• #1

Bei der Frau entschuldigen, die ich betrogen habe?

Hallo zusammen,
meine Frage richtet sich an jene Frauen unter euch, die auch schon mal betrogen wurden. Ich habe letztes Jahr eine Affäre mit einem verheirateten Mann gehabt, und ich bereue sehr, was ich der Frau damit angetan habe. Ich wurde selbst schon mal über längere Zeit betrogen und weiß daher, durch welche Hölle man geht. Mir geht diese Geschichte immer noch nach, und ich frage mich, ob ich mich bei der Frau entschuldigen sollte. Es tut mir furchtbar leid, dass es ihr wegen mir schlecht ging. Mir selbst hätte das damals geholfen, wenn ich der "anderen" hätte Fragen stellen können, aber das muss natürlich nicht für andere gelten. Was würdet ihr tun? Würdet ihr euch entschuldigen?
 
  • #2
Liebe Gwendoline,
entschuldige bitte, aber dies sieht in meinen Augen wie nachtreten aus.
Es ist in der Regel eine bewusste Entscheidung zwischen zwei Menschen für eine Affäre, da stolpert man nicht plötzlich übereinander und fällt ineinander. Da wird bewusst Treffen geplant und verheimlicht. Die Affäre ist wohl letztes Jahr aufgeflogen und seine Frau weiß von Dir und er hat sich anscheinend daraufhin von Dir getrennt, vermute ich jetzt mal. Es ist tief verletztend genug zu erfahren, dass der eigene Partner einen betrügt.
In erster Linie, sollte Er, und nur Er, sich bei seiner Frau entschuldigen. Ausserdem was hat sie davon, wenn es dir leid tut, der Vertrauensbruch ist da.
Wenn sie ihrerseits nicht versucht hat, mit dir die Affäre zu klären, also es auf ihren Wunsch hin, sie es mit dir klären will, dann lass das unschöne Kapitel ruhen und dränge dich nicht mehr auf.
Mit deinem schlechten Gewissen, wirst du leben lernen und wie würdest du dich fühlen, wenn du dich entschuldigst und sie nimmt deine Entschuldigung nicht an und verzeiht nicht? Du kannst dich nicht einfach von der Schuld durch sie freisprechen.
 
  • #3
Hey Kunterbunt,
nachtreten möchte ich auf keinen Fall. Du hast natürlich recht, wir haben die Treffen bewusst geplant, da gibt es gar nichts zu beschönigen. Freisprechen von meiner Schuld möchte ich mich nicht, aber ich merke, dass sich das Ganze immer noch anfühlt wie ein schwerer Stein im Rucksack. Ich selbst war ja mal genau in derselben Situation, und weiß, wie sich das anfühlt. Ich hätte heute noch (und es ist schon Jahre her) Fragen an meine "Nachfolgerin", aber die meisten Betrogenen sehen das sicher anders und wollen mit der Geschichte endgültig abschließen.....
 
  • #4
Es freut mich, dass Du im Nachhinein eine solch kritische Haltung zu der ganzen Sache angenommen hast . Normalerweise verschwenden Affärenfrauen keine große Gedanken an die andere Frau, der sie das antun, was sie sich selbst niemals wünschen würden.

Aber jetzt einmal eine andere Frage: wie würdest Du denn die Entschuldigung vorbringen wollen, ich meine jetzt einfach mal die praktische Durchführung?

Allerdings bin ich mir selbst nicht sicher, ob ich Dir dazu raten kann. Aber es ist bemerkenswert.
 
E

EarlyWinter

  • #5
Das letzte, was ich mir als Betrogene geben wollen würde, wäre irgendeine Form der Auseinandrsetzung mit der Affaire meines Partners und auch mit ihm. Solche Menschen will ich in meinem Leben nicht haben, es interessiert mich nicht, ob sie schlechtes Gewissen haben oder nicht, dafür sind die selbst verantwortlich und müssen somit auch selbst klarkommen. So wie der betrogene Partner auch klarkommen muss. Wir alle müssen die Konsequenzen dessen tragen, was wir tun deshalb überlegt man sich solche Dinge vorher statt nachher. Mein Mitleid ist an dieser Stelle nicht vorhanden.
Das ist meine Meinung dazu.
 
  • #6
Ich wurde noch nie betrogen aber wenn ich mich in die Situation der Ehefrau einfühle wäre das das letzte was ich hören wollen würde. Was möchtest du damit bezwecken? Das sie zu dir sagt "mach dir keine Gedanken, alles gut, Schwamm drüber", "lass uns mal in die Wohnstube, Kaffee trinken". Möchtest du damit dein eigenes Gewissen beruhigen? Also für mich wäre da ein Unding. Du und ihr (Ex)Mann habt das zu verantworten. Jetzt musst du auch zusehen wie du damit zurecht kommst.
 
  • #7
Nicht Du hast sie betrogen-sondern ihr Mann.
Du warst die Außenstehende in dieser Konstellation und bliebst es auch.
Wenn dieser Wunsch nur von Dir ausgeht, ist er egoistisch, sonst nichts!
 
  • #8
Liebe Gwendoline,
ich halte es in meinem Leben so, wenn mich jemand fragt oder um Hilfe bittet, komme ich diesem Wunsch gern nach, sonst nicht.
Die Menschenkinder sind individuell, dem einen würde die Entschuldigung helfen, es schneller zu verarbeiten, denn anderen, würde es nur umso mehr verletzen oder wieder anderen würde es nicht die Bohne interessieren, wie du dich fühlst.

Ich würde das mit der Entschuldigung auch aus einem anderen Grund lassen. Wenn Du bei der Ehefrau irgendwie auftauchst oder dich meldest, springt bei der Ehefrau augenblicklich das Kopfkino an und wahrscheinlich wird die Ehefrau dir gar nicht zuhören wollen, weil sie völlig anderes denkt/vermutet.
Hier müsste der Ehemann zwischen Dir und seiner Frau vermitteln und ihre Bereitschaft für ein gemeinsames Gespräch zwischen Euch abklopfen.
Doch sobald du wieder zu dem Mann Kontakt aufnimmst, springt das Kopfkino seiner Ehefrau an und sie wird dir nicht zuhören, weil sie völlig anderes denkt/vermutet.

Wenn Du deine Entschuldigung haben willst, sollte diese persönlich sein, unter 4-Augen und nicht im direkten Umfeld, an der Haustür oder in ihrer Nachbarschaft.
Sobald sie dich in der Nähe ihres Hauses/Wohnung sieht, wird sie völlig anderes denken/vermuten, Kopfkino springt an.

Wenn du die Möglichkeit hast und ihr in der gleichen Stadt wohnt, triff sie zufällig in der Stadt und steuere direkt auf sie zu. Sie sollte aber allein unterwegs sein. Wenn sie dir dann nicht (räumlich) ausweicht, entschuldige Dich kurz und knapp.
 
  • #9
Du willst nur dein schlechtes Gewissen erleichtern.
Nein, du hast kein Recht dazu, Kontakt zu dieser Frau aufzunehmen und dich zu entschuldigen oder was auch immer.
Dir gehts nur um dich. Erkenne das.
Ziehe niemand anderen in deine Misere mit hinein. Ja, das ist der Preis. Du mußt du allein zahlen.
 
  • #10
Die Frau Deiner Affäre ist nicht dafür zuständig, auch noch Dein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Lern was daraus, das macht mehr Sinn.
 
  • #11
Mich wundert dass deine Überschrift lautet:
"....entschuldigen, die ich betrogen habe."

Ich finde nicht, dass du hier jemanden betrogen hast. Ihr Mann/Partner hat sie betrogen und er ist es auch, der sich entschuldigen sollte. Du sagst dass dir das gleiche passiert ist, du hättest Fragen an die Affärenfrau gehabt und hättest dir womöglich eine Entschuldigung gewünscht. Ich frage mich nur, warum du das ausgerechnet von ihr forderst, ganz so, als wäre der Mann unschuldig.

Ich war zum Glück nie in solch einer Situation, aber wenn ich mich versuche da hinein zu fühlen, dann würde ich von beiden nichts mehr wissen wollen. Mir wäre die Entschuldigung egal. Womöglich läufst du noch Gefahr, dich massiv beleidigen zu lassen, während der Mann das arme Lämmchen ist. Ich würde es nicht tun. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen mehr zu haben.

w(28)
 
G

Ga_ui

  • #12
Am besten ist, du lässt diese Frau nun in Ruhe ihr Leben leben. Insbesondere wenn sie gerade glücklich und zufrieden ist. Das ist das Respektvollste, was du machen kannst.

Entschuldigung würde ich nicht annehmen und erwarten, dass sie dir verzeiht oder gar nachtragend ist, ist sehr unverschämt Es lässt sich ohnehin nicht mehr gutmachen, höchstens verschlimmbessern. Menschen die betrügen, haben die Art viel Schleimerei im Mund zu produzieren. Sie ist außerdem nicht die Mutter Theresa und auch nicht dein Therapeut, der dich von deiner Bürde befreien kann.

Was erhoffst du dir davon? Da du selber betrogen wurdest, hast du vermutlich auch selber betrogen. Ist wie bei einem Missbrauchsopfer, das später auch andere Menschen missbraucht.

Ich wurde auch lange betrogen. Am Ende ist der Betrogene aber derjenige, der geht und die Sache als Erlösung ansieht.

Viel wichtiger ist, dass du über deine Art zu Leben nachdenkst. Das Leben vergibt keine zweite Chance. Das Leben ist kein Testlauf. Lerne am besten, alles wertzuschätzen, so lange du es noch hast, denn am Ende wird jeder und alles von dir gehen. Wir leben nur für unbestimmte Zeit, Liebe ist nicht ewig, sondern nur ein kurzer chemischer Prozess mit kurzen Glücksgefühlen, also schätze deinen Partner lieber, so lange du das Glück genießen kannst. Es wird nicht für immer sein. Betrügen verkürzt deine Partnerschaft und Liebe schlagartig. Lerne vielleicht auch, einfach mal von der Sexfixierung runterzukommen und eine Zeitlang enthaltsam zu leben. Sex macht viel mehr kaputt im Leben, als das es nützt. Fasst jede Beziehung geht am Sex kaputt, und das ist es doch echt nicht wert.

Nichts gegen Sex, aber wer Sex maßlos auslebt (siehe Pornosucht, Fremdgehen), der findet irgendwann bald alles zu langweilig mit dem Partner und merkt selber, wie verdreht er im Kopf wird.
 
  • #13
Hallo Gwendoline,

ich bin noch nicht betrogen worden (jd.falls nicht in einer Partnerschaft, lediglich von Menschen in ganz anderem Konsens), kann mir nur versuchen vorzustellen, wie sich das anfühlen würde... und ich bin ziemlich sicher, dass mich das Ex-F***verhältnis meines Mannes null interessieren würde... und dass ich an diese Frau auch keinerlei Fragen hätte. (Mal realistisch gesehen, welche Fragen sollten das auch sein? Ob sie es auf dem Sofa, im Bett oder auf dem Küchentisch getrieben haben? Ob in der Missio oder im Doggy Style? Ob sie ihm einen gebl*** hat...?)

Natürlich kann ich mich theoretisch auch täuschen. Aber ich denke, die "Liebschaft" als Person wäre mir vollkommen gleichgültig. Ob das nun die blonde, vollbusige Lisa, die zierliche rothaarige Chantal oder die rassige schwarzhaarige Elvira Klawitter wäre, einerlei. Zur Brust nehmen würde ich mir nur meinen Mann, denke ich mal, denn der wäre mein Ansprechpartner... er hat mir mal Treue geschworen und Monogamie (vorausgesetzt das wäre so, natürlich). Eine fremde Frau, ob Affäre, Prostituierte, oder wo immer er seinen Druck abgelassen hat, wäre mir doch nichts schuldig. Mit der habe ich doch keine Absprache und keinen "Vertrag"...

Ob er sich jetzt die Affären aus der Disko oder Club mitgenommen hätte, zu Nutten gegangen wäre oder mit welcher Frau/welchen Frauen er mich betrogen hätte, wäre mir so was von egal. Wozu sollte mich das denn interessieren? Wenn ich überhaupt eine Entschuldigung haben wollte in so einer Situation, dann nur von meinem Mann... Ja, ich denke, so würde das auf mich persönlich zutreffen.
 
  • #14
, ...aber ich merke, dass sich das Ganze immer noch anfühlt wie ein schwerer Stein im Rucksack.
Sei mir nicht böse, aber kann es sein, dass du dieses Gespräch willst, damit es DIR nachher besser geht ?
Die Frau wird erneut gedemütigt, sie braucht nicht dein Mitleid. Alte Wunden reißen wieder auf.

Laß sie in Ruhe, damit hilfst du ihr am meisten...
Und deinen Rucksack trägst du besser weiter allein, denn du hast ja auch den Stein allein hineingepackt.

w 48
 
  • #15
Nicht du bist in der Pflicht dich zu entschuldigen, sondern der betrügende Ehemann! Er hatte seiner Frau das Ehegelübde gegeben, nicht du!
 
P

Provence

  • #16
Was sind das denn für schräge Vorstellungen? Du solltest dir wünschen, dass die Frau, die durch das Verhalten ihres Partners und dir verletzt wurde, es irgendwie schafft, damit klar zu kommen; im Nachhinein. Da musst du sie nicht noch mit der Nase drauf stoßen, alte Wunden wieder aufreißen … Dein Angebot, sie könne dir »Fragen stellen«, finde ich völlig daneben. Ganz offensichtlich bist du es, die Absolution sucht.
 
  • #17
Ihr lieben,
ich danke euch sehr für eure Meinungen zu der Sache. Auf keinen Fall möchte ich irgendetwas noch schlimmer machen, als es ist. Deshalb werde ich also nichts unternehmen, und hoffen, dass "sie" wieder glücklich ist. Und in Zukunft nichts mehr tun, was mir im nachhinein so zu schaffen macht. Bis letztes Jahr wusste ich (w, 50) nicht mal, dass einen Gefühle derart überrollen können. Hoffentlich bleibt mein Verstand in Zukunft an Bord.....
LG,
Gwendoline
 
  • #18
Hast du dir Gedanken über die Ehefrau gemacht als du die Affäre begonnen hast??? Vermutlich Nein! Wie sonst kann man länger in einer Geschichte bleiben? Hätte sich dein Gewissen direkt am Anfang gemeldet wärst du schon früh ausgestiegen.

In diesem Zusammenhang interessiert mich wie lange die Affäre gedauert hat und WER von euch beiden diese beendet hat. Welche Gründe gab es.

Wenn ER, dann ist für mich klar, dass du emotional noch nicht abgeschlossen hast. Nach einem Jahr immer noch drin hängst und dein Wunsch insgeheim ist, dass die Ehe, die vermutlich noch existiert, durch deine Entschuldigung und dann durch konsequentes Verhalten der Ehefrau eendet wird, Das ist schon ein egoistischer Zug von dir.

Rate dir in dem Zusammenhang auch, vergiss das Gespräch mit der Ehefrau. Du weckst womöglich schlafende Hunde und hinterher bist du die Dumme, weil du das Fass geöffnet hast.

Vo vier Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einem verheirateten Mann. Nach knapp vier Monaten habe ich beendet weil ich feststellte, dass mein Affärenpartner einfach nur eine große Störung im Kopf hat. Niemals bin ich seither auf die Idee gekommen, der Ehefrau irgendetwas zu stecken. Ganz im Gegenteil, sie tut mir einfach nur leid. Sie weiß, dass ihr Ehemann öfter mal eine Außenbeziehung hat und geht trotz dieses Wissens am Sonntag Hand in Hand mit ihm durchs Dorf. Charakterlich zu schwach, um die Ehe zu beenden. Aus welchen Gründen auch immer. Status, Geld, was weiß ich.

In deinem Fall ist es vermutlich nicht anders. Deshalb, löse dich. Deine Affäre ist Vergangenheit.
 
  • #19
Beim Lesen der Frage habe ich ernsthaft gedacht, Du hättest eine Beziehung / Lebenspartnerschaft mit einer Frau gehabt. Die Ehefrau Deines Exfreundes hast Du nicht betrogen. Wie denn auch, zu ihr hattest Du keine Beziehung und ihr gegenüber keine Verpflichtung. Ich würde mir da selbst auch keinen Quatsch einreden oder einreden lassen. Für die Güte einer Beziehung sind immer nur zwei Personen verantwortlich. Außerdem sehnen sich die Ehefrauen, die nicht die Kraft, den Mut und die Würde haben, sich aus einer kaputten Ehe zu lösen, nach nichts mehr, als dass Gras über die Sache wächst und sie so tun können, als sei alles OK, weil der Mann ja noch aus irgendeinem Grund zumindest gelegentlich unter einem Dach mit ihnen schläft.
 
  • #20
Also ich würde mich offen gesagt verarscht fühlen und mir denken das hättest du dir früher überlegen können. Und nicht nur das, es wirkt als würdest du nur dein schlechtes Gewissen beruhigen wollen. Das macht es heuchlerisch. Mach das nicht.
 
  • #21
Kurz und knapp, ich bin eine solche betrogene (Ex-) Ehefrau und kann Dir nur sagen, Deine Entschuldigung würde mich in etwa so viel interessieren, wie Sie Dich interessiert hat, als Du mit Ihrem Mann im Bett warst!
 
  • #22
Sei mir nicht böse, aber kann es sein, dass du dieses Gespräch willst, damit es DIR nachher besser geht ?
Diesen Eindruck habe ich allerdings auch.
Ich bin auch eine betrogene Ehefrau. Mich hat einzig und allein interessiert, was mein Gatte dazu zu sagen hatte. Sein Gspusi war mir gegenüber nicht in der Pflicht.
Ich würde mir insgesamt mehr Zusammenhalt in der Frauenwelt wünschen, dass die Damen sich das nicht gegenseitig antun.
Lass' die alten Wunden der betrogenen Frau ruhen und kümmere dich um dein schlechtes Gewissen.
 
  • #23
Was würdet ihr tun? Würdet ihr euch entschuldigen?
1) das Fremdgehen ist nur die Folge davon daß die Ehe nicht gut lief und daß es zum Fremdgehen kam.

2) Ich gehe mal davon aus, daß sie es weiß;

3) Aber dennoch: Du weißt nicht wie es ihr nun geht und es ist ihre Sache das Problem zu lösen - vielleicht verschlimmerst es ja wenn Du sie kontaktierst.

4) Deswegen: Kontaktabbruch und Haken drunter Deinerseits - was Du tust wußtest Du als Du mit ihrem Mann angebandelt hast. Du kannst nun mit ihr reden wollen mit dem Ziel, daß Du leichter einen Haken unter die leidige Angelegenheit tust. Aber dazu tust ihr vielleicht nochmal weh; wenn sie Dich kontaktieren wollte hätte sie das getan.
 
  • #24
Ich schließe mich der Meinung an, dass nicht DU diese Frau betrogen hast, sondern dass die Frau von ihrem Mann betrogen wurde. Und das hat lediglich ER nur mit IHR zu klären bzw. nur sie mit ihm. Aber mal ganz davon abgesehen: auch wenn du schon einmal betrogen wurdest, kannst du doch gar nicht wissen, was das bei ihr ausgelöst hat. Vielleicht ging es ihr gar nicht schlecht? Vielleicht hat sie kein Problem damit, wenn ihr Mann eine Affäre hat? Es soll tatsächlich auch Paare geben, die sich das gegenseitig gestatten und trotzdem eine gute Beziehung haben - auch wenn das der ein oder andere abstreiten möchte, bloss weil es für ihn persönlich nicht denkbar ist.
 
  • #25
Noch was kleines:
du bist für die Frau nicht wichtig, weder deine Beweggründe, mit ihrem Mann zu schlafen, noch die, es jetzt zu bereuen, denn du bist austauschbar.
Wenn der Mann seine Frau nicht mit dir betrogen hätte, hätte er es mit einer anderen getan und wahrscheinlich hat er es im vergangenen Jahr mit einer oder mehreren wieder getan.
Das Problem bist nicht du, sondern er.

w 48
 
  • #26
Liebe FS,
ich bin eine der betrogenen Ehefrauen. Zu entschuldigen hätte sich mein Exmann bei mir. Es hätte ihm aber nichts genützt, er wäre trotzdem zum Ex geworden.

Die Frau in Deiner Rolle hat mich überhaupt nicht interessiert, weder ihre egopimpenden, aufgesetzten "Schuldgefühle" noch sonstwas. Sie war einefach eine abgewrackte Schabracke, die sich mit vergebenen Männern einlässt - eine Frau ohne Anstand.

Hätte sie sich erdreistet, zu mir Kontakt aufzunehmen, hätte ich sie an den Ohren gepackt und so in den Senkel gestellt, dass sie heulend und zähneklappernd davongerobbt wäre.
Sei klug und erspar' Dir das. Du weißt nicht, wer Dir da die Tür aufmacht, durch welche Hölle die Frau marschiert ist und was das mit ihr gemacht hat:
- eine wutschnaubende Furie oder
- das dauerheulende Etwas

Du bist ja noch nichtmal die "Nachfolgerin" geworden, Du bist nur die Ex-Affäre. Was kokettierst Du da mit Schuldgefühlen?

Wenn Du nicht wieder in so eine Situation kommen willst und Deinen "Schuldlevel" niedrig halten willst, halt Dich einfach von vergebenen Männern fern.
Forder' von ihnen ein, dass sie ihre Frau verlassen, bevor Du mit ihnen was anfängst.
Du wirst sehen - Du bleibst lange Single, denn das tun die wenigsten für Dich. Soviel zu dem Wert, den Du/Deine Entschuldigung für die Frau hast - keinen.
Im schlechtesten Fall, wenn sie ein wackeliges Ego hat, tust Du ihr noch weiter weh. Ich vermute aber, genau das willst Du, um Dein Ego zu pimpen, weil Du keinen freien Mann für Dich begeistern kannst.
 
  • #27
Ich sinniere dauernd, warum eine Ex-Geliebte nach so langer Zeit auf einmal ein schlechtes Gewissen bekommt, von dem keine Spur vorhanden war, als sie mit dem Mann im Bett war.
Dabei kommt mir ein Gedanke: Kann es sein, dass du dich bei deinem Ex in Erinnerung bringen willst?
Ist er vieilleicht gar nicht getrennt sondern zu seiner Frau zurückgegangen?
Willst du die Ehe nochmal "stören" oder jetzt gar gänzlich auseinander bringen - zu deinen Gunsten?
Gewinnen würdest du auch dieses Mal nicht.
 
  • #28
Die Frau in Deiner Rolle hat mich überhaupt nicht interessiert, weder ihre egopimpenden, aufgesetzten "Schuldgefühle" noch sonstwas. Sie war einefach eine abgewrackte Schabracke, die sich mit vergebenen Männern einlässt - eine Frau ohne Anstand.
Hätte sie sich erdreistet, zu mir Kontakt aufzunehmen, hätte ich sie an den Ohren gepackt und so in den Senkel gestellt, dass sie heulend und zähneklappernd davongerobbt wäre.
Eine solche Aktion halte ich nicht nur für niveaulos sondern auch für maßlos überreagiert.
Nach Adam Riese und Eva Zwerg gehören zum Fremdgehen immer zwei und in den überwiegenden Fällen geht die Initiative zum Anbandeln sogar vom gebundenen bzw. verheirateten Menschen aus. So war es auch bei mir. Ich als Single damals wäre nie auf die Idee gekommen, einen verheirateten Typen anzubaggern.

In meiner Ehe wurde ich nicht betrogen, kenne den somit eigentlich klassischen Fall nicht. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ich ein Gespräch mit der Affäre meines Partners führen würde, vorausgesetzt sie sucht den Kontakt zu mir. Aus reiner Neugierde würde ich mich auf das Gespräch einlassen, nicht zuletzt um ihre Sicht der Dinge zu erfahren. Allein durch ihre Existenz hat sich doch bestätigt, dass mein Partner ein Taugenichts ist und meiner nicht würdig. Ein „gebundener“ Mensch mit Charakter geht nicht fremd. Es gibt mehr als eine Möglichkeit NEIN zu sagen. Das Ende meiner Ehe wäre damit besiegelt. Aber ich bin ein Mensch, der konsequent handelt.

Die Geschichte ist erledigt, deshalb soll die FS das Gespräch lassen. Warum habe ich bereits oben ausgeführt
 
  • #29
Kann @Vikky nur zustimmen. Wurde ebenfalls betrogen, habe danach Schluss gemacht und hätte auch keine Lust, mir danach die Entschuldigung der Affäre meines Ehemaligen anzuhören. Du hast dich ja (wie der Mann) auch in keinster Weise moralisch zusammenreißen können, während du mit dem Mann geschlafen hast.

Ich hätte an ihrer Stelle auch den Verdacht, du wolltest dich nur mal wieder in die allgemeine Aufmerksamkeit drängeln, nachdem deine Ex-Affäre dir keine Aufmerksamkeit mehr schenkt und es dir zu ruhig geworden ist.

Das Betthäschen von meinem Ex würde mich auch schlicht nicht mehr interessieren. Sehr oft sind fremdgehende Männer dauerhaft untreu und betrügen die Partnerin mit mehreren Frauen, von dem her sind sie aus Sicht der Betrogenen alle irgendwie gleich. Wie @frei meinte, sind sie austauschbar.

Alles Gute, denke daran, wie du anderen Frauen durch solch ein Verhalten wehtust, und überdenke mal allgemein deine Männerwahl. Solche Männer bringen weder dir noch der Partnerin Mehrwert im Leben.
 
  • #30
Nicht vergessen - ich bin eine von euch. Ich wurde ein ganzes Jahr betrogen, bevor ich etwas gemerkt habe. Damals habe ich genau das gedacht, was ihr auch schreibt: Wenn alle Frauen zusammen halten würden und konsequent die Finger von vergebenen Männern lassen würden, wäre das alles nicht passiert. Ja, natürlich war ich nicht die erste, das hat er mir gesagt. Die Affäre habe ich beendet, aber daraufhin hat er zuhause reinen Tisch gemacht und als Konsequenz ist sie ausgezogen.
Jedenfalls treffe ich niemanden mehr, in dessen Profil der Status "getrennt lebend" steht. Denn in diesem und in 3 (!) anderen Fällen hat das bedeutet, dass es getrennte Schlafzimmer in derselben Wohnung gab. Ich hätte nie gedacht, dass ich so detailliert fragen muss, ob die Trennung auch wirklich vollzogen ist.
Naja, mit meinem Ego ist alles okay hoffe ich, und zum Glück war das der einzige gebundene Mann, mit dem ich jemals zu tun hatte. Die betrogene Frau hat das Recht, wieder glücklich zu sein. Für mich gilt dasselbe. Und für euch natürlich auch. Ich habe jedenfalls daraus gelernt......