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Gast

  • #1

Bei potentieller Beziehungsbereitschaft nicht in die private KV?

Hallo liebe Forengemeinschaft,

bei mir steht derzeit wieder einmal die Entscheidung an, ob ich mich nicht privat krankenversichere (bisher Pflichtversichert). Jetzt hat mir ein unabhängiger Versicherungsberater gesagt, falls ggf. doch noch Frau und Kinder in mein Leben treten würden, wäre es besser als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen KV zu verbleiben. Die private KV wäre für mich als gesunder Single zwar viel günstiger, aber bei Familie würde sich das dramatisch ändern ...

Blöde Situation, soll ich mich jetzt tatsächlich ein für allemal entscheiden ob ich noch Familie will? So was lässt sich doch nicht planen, vielleicht verliebe ich mich, vielleicht aber auch nicht ... Sind die heutigen aktiven Frauen nicht eh alle selbst versichert und können diese Versicherung auch während der Babypause nutzen?

m/45


<Mod. Bitte beachten Sie, dass hier keine Versicherungsberatung stattfindet oder die Vor- und Nachteile der einzelnen Versicherungsformen bewertet werden können. Sie erhalten Laienmeinungen. Für eine fundierte Beratung wenden Sie sich bitte an Fachleute.>
 
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Gast

  • #2
Hallo FS,

Dein Versicherungsberater hat grundsätzlich schon recht, zumal die Beiträge "im Alter" tatsächlich, trotz Rücklage, empfindlich ansteigen. Solltest Du heiraten (was ich Dir natürlich wünsche) und Deine Frau doch eine längere Babypause einlegen und umständehalber gesetzlich freiwillig versichert bleiben (Du jedoch privat bist), dann berechnet die gesetzliche Kasse den Beitrag Deiner Frau tatsächlich nach Deinem Einkommen (war bei mir und meinem Exmann so), wenn Deine "zukünftige" Frau dann doch erstmal nicht berufstätig sein sollte. Das kann dann ganz schön happig sein.
Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich gesetzlich versichert bleiben und mich lieber zusätzlich, nach meinen Bedürfnissen versichern. Ich bin heute selbst Privat versichert und sehe kaum noch Vorteile darin.
Ich finde es aber toll, dass Du Dir solche Gedanken machst :)
 
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Gast

  • #3
Bleibe bloss in der gesetzlichen KV. Egal ob du noch Familie bekommst oder nicht, später, wenn du alt bist zahlst du dich in der PKV dumm und dämmlich.

Fraglich ist natürlich, warum du noch keine Familie hast.

Fraglich ist auch, was du machst, wenn die Kindesmutter und Ehefrau aus welchen Gründen auch immer nicht mehr berufstätig sein kann. Dann kann es auch Probleme geben.

Übrigens, im Internet gibt es dazu wirklich gut Infos, wie und welcher Konstallation eine PVK oder eine GKV besser ist.

w 49
 
  • #4
Der Berater hat Recht. Informiere Dich zudem einmal, was im Alter an Beiträgen auf Dich zukommen kann- da zahlen manche Menschen dann Beiträge, die ihnen die Luft abschnüren.
 
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Gast

  • #5
Sind die heutigen aktiven Frauen nicht eh alle selbst versichert und können diese Versicherung auch während der Babypause nutzen?

m/45
Wenn du nicht verheiratet ist und die Frau gesetzlich versichert, kann sie die Kinder über sich versichern lassen.
Wenn ihr verheiratet seid, läuft es trotz ihrer gesetzlichen Versicherung über deine private KV, bzw. müssen die Kinder dann extra privat versichert werden, was pro Kind so 45-55 Euro/Mo kostet.
Die Frau hat natürlich ihre eigene Versicherung, wenn du privat versichert bist.

w,40
 
  • #6
Als gesunder Singlemann ist die Private KV für dich derzeit günstiger.
Als Familienvater mit Ehefrau und Kind(ern) trumpft die Gesetzliche KV mit der Familienversicherung.

Was mich jedoch stutzig macht: Du bist schon 45 Jahre alt. Wenn du in einer guten PKV in einem hochwertigen Tarif unterkommen möchtest, dann dürfte die Beitragsersparnis für dich gar soooo herausragend sein. Stellt sich noch die Frage, ob du selbständig oder angestellt bist. Ich sehe die Problematik eher in deinem Eintrittsalter. Und warum steht das Thema Private Krankenversicherung jetzt bei dir an? Drei Wochen nach Einführung der teuren Unisex-Tarife?

Du musst dich jetzt anhand der Versicherung nicht festlegen, dass du niemals eine Ehe eingehen wirst. Bedenke: Du kannst nur den Jetzt-Zustand absichern. Alles andere wäre doch zu hypothetisch. Bist du denn in einer festen Partnerschaft? Wie sind die Zunkunftspläne? Möchtest du heiraten und Kinder haben?

Wenn du eine Ehe mit einer berufstätigen Frau anstrebst, dann ist davon auszugehen, dass sie über ihren Arbeitgeber krankenversichert ist. Ob freiwillig oder gesetzlich dürfte für dich keinen Unterschied darstellen.

Dennoch gibt es dramatische Unterschiede für Frauen zwischen den Leistungen der GKV und PKV. Besonders in der Schwangerschaft und im Mutterschutz/Elternzeit. Eine berufstätige Frau, deren Verdienst über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, wird sich entsprechend beraten lassen und ihre Wahl dahingehend treffen.

Ob das für dich jetzt bei der Wahl deiner KV eine Rolle spielt, musst du entscheiden. Kalkuliere das Szenario mit deinem Versicherungsberater konkret durch.

Wenn du dir danach noch unsicher bist, bleib gesetzlich versichert und mache eine gescheite Zusatzversicherung für die Leistungspunkte, die dir wichtig sind.
 
  • #7
Tja, dumm geleufen.

Nun, Du kannst jetzt Dein Leben nach einer vielleicht mal eventuell eintretenden Lage einrichten (und diese Lage ist nicht mehr sonderlich wahrscheinlich) oder eben erstmal leben wie Du es für richtig hälst.

Ach ja, und glaub nicht jeden Blödsinn der durchs Internet geistert- die Beiträge im Alter steigen nicht so exorbitant an, dafür gibts die vorgeschriebenen Rückstellungen plus die Möglichkeit i´m Alter in einen Basistarif zu wechseln (der dann natürlich auch keine Erweiterten Leistungen enthält).

Klar ist, wenn Du Kinder hast (was wie gesagt wohl eher unwahrscheinlich sein dürfte) sind diese Automatisch auch privat, selbst wenn Deine Frau auch arbeitet und eine eigene KV hat.

Und ich würde in die rechnung nicht nur die Beiträge sondern auch die Leistungen einfliessen lassen- ist vor allem nicht ganz unwichtig wenns um grössere Sachen geht. Da ist einfach privat die Medizinische Betreuung besser.
 
  • #8
Lieber FS

Eine gute, wichtige und nicht leicht zu beantwortende Frage. Hier gilt es abzuwägen, Parameter dabei: Leistung und Kosten.

1. Bei den Leistungen wirst du bei der PV mehr erhalte: Chefarztbehandlung, weniger Wartezeit in Privatpraxen etc. Das kannst du ja alles im Leistungskatalog nachlesen. Wenn du kerngesund bist, wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt in die PV zu wechseln, weil dann die Beiträge noch ok sind.
2. Kosten: Wenn du z.B. chronische Krankheiten, Übergewicht o.ä. hast, werden die Beiträge höher sein. Je später der Einstieg in die PV, desto teurer.

Also: wenn du gesund bist und nicht vorhast, eine Familie zu gründen, könnte die PV die bessere Alternative sein.

Kosten: günstiger wird auf jeden Fall die KV, wenn du noch Familie möchtest und die Frau eine Auszeit nimmt. Dann kannst du in der KV alle günstig familienversichern. In der Regel hat mal als freiwillig Versicherter in der KV auch bessere Leistungen. Zusatzversicherung kann man für Einzel-oder Zweibettzimmer machen. Arztpraxen haben i.d.R. Einen Vermerk in der Kartei, wenn Patienten freiwillig versichert sind und berücksichtigen das.

Vielleicht hilft dir auch dieser Beitrag bei deiner Entscheidung weiter:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/krankenversicherung-gesetzlich-oder-privat-1625115.html

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!
 
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  • #9
Oh je! Ob die Frage hier wirkllich richtig plaziert ist....!?
Bei den bereits getätigten Beiträgen sind schon einige fachliche Fehler dabei.

Die PKV war noch NIE eine Instrument um Beiträge zu sparen und wird es auch nie werden!

Es geht hier um 2 verschiedene Systeme, wo bei die Leistung im Vordergrund steht (stehen sollte).

Das die Beiträge im Alter teurer sind als in der GKV ist so auch nicht richtig! Ich kenne 70 jährige Frauen, die für ihre PKV gerade mal 300€ zahlen. Und dann muss man mal schauen, was GKV versicherte Rentner heute bezahlen müssen... in den 80er Jahren waren sie noch beitragsfrei in der GKV versichert...
Des Weiteren würdest Du auch bei der PKV im Rentenalter einen Zuschuss der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen.

Kinder wären nicht automatisch PKV versichert, aber wer seine Kinder leibt, sollte dies schon wegen der medizinischen Versorgung machen und sich freuen, dass die Kinder die Möglichkeit haben!

Ich kann Dir nur raten dich hier bei einem unabhängigen Makler beraten zu lassen, der sich auf das Thema Personenversicherung spezialisiert hat.
 
  • #10
In der Privaten musst Du für jedes Kind extra zahlen- in der Gesetzlichen sind sie genau dann kostenlos mitversichert, wenn beide Eltern gesetzlich versichert sind. Mit vier Kindern habe ich auch schon überlegt, wieder zurückzuwechseln... das ist aber nur
a) unter bestimmten Einkommensverhältnissen überhaupt möglich, und
b) dann, wenn der Partner eben (in Deutschland!) gesetzlich versichert oder von Dir wieder geschieden ist.
 
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Gast

  • #11
Bleib bei der gesetzlichen KK, egal ob du eine Frau hast oder nicht.
Ich bin Beamtin und daher in der PV, bei mir war das keine Frage. Mein Mann ist dann auch zur PV gewechselt, weil das Kind ja bei mir privat mitversichert war. Aber wir merken beide, dass die PV immer höher steigen und man hat keine Chance mehr, da nochmal zu wechseln. Bei mir geht es durch die Beihilfe noch, da ich nur zu 50 % versichert sein muss und dann als Rentner noch weniger. Aber mein Mann merkt es schon gewaltig. Er hat es schon bereut.
Du bist mit 45 ja auch nicht mehr so jung, dass es sich wirklich noch lohnt, in 10 Jahren bist du im besten Alter für die ersten Wehwehchen und dann schlägt die PV auch mit den Beiträgen zu. Und was ist dann, wenn du Rentner wirst? Dann tut es richtig weh.
Einem Bekannten ist es außerdem noch passiert, dass er eine uralte Krankheit einfach vergessen hatte und bei eine späteren Krankheit wurde das dann erkannt und die PV hat die Zahlungen verweigert. Das passiert dir bei deiner jetzigen KK nicht.
Also denk an morgen und nicht nur an heute. Familie oder nicht Familie sollte hier nicht die Frage sein.
Wenn du außerdem glaubst, dass man als PV besser gestellt ist - das war mal. Der einzige Vorteil ist, dass man schneller einen Termin bekommt und dass manche Ärzte nur noch Privatpatienten nehmen. Aber sowohl qualitativ noch kostentechnisch ist da kein Unterschied mehr. Auch die PV ziert sich immer öfter beim Zahlen.
 
  • #12
Hallo FS,

ich rate Dir, in der GKV zu bleiben. Du kannst für bestimmte Dinge (z.B. Zahnversorgung, Brille, Krankenhaus etc.) zu günstigen Konditionen eine private Zusatzversicherung abschließen, wenn Du das möchtest.

Die Kostenentwicklung (kontinuierlich steigende Beiträge), die in der privaten Krankeknversicherung mit steigendem Lebensalter auf Dich zukommen, dürften enorm sein. Sei Dir bewusst, dass ein Wechsel von der PKV in die GKV in der Regel nicht mehr bzw. nur unter bestimmten, erschwerten Bedingungen möglich ist.

Lasse Dich ggf. von einem Vertreter jeweils der GKV und der PKV beraten und bilde Dir dann eine Meinung.

Ich hätte selbst (w/59) in den vergangenen 2 Jahrzehnten enorm viel Geld sparen können, indem ich zur PKV gewechselt wäre. Habe dies angesichts der steigenden Beiträge, die prognostiziert werden, im Alter jedoch nicht gemacht und bin heute froh darüber!
 
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Gast

  • #13
Wenn du nicht verheiratet ist und die Frau gesetzlich versichert, kann sie die Kinder über sich versichern lassen.
Wenn ihr verheiratet seid, läuft es trotz ihrer gesetzlichen Versicherung über deine private KV, bzw. müssen die Kinder dann extra privat versichert werden, was pro Kind so 45-55 Euro/Mo kostet.
Jedoch nur, wenn der privat Versicherte mehr verdient als der gesetzlich Versicherte. Die Kinder laufen immer über den, der mehr verdient.

Im Prinzip werden hier ja zwei Szenarien gemalt die gegen die PV abschrecken sollen.

1. Die Kosten, falls Kinder im Spiel sind.
Das ist natürlich nur der Fall wenn ihr a) verheiratet seid und b) wenn du mehr als deine Partnerin verdienst.

2. Die Kosten im Alter würden horrend steigen.
Diese Aussage ist auch althergebracht. Die Kosten steigen ähnlich der in der GV. Jede PV ist verpflichtet einen Grundtarif anzubieten, der von der Leistung- und Kostenstruktur der GV gleichgestellt ist. Wenn jemand die Mehrleistungen einer PV nimmt, muss er natürlich auch mehr zahlen.

Somit bleibt ein Unterschied der wirklich zu bedenken ist. Die GV berechnet nach Einkommen und schlägt dabei kräftig zu. Die PV berechnet pauschal und ist bei mehr Leistung zu ca. 40% zu bekommen. Wenn man nun die Diff. anspart, hat man im Alter genügend übrig um die PV zu bezahlen.

Ich weiß wovon ich rede. Ich bin in der PV (20 Jahre), meine Ex war in der GV, wir haben ein Kind. Ich kenne diese Situation und habe keine schlaflosen Nächte. Seit 12/2011 bin ich in ärztlicher Behandlung, seit 12/2012 im Krankenhaus und bin BU. Das was ich an Leistung und Geld bekomme, ist bei der GV nie zu realisieren. Meine PV kostet mich ca. 400,-/Monat. Die GV hätte aktuell von mir 900,- haben wollen.

Also bitte nicht pauschal die PV verteufeln. Man sollte es sich vorher durchrechnen.
 
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  • #14
Vorsicht! In einigen Beiträgen gab es fachlich falsche Aussagen und Halbwissen, die aus persönlichen Erfahrungen oder Hören-Sagen resultieren.

Nur weil XY die Erfahrung gemacht hat, muss es nicht auf dich und deine Situation anzuwenden sein. Du scheinst ja auch eher daran interessiert zu sein, wie sich der Familienstand auswirkt.

Wer sich im Alter in der Privaten KV dumm und dämlich zahlt, wie hier schon gepostet wurde, der hat vorher jahrelang etwas falsch gemacht!

Lass dich anhand deiner persönlichen Situation beraten. Gerne auch von einem neutralen Honorarberater.

m
 
G

Gast

  • #15
Ich zB kenne einen Mann, der nur über seine Exfrau versichert war. Der Mann hat hat schwarz gearbeitet und es lief alles über seine Frau. Nun hat sich seine Frau scheiden lassen und er steht nicht versichert da. Nun sucht er eine Frau, bei der er sich wieder versichern kann..
Nachdem ich solche Spielchen kennengelernt habe, bin ich der Meinung, eine normale KV ist das Beste, da ist man niemandem, auch nicht seinem Partner- von dem man sich vielleicht wieder trennt- etwas schuldig.
w,40
 
G

Gast

  • #16
Vorsicht! In einigen Beiträgen gab es fachlich falsche Aussagen und Halbwissen, die aus persönlichen Erfahrungen oder Hören-Sagen resultieren.

Nur weil XY die Erfahrung gemacht hat, muss es nicht auf dich und deine Situation anzuwenden sein. Du scheinst ja auch eher daran interessiert zu sein, wie sich der Familienstand auswirkt.

Wer sich im Alter in der Privaten KV dumm und dämlich zahlt, wie hier schon gepostet wurde, der hat vorher jahrelang etwas falsch gemacht!

Lass dich anhand deiner persönlichen Situation beraten. Gerne auch von einem neutralen Honorarberater.

m
Sind dann wohl die meisten.
Wie auch immer.
Die PKV, ist noch viel stärker auf neue, junge Einzahler angewiesen, als die gesetzliche KV.
Da wo weniger einzahlen dürfen eben auch weniger schwerer krank werden, damit es noch für alle finanzierbar bleibt.
 
G

Gast

  • #17
Hier der FS.

Vielen Dank bisher schon mal für die rege und interessante Diskussion meiner Frage.

Die ep-Mod. darf ich beruhigen, ich nehme selbstverständlich auch versicherungsfachmännischen Rat für meine Entscheidung in Anspruch. An anderer Stelle werden ja hier auch Fragen der Immobilieninvestition diskutiert. Mich interessieren auch die "Laienmeinungen" und ich denke entsprechende Themen an der Schnittstelle zwischen Single-Leben und etwaiger Familie sind hier doch von allgemeinen Interesse.

Einige haben gefragt, wie es kommt, dass die Entscheidung jetzt wieder ansteht, dass ist leicht erklärt. Als ich vor Jahren als Angestellter schon mal über die Bemessungsgrenze kam, blieb ich zunächst freiwillig gesetzlich versichert, denn ich wusste, dass ich irgendwann mich als Freiberufler selbständig machen wollte und wollte zunächst einfach warten bis sich alles etabliert hat. Dann bekam ich irgendwann ein sehr interessantes Angebot im öffentlichen Sektor, dass trotz niedriger Einstiegseingruppierung annahm, da ich mir recht sicher war, dass ich bald höher klettern würde. Ja und jetzt bekam ich eben zum Jahresanfang das Schreiben meines Arbeitgebers mit der Mitteilung des zukünftigen Jahresgehalts und der Bitte zu entscheiden, ob ich freiw. gesetzlich. oder privat versichert sein will. Und da das alles sehr sicher ist, dachte ich mir, ich könnte ja jetzt eine Beziehung beginnen. ;-)
 
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  • #18
Aus Solidarität sollte man immer in der gesetzlichen KV bleiben. Zumindestens ich halte es so.
 
  • #19
@17

Aus Solidarität sollte man immer in der gesetzlichen KV bleiben. Zumindestens ich halte es so.
Aus Solidarität zu wem? Es sollte Dir klar sein dass die privat Versicherten das komplette System Subventionieren. Ohne diese müssten mindestens die Hälfte der Arztpraxen dichtmachen weil die GKV-Sätze nicht Kostendeckend sind und schon gar keine 8-Jährige Ausbildung rechtfertigen.

Schau Dir mal an was ein Arzt mit eigener Praxis für eine 20-minütige Behandlung bekommt. Deiner Autowerkstatt zahlst Du einen höheren Stundenlohn!
 
  • #20
Zu diesem Thema kann ich nur sagen: die PKV wird einfach überschätzt!
Wir haben mit keinem GKV Versicherten solche Probleme, wenn es um Rechnungslegungen bzw. Bezahlung der Rechnungen geht, wie mit den sogenannten privat Versicherten.
Klar sind nicht alle so, aber wenn man es wirklich richtig machen will, sollte man sich einen richtig guten Versicherungsvertreter engagieren, der noch dazu Ahnung von seinem Geschäft hat und passende kluge Verträge stricken kann.
Ich kenne persönlich Mediziner, die Privatpatienten gar nicht mehr behandeln möchten, Notfälle mal ausgenommen. Wir hier bei uns behandeln die Privatpatienten trotzdem sie privat versichert sind und kommunizieren dieses auch in den meisten Fällen, denn es sind unbestreitbar ganz viele Vertreter unterwegs, die nur darauf aus sind, schnelles Geld zu generieren und sich später rar machen.
Du mußt selbst wissen, was du machst, aber alles, was du machst mit Überlegung und Vorsicht. Dabei sollte jedoch niemals eine potenzielle Familiengründung eine Rolle spielen, schon gar nicht mit 45. Und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, hier ist eine Menge Quatsch zu diesem Thema geschrieben worden!
 
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Gast

  • #21
bleibe in der GKV. alles andere wird irgendwann für dich sehr sehr teuer. (das sage ich nicht weil ich bei einer krankenkasse arbeite, aber wir bekommen täglich einige anfragen von privatversicherten die soooooooo gerne wieder in die GKV wollen)

und wenn du in der privaten nur den basis-tarif wählst, ist das im endeffekt schon jetzt teurer wie die GKV und die leistungen sind geringer.

wenn dein gehalt seh doch ist, kannst du auch mit der gesetztlichen krankenkasse gespräche führen und du bekommst geld zurückerstattet. es gibt sondertarife. auch hier lohnt sich ein vergleich.