G

Gast

  • #61
Wenn die Pille oder Spirale oder ähnliches nicht o.k. ist für die Frau, dann wenigstens Temperaturmessung o.ä. naturliches und dann halt zeitweise mit Kondom und sonst ohne.
Das ist eine vernünftige Einstellung, doch das Risiko einer Schwangerschaft ist dabei einfach höher. Habe es 5 Jahre erfolgreich praktiziert, dann einmal einen Tag zugegeben und war gleich schwanger.
Als Paar sollte man sich dessen bewusst sein, wenn man gelegentlich das besondere Vergnügen von ungeschützem Sex haben möchte, und einen Konsens finden, wie man mit einer Schwangerschaft umgehen würde.
Auch als Frau bin ich nämlich der Auffassung, dass das Liebesspiel ohne Kondom unvergleichlich besser, schöner und intensiver wird. Und ich zähle zu denen, die weder Pille noch Spirale vertragen...
 
G

Gast

  • #62
Also ich denke, Frauen, die die Penetration sehr mögen und dabei sehr viel Lust gewinnen, Sex ohne Kondome bevorzugen.

Das ist aber nicht die Frage.

Wenn eine Frau, hormonell nicht verhüten kann oder möchte, dann ist nur begrenzt was möglich. Die sogenannten natürlichen Verhütungsmittel erlauben Sex ohne ein Gummi nur einen sehr begrenzten Zeitraum und die Gefahr der Schwangerschaft ist vorhanden.

Also hier von Wettbewerb und Vorteil zureden ist etwas daneben. Männer die Rücksicht auf die Frau nehmen die haben auch einen deutlichen Vorteil.
 
G

Gast

  • #63
Ich verhüte mit Temperaturmessung und mein Mann akzeptiert das auch. Ich möchte keine Pille nehmen, weil ich oft unter Kopfschmerzen leide und laut Ärztin dies verschlimmern würde.

W24
 
  • #64
Meine Ex-Freundin wollte selbst mit Pille verhüten (hat sie teilweise ohne mein Wissen genommen) und hatte starke Nebenwirkungen (keien Libido mehr).
Als Mann verlange ich von keiner Frau sich diesen Hormoncocktail einzuwerfen, ich habe aber die Erfahrng gemacht, dass die Frauen selbst die Pille wollen.
 
  • #65
Die Antibabypille ist gefährlich für die Gesundheit und zudem ein Lustkiller erster Güte. Aus meiner Sicht ist es deshalb besser, hormonfreie Verhütungsmittel zu verwenden, diese wirken zwar etwas weniger zuverlässig, aber dieses Manko kann heutzutage praktisch risikofrei mit einer Abtreibung kompensiert werden.
 
  • #66
Schön bequem und belastungsfrei (und kostenlos???) für den Mann, wenn du die Pille nimmst.
Gesundheitliche Belastungen und Risiken, Sexunlust, Zeit und Kosten für die Beschaffung gehen EINSEITIG NUR zu DEINEN Lasten.
Der Herr will keine Schwangerschaft riskieren?
Dann sollte er sich vasektomieren lassen oder generell auf Sex verzichten.
Auf die Pille "bestehen" ist unverschämt und anmaßend!
 
  • #67
Gesundheitliche Belastungen und Risiken, Sexunlust, Zeit und Kosten für die Beschaffung gehen EINSEITIG NUR zu DEINEN Lasten.
Was habt ihr Frauen denn ein Verhältnis zum Körper? Ist das Zeugungs-Trieb-Bedingt?
Ich nehme die Pille schon ewig..und? Ja, ich musste zwar durchtesten, welche mir passt- aber nun ist es ok.
Dazu bestehe ich bei neuen Partnern auch auf Kondome, aber so ein Trara ist für mich unverständlich.
 
  • #68
Was habt ihr Frauen denn ein Verhältnis zum Körper? Ist das Zeugungs-Trieb-Bedingt?
Viele Frauen möchten die Pille nicht nehmen, GERADE WEIL sie ein gut ausgeprägtes Körpergefühl haben und sich dieses durch die Nebenwirkungen der Pille nicht überlagern möchten. Von den gesundheitlichen Risiken einmal abgesehen.
Natürlich steht es jeder Frau zu, sich unabhängig davon aus Selbstbestimmung für die Pille zu entscheiden.
Es ist aber nicht von einem Partner "verlangbar", dass
eine Frau die Pille schluckt.
 
M

moobesa

  • #69
Nö, man sollte als Mann respektieren, wenn Frauen nicht hormonell verhüten wollen. Genauso sollte Frau es respektieren, wenn ein Mann immer Kondome verwenden will und auf regelmäßige Tests auf Geschlechtskrankheiten besteht, auch in einer langjährigen Beziehung, auch wenn biologisch keine Kinder mehr möglich sind. Sicher ist sicher.
 
  • #70
Was heißt, "bestehen Männer"?
Verhütung handelt man gemeinsam aus.
 
  • #71
Was habt ihr Frauen denn ein Verhältnis zum Körper? Ist das Zeugungs-Trieb-Bedingt?
Ich nehme die Pille schon ewig..und? Ja, ich musste zwar durchtesten, welche mir passt- aber nun ist es ok.
Das freut mich & sicher auch andere für dich, aber bei mir hat das nicht funktioniert.
Habe mich durchprobiert, aber immer mit dem selben Ergebnis & Nebenwirkungen (Libido auf Null, täglich Migräne, sportlich geht nix weiter, Unwohlsein, usw), die ich dann nach Jahren rumprobieren einfach nicht mehr haben wollte. Tu ich mir nicht mehr an.
Ich fühle mich ohne einfach besser & habe ein besseres Gefühl für meinen Körper.
 
  • #73
Was mich an Kondomen stört ist, daß der Ablauf ein völlig anderer wird: gerade wenn man so richtig schön Lust hätte, das Streicheln in einen direkteren Kontakt überzuleiten, gibt es erst einmal eine Unterbrechung – und nachfolgend eine gewisse Vorsicht, damit sich das Ding nicht unbemerkt wieder davon macht oder sonst irgendwie leidet.

Letztlich ist es aber eine Entscheidung der Frau, da es ja ihr Körper ist, der mit einer der Alternativen belastet würde. Und mit der richtigen Partnerin kann ja auch das Überstreifen durchaus genußvoll verlaufen. Was bei mir überhaupt nicht geht ist, wenn sie einfach nur da liegt und von mir erwartet, daß ich über den richtigen Zeitpunkt des „Umkleidens” (ausziehen, anziehen) allein entscheide, samt aktiver Durchführung.
 
  • #74
I Viel zu unsicher! Ich persönlich setze auf eine Kupferspirale, besser wäre heutzutage die Kupferkette, ebenso empfehlenswert wäre die Hormonspirale oder eben die Pille.
Naja, da wünsche ich dir mal weiterhin viel Glück.
Früher habe ich die Pille immer mal wieder vergessen, weshalb ich nach abgeschlossenem Kinderwunsch die Spirale habe legen lassen.
Im letzten Ultraschall war das Dingens dann verrutscht. Abgesehen davon, dass sie in einer extrem schmerzhaften Prozedur wieder an Ort und Stelle gebracht wurde, und ich seitdem hochdosierte Antibiotika einwerfe, da ich im Anschluss ein hohes Infektionsrisiko hatte, haben wir jetzt 10 Tage Zittern hinter uns. Eine Vasektomie und Kondome will mein Partner nicht.
Ich glaube inzwischen, Geschlechtsverkehr sollte man nur haben, wenn man mit einem Restrisiko leben kann....
 
  • #75
Ich habe den Eindruck, die zur Zeit häufig anzutreffende "Anti-Pillen-Stimmung" liegt einfach auch im Trend.

Ich streite keineswegs ab, dass es Frauen gibt, die von der Pille wirklich massive, ihre Lebensqualität beeinträchtigende Nebenwirkungen bekommen.

Allerdings glaube ich, dass das wesentlich weniger Frauen betrifft, als man bei der aktuellen Anti-Pillen-Stimmung meinen könnte.
Ich kann dazu keine Statistiken zitieren, aber in meiner Jugend und Unizeit nahmen wir (ich meine meinen Freundinnenkreis) quasi alle die Pille und keine hatte so massive Probleme, dass sie sie ganz absetzen musste. Manchmal hat man halt das Präparat gewechselt, wenn man das eine nicht so gut vertragen hat.

Wenn ich auf einmal wieder in einer Lebenssituation wäre, in der ich auf keinen Fall schwanger werden will (wie zB damals als 16jährige Schülerin ;)), würde ich auch auf jeden Fall wieder die Pille oder ein vergleichbares hormonelles Verhütungsmittel nehmen. Natürliche Verhütungsmethoden finde ich für den Fall, dass man wirklich maximale Sicherheit will, zu unsicher, und ich würde mich in einer Sache, die letztendlich keinen anderen Menschen auch nur im Ansatz so sehr betrifft wie mich, nicht auf jemand anderen (in dem Fall Partner) verlassen. Zumal ich schon immer die Einstellung hatte, dass ich auf keinen Fall abtreiben würde, und deshalb durfte es einfach keine Panne geben.
 
  • #76
Ich habe den Eindruck, die zur Zeit häufig anzutreffende "Anti-Pillen-Stimmung" liegt einfach auch im Trend.
manche Nebenwirkungen wurden jedoch auch erst im "Langzeitextperiment" deutlich, so dass in den letzten Jahren einige Zusammenhänge neu erkannt wurden, und damit natürlich auch die Kritik häufiger wird, Z.B. gehen inzwischen viele Frauenärzte sehr vorsichtig damit um, die Pille nach 40 (zum Teil auch 35) zu verschreiben, weil hier neue Studien die Risiken deutlich gemacht haben.
Ich für mich habe als Studentin festgestellt, dass die Pille einige Vorteile hat - sehr schwache Periode, weniger Pickel..... Den Hauptnachteil, nämlich den fast kompletten Libidoverlust, habe ich erst nach dem Absetzen festgestellt. Und das war u.a. ein Beziehungskiller....
 
  • #77
Schon vor 40 Jahren gab es die Möglichkeit, sich eine Spirale legen zu lassen. Ich habe die Pille nie vertragen, mir ging es immer hundsgemein elend damit, deshalb habe ich sie auch nie länger als 4 Wochen genommen. Verhütung ist jetzt kein Thema mehr, seitdem fühle ich mich grundentspannt. Wahrscheinlich würde mich mich, geht nicht aber wenn es möglich wäre, eher sterilisieren lassen, dann muss man sich keine Gedanken über unerwünschte Schwangerschaften und eventuelle Abtreibungen machen.
 
  • #78
Eine Vasektomie und Kondome will mein Partner nicht.
Will er denn zig Kinder oder Coitus interruptus, wobei letzteres natürlich total heikel ist?
Wenn ich mir überlege, dass in so einer Sache 1. nur der andere verhütet und ich demzufolge gar keinen Einfluss darauf habe, ob ich Elternteil werde, 2. so üble gesundheitliche Komplikationen beim anderen auftreten können, käme ich mir schon "leicht egoistisch" vor.
Versteh mich nicht falsch, ich hab auch die Pille genommen und Kondome selbst nicht gut gefunden. Aber wenn bei euch schon zur Diskussion stand, ob er nicht durch eine Maßnahme dafür sorgt, dass Du nicht dauerhaft mit so einem Fremdkörper in Deinem Leib leben musst, bei dem es gesundheitlich heikel werden kann, dann finde ich den Mann einfach mal ziemlich egoistisch. Er hat Angst um seinen Körper und will keine Kondomumbequemlichkeiten, aber was mit Deinem passiert, ist ok? Ich stell mir das, wie gesagt, mal umgekehrt vor, ich glaube, es gäbe einen allgemeinen männlichen Aufschrei, dass die Frauen die gesundheitlichen Risiken auf den Mann abwälzen wollen, obwohl sie - wenn alles gut geht - nur einmal eine (kleine?) OP machen müssten, die man rückgängig machen kann. Wie alt ist Dein Partner und will er später mal Kinder, dass er die Vasektomie ablehnt?
 
  • #79
Ich stell mir das, wie gesagt, mal umgekehrt vor, ich glaube, es gäbe einen allgemeinen männlichen Aufschrei, dass die Frauen die gesundheitlichen Risiken auf den Mann abwälzen wollen, obwohl sie - wenn alles gut geht - nur einmal eine (kleine?) OP machen müssten, die man rückgängig machen kann. Wie alt ist Dein Partner und will er später mal Kinder, dass er die Vasektomie ablehnt

Er hat drei Kinder. Und geht auf die 50 zu. Wir haben ein Jahr auf Geschlechtsverkehr völlig verzichtet und andere Dinge gemacht. Damit könnte er auf Dauer leben, und hat mir das auch angeboten, ich möchte aber auf diese Spielart nicht völlig verzichten. Kondome funktionieren bei ihm nicht wirklich zufriedenstellend, da er beschnitten ist. Ich halte sie deshalb auch für keine wirkliche Lösung für uns beide.
Ich bin mit natürlicher Verhütung vertraut und halte sie, wenn richtig angewendet, für ähnlich sicher wie die Pille. Ich denke aber zu oft nicht dran (was bei drei kleinen Kindern auch manchmal anstrengend ist) Ich bin mir sicher, dass er sich egoistisch vorkommt. Er sieht aber für sich keine Möglichkeit, das Dilemma zu lösen.

Sollte es zu einem weiteren Problem mit der Spirale kommen, werde ich mich sterilisieren lassen (wohlwissend, dass dies ein deutlich größeres Risiko ist als bei ihm). Ich wollte mit meinem Beispiel auch nur aufzeigen, dass die angeblich so zahlreichen Verhütungsmethoden für Frauen doch sehr schnell zusammenschrumpfen können. Und dass es immer noch ein erschreckend großes Loch im Wissen um Risiken, Nebenwirkungen, Problemen und Schwangerschaftsrisiken gibt....
 
  • #80
Danke, dass Du noch mal ausführlicher darauf geantwortet hast.
Ich bin mir sicher, dass er sich egoistisch vorkommt. Er sieht aber für sich keine Möglichkeit, das Dilemma zu lösen.
Tja. Du als Frau bist es ja auch, die mehr mit einer Schwangerschaft zu tun hat, deswegen kann er sich drauf verlassen, dass Du im Fall der Fälle, also wenn er nichts unternehmen will, eine Schwangerschaft zu verhindern, zu allem bereit bist.
Ich wollte mit meinem Beispiel auch nur aufzeigen, dass die angeblich so zahlreichen Verhütungsmethoden für Frauen doch sehr schnell zusammenschrumpfen können. Und dass es immer noch ein erschreckend großes Loch im Wissen um Risiken, Nebenwirkungen, Problemen und Schwangerschaftsrisiken gibt....
Ja, das ist wohl so. Ich muss gestehen, dass ich auch erschreckend wenig Ahnung von medizinischen Dingen habe, obwohl ich ja nun auch einen Körper besitze. Klar interessiert mich Gesundheitliches, aber es ist auch mühsam, sich Infos zusammenzusuchen. Neulich hatte ich auch was und hab eine Ärztin konsultiert, die mir zu was geraten hat, was überall im Netz als nicht ratsam beschrieben wurde. Und das war Mehreres, was sie sagte und was aber anscheinend doch mit Risiken behaftet war. Darüber hat sie mich überhaupt nicht aufgeklärt. Alles easy, können wir alles verschreiben, blabla.

Naja, ich drücke Dir die Daumen, dass Du keine weiteren Komplikationen hast, damit Du nicht eine OP machen lassen musst, die für Deinen Mann viel einfacher wäre. (Ich finde das ECHT ärgerlich, wenn ich das so lese.)
 
  • #81
@hoppetosse , ich will ja nicht unverschämt klingen, aber was ist das für ein Partner, der eine Vasektomie ablehnt und stattdessen zulassen würde, dass du dich sterilisieren lässt? Mittlerweile gibt es sogar eine no-scalpel-Methode beim Mann. Hinzu kommt, dass eine Sterilisation bei der Frau zwar als sichere Methode gilt, eine Schwangerschaft aber sogar da nicht ausgeschlossen ist,mal ganz abgesehen davon welche Risiken bei der Frau, im Gegensatz zum Mann, bestehen.
 
  • #82
Ist es häufig so, daß Männer auf die Pille bestehen?
Ich kann nur für mich reden. Ich "bestehe" auf nichts. Aber Kondome würde ich nur beim Sex mit einer Professionellen benutzen (wenn ich Sex mit Professionellen hätte - was ich nicht nötig habe, glücklicherweise). Mit Frauen, die die Pille nicht nehmen, habe ich weder Sex noch eine Beziehung. So einfach.
 
  • #83
Und aufreizende Kleidung trug ich damals auch nicht, so wie es gerne in den Medien geschrieben wird. Vielleicht ist ja eine Jeans mit Pullover für manche schon aufreizend,
Aber nein. Glücklicherweise wird heute über sexualisierte Gewalt im Gegensatz zu früher anders berichtet. Ich kann mich auch noch gut erinnern, wie früher oft den Frauen eine Mitschuld gegeben wurde. Ganz gemeine Sache das ...

Was mich an diesem alten immer wieder hochkommenden Thread an meisten ärgert ist die Überschrift: "Bestehen Männer auf ..." Und selbst wenn Männer meinen darauf bestehen zu dürfen, muss Frau sich nicht fügen. Dann kommt man eben nicht zusammen ...
 
  • #84
will ja nicht unverschämt klingen, aber was ist das für ein Partner, der eine Vasektomie ablehnt und stattdessen zulassen würde, dass du dich sterilisieren lässt? Mittlerweile gibt es sogar eine no-scalpel-Methode beim Mann. Hinzu kommt, dass eine Sterilisation bei der Frau zwar als sichere Methode gilt, eine Schwangerschaft aber sogar da nicht ausgeschlossen ist,mal ganz abgesehen davon welche Risiken bei der Frau, im Gegensatz zum Mann, bestehen.
Hast Du eine Ahnung! Bist Du ein Mann ? Hast Du schonmal eine Vasektomie hinter Dich gebracht ?
Und nein, dass ist kein Spaß (oft mit schmerzhaften Entzündungen verbunden, auch in meinem Fall) und dieser Schritt ist letztlich auch endgültig.
Übrigens lässt auch eindeutig die Libido nach.

Die (theoretisch ja mögliche) Wiederherstellung der Samenleiter + Hodenfunktionen funktioniert selten richtig.
Kommt auch, wie mir mein Urologe mir sagte, selten bis nie vor.
 
  • #85
ich will ja nicht unverschämt klingen, aber was ist das für ein Partner, der eine Vasektomie ablehnt und stattdessen zulassen würde, dass du dich sterilisieren lässt?
Naja, er kann es mir ja schlecht verbieten, oder?! Ich möchte gerne eine sichere Verhütungsmethode, bei der ich mich entspannen kann,
die mich davon entbindet, die nächsten oder 15 Jahre täglich an etwas zu denken und die mir Hormone mit unangenehmen Nebenwirkungen erspart.

Naja, ich drücke Dir die Daumen, dass Du keine weiteren Komplikationen hast, damit Du nicht eine OP machen lassen musst, die für Deinen Mann viel einfacher wäre.
Danke sehr. Ist leider nicht eingetreten. Die Spirale hat sich gedreht, liegt nun quer im unteren Ende der Gebärmutter und muss operativ entfernt werden.

(Ich finde das ECHT ärgerlich, wenn ich das so lese.)
Wie man bei 85 lesen kann, ist die OP für Männer ja leider auch nicht risikobefreit. Was mich allerdings ärgert, ist, dass die bisherigen Männer in meinem Leben außer meinem derzeitigen Partner in den letzten Wochen auch nur ansatzweise auf die Idee kamen, mich zu fragen wie es mit mit meinem Verhütungsmitteln in all den Jahren ging, sich mit mir zusammen über Nebenwirkungen informierten, mich an die Pille erinnerten oder sich irgendwie anders versuchten in das Thema miteinzubringen. Viele Männer genießen da m.E. schon eine große Sorglosigkeit, wenn sie es mit 82 halten:

Ich kann nur für mich reden. Ich "bestehe" auf nichts. Aber Kondome würde ich nur beim Sex mit einer Professionellen benutzen (wenn ich Sex mit Professionellen hätte - was ich nicht nötig habe, glücklicherweise). Mit Frauen, die die Pille nicht nehmen, habe ich weder Sex noch eine Beziehung. So einfach.
 
  • #86
Ich war wenn überhaupt gerade mal 30 als ich mich dafür entschieden habe ,das Thema Verhütung zu übernehmen.
Mit dem Hintergrund damit meine damalige Frau nicht diesem Mist in sich stopfen muss.
Keine Entzündung danach. Ok die Glocken waren zwei Tage rekordverdächtig riesig.
Gut in Eis gepackt und dann wurde es schnell wieder gut.
Libido Verlust gleich Null. Heute mehr vorhanden denn je, aber das liegt vermutlich am Alter und nicht an der OP.
Je oller, desto doller.
Wie bei der Pille, reagiert auch jeder Mann unterschiedlich aus diesen Eingriff.
Ich kenne einige die es machen lassen haben, aber keinen mit diesen Problemen wie hier beschrieben.
M48
 
  • #87
Naja, er kann es mir ja schlecht verbieten, oder?! Ich möchte gerne eine sichere Verhütungsmethode, bei der ich mich entspannen kann,
die mich davon entbindet, die nächsten oder 15 Jahre täglich an etwas zu denken und die mir Hormone mit unangenehmen Nebenwirkungen erspart.



Danke sehr. Ist leider nicht eingetreten. Die Spirale hat sich gedreht, liegt nun quer im unteren Ende der Gebärmutter und muss operativ entfernt werden.



Wie man bei 85 lesen kann, ist die OP für Männer ja leider auch nicht risikobefreit. Was mich allerdings ärgert, ist, dass die bisherigen Männer in meinem Leben außer meinem derzeitigen Partner in den letzten Wochen auch nur ansatzweise auf die Idee kamen, mich zu fragen wie es mit mit meinem Verhütungsmitteln in all den Jahren ging, sich mit mir zusammen über Nebenwirkungen informierten, mich an die Pille erinnerten oder sich irgendwie anders versuchten in das Thema miteinzubringen. Viele Männer genießen da m.E. schon eine große Sorglosigkeit, wenn sie es mit 82 halten:
Um das klar zu stellen, selbstverständlich ist ein medizinischer Eingriff IMMER ein Risiko. Ich habe nirgends behauptet, dass es da beim Mann keine Risiken geben würde. Eine Frau muss jedoch ALLE Risiken einer OP in Kauf nehmen. Verletzung von Nachbarorganen, Nachblutung, Thrombosen etc., dazu kommt dann noch die Vollnarkose und die Wechseljahre können sogar früher eintreten.

Die Vasektomie hingegen wird mit örtlicher Betäubung vorgenommen und ist somit weitaus unkomplizierter. Etwaige Entzündungen treten eher selten auf, können aber durch ein Antibiotikum problemlos behandelt werden.
Dass nun @Kirovets da schlechte Erfahrungen gemacht hat, tut mir wirklich leid.

Nichts desto trotz sind die Risiken für eine Frau um ein Vielfaches höher.

Bis dato haben die meisten Männer (bis auf mein erster Freund) , mit denen ich sexuell aktiv war, immer mit Kondom verhütet. Vollkommen unproblematisch für beide. Keiner muss an sich rumschnibbeln lassen. Die Frau muss nicht in ihrem Hormon-Haushalt rumpfuschen.

Ich versteh nicht, wo das Problem liegt. Kondome sind sicher. Aber es scheint Männer zu geben, die zumindest da noch irgendwo in den 60 oder 70ern stecken geblieben sind und keinen Anlass sehen für die Verhütung zu sorgen.
 
  • #88
Nichts desto trotz sind die Risiken für eine Frau um ein Vielfaches höher.
Ungefähr um das 7 bis 10fache, um genau zu sein. Das ist mir bewusst und meinem Partner auch.

Bis dato haben die meisten Männer (bis auf mein erster Freund) , mit denen ich sexuell aktiv war, immer mit Kondom verhütet. Vollkommen unproblematisch für beide. Keiner muss an sich rumschnibbeln lassen. Die Frau muss nicht in ihrem Hormon-Haushalt rumpfuschen.
Freut mich für dich. Habe ich manchmal so gemacht, gerade in Anfangszeiten und in Affären. Habe es aber auch als Studentin vielen Männern sehr einfach gemacht, indem ich einfach jahrelang ohne Hinterfragen die Pille genommen habe. Das finde ich rückblickend nicht gut.
Kondome waren auch für die meisten meiner Partner unproblematisch, sie klagten nur über die unschönen Gefühle. Für meinen derzeitigen Partner ist das Problem leider tatsächlich gegeben. Es ist nicht so, dass wir das nicht etliche Male probiert hätten.... Sein Angebot steht: Sex ohne Penetration. Das kann ich mir aber nicht für einen Zeitraum von vielleicht Jahren vorstellen.
 
  • #89
Kondome sind sicher. Aber es scheint Männer zu geben, die zumindest da noch irgendwo in den 60 oder 70ern stecken geblieben sind.
1. Kondome sind zur Verhütung einer Schwangerschaft alles andere als sicher. Die Pille ist viel sicherer. - 2) Können Sie Ihren Verweis auf die Haltung von Männern in den 1960/70er-Jahren genauer ausführen? Was genau meinen Sie damit? Oder ist das bloße Rhetorik?
 
  • #90
Können Sie Ihren Verweis auf die Haltung von Männern in den 1960/70er-Jahren genauer ausführen?
Ich denke mal, dass gemeint ist, dass die Pille in den 1960er Jahren als die ganz große Entdeckung gefeiert wurde. Das war ja auch das Jahrzehnt der sogenannten "sexuellen Befreiung" und die Serie an Aufklärungsfilmen. Endlich konnte man - so die Meinung vieler - so richtig drauflosp ....
Und die Sprüche a la "Du nimmst doch die Pille" kennt man doch noch. Für Männer war es ab Erfindung derselben klar, dass Frau die Pille nimmt. Extra erfunden. Und niemand - auch die Frauen nicht - hat über gesundheitliche Risiken nachgedacht. Eine bekannte deutsche Sängerin sagte vor ca. 20 Jahren mal in einem Interview, sie habe deshalb kein Kind mehr bekommen können, weil sie wohl zu lang die Pille genommen habe ...

Aber es werden sich immer Männer finden, die das alles verharmlosen. Weil es nun mal das Bequemste für sie ist, wenn Frau so was schluckt.

Vor Geschlechtskrankheiten schützt die Pille übrigens nicht ...