• #62
Ich bin da bei Melissa. Alte Menschen ändern sich nur ganz selten. Und wenn, dann nur für die eigenen Kinder oder Enkel! Die Dame kam anscheinend 80 Jahre gut durchs Leben. Sie wird sich garantiert nicht für die ungeliebte Schwiegertochter ändern. Das würde sie nur tun, wenn ihr Sohn Stress machen würde oder Enkel involviert wären, die sie aufgrund ihres Verhaltens nicht sehen dürfte. Ist aber beides nicht der Fall. Ergebnis: Sie bleibt so, ihr ist es sogar ganz Recht, dass die FS wegbleibt, dann hat sie ihren Sohn ganz für sich.
Ich hab auch nie gesagt, dass sie sich ändern. Je älter, desto weniger! 🙏 Das ändert aber nichts daran, dass sie sich Jüngeren gegenüber genauso zu benehmen haben wie umgekehrt - und deshalb ohne schlechtes Gewissen gemieden werden können, wenn sie es eben nicht tun! 😉
 
  • #63
Das ist genau meine Meinung. Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern. Ich wurde so erzogen, dass man Respekt vor älteren haben soll. Ich mache das aber nicht. Ich behandle jeden gleich mit dem gleichen Respekt. Natürlich nur so lange er sich dementsprechend benimmt. Ich könnte es ja verstehen wenn ein älterer eine Krankheit hat und sich deshalb psychisch angeschlagen ist. In dem Fall kann derjenige natürlich nichts dafür. Ansonsten erwarte ich, dass sie andere respektvoll behandeln.
Genau, bei Demenz o.ä. ist es natürlich was anderes. Gilt aber auch für Jüngere mit Krankheit. Viele Ältere meinen aber, dass sie sich allein des Alters wegen mehr herausnehmen dürfen (Nachkriegsgeneration). Das ist absoluter Schwachsinn.
 
  • #64
Oh ich diskutiere nicht nur gerne, sondern sogar sehr gerne, ...
Das solltest du doch auch hier sehen, wie ich mit den Teilnehmer den
Meinungsaustausch diskutiere,
Ja, Deine Diskussion kennen wir. Das ist allerdings mehr ein Herausschreien der immer selben Sätze und weniger ein wirkliches oder sinnvolles Diskutieren, denn dazu gehört eine zumindest ganz kleine Portion Offenheit für die eventuelle anteilige Wahrheit der Argumente anderer.
Arbeite doch mal an Deinen S-Werten, v.a. an der Selbstkritik, Selbstrelativierung usw.
 
  • #65
🙏 Das ändert aber nichts daran, dass sie sich Jüngeren gegenüber genauso zu benehmen haben wie umgekehrt - und deshalb ohne schlechtes Gewissen gemieden werden können, wenn sie es eben nicht tun! 😉
Wir haben hier eine Mutter-Sohn-Beziehung, die problematisch erscheint, ich würde sie als toxisch bezeichnen. Der Sohn ist nicht in der Lage, sich zu lösen. Auch die FS hat zu dem Thema wohl ein Defizit. Da neutral auf die Schwiegermutter zuzugehen, könnte auch ein Problem sein.

Viele Mütter verarbeiten ihre eigenen Defizite an ihren Kindern, speziell an Söhnen. Mit „Benehmen“ hat das aus meiner Sicht wenig zu tun, es sind Muster und sicher zum Teil auch schwerwiegende Störungen, bei der Generation sogar noch Traumata aus der Kriegszeit. Dass die „vererbt“ werden, ist weit verbreitet. Deine Erwartung ist berechtigt, aber unrealistisch.

Wer 80 ist, verändert sich nicht mehr grundlegend, kann es nicht mehr. Erst recht nicht, wenn ein viel jüngerer Mensch meint, da eine Veränderung vorschreiben zu wollen.
 
  • #66
Ja, Deine Diskussion kennen wir. Das ist allerdings mehr ein Herausschreien der immer selben Sätze und weniger ein wirkliches oder sinnvolles Diskutieren, denn dazu gehört eine zumindest ganz kleine Portion Offenheit für die eventuelle anteilige Wahrheit der Argumente anderer.
Arbeite doch mal an Deinen S-Werten, v.a. an der Selbstkritik, Selbstrelativierung usw.
Liebe @Steinbock89 , ich bewundere deine Diskussionsfreudigkeit. Aber aus jahrelanger Erfahrung kann ich dir nur sagen: Arbeite dich nicht am Inspi ab. Das haben schon andere versucht. Alle deine Argumente hat er in all den Jhren schon hunderte Male zu lesen bekommen. Da hilft auf Dauer wirklich nur noch ignorieren und nicht mehr drauf eingehen, sonst läuftst du Gefahr, dasselbe zu machen wie er: Einfach immer das selbe erzählen. 😎
 
  • #67
Wir haben hier eine Mutter-Sohn-Beziehung, die problematisch erscheint, ich würde sie als toxisch bezeichnen. Der Sohn ist nicht in der Lage, sich zu lösen. Auch die FS hat zu dem Thema wohl ein Defizit. Da neutral auf die Schwiegermutter zuzugehen, könnte auch ein Problem sein.
Viele Mütter verarbeiten ihre eigenen Defizite an ihren Kindern, speziell an Söhnen. Mit „Benehmen“ hat das aus meiner Sicht wenig zu tun, es sind Muster und sicher zum Teil auch schwerwiegende Störungen, bei der Generation sogar noch Traumata aus der Kriegszeit. Dass die „vererbt“ werden, ist weit verbreitet. Deine Erwartung ist berechtigt, aber unrealistisch.
Wer 80 ist, verändert sich nicht mehr grundlegend, kann es nicht mehr. Erst recht nicht, wenn ein viel jüngerer Mensch meint, da eine Veränderung vorschreiben zu wollen.
Und noch einmal: Es geht nicht um Veränderung, sondern schlichtweg darum solche Menschen zu meiden. Erst recht wenn sie älter sind, da dort wenig bis keine Veränderung mehr zustande kommt. Da geht es auch nicht drum etwas runterzuschlucken, denn auch das ist nicht gesund. Du scheinst meinen Post nicht richtig gelesen zu haben.
Toxizität kann sich bei entspr. Charaktervoraussetzungen aus der Ursprungsbeziehung (Mutter-Sohn) auf andere (z.B. Parrnerschaft) übertragen. Da sehe ich eher das Problem, denn der Mann positioniert sich nicht, genauso wenig wie die Frau/FS.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #68
Das hab ich weiter oben schon erklärt. Zum einen weil wir es erst vor ca. 1-2 Jahren gemerkt haben und zum anderen, weil wir bis jetzt noch keine leistbare Wohnung/Haus gefunden haben.

Zu zweit mit zwei Einkommen nicht nachvollziehbar. Da passt der Anspruch nicht.
Ihr hättet eine Wohnung, wenn ihr wollt.

Vor allem, wenn der Leidensdruck unter den narzisstischen Müttern so groß ist, wie ihr behauptet.
Euch fehlt es an Rückgrat und die Bequemlichkeit ist wichtiger.

Du versuchst jetzt über den Geburtstag hintenherum zu agieren.

Die Einladung Deiner Eltern geht Dich nichts an. Du entscheidest ob Du hingehen willst.

M, 56
 
  • #69
An deiner Stelle würde ich mir mit dem Partner eine gemeinsame Wohnung suchen, die von beiden Eltern weiter entfernt ist (mind. 50 km). Gerade für deinen Partner ist es wichtig, dass er sich abnabelt.

Wenn ihr beide VZ arbeitet und seine Eigentumswohnung vermietet, bekommt ihr überall was. Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe 😉.

Den Kontakt zu seinen Eltern würde ich nicht abbrechen, aber stark reduzieren.
 
  • #70
Hallo Sunny83,

selbst über 10 Jahre in einer toxischen Beziehung gefangen gewesen, kann ich Deine Schilderung nachvollziehen. Auch mir ist erst sehr bzw. zu spät bewußt geworden (ich wurde von einer befreundeten Psychologin quasi mit der Nase darauf gestoßen, daß ich es mit einer Bilderbuchnarzißtin zu tun hatte – bis dato hatte sie ganz banal für eine Zicke gehalten…) Ich habe mich dann sehr konsequent davon befreit - nicht einfach, aber eine der besten meiner bisherigen Entscheidungen überhaupt. :)

Unter der Voraussetzung, daß Dein Freund dies mitträgt (!), sähe mein Rat an Dich wie folgt aus:

Die beste Verhaltensweise ist eine sehr simple, die Du dann aber konsequent durchhalten mußt: Abstand! Ich würde am Geburtstag nicht teilnehmen und es Deiner Schwiegermutter damit erklären, daß Du nichts gegen sie hast und es sich nicht gegen sie richtet, es für Euch beide aber, nachdem sie offenbar ein Problem mit Dir hat, das beste sei, wenn Ihr den Kontakt auf das absolut notwendige Minimum reduziert. Deinen Eltern würde ich es genauso erklären und ihnen freistellen, am Geburtstag teilzunehmen. Im Wissen, daß Du nicht teilnehmen wirst, werden sie es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht tun. Damit wärst Du aus der ganzen Sache raus.

Aber: Deine Schwiegermutter wird dies als Affront empfinden und auch unmißverständlich so kommunizieren (=>Schuldumkehr!). Diese Hürde mußt Du nehmen.

Zieh Dir eine Teflonjacke an und laß es an Dir abperlen! Auf diese und alle weiteren Sticheleien Deiner künftigen Schwiegermutter solltest Du dann überhaupt nicht mehr reagieren und sie einfach ins Leere laufen lassen. (googeln: Grey rock-Strategie). Da Du im Wohnort Deines Freundes wahrscheinlich unbekannt sein dürftest, kann Dir ihr Gerede über Dich doch ziemlich egal sein. Die Treffen mit Deinem Freund könntet Ihr überwiegend bei Dir organisieren, bis ihr eine Lösung für das Wohnungsproblem gefunden habt.

Wohlgemerkt: Dein Freund muß es mittragen. Wenn er damit ein Problem hat, wird es schwierig…

Und, wie auch Toscamore schon rät: Untenbleiben! Die größte Befriedigung, die Du solchen Charakteren geben kannst, ist es, auf ihre Sticheleien anzuspringen. Daraus beziehen sie ihre Energie und die Selbstbestätigung ihres potentiell schwachen Egos. Ohne diesen Input verlieren sie irgendwann das Interesse und suchen sich dankbarere Opfer.

Sollte es sich bei Deiner Schwiegermutter in spe wirklich um eine Narzißtin handeln, ist leider (!) jeder Versuch eines gütlichen Miteinanders aussichtslos und wird darin enden, daß Du Dich aufreibst.

Alles Gute

Alpha centauri
 
  • #71
Und noch einmal: Es geht nicht um Veränderung, sondern schlichtweg darum solche Menschen zu meiden. Erst recht wenn sie älter sind, da dort wenig bis keine Veränderung mehr zustande kommt.
Älteren Menschen fehlt der regelmäßige Austausch, die Herausforderungen des Alltags mit Kindern, gelernte Rücksichtnahme. Als Berufstätige fällt uns schwer, da wir täglich mit Nachrichten, Kindern, Freunde, Haushalt, Hobby gefordert sind, wie es im Alter ist, wenn Kinder wegziehen, Freunde, Familie gestorben sind, die Gesundheit nachlässt und man langsam im Denken wird, im rechnen und schlecht mehr Zusammenhänge herstellen kann, durch fehlende Hobbys (weil körperlich eingeschränkt) und zunehmende Einsamkeit wird, auch Vergesslichkeit, fehlen Menschen als Widerpart, Austausch, Gesprächspartner und darin auch als Spiegel und Resonanz, was sich auch im Verhalten widerspiegelt. Man verlernt mitunter den Umgang mit Menschen, wird umso weniger Kontakt, umso weniger sozialverträglich. Wer mit vereinsamen Menschen zu tun hat, merkt dass sie mitunter komisch werden, seltsame Verhaltensweisen annehmen und halt etwas verschroben werden, eben weil der tägliche umfängliche und umfassende Kontakt fehlt, auch jemand, der sich traut Widerworte zu geben oder auch der älteren Person den Kopf wäscht, auch Nein sagt und dazu steht. Das hat mal eine 2 jährige bei ihrer Oma gebracht. Im ersten Moment war die Oma verärgert, aber durch Gespräche der Eltern schnell beruhigt. Dieser Generationenaustausch fehlt und auch der regelmäßige Austausch mit Älteren, ebenso die Kommunikation auf ihrer Ebene, weil es ist nunmal Altersbedingt langsames Denken, langsames Erfassen, langsames Lernen von Neuem, langsames Begreifen und Altersstarrsinn; darauf muss man eingehen können und nicht von einem mitten im Berufsleben 100% von der Gesellschaft geforderten gesunden Menschen auf Alte Menschen schließen. Und klar fordern viele ältere Sonderbehandlung, sei es drum, jeder hätte doch gerne etwas mehr Aufmerksamkeit. Und ältere haben davon schon weniger, als andere. Ich habe vor ein paar Tagen einen Rollstuhlfahrer erlebt, der auf seine Rampe bestand. Der Höhenunterschied betrug 5 cm, ging abschüssig, die Frage ist jedoch nicht, ob ich der Meinung wäre, man der stellt sich aber jetzt an, sondern er allein, sein Empfinden bei diesen 5 cm im Rollstuhl. Und so mag auch das Verhalten uns bei Älteren seltsam und schräg anmuten, aber wenn es den älteren Orientierung, Sicherheit und auch Aufmerksamkeit ihrer Person sichert, warum nicht tolerieren.
...
 
  • #72
...
Mir ist noch der Spruch bekannt, Ältere entwickeln sich zum Kleinkind zurück, umso mehr Lebensjahrzehnte, nicht nur Brüchigkeit des Körpers, auch zunehmend mental, und bei Kindern und Heranwachsenden haben wir Verständnis und Toleranz, weil die Jugend lernt noch, aber die Alten, welche auch täglich neu lernen müssen, um nicht zu vergessen und erlerntes Verhalten nicht wieder zu verlernen, sollten gemieden werden? So generell sehe ich das nicht, nur wenn man so gar nicht mit der Person warm wird und überhaupt nicht klar kommt, kann man sie meiden.
Ich liebe meine alten Eltern und ich sehe ihre Einschränkungen, das Reden klappt nicht mehr so flüssig wie früher, auch haben sie auch etwas verschrobene Eigenheiten angenommen, sind schwieriger/empfindlicher geworden; doch Geburtstage würde ich feiern, gerade auch die letzten Jahre. Wenn die FSin die Nachrede der Schwiegermutter stört, kann sie doch mit ihr offen das Gespräch suchen, aber dies nicht gerade an deren Geburtstag.
 
  • #73
So eine Schwiegermutter hatte ich auch, ja und, geht man eben nicht so oft hin. Von meiner Schwiegermutter wollte ich nichts, sondern von ihrem Sohn. Lass sie doch reden, wenn sie wirklich so ist wie du sie beschreibst, haben auch schon andere in ihrem Umfeld die gleichen Erfahrungen gemacht und können das einschätzen. Ich kann diese ganzen Begriffe auch nicht mehr hören wie toxisch , nazistisch, übergriffig etc. Früher waren die Leute etwas komisch und man hat sich weniger damit abgegeben und fertig. Wenn sie deinen Partner so behandelt dann auch nur weil er sie lässt. Bißchen mehr A...h in der Hose würde ihm nicht schaden.
 
  • #74
Also die FS kann nicht bis zu dem 80sten ausgezogen sein...hilft gerade nicht.

Vielleicht hilft der Gedanke:
Demenz startet mit Verlust der Emphatie.
Es nicht mehr so persönlich und toxisch zu sehen...kann innerlich den Druck nehmen.

Denn egal was ihr macht...mindestens eine Seite wird gift und galle sprühen

Ich würde es wohl machen...mit der Einladung und zuschlauen, wer überlebt
Es ist ja nicht Dein Geburtstag

Vielleicht stellt ihr nen Fluchtwagen vor die Tür
 
  • #76
a, Deine Diskussion kennen wir. Das ist allerdings mehr ein Herausschreien der immer selben Sätze und weniger ein wirkliches oder sinnvolles Diskutieren, denn dazu gehört eine zumindest ganz kleine Portion Offenheit für die eventuelle anteilige Wahrheit der Argumente anderer.
Arbeite doch mal an Deinen S-Werten, v.a. an der Selbstkritik, Selbstrelativierung usw.
Schwach, aber passt! Nur Menschen, die verstehen, was die Ursachen für Verhaltensweisen sind, sind dankbar reflektierte Lebenserkenntnisse anderer lesen zu können!
 
  • #77
Da ist sie wieder meine -0,00 Toleranz.

Ich bin in einem Alter und habe das große Glück in einer Zeit und an einem Ort zu leben, in der und an dem es keinen Mensch auf dieser Erde gibt, solange ich mich wehren kann, der mich schlecht behandeln darf. Egal aus welchem Grund. Die ganze Diskussion über persönliche Disposition, wie Alter oder persönlicher Störung und Befindlichkeit, müssig und überflüssig. Noch extremer jegliche Erklärungs- und Verständisversuche.

Fast 100% dieser Menschen meide ich. Beim Rest klappe ich das Visier runter und dann wird es ungemütlich.

FS,

ich bin erstaunt wie wenig Du Dich um Dich selbst sorgst. Wenn die beiden Frauen Dir nicht gut tun, schieß sie in den Wind. Warum sorgst Du Dich um die Einladung Deiner Eltern? Soll sich doch die Mutter Deines Partners, liebe @frei danke für den Hinweis auf die "alte Frau", selbst drum kümmern. Genau, dass und einiges mehr, würde sie von mir zu hören bekommen. Hingehen schon gar nicht. Ich habe viel schöneres mit meiner endlichen Zeit vor.

Einer Frau im entsprechenden Alter, die sich am Dauerquerulieren ergötzte, habe ich gesagt:" Was sie sich so aufregen würde, der Tod regelt das!" (Visier) Alte Menschen haben keinen Welpenschutz, auch wenn sie sich zu oft so benehmen.

M52
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #78
Älteren Menschen fehlt der regelmäßige Austausch, die Herausforderungen des Alltags mit Kindern, gelernte Rücksichtnahme. Als Berufstätige fällt uns schwer, da wir täglich mit Nachrichten, Kindern, Freunde, Haushalt, Hobby gefordert sind, wie es im Alter ist, wenn Kinder wegziehen, Freunde, Familie gestorben sind, die Gesundheit nachlässt und man langsam im Denken wird, im rechnen und schlecht mehr Zusammenhänge herstellen kann, durch fehlende Hobbys (weil körperlich eingeschränkt) und zunehmende Einsamkeit wird, auch Vergesslichkeit, fehlen Menschen als Widerpart, Austausch, Gesprächspartner und darin auch als Spiegel und Resonanz, was sich auch im Verhalten widerspiegelt. Man verlernt mitunter den Umgang mit Menschen, wird umso weniger Kontakt, umso weniger sozialverträglich. Wer mit vereinsamen Menschen zu tun hat, merkt dass sie mitunter komisch werden, seltsame Verhaltensweisen annehmen und halt etwas verschroben werden, eben weil der tägliche umfängliche und umfassende Kontakt fehlt, auch jemand, der sich traut Widerworte zu geben oder auch der älteren Person den Kopf wäscht, auch Nein sagt und dazu steht. Das hat mal eine 2 jährige bei ihrer Oma gebracht. Im ersten Moment war die Oma verärgert, aber durch Gespräche der Eltern schnell beruhigt. Dieser Generationenaustausch fehlt und auch der regelmäßige Austausch mit Älteren, ebenso die Kommunikation auf ihrer Ebene, weil es ist nunmal Altersbedingt langsames Denken, langsames Erfassen, langsames Lernen von Neuem, langsames Begreifen und Altersstarrsinn; darauf muss man eingehen können und nicht von einem mitten im Berufsleben 100% von der Gesellschaft geforderten gesunden Menschen auf Alte Menschen schließen. Und klar fordern viele ältere Sonderbehandlung, sei es drum, jeder hätte doch gerne etwas mehr Aufmerksamkeit. Und ältere haben davon schon weniger, als andere. Ich habe vor ein paar Tagen einen Rollstuhlfahrer erlebt, der auf seine Rampe bestand. Der Höhenunterschied betrug 5 cm, ging abschüssig, die Frage ist jedoch nicht, ob ich der Meinung wäre, man der stellt sich aber jetzt an, sondern er allein, sein Empfinden bei diesen 5 cm im Rollstuhl. Und so mag auch das Verhalten uns bei Älteren seltsam und schräg anmuten, aber wenn es den älteren Orientierung, Sicherheit und auch Aufmerksamkeit ihrer Person sichert, warum nicht tolerieren.
...
Danke für die unnötige Erklärung, aber sowohl durch meinen Beruf als auch durch meine Lebenserfahrung mag ich temporäre Querulanten, egal welchen Alters, deutlich von absolut verbiesterten Dulleköppen zu unterscheiden. 😄 Genau das sagt mein Text. Es sollte wichtig sein, dass das Alter keine Charakterar**** entschuldigt. Da braucht man nun mal keine Toleranz.
 
  • #79
Soll ich die Entscheidung nun meinen Eltern überlassen, ob sie kommen möchten oder nicht. Soll ich sie darüber informieren, dass die "Einladerin" schlecht über mich redet oder soll ich von Haus aus die Einladung meiner Eltern ablehnen? Was meint ihr?
Hallo @Sunny83,
haben sich die Wogen bei euch inzwischen geglättet und konntest du dich mit der Mutter von deinem Freund koordinieren, respektive deine Eltern mir ihr zusammenbringen?
 
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