• #1

Bester Freund im Krankenhaus soll ich seine Exfrau ignorieren?

Liebe Foristen,
in einigen Threads habe schon erwähnt, dass ich seit 33 Jahren einen besten Freund habe.
Seit Tagen war das Handy aus und zu einer Verabredung ist er nicht gekommen!
Er ist Pilot und fliegt Geschäftsleute, somit habe ich mir echt Sorgen gemacht.
Heute habe ich einfach seinen Chef angerufen und erfahren, dass er am Dienstag einen Flugzeugunfall hatte und in München im künstlichen Koma liegt.
Seine Exfrau ist wohl heute runtergeflogen, irgendwelche Freunde hatte sie nicht informiert!
Sie war immer auf alle Freunde die er hatte eifersüchtig und ganz besonders auf mich. Ich dachte, dass wäre nach der Trennung der Beiden vor 3 Jahren besser geworden, immerhin hatte ich ja nichts damit zu tun. Scheint aber nicht so, weil sie dem Chef wohl gesagt hat, sie will von seinen Freunden und seiner Familie da niemanden sehen.
Ich habe nächste Woche Urlaub (wollte zwei Tage mit ihm weg) und möchte natürlich gerne nach München, ggf mit seiner Mutter!
Nur solange er im Koma ist, wird seine Ex (offiziell noch verheiratet) mich im Notfall eh abwehren und da sie seine Mutter nie mochte, vielleicht auch da Stress machen.
Ich möchte gerne für ihn da sein und auch seiner Mutter helfen. Die ist super lieb aber unbeholfen, was eine solche Reise angeht! Gleichzeitig möchte ich natürlich auch nicht, dass er wach wird und alle an ihm rumzerren!
Was würdet ihr tun?
 
  • #2
Kannst Du Dir vorstellen, dass seine Nochfrau gerade andere Sorgen hat, als sich darum zu kümmern, wer eventuell informiert werden will!?
Sie ist mir Dir nicht befreundet und natürlich informiert sie Dich nicht!
Außerdem würde ich auch nicht unbedingt wollen, dass in dieser Situation Freunde kommen. Sie muss ja das Ganze erst mal für sich realisieren und die nächsten Tage abwarten. Wahrscheinlich wurde er erst mal ins künstliche Koma gesetzt, jetzt möchte sie die Prognosen der Ärzte abwarten bzw. alles besprechen.
Ich würde sagen, dass du sie in dem Fall respektieren musst. Sie ist seine engste Verwandte, auch wenn sie getrennt sind. Vielleicht wollte dein Freund auch gar nicht, dass ihn seine Freunde so sehen...!?
 
  • #3
Wieso schreibst du Exfrau, wenn die beiden noch verheiratet sind? Ob getrennt oder nicht, rechtlich ist sie noch seine Frau. Das Kind nicht beim Namen nennen ändert nichts an der Realität.
Ansonsten wünsche ich dir, dass sich dein Freund bald erholt und die Entscheidungen wieder selbst für sich treffen kann.
 
  • #4
Grundsätzlich wollte ich nur die Situation beschreiben, weshalb die Situation nicht so einfach ist.
Exfrau hatte ich automatisch geschrieben, weil er sie immer Ex nennt...nicht weil ich den offiziellen Status nicht anerkenne.
Ich finde es völlig ok, nein sogar gut, dass sie dort runtergeflogen ist!
Und ich möchte auch nicht, dass es aussieht, wie "Konkurrenz"...oder ähnliches. Wollte ich in all den Jahren nicht.
Dass ich im Notfall, Hilfe und Aktionismus bremsen muss, ist mir nach einer Stunde Schlaf auch bewusst.
Nur hat seine Mutter gefragt, ob ich mit ihr bitte dorthin fahre!
Liebend gerne, wenn ich wüsste die Beiden, säßen da in Sorge friedlich miteinander. Sie hat nur die Mutter nicht informiert und diese ist darüber sehr aufgebracht.
Ich persönlich habe mich schon entschieden, da nicht selber aufzutauchen im Krankenhaus!
Nur ich weiss nicht, was ich jetzt mit seiner Mama machen soll.
Er hängt an ihr und welche Bombe wird für ihn am grössten...dass seine noch Ehefrau, die Mutter nicht da haben will oder er direkt mit "dicker" Luft konfrontiert wird?
Ich fahre jetzt zu seiner Mutter und versuche sie erstmal positiv auf ihre Schwiegertochter zu polen. Sie kümmert sich ja und hat ihn nicht hängen lassen!
 
  • #5
@pixi, solange er im Koma liegt, kannst du ohnehin nichts für ihn tun. Und falls er nicht gerade eine Patientenverfügung zufällig dabei hatte, in der du als Ansprechpartnerin stehst, hast du in der ganzen Sache nichts verloren. Da sind die nächsten Angehörigen diejenigen, die das Sagen haben und das ist in dem Fall die Noch-Ehefrau, auch wenn das jetzt bitter für dich ist.

Allenfalls kannst du seine Mutter hinbringen, ich weiß nicht, ob einer direkten Verwandten der Zugang untersagt werden darf?
 
  • #6
Ich finde es auch gut, dass die getrennte Frau sich kümmert.

Aber dass sie die Mutter nicht informiert, ist indiskutabel und wirft ein wirklich schlechtes Licht auf sie.

Ich würde an Deiner Stelle versuchen einen verantwortlichen Arzt zu erreichen. Sag ihm, Du willst keine Auskünfte, sondern nur die Info, ob die Anwesenheit der Mutter schaden oder helfen könnte. Dass die Mutter zu ihrem Sohn möchte, ist klar - wenn sich aber der Arzt dagegen aussprechen würde, müsste es eventuell verschoben werden.

Gibt es vielleicht Geschwister Deines Freundes, die vermitteln könnten?

Aus solch einem Beispiel ersieht man, wie wichtig eine Vorsorge-Vollmacht auch für jüngere Menschen sein kann...

Hm. Hab auch keine. Gut, es gibt meinen Mann, aber was, wenn wir beide verunglücken würden?
 
  • #7
Nur ich weiss nicht, was ich jetzt mit seiner Mama machen soll.
Er hängt an ihr und welche Bombe wird für ihn am grössten...dass seine noch Ehefrau, die Mutter nicht da haben will oder er direkt mit "dicker" Luft konfrontiert wird?
Ich fahre jetzt zu seiner Mutter und versuche sie erstmal positiv auf ihre Schwiegertochter zu polen. Sie kümmert sich ja und hat ihn nicht hängen lassen!
Ich bin mir noch nicht sicher, ob du nur nett bist oder zu aufdringlich und leicht übergriffig. Du beschreibst das Ganze so, als ob du der Hauptverantwortliche in der Situation bist und alle und alles handeln mußt - aber auch kannst! Diese Haltung steht dir einfach nicht zu. Die anderen sind erwachsen, und du hast hier keinerlei Rechte oder Pflichten, verhalten dich lieber so.
 
G

Ga_ui

  • #8
Warum lässt die Mutter sich bevormunden, nicht ins Krankenhaus kommen zu dürfen? Und wenn sie dich bittet mitzukommen, dann ist es dir auch erlaubt mitzukommen! (Sofern: Ich gehe mal davon aus, dass dein bester Freund und du ein SEHR gutes Verhältnis habt und nicht schon seit Jahren zerstritten oder ohne Kontakt seid).

Der Schwiegertochter würde ich nicht trauen und auch die Mutter nicht "umpolen".
Du findet das wirklich "kümmern", was diese Schwiegertochter da macht? Dann Gute Nacht!

Es ist leider typisch, dass in solchen Krisenfällen sich verflossene Leute oder Familienmitglieder einschalten, um was vom Erbe abzubekommen. Könnte ja sein, er stirbt. Jetzt kommen alle Geier aus ihren Löchern und jeder versucht das Beste an sich zu reißen mit heuchlerischer Fürsorge, versteht sich!
 
  • #9
@pixi, solange er im Koma liegt, kannst du ohnehin nichts für ihn tun. Und falls er nicht gerade eine Patientenverfügung zufällig dabei hatte, in der du als Ansprechpartnerin stehst, hast du in der ganzen Sache nichts verloren. Da sind die nächsten Angehörigen diejenigen, die das Sagen haben und das ist in dem Fall die Noch-Ehefrau, auch wenn das jetzt bitter für dich ist.
Warum hält sich dieser Irrglaube nur so hartnäckig? Ohne Patientenverfügung haben auch die Angehörigen nichts zu sagen. Die Behandlung bestimmen dann einzig die Ärzte. Das sollte jeder beachten und regeln.

Ich würde die Mutter vor Ort bringen, die Noch-Frau wird sich in der Situation ja wohl mal zusammenreißen können?!
 
P

Papillon

  • #10
Wie wäre es wenn du die Mutter bis zur Krankenhaustür einfach begleitest und auf sie dort wartest? Dort selber auf der Station zu erscheinen kann für alle zum Drama werden und du wirst rausgeschmissen. Also lass das lieber. Ein paar Blumen oder Grüße der Mutter mitgeben ist denke für alle kein Problem.
 
  • #11
@Ga-ui
Ja wir haben ein sehr enges Verhältnis, waren auch zusammen im Urlaub, nach einer OP hat er hier ein paar Tage "rumgelegen" und in 2 Tagen wollten wir wandern gehen.
Wegen des Erbes...klar das kommt bei den Parteien auch hoch...ist denke ich überhaupt kein Thema. Sie ist eine absolut liebevolle Mutter und somit würde alles da landen wo es hingehört, bei seinen Kindern. Würde er ihr misstrauen, hätte er sich längst scheiden lassen. Haus etc haben beide schon lange geregelt.
Mehr denke ich drüber nicht nach und gibt sowieso unnötig böses Blut in der Situation.
Das einzige was ich heute getan habe, ist zu versuchen, dass die Gemüter nicht überkochen und alte "Fronten" wieder aufgebaut werden!
Tini hatte völlig recht...wer weiß was er will, wenn er wach wird, denn er hat hochgradige Verbrennung erlitten!
Natürlich möchte die Mutter bei ihrem Sohn sein, nur der ist auch einfach im Moment nicht wach! Ich habe die Möglichkeit in der ganzen Woche, mehrfach am Tag kurzfristig mit ihr nach München zu fliegen! Wenn es ganz schlimm wird oder er wach wird, werde ich das auch tun! Aber heute war sie zumindest nachher ruhig genug, zu verstehen, dass sie im Moment nichts tun kann.
In der Woche drauf ist sein Bruder wieder in Deutschland und dann ist er der Ansprechpartner für die Mutter.
Mit dem Bruder habe ich aber telefoniert und er, weil der Neutralste für die Ehefrau, schreibt ihr jetzt eine Email. Bedankt sich dafür, dass sie sich dort unten kümmert und bittet um ein "auf dem Laufenden halten".
Wäre schön, wenn das klappt!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #12
Liebe Pixie,

die Frau von der er sich gerade scheiden lässt wird nicht rund um die Uhr an seinem Bett sitzen. Die Ärzte werden seiner Mutter und dem Bruder den Zutritt nicht verweigern.
Ich lag Anfang des Jahres vier Wochen im Koma und meine beste Freundin gab sich als mein Schwester (welche ich nicht habe) aus.
Sie kam problemlos rein.
Im Nachhinein kann ich nur sagen, auch im Koma bekommt man Dinge mit, auch wenn man sie nicht einordnen kann.
Daher geh hin, halte seine Hand und sprich lieb mit ihm. Gerade vertraute Stimmen, Gerüche etc helfen.
 
  • #13
Mein Mann lag auch schon mal tagelang auf Intensiv, anfangs auch im künstlichen Koma. Ich kann dir nur dringend raten: lass ihn und seine engste Familie jetzt bloß in Ruhe! Du wirst sowieso nicht auf die Intensivstation gelassen als Nicht-Familienmitglied. Das ist keine normale KH-Station. Da ist der Tod ganz nah - da hört der Spaß auf! Irgendwelche Eifersüchteleien etc sind völlig inexistent und wurscht. Du bist in dieser Phase verpflichtet, dich zurückzuhalten.
 
  • #14
Sehr schwierig. Hast du noch tiefere Gefühle für ihn als wie für einen besten Freund? Irgendwie kann ich, wenn euer Verhältnis so eng ist,
gut verstehen, dass die Frau da eifersüchtig war. Hört sich für mich so an, als ob du die dritte im Bunde ist.
Und dadurch, dass er seit drei Jahren getrennt ist, aber nicht geschieden kommt es zu weiteren Verwicklungen.
Und sie scheint noch sehr große Besitzansprüche zu haben.
Du kannst mit der Mutter runterfliegen, ich würde mich da aber sehr im Hintergrund halten. Der Platz der Ehefrau ist zu respektieren.
Vielleicht war sie immer die Eifersüchtige, vielleicht hat er durch unabgegrenztes Verhalten auch dazu beigetragen.
 
  • #15
@Darling
ich hatte oben bereits geschrieben, dass ich auf keinen Fall im KH auftauchen werde...ist er wach und möchte das ist es etwas anderes
Von meiner Seite gibt es keinerlei Eifersucht und ich möchte alles an Stress vermeiden, den ihn irgendwie umgeben könnte
@Pfauenauge
Ich habe sie damals auf meiner Hochzeit kennengelernt und solange ich verheiratet war, ging auch erstmal alles gut! Und während ihrer Ehe habe ich sehr viel Abstand gehalten. Bei ihren Problemen mit seiner Mutter, seinen Freunden etc...war ich ganz aussen vor!
Die Trennung war übrigen vor 4 Jahren, Probleme gab es schon Jahre vorher...aktiv bin ich da nicht aufgetaucht! KLar hat er auch da oft( heimlich) mit mir gesprochen. Nur ich war auch sehr oft auf Ihrer Seite...denn wie gerne ich ihn habe, als Partner ist er schwierig. Geschieden sind sie wegen der Steuer nicht und Krach wegen Geld gab es nie=kein Misstrauen und das ist gut.
Die Freundschaft ist sicher mehr als ab und zu telefonieren, wir begleiten uns seit 33 Jahren und kennen uns einfach sehr gut. Für einen Distanzmenschen wie ihn, bin ich sicher sehr nah.
Als Paar wären wir eine Katastrophe aber klar...ich hab ihn einfach auch lieb!
ich war natürlich geschockt und bin rumgelaufen, wollte unbedingt was tun. Aber da habe ich schon sehr losgelassen!
Aber es hilft doch auch nicht, wenn sich die Mutter und die Schwiegertochter wieder bekriegen und andere Freunde da noch reinpusten! ZU sagen, ich flieg mit Dir sofort darunter, wenn es nötig ist, hat ihr glaube ich etwas von der Ohnmacht genommen!
Ich habe zu keinem Zeitpunkt gegen die Frau gewettert, im Gegenteil und mich wird sie auch nicht sehen oder eine Einmischung von meiner Seite persönlich erleben. Ich wünsch mir nur, dass er aufwacht, die Folgen nicht zu hart sind und er Ruhe hat!
 
  • #16
Hm, wenn er warum auch immer, Steuer oder was auch immer nicht geschieden ist, nimmt er dadurch halt in Kauf, dass seine Exfrau immer noch seine Ehefrau ist. Und die scheint das ganze ja noch nicht so ex zu finden.
Und heimliche Gespräche mit der besten Freundin über die eigene Ehe findet glaube ich keine Frau toll. Wie auch immer, ich denke er hat einiges zu dem Kuddelmuddel beigetragen.
Ist er denn im künstlichem Koma?
 
M

Meeresrauschen

  • #17
ich kann verstehen wie du dich fühlst, aber du musst dich zurückhalten und einen kühlen Kopf bewahren. Du kannst seine Mutter doch erstmal unterstützen so gut es geht. Darüber wird dein Freund doch sehr froh sein (besonders wenn er im Nachhinein davon erfährt) und auch dass ist ein Zeichen von Liebe und tiefer Verbundenheit, wenn du seine Mutter begleitest. Ans Krankenbett dürfen auf der Intensivstation normalerweise mit zeitlicher Begrenzung nur Verwandte 1. Grades, d.h. (Ehefrau, Kinder, Eltern des Erkrankten) - außer es liegt eine eindeutige Verfügung vor, in welcher der Patient etwas anderes möchte. Um zuviel Aufregung und Stress zu vermeiden, wird der Besuch auf die nahen Angehörigen begrenzt. Seine Ehefrau und seine Mutter sollten also vorerst zum Patienten gelassen werden- allerdings ist davon abzuraten, wenn sich die beiden dermaßen verabscheuen. Dann soll die Station den Besuch regeln. Dies kannst du auch telefonisch an die Station richten oder einen Brief schreiben, falls dich dies entlastet. Leider hast du als gute Freundin kein Recht auf Auskunft. Solange dein Freund also komatös ist und nicht selbst entscheiden kann wen er sehen mag und es keine entsprechende Verfügung gibt, musst du dich zurückhalten und kannst im Hintergrund Hilfen anbieten. Versuche zu deinem Freund eine innere Verbindung aufzubauen, stelle dir vor du bist ihm ganz nah und sagst ihm alles, was du ihm sagen möchtest. Es ist bislang nicht erforscht, was Menschen im Koma alles spüren können. Alles Gute für euch!!!
 
  • #18
@Pfauenauge...das sie mich nicht unbedingt mag, kann ja auch verständlich sein. Deshalb habe ich auch mehrfach geschrieben, ich tauche da nicht auf. Ich wollte nur erklären a) ich war nicht das Zünglein an der Waage und nicht beeinflussend auf den Verlauf deren Ehe. b) aber ich kann ihn einfach genauso gerne haben, wie meine zwei anderen Freundinnen, die ich so lange kenne!

Die Eskalation war jetzt auch ohne mich perfekt, leider.
Angeblich hat sie eine böse Mail geschrieben, alles untersagt! Als die Mutter schrieb, dass sie kommt, soll sie beschimpft worden sein. ( Mutter darf aber als enge Verwandte kommen und ihn besuchen)Freunden hätte sie Kontakt verboten....Aber das weiss ich nur von denen die reden und damit will ich nichts zu tun haben.
Ich finde es schlimm, wenn es in so einer Situation böse wird und jeder meint noch sein Hühnchen zu rupfen...Habe mich da distanziert. Ich finde das so unwichtig und runterziehend.

Da ich von einer Bekannten aus München die Tochter, während ihres Praktikums hier wohnen hatte, kam von dieser ein tolles liebes Angebot.
Da mein Freund morgen eine schwere OP, wollte die Mama natürlich da hin. Ich habe für sie gebucht, sie zum Flughafen gefahren, ein Mitarbeiter hat sie mit zum Gate und in den Flieger gebracht. Meine Bekannte hat sie in München abgeholt und mit zu sich genommen! Ein Fliegerkollege, den ich kenne bringt die Mama morgen zum KH! Der Bruder landet nachmittags in München und hilft ihr dann weiter.
Damit habe ich , denke ich alles getan und trotzdem den nötigen Abstand gewahrt.
Und jetzt hoffe ich ganz tief, dass wenn er Hilfe braucht, mich selber fragen kann= weil er alles gut überstanden hat
 
  • #19
Wow Pixie67, besser gehts nicht! Die Situation hast du bestens gemeistert. Respekt und Hut ab.
Ich drücke die Daumen, dass dein Freund bald das Schlimmste überstanden hat und es ihm wieder besser geht.
 
  • #20
Op ist gut gelaufen und kurz vorher wurde er "aufgeweckt ".
Es wurde viel Haut transplantiert. ..Wie er aussehen wird, sich bewegen kann, weiß noch keiner.
Aber er lebt! !!!
 
  • #21
Hier die FS,
mein bester Freund ist am Dienstag nach Hause gekommen. Wirbel hat einen Bruch aber soll keine Folgeschäden haben.
Narben am Kopf, Gesicht und Hand sind noch geschwollen aber nichts gegenüber dem, was mal befürchtet war.
Ich habe nur hier ein paar Dinge organisiert und als es ging mit ihm telefoniert! Und natürlich schon besucht.
Mehr brauch ich auch zzt nicht zu tun, weil sich die Damenwelt um ihn reisst.
Auch die, die ihn vorher verschmäht hat.
Seine Familie hat es letztendlich alles ganz gut hingekommen und sich zusammen gerissen.
Ich freue mich, dass er genießt, das um ihn herum ein Konkurrenzkampf der Weiblichkeit herrscht; -)))