• #1

Bei meiner Krankheit bekomme ich kaum Unterstüzung und was soll ich tun?

Jetzt, zum Nachdenken gekommen wegen meiner Krankheit, beunruhigt mich Einiges.
Wir sind schon ein paar Jahre verheiratet. Trotzdem habe ich kaum Unterstützung von meinem "Mann".
In der Akutpahse ( Chemo ) meiner Krankheit verhielt er sich gleichgültig.
Im Krankenhaus besuchte er mich in einer Woche zwei mal. Er ist selbstständig und kann sich seine Zeit einteilen. Krankheiten sind ihm ein Greuel. Illoyalität, Verbindlichkeit fehlen. Er hatte damals nach einer heftigen Enttäuschung vor meiner Zeit emotional zugemacht. Und kann angeblich nicht wieder aufmachen.
Ich dachte, wenn er Vertrauen gefasst hat, wird das schon. es wurde nicht.
Mein Vollzeitjob liess mir kaum Zeit zum Nachdenken. Jetzt fielen mir doch
einige Ungereimtheiten auf.

In bestimmten Zeiten tagsüber ist er regelmäßig nie erreichbar. Nachgefragt windet er sich mit Ausreden raus. Ich bekomme nie klare Antworten von ihm.

Er hat es damals "sehr langsam" angehen lassen. Hat es als Bindungsangst abgetan und Mitgefühl gefordert.

Ich will eine verbindliche Beziehung und kein Wischiwaschi. Komme mir vor wie ein Single mit Trauschein.

Was soll ich tun ?
 
  • #2
Da ist typisch und oft bekannt, du hättest den gar nicht nehmen sollen, ein Mann mit Bindungsangst soll ohne Bindung bleibe, dafür kannst du nichts, wäre ich an deiner Stelle würde ich das nicht länger ertragen müssen und mich befreien von solchem Übel!
 
  • #3
Naja, so ganz unschuldig an Deinem Dilemma bist Du ja wohl nicht:
Ich dachte, wenn er Vertrauen gefasst hat, wird das schon. es wurde nicht.
Wiedermal eine TE die jemanden heiratet und sogar dessen eindeutiges Verhalten wegnegiert, sich aber dann hier beschwert ,dass er sich so verhält, wie die ganze Zeit schon.
Definition des Wortes "naiv" ?

In bestimmten Zeiten tagsüber ist er regelmäßig nie erreichbar. Nachgefragt windet er sich mit Ausreden raus. Ich bekomme nie klare Antworten von ihm.
Kann alles heißen. Es kann auch heißen, dass er sich in seinen Konzentrationsphasen einfach nicht stören lässt, auch von seiner Frau nicht.

Nochmal naiv:
Hätte die TE da nicht mal etwas genauen nachforschen können, wenn sie an dieser Stelle sogar schon Untreue unterstellt ?

Er hat es damals "sehr langsam" angehen lassen. Hat es als Bindungsangst abgetan und Mitgefühl gefordert.
"Bindungsangst" ist doch alles Quatsch. Der Mann wollte die FS nicht unbedingt und hätte auch sicherlich mit einer losen Affäre gut leben können.
Aber nein, nicht mit der TE, die will ja "Verbindlichkeit".
Gut gebrüllt , Löwe

Wenn einer sowas schon selbst sagt, wieso hat die TE dann damals noch Druck gemacht? Von wem kam denn der Heiratsantrag?

Liebe FS, gib es zu: Du wolltest dir den passenden Mann basteln.
Jetzt kommt die Quittung dafür.

Gut, das es keine Kinder gibt.....
 
  • #4
Gerade als Krebspatientin solltest Du hinschauen ob Dein Mann Dich schwächt.
Stress und ungesunde Beziehung schwächt das Immunsystem.
Dieses System ist wichtiger als eine Chemo um langfristig!! gesund zu bleiben.

Ich weiß wovon ich spreche, ich habe nach einer Krebserkrankung recht radikal aussortiert wer mich geschwächt hat. Sogar meinen Bruder, der mir noch keine Minute in meinem Leben gut getan hat aufgrund seiner destruktiven Struktur.

Ich gelte nun seit Jahren geheilt, aber bleibe dabei. Ohne Erkrankung hätte ich vermutlich viel mehr schädliches im Leben hingenommen. Wir haben aber die Wahl. Heute bin ich dankbar, nicht für die Erkrankung, aber dafür dass sich mich als Nebeneffekt Abgrenzung gelehrt hat.

Alles Gute
(PS Fasten unterstützt enorm den Heilungsprozess u wird in USA sogar schon von Unikliniken parallel zur Chemo oder danach empfohlen insofern das Gewicht es erlaubt... Krebszellen können von Ketonkörpern nämlich nicht leben weiss die Forschung aktuell. Auch tierische Produkte würde ich paar Jahre weglassen)

Alles Liebe vom Meerrettich
 
  • #5
Du sagst du wärest seit ein paar Jahren verheiratet.
Im November 19 hast du einen Thread eröffnet in dem du erzählst du hättest einen Mann kennengelernt, dem seine schon längst erwachsenen Kinder wichtiger sind als eine Beziehung.

Wolltest du denn eine Affäre zu ihm?
Und dein Mann ist zu bestimmten Zeiten nicht zu erreichen....kann es sein dass er sich ebenfalls anderweitig umsieht und ebenfalls eine Affäre hat???

Wenn du dich schon nach einem anderen Mann umsiehst kannst du nicht erwarten, dass dein Ehemann dich großartig in deiner Krankheit unterstützt....
 
  • #6
Jetzt, zum Nachdenken gekommen wegen meiner Krankheit, beunruhigt mich Einiges.
Wir sind schon ein paar Jahre verheiratet. Trotzdem habe ich kaum Unterstützung von meinem "Mann".
In der Akutpahse ( Chemo ) meiner Krankheit verhielt er sich gleichgültig.
Im Krankenhaus besuchte er mich in einer Woche zwei mal. Er ist selbstständig und kann sich seine Zeit einteilen. Krankheiten sind ihm ein Greuel. Illoyalität, Verbindlichkeit fehlen. Er hatte damals nach einer heftigen Enttäuschung vor meiner Zeit emotional zugemacht. Und kann angeblich nicht wieder aufmachen.
Ich dachte, wenn er Vertrauen gefasst hat, wird das schon. es wurde nicht.
Mein Vollzeitjob liess mir kaum Zeit zum Nachdenken. Jetzt fielen mir doch
einige Ungereimtheiten auf.

In bestimmten Zeiten tagsüber ist er regelmäßig nie erreichbar. Nachgefragt windet er sich mit Ausreden raus. Ich bekomme nie klare Antworten von ihm.

Er hat es damals "sehr langsam" angehen lassen. Hat es als Bindungsangst abgetan und Mitgefühl gefordert.

Ich will eine verbindliche Beziehung und kein Wischiwaschi. Komme mir vor wie ein Single mit Trauschein.

Was soll ich tun ?
Wie stellst du dir die Unterstützung vor?
Du wünscht dir, dass er täglich zu dir kommt. Mit dir spricht, dich tröstet. Du fühlst dich alleingelassen. Eine Chemotherapie, also onkoligische Behandlung. Ich kenne da auch sehr unterschiedliche Reaktionen der Umwelt, von der völligen Selbstaufgabe, Aufopferung bis zur eigenen Erschöpfung und am Ende des Kontinuums steht eine Aussage wie bei dir, Unentschlossenheit, Empathielosigkeit. Wohl Hilflosigkeit oder Angst, sich zu öffnen und Gefühle zu zeigen. Die Sorgen, die Verlustängste, die mit einer solchen Erkrankung ggfs. in Verbindung stehen.

Du schreibst, du kannst ihn tagsüber nicht erreichen. Was du daraus schließt ist nicht klar, zumal sich deine Ehemann nicht eindeutig äussert (Funklich, Gespräch bei Kunden, ungestört meditieren, whatever). Das schürt natürlich deine Fantasie, das ist verständlich. Du hast ja jetzt Zeit über viele Dinge nachzudenken. Kann es sein, dass das jetzt genau deine Lebensaufgabe darstellt, nachzudenken, was geschehen ist und geschieht? Ein Krise ist eine Krise ist eine Krise. Und vielleicht hast du die Erfahrung auch schonmal gemacht, auch wenn es jetzt blöd klingt, dass am Ende der Krise Erkenntnis stehen kann, wenn man es zulässt und sich ggfs. auch Hilfe organisiert, um zu reflektieren, was geschehen ist und gerade geschieht.
Ich wünsche dir, dass du genesen wirst und bei dir gleichzeitig die Selbsterkenntnis wächst. Liebe dich selbst und dann erst liebe alle anderen.
 
  • #7
Fakt ist,
du wirst von ihm keine Unterstützung bekommen.
Noch weniger, wenn du darum bettelst.

Du wirst lernen müssen, selbst stark zu sein und dir von anderen Hilfe holen müssen, die dir beiseite stehen können.

Es war wohl ein Fehler, ihn zu einer Heirat zu "zwingen", denn ich glaube kaum, dass so ein Mann von sich aus auf die Idee gekommen wäre, dich zu heiraten.
Allein schon weil Selbstständigkeit sehr oft mit einem eigenen Kopf einher geht und dass man emotional bei sich bleiben muss, um seine Existenz aufrecht zu erhalten. Viele kühlen da ab.

Im Krankenhaus besuchte er mich in einer Woche zwei mal. Er ist selbstständig und kann sich seine Zeit einteilen. Krankheiten sind ihm ein Greuel.
Tja, in diese diesen Sätzen lese ich viele Hauptprobleme.
1. Erwartungshaltung, dass er dich mehr besuchen könnte. Will er aber nicht.
2. Erwartung, dass er - wenn er schon selbstständig ist und sich seine Zeit einteilen kann - seine Zeit ganz selbstverständlich mit dir verbringen möchte. Möchte er aber nicht.
3. Gesunde Menschen halten sich die Krankheit wie die Pest vom Hals. Sie können mit gebrechlichen Menschen auch nichts anfangen. Ich kann mit Krankheiten auch nichts anfangen und ich möchte gar nicht an Krankheit denken. Viele Krankheiten (wie Krebs) sind sehr häufig selbstverschuldet, insbesondere bei Frauen wie dir, die sich aufopfern und um Liebe betteln.

Er hatte damals nach einer heftigen Enttäuschung vor meiner Zeit emotional zugemacht. Und kann angeblich nicht wieder aufmachen.
Ich dachte, wenn er Vertrauen gefasst hat, wird das schon. es wurde nicht.
Und sich weiter mit so einem Mann anzugeben, wird dein Todesurteil sein. Du könntest gesünder sein, wenn du einen anderen Mann hättest. Davon bin ich feste überzeugt.

Mein Vollzeitjob liess mir kaum Zeit zum Nachdenken. Jetzt fielen mir doch
einige Ungereimtheiten auf.

In bestimmten Zeiten tagsüber ist er regelmäßig nie erreichbar.
Ja, selbstverständlich. Er betrügt dich längst mit einer gesunden, emotional kalten Frau.


Ich will eine verbindliche Beziehung und kein Wischiwaschi.
Das sollte in deiner Lage nicht dein Hauptproblem werden. Werde erst gesund und kümmer dich mal um DICH! Um ihn geht es nicht. Konzentriere dich auf dich! Eure Beziehung müsst ihr später regeln, bzw. würde ich später auflösen. Glaub mir, der Mann ist ein passender Lebensgefährte. Ihm ist es eine Last, dass er dich besuchen kommen muss, außerdem hat er eine Affäre.
Werde gesund. Das ist dein ganzes Ziel!
 
  • #8
Augen zu und Zähne zusammenbeißen.
Die Ehejahre davor hat es gut zwischen Euch funktioniert. Die hattest Deinen Vollzeitjob und er seinen Freiraum.
Das Krankheiten von anderen und Krankenhäuser ihm ein Greuel sind, wusstest Du sicherlich, auch das ihm an Loyalität und Verbindlichkeit mangelt, als auch das er ein emotional verschlossener Mann ist.
Er wollte sich nicht ändern, warum
auch, er suchte sich eine für ihn passende Partnerin, die sich ihm vollkommen anpasst und viel Verständnis mitbringt. So funktionierte eure stille Vereinbarung jahrelang. Daran rüttelst Du jetzt einseitig, aber warum sollte er sich jetzt grundlegend ändern sollen, was so lange miteinander harmonierte und wofür Du bisher immer Verständnis gezeigt und brav mitgespielt hast.
Erst wenn Du gehst, erkennt er vielleicht, was er an dir hat/hatte und was er mit Dir verliert.
Die emotionale Unterstützung bekommst Du eher von guten Kollegen, Freunden und deiner Familie.
 
  • #9
Hallo Capricornia,
zunächst einmal wünsche ich Dir, dass Deine Genesung gute Fortschritte macht, die Therapie gut angeschlagen hat Du nach dieser schweren Zeit wieder mit Hoffnung nach vorne schauen kannst!
Zu Deiner Frage - ich möchte da gerne einen etwas anderen Blickwinkel einbringen:
Viele Menschen sind schlichtweg (emotional) überfordert, wenn ein enger Angehöriger eine (lebens)bedrohliche Erkrankung hat. Da Du von einer Chemotherapie geschrieben hast, gehe ich davon aus, dass dies bei Dir der Fall ist. Nicht nur für die Betroffenen selber, sondern auch die Angehörigen ist dies ein Schock. Und einige reagieren darauf - eben weil sie emotional mit dem Gedanken, einen geliebten Menschen eventuell verlieren zu können bzw. mit der Erkenntnis, dass das Leben nun mal endlich ist - völlig überfordert sind, mit Verdrängung und Negieren der Situation. Sie gehen auf Distanz, um sich der ganzen Sache nicht stellen zu müssen und sich selber zu „schützen“. Das ist natürlich für die Betroffenen selbst unverständlich und verletzend und auch sicher nicht das Verhalten, dass man sich wünscht. So wie Du Deinen Partner beschreibst, könnte ich mir schon vorstellen, dass dieser Aspekt mit reinspielen könnte.
Falls ja - das kannst nur Du als seine Partnerin beurteilen- es gibt gute Selbsthilfegruppen für Angehörige von beispielsweise Krebspatienten (übrigens auch für die Betroffenen selber). Vielleicht ja mal eine Überlegung wert.
Noch etwas möchte ich Dir ans Herz legen - versuche einen Weg zu finden, so oder so schnellst möglich Frieden mit Situation zu machen - also egal ob Euer Weg gemeinsam oder alleine weitergeht. Vermeidung von psychischem Stress ebenso wie eine positive Lebenseinstellung tragen definitiv förderlich zum Heilungsprozess bei.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
Rissa
 
  • #10
Fakt ist: das stimmt.
Diesen sogenannten Freund, der ein Überpapa ist, habe ich abgewiesen. Er kam auf mich zu. Ich schaue mich nicht nach anderen Männern um. Das kann ich momentan nicht gebrauchen. Und wenn überhaupt wieder, dann einen Mann, der frei ist.
Und nicht so was wie : mit der Ex befreundet, Doppelleben, Polyamorie, Mingle usw.

Ich muss mich jetzt um mich kümmern. Es steht noch Einiges an.
Das sind längjährige Freundinnen für mich da.
Und will wieder arbeiten können.
Verheiratet zu sein und doch Single ist hart. Er war und ist schon immer so. Das nehme ich so hin. Ich wollte nicht hinsehen wie er ist.
Es gibt auch nette Männer. Da ist bestimmt auch für mich auch jemand dabei.
 
  • #11
Ich habe den Eindruck kein anderer Forist hat ihren Thread von November 19 gelesen.
Da schreibt @Capricornia eindeutig ob sie gehen soll, weil der Mann den sie kennengelernt hat nicht zu ihr steht und seine erwachsenen Kinder bevorzugt.

Das gibt doch alles keinen Sinn. Sie ist verheiratet seit einigen Jahren, ist aber mit einem neuen Mann zusammen. Und sie überlegt sich ob sie gehen soll....kannst du uns bitte mal aufklären @Capricornia?
 
  • #12
Liebe Fs,

das ist eine komplexe Situation. Das Schicksal hat Dir einen Schlag mitgegeben. Auch für Deine Lieben ist die Diagnose ein Schlag, weil die auch Angst um Dich haben und Dich nicht leiden sehen wollen. Damit geht jeder anders um.

Nach der Diagnose hat sich Dein Leben verändert. Im besten Fall stellst Du jetzt Dein Leben so um, dass Dein Leben (Arbeit, Wohnen, Liebe etc) für Dich passt. Streit musst Du entweder auflösen, oder Dich von den belastenden Menschen trennen.
Die Phase der Veränderung wird nach Abschluss der akuten Therapien beginnen und ein oder zwei Jahre oder mehr dauern. Du musst nichts von heute auf morgen entscheiden. Aber bleibe auf Deinem Weg zu einem zufriedenen Leben.

Durch einen Schicksalsschlag werden Paar entweder getrennt, oder sie kommen näher zusammen. Es bleibt nicht, wie es war. Viele trennen sich.

V
 
  • #13
Liebe FS,
das ist aus Deinem Post von November:
Er steht nicht zu mir und ich laufe eher so mit. Ich habe bei ihm keine Wertigkeit.
.......... Ich bin ratlos. Soll ich gehen ?
Das liest sich für mich nicht so, als ob es sich dabei lediglich um eine flüchtige Bekanntschaft gehandelt hätte. Auch wenn Du das hiermit gerne anders darstellen würdest:
Diesen sogenannten Freund, der ein Überpapa ist, habe ich abgewiesen. Er kam auf mich zu.
Sieh Deine Krankheit als Chance, in Deinem Leben endlich für klare Verhältnisse zu sorgen. Das sich Dein (Noch)-Ehemann um Dich nicht ausreichend kümmert, hat sicherlich Gründe.
Und wenn überhaupt wieder, dann einen Mann, der frei ist.
Und nicht so was wie : mit der Ex befreundet, Doppelleben, Polyamorie, Mingle usw.
Du selbst erfüllst nicht im Mindesten die Ansprüche, die Du an Andere stellst. Vielleicht wäre das für Dich mal ein Denkansatz.
Für Deine Genesung wünsche ich Dir alles Gute.
 
  • #14
Ich danke Euch für die Antworten.
Der Mann kam auf mich zu. Es war wohltuend wie er sich um mich gekümmert hatte. Küssen, Sex und Zärtlichkeiten gab es nicht. Untergehakt hatte ich mich öfter, weil ich sehr wackelig auf den Beinen war nach der Op. Mein Mann hat sich kaum um mich gekümmert.
Der Mann und ich hatten gute Gespräche. Eine Angehörige von ihm war auch erkrankt. Und er hatte sich drum gekümmert.
Ich war froh, dass er da war.
Mit seinen Kindern ist da einen Affenliebe. Das ist mir zuviel.
Von vornerein war für mich klar, dass ich erst eine neue Beziehung eingehe, wenn ich alles geregelt habe.
Aber sein Getue mit seinen Kindern hörte nicht auf.
Und wieder keine Wertigkeit zu haben, wenn seine Kinder oder Verwandten da sind, wollte ich nicht.
Da habe ihm gesagt ,dass ich alleine bleibe. Und mir woanders Hilfe holen werde. Angebote habe ich genug.
 
  • #15
Natürlich brauch man Unterstützung. Keine Frage. Wenn man arbeiten muss kann man leider nicht jeden Tag kommen. Selbst ein Selbstständiger nicht. Weiß nicht was er arbeitet. Aber was soll er bitte machen wenn er einen wichtigen Auftrag hat. Im Krankenhaus gibt es ja auch Besuchszeiten.

Trotzdem würde ich natürlich so oft wie möglich versuchen meine Frau zu besuchen. Wenn er allerdings gar nicht erreichbar ist ist das natürlich ein Nogo.
 
  • #16
Zunächst wünsche ich dir, dass du auf dem Weg der Genesung Fortschritte machst und wieder gesund wirst.
Dann möchte ich dir aus der Sicht eines Angehörigen schreiben, dass es auch mit der Gesundheit und den Gedanken der Familie so einiges anstellt, wenn eine solche Krankheit zuschlägt. Mein Vater war sehr krank - und für mich war es fast unerträglich, zu sehen, wie mein starker Vater immer weniger wurde, hilflos und unter Schmerzen litt. Ja, auch ich musste die Kraft tanken, um für ihn und meine Mutter der starke Sohn zu sein, der fast alles im Griff hat. Sehr dankbar war ich für meinen Bruder, der mir ermöglicht hat, dass auch ich mal einen Tag Auszeit nehmen konnte.
Zu den anderen Dingen - auch Selbständige haben einen Arbeitsrythmus. Und vielleicht lacht ihr beiden schallend über seine Beichte, immer ein Nickerchen nach dem Essen zu halten ......
Auf der anderen Seite - bei euch scheint der Wurm drin zu sein. Und den hat nicht nur er gefüttert.
Aber zuerst wirst du wieder gesund - dann folgt der Rest. Also - volle Kraft für die Genesung. Denn ohne Gesundheit ist alles andere nur Nebensache. Viel Glück