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  • #1

Besser einen verheirateten Liebhaber, als gar keinen?

Eine geschiedene Bekannte, Mitte Vierzig, wird schon mehrjährig von einem verheirateten Mann "angegraben".
Die ganze Zeit hat sie sich nicht auf eine Affäre mit ihm eingelassen, obwohl sie eine starke Anziehung verspürte.

Jetzt hat sie ihre Meinung geändert, und erkannt, "dass sie gar keine feste Beziehung haben möchte. Ein guter Sexualpartner genügt, denn ihre Prioritäten im Leben wären anders gesetzt".

Ich war überfordert von dieser Situation und stelle mir und euch die Frage:
Ist dies Ausdruck von innerer Resignation und Hoffnungslosigkeit bei ihr?
Besser sich mit einen verheirateten Liebhaber abzufinden, als gar keinen mehr abzukriegen??

Wie handhabt ihr das so in lang anhaltenden Singlezeiten?
 
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  • #2
Wenn ich das gefühlsmässig gut händeln könnte, würde ich auch gerne einen Liebhaber haben.

Allerdings würde ich mich auf verheiratete Männer nicht einlasen. Das könnte ich mit meiner Moral nicht in Einklang bringen.

w 48
 
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  • #3
Ich sehe dass wie die #1. Ich hätte nichts gegen einen Liebhaber, könnte es aber höchstwahrscheinlich gefühlsmäßig nicht ertragen. Irgendwann verliebt man sich doch.
Abgesehen davon reicht mir "Nur-Sex" nicht. die Vorstellung, der Mann meldet sich 2 Wochen nicht, und kommt dann nur für eine Stunde vorbei um mit mir die Laken zu durchwühlen... nein das wäre nichts.

Ich will Liebe. Und wenn ich die nicht bekomme, dann wenigstens Zuneigung und eine bisschen Aufmerksamkeit- das muss auch in einer Affäre möglich sein. Sex ist schön und gut, aber ich möchte auch etwas unternehmen und nicht das Gefühl haben, nur auf meine Vagina reduziert zu werden

Solange Männer das nicht verstehen, werden sie es immer schwer haben, an gute Affären zu gelangen.

Und was den Ehemann angeht, bzw den Vergebenen: Früher wäre es moralisch ein Hinderniss gewesen, jetzt nicht mehr. Ich wurde sehr oft betrogen und sehe nicht ein, warum ich nicht mal diejenige sein soll, für die ein Mann fremdgeht. Ich möchte nicht immer nur das Opfer sein. Obwohl ich das ja auch dann irgendwann bin... denn der Mann "betrügt" mich ja auch mit seiner Frau. Und das könnte ich nicht ertragen ... dass er noch eine "andere" hat.
 
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  • #4
Ich finde das weder fair, weder sauber, weder anständig der Familie gegenüber.
Wer genug Achtung , Respekt und Anstand hat lässt dies von allein.
 
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  • #5
Eigentlich tönt es verlockend.
Bin mir aber sicher dass mir nach kurzer Zeit die Beziehung doch fehlen würde.
Mag sein, dass man aus der Not eine Tugend macht, aber ist nicht befriedigend.
 
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  • #6
Ich möchte keineswegs nur die Geliebte eines Mannes sein, egal ob er gebunden ist oder nicht, dafür bin ich mir (charakterlich und körperlich) zu schade! Ich möchte Sex nur in einer festen Partnerschaft mit der Erfüllung von eigenen Kindern sprich einer Familie! Nur Sex haben und das wars? Nur den Mann befriedigen ohne selbst eine eigene kleine Familie haben? Sorry, aber für so etwas gibt es Frauen aus dem Rotlichtmilieu!
Kein Ehemann, keine Kinder, keine Familie? Nein, nix für mich!
 
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  • #7
Als Opfer wird am dann nur noch wenn man sich eingebildet, dass der Liebhaber für einen die Ehefrau verlässt.
Nichts ist unmöglich, aber....
Für mich wäre es nichts. Bin ich mir zu schade dafür. Lieber bin ich schon seit 2 j. Single und kann mich im Spiegel immer noch betrachten.
w,46
 
  • #8
Das soll jede(r) mit sich selbst ausmachen, muss ja auch jede(r) selbst die Konsequenzen tragen, egal, ob die positiv oder negativ sind.

Für mich stünde so eine Krücke niemals zur Diskussion. Das wäre ja eine Bankrotterkärung an mich selbst und an alle meine Grundsätze.

Wofür? Um mich als Mensch zu zeigen, der ausschließlich seinen Trieben gehorcht? Diese zu beherrschen, das ist doch gerade Teil des Menschseins.

Allerdings scheine ich da wohl auch irgendwie begünstigt worden zu sein. Ich hatte und habe zu keiner Zeit besondere sexuelle Bedürfnissse, so lange kein Mann in meiner Umgebung auftaucht, der mir gefällt und den ich näher kennen lernen möchte. Bei mir ist also die Reihenfolge anders: Zuerst den Mann kennen lernen, feststellen, ob man zusammen passt und dann auch viel Spaß (und Bedürfnis) am Sex.
 
  • #9
ich denke, daß das situationsabhängig ist.

Es gibt Ehepaare, bei denen aus dem hier so oft betonten "nur" Sex überhaupt kein Sex mehr geworden ist, und die sich menschlich dennoch gut verstehen, gemeinsame Kinder haben und sich gemeinsam viel aufgebaut haben.
Und es gibt Frauen die schon eine Familie hatten (mit allen schönen und weniger schönen Seiten), Kinder haben und unter Umständen leben, die sehr angenehm sind.

Unter solchen Umständen ist ein verheirateter Liebhaber für ALLE eine win-win-Situation und die optimale Option!
Ganz ander sieht es dann aus, wenn die Geliebte alles daran setzt, die Familie zu zerstören ( damit sie sich nicht nur auf ihre Vagina reduziert fühlt!). Das ist tatächlich unmoralisch - obwohl es sich, wenn man nur heftig genug behauptet, daß es sich dabei um Liebe handelt - so wunderbar moralisch anhört.

Kurz gesagt, eine "anständige" Geliebte kann unbesorgt in den Spiegel sehen! ;-)
 
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  • #10
dass sie gar keine feste Beziehung haben möchte. Ein guter Sexualpartner genügt, denn ihre Prioritäten im Leben wären anders gesetzt...

...sprach die Füchsin, der die süßen Trauben zu hoch hingen, und begnügte sich mit dem Fallobst. Ich find's nur schade, daß jetzt irgendwo eine makellose Frucht von Stiel fault, während das Fallobst derweilen zu seinem (unverdienten) Vergnügen kommt.

Wenn sie sich ihr Leben ohne feste Partnerschaft einrichten will, nun ja, warum nicht. Aber ich sehe keine Veranlassung, sich den Sex dann ausgerechnet bei einem Treuebrecher zu holen.
 
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  • #11
Das ist Selbstbetrug. Irgendwann stellt man fest, dass man auch andere Bedürfnisse hat außer Sex.
Man möchte, dass der Partner sich zu einem öffentlich bekennt. Man hat irgendwann diese Heimlichkeiten satt. Was hat man übrigens von so einem Liebhaber außer ein paar Stunden Sex? Er fährt mit seiner Familie in den Urlaub und man sitzt zu Hause und ist betrübt. Dasselbe zu Weihnachten, zu Ostern, zu Pfingsten usw.
Die Geliebte fühlt sich nach gewisser Zeit noch schlechter als vorher. Dann lieber Single bleiben.
 
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  • #12
@siri 1

ich bezweifle sehr stark das Kinder, eine Win-Win Situation haben, wenn der Vater fremd geht.
Außerdem was ist bitteschön eine anständige Geliebte? Soll die Geliebt bevor sie sich mit dem Mann trifft, die Frau um Erlaubnis frag? Geschweige vielleicht noch davor treffen und kennenlernen?

Kein Mann, der sich eine Geliebte zulegt, wird die Wahrheit über seine Ehe sagen. Im Gegenteil das wird dann alles so hingestellt, das es keinen Sex mehr gibt, das die "böse" Frau ja nie Lust hat und das alles so langweilig ist im Ehebett,.....bla bla bla. Wer auf sowas reingefällt ist mehr als Naiv in meinen Augen.
 
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  • #13
meine Güte, sie ist halt einsam!
Lass ihr doch bitte ihren Spaß. Falls es schief geht, hat sie was daraus gelernt.

w40
 
  • #14
Warum keine langfristige Affaire. Ich kenne Frauen, die machen das genau so jahrelang und sind damit ganz zufrieden. Ich verurteile so ein Verhalten nicht, wenn die beiden damit glücklich sind. Die Geliebte braucht auch kein schlechtes Gewissen der Ehefrau gegenüber zu haben, das ist Sache des Mannes. Schlimm wird es bloß, wenn man irgendwann nur am Telefon sitzt und auf Anrufe wartet. Hat man aber seinen eigenen Bekanntenkreis und viele andere Interessen, dann sitzt man an Wochenenden und Feiertagen nicht alleine rum. Man verbringt ab und zu mal einen Kurzurlaub zusammen und Sockenwaschen fällt komplett weg. So eine Beziehung kann sehr lange gehen, da sie nie die Spannung verliert, nie vom Alltagstrott einegholt wird.
 
  • #15
Das wäre nichts für mich. Ich lege auf Nähe und Beziehung großen Wert. Klar ist es blöd jahrelang "auf dem Trockenen" zu sitzen, wenn sich die Singlephase hinzieht.
Aber ich glaube, hier birgt eine Affäre die Gefahr, daß man aufgibt zu suchen, die Ansprüche ins endlose schraubt, denn eigentlich ist man ja irgendwie versorgt und hat sich eingerichtet in der Bindungsvermeidung.
Ich war die so lange Single, daß ich über eine Affäre hätte nachdenken müssen.
Eine Affäre mit einem verheirateten Mann hat den großen Vorteil, daß daraus garantiert keine Bezeihung wird. Salopp geasgt: Den Typen hat man nicht unvermittelt an der Backe kleben. Ich finde so etwas allerdings nicht erstrebenswert, ich lebe ungern mit verstecken und lügen.
 
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  • #16
Die Geliebte braucht auch kein schlechtes Gewissen der Ehefrau gegenüber zu haben, das ist Sache des Mannes.

Wie bitte? Der Mann, der seine Frau betrügt, muß das mit sich selbst ausmachen, die Geliebte kann ihre Hände in Unschuld waschen? Meiner Meinung nach ist Treuebruch ein gemeinschaftlich begangenes Delikt, will heißen: beide Personen betrügen den Ehepartner.
 
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  • #17
Ist dies Ausdruck von innerer Resignation und Hoffnungslosigkeit bei ihr?
Besser sich mit einen verheirateten Liebhaber abzufinden, als gar keinen mehr abzukriegen??
Mal abgesehen, dass es an Egoismus nicht zu übertreffen ist, da sie ja damit eine Familie zerstört und einer anderen Frau den Mann wegnimmt, ist es eben bei ihr einfach so, dass sie anscheinend außer dem einen verheirateten keinen anderen abkriegt.
Und da sie erstens ihr Selbstbewusstsein aufpimpe(r)n will und zweitens Angst hat, ne alte Jungfer zu werden, nimmt die eben, was sie kriegen kann.
Ich finde das verachtenswert.
Aber wehe, es wäre andersrum: Also sie wäre verheiratet und ihr Mann hätte eine Sexaffäre! Dann wäre die Frau natürlich das Letzte!
Ich glaube auch keiner einzigen Frau, die behauptet, sie habe ihre Gefühle im Griff und würde sich nicht verlieben.
Das weiß man nicht und meist ist einem nur Sex zu wenig. oder man will wenigstens, dass der Mann sich verliebt. Frauen sind da relativ ehrgeizig.

Nichts gegen einen Lover, eine eher sexuelle Beziehung. Kann prima sein, v.a. für Geschiedene mit Kindern.
Aber mit einem verheirateten Mann kann man ja nicht mal essen gehen, man kann sich nur heimlich treffen und man kann ihn nie anrufen, wenn einem am Abend mal danach ist.
Er erzählt dann was von zerrütteter Beziehung zu seiner Frau, fährt aber 3x im Jahr mit Frau und Kind in den Urlaub, während ich alleine im Sommer dasitze, genauso wie an meinem Geburtstag, an Weihnachten, Ostern. Wahrscheinlich darf ich ihm nicht mal was schenken und wenn sein Handy klingelt, steht er aus meinem bett auf und geht zum Telefonieren auf den Balkon: "Ja Schatz, die Besprechung hat länger gedauert, ich bin aber gleich da!"...

Nö. Das ginge nicht für mich, aber ich verachte Frauen, die so egoistisch sind und sich an verheirateten vergreifen. Das sind die ganz verzweifelten, die nehmen, was geht ohne Rücksicht auf Verluste!

w, 39 - getrennt lebend
 
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  • #18
Die Geliebte braucht auch kein schlechtes Gewissen der Ehefrau gegenüber zu haben, das ist Sache des Mannes.
Doch, das muss sie! Denn es ist nicht IHR Mann!
Und jetzt kommt mir hier bitte keiner mit: Man gehört niemand anderem!
Es heißt aber MEIN Mann und MEINE Frau - und man gehört zueinender und verheiratete sind tabu und alles andere ist fiesester Egoismus.
Steht ja schon in den 10 Geboten: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau!
Also ich bin weder hochmoralisch und auch nicht sonderlich religiös.
Aber an welche Werte soll man sich denn überhaupt noch halten, wenn nicht mal selbstverständliche Grundregeln eingehalten werden?
Ich würde einer anderen Frau niemals den Mann wegnehmen!
Das ist das Letzte!
Wenn man sich hoffnungslos verliebt hat, kann ich es ja noch verstehen.
Aber nur so aus Jux und Dollerei? Weil man eben Lust auf nen Lover hat und keinen anderen abkriegt?
Nein!
 
  • #19
So bedürftig könnte ich gar nicht sein, um mich mit einem verheirateten Mann zu begnügen, wohl wissend, dass er zu Hause Frau und Kinder hat. Nein, ich möchte entspannt und guten Gewissens Sex haben mit dem Mann, den ich liebe - nur ich!

In den wenigsten Fällen kann eine Frau ihr, als Affaire tituliertes Verhältnis, genießen, ohne Schaden zu nehmen. Entweder sie verliebt sich doch in ihren Liebhaber, und will ihn nun doch für sich alleine haben, oder aber sie fühlt sich nicht wohl in dem Wissen, dass sie sozial unterste Schublade geworden ist.
 
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  • #20
Riskant für Deine Freundin, denn ich halte es für durchaus möglich, da sie ursprünglich ja eine echte Bindung anstrebte, dass sie sich evtl. doch in diesen verheirateten Mann verliebt. Außerdem denke ich, dass es enorm schwer ist, regelmäßig mit der gleichen Person Sex zu haben, ohne dann doch irgendwann Gefühle und Wünsche zu entwickeln. Ich denke, man muss ziemlich gefühlskalt und abgebrüht sein, um das konsequent durchziehen zu können.

Für mich käme es aus vielerlei Gründen nicht in Frage: Ich würde es emotional nicht verkraften, ich würde mich wie eine kostenlose Prostituierte fühlen und ich hätte natürlich auch ein schlechtes Gewissen bezüglich seiner Familie.

[Mod.= Nebenthema gelöscht]

Nun ja, aber vermutlich gibt es für jeden von uns einen anderen Weg zu pesönlichem Glück.

w/50
 
  • #21
Das ist ein absolut moralfreien Verhalten und kommt daher für mich in keiner Weise in Frage. Ich würde auch keinen Kontakt zu Menschen haben wollen, die lügen und betrügen für ein bisschen unverbindlichen Sex auch nur in Erwägung ziehen. Sorry, für mich wäre die Beziehung zu Ende. Jemand der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, dem andere Menschen so egal sind, ich würde mau der Frau den Kontakt abbrechen. Wer weiß wo sie sonst noch lügt und betrügt.
 
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  • #22
Ob nun mit dieser Frau oder einer anderen, wenn der Mann bereit ist fremd zu gehen, wird er es auch tun. Vielleicht kann man trotzdem ein schlechtes Gewissen haben, schließlich möchte man ja auch nicht, dass es einem selber passiert, betrogen zu werden.
Aber wie gesagt, nur weil eine Frau moralisch handelt und Nein zur Affäre sagt, ist die Ehefrau nicht gerettet. Der Mann nimmt dann halt eine andere.

Und wenn man das weiß, soll man dann trotzdem stillhalten, weitere Jahre allein und unglücklich sein oder soll man nicht einfach auch mal was für sich tun?
Männer sind nun mal A... bevor ich unvorbereitet aus meinem glücklichen Beziehungsleben gereissen werde durch einen Betrüger, ziehe ich es vor genau zu wissen was ich tue, u.v.a was er tut.
 
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  • #23
Meine Freundin ist auch getrennt lebend und behauptet immer, dass sie das emotional locker hinbekäme, nur Sex zu haben. Sie hat auch ein Angebot von einem verheirateten Mann und findet mich total spießig, dass ich das nicht gut von ihr finde. Sie meint, sie hätte sich da dann sicher im Griff und könnte ihre Gefühle sehr gut steuern und sich nicht verlieben!?
Ich könnte das nicht.
Außerdem beanspruche ich für mich Exklusivitätsrechte.
 
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  • #24
Die Moralvorstellungen sind sehr unterschiedlich, auch gut so. Nach langer Ehe möchte ich momentan auch keine feste Bindung. Eine rein erotisch orientierte Beziehung zu einem Mann könnte ich mir jedoch sehr gut vorstellen. Aber wie bringt man soetwas als Frau rüber um nicht billig zu klingen? Ich möchte die Schokoladenseite von einem Mann haben. Und ich möchte, dass ein Mann auch nur die süsse Seite von mir bekommt. Was ist daran denn so falsch? Schmetterlinge müssen aber schon häftig im Bauch rumfliegen, sonst geht es nicht. Dabei wäre es mir egal, ob der Mann verheiratet ist. Wenn mir ein verheirateter Mann den Hof macht, dann stimmt in der Ehe wohl eh einiges nicht mehr und ich mache somit auch nichts kaputt was nicht vorher schon angerissen war. Vielleicht ist eine Geliebte sehr eheerhaltend? Keine Ahnung? w46
 
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  • #25
Ich könnte mir eine Affäre vorstellen, aber nicht mit einem verheirateten Mann. Nicht wegen einem Verantwortungsgefühl der Frau gegenüber (damit habe ich nichts zu tun), sondern weil ich es eklig finden würde. Außerdem mag ich nur charakterlich anständige Männer und ein Fremdgänger gehört nicht zu dieser Gruppe.
 
  • #26
Nur für Sex - wäre mir zuwenig. Auch eine Affäre kann mehr sein, als nur Sex.

Während einer festen Beziehung, könnte ich mir keinen Seitensprung = "Nebenfrau" vorstellen. Eine Partnerin genügt mir. Und die voll und ganz.
Aber als Single eine Frau kennenlernen, die (noch) in einer festen Beziehung oder gar Ehe ist - vielleicht ?
Denn es ist ihre freie Entscheidung - ich zwinge sie ja zu nichts.

Und wenn ihr Partner ggf. damit Probleme hat - sind es seine Probleme, nicht meine. Das mag egoistisch klingen, aber nach fünf Jahren Single-Dasein ist man nicht mehr so wählerisch. Sondern man muß die Chancen nutzen. Denn sonst wie lange warten müssen, bis zur nächsten Chance ?

Tierreich - Stockenten - eigentlich recht treue = monogame Tiere. Aber wenn der Enterich Pech hat, sitzt ein anderer Erpel auf seiner Entendame. Ist bei Stockenten relativ normal. Für Fachleute nichts Besonderes mehr. Habe ich selber mal in einem Tierpark beobachten können - bei den Stockenten !
 
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  • #27
Wenn mich ein verheirateter Mann "ständig" angraben würde...Das ginge gar nicht. Ich hätte ihm von Anfang an klar gemacht, dass ich wirklich nichts von ihm will, egal ob da eine Anziehung im Spiel ist oder nicht. Wenn dann hat sie dies nicht gemacht weil sie doch im Vorhinein wusste es würde da was gehen , oder er ist ein sehr anhänglicher und penetranter Trottel. Vielleicht ist sie die Art von Frau, die nach Bestätigungen suchen indem sie, anstatt normal alleinstehende Männer zu nehmen, verheiratete Männer nehmen. Hat doch was reizendes an sich oder? Aber genau diese Art von Menschen sind zu verachten. Egal wie allein und nötig ich es habe..Ich würde und man sollte auch eigentlich niee eine Familie zerstören. Vorallem wenn es ihr doch auch nur um Sex geht. Aber vielleicht haben sich da doch 2 gefunden..Zwei Egoisten. Doch so wie er seine jetztige Frau betrügt, wird er sicher auch sie betrügen. Ein lustiger Teufelskreis den ich Karma nenne.
 
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  • #28
Ich sehe eher in der Tatsache, jahrelang Single zu sein, eine "Bankrotterklärung". Sowas will sich keiner eingestehen, aber das Bewusstsein, dass einen nicht mal mehr einer für eine Affäre interessant findet, ist ganz schön schlimm. Was hat frau davon, sich ihr Leben lang im Griff gehabt zu haben, wenn ihr seit Jahren was fehlt...
Ich sehe es wie die Bekannte der FS: Man lebt nur einmal und hin und wieder muss man auch mal nehmen, was man bekommen kann, auch wenn es nicht 100% das ist, was man will. Das Leben ist zu kurz, um immer nur reinen Gewissens sich im Spiegel zu betrachten. Ein gutes Gewissen ist kein Ersatz für heissen Sex. Allzuviel Moral und Anstand verträt sich nicht mit dem pulsierenden Leben.

w 33
 
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  • #29
Wenn der Sex gut ist und alles schön diskret abgeht, dann ist doch alles im im Lack.
Sie lange Singlezeit und Lust auf Sex, er lange Ehe und auch Lust auf Sex mit ihr. Und wenn er deine Freundin schon lange angebaggert hat, dann hat er doch eine verdammte Schwäche für sie.
Normalerweise wollen wir Männer schon nach kurzer Zeit auf dieser Ebene Resultate. Hört sich an als wenn er tief verknallt ist. why not! Laß die Beiden doch. Wieso zerbrichst du dir deren Kopf! Man(n)/Frau lebt nur ein Mal! so long!
 
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  • #30
Affäre ja aber nicht wenn es eine Ehefrau gibt. Grund wenn die Sache auffliegt hat man diese Ehefrau dann keifend am Hals hängen. Denn bei betrogenen Frauen ist ja meist nicht der Mann Schuld sondern die Geliebte. Zweiter Grund der Mann verliebt sich und will alles aufgeben. Auch das möchte ich nicht. Für mich ist Affäre auch keine Notlösung sondern ich will im Moment keine beziehung aber Sex schon.

W42
 
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