderte keine Lust mehr hätte, mit ihm intim zu werden.

@Anna1309 “Weil ich dieses Argument „ich bin müde“ nicht so wirklich nachvollziehen kann. Kostet es soviel Energie, eine Errektion zu bekommen ? Als Mann kann man sich doch auch mal zurücklehnen....“

Nur so aus Interesse: was kann man an „ich bin müde“ nicht nachvollziehen? „Ich bin müde“ heißt, ich habe gerade Lust auf gar nichts, außer schlafen, abschalten. Wenn mich da jemand begrabscht und zum Sex nötigt, dann ist das maximal unempathisch und aufdringlich. Es gibt auch aufdringliche Frauen, die glauben, sie müssten dem Mann nur ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale vors Gesicht halten und dann wird der von alleine scharf. Das ist das weibliche Pendant zum Grabscher und Bedränger.
Das hat auch nichts mit weniger Libido zu tun, sondern damit, das Aufdringlich sein maximal unattraktiv macht, und Betteln um und Diskutieren über Sex eigentlich das komplette Gegenteil bewirkt.
Wie man diese Leute von vorneherein ausschließt bei der Partnerwahl, dafür habe ich leider auch keine Lösung. Man kann ja den Leuten nicht hinter die Stirn gucken und meistens stellt sich das eben erst nach einer ganzen Weile heraus, ob die Leute sexuell kompatibel sind. 🤷‍♀️
 
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  • #140
Ich habe das Gefühl, die FSin verbindet etwas fatal, wie schon einige Frauen in verschied. Fragestellungen im Forum, Liebe mit Sex. Wenn er man sich liebt, hat man Sex aus einem Bedürfnis heraus, das ist normal. Unglücklich finde ich, dass wenn man nur durch Sex die Bestätigung für Liebe erhält, also Sex ist der Liebesbeweis. Kann der Mann mal nicht und kommt es mal zu einem Ausweichen, weil auch mal erschöpft, müde, krank wird dies als Ablehnung verstanden und Frau fühlt sich gleich ungeliebt, verliert die Bindung zum Partner. Sex als beständiger Liebesbeweis führt zu Leistungsdruck, da sich ein Partner jederzeit der Liebe über Sex versichern muss, da wird dann nach Wochen-/Stundenplan gevögelt, und zudem auch noch gute Performance und ausdauernde, wie einfühlsame Leistung erwartet; zusätzl. vor allem das der Partner jederzeit kann und wollen muss (= funktionieren muss, wie ein Haushaltgerät, auf Knopfdruck).
Das hat gar nichts mehr mit dem eigentl. Lustempfinden zu tun. So wird mehr oder weniger subtil Leistungsdruck auf den Partner ausgeübt, es kommt zu ersten Potenzschwächen (was bei 44 nicht der Fall sein sollte) und er bekommt keinen Orgasmus mehr. Er liebt aber die FSin sehr, so lässt er sich als "Dildo" zu benutzen, (wobei sein Penis nur der Gradmesser ihrer Attraktion/Begehren ist und der Sex, dass er sie noch liebt). Das sie sehr an der Beziehung zweifelt und einen geringes Selbstbewusstsein hat. zeigt m.M.n. dass er ihr entgegenkam und dann völlig übermüdet beim Sex eingeschlafen ist. Da wollte er sicherlich die FS glücklich machen und hatte im Grunde so sehr übermüdet sicherlich kein Bock darauf. Nun hat die FS Druck und Leistungsdruck erzeugt, dennoch wird genörgelt und sehr häufig Gespräche über Sex geführt, weil Sex ist nicht erfüllend, der Mann funktioniert nicht, wie erwartet. Ist damit defekt und die Reparatur sind Gespräche und damit noch mehr Druck. Zudem danach eine Bewertung der Performance ausstellt, da wäre sehr schnell das natürliche Bedürfnis und Lust weg.
Ich würde der FSin empfehlen, darauf zu vertrauen, dass er sie liebt und begehrt, und dies nicht allein an (guten) Sex und einer Erektion festmachen. Ich einfach nehmen wie er ist, auch mit seiner Tagesform und seine Bedürfnisse berücksichtigen, auch mal, dass man nicht immer Lust hat oder dazu auf Teufel komm raus, verführt werden möchte. Nähe und Bindung, sind in erster Linie Verständnis, und auch Kuscheln, Rücksicht, für einander Mitdenken und Berührungen; nicht allein, das Voll-Waschprogramm.
Ob der Mann der FSin, noch den jetzt vorhandenen und erzeugten Druck los wird, oder sich nicht hier schon ein automatischer Prozess etabliert hat, mit Potenzschwäche und Orgasmusverlust? Liebe FSin, verführe ihn, wenn Du Lust auf ihn hast oder schlafe, mit ihm, wenn er möchte, also er wirklich das Bedürfnis nach Sex und die Lust darauf verspürt und vor allem akzeptiere auch mal ein "Heute nicht", ohne Diskussion.
 
  • #141
Nur so aus Interesse: was kann man an „ich bin müde“ nicht nachvollziehen? „Ich bin müde“ heißt, ich habe gerade Lust auf gar nichts, außer schlafen, abschalten. Wenn mich da jemand begrabscht und zum Sex nötigt, dann ist das maximal unempathisch und aufdringlich
Ich habe eine solche Aussage noch von keinem meiner Partner jemals gehört. Darauf wollte ich hinaus...selbst wenn er körperlich angeschlagen war, so hatte man gemütlichen Kuschelsex vor dem Einschlafen. Dasselbe im umkehrten Fall ...Sex reduziert Stress.
Nein, überhaupt nicht. Man fällt ja nicht gleich übereinander her, drückt aber sein Begehren aus und zeigt dem Partner, dass er einen sexuell anzieht
Wenn mich da jemand begrabscht und zum Sex nötigt, dann ist das maximal unempathisch und aufdringlich.
Da gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen zu^^ aber klar, kommt auf den Kontext an....
Es gibt auch aufdringliche Frauen, die glauben, sie müssten dem Mann nur ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale vors Gesicht halten und dann wird der von alleine scharf.
Auch für einen Mann beginnt Sex im Kopf ( so zumindest meine Erfahrungen). Ein Blick, eine Geste, wie man ihn küsst, oder berührt. Das beginnt schon lange vor dem eigentlichen Akt und Sinnlichkeit hat ja wenig mit Pornografie zu tun, sondern vielmehr mit Genuss.

Der bloße Anblick eines Penisses macht mich selbst jetzt auch nicht horny ( wobei eine Errektion durchaus schön anzusehen ist ).
Das hat auch nichts mit weniger Libido zu tun, sondern damit, das Aufdringlich sein maximal unattraktiv macht, und Betteln um und Diskutieren über Sex eigentlich das komplette Gegenteil bewirkt.
Ich kann diesen Konflikt, dass Sex überhaupt ein großes Diskussionsthema in einer Beziehung darstellen soll, nicht nachvollziehen. Daher lese ich ja hier gerne mit. Denn man führt so seine Beziehungen und denkt, dass das völlig normal sei und überall so abliefe.
Man kann ja den Leuten nicht hinter die Stirn gucken und meistens stellt sich das eben erst nach einer ganzen Weile heraus, ob die Leute sexuell kompatibel sind. 🤷‍♀️
Na ja, wenn man jetzt nicht Monate mit dem Sex wartet, dann kristallisiert sich das doch recht schnell heraus, oder ? Zumal es ja bereits eine sexuelle Spannung im Vorfeld gebe sollte, bin ich der Meinung. Die hat mich zumindest selten getäuscht 🤔

Und die hat man leider nicht mit jedermann ....
 
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  • #142
Zumal es ja bereits eine sexuelle Spannung im Vorfeld gebe sollte, bin ich der Meinung.....
Naja, zwei Dinge dazu: erstens such ich meine Beziehungen nicht nach der sexuellen Spannung aus. Weil die zweitens meistens umgekehrt proportional nach Länge und Enge der Beziehung nachlässt, und zwar auf beiden Seiten. Und für das Gelingen einer Beziehung kommt es darauf nicht an. Deswegen kristallisiert sich das ja eben meistens erst so nach einem Jahr raus, manchmal erst nach zweien, wenn so die erste Phase vorbei ist und sich dann herausstellt, auf welchen Füßen die Beziehung sonst noch so steht.
Ich kann diesen Konflikt, dass Sex überhaupt ein großes Diskussionsthema in einer Beziehung darstellen soll, nicht nachvollziehen.
Ich auch nicht. Darüber sollte es null Diskussion geben. Es müssen sich halt „einfach“ nur kompatible Menschen zusammen tun.
Sex reduziert Stress...
...wobei eine Errektion durchaus schön anzusehen ist ).
Ohne mich lustig machen zu wollen, aber schon witzig, wie simpel das bei manchen funktioniert. Für mich ist der bloße Anblick einer Erektion - so voll aus dem Kontext gerissen - alles andere als schön anzusehen, sondern eher, wie wenn ich dem Mann aufs Knie gucke. Völlig banal also. Hat für mich null Sexuelles, wenn ich nicht gerade anderweitig in Stimmung gebracht worden bin. Im Gesicht des Menschen spielt sich doch so viel mehr sexuelles ab...
Und Stressreduktion? Rechtfertigt das, immer Lust haben zu müssen?! Wenn man „körperlich angeschlagen“ ist, dann hat man meistens irgendwelche Schmerzen oder fühlt sich müde und schlapp. In einer solchen Stimmung Sex zu haben, ist doch das komplette Gegenteil von Sinnlichkeit. Ich finde, wenn man trotz körperlichem (von mir aus auch psychischem) Unwohlsein Sex hat oder sich auch noch dazu drängen lässt, weil der Partner das erwartet, dass man immer können soll, dann handelt man entweder gegen seine eigenen Bedürfnisse oder es ist gar nicht so schlimm mit dem Unwohlsein.

Und kein Mensch fühlt sich immer gut, jeder Tag ist anders. Und ich habe Sex nur dann, wenn ich mich absolut super fühle und alles zusammenpasst. Ich bin da ziemlich selbstbestimmt und auch konsequent. Sex ist einfach mal wesentlich mehr, als die bloße Befriedigung von Trieben oder die Erfüllung der Erwartung des anderen. Mir ist deswegen zumindest noch kein Mann weggerannt, ich hab mich auch niemals beklagen müssen über mangelnde Nachfrage. Sexuell frustriert war bisher auch noch niemand, und ich nur bei solchen Grabsche - Heinis und Immer - Müssern. Die sind mir aber seit Mitte der zwanziger nicht mehr unter gekommen.
 
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  • #143
Naja, zwei Dinge dazu: erstens such ich meine Beziehungen nicht nach der sexuellen Spannung aus.
Die Beziehung besteht nicht nur aus sexueller Spannung, da hast du recht, aber trotzdem ist sexuelle Spannung ein wichtiger Bestandteil der Beziehung. Die Spannung lässt nach, nicht weil sie nachlässt, sondern wenn die Beziehung keine andere Bestandteile hat, wie emotionale Verbundenheit oder ähnliche Ziele und Vorstellungen, dann ist das nur eine Affäre. Ausserdem von nichts kommt nichts, Spannung muss auch gepflegt werden, dass sie bleibt.

Ohne mich lustig machen zu wollen, aber schon witzig, wie simpel das bei manchen funktioniert. Für mich ist der bloße Anblick einer Erektion - so voll aus dem Kontext gerissen - alles andere als schön anzusehen, sondern eher, wie wenn ich dem Mann aufs Knie gucke. Völlig banal also. Hat
Stell dir mal vor, wir sind nicht nur intelligente Menschen, sondern auch triebhafte. Wenn du ein Stück Kuchen siehst, dann hättest du auch nichts dagegen oder sagst du "ne, habe gerade kein Hunger"?

Und Stressreduktion? Rechtfertigt das, immer Lust haben zu müssen?! Wenn man „körperlich angeschlagen“ ist, dann hat man meistens irgendwelche Schmerzen oder fühlt sich müde und schlapp. In einer solchen Stimmung Sex zu haben, ist doch das komplette Gegenteil von Sinnlichkeit. Ich finde, wenn man trotz körperlichem (von mir aus auch psychischem) Unwohlsein Sex hat oder sich auch noch dazu drängen lässt, weil der Partner das erwartet, dass man immer können soll, dann handelt man entweder gegen seine eigenen Bedürfnisse oder es ist gar nicht so schlimm mit dem Unwohlsein.
Ich habe das Gefühl, du zerdenkst alles zu stark und lässt dich beim Sex von deinem Verstand leiten, als von deinem Empfinden. In die Stimmung kann man auch gebracht werden. Hast du nie einen Abend mit Freunden erlebt, wo du nicht hinwolltest, aber es dann doch ganz nett war? So ist das auch beim Sex. Man hat keine Lust, aber dann küsst man den Liebsten im Vorbeilaufen, plötzlich wird es intensiver und dann? Sagst du, ach nö, ich habe es nicht geplant und fühle mich nicht "absolut super"? Die besten Erlebnisse hat man meistens spontan und unvorbereitet - die Feste feiert man, wie sie liegen, wenn man perfekte Gelegenheit abwartet, wird man nie eine haben.
 
  • #144
Und Stressreduktion? Rechtfertigt das, immer Lust haben zu müssen?! Wenn man „körperlich angeschlagen“ ist, dann hat man meistens irgendwelche Schmerzen oder fühlt sich müde und schlapp. In einer solchen Stimmung Sex zu haben, ist doch das komplette Gegenteil von Sinnlichkeit.
Da müssen sich eben die richtigen finden. Für einige ist es immer das volle Programm, für andere immer die Triebabfuhr. Für andere wiederum ist Sex Vereinigung in Liebe - was daraus im konkreten Moment wird - Triebfuhr, Entspannung, das große sinnliche Progamm - hängt von den jeweiligen Umständen ab.
Wie gesagt, die beiden müssen gleich ticken: "Wir beide lieben die körperliche Vereinigung".
Wenn beide ticken: "Alles rundherum muss passen!" - dann passt das natürlich auch.
Wichtig ist eben die Kompatibilität.
ErwinM, 51
 
  • #145
Die Beziehung besteht nicht nur aus sexueller Spannung, da hast du recht, aber trotzdem ist sexuelle Spannung ein wichtiger Bestandteil der Beziehung. Die Spannung lässt nach, nicht weil sie nachlässt, sondern wenn die Beziehung keine andere Bestandteile hat, wie emotionale Verbundenheit oder ähnliche Ziele und Vorstellungen, dann ist das nur eine Affäre. Ausserdem von nichts kommt nichts, Spannung muss auch gepflegt werden, dass sie bleibt.


Stell dir mal vor, wir sind nicht nur intelligente Menschen, sondern auch triebhafte. Wenn du ein Stück Kuchen siehst, dann hättest du auch nichts dagegen oder sagst du "ne, habe gerade kein Hunger"?


Ich habe das Gefühl, du zerdenkst alles zu stark und lässt dich beim Sex von deinem Verstand leiten, als von deinem Empfinden. In die Stimmung kann man auch gebracht werden. Hast du nie einen Abend mit Freunden erlebt, wo du nicht hinwolltest, aber es dann doch ganz nett war? So ist das auch beim Sex. Man hat keine Lust, aber dann küsst man den Liebsten im Vorbeilaufen, plötzlich wird es intensiver und dann? Sagst du, ach nö, ich habe es nicht geplant und fühle mich nicht "absolut super"? Die besten Erlebnisse hat man meistens spontan und unvorbereitet - die Feste feiert man, wie sie liegen, wenn man perfekte Gelegenheit abwartet, wird man nie eine haben.
Hm. Alles das, was du mich gerade gefragt hast: ja, genau so läuft es bei mir. Auch das Tortenbeispiel. Wenn ich meinen Mann im Vorbeilaufen küsse, dann ist das das genaue Gegenteil von „dann wird es intensiver“. Und nein, sich absolut super zu fühlen, hat auch nichts mit Planung zu tun, denn ich kann ja nicht planen, mich gut zu fühlen. Entweder ich tue es, oder eben nicht. Und ich muss auch nicht auf Gelegenheiten „warten“. Die sind eben da, oder eben nicht.

Und ja. Du hast recht. Ich lasse mich von meinem Verstand leiten. Meistens. Und ich will das so. Danach suche ich mir auch meine Partner aus, und hatte insofern noch niemals sexuelle Probleme oder Diskussionen in festen Partnerschaften. Es passte halt einfach.
Okay, halt ab Anfang/ Mitte 20. dann.
 
  • #146
Naja, zwei Dinge dazu: erstens such ich meine Beziehungen nicht nach der sexuellen Spannung aus.
Hmm, also ich kann mich nicht entsinnen, dich nach deiner Meinung gefragt zu haben. Aber „danke“ für die Info 😅👍🏻

Selbsterklärend dass wohl kaum einer seine Beziehung einzig allein darauf aussucht, oder gar aufbaut. Aber ohne brauche ich nicht darüber nachdenken, eine eingehen zu wollen. Das ist kein entweder oder Spiel...
Ohne mich lustig machen zu wollen, aber schon witzig, wie simpel das bei manchen funktioniert
Du bist ganz schön wertend
:D Es ist super selten, dass mir jemand begegnet, den ich sexuell anziehend finde, weil das sehr viel mit dem Charakter und der Persönlichkeit des Mannes zusammenhängt.

Wäre schön wenn das so „simpel“ wäre.
Und Stressreduktion? Rechtfertigt das, immer Lust haben zu müssen?! Wenn man „körperlich angeschlagen“ ist, dann hat man meistens irgendwelche Schmerzen oder fühlt sich müde und schlapp. In einer solchen Stimmung Sex zu haben, ist doch das komplette Gegenteil von Sinnlichkeit.
Also rechtfertigen muss sich ein Mensch schon mal gar nicht 😅👍🏻 Ich esse auch zum Genuss und nicht nur um satt zu werden, oder wenn ich kurz vorm Verhungern bin.

Ich habe das Gefühl, du zerdenkst alles zu stark und lässt dich beim Sex von deinem Verstand leiten, als von deinem Empfinden.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die so ticken, sich nicht fallen lassen können ( Angst vor Kontrollverlust ).
 
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  • #147
Diese Frage, "begehrt er mich noch" ist eine typische Frage von Frauen, Männer stellen sich diese unnützige Frage nicht, ist auch gar nicht wichtig, so was fühlt man, oder man fühlt es eben nicht, dann wird es höchste Zeit zu handeln, andere zu befragen entfremdet mich, da müssen einige Defizite bei den "S" Werten vorhanden sein, Punkt.
 
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  • #148
Stell dir mal vor, wir sind nicht nur intelligente Menschen, sondern auch triebhafte. Wenn du ein Stück Kuchen siehst, dann hättest du auch nichts dagegen oder sagst du "ne, habe gerade kein Hunger"?
Weil es so schön passt und ich die Essensanalogie früher auch schon im Vergleich mit Sex benutzt habe :D - es kommt drauf an. Wenn es mein absoluter, totaler Lieblingskuchen ist, dann esse ich vielleicht auch ohne Hunger ein Stück. Aber nicht einmal das ist sicher.
Ich esse auch zum Genuss und nicht nur um satt zu werden, oder wenn ich kurz vorm Verhungern bin.
Und noch eine Analogie. Ich esse auch mit Genuss und nicht nur, um satt zu werden. Aber absichtlich nur dann, wenn ich Hunger HABE. Wobei Essen ohne Hunger zugegebenermaßen einfacher ist als Sex ohne Lust :p.

Und ich bin glaube ich zum ersten Mal fast komplett einer Meinung mit @NormaJean. Ich finde das auch nicht "zu verkopft". Es ist halt eine andere Herangehensweise. Die passt nicht zu jedem Mann, ich wollte keinen Kirovets, der die Beziehung am Sex festmacht. Gefunden habe ich trotzdem einen. Also alles gut.
 
  • #149
Und noch eine Analogie. Ich esse auch mit Genuss und nicht nur, um satt zu werden. Aber absichtlich nur dann, wenn ich Hunger HABE. Wobei Essen ohne Hunger zugegebenermaßen einfacher ist als Sex ohne Lust :p.
Wenn man Hunger hat, dann isst man keinen Kuchen, das ist schon mal sicher 🤓. Weil man dann zwangsläufig mehr isst. Sieht man an den Singles, die ausgehungert sind oder gerade aus der Beziehung rauskommen - sie nehmen alles, was sie bekommen können und sind nicht unbedingt wählerisch 😉. Für mich ist Sex ein Genuss, ich habe es, wenn ich Lust habe oder selber dazu animiert werde. Ich mache es nicht, um "satt" zu werden, das bedeutet, ich kompensiere nicht andere Defizite, wie z. B. Langeweile, Einsamkeit usw. Passiert ist mir das natürlich auch, aber ich lerne daraus und merke, dass Sex solche Probleme nicht löst. Sex ist ausserdem wie Kuchen - zuviel kann süchtig machen und Nebenwirkungen bescheren wie Krankheiten oder Abstumpfung.
 
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  • #150
Wenn man Hunger hat, dann isst man keinen Kuchen, das ist schon mal sicher 🤓.
Wenn ein Kaffeetrinken mit Kuchen in der Familie bevorsteht, esse ich vorher und hinterher extra wenig bis gar nichts, damit ich auf jeden Fall so viele Stücke Kuchen essen kann, wie ich mag :p. Mag sein, dass ich damit die Tageskalorienration futtere, aber mehr gibts dann eben auch nicht.
Sex ist ausserdem wie Kuchen - zuviel kann süchtig machen und Nebenwirkungen bescheren wie Krankheiten oder Abstumpfung.
Naja, die Gefahr bestand bei mir nie. Um wieder den Bogen zum "begehrt er mich noch?" zu schlagen - bei mir war das sehr lange eher ein "kann er mich einfach mal in Ruhe lassen?"
Andererseits habe ich auch kein Problem damit, dass mein Mann bei meinem Anblick nicht auf der Stelle eine Erektion bekommt.
Ich weiß ja, dass das schon vor mir so war und nicht an mir liegt ...
 
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